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Gütersloh: Baby in Plastiktüte gewickelt und ausgesetzt/ Mutter festgenommen | Urteil

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sweetdevil31
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Gütersloh: Baby in Plastiktüte gewickelt und ausgesetzt/ Mutter festgenommen | Urteil

#1

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 15. Jun. 2015, 12:40

http://www.bild.de/regional/ruhrgebiet/ ... .bild.html

Polizei sucht Zeugen
Baby in Plastiktüte gewickelt und ausgesetzt


Bild
Der Junge wurde ins Krankenhaus gebracht

Gütersloh – Wie grausam: In der Gütersloher Innenstadt ist am Sonntag ein Säugling ausgesetzt worden.

Der Neugeborene wurde eingewickelt in einer Plastiktüte gefunden. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag mit. Der ausgesetzte Junge sei in ein Krankenhaus gebracht worden, aber nicht lebensgefährlich verletzt.

Aus ermittlungstaktischen Gründen wollte die Polizei zunächst keine weiteren Informationen herausgeben. Zudem hoffen die Ermittler auf Zeugen, die etwas beobachtet haben könnten.

Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 05241 869-0 entgegen.
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Zuletzt geändert von Gast am Mi, 8. Jun. 2016, 12:21, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel ergänzt, Beitrag verschoben



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sweetdevil31
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Re: Gütersloh-Baby in Plastiktüte gewickelt und ausgesetzt

#2

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 15. Jun. 2015, 12:42

...überall gibt es Babyklappen...warum werden die nicht genutzt?! :x
Zum Glück geht es dem Wurm gut!
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Re: Gütersloh-Baby in Plastiktüte gewickelt und ausgesetzt

#3

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 16. Jun. 2015, 19:56

http://www.nw.de/lokal/kreis_guetersloh ... setzt.html

Bild
Letzter Ausweg: Ernst Venjakob betreut das Babyfenster am Pfarrhaus der katholischen Kirchengemeinde Heilige Familie. Einmal musste der 80-Jährige bereits für ein anonym abgegebenes Baby ausrücken.


Gütersloh In Plastiktüte gewickeltes Baby ausgesetzt
Frau findet nackten Säugling in der Innenstadt
Polizei fahndet nach der Mutter


Gütersloh. Mutterseelenallein, nackt und in eine Plastiktüte gewickelt - so wurde am Sonntagabend in der Innenstadt ein erst wenige Stunden alter Junge aufgefunden. Das Wichtigste vorweg: Das Baby ist gesund, es wird momentan in der Kinderklinik in Bethel versorgt. Hinweise auf die Mutter gebe es derzeit nicht, heißt es von der Polizei.

Eine Anwohnerin hatte den wimmernden Säugling am Sonntagabend in der Innenstadt entdeckt. Wann und wo genau, dazu macht die Polizei mit dem Hinweis auf "ermittlungstaktische Gründe" keine Angaben. Auch zu weiteren Einzelheiten halten sich die Beamten bedeckt. Man wolle keine Details an die Öffentlichkeit geben, die möglicherweise nur die Mutter kennt, heißt es. Die Polizei verweist in der Sache auf die Staatsanwaltschaft Bielefeld. Doch auch deren Sprecher, Staatsanwalt Christoph Mackel, reagiert auf Nachfragen ziemlich einsilbig. "Es gibt zur Zeit keine weiteren Auskünfte in der Sache", sagt Mackel und verweist wiederum auf die Pressemitteilung der Polizei. Darin heißt es wörtlich: "Wer kann Angaben zu diesem Sachverhalt machen oder hat verdächtige Beobachtungen gemacht?"

Nach NW-Recherchen wurde der in eine Plastiktüte gewickelte, unbekleidete Neugeborene an einem "offen zugänglichen Ort am Rande der Innenstadt" gefunden. Offenbar hatte die Mutter den Säugling nicht versteckt. Dennoch liegt eine Straftat vor. Als Tatbestand kommt nach Aussage von Mackel "Aussetzung" (Paragraf 221 Strafgesetzbuch) in Frage. Dafür sieht das Gesetz eine Freiheitsstrafe von ein bis zehn Jahren vor.

Noch am Abend des Auffindens hat eine Ermittlungskommission unter der Leitung des Bielefelder Staatsanwalts Veit Walter ihre Arbeit aufgenommen. Die Ermittler sollen herausfinden, wer die Mutter ist und warum sie ihren Sohn ausgesetzt hat.

Der Säugling befindet sich momentan in der Kinderklinik Bethel. Ihm gehe es gut, sagt eine Sprecherin auf NW-Anfrage. Der Neugeborene hat auch bereits einen Namen; das ist wegen der Bestimmungen des Meldegesetzes so vorgeschrieben. "Die Klinik hat einen vorläufigen Funktionsnamen ausgesucht, mit dem der Junge behördenintern benannt wird", sagt Jugendamtsleiter Joachim Martensmeier. Verraten wollte er den Namen allerdings nicht. Wenn das Kind aus dem Krankenhaus entlassen wird, dann werde es, so Martensmeier, in eine Pflegefamilie gegeben.

Um das lebensgefährliche Aussetzen von Babys zu verhindern, gibt es seit 2013 am Pfarrhaus der katholischen Kirchengemeinde Heilige Familie in Blankenhagen ein sogenanntes Babyfenster. Neugeborene können dort von Müttern, die das Kind nicht annehmen wollen, abgegeben werden. Im Frühjahr 2013 wurde das erste und bislang einzige Baby abgelegt. "Die Kinder werden dann dem Jugendamt gemeldet und an Pflegeeltern vermittelt", sagt Ernst Venjakob, der das Babyfenster betreut.

Seit vergangenem Jahr gibt es für werdende Mütter auch das Angebot der vertraulichen Geburt. Die neue Regel ermöglicht einer Schwangeren, ihr Kind in einem Krankenhaus oder bei einer Hebamme zur Welt zu bringen und trotzdem vorerst anonym zu bleiben. Die Personendaten der Mutter werden zwar gespeichert, bleiben aber mindestens bis zum 16. Geburtstag des Kindes unter Verschluss. Das Gesetz war im vergangenen Mai in Kraft getreten und soll Schwangeren in Not eine Alternative zur anonymen Babyklappe bieten.
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Re: Gütersloh-Baby in Plastiktüte gewickelt und ausgesetzt

#4

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 18. Jun. 2015, 16:34

http://www.bild.de/regional/ruhrgebiet/ ... .bild.html

Polizei ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdeliktes
In dieser Tüte wurde das Findelbaby ausgesetzt


Bild
Polizeibeamter Karl Heinz Sternberg zeigt die Plastiktüte

Gütersloh – Spielende Kinder hörten am frühen Abend ein klägliches Wimmern in einem dichten Gebüsch. Bei der Suche entdeckten sie eine rote Plastiktüte. Darin steckte ein Baby.

Wollte die Mutter, dass ihr Säugling stirbt?

„Wir ermitteln wegen eines versuchten Tötungsdeliktes und Kindesaussetzung”, sagt Staatsanwalt Veit Walter aus Bielefeld. Am vergangenen Sonntag hatten Anwohner am „Media Markt” in Gütersloh das Findelkind entdeckt.

Bild
Hier fanden die Kinder das Neugeborene

Der erst wenige Stunden alte Junge (2500 Gramm) lag in einer Einkaufstüte vom „REWE-Markt”. Walter: „Er war schon unterkühlt und kam sofort ins Krankenhaus.”

Bild
Hauptkommissar Jürgen Kollien sucht die Mutter des Findelkindes

Ärzte erklärten den Ermittlern, dass der Säugling die Nacht nicht überlebt hätte und an Unterkühlung gestorben wäre. Walter: „Dass das Kind gefunden wurde, war ein glücklicher Zufall.”

Aber warum wirft die Mutter ihr Baby weg? Welches Drama steckt hinter dieser Tat? Fragen, die die sieben Beamten der Ermittlungsgruppe „Meinrad” klären wollen.

Bild
Das Baby wurde vor dem Media Markt in Gütersloh ausgesetzt

„Wir suchen eine Frau, die kürzlich noch schwanger war, aber kein Kind vorweisen kann”, sagt Hauptkommissar Jürgen Kollien. Möglicherweise steckte diese Mutter in einem Dilemma und verheimlichte ihre Schwangerschaft.

Das Baby ist inzwischen in Obhut des Jugendamtes. Hinweise: Tel. 0524/ 8690.
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Re: Gütersloh-Baby in Plastiktüte gewickelt und ausgesetzt

#5

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 18. Jun. 2015, 17:57

http://www.rp-online.de/nrw/panorama/gu ... -1.5175014

In Plastiktüte gewickelt
Mutter des ausgesetzten Babys weiter gesucht


Bild
Das Foto der Polizei zeigt den Fundort eines ausgesetzten Neugeborenen in Gütersloh.

Gütersloh. Fünf Tage nach dem Fund eines ausgesetzten Neugeborenen in Gütersloh suchen die Ermittler weiter nach der Mutter. Am Donnerstag gab die Polizei in Bielefeld mit der Staatsanwaltschaft daher weitere Einzelheiten bekannt, um ihr auf die Spur zu kommen.

Der Junge sei noch am Tag seiner Geburt in eine Supermarkt-Plastiktüte gewickelt in einem Gebüsch an einem Parkplatz in der Innenstadt abgelegt worden, sagte Michael Kötter, Sprecher der Bielefelder Polizei.

Weil davon ausgegangen werden müsse, dass das Neugeborene die Nacht mit niedrigen Temperaturen nicht überlebt hätte, ermittele die Staatsanwaltschaft wegen eines versuchten Tötungsdeliktes. Nur durch Geräusche seien Passanten aufmerksam geworden und hätten das Bündel im Gebüsch entdeckt. Das Kind werde weiterhin in einer Klinik betreut, entwickele sich aber gut.

"Wir wollen die Mutter wiederfinden, damit der Kontakt zu ihrem Kind hergestellt werden kann", betonte Kötter. Das Jugendamt sei ebenso eingeschaltet. Sie könne davon ausgehen, Hilfe von Fachleuten zu erhalten, wenn sie sich melde, appellierte er an die Mutter.
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Eagle
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Re: Gütersloh: Baby in Plastiktüte gewickelt und ausgesetzt

#6

Ungelesener Beitrag von Eagle » So, 6. Sep. 2015, 13:44

Familiendrama
Baby in Gütersloh ausgesetzt - Polizei nimmt Mutter fest
10.07.2015 | 13:47 Uhr


Mitte Juni setzte eine Mutter ihr Neugeborenes in der Gütersloher Innenstadt aus (Symbolfoto).Foto: Archiv/WAZ FotoPool

Gütersloh. Mitte Juni wurde in Güterloh ein in einer Plastiktüte eingewickeltes Baby gefunden. Am Donnerstag wurde die 38-jährige Mutter festgenommen.

Weil sie ihr Neugeborenes in der Gütersloher Innenstadt ausgesetzt haben soll, hat die Polizei am Donnerstag eine 38 Jahre alte Frau festgenommen. Sie habe die Tat gestanden, teilte die Polizei am Freitag mit. Ein Motiv habe sie nicht genannt. Allerdings lehnt der von ihr bezeichnete Kindsvater die Vaterschaft ihren Angaben nach ab.

Die Frau ist Mutter von zwei erwachsenen Kindern, Leiharbeiterin in Gütersloh und lebte in einem Wohnheim unweit der Fundstelle des Säuglings. Die Polizei war auf ihre Spur gekommen, nachdem sie Mitbewohnerinnen der Frau befragt hatte. Ihnen waren die Gewichtsschwankungen der Mutter aufgefallen. Wie die Polizei auf das Wohnheim aufmerksam wurde, war zunächst nicht bekannt.

Baby lebt bei Pflegefamilie

Eingewickelt in einer Plastiktüte war der Säugling Mitte Juni in Gütersloh gefunden worden. Das Baby ist wohlauf und lebt nach Angaben des Kreises inzwischen bei einer Pflegefamilie. (dpa)


http://www.derwesten.de/panorama/baby-i ... 2143285551

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Re: Gütersloh: Baby in Plastiktüte gewickelt und ausgesetzt/ Mutter festgenommen

#7

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 17. Mär. 2016, 04:52

Prozess: Baby nach geheimer Geburt in Plastiktüte ausgesetzt

17.03.2016, 01:49 Uhr

Eine Frau ließ ihr Neugeborenes in einer Plastiktüte im Gebüsch zurück. Ab heute muss sie sich vor dem Landgericht Bielefeld dafür verantworten.
Die 39-Jährige hatte den Jungen laut Anklage im Juni 2015 in einem leerstehenden Rohbau in Gütersloh alleine zur Welt gebracht. Sie soll das Kind nur eine Viertelstunde nach seiner Geburt in die Plastiktüte gesteckt und in dem Gebüsch zurückgelassen haben. Obwohl Passanten das Baby in der Plastiktüte dort nur schwer sehen konnten, war es noch am selben Abend entdeckt worden und überlebte. Für den Prozess hat das Gericht bislang drei Tage angesetzt.
T-Online
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Re: Gütersloh: Baby in Plastiktüte gewickelt und ausgesetzt/ Mutter festgenommen

#8

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 31. Mär. 2016, 09:26

Neugeborenes ausgesetzt: Plädoyers im Prozess gegen Mutter

31.03.2016, 07:19 Uhr
...
Zum Prozessauftakt hatte die frühere Werksarbeiterin einer Fleischfabrik unter Tränen gestanden, den Säugling eine Viertelstunde nach seiner Geburt in eine Plastiktüte gepackt und zum Fundort gebracht zu haben. Die Angeklagte soll ihre Schwangerschaft anderen und sich selbst gegenüber verleugnet haben. Das Kind hatte sie im Juni 2015 in einem Rohbau alleine zur Welt gebracht. Das Gericht wird auch entscheiden müssen, ob die Angeklagte im Zustand verminderter Schuldfähigkeit handelte, wovon die Staatsanwaltschaft in der Anklage ausgeht. Das Urteil soll am 8. April verkündet werden.
Der ganze Bericht T-Online
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Re: Gütersloh: Baby in Plastiktüte gewickelt und ausgesetzt/ Mutter festgenommen

#9

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 8. Apr. 2016, 16:33

Vier Jahre Haft für versuchte Tötung eines Neugeborenen

08.04.2016, 13:39 Uhr
Für die versuchte Tötung eines Neugeborenen muss eine 39-Jährige vier Jahre ins Gefängnis. Das Landgericht Bielefeld verurteilte die Leiharbeiterin aus Gütersloh am Dienstag auch wegen gefährlicher Körperverletzung und Aussetzung eines Kindes zu dieser Freiheitsstrafe.
Das Gericht folgte damit der Forderung der Staatsanwaltschaft. Laut einem Gutachter ist die mehrfache Mutter wegen einer Wahrnehmungsstörung vermindert schuldfähig. Ob die 39-Jährige das Urteil annehmen wird, ist nach Aussage ihres Verteidigers noch offen.

Die Frau hatte im Juni 2015 nach einer verheimlichten Schwangerschaft das Kind in einem leerstehenden Rohbau in Gütersloh zur Welt gebraucht. Anschließend legte sie es in einer Plastiktüte in ein nicht einsehbares Gebüsch. Nur durch einen Zufall war das Kind nach Stunden ausgekühlt und ausgetrocknet lebend gefunden worden.
T-Online
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Re: Gütersloh: Baby in Plastiktüte gewickelt und ausgesetzt/ Mutter festgenommen | Urteil

#10

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 16. Jan. 2017, 16:38

Mutter setzte Neugeborenes in Gütersloh aus

16.01.2017 09:27
Vor dem Bielefelder Landgericht muss sich am Montag zum zweiten Mal eine Frau verantworten, die im Juni 2015 ihr neugeborenes Kind in Gütersloh ausgesetzt hatte.
Bild nicht mehr vorhandenDer Prozess gegen die Frau, die ihr Baby aussetzte, wird neu aufgerollt.
Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe hatte das erste Urteil aufgehoben, nachdem die 40-jährige Frau im Vorfeld wegen des versuchten Totschlags zu einer Haftstrafe von vier Jahren verurteilt worden war.

Das Baby hatte nur mit Glück überlebt, weil eine Frau das Wimmern des Kindes hörte und den Notarzt alarmierte.

Erst nach einige Wochen konnte die Polizei die Mutter, eine Vertragsarbeiterin aus Rumänien, ausfindig machen.

Laut des WDR gab sie zu Protokoll, Panik gehabt zu haben, aber das Kind nicht töten zu wollen.

Während des ersten Prozesses glaubten ihr die Richter nicht und verurteilten sie. Daraufhin ging die Angeklagte gegen das Urteil vor.

UPDATE, 16 Uhr: Das Landgericht Bielefeld korrigierte das Strafmaß am Montag von vier Jahren auf dreieinhalb Jahre Freiheitsstrafe. Ein Gutachter diagnostizierte eine Wahrnehmungsstörung bei der mehrfachen Mutter, die ihre Schuldfähigkeit mindere.
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