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Köln/Kerpen: Prozess im Fall Kim Mirgel - Urteil gefällt

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Salva
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Köln/Kerpen: Prozess im Fall Kim Mirgel - Urteil gefällt

#1

Ungelesener Beitrag von Salva » Mi, 23. Sep. 2015, 22:53

Kim Mirgel ist seit 2012 spurlos verschwunden - Totschlagsprozess gegen Ehemann | Ließ ER die Leiche seiner Frau verschwinden?

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Jens Mirgel, 33

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Jens Mirgel beteuert seine Unschuld

Köln - Es geht ihr nicht vorrangig um Schuld oder Sühne – diese Mutter will wissen, wo die Leiche ihrer Tochter ist. Das Todesrätsel um Kim Mirgel (23) aus Kerpen beschäftigt nun das Landgericht Köln.

Marion S. glaubt längst nicht mehr, dass ihre Tochter noch lebt. Lange hatte sie gehofft und gebangt. Vergebens. Kim tauchte nie wieder auf. Aus einem Vermissten-Fall wurde ein handfester Krimi. „Sie will endlich abschließen, sucht Antworten“, sagt Anwältin Monika Müller-Laschet, die Kims Mutter als Nebenklägerin vertritt.
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Marion Schwarzenberg trug ein T-Shirt, das mit einem Foto ihrer verschwundenen Tochter bedruckt ist. Foto: Udo Gottschalk

Doch der Einzige, der diese Antworten geben könnte, schweigt beharrlich – Kims Ehemann Jens M. (33). Die Staatsanwaltschaft wirft dem Automechaniker vor, seine Gattin im Streit um die Familienfinanzen getötet zu haben. „Zu einer nicht festgestellten Zeit und auf ungeklärte Art und Weise“, heißt es in der Totschlag-Anklageschrift. Die Leiche habe M. danach „an einen unbekannten Ort“ gebracht.
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Verteidiger Dr. Jürgen Graf begrüßt seinen Mandanten Jens M. (33) im Kölner Landgericht. Foto: Udo Gottschalk

► Rückblick

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Kim Desiree Mirgel, 23. Foto: Polizei

Kim und Jens M. hatten 2009 geheiratet, im Juli 2011 kam ihre Tochter zur Welt. Nachdem Jens M. mit seinem Kfz-Betrieb pleiteging und Kim ihre Ausbildungsstelle zur Verwaltungswirtin verlor, konnten sie die Raten für ihr Haus nicht mehr zahlen. Die Zwangsversteigerung wurde angeordnet. Am Tag ihres Verschwindens im März 2012 hatte Kim einen Termin mit einem Gerichtsvollzieher. Der Auslöser für einen tödlich endenden Streit?

Ehemann Jens hatte behauptet, seine Frau sei abgehauen. Familienmitglieder bekamen SMS-Nachrichten von Kims Handy, die diese These untermauerten. Dann stellte sich raus, dass der Gatte diese womöglich selbst schrieb. Ermittler fanden Kims SIM-Karte in einem Auto, das Jens M. nach Kims Verschwinden verkauft hatte. Auch fanden sich Blutspuren im Keller des Hauses.

Reichen die Indizien, um Kims Gatten zu überführen? Das muss der Prozess zeigen, bei dem 120 Zeugen und Gutachter gehört werden sollen.

Quelle: Express

Der Fall Kim Mirgel bei Aktenzeichen XY - Spezial vom 5. Juni 2013, ab 25:00

[video]https://www.youtube.com/watch?v=9-htYmvrB8Q[/video]
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Zuletzt geändert von Salva am Fr, 8. Apr. 2016, 13:20, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel geändert



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sweetdevil31
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Re: Köln/Kerpen: Prozess im Fall Kim Mirgel

#2

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 2. Mär. 2016, 18:04

Leiche verschwunden
Todes-Rätsel um Kim (†23): Zwölf Jahre Haft für Ehemann

02.03.16, 12:13 Uhr
Paukenschlag im Indizienprozess um das mysteriöse Verschwinden von Kim M. aus Kerpen. Kims Ehemann Jens M. muss wegen Totschlag zwölf Jahre in den Knast! Und das, obwohl auch der Mammut-Prozess vor der 5. Großen Strafkammer des Kölner Landgerichts mit über hundert Zeugen und Gutachtern nicht detailiert aufklären konnte, was an jenem verhängnisvollen 12. März als Kim verschwand, geschah.

Bild nicht mehr vorhandenJens M. am Mittwoch vor Gericht.
Dennoch war das Gericht überzeugt, dass der „notorische Lügner“ Jens M. (täuschte laut Zeugen mehrere Krebserkrankungen und Geschäftsideen vor um Geld zu ergaunern) seine damals 23-jährige Frau im Streit umbrachte.

Den Ausschlag für die Verurteilung gab letztlich eine lange Indizienkette: Jens M. war in finanziellen Nöten.
Das Haus der jungen Familie, Kim hatte kurz zuvor die gemeinsame Tochter Lisa zur Welt gebracht, stand kurz vor der Zwangsräumung. Am. 5. März traf sich Jens M. deshalb mit einem Gerichtsvollzieher, dem er unter Tränen schilderte, dass seine Frau letzte Nacht gestorben sei.
Zum vollständigen BerichtExpress
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