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Frankfurt/Main-Nied: Junge Mutter totgemetzelt | Urteil

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sweetdevil31
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Frankfurt/Main-Nied: Junge Mutter totgemetzelt | Urteil

#1

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 17. Jun. 2015, 16:05

http://www.bild.de/regional/frankfurt/f ... .bild.html

Mordkommission jagt Killer von Hilda L. (†29)
Junge Mutter in Nied totgemetzelt


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Hilda L. wurde ermordet. Sie war erst 29 Jahre alt

Nied – Hilda L. lebte nur 29 Jahre! Gestern früh fanden Polizeibeamte die hübsche junge Frau tot in ihrer Wohnung. Ermordet!

Freunde machen sich Sorgen, weil sie seit Tagen nichts von Hilda gehört haben. Sie alarmieren die Polizei, die ihre Wohnung in der Heinrich-Stahl-Straße öffnet.

Die Beamten finden die 29-Jährige blutverschmiert – mit Schnittverletzungen am Kopf. Ein Notarzt kann ihr nicht mehr helfen ...

Stundenlang sichert die Mordkommission Spuren. Dann kommt die Leiche der Frau in die Gerichtsmedizin.

Die Obduktion ergibt: Hilda L. wurde ermordet. Neben den Schnittverletzungen entdecken Rechtsmediziner, dass der Killer der Kosmetikerin mehrfach einen „harten Gegenstand“ gegen den Kopf schlug.

BILD erfuhr: Erst im April war die junge Serbin zur Polizei gegangen. Sie fühlte sich von ihrer Familie bedroht. Offenbar kamen ihre Eltern nicht mit dem westlichen Lebenswandel der Tochter klar. Die junge Frau schminkte sich, arbeitete als Make-Up-Artist.

Hilda L. lebte von ihrem Mann getrennt, hinterlässt eine kleine Tochter.
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Zuletzt geändert von Gast am Mi, 8. Jun. 2016, 15:35, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel ergänzt, Beitrag verschoben



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Re: Junge Mutter in Nied totgemetzelt

#2

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 17. Jun. 2015, 16:06

http://www.bild.de/regional/frankfurt/f ... .bild.html

Festnahme nach Bluttat von Nied
Schöne Hilda († 29) wurde von ihrem Freund erschlagen


Nied – Nach stundenlangem Verhör knickte er ein. Domenico D. (26) gestand den Mord an seiner Freundin Hilda († 29).


Erfolgreiche Festnahme 7 Tage nach dem Mord an der schönen Make-up-Artistin Hilda L. aus Nied.

Erst seit Februar waren Hilda und Domenico ein Pärchen. Auf „facebook" zeigte sich der junge Mann extrem verliebt, postete nur Schönes zu seiner Freundin. Die Wirklichkeit war offenbar anders!

Immer wieder hörten Nachbarn, wie sich beide zofften, sogar an der Haustür kam's zu lautstarken Auseinandersetzungen.

BILD berichtete: Vergangenen Donnerstag finden von besorgten Freunden alarmierte Polizisten die Leiche der jungen Frau. Sie hat Schnittverletzungen am Kopf, wurde mehrfach mit einem harten Gegenstand auf den Kopf geschlagen.

Laut Staatsanwaltschaft gab Domenico an, dass Hilda ihn habe angreifen wollen. Er habe sie daraufhin mit einem Hammer auf den Kopf geschlagen - versehentlich mit dem spitzen Ende.

Er habe sie nicht töten wollen, als er aber sah, dass er Hilda schwer verletzt hatte, habe er sich entschlossen, sie zu töten.

Domenico D. schlug mehrmals mit dem Hammer auf Hilda ein, schnitt sie mit einem Rasiermesser. Dann warf er die Tatwaffen in verschiedene Mülltonnen.

Gegen den Mann wird Haftbefehl wegen Mordes (Tötung zur Verdeckung einer Straftat) beantragt.
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Re: Junge Mutter in Nied totgemetzelt

#3

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 17. Jun. 2015, 16:12

http://www.bild.de/regional/frankfurt/p ... .bild.html

Prozessauftakt in Frankfurt am Main
Schlug er seine Hilda mit einem Hammer tot?


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Domenico D. kommt in Handschellen in den Gerichtssaal. Er soll seine damalige Freundin getötet haben. Beim Prozessauftakt sagt er allerdings nicht aus

Frankfurt am Main – „Ich habe mein Glück gefunden“, sagte Hilda L. (29) zu einer Freundin über Domenico D. (26). Zwei Tage später war sie tot, er steht jetzt wegen Mordes an der jungen Mutter vor dem Landgericht.

Erst mit 33 Minuten Verspätung kann Staatsanwältin Nadja Böttinger die Anklage verlesen. Zuvor musste die Verhandlung zweimal verlegt werden. Bis im größtem Saal 165 E mit 100 Sitzen alle Verwandten und Freunde der getöteten Make-up-Artistin aus dem Frankfurter Stadtteil Nied Platz finden.

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Hilda L. und Domenico D. wirken auf dem Bild verliebt. Eine Liebe, die für die 29-Jährige tödlich endete

„Domenico D. wird angeklagt, einen Menschen getötet zu haben, um eine Straftat zu verdecken“, sagt die Anklägerin. Am 9. Juli 2014 kam es in der Wohnung von Hilda L. (29) in der Heinrich-Stahl-Straße um die Mittagszeit zum Streit zwischen dem Angeklagten und der Getöteten.

Er habe ihr mit der Faust auf den Kopf geschlagen, sie sei zu Boden gegangen: „In Verletzungsabsicht schlug er ihr einen Hammer auf den Kopf. Allerdings unabsichtlich mit der spitzen Seite. Die Verletzung war dadurch schwerer als gewollt.“

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Als Nebenkläger treten bei dem Prozess Hildas Vater (l.) und ihr Bruder auf

Aus Angst, für seine Attacke belangt zu werden, fällt der Vermögensberater nun laut Anklage den Beschluss, seine Freundin zu töten.

„Er schlug ihr noch mindestens achtmal mit dem Hammer auf den Kopf, fügte ihr dann mit einem Rasiermesser mehrere tiefe Schnitte am Hals zu.“

Schließlich habe er ihr noch die Armbeugen aufgeschnitten „um sicherzugehen, dass sie tot ist, nicht mehr blutet“.

Erst eine Woche später wird die Leiche von Hilda L. entdeckt, am 23. Juli gesteht Domenico D. im Verhör bei der Mordkommission.

Aber: Dieses Geständnis darf nicht verwertet werden, verlangt jetzt die Verteidigung.

Begründung: Die Mord-Ermittler hätten ihm immer wieder gesagt: „Wir sehen dich nicht als Mörder, da ist was total aus dem Ruder gelaufen.“ Damit sei ihm vermittelt worden, bei einem Geständnis könne er mit einer Verurteilung wegen Totschlags rechnen, müsse keine lebenslange Haftstrafe fürchten.

Dann sei seine Mutter dazugekommen, habe ihm ins Gesicht geschlagen: „Was willst du mir sagen?“ Da schilderte er die Tat.

Anwalt Gerhard Knöss: „Er wurde getäuscht, dachte zudem, die Vernehmung sei unterbrochen, wusste nicht, dass weiter Ton- und Video-Aufzeichnung liefen. Auch die Mutter wurde darüber nicht aufgeklärt.“

Domenico D. schweigt vor Gericht. Der Prozess geht weiter.
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Re: Junge Mutter in Nied totgemetzelt

#4

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 18. Jun. 2015, 07:42

http://www.fr-online.de/gericht/prozess ... 75440.html

Tod durch den Hammer

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Schauplatz Landgericht: Hier hat der Mordprozess gegen den 26-Jährigen begonnen.

Der 26 Jahre alte selbstständige Vermögensberater soll am 9. Juli 2014 seine 29 Jahre alte Freundin Hilda L. in deren Wohnung in Nied nach einem Streit mit dem Hammer erschlagen haben.

Wegen des enormen Zuschauerinteresses beginnt der Prozess erst mit einstündiger Verspätung: Zweimal muss die 21. Kammer des Landgerichts umziehen, bis endlich fast alle Interessierten einen Platz gefunden haben und die Mordanklage gegen Domenico R. verlesen wird.

Der 26 Jahre alte selbstständige Vermögensberater soll am 9. Juli 2014 seine 29 Jahre alte Freundin Hilda L. in deren Wohnung in Nied nach einem Streit mit dem Hammer erschlagen haben. Die Staatsanwaltschaft nennt als Mordmerkmal die Vertuschung einer Straftat: Eigentlich habe er seine Freundin mit der stumpfen Seite des Hammers treffen wollen, habe aber „unabsichtlich“ die spitze genommen. Nachdem diese irreparable Schäden angerichtet habe, habe er beschlossen, die Sache zu Ende zu bringen und die Körperverletzung mit Mord zu vertuschen. Er soll mit dem Hammer und einem Rasiermesser, das er der Frau abgenommen haben soll, ganze Arbeit geleistet haben.

Nach der Tat soll er das Handy der Toten genommen und in den Tagen nach der Tat SMS verschickt und Anrufe vorgetäuscht haben. Sogar den Ex-Mann seiner Freundin rief er an: Er solle doch bitte im Auftrag seiner Ex-Frau die gemeinsame Tochter aus dem Kindergarten abholen. Die Frau lag zu diesem Zeitpunkt tot in ihrer Wohnung.

Bei der Polizei hatte Domenico R. die Tat gestanden. Doch der Prozess beginnt mit einem Antrag seines Verteidigers Gerhard Knöss: Das Geständnis, sagt Knöss, dürfe im Prozess nicht verwendet werden, weil es unter irregulären Bedingungen entstanden sei. Bei seiner Vernehmung am 23. Juli hätten die Polizeibeamten Domenico R. vorgemacht, dass ein sofortiges Geständnis der einzige Weg sei, eine Mordanklage zu vermeiden. „Sie sind kein Mörder“ und „Wir sehen Sie nicht als Mörder“ sollen die Polizisten laut Knöss „gebetsmühlenartig“ wiederholt haben. Er sei doch juristisch ein unbeschriebenes Blatt, da sei wohl „etwas ganz furchtbar schiefgelaufen“, ein Geständnis sei „Ihre einzige Chance, aus der Nummer rauszukommen“ – und „nur“ wegen Totschlags angeklagt zu werden.

Mutter als moralische Instanz

Und schließlich habe die Polizei noch die Mutter des Angeklagten eingesetzt, die für ihren Sohn eine „moralische Instanz“ sei. Zusammen mit dem ermittelnden Beamten habe die Mutter laut Knöss einen Auftritt hingelegt wie „ein eingespieltes Vernehmungsduo in einem Tatort-Krimi“. „Domenico, Domenico – was musst du mir sagen?“, habe die Mutter mit großer Geste gerufen, ihm dann mit dem Ausdruck „Disgraziato!“ (italienisch so etwa „Unglückseliger!“) eine gescheuert, um ihn gleich darauf schluchzend in die Arme zu schließen. Diesem Druck sei sein Mandant nicht gewachsen gewesen, das Geständnis wegen des psychischen Drucks und der falschen Versprechungen unverwertbar. Über den Antrag ist noch nicht entschieden, das Video der Vernehmung liegt dem Gericht vor.

Zur Tat äußern will R. sich nicht. Optisch vermittelt der blasse Mann mit Halbglatze und Bauch im dunklen Anzug nicht das Bild eines Wüterichs. „Sie war bildhübsch, eine Traumfrau – und der da?“ fragt der Ex-Mann des Opfers im Zeugenstand in Erinnerung an die Frau und mit Blick auf den Angeklagten. Hilda L., vom Boulevard kurz nach ihrer Ermordung zur „schönen Hilda“ ausgerufen, war Anwaltsgehilfin und gerade dabei, auf Visagistin umzusatteln. „Sie war höflich zu allen, es gab niemanden, der schlecht über sie geredet hätte“, sagt ihr Ex-Mann.

Zu Beginn der Verhandlung hatte der Vorsitzende Richter Klaus Drescher den Rechts-Hinweis erteilt, dass als Mordmerkmal neben der Vertuschung einer Straftat auch ein niederer Beweggrund infrage kommen könnte: falls sich herausstellen sollte, dass der Streit darum gegangen sei, dass Hilda L. Domenico R. habe verlassen wollen, und er aus Eifersucht zugeschlagen habe.

Der Prozess wird fortgesetzt; bislang sind vier Verhandlungstage bis Ende des Monats geplant.
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Eagle
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Re: Frankfurt/Main-Nied: Junge Mutter totgemetzelt

#5

Ungelesener Beitrag von Eagle » Mi, 8. Jun. 2016, 15:34

Frankfurt – Er erschlug seine schöne Freundin Hilda L. († 29) mit einem Hammer. Dann schnitt er ihr die Kehle durch. Jetzt verurteilt ihn das Landgericht dafür zu lebenslanger Haft – wegen Mordes aus niedrigen Beweggründen.

Die Verteidigung hatte auf Totschlag plädiert. Domenico D. nimmt das Urteil regungslos auf, stierte auf den Fußboden.
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