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Hamburg/Billstedt: Puff-Mord aus Rache | Urteil

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sweetdevil31
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Hamburg/Billstedt: Puff-Mord aus Rache | Urteil

#1

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 28. Aug. 2015, 20:25

Schlechter Sex für 40 Euro! Da griff der Freier zum Revolver
Puff-Mord aus Rache


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Der Angeklagte Baftjar H. vor Gericht

Billstedt – Es war früher Morgen am 15. März, gegen 4 Uhr, als ein schmächtiger junger Mann das Polizeikommissariat 42 betrat, einen Revolver auf den Tresen legte und stammelte:

„Ärger Puff, Ärger Puff!“

„Ärger“ war ziemlich untertrieben, wie die Polizisten schnell feststellten: Baftjar H. (23) hatte im „Relax“ an der Billstedter Hauptstraße gerade den Chef erschossen...

Gestern Prozess, der Angeklagte räumte die Tat ein: „Dafür muss ich mich verantworten.“

Über seine Anwältin ließ der Albaner den Abend schildern:

„Ich habe mit einigen Bieren und Wodka die Geburt meines Neffen gefeiert, bin dann ins Bordell gefahren.“

Was dann geschah, hatte er nach der Tat Polizisten erzählt: Er habe eine Prostituierte für 20 Minuten gebucht, allerdings sei sie nach zehn Minuten schon wieder verschwunden.

Weil es mit dem Sex ja nun nichts geworden war, habe er Bordellier Beynur N. († 25) aufgefordert, ihm die 40 Euro zurückzugeben.

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Bestatter transportieren die Leiche des opfers ab

Doch der weigerte sich und habe den Angeklagten beleidigt: „Ich f... Deine Mutter!“

Daraufhin sei ihr Mandant rausgelaufen und habe vor Wut im Wagen eines Freundes aufs Armaturenbrett getrommelt. Dadurch sei das Handschuhfach aufgesprungen – und darin lag der „Arminius“-Revolver (7,65 mm), so die Anwältin.

Die Staatsanwaltschaft: Mit der Waffe lief er zurück in den Puff, feuerte fünf Mal auf Beynur N., rannte wieder raus, lud nach und schoss zwei weitere Male.

Daran will sich Baftjar H. allerdings nicht erinnern.

Der Prozess wird heute fortgesetzt.

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Zuletzt geändert von Gast am Mi, 8. Jun. 2016, 16:06, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel ergänzt, Beitrag verschoben



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Re: Hamburg/Billstedt-Puff-Mord aus Rache

#2

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 28. Aug. 2015, 20:28

Hure wurde Augenzeugin des Puff-Mords
„Der Freier schoss ihm drei Mal in den Kopf“


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Zeugin Alisa A. (27) im Landgericht: Sie sah, wie der Angeklagte die Todesschüsse abgab

Billstedt – Es war eine brutale Hinrichtung!

Im Prozess um den mit sieben Schüssen getöteten Chefs des Bordells „Relax“ bestätigte gestern eine 27-jährige Prostituierte die Anklagegründe der Staatsanwaltschaft.

Danach hat Baftjar H. (23) Bordellier Beynur N. († 25) aus Rache erschossen, weil der Sex zu schlecht war.

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Alisa A. (27): „Kurz vor der Tat erzählte mir Beynur, dass es Streit mit einem Freier gab, weil eine junge Kollegin aus Bulgarien ihn nicht zu Ende bedient hatte.“

Wütend verschwand der Angeklagte mit seinem Freund aus dem Puff. Nach etwa 20 Minuten kam der Albaner dann allein zurück und trat auf den Bordell-Chef zu. Der saß auf einem Hocker, guckte auf sein Handy.

Die Hure: „Der Freier hielt etwas hinter seinem Körper. Dann fragte er: ,Ist alles ok?‘ Beynur hob den Kopf und antwortete: ,Ja, alles ok.‘ Dann richtete der junge Mann eine Pistole gegen seinen Kopf und schoss drei oder vier Mal. Nachdem Beynur vom Stuhl gefallen war, schoss der Freier noch zwei- oder drei Mal auf seinen Körper.“

Und auch nach der Tat blieb der Killer ganz cool. „Er drehte sich einfach um und ging weg, als wenn nichts geschehen sei. Wir Frauen schrien in Panik.“

Baftjar H. ist wegen heimtückischen Mordes angeklagt. Der Prozess wird fortgesetzt.

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Re: Hamburg/Billstedt: Puff-Mord aus Rache

#3

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 15. Sep. 2015, 19:28

Urteil gefällt!
12 Jahre Knast für den Puff-Killer


Billstedt – Der Staatsanwalt wollte für den Mörder lebenslange Haft, aber die Richter sagten: „Der Angeklagte ist so jung, wir wollen ihm sein Leben nicht verbauen.“

Das Urteil: 12 Jahre Haft für Puff-Killer Baftjar H. (23)!

Der Fall: Am 15. März tötete H. einen Wirtschafter (25) des Bordells „Relax“ mit sieben Schüssen, weil er mit einer Prostituierten nicht zufrieden war (BILD berichtete).

Damals hatte er 1,6 Promille und stellte sich freiwillig der Polizei. Auch darum verzichtete das Gericht auf eine lebenslange Strafe.

Rat des Vorsitzenden: „Lassen Sie sich therapeutisch behandeln. Wir meinen, dass Sie eine erhebliche Gefahr darstellen, da Ihre Hemmschwelle unglaublich gering ist.“

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