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Bautzen: 14-Jährige für One-Night-Stands vermittelt | Haft

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sweetdevil31
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Bautzen: 14-Jährige für One-Night-Stands vermittelt | Haft

#1

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Sa, 19. Sep. 2015, 09:26

Via Videotext - Sex-Gangster (28) vermittelte 14-Jährige für One-Night-Stands

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Angeklagter Daniel P. (30) vermittelte seine damals 14-Jährige Freundin zum Sex an fremde Männer

Bautzen – Das ein 28-Jähriger eine Beziehung mit einer 14-Jährigen eingeht ist abnormal, aber vom Gesetz her nicht verboten. Das Mädchen aber an andere Männer für Sex zu vermitteln, ist strafbar!

Bizarrer Prozess am Freitag vorm Bautzner Amtsgericht: Zwischen Februar und Juli 2014 suchte Daniel P. (heute 30) mit seiner Freundin Melanie (jetzt 16) über Chats im Videotext und Internet Partner für kostenlosen Sex.

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Die 16-jährige Ex-Freundin des Angeklagten

18 Mal traf sich die Schülerin später mit Fremden. Daniel P. gab vor: Verkehr ohne Kondom.

Als die Beziehung in die Brüche ging, kam die perverse Vermittlung raus, wurde ein Fall für die Justiz. Anklage: Förderung von Sex mit Minderjährigen.

Richter Dr. Dirk Hertle (52) zum Kfz-Mechatroniker: „Ich muss feststellen, dass niemand geschädigt wurde, sie Melanie nicht gezwungen haben, aber ganz freiwillig war es trotzdem nicht.“

Der Sex-Täter muss für zwei Jahre und neun Monate in den Knast. Denn er gestand u.a. auch, sich an Melanies Schwester (5) vergangen zu haben.

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Zuletzt geändert von Gast am Mi, 8. Jun. 2016, 16:28, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel ergänzt, Beitrag verschoben



Eagle
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Re: Bautzen: 14-Jährige für One-Night-Stands vermittelt

#2

Ungelesener Beitrag von Eagle » Sa, 19. Sep. 2015, 17:39

Sexualtäter muss hinter Gitter

Ein 30-Jähriger stand am Freitag in Bautzen wegen Kindesmissbrauchs vor Gericht. Der Richter findet für seine Taten deutliche Worte.

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© Uwe Soeder

Bautzen. Mit Handschellen wird der Angeklagte hereingeführt. Der 30-Jährige, der zuletzt in Großdubrau wohnte, ist nervös. Und dazu hat er allen Grund. Die Vorwürfe, die gegen ihn erhoben werden, wiegen schwer. Es geht um sexuellen Missbrauch von Kindern in mehreren Fällen und um Kinderpornografie. „Pervers, anders kann man das nicht nennen“, wird Richter Dirk Hertle am Ende der Verhandlung sagen.

Die Liste der Vergehen ist lang. Und noch bevor der erste Zeuge im Bautzener Gerichtssaal vernommen wurde, gesteht der Angeklagte beinahe alle Taten. Das wird ihm später zugute kommen.

Sein Anwalt erzählt die ungeheure Geschichte. Vor zwei Jahren lernte er eine 15-Jährige aus dem Raum Kamenz über ein Internetportal kennen. Da ist der Angeklagte 28 Jahre alt. Nach kurzer Zeit vereinbarten die beiden ein Treffen. „Wir haben die Mutter gefragt und die war einverstanden“, sagt der Angeklagte. Ab sofort übernachtet er fast jedes Wochenende im Kinderzimmer des Mädchens. Doch dabei bleibt es nicht.

Er hilft dem Mädchen, sich mit anderen Männern zu treffen. „Das haben wir zusammen vereinbart“, sagt er. Gemeinsam schreiben die beiden ein Regelwerk für die One-Night-Stands auf. Der 30-Jährige fährt das Mädchen zu den insgesamt 18 Treffen und holt sie nach dem Geschlechtsverkehr wieder ab.

Das Mädchen ist als Zeugin vor Gericht geladen. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit bestätigt sie das. Und der 30-Jährige hat es auch auf die kleine Schwester des Mädchens abgesehen. Er spielt mit ihr, dann bittet er sie, die Hose auszuziehen. Er berührt sie im Intimbereich und macht Fotos davon. Viermal missbraucht er die Fünfjährige auf diese Weise.

Später lernt er in einem Internetportal ein 13-jähriges Mädchen aus Dortmund kennen. Er schreibt mit ihr, versucht sie zu einem Treffen und zu sexuellen Handlungen zu überreden. Dazu kommt es allerdings nicht, weil das Kind den Kontakt abbricht. Auf seinem Rechner findet die Staatsanwaltschaft weitere kinderpornografische Bilder.

Die Mutter leistete Vorschub

Seit einem halben Jahr sitzt der 30-Jährige schon in Untersuchungshaft. Und er wird im Gefängnis bleiben. Der Richter verhängte am Freitag eine Haftstrafe von zwei Jahren und neun Monaten. Es hätten auch vier Jahre werden können. Doch zwei Sachen sprechen für den Angeklagten. „Wir sind uns ziemlich sicher, dass keines der Mädchen einen bleibenden Schaden davongetragen hat“, sagt Hertle.

Die damals Fünfjährige kann sich beispielsweise an die Tat gar nicht mehr erinnern. Zum anderen schaut das Gericht auch kritisch auf die Eltern. „Die Mutter hat Vorschub geleistet, indem sie geduldet hat, dass der Angeklagte beim Mädchen übernachten kann“, sagt der Richter. Nach seiner Haft wird der Sexualstraftäter eine Therapie beginnen.

http://www.sz-online.de/nachrichten/sex ... 02303.html

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Salva
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Re: Bautzen: 14-Jährige für One-Night-Stands vermittelt

#3

Ungelesener Beitrag von Salva » So, 20. Sep. 2015, 14:50

Das ein 28-Jähriger eine Beziehung mit einer 14-Jährigen eingeht ist abnormal, aber vom Gesetz her nicht verboten.
Richtig: so eine Beziehung ist nicht verboten und ob die "abnormal" ist, hängt von der Art dieser Beziehung ab.
Was aber definitiv verboten ist: Sex zwischen einem 28- und einer 14-Jährigen und zwar nach

Strafgesetzbuch (StGB), § 176 - Sexueller Mißbrauch von Kindern! Strafgesetzbuch (StGB) - § 176 Sexueller Mißbrauch von Kindern

(1) Wer sexuelle Handlungen an einer Person unter vierzehn Jahren (Kind) vornimmt oder an sich von dem Kind vornehmen läßt, wird mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren bestraft.

(2) Ebenso wird bestraft, wer ein Kind dazu bestimmt, daß es sexuelle Handlungen an einem Dritten vornimmt oder von einem Dritten an sich vornehmen läßt.

(3) In besonders schweren Fällen ist auf Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr zu erkennen.

(4) Mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren wird bestraft, wer

1. sexuelle Handlungen vor einem Kind vornimmt,

2. ein Kind dazu bestimmt, dass es sexuelle Handlungen vornimmt, soweit die Tat nicht nach Absatz 1 oder Absatz 2 mit Strafe bedroht ist,

3. auf ein Kind mittels Schriften (§ 11 Absatz 3) oder mittels Informations- oder Kommunikationstechnologie einwirkt, um

a) das Kind zu sexuellen Handlungen zu bringen, die es an oder vor dem Täter oder einer dritten Person vornehmen oder von dem Täter oder einer dritten Person an sich vornehmen lassen soll, oder

b) um eine Tat nach § 184b Absatz 1 Nummer 3 oder nach § 184b Absatz 3 zu begehen, oder

4. auf ein Kind durch Vorzeigen pornographischer Abbildungen oder Darstellungen, durch Abspielen von Tonträgern pornographischen Inhalts, durch Zugänglichmachen pornographischer Inhalte mittels Informations- und Kommunikationstechnologie oder durch entsprechende Reden einwirkt.

(5) Mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren wird bestraft, wer ein Kind für eine Tat nach den Absätzen 1 bis 4 anbietet oder nachzuweisen verspricht oder wer sich mit einem anderen zu einer solchen Tat verabredet.

(6) Der Versuch ist strafbar; dies gilt nicht für Taten nach Absatz 4 Nr. 3 und 4 und Absatz 5.

Quelle: BMJV[/info] Das wird in dem Artikel nicht so deutlich.
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