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Köln: Henriette Reker bei Messerangriff schwer verletzt | Urteil | Revision

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Köln: Henriette Reker bei Messerangriff schwer verletzt | Urteil | Revision

#1

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Sa, 17. Okt. 2015, 11:31

Vor OB-Wahl am Sonntag
Kölner OB-Kandidatin bei Messerangriff schwer verletzt


17.10.2015, 11:12 Uhr
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Die aussichtsreichste Kandidatin für die morgige Oberbürgermeisterwahl in Köln, Henriette Reker, ist bei einem Messerangriff schwer verletzt worden. Sie soll sich aber außer Lebensgefahr befinden.
Der Angriff habe sich bei einem Wahlkampftermin im Stadtteil Braunsfeld ereignet, sagte Rekers Sprecher. Genauere Informationen zu dem Vorfall gab nun die Kölner Polizei bekannt: Ein Mann sei an einem Informationsstand der CDU mit einem Messer auf die parteilose Kandidatin Reker und vier weitere Menschen losgegangen.

Dabei seien Reker und ein weiterer Mensch schwer verletzt worden. Auch die anderen drei Angegriffenen befänden sich in ärztlicher Behandlung. Die Politikerin sei nach dem Vorfall ansprechbar gewesen.

Bei dem Angreifer handelt es sich laut einem Polizeisprecher um einen 44 Jahre alten Mann, der umgehend festgenommen wurde. Die Tat ereignete sich im westlichen Stadtteil Braunsfeld.

Marc Merten, freier Autor bei t-online.de, hat am Morgen die abgeriegelte Straße in der Nähe des Tatorts fotografiert, als er dort zufällig unterwegs war:
Sie führt in Umfragen

Reker, derzeit Sozialdezernentin in Köln, ist die aussichtsreichste Kandidaten bei der Oberbürgermeisterwahl morgen. Die parteilose Politikerin wird von Grünen, CDU und FDP unterstützt und liegt in Umfragen vor ihrem Hauptkonkurrenten, dem SPD-Mann Jochen Ott. Insgesamt treten am Sonntag sieben Kandidaten an.

Die ursprünglich für den 13. September geplante Wahl war wegen fehlerhafter Stimmzettel um fünf Wochen verschoben worden.

Zum Hintergrund des Angriffs gab es zunächst keine Informationen. Die Sozialdezernentin ist seit Jahren bekannt dafür, dass sie sich für Flüchtlinge und Asylbewerber einsetzt. Ob es ein Zusammenhang damit gibt, ist aber völlig unklar.
T-Online
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Zuletzt geändert von Gast am Sa, 9. Jul. 2016, 10:28, insgesamt 4-mal geändert.
Grund: Titel ergänzt, Beitrag verschoben



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Re: Köln: Henriette Reker bei Messerangriff schwer verletzt

#2

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Sa, 17. Okt. 2015, 11:42

Täter nach seiner Festnahme: "Ich musste es tun"

"Der Täter hat Frau Reker schwer verletzt. Er hat ihr mit einem Messer in den Bauch gestochen und auch noch vier umstehende Wahlkampfhelfer verletzt", wird der Kölner CDU-Vorsitzende Bernd Petelkau bei der "Rheinischen Post" zitiert. Nach einem Bericht des "Kölner Stadtanzeigers" soll Reker hingegen in den Hals getroffen worden sein. Das Blatt spricht von einer 20 Zentimeter langen Klinge, die die OB-Kandidatin auch an der Luftröhre verletzt habe.
Der Täter, ein 44 Jahre alter Mann, hatte sich offenbar einem Informationsstand der CDU genähert, an dem sich auch Reker befand und habe dann mehrere Personen mit einem Messer attackiert, so ein Polizei-Sprecher zu FOCUS Online. Die Polizei konnte den Täter kurz nach der Tat festnehmen. Das Motiv ist derzeit noch völlig unklar. Laut "Rheinischer Post" blieb der Täter nach der Attacke ruhig stehen und sagte: "Ich musste es tun. Ich schütze Euch alle."
Focus
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Re: Köln: Henriette Reker bei Messerangriff schwer verletzt

#3

Ungelesener Beitrag von Salva » Sa, 17. Okt. 2015, 17:36

Täter stach aus Fremdenhass auf OB-Kandidatin ein
Mit einem Bowiemesser verletzte ein Kölner die Bürgermeisterkandidatin Henriette Reker schwer. Als Motiv vermutet die Polizei Ausländerhass. Die 58-Jährige ist für Flüchtlingspolitik zuständig.
Bild nicht mehr vorhandenMit diesem Bowiemesser griff der Täter Henriette Reker an. Foto: dpa
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Re: Köln: Henriette Reker bei Messerangriff schwer verletzt

#4

Ungelesener Beitrag von pfiffi » Sa, 17. Okt. 2015, 18:12

Wer denkt nicht an den Fall mannichl? (Haben wir den schon? ich meine "Nein").

https://de.wikipedia.org/wiki/Alois_Man ... serangriff

Wobei hier der Täter offenbar ergriffen werden wollte. Ich schätze - ohne Beleg zur Zeit! - : Individualtat, keine Unterstützerstruktur im Hintergrund, wie etwa bei dem NSU oder mutmaßlich auch beim mannichl-Attentat.
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Re: Köln: Henriette Reker bei Messerangriff schwer verletzt

#5

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Sa, 17. Okt. 2015, 18:40

Einen Tag vor der Oberbürgermeister-Wahl in Köln hat ein Mann (44) die Kandidatin Henriette Reker (58, parteilos) mit einem 40 cm langen Jagdmesser attackiert. Dabei wurde die Politikerin schwer an der Luftröhre verletzt. Eine Not-OP hat sie gut überstanden. Polizeipräsident Wolfgang Albers: „Frau Reker ist stabil – aber nicht über den Berg.“
Der Täter handelte offenbar aus Fremdenhass! Chef-Ermittler Norbert Wagner: „Festgenommen wurde ein junger Mann, der seit ca. 15 Jahren in Köln lebt, deutscher Staatsangehörigkeit. Nach ersten Einlassungen sagte er, dass er Frau Reker gezielt und bewusst angegriffen hat. Er sagte auch, dass er aus fremdenfeindlichen Motiven diese Tat begangen hat.“
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Re: Köln: Henriette Reker bei Messerangriff schwer verletzt

#6

Ungelesener Beitrag von pfiffi » Sa, 17. Okt. 2015, 21:05

Es verdichtet sich wohl doch alles hin auf einen neonazistischen politischen Hintergrund:
Nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen bewegte sich der aus Bonn stammende S. Anfang der Neunzigerjahren wohl in den Reihen der rechtsextremen Freiheitlichen Deutschen Arbeiterpartei (FAP), die später verboten wurde. Sowohl 1993 als auch 1994 soll Frank S. an Rudolf-Hess-Gedenkmärschen in Fulda und Luxemburg teilgenommen haben. Die FAP galt als besonders aggressive Neonazi-Partei, aus deren Reihen auch rassistische Gewalttaten verübt wurden. Zu ihren Mitgliedern zählte auch die Dortmunder Szenegröße Siegfried Borchardt, genannt "SS-Siggi".
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Eagle
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Re: Köln: Henriette Reker bei Messerangriff schwer verletzt

#7

Ungelesener Beitrag von Eagle » So, 18. Okt. 2015, 11:26

17. Oktober 2015, 21:25 Uhr / Messerattacke vor OB-Wahl in Köln

Täter hat rechtsradikale Vergangenheit
Wie geht es der verletzten OB-Kandidatin Reker? Was ist über den Täter bekannt? Was wird aus der Wahl am Sonntag?
Reker befindet sich in der Kölner Uniklinik und wurde am Mittag notoperiert. Den behandelnden Ärzten zufolge ist sie außer Lebensgefahr
Täter

Der Angreifer Frank S. ist ein 44-jähriger Deutscher, der aus Bonn stammt und seit etwa 15 Jahren allein in einer Wohnung im Kölner Stadtteil Nippes lebt. Eigenen Angaben zufolge ist er seit mehreren Jahren arbeitslos und war zuvor als Maler und Lackierer tätig.
Wie Spiegel Online berichtet, soll er zuletzt durch ausländerfeindliche Kommentare im Internet aufgefallen sein und in der Vergangenheit an Rudolf-Hess-Gedenkmärschen teilgenommen haben. Ermittlerkreise bestätigten der SZ, dass er außerdem vor etwa 20 Jahren in den Reihen der Freiheitlichen Deutschen Arbeiterpartei (FAP) aktiv war. Die FAP war ein autoritär nationalistischer Verein, der 1995 aufgrund seiner Verfassungswidrigkeit verboten wurde.
sueddeutsche.de

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Re: Köln: Henriette Reker bei Messerangriff schwer verletzt

#8

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » So, 18. Okt. 2015, 11:52

Die schwer verletzte OB-Kandidatin Henriette Reker (58,parteilos) liegt weiter auf der Intensiv-Station der Kölner Uniklinik. Doch Lebensgefahr besteht nach Auskunft ihrer Ärzte nicht mehr. Und: Sie will unbedingt im Krankenhaus wählen!
Den ganzen Tag wacht Ehemann Perry Somers (55) am Krankenbett seiner Frau. Auch Mutter Gretel Martini (94) hat sie nach BILD-Informationen schon besucht. Wie die alte Dame mitteilte, will sie heute zum ersten Mal nicht den sozialdemokratischen OB-Kandidaten wählen.
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Auch Gegenkandidat Jochen Ott (SPD) hat Maßnahmen angekündigt. Er möchte seine Termine nicht mehr in der Öffentlichkeit ankündigen.
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Re: Köln: Henriette Reker bei Messerangriff schwer verletzt

#9

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 19. Okt. 2015, 09:16

Das ist der Messer-Attentäter von Köln
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Erst fragte Frank S. (44) die OB-Kandidatin nach einer Rose, dann rammte der Arbeitslose Henriette Reker (58) ein Kampfmesser in den Hals.

Er wollte sie töten, weil er glaubte, dass die Politikerin Deutschland verraten habe. Nach der Tat warf er das Messer weg und wartete seelenruhig auf die Polizei.
Ein Richter schickte Hartz-IV-Empfänger Frank S. gestern um 16.21 Uhr wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung in U-Haft.

Nach Ansicht eines Gutachters ist der 44-Jährige voll schuldfähig. Als Motiv gab der gelernte Maler und Lackierer „Fremdenhass“ zu Protokoll.
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Als FAP-Mitläufer soll Frank S. zu Brandanschlägen auf Flüchtlingsheime aufgerufen haben. Zweimal soll der Arbeitslose mit seinen rechten Kumpels bei Gedenkmärschen für Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß in Fulda und Luxemburg mitmarschiert sein.
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Re: Köln: Henriette Reker bei Messerangriff schwer verletzt

#10

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 20. Okt. 2015, 07:21

Fall Reker – war es ein Terror-Akt?
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Die Bundesanwaltschaft zieht die Ermittlungen zum Kölner Messer-Attentat auf die neue Oberbürgermeisterin Henriette Reker an sich. Hintergrund sei die „besondere Bedeutung“ des Falls, wie Generalbundesanwalt Peter Frank am Montag erklärte. Er wies insbesondere auf die „Schwere der Tat“ und die vom Beschuldigten angestrebte „öffentliche Signalwirkung“ hin.
Die Bundesanwaltschaft kann Ermittlungen an sich ziehen, wenn ein Fall die innere Sicherheit des Landes beeinträchtigen kann – wie zum Beispiel bei Terror-Gefahr. So ermittelte der Generalbundesanwalt etwa gegen die Neonazi-Terrorgruppe NSU sowie gegen radikale Islamisten, die in Deutschland Anschläge planten.
Die Bundesanwaltschaft erklärte, nach derzeitigem Ermittlungsstand habe Frank S. (44) ein Zeichen setzen wollen gegen die „wachsende Zahl der Flüchtlinge“ hierzulande. Reker habe er als Sozialdezernentin in Köln als mitverantwortlich dafür angesehen.
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Re: Köln: Henriette Reker bei Messerangriff schwer verletzt

#11

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 21. Okt. 2015, 09:14

Seine fremdenfeindlichen Motive werden immer klarer. Schon während der ersten Vernehmung im Kölner Polizeipräsidium gab Täter Frank S. (44) zu, dass er Henriette Reker als Schuldige für die Ausländerproblematik in Köln sieht.
„Da braucht man nur ihre Internetseite ansehen, da gibt es nur Beiträge zu Flüchtlingsthemen“, soll der Messerstecher den Beamten gesagt haben. „Der gemeine Deutsche wird doch völlig im Stich gelassen. Wenn Reker zehn Jahre im Amt ist, ist Deutschland endgültig am Ende.“
Frank S. habe sich Tage vor der Tat im Internet informiert, wo die OB-Kandidatin auftreten wird, heißt es aus Polizeikreisen. Den Ermittlern sagte er, sein Ziel sei es gewesen, sie an diesem Tag zu töten und als Mörder in den Knast zu gehen. Er habe in ihren Hals gezielt und auch getroffen und hoffe, dass sie noch stirbt.

Die Ermittler interessiert jetzt vor allem die Frage: Wo hat der Täter den professionellen Umgang mit Stichwaffen gelernt? Die Mordkommission geht davon aus, dass er die geplante Ermordung Rekers akribisch trainiert hat. Aber wo, allein oder mit Gesinnungsgenossen?
Der Messerstecher verließ bisher im Kölner Klingelpütz nicht die Zelle. Vor drei Monaten habe er sich umbringen wollen, erzählte er den Ermittlern. Er stand schon auf der Brücke, aber dann habe der Überlebensinstinkt eingesetzt.

Seit Montag ermittelt wegen der besonderen Bedeutung der Tat und des rechtsradikalen Motivs Generalbundesanwalt Peter Frank gegen ihn.
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Re: Köln: Henriette Reker bei Messerangriff schwer verletzt

#12

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 22. Okt. 2015, 06:48

Mutmaßlicher Attentäter von Köln: Der einsame Hass des Frank S.

Wer ist der Mann, der die künftige Kölner Oberbürgermeisterin beinahe getötet hat? Frank S. gilt als fremdenfeindlicher Sonderling, der zuletzt vor Jahren in der rechtsextremen Szene aktiv war. Eine Spurensuche.
Annäherung an die NPD

Frank S. scheint sich auf die Tat, die man ihm zu Last legt, gewissenhaft vorbereitet zu haben. Nach Informationen von SPIEGEL ONLINE stellte die Polizei in der Wohnung des mutmaßlichen Attentäters zwei Computer und einen MP3-Player sicher. Aus den Computern waren die Festplatten entfernt worden. Auch sonst konnten die Beamten keine persönlichen Aufzeichnungen in der Single-Wohnung finden. Es scheint, als habe S. vor der Attacke auf Reker systematisch seine Spuren beseitigt.

Wie aus Ermittlerkreisen verlautet, soll Frank S. in den vergangenen Jahren sehr zurückgezogen gelebt haben. Der Langzeitarbeitslose habe wohl viel im Internet gesurft und stundenlang ferngesehen, sagt ein Beamter. Nach Erkenntnissen des nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzes betätigte er sich zuletzt "sporadisch" in rechten Onlineforen.
Mehrfach verurteilt

Nach Informationen von SPIEGEL ONLINE war S. zwischen 1989 und 1997 im rechtsradikalen Milieu Bonns aktiv. Damals bewegte er sich im Umfeld der rechtsextremen Freiheitlichen Deutschen Arbeiterpartei (FAP), die später verboten wurde. Sowohl 1993 als auch 1994 soll Frank S. an Rudolf-Hess-Gedenkmärschen in Fulda und Luxemburg teilgenommen haben. Die FAP galt als besonders aggressive Neonazi-Formation, aus deren Reihen auch rassistische Gewalttaten verübt wurden.

Auch zur "Wiking Jugend", einer 1994 verbotenen neonazistischen Jugendorganisation, hatte er nach Erkenntnissen der Ermittler Kontakt. In die Neunzigerjahre fallen auch mehrere Verurteilungen des gelernten Malers. Nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen verurteilte ihn das Amtsgericht Bonn 1996, 1997 und 1998, meist wegen Körperverletzungsdelikten. Zuletzt erhielt er eine Freiheitsstrafe von zehn Monaten ohne Bewährung.

In den Urteilen ging es unter anderem um handgreifliche Auseinandersetzungen mit einer Frau, die sich von ihm trennen wollte. Ein anderes Mal schlug er in einer Diskothek mit einer Bierflasche zu. Im Dezember 1995 prügelte Frank S. in Bonn auf einen jungen Mann ein, den er wegen seiner roten Schnürsenkel in den Springerstiefeln für einen Aktivisten der Antifa hielt. In einer seiner Vernehmungen sagte S. nun der Polizei, er habe für kurze Zeit wegen einer "Meinungssache" im Gefängnis gesessen. Das war wohl gelogen.

Sein Verteidiger wollte sich auf Anfrage nicht äußern.
Sein Opfer, die Kölner Sozialdezernentin Reker, geriet wohl wegen ihrer Zuständigkeit für die in Köln untergebrachten Flüchtlinge in das Visier des Attentäters. So soll sich Frank S. im Internet über ihre Positionen in der Asylpolitik informiert und für sich entschieden haben: "Wenn die Bürgermeisterin wird, dann wird es noch schlimmer."

Nach Erkenntnissen der Ermittler brachte S. sämtliche Termine der Lokalpolitikerin am Samstag in Erfahrung. Er wollte am letzten Tag vor der Wahl zuschlagen. "Ich bin heute Morgen aufgestanden", zitiert der "Express" aus einem internen Vermerk der Behörden, "um heute Abend als Mörder im Gefängnis zu sitzen."
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Re: Köln: Henriette Reker bei Messerangriff schwer verletzt

#13

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 23. Okt. 2015, 04:34

Kachelmann-Anwalt soll Attentäter verteidigen
Köln – Frank S. (44) stach die frisch gewählte Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker (58, parteilos) mit einem Messer in den Hals. Jetzt hat der Neo-Nazi Aussicht auf hochkarätigen juristischen Beistand. Rechtsanwalt Ingo Baum, der unter anderem Jörg Kachelmann vertritt, hat nach BILD-Informationen die Verteidigung für den Reker-Attentäter übernommen.

Gerissen hat sich der Jurist um diesen Job nicht. Am Tat-Samstag hatte Strafverteidiger Baum Notdienst und wurde von Polizei und Staatsanwaltschaft gebeten, das Mandat für Frank S. zu übernehmen.
In den nächsten Tagen steht für beide die Haftbefehlsverkündung vor dem Ermittlungsrichter beim Bundesgerichtshof in Karlsruhe an. Erst dann wird sich klären, wie das Verfahren juristisch weiter gehen wird. Wegen der Übernahme durch den Generalbundesanwalt wird die Anklage wahrscheinlich beim Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichtes in Düsseldorf erhoben werden. Bis dahin bleibt S. im Klingelpütz, wird dort auch von Psychologen befragt.
BILD erfuhr aus JVA-Kreisen, wie der Rechtsradikale von Rekers OB-Wahlsieg erfuhr. Ein Insider: „Ein Psychologe fragte ihn am Montag, was er zum deutlichen Wahlsieg von Frau Reker sagt und ob er glaubt, mit seiner Tat noch mehr Kölner dazu gebracht hat, sie zu wählen.“ Die Reaktion des Täters: geschocktes Schweigen, große Augen. „Dann schlug er die Hände vorm Gesicht zusammen. Er konnte es nicht fassen und hatte damit nicht gerechnet.“
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Re: Köln: Henriette Reker bei Messerangriff schwer verletzt

#14

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » So, 25. Okt. 2015, 15:09

Strafverteidiger Ingo Baum - Er verteidigt den Reker-Attentäter
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Es war ein Zufall: „Ich habe das Mandat, weil ich am Tattag Bereitschaftsdienst hatte“, stellt Baum umgehend klar, „und gerade einmal 1,5 Stunden mit meinem Mandanten gesprochen.“ Die ihm bekannten Informationen kommen zurzeit demnach fast ausschließlich aus der Presse.

Klar sei aber: „Wenn sich das hier zu einer Art NSU-Prozess entwickelt, mit einem schweigenden Mandanten und geschwärzten Akten, dann lege ich das Mandat nieder. Das klappt bei mir schon zeitlich nicht.“
Der prominente Kölner Strafverteidiger Reinhard Birkenstock beneidet seinen Kollegen nicht um den Fall, erklärt aber: „Unser Rechtsstaat lebt davon, dass wir ein faires Verfahren haben. Und dazu gehört ein Verteidiger.
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Re: Köln: Henriette Reker bei Messerangriff schwer verletzt

#15

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 26. Okt. 2015, 08:02

Die verlorene Jugend des Reker-Attentäters
Wir sehen einen netten Jungen, 12 Jahre alt. 32 Jahre später wird er die Kölner OB-Kandidatin Henriette Reker (parteilos) niederstechen. Aus Hass auf Ausländer.

Der Junge auf dem Foto ist Frank S. (heute 44, in U-Haft). In BILD spricht seine Pflegemutter über die verkorkste Jugend des Reker-Attentäters, die seine wütende Seele vielleicht ein wenig erklärt.
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Ein Einfamilienhaus im Bonner Osten. Viel Grün und nette Nachbarn. Hierhin brachte das Jugendamt Frank S., als er neun Jahre alt war.

Die Pflegemutter: „Seine Eltern ließen ihn und seine Geschwister kurz zuvor in der Wohnung in Düsseldorf sitzen und verschwanden. Erst nach Tagen holte die Polizei sie aus der verwahrlosten Wohnung raus. Eine Hand von Frank war verbrannt, weil man ein Bügeleisen auf sie gepresst hatte.“

Der Junge kam zunächst in ein Kinderheim. Doch hier randalierte Frank, schlug um sich. Da die Betreuer nicht mit ihm zurecht kamen, gaben sie ihn zu der Pflegefamilie.
„Als ich ihn abholte, randalierte er im Wagen“, erzählt seine Ziehmutter: „Bei uns angekommen spuckte er jeden an. Später beruhigte er sich, der Abstand zu den anderen Menschen blieb aber. Freunde oder später eine Freundin hatte er nie.“

In den nächsten zehn Jahre wurde er bei seiner Pflegefamilie von einem Psychologen betreut. Besuchte eine Gesamtschule, brach eine Lehre ab, zog mit 19 aus.

Der Kontakt zu der Pflegefamilie brach ab. Vor 9 Tagen, als die Kripo vor ihrer Tür steht, hört die Pflegemutter das erste mal wieder von Frank S.

Zu BILD sagt sie: „Für uns war es ein Riesenschock. Wir haben ihn als weltoffenen Menschen erzogen. Nichts hätte damals darauf hingedeutet, dass er so eine schreckliche Tat begehen würde.“
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Re: Köln: Henriette Reker bei Messerangriff schwer verletzt

#16

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 26. Okt. 2015, 09:38

CDU-Politikerin Marliese Berthmann von Reker-Attentäter verletzt
»Bauchspeck rettete mir das Leben
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Köln – Vielleicht rettete Marliese Berthmann (CDU) Kölns OB Henriette Reker (parteilos) das Leben.

Als Reker nach dem Attentat verletzt auf dem Braunsfelder Marktplatz lag und Messerstecher Frank S. (44) nicht von ihr ablassen wollte, ging sie dazwischen, schrie S. an: „Spinnst Du?“, „Hast Du sie nicht mehr alle?“.
War die Frau lebensmüde?

„Nein“, sagte Berthmann jetzt dem „Kölner Stadtanzeiger“: „Hätte ich ein Messer bei dem Mann vorher gesehen, würde ich bis heute noch weglaufen.“
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Der Einsatz der couragierten, ehemaligen Hauptschullehrerin blieb auch für sie nicht ohne Folgen. Sie wurde von Frank S. durch einen Stich in den Bauch schwer verletzt.

Dass die Klinge nicht tiefer drang, den Darm verletzte, hat einen einzigen Grund, ist Frau Berthmann sicher: Ihr kleines Bäuchlein. „Hätte ich das Fett nicht gehabt, wäre der Stich tiefer gegangen“, sagte sie dem Stadtanzeiger.
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Re: Köln: Henriette Reker bei Messerangriff schwer verletzt

#17

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 29. Okt. 2015, 06:30

Hier holt Reker-Attentäter den Haftbefehl ab
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Die Bundesanwaltschaft wirft ihm versuchten Mord und gefährliche Körperverletzung aus fremdenfeindlichen Motiven vor. „Nach den bislang geführten Ermittlungen hat der Beschuldigte Henriette Reker wegen ihres Engagements bei der Aufnahme und Unterbringung von Flüchtlingen in Köln gezielt als Tatopfer ausgewählt”, teilte die Behörde am Mittwoch in Karlsruhe mit. Vier weitere Menschen habe er verletzen wollen.
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Re: Köln: Henriette Reker bei Messerangriff schwer verletzt

#18

Ungelesener Beitrag von pfiffi » Do, 29. Okt. 2015, 18:36

sweetdevil31 hat geschrieben:Die verlorene Jugend des Reker-Attentäters
Wir sehen einen netten Jungen, 12 Jahre alt. 32 Jahre später wird er die Kölner OB-Kandidatin Henriette Reker (parteilos) niederstechen. Aus Hass auf Ausländer.

Der Junge auf dem Foto ist Frank S. (heute 44, in U-Haft). In BILD spricht seine Pflegemutter über die verkorkste Jugend des Reker-Attentäters, die seine wütende Seele vielleicht ein wenig erklärt.
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Ein Einfamilienhaus im Bonner Osten. Viel Grün und nette Nachbarn. Hierhin brachte das Jugendamt Frank S., als er neun Jahre alt war.

Die Pflegemutter: „Seine Eltern ließen ihn und seine Geschwister kurz zuvor in der Wohnung in Düsseldorf sitzen und verschwanden. Erst nach Tagen holte die Polizei sie aus der verwahrlosten Wohnung raus. Eine Hand von Frank war verbrannt, weil man ein Bügeleisen auf sie gepresst hatte.

Der Junge kam zunächst in ein Kinderheim. Doch hier randalierte Frank, schlug um sich. Da die Betreuer nicht mit ihm zurecht kamen, gaben sie ihn zu der Pflegefamilie.
„Als ich ihn abholte, randalierte er im Wagen“, erzählt seine Ziehmutter: „Bei uns angekommen spuckte er jeden an. Später beruhigte er sich, der Abstand zu den anderen Menschen blieb aber. Freunde oder später eine Freundin hatte er nie.“

In den nächsten zehn Jahre wurde er bei seiner Pflegefamilie von einem Psychologen betreut. Besuchte eine Gesamtschule, brach eine Lehre ab, zog mit 19 aus.

Der Kontakt zu der Pflegefamilie brach ab. Vor 9 Tagen, als die Kripo vor ihrer Tür steht, hört die Pflegemutter das erste mal wieder von Frank S.

Zu BILD sagt sie: „Für uns war es ein Riesenschock. Wir haben ihn als weltoffenen Menschen erzogen. Nichts hätte damals darauf hingedeutet, dass er so eine schreckliche Tat begehen würde.
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sweetdevil31
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Re: Köln: Henriette Reker bei Messerangriff schwer verletzt

#19

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 23. Nov. 2015, 07:08

Reker-Attentäter Frank S. (44) in Isolationshaft
S. sitzt in Isolationshaft im Hochsicherheitsbereich, hat eine Stunde Ausgang pro Tag im Hof und so gut wie keinen Kontakt zu anderen. Aber er bekommt seine Post. Sie wird zunächst an den GBA nach Karlsruhe gesendet, dort gesichtet, geprüft, kopiert, und gegebenenfalls wird ein Antrag auf Beschlagnahme gestellt. Das Ermittlungsverfahren läuft voraussichtlich mindestens noch bis Ende des Jahres. Dann wird das Verfahren vermutlich an die Staatsschutzkammer des Oberlandesgerichts in Düsseldorf verwiesen.
Express
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Eagle
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Re: Köln: Henriette Reker bei Messerangriff schwer verletzt

#20

Ungelesener Beitrag von Eagle » Di, 2. Feb. 2016, 18:33

Generalbundesanwalt erhebt Anklage
Frank S. wird angeklagt, die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker im Wahlkampf niedergestochen zu haben. Frank S. ist kein unbeschriebenes Blatt, ihm wird auch fünffache Körperverletzung vorgeworfen.
Bild nicht mehr vorhandenTatort in Köln (Archiv): Der Täter war vorbestraft
(...) Frank S. wurde kurz nach dem Angriff festgenommen. Er sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Die Ermittler gingen schnell davon aus, dass Frank S. die Tat gewissenhaft vorbereitet hatte. Bei einer Vernehmung soll Frank S. rechte Parolen zu Protokoll gegeben haben. Auch im Internet war er vor der Tat nach Behördenangaben mit ausländerfeindlichen Kommentaren aufgefallen.
Laut "Süddeutscher Zeitung" war Reker nicht die einzige Politikerin, die bei dem Angriff verletzt wurde. So werde Frank S. unter anderem vorgeworfen, der FDP-Politikerin Annete von Waldow zweimal in den Brustkorb gestochen zu haben. Dem grünen Wahlkampfhelfer Pascal Siemens habe der Angreifer in Ober- und Unterarm gestochen, heißt es in dem Bericht. Die FDP-Frau Katja Hoyer wurde an der Wange verletzt. Bislang hatten die Ermittler keine Angaben zur Identität der weiteren Verletzten gemacht.
spiegel

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sweetdevil31
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Re: Köln: Henriette Reker bei Messerangriff schwer verletzt

#21

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 15. Apr. 2016, 11:50

Prozess um Attentat auf Kölner Oberbürgermeisterin beginnt

15.04.2016, 11:39 Uhr
Das Attentat auf Henriette Reker einen Tag vor ihrer Wahl zur Kölner Oberbürgermeisterin wird seit Freitag vor Gericht aufgerollt. Der 44-jährige mutmaßliche Attentäter ist wegen versuchten Mordes angeklagt.
Ihm droht lebenslange Haft. Der Prozess findet im Hochsicherheitstrakt des Oberlandesgerichts Düsseldorf statt.

"Der Angeklagte hatte sich entschlossen, die Geschädigte zu töten", warf der Vertreter der Bundesanwaltschaft dem Mann zum Auftakt der Verhandlung vor. Er habe Reker angegriffen und wahllos auf umstehende Menschen eingestochen, vier von ihnen wurden verletzt.
Zum vollständigen Bericht T-Online
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Eagle
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Re: Köln: Henriette Reker bei Messerangriff schwer verletzt

#22

Ungelesener Beitrag von Eagle » Mi, 8. Jun. 2016, 12:00

Der Prozess wird am 13. Mai fortgesetzt.
Heute

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Re: Köln: Henriette Reker bei Messerangriff schwer verletzt | Prozessfortsetzung 13. Mai 2016

#23

Ungelesener Beitrag von Eagle » Mo, 13. Jun. 2016, 07:25

Reker-Prozess: Gericht entlässt Verteidiger
Im Prozess um das Attentat auf Henriette Reker vor ihrer Wahl zur Kölner Oberbürgermeisterin hat das Gericht einen Verteidiger aus dem Verfahren entlassen. Das teilte das Düsseldorfer Oberlandesgericht am Montag (06.06.2016) mit.
Das Gericht beschloss überraschend, seine Bestellung zum Pflichtverteidiger aufzuheben. Sowohl der Angeklagte als auch der Anwalt selbst hatten dies beantragt. Das Vertrauensverhältnis sei tief erschüttert. Den Ausschlag gab offenbar ein E-Mail-Wechsel. Eine Freundin des Angeklagten hatte sich an das Gericht gewandt und behauptet, von dem Rechtsanwalt schriftlich belästigt worden zu sein. Dazu hatte die Frau Schriftverkehr vorgelegt, wie die Vorsitzende Richterin Barbara Havliza sagte.

Das Verfahren werde mit einem statt zwei Pflichtverteidigern fortgesetzt, lediglich die Aussage eines Zeugen müsse wiederholt werden, erklärte die Vorsitzende. Der Angeklagte hatte sich auch von seinem zweiten Anwalt trennen wollen. Dem stimmte das Gericht aber nicht zu. Der 44-jährige Frank S. hat die Tat aus dem vergangenen Oktober bereits gestanden. Ihm droht lebenslange Haft wegen versuchten Mordes. Als Motiv nannte er Rekers Einsatz für Flüchtlinge (...)
und vom 10.06.2016
Reker-Prozess: Nebenkläger fordern Verschärfung der Tatvorwürfe
Wenige Minuten nach dem Attentat auf Henriette Reker in Köln soll der rechtsradikale Messerstecher seine Tötungsabsicht mehrfach bekräftigt haben. Das gab am Freitag (10.06.2016) ein Polizist im Düsseldorfer Oberlandesgericht als Zeuge zu Protokoll (...)
WDR

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Re: Köln: Henriette Reker bei Messerangriff schwer verletzt | Urteilsverkündung am 01.07.16 erwartet

#24

Ungelesener Beitrag von Eagle » Fr, 1. Jul. 2016, 14:18

14 Jahre Haft für Attentat auf Kölner Politikerin Reker

Für das Attentat auf die heutige Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat das Düsseldorfer Oberlandesgericht 14 Jahre Haft verhängt. Das Gericht sprach den 45 Jahre alten Attentäter wegen versuchten Mordes schuldig.
Kieler NachrichtenT

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Re: Köln: Henriette Reker bei Messerangriff schwer verletzt | Urteil | Revision

#25

Ungelesener Beitrag von Eagle » Sa, 9. Jul. 2016, 10:30

08.07.2016 - 12:17 Uhr

Köln/Düsseldorf – Das Attentat auf die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker (59) wird den Bundesgerichtshof beschäftigen.

Der Angeklagte Frank S. (45), sein Verteidiger und ein weiterer Anwalt haben fristgerecht Revision eingelegt. Das teilte das Düsseldorfer Oberlandesgericht am Freitag mit.

Der rechtsradikale Frank S. (45) war vor einer Woche wegen versuchten Mordes zu 14 Jahren Haft verurteilt worden. Er hatte bereits nach der Urteilsverkündung angekündigt, die Entscheidung anzufechten.
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