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Frankfurt/Main: Jessica Bastian | Prozess| Urteil

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Finlule
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Frankfurt/Main: Jessica Bastian | Prozess| Urteil

#1

Ungelesener Beitrag von Finlule » Do, 16. Jul. 2015, 00:04

Frankfurt/Main – Die Polizei hat einen Mann (23) festgenommen, er steht unter dem Verdacht, seine Ex-Freundin (22) getötet zu haben.
Er wird verdächtigt, die Frau, mit der es immer wieder Streit gab, in deren Wohnung am Morgen des 8. Juli umgebracht zu haben. Seitdem ist sie spurlos verschwunden. Bei Wohnungsdurchsuchungen wurden Beweismittel sichergestellt, die den Verdacht auf ein Verbrechen erhärteten. Die Leiche hat die Polizei nicht gefunden.
Zuletzt geändert von Finlule am Sa, 30. Jul. 2016, 17:02, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Titel geändert, Urteil gefällt



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Eagle
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Re: Hessen: Frau verschwunden - Mann gefasst

#2

Ungelesener Beitrag von Eagle » Do, 16. Jul. 2015, 07:37

PRESSEPORTAL

Blaulicht
Polizeipräsidium Frankfurt am Main
POL-F: 150715 - 539 Nordend / Sossenheim: Tötungsdelikt - Gemeinsame Pressemeldung der Frankfurter Polizei und der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main
15.07.2015 – 16:09

Frankfurt (ots) - Eine seit dem 08. Juli 2015 vermisste 22-jährige Frau aus Frankfurt ist nach dem derzeitigen Stand der polizeilichen Ermittlungen Opfer eines Verbrechens geworden und nicht mehr am Leben.

Durch Familienangehörige wurde die junge Frau vermisst gemeldet, nachdem sie über die üblichen Kommunikationsmittel und entgegen ihrer Gewohnheiten nicht mehr erreichbar war.

Die Ermittlungen führten zu dem 23 Jahre alten Ex-Freund der jungen Frau, mit dem sie bereits in der Vergangenheit mehrfach Streit hatte.

Bei Durchsuchungen der Wohnung der Frau in der Lenaustraße und des Mannes im Sossenheimer Weg, bei denen auch Leichenspürhunde zum Einsatz kamen, konnten Beweismittel gesichert werden, die den Verdacht erhärteten, dass der Ex-Freund die 22-Jährige getötet hat. Er wurde festgenommen und wird noch heute einem Haftrichter vorgeführt werden.

Derzeit laufen die Ermittlungen zum Verbleib des Leichnams auf Hochtouren.

Tatort war vermutlich die Wohnung der Frau in der Lenaustraße. Der Mann und die Frau führten eine sogenannte "on/off-Beziehung", bei der es häufig zu lautstarkem Streit kam.

Es ist nicht auszuschließen, dass es auch in den frühen Morgenstunden des 08. Juli 2015 zu einem solchen Streit in der Wohnung Lenaustraße gekommen ist, in dessen Verlauf die junge Frau getötet wurde.

Die Kriminalpolizei sucht Zeugen, die Angaben dazu machen können oder auffällige Beobachtungen gemacht haben.
Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst (Tel. 069 / 755-53111) oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Weitere Angaben können aus ermittlungstaktischen Gründen momentan nicht gemacht werden.
Auskünfte erteilt ab morgen (Donnerstag, 16. Juli 2015) die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main.

Presseportal

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Eagle
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Re: Hessen: Frau verschwunden - Mann gefasst

#3

Ungelesener Beitrag von Eagle » Do, 16. Jul. 2015, 07:40

Nordend / Sossenheim Vermisste 22-Jährige wurde ermordet
Von Georg Leppert


Nach Angaben der Polizei ist eine 22-jährige Frankfurterin, die vor wenigen Tagen als vermisst gemeldet wurde, nicht mehr am Leben. Die Ermittler wollen noch heute einen Verdächtigen dem Haftrichter vorführen.

Frankfurt a.M. –

Viele Menschen im Nordend haben in den vergangenen Tagen gehofft, dass die Suche nach ihrer Nachbarin Jessica B. ein glückliches Ende nimmt. Am Mittwochnachmittag teilte die Kriminalpolizei mit, dass die 22-Jährige vermutlich tot ist. Zwar ist ihre Leiche noch nicht gefunden worden. Die Ermittler berichten aber von Beweismitteln, wonach die junge Frau offenbar von ihrem Ex-Freund getötet wurde. Der 23-Jährige wurde festgenommen.

Jessica B.s Eltern hatten in den vergangenen Tagen mit Aushängen im Stadtteil nach ihrer Tochter gesucht. Viele Menschen kannten die Frau aus der Lenaustraße.

Bekanntheit über das Nordend hinaus erlangte der Fall durch die Pizzeria Olbia an der Glauburgstraße, die Jessica B. häufig besucht hatte. Der Inhaber veröffentlichte die Vermisstenanzeige auf seiner Facebook-Seite. Bis Mittwochmittag wurde der Aufruf, Jessica B. zu suchen, mehr als 3000 Mal geteilt.

Am Mittwoch vergangener Woche war die Mutter eines einjährigen Sohnes als vermisst gemeldet worden, weil ihre Verwandten sie nicht erreichen konnten. Die Polizei nahm Ermittlungen auf und durchsuchte schließlich die Wohnung der Frau an der Lenaustraße. Dabei kamen auch mehrere Leichenspürhunde zum Einsatz.

Leiche noch nicht gefunden

Um die Ermittlungen nicht zu gefährden, will die Polizei nicht im Detail sagen, was in der Wohnung gefunden wurde. Doch die Beweismittel führten dazu, dass der Ex-Freund unter Mordverdacht geriet. Die Beamten durchsuchten deshalb auch die Wohnung des Mannes in Höchst. Auch dort stellten sie Gegenstände sicher, die darauf hindeuten, dass der 23-Jährige der Täter ist.

Jessica B. und der Verdächtige hätten eine „On/Off-Beziehung“ geführt, berichtete Polizeisprecherin Virginie Wegner am Mittwoch. Das heißt: Die junge Frau war zeitweise mit dem Mann zusammen, dann wieder nicht. Häufig habe es Streit gegeben, so Wegner. Die Polizei geht davon aus, dass die beiden jungen Menschen auch am frühen Morgen des 8. Juli eine heftige Auseinandersetzung hatten. Womöglich wurde Jessica B. dabei getötet.

Vorrang hat für die Polizei nun, die Leiche der Frau zu finden. Zugleich suchen die Ermittler nach Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder etwas zu der Beziehung zwischen Jessica B. und ihrem Ex-Freund sagen können. „Vielleicht ist jemandem etwas aufgefallen, und er hat seinen Beobachtungen zunächst keine Bedeutung beigemessen – jetzt könnte es wichtig sein“, sagte Polizeisprecherin Virginie Wegner.

Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst der Frankfurter Polizei unter der Telefonnummer 75 55 31 11 entgegen. Auch auf den Polizeirevieren in der Stadt können Beobachtungen gemeldet werden.

Frankfurter Rundschau

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Re: Hessen: Frau verschwunden - Mann gefasst

#4

Ungelesener Beitrag von Salva » Do, 16. Jul. 2015, 17:06

Leichensuche im Müllbunker

Bild
Eine Woche lang wurde Jessica Bastian (22) vermisst. Jetzt ist klar: Die junge Frau ist tot

Im Müllbunker des Heizkraftwerks will die Frankfurter Polizei nach der Leiche einer vermissten 22-Jährigen suchen. Die Ermittler sind sicher, dass die Mutter eines einjährigen Kindes von ihrem Ex-Freund getötet wurde.

hr online.de

...

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Frankfurt hat der Ex-Freund der vermissten Jessica B. gestanden, diese umgebracht und in eine Mülltonne gesteckt zu haben. Die Suche der Polizei nach der Leiche war bislang aber erfolglos.

Der 23-jährige Ex-Freund von Jessica Bastian hat nach Angaben der Frankfurter Staatsanwaltschaft gestanden, die 22-Jährige umgebracht zu haben. Der beschuldigte mutmaßliche Täter habe behauptet, dass er die junge Frau getötet und in eine Mülltonne gesteckt habe, berichtet Jesco Kümmel, Sprecher der Frankfurter Staatsanwaltschaft. „Die Polizei hat die entsprechende Mülltonne aber leer vorgefunden“, so Kümmel weiter. Anschließend habe die Polizei die Suche auf dem Müllbunker fortgesetzt. Ohne Erfolg. Vor dem Haftrichter habe der 23-Jährige aber seine Aussage nicht wiederholt und geschwiegen, sagte Kümmel.

Frankfurter Rundschau
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Re: Hessen: Frau verschwunden - Mann gefasst

#5

Ungelesener Beitrag von Finlule » Do, 16. Jul. 2015, 21:04

Mich wiedert das immer wieder an zu lesen wie man sich von seinen Partnern / Kindern entledigt!Und dann nicht den A...in der Hose zu seinen Taten zu stehen
Kann die Menschheit sich nicht anders verhalten und auf normalen Wege trennen.Frage mich echt was in unserem Land los ist und wie das weiter gehen soll.

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Re: Hessen: Frau verschwunden - Mann gefasst

#6

Ungelesener Beitrag von Eagle » Fr, 17. Jul. 2015, 17:13

Nachrichten:

Alle Beiträge als Videoclip (Bild: hr)

17.07.2015
Ermordete Frau
Polizisten suchen in Müllbergen nach Leiche

Bei laufendem Betrieb suchen Frankfurter Polizisten in einer Müllverbrennungsanlage nach der Leiche einer jungen Frau. Ihr Ex-Freund hatte in der Vernehmung ausgesagt, die 22-Jährige getötet und in eine Hausmülltonne gesteckt zu haben.



Leichensuche im Müllbunker (16.07.2015)

Es ist eine Suche, die möglicherweise ohne Ergebnis bleiben wird, dessen sind sich die Beamten bewusst. "Es kann sein, dass die Leiche der jungen Frau längst verbrannt wurde", erklärte ein Polizeisprecher am Freitag. Dennoch suchen seine Kollegen am Müllbunker des Heizkraftwerkes nach den sterblichen Überresten der 22-Jährigen.

Suche kann Tage dauern
Vor dem Haftrichter schwieg der Ex-Freund der verschwundenen Frankfurterin zwar. Gegenüber der Polizei hatte er zuvor aber gestanden, die Frau getötet und ihre Leiche in eine schwarze Hausmülltonne gesteckt zu haben. Mit einem kurzfristigen Erfolg der Suche rechnet niemand. "Das kann noch viele Tage dauern", erklärte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Jesco Kümmel, in Frankfurt.

Die Suche nach der Toten findet bei laufendem Betrieb des Kraftwerkes statt. Der Müll, der im fraglichen Zeitraum aus dem Frankfurter Nordend angeliefert wurde, ist von der Verbrennung ausgenommen. Mit einem Greifarm werden kleine Müllmengen in einen separaten Bereich transportiert, aufgefächert und dann von Beamten kontrolliert.

"Die Kollegen nehmen eine Sichtkontrolle der ausgebreiteten Müllmengen vor und hoffen, die tote Frau auf diese Weise zu finden." Der Einsatz von Spürhunden sei jedoch schwierig. Die Tiere sind im Müllbunker zu vielen Gerüchen ausgesetzt.

Keine Aussage zu Tatmotiv
Der 23 Jahre alte Ex-Freund der vermissten Frau sitzt seit Mittwoch wegen des Verdachts auf Totschlag in Untersuchungshaft. Zum Motiv und der Todesursache sagte die Staatsanwaltschaft aus ermittlungstaktischen Gründen nichts. Der Festgenommene soll die Frau bereits am 8. Juli in deren Wohnung umgebracht haben.

Die beiden Frankfurter sollen eine sogenannte On/Off-Beziehung geführt haben - also häufig getrennt gewesen, aber dann doch wieder zusammengekommen sein. Zwischen beiden habe es immer wieder Streit gegeben. Das elf Monate alte Kind der Frau sei schon vor der Tat in staatlicher Obhut gewesen, sagte Kümmel. Ob der Verdächtige der Vater ist, sei unklar.

hr online

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Re: Hessen: Frau verschwunden - Mann gefasst

#7

Ungelesener Beitrag von Eagle » Sa, 18. Jul. 2015, 09:54

17.07.15 Maintower News, ca. ab Min. 19.40, weitere Erkenntnisse:


http://www.hr-online.de/website/fernseh ... brik=43766

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Re: Hessen: Frau verschwunden - Mann gefasst

#8

Ungelesener Beitrag von Finlule » Sa, 18. Jul. 2015, 11:25

weitere Erkenntnisse:
gefunden hat man die Leiche aber nicht,vielleicht ja längst verbrannt worden oder eine falsche Aussage gewesen?

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Re: Hessen: Frau verschwunden - Mann gefasst

#9

Ungelesener Beitrag von Eagle » Sa, 18. Jul. 2015, 14:17

@Finlule

Meiner Meinung nach kann man nicht mit einem kurzfristigen Erfolg bei der Suche rechnen. Der TV gab (lt. Maintower) an, die Leiche zerstückelt zu haben.

Laut Berichten ist der Müll, der im fraglichen Zeitraum aus dem Nordend angeliefert wurde, von der Verbrennung ausgenommen. Die Suche nach den sterblichen Überresten kann also nur durch Sichtkontrolle erfolgen; Unterstützung durch Such/Spürhunde stelle ich mir aufgrund des starken Geruchs im Müllbunker schwierig vor.

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Re: Hessen: Frau verschwunden - Mann gefasst

#10

Ungelesener Beitrag von Eagle » Di, 21. Jul. 2015, 13:39

Getötete Frau aus dem Nordend Leichensuche im Hausmüll erfolglos

Vier Tage lang hat die Mordkommission in den Hausabfällen im Müllheizkraftwerk nach Jessica B. gesucht.
Nun widmet sie sich „anderen Orten“.

21.07.2015, von Katharina Iskandar und Mechthild Harting, Frankfurt, © Rainer Wohlfahrt


Erschwerte Bedingungen für Kriminalisten: Im Müllheizkraftwerk werden täglich 1900 Tonnen Müll verarbeitet.

Das vergangene Wochenende hatten sich die Beamten der Mordkommission sicherlich angenehmer vorgestellt. Unter Bergen von Abfällen suchten sie im Müllheizkraftwerk, das in der Nähe des Nordwestzentrums liegt, weiter nach der Leiche der seit dem 8.Juli vermissten Jessica B. Stimmt es, was der frühere Freund der Frankfurterin ausgesagt hat, hat er seine frühere Lebensgefährtin am 8.Juli im Streit getötet und ihre Leiche in einem Hausmüllcontainer verstaut. Die Tat gestanden hat er erst in der vergangenen Woche.

Die Hoffnung, die Tote in der Abfallverbrennungsanlage zu finden, war deshalb von Anfang an gering. Es war zu hören, dass die Beamten die Suche in der Müllverbrennungsanlage einstellten. Man wolle sich nun „anderen Orten“ widmen. Eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft sagte, noch werde „alles versucht, um Leichenteile zu finden“. Welche Erfolgsaussichten die Ermittler jedoch hätten, sei ungewiss. „Wir haben da keine Erfahrungswerte.“


Tatsächlich hat sich die Suche nach einer Leiche, die auf diese Weise entsorgt worden sein soll, sehr schwierig gestaltet. Mittlerweile konnte zumindest rekonstruiert werden, wann und mit welchem Müllfahrzeug die Leiche möglicherweise in die Anlage gelangt ist. Dabei kommen zwei Abholtermine in Frage, der eine zwei Tage nach dem mutmaßlichen Mord, der zweite sechs Tage später.

Suche geht in Flörsheim-Wicker weiter

Im Heizkraftwerk haben Beamte seit vergangenem Donnerstag in Abstimmung mit der Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES) im sogenannten Müllbunker nach der Leiche gesucht. Dorthin wird der Abfall zunächst gebracht, ehe er sukzessive verbrannt wird. Die Anlage ist sieben Tage die Woche rund um die Uhr in Betrieb. Die Suche wurde auf den Teil des „Bunkers“ konzentriert, in dem mit großer Wahrscheinlichkeit der Hausmüll aus der Lenaustraße im Nordend gelandet ist. Das lässt sich nachvollziehen, weil die Müllfahrzeuge aus einem bestimmten Gebiet zum Abladen eine jeweils vorgegebene Rampe anfahren.


Die Suche der Kripo wird noch zusätzlich dadurch erschwert, dass ein Greifkran ständig Material aus dem „Bunker“ in einen der drei Verbrennungsöfen befördert. Im Müllheizkraftwerk werden montags bis freitags täglich 1900 Tonnen Hausmüll angeliefert. Dieser stammt aus Frankfurt und dem Umland, aber auch der Gießener Müll wird derzeit in Frankfurt verbrannt.

Bei der Suche nach dem Leichnam von Jessica B. wurde etliche Male der noch vorhandene Müll aus dem Nordend mit Hilfe eines Krans nach und nach angehoben und sehr langsam wieder in den Bunker fallen gelassen. Dies wurde durch Kameras dokumentiert.

Nach Auswertung dieser Bilder ist die Polizei aber offenbar sicher, dass die Leiche nicht (mehr) im Müllheizkraftwerk ist, wie es seitens der FES hieß.

Die Chancen, den Körper oder Teile von ihm noch zu finden, seien ohnehin gering gewesen. Zu hoch sei der Umschlag von Abfällen in den Verbrennungsanlagen. Dem Vernehmen nach geht nun die Suche auf der Deponie in Flörsheim-Wicker weiter, wohin die Rückstände aus dem Frankfurter Heizkraftwerk gebracht werden.

FAZ

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Re: Hessen: Frau verschwunden - Mann gefasst

#11

Ungelesener Beitrag von Eagle » Do, 23. Jul. 2015, 16:18

23.07.2015

Mordfall Jessica B. Leichensuche geht im August weiter.

Noch immer ist die Leiche der getötete Jessica B. aus dem Nordend verschwunden.
Die Polizei will jetzt auf einer Deponie in Flörsheim-Wicker weitersuchen.

Jozsef S. soll seine Ex-Freundin Jessica B. umgebracht, in eine Decke gewickelt und in einen Müllcontainer geworfen haben.

Die Strafverfolger haben die Suche nach der getöteten Jessica B. im Frankfurter Müllheizkraftwerk eingestellt.
Eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft sagte gestern, dass die Suche nach dem Leichnam der jungen Mutter jetzt auf der Deponie Flörsheim-Wicker weitergeht. Dorthin wird die Schlacke des im Heizkraftwerk in der Nordweststadt verbrannten Abfalls transportiert.

Die Strafverfolger halten es für denkbar, dass auch nach der Verbrennung noch Teile des Leichnams, etwa Knochen, gefunden und identifiziert werden können.

Bevor die Suche in Flörsheim beginnen kann, müssten die Verbrennungsrückstände aber erst abkühlen. Das wird bis August dauern. Der Teil der Deponie mit der aus Frankfurt angelieferten Schlacke bleibt bis dahin gesperrt, eine Aufbereitung findet nicht statt.

Jessica B. war, wie berichtet, in ihrer Wohnung im Nordend getötet worden. Der Ex-Freund gestand in einer polizeilichen Vernehmung, die 22-Jährige umgebracht und in einen Hausmüllbehälter gelegt zu haben. Die Strafverfolger hoffen, dass sie in Flörsheim fündig werden, weil es ohne Leiche schwierig werden könnte, den Täter einer angemessenen Strafe zuzuführen. (chc)

fnp.de

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Re: Hessen: Frau verschwunden - Mann gefasst

#12

Ungelesener Beitrag von Finlule » Do, 23. Jul. 2015, 21:40

@Eagle
hoffentlich findet man noch wenigstens einige Teile der Leiche und kann den Täter gerecht verurteilen.Schwer wird das sein diese Teile ausfindig zumachen.

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Re: Hessen: Frau verschwunden - Mann gefasst

#13

Ungelesener Beitrag von Eagle » Fr, 24. Jul. 2015, 08:29

@Finlule

Kann dir nur zustimmen; die Situation der Eltern und Angehörigen wird mMn. immer unerträglicher. Zu dieser grausamen, skrupelosen Tat nun auch noch die Wartezeit bis die Suche fortgesetzt werden kann, die Ungewissheit ob sterbliche Überreste gefunden und sie beigesetzt werden kann. Dazu ein schweigender TV, der hoffentlich einer gerechten Strafe zugeführt werden kann.

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Re: Wo ist Jessica Bastian aus Frankfurt a. M.?

#14

Ungelesener Beitrag von Eagle » Fr, 21. Aug. 2015, 15:52

Leichensuche auf Deponie dauert an
21.08.2015

Frankfurt.

Von einer seit mehr als fünf Wochen vermissten toten Frau aus Frankfurt fehlt weiterhin jede Spur.

Auch die Durchsuchung einer Mülldeponie im benachbarten Flörsheim hat nach Angaben der Frankfurter Staatsanwaltschaft bislang zu keinem Ergebnis geführt. „Die Suche läuft noch“, sagte eine Behördensprecherin.

Der Ex-Freund der 22-Jährigen hatte gestanden, die Frau getötet und ihre Leiche in eine Hausmülltonne gesteckt zu haben. Seitdem sitzt der 23-Jährige in Untersuchungshaft. Die Hintergründe der grausigen Tat waren zunächst unklar. Angaben zum Motiv habe der Mann bislang nicht gemacht, sagte die Staatsanwältin. Der 23-Jährige soll die Frau bereits am 8. Juli in deren Wohnung umgebracht haben (wir berichteten).

(lhe)

fnp.de

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Re: Wo ist Jessica Bastian aus Frankfurt a. M.?

#15

Ungelesener Beitrag von Jenny G. » Di, 25. Aug. 2015, 18:05

Suche nach Leiche geht weiter
25.08.2015

Eine junge Frau aus Frankfurt soll von ihrem Ex-Freund getötet worden sein. Von der Leiche fehlt bislang aber jede Spur. Die Polizei sucht nun in Frankfurt und Wicker.

Die Ermittler nehmen an, dass der 23 Jährige die Leiche seiner Freundin über den Müll entsorgt hat (wir berichteten). Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft besteht die Chance, dass in der Schlacke, die vom Müllheizkraftwerk in der Frankfurter Nordweststadt stammt, Knochen gefunden werden können. Zuvor hatte der mutmaßlich Täter angegeben, die Leiche seiner Freundin im Müll „entsorgt“ zu haben. Der mutmaßliche Täter sitzt seit einigen Wochen in Untersuchungshaft. Er wird verdächtigt, die Frau in deren Wohnung im Frankfurter Nordend am 8. Juli umgebracht zu haben. Seitdem fehlt von der 22-Jährigen, die Mutter eines einjährigen Sohnes ist, jede Spur. Der Mann hatte ein Geständnis abgelegt, dieses jedoch später widerrufen.

In der Zwischenzeit war, wie berichtet, von Polizeibeamten zuerst in dem Müllheizkraftwerk in der Nordweststadt der Abfall vergebens nach dem toten Körper der Frau durchsucht worden. Die Verbrennungsrückstände aus diesem Kraftwerk werden zum Deponiepark nach Wicker gebracht – dort gibt es eine Extra-Verarbeitungsmethode, mit der die Schlacke aus dem Heizkraftwerk weiterbehandelt wird. Ob die Suche nach den Überresten der 22-Jährigen erfolgreich sein wird, ist momentan noch völlig unklar.

Die Unsicherheiten in diesem Fall haben verschiedene Gründe. Zum einen kann es sein, dass der mutmaßliche Täter bei seiner Vernehmung nicht die Wahrheit gesagt hat. Zum anderen ist es möglich, dass die Fahnder zu spät den Müll im Heizkraftwerk in Frankfurt nach der Leiche, beziehungsweise nach den Leichenteilen der 22-Jährigen durchsucht haben. Denn die Polizeibeamten konnten das Datum zwar eingrenzen, an dem der 23-Jährige die Leiche über den Müll angeblich entsorgt haben will. Doch auch hier ist die Polizei auf die Zeitangaben des mutmaßlichen Täters angewiesen. Welcher Müllabfuhrtermin von dem vermeintlichen Täter tatsächlich genutzt wurde, um die Leiche seiner Ex-Freundin zu entsorgen, weiß bis heute nur dieser. Wie gestern ein Sprecher des Polizeipräsidiums Frankfurt auf Anfrage mitteilte, wird derzeit noch immer auf dem Deponiepark in Wicker in der aus dem Müllheizkraftwerk angelieferten Schlacke nach der Leiche gesucht. Ein Fund liegt auch deshalb im Bereich des Möglichen, weil bei der Verbrennung des Mülls in dem Heizkraftwerk in der Nordweststadt ein toter Körper nicht vollständig verbrannt wäre. Nach Aussagen des Präsidiumssprechers entwickelt sich nämlich bei dem Verbrennungsvorgang in dem Heizkraftwerk nicht so eine große Hitze, dass die Leiche vollständig zerstört und nur noch Ascheanteile übrig bleiben würden. Vielmehr sei davon auszugehen, dass bei einem Fund das Knochengerüst durchaus in einem Zustand sei, die eine Untersuchung der Todesursache möglich machten.

Sicher ist derzeit aber nur eines. Die Beamten sind immer noch dabei, das Material des Schlacke-Bergs, das aus den Überresten des in Frage kommenden Mülls nach der Verbrennung aus dem Heizkraftwerk in Frankfurt nach Wicker transportiert wurde, zu untersuchen. Dies geschieht hauptsächlich mit Kameras, die jegliche Veränderungen und Auffälligkeiten bei der Schlacke-Masse auf dem Förderband registrieren.

Die Ermittler sind sich deshalb einigermaßen sicher, dass – wenn die Aussage des mutmaßlichen Täters nicht falsch gewesen ist – die Leichenteile in der Schlacke noch gefunden werden können. Vorausgesetzt eben, wie beschrieben, dass der Zeitpunkt für die Suche noch nicht zu spät ist.

Kreisblatt
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Re: Wo ist Jessica Bastian aus Frankfurt a. M.?

#16

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 2. Sep. 2015, 07:20

*** BILDplus Inhalt *** Mord in Frankfurt - Fall Jessica (†22): Wirbelsäule gefunden!


Ein Mord ohne Leiche: Jozsef S. (23) gestand, seine Ex-Freundin Jessica B. (†22) getötet, die Leiche in den Müll geworfen zu haben. Wochenlang suchte die Polizei nach Spuren der jungen Mutter aus Frankfurt. Jetzt der Durchbruch.

Quelle: News Deutschland
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Re: Wo ist Jessica Bastian aus Frankfurt a. M.?

#17

Ungelesener Beitrag von Jenny G. » Mi, 2. Sep. 2015, 12:56

Leichenteile von getöteter Frau auf Mülldeponie gefunden
Veröffentlicht am 02.09.15 um 09:32 Uhr

Leichenteile einer seit fast zwei Monaten vermissten Frau aus Frankfurt sind auf der Mülldeponie Flörsheim-Wicker gefunden worden. Polizisten mussten dafür per Hand und mit einer Kamera rund 10.000 Tonnen Schlacke durchsuchen.

Die menschlichen Knochenteile seien der 22-Jährigen mit Hilfe von DNA-Untersuchungen zweifelsfrei zugeordnet worden, teilte die Staatsanwaltschaft am Mittwoch in Frankfurt mit.

Suche noch nicht abgeschlossen

Polizisten entdeckten die sterblichen Überreste in einem etwa 10.000 Tonnen schweren Schlackeberg aus verbrannten Müllresten. "Die Beamten hatten die Deponiereste, die über ein Transportband geführt wurden, sowohl per Hand als auch unter Zuhilfenahme einer hochauflösenden Kamera abzusuchen", sagte Oberstaatsanwältin Friderike Busch.

Die vor rund zehn Tagen begonnene Suche könne nach Abkühlung des noch heißen Berges verbrannten Mülls voraussichtlich am Freitag abgeschlossen werden, sagte Busch. Zuvor war im Müllheizkraftwerk Nord-West der Abfall vergeblich nach der Frau durchsucht worden.

Die Frau aus dem Frankfurter Nordend war seit dem 8. Juli verschwunden. Familienangehörige hatten sie als vermisst gemeldet. Der 23 Jahre alte Ex-Freund der Frau hatte eine Woche nach dem Verschwinden gestanden, die Frau umgebracht und ihre Leiche anschließend in den Hausmüll gesteckt zu haben. Er sitzt seit Mitte Juli in Untersuchungshaft.

Quelle: http://hessenschau.de/panorama/leichent ... d-100.html


Gruselig... Wicker ist bei mir gleich um die Ecke, bin schon oft an der Mülldeponie vorbeigefahren :(
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Re: Wo ist Jessica Bastian aus Frankfurt a. M.?

#18

Ungelesener Beitrag von Eagle » Do, 3. Sep. 2015, 17:51

Mordfall Jessica B. Wirbelsäule bereits am 25. August gefunden
03.09.2015

Von SASCHA KRÖNER „Eine Müllverbrennung ist kein Krematorium“ - In einem Schlackeberg verbrannter Müllreste haben Polizeibeamte die menschlichen Überreste von Jessica B. aus dem Nordend gefunden. Die Knochenteile überstanden hohe Temperaturen.


Wicker/Frankfurt.

Manchmal kommt es vor, dass dramatische Geschichten aus Film und Fernsehen bittere Wahrheit werden. Vor etwa zehn Jahren war die Deponie in Wicker Schauplatz eines Fernsehfilms, bei dem eine Leiche in einem Müllwagen gefunden wurde, erinnert sich Geschäftsführer Gerd Mehler. Nun ist die Deponie Wicker tatsächlich zum Fundort von Leichenteilen geworden: Polizeibeamte hatten in den vergangenen Wochen hier nach Überresten der getöteten und vermissten Jessica B. aus Frankfurt gesucht (wir berichteten). Wie die Staatsanwaltschaft Frankfurt gestern bekannt gab, haben die Ermittler Knochenteile, wahrscheinlich von der Wirbelsäule des Opfers, in verbrannten Müllresten gefunden. Die Teile seien zweifelsfrei der verschwundenen Frankfurterin zuzuordnen.

Die Polizei hatte am 24. August mit ihrer Suche in Wicker begonnen und war bereits am 25. August fündig geworden: In einem rund 20 000 Kubikmeter umfassenden und etwa 10 000 Tonnen schweren Schlackeberg spürten die Beamten menschliche Überreste auf, die jetzt nach einer DNA-Untersuchung dem Opfer zugeordnet wurden. Die Staatsanwaltschaft bezeichnet das Ergebnis als „zweifelsfrei“. Damit steht das traurige Schicksal von Jessica B., die seit dem 8. Juli vermisst worden war, endgültig fest.

Freund hat gestanden

Ihr Ex-Freund, der seit 15. Juli in Untersuchungshaft sitzt, hatte im polizeilichen Verhör bereits gestanden, die 22-Jährige im Streit ermordet und die Leiche über den Hausmüll „entsorgt“ zu haben. Die Polizei suchte daraufhin zunächst vergeblich im Müllheizkraftwerk in der Frankfurter Nordweststadt. Die letzte Hoffnung der Beamten, den Fall aufklären zu können, stützte sich dann auf den Deponiepark in Wicker. Dort gibt es eine Schlackeaufbereitungsanlage, in der Rückstände der verbrannten Abfälle aus mehreren Kraftwerken verarbeitet werden.

In der Schlackeaufbereitung landen unter anderem Abfallreste aus Frankfurt, Offenbach, Mainz, Darmstadt und Mannheim, erläutert Gerd Mehler. Der Geschäftsführer beziffert die verarbeitete Müllmenge mit 2000 Tonnen am Tag und rund 450 000 Tonnen im Jahr. Der Sinn der Anlage sei es, verwertbare Materialien, die den Verbrennungsprozess überdauern, aus der Schlacke zu filtern. Dazu laufen die verbrannten Überreste über Siebe und vorbei an Magneten. Das größte Interesse gelte den Metallen, sagt Mehler. In der Asche finde sich aber auch anderes Material, dass zurückbleibe, weil die Verbrennungsanlagen nicht heiß genug seien. Holzbalken, dicke Telefonbücher oder auch Knochen seien Dinge, die nicht vollständig zerfallen. „Eine Müllverbrennung ist kein Krematorium“, betont Gerd Mehler.

Mit Kamera gesucht


Für die Polizei bedeutete dies, dass sie die verbrannten Deponiereste genau in Augenschein nehmen musste. Es sei grob möglich gewesen, zu bestimmen, welcher Bereich der Schlacke aus dem Zeitraum Anfang Juli stammte, berichtet Mehler. Die Ermittler installierten eine hochauflösende Kamera über dem ersten Sieb der Aufbereitungsanlage, um auffällige Stoffe zu identifizieren. Sobald das Bild Unregelmäßigkeiten zeigte, wurde die Anlage gestoppt und der Müll von Hand durchsucht.

„Eine sehr unerfreuliche Arbeit“, kommentiert Oberstaatsanwältin Friderike Busch die ungewöhnliche Suche. Jeweils drei Beamte überwachten die Anlage in Schichten von acht Stunden. Die Suche nach weiteren sterblichen Überresten solle noch bis zum Ende der Woche fortgesetzt werden. Ein ähnlicher Fall sei ihr bisher noch nicht begegnet, sagt die Sprecherin der Frankfurter Staatsanwaltschaft.

Auch Deponiechef Mehler hat eine derartige Mordermittlung bisher nicht erlebt. Es sei zwar schon mal nach Waffen auf der Deponie gesucht worden, aber noch nie nach Leichenteilen. Dass die Beamten überhaupt Überreste aufspüren konnten, überraschte Gerd Mehler. Aufgrund der Masse des Mülls und der zahlreichen Verarbeitungschritte hatte er einen Erfolg nur schwer für möglich gehalten.

fnp.de

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Re: Frankfurt/Main: Jessica Bastian, sterbl. Überreste gefunden

#19

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 30. Sep. 2015, 18:25

Sie wurde ermordet und in den Müll geworfen
Hier weinen die Eltern um Jessica


Frankfurt – Jessicas Leben war zuletzt voller Streit und Gewalt, ihr Ex soll ihr das Leben zur Hölle gemacht haben.

Ihre Eltern sorgten jetzt dafür, dass ihre Jessi einen friedlichen, leisen Abschied haben durfte. Mittwoch wurde der Leichnam der 22-Jährigen auf dem Bornheimer Friedhof beigesetzt.

„Es war eine Feier, wie Jessi sie sich gewünscht hätte“, sagt Mutter Caroline gefasst, als sie sieht, wie Freunde auf dem weißen Sarg ihrer Tochter unterschreiben. Doch der Abschied fiel schwer...

Jessica (†22) hatte sich von ihrem Freund Jozsef S. (23) getrennt, wollte mit dem Vater ihres Kindes keinen Kontakt mehr. Das war offenbar ihr Todesurteil, er war laut ihren Eltern „herrschsüchtig“.

Bild
Ralf und Caroline Bastian erweisen ihrer Tochter die letzte Ehre

Die Polizei ist sicher: Jozsef S. tötete seine Ex nach einem Streit in ihrer Wohnung im Nordend, warf ihre Leiche einfach in den Hausmüll. Beamte suchten wochenlang im Müllheizwerk nach Knochenresten, fanden letztendlich Teile der Wirbelsäule (BILD berichtete).

Jetzt mussten Jessis Eltern ihre Tochter zu Grabe tragen. „Wir sind froh, endlich einen Ort zu haben, an dem wir trauern können“, sagt Mutter Caroline mit tränenerstickter Stimme.

Bild
Ein schwerer Gang für Eltern: Ralf und Caroline Bastian mussten sich von ihrer Tochter verabschieden, die viel zu früh starb

Wochenlang hatten sie um Spenden (Caroline Bastian, IBAN DE 44500502011247038139 BIC HELA DEF 1822) gebeten, um ihrer Tochter diese Beerdigung weitgehend zahlen zu können, Mittwoch war es so weit.

Die Stimmung: würdevoll, friedlich. Kaum einer der Trauergäste konnte die Tränen unterdrücken. In der Trauerhalle ertönt plötzlich Jessis Stimme – Eltern und Freunde wollten sie noch einmal hören – von CD.

Bild
Ralf Bastian trägt den Sarg seiner Tochter - immer wieder wird er von Weinkrämpfen geschüttelt

Im aufgebahrten Sarg: ein kleiner Karton mit nur ein paar Knochen – Jessis Überreste.

Jessi war beliebt, hatte einen riesigen Freundeskreis, nahezu alle Trauergäste verewigten sich auf dem weißen Sarg. Vater Ralf trägt den Sarg seiner Tochter – immer wieder fängt er an zu zittern, zu weinen.

Ein letzter Gruss: Eltern und Freunde werfen Rosen ins Grab.

Jetzt wartet die nächste harte Aufgabe auf die Eltern: Der Prozess, bei dem sie dem Mörder ihrer Tochter in die Augen schauen müssen.

Bild
200 Trauergäste erwiesen ihrer Jessi die letzte Ehre

Bild
Auf dem Sarg haben Freunde und Verwandte unterschrieben. Ein letzter Gruß...

Quelle und Video bei: Bild
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Re: Frankfurt/Main: Jessica Bastian, sterbl. Überreste gefunden

#20

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 13. Okt. 2015, 14:10

Eltern der ermordeten Jessica kämpfen um Leon (1)
Hilfe, das Jugendamt nimmtuns unseren Enkel weg!

Frankfurt – Ihnen wurde brutal die Tochter genommen – jetzt soll ihnen auch noch der Enkel genommen werden.
Jessica hinterlässt einen Sohn: Leon (1). Seit vier Monaten lebt jetzt der Kleine schon im Kinderheim (Rödelheim) – alle zwei Tage besuchen Jessis Eltern, Carolin (41) und Ralf (45), ihren Enkel für drei Stunden – länger dürfen sie nicht.
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Sie haben ein Zimmer für Leon eingerichtet, mit Gitterbettchen, Winnie Puuh Tapete. Ein Platz in der Krabbelstube ist für Leon reserviert, ein Spielplatz direkt vor der Haustür: „Es war Jessis letzter Wille, dass der Kleine zu uns kommt, wenn er nicht zu ihr kann“, sagt Mutter Carolin mit Tränen: „Der Kleine kennt uns als Oma und Opa, das soll so bleiben. Wir werden ihm von seiner Mutter erzählen, wenn er älter ist.“
Das Jugendamt hat Bedenken, weil Jessis Geschwister keine Schulausbildung haben, Jessica vor Leons Geburt mit Drogen zu tun hatte. Deshalb hatte Leon einen Vormund: „Damals bekam das Amt mit, dass Jozsef und Jessi ständig Stress hatten, Jozsef gewalttätig war“, sagt Vater Ralf.
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Re: Frankfurt/Main: Jessica Bastian, sterbl. Überreste gefunden

#21

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 13. Okt. 2015, 14:13

Es ist schon schlimm genug das sie ihre Tochter auf so schrecklicher Art und Weise verloren haben, aber jetzt noch auf den Enkel verzichten, finde ich mehr als grausam :(
Natürlich muss das Amt prüfen, ob die Großeltern die Richtigen für den *Job* sind.
Ich hoffe das der Kleine dort groß werden kann, wo Menschen sind, die ihn lieben und gut für ihn sorgen werden.
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Re: Frankfurt/Main: Jessica Bastian, sterbl. Überreste gefunden

#22

Ungelesener Beitrag von Salva » Di, 13. Okt. 2015, 15:35

Halte ich ebenfalls für mehr als tragisch. :( Auch diese 3-Stunden-Regelung kann ich nicht so recht verstehen, denn die gemeinsame Zeit mit dem Kleinen - von mir aus auch im Beisein einer Aufsicht - wäre doch ein erster Schritt zur Bewährung für die Großeltern. Die Umstände sind bestimmt schon schwer zu verkraften, aber jetzt müssen sie sich auch noch auf das Jugendamt verlassen. Bleibt nur zu hoffen, dass die auch wirklich wissen was sie zu tun und wie sie sich zum Wohle von Leon entscheiden zu haben. Wie auch immer, Leon bleibt der Enkel und Familienangehörige und wünsche, dass das nicht vergessen wird. So ein kleiner Kerl kann ein Neuanfang für ALLE sein!
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Re: Frankfurt/Main: Jessica Bastian, sterbl. Überreste gefunden

#23

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 13. Okt. 2015, 15:39

Salva hat geschrieben:So ein kleiner Kerl kann ein Neuanfang für ALLE sein!
Seh ich genau so...damit lässt sich das Leid ein wenig lindern.
Er ist der Rest, der von Jessica geblieben ist...und der gehört nunmal in seine Familie :(
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Re: Frankfurt/Main: Jessica Bastian, sterbl. Überreste gefunden

#24

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 3. Nov. 2015, 13:06

Jugendamt-Irrsinn! | Jessicas Eltern müssen Killer ihrer Tochter treffen

03.11.2015 12:27 Uhr
Was müssen diese Eltern noch alles durchstehen? Tochter Jessica (†22): ermordet, ihr Leichnam auf den Müll geworfen, verbrannt. Der Enkel: im Jugendheim. Voller Angst warten Caroline und Ralf Bastian jetzt auf den Prozess, bei dem sie dem Mörder ihrer Tochter in die Augen sehen müssen. Doch nicht nur das...
Am 11. November haben Jessicas Eltern, Caroline und Ralf Bastian einen Termin im Familiengericht. Dort soll über das Sorgerecht für Enkel Leon (1) entschieden werden, wo Jessicas Sohn leben soll. Doch das Jugendamt sagte es den Großeltern (Jessicas Eltern) schon vorab: sie glauben nicht, dass Caroline und Ralf ihren Enkel erziehen können, will ihnen nicht das Sorgerecht übertragen.
Ralf Bastian verzweifelt: „Wir haben ein Zimmer für ihn hergerichtet, wir haben vor der Tür einen Spielplatz. Wir haben einen Kita-Platz für Leon gefunden. Wir haben selbst Kinder großgezogen. Was sollen wir noch alles machen?"

Nicht nur das: bei der Entscheidung im Gerichtssaal soll auch Jozsef S. (23) anwesend sein. Der Vater des Kindes – und mutmaßliche Mörder von Jessica. Mutter Caroline Bastian: „Ich kann diesen Menschen nicht sehen, der unsere Familie zerstört hat. Warum ist er dabei? Er hat dem Kleinen die Mutter genommen."
Am 11. November um 10 Uhr wird das Gericht über die Zukunft des kleinen Leon entscheiden, der seine Mutter auf grausame Weise verloren hat. Wird das Gericht ihm jetzt auch die Großeltern nehmen?
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Re: Frankfurt/Main: Jessica Bastian, sterbl. Überreste gefunden

#25

Ungelesener Beitrag von Salva » Di, 3. Nov. 2015, 14:34

Ein gleich doppelt tragischer Fall für die Hinterbliebenen! Tochter tot und jetzt verlieren sie wohl auch noch den kleinen Enkel. Und um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, sitzt der mutmaßliche Mörder mit im Gerichtssaal. Sehr schwer, wenn gar unmöglich zu vermitteln, dass das Eine nichts mit dem Anderen zu tun hat. Auch ein Mörder einer Mutter verliert nicht seinen Status als Vater.
Wichtig ist zu erfahren, warum das Jugendamt den kleinen Leon nicht in die Obhut seiner Großeltern geben will. Sollte da etwas im Argen liegen, dass sich vielleicht aus der Welt schaffen liese, dann sollten sie versuchen das auch zu tun. Schon wegen dem kleinen Jungen.
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Re: Frankfurt/Main: Jessica Bastian, sterbl. Überreste gefunden

#26

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 3. Nov. 2015, 15:19

Salva hat geschrieben:Wichtig ist zu erfahren, warum das Jugendamt den kleinen Leon nicht in die Obhut seiner Großeltern geben will.
Das werden die Gründe sein...
sweetdevil31 hat geschrieben:Das Jugendamt hat Bedenken, weil Jessis Geschwister keine Schulausbildung haben, Jessica vor Leons Geburt mit Drogen zu tun hatte.
Und um sie vom Gegenteil zu überzeugen, wird wohl nicht einfach werden...
Trotzdem denke ich...der kleine Mann gehört zu den Großeltern...in der Hoffnung, dass sie es bei ihrem Enkel besser hinbekommen :(
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Re: Frankfurt/Main: Jessica Bastian, sterbl. Überreste gefunden

#27

Ungelesener Beitrag von Salva » Di, 3. Nov. 2015, 15:33

Gut, wir kennen die Umstände nicht die dazu geführt haben, dass Jessica den Drogen verfallen war und die Geschwister keine Schulausbildung bekommen hatten. Man kann aber nicht immer nur den Eltern die Schuld dafür geben.
sweetdevil31 hat geschrieben:Trotzdem denke ich...der kleine Mann gehört zu den Großeltern...in der Hoffnung, dass sie es bei ihrem Enkel besser hinbekommen
Da bin ich entschieden anderer Meinung:
Wenn es einen berechtigten Grund für die Entscheidung des Jugendamtes gibt, dann soll der Junge eine geeignetere Familie bekommen. So eine Obhut ist kein Experiment, dass sich einfach wieder Rückgängig machen lässt, wenn es gescheitert ist. Vielmehr sollten sich dann die Hinterblieben bemühen, den Kontakt zu Leon nicht auch noch verlieren zu müssen.
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Re: Frankfurt/Main: Jessica Bastian, sterbl. Überreste gefunden

#28

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 3. Nov. 2015, 15:42

Salva hat geschrieben:Gut, wir kennen die Umstände nicht die dazu geführt haben, dass Jessica den Drogen verfallen war und die Geschwister keine Schulausbildung bekommen hatten. Man kann aber nicht immer nur den Eltern die Schuld dafür geben.
Eben drum...deshalb ja auch...
sweetdevil31 hat geschrieben:in der Hoffnung, dass sie es bei ihrem Enkel besser hinbekommen :(
Und...
sweetdevil31 hat geschrieben:Natürlich muss das Amt prüfen, ob die Großeltern die Richtigen für den *Job* sind.
Ich hoffe das der Kleine dort groß werden kann, wo Menschen sind, die ihn lieben und gut für ihn sorgen werden.
...egal ob Großeltern..Pflegeeltern, oder Adoptiveltern...
Mitte November wird man vllt. mehr darüber erfahren, warum die Großeltern das Kind nicht bekommen sollen.
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Re: Frankfurt/Main: Jessica Bastian, sterbl. Überreste gefunden

#29

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 12. Nov. 2015, 05:32

Unser schlimmer Tag vor Gericht
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„Wir haben die Hoffnung fast aufgegeben, der Richter schützt das Jugendamt, um unseren Enkel geht es doch gar nicht“, sagt Ralf B. enttäuscht vorm Gerichtsgebäude ...

Wieder keine Entscheidung im Sorgerechtsstreit um Leon, den Sohn der ermordeten Jessica B.(†22)!
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„Jessie hatte Angst, dass ihr etwas zustößt, sie wollte, dass wir uns in diesem Fall um ihren Sohn kümmern. Das ist doch eine Art Testament, oder? Das interessiert aber keinen.“
Vor Wochen hieß es, dass jetzt Leons Zukunft entschieden werden soll: Großeltern oder Pflegefamilie. Seit Monaten lebt der Kleine schon im Kinderheim (Rödelheim)
Doch wieder nix: „Wir werden immer dasselbe gefragt. Wenn wir sagen, dass das Jugendamt von Anfang an wusste, dass Jozsef unsere Tochter bedroht, heißt es, dass das keiner wusste.“
Eigentlich sollten die Eltern Jessies mutmaßlichen Mörder vor Gericht treffen – doch nach einem BILD-Bericht hatte das Gericht offenbar ein Einsehen. Vater Ralf unter Tränen: „Wir wurden zum Glück getrennt befragt, ich hätte ihn nicht sehen können.“

Nach der zweistündigen Befragung durch den Richter warten Jessies Eltern draußen, während Jozsef S. in Handschellen und grauem Kapuzenpulli in Saal 16 E geführt wird – um 60 Minuten lang darüber reden, wo sein Sohn seiner Meinung nach aufwachsen soll.

Wann der Richter eine Entscheidung fällt, ist nicht bekannt.
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Diskussionsleitung
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Re: Frankfurt/Main: Jessica Bastian, sterbl. Überreste gefunden

#30

Ungelesener Beitrag von Eagle » Do, 21. Jan. 2016, 17:47

Strafanzeige gegen Jugendamt

Die Eltern der getöteten Jessica B. erheben Vorwürfe gegen das Frankfurter Jugendamt. Sie werfen dem Jugendamt vor, den Mord an ihrer Tochter nicht verhindert zu haben. Die Eltern werden bei der Staatsanwaltschaft Strafanzeige erstatten.

Der Medienberater der Eltern, Frank Schrodt, bereitet mit mehreren Juristen die Strafanzeige vor.
Dem Jugendamt sei bekannt gewesen, das der Ex-Freund von Jessica. B. gewalttätig war, sie habe Angst um ihr Leben gehabt und mehrfach die Behörde um Hilfe gebeten. Unter anderem bat sie um Unterbringung in einer Mutter-Kind-Einrichtung, doch das Jugendamt lehnte ab.

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