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Kaiserslautern: Kinderleiche im Wald entdeckt | Dreimal Revision

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sweetdevil31
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Kaiserslautern: Kinderleiche im Wald entdeckt | Dreimal Revision

#1

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 1. Jul. 2016, 13:11

Kinderleiche in Kaiserslautern entdeckt

01.07.2016, 12:39 Uhr
Die Polizei hat in einem Wald in Kaiserslautern die Leiche eines fünfjährigen Mädchens gefunden. Die Mutter des Kindes selbst führte die Beamten am Donnerstagnachmittag zum Fundort, wie die Polizei am Freitag mitteilte.
Ein Streifenteam hatte am Donnerstag für das Jugendamt die drei Kinder der 35 Jahre alten Frau wegen des Verdachts der Kindesmisshandlung in Obhut nehmen sollen. Dabei trafen sie das fünfjährige Mädchen nicht an. Nach einer eindringlichen Befragung gab die Mutter an, dass das Kind am vergangenen Samstag nach einem Sturz gestorben sei. Der Vorfall habe sich in der Wohnung von Bekannten ereignet. Anschließend habe sie die Leiche wegen der möglichen Unannehmlichkeiten mit dem Jugendamt mit Hilfe eines 30 Jahre alten Bekannten in dem Waldstück vergraben.

Die Leiche sollte am Freitag im rechtsmedizinischen Institut in Mainz obduziert werden. Die Mutter und die beiden Bekannten, denen die Wohnung gehört, wurden festgenommen. Sie sollten ebenfalls am Freitag dem Haftrichter vorgeführt werden. Nähere Angaben zur Todesursache des Mädchens oder einem Tathergang sowie zu Hintergründen seien derzeit nicht möglich, erklärten die Beamten.
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Zuletzt geändert von Salva am Di, 11. Okt. 2016, 23:37, insgesamt 1-mal geändert.



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Re: Kaiserslautern: Kinderleiche entdeckt

#2

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 5. Jul. 2016, 07:21

Obduktion von Fünfjähriger: Im Wald vergrabenes Mädchen starb an Hirnblutung

04.07.2016 – 16:36 Uhr
Eine Mutter vergrub ihre Tochter nahe Kaiserslautern in einem Waldstück. Rechtsmediziner haben nun rausgefunden: Die Fünfjährige starb an einer Hirnblutung.
Das in einem Wald bei Kaiserslautern tot aufgefundene Mädchen ist an einer Hirnblutung gestorben. Das habe nach der Obduktion ein erstes Gutachten ergeben, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Udo Gehring.

"Wie es zu der Verletzung gekommen ist, wissen wir aber noch nicht", sagte Gehring zu der Hirnblutung, über die zuvor der Südwestrundfunk berichtet hatte. Die 35-jährige Mutter will die Leiche ihrer fünf Jahre jungen Tochter wegen der möglichen Unannehmlichkeiten mit dem Jugendamt in einem Waldstück vergraben haben. Ein 30 Jahre alter Bekannter soll ihr geholfen haben.

Die Mutter und zwei Bekannte sitzen in Untersuchungshaft, ihnen wird Totschlag durch Unterlassen vorgeworfen. Nach Angaben der Mutter war die Fünfjährige in der Wohnung der Bekannten gestürzt und gestorben. Die Bekannten sagten laut Staatsanwaltschaft nichts zu den Vorwürfen.

Eine Streife hatte die drei Kinder der Frau für das Jugendamt zuvor wegen des Verdachts der Kindesmisshandlung in Obhut nehmen sollen. Die Beamten trafen das nun tote Mädchen jedoch nicht an. Daraufhin führte die Mutter die Polizisten zu ihrem Grab.
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Re: Kaiserslautern: Kinderleiche entdeckt

#3

Ungelesener Beitrag von Salva » Di, 5. Jul. 2016, 17:18

Klar. Bei einem Treppensturz verstorben. :troll: Wäre das tatsächlich "nur" ein schrecklicher Unfall gewesen, dann hätten die das Kind nicht bei den Würmern verbuddeln müssen! Selbst im Tod hatte die Mutter nicht die geringste Achtung vor ihrem Kind! :angry:

Und warum haben diese Bekannten nicht den Notarzt/ Polizei verständigt, sondern sogar noch beim verstecken bzw. verscharren der kleinen Leiche geholfen? Typisch, dass die zu den Vorwürfen ihr Mundwerk nicht aufmachen! Charakterschw....!
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Re: Kaiserslautern: Kinderleiche entdeckt

#4

Ungelesener Beitrag von Salva » Di, 5. Jul. 2016, 17:27

Noch nicht einmal den Namen der Kleinen kann ich finden. Ein Foto erst recht nicht :sad: Dabei sollten solche Taten überall bekannt gemacht und die Bilder der Opfer übergroß veröffentlicht werden. Aber das will wohl niemand. Besser, die Augen vor der Realität verschließen. Vogel-Strauß-Taktik eben.
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Re: Kaiserslautern: Kinderleiche entdeckt

#5

Ungelesener Beitrag von Salva » Di, 11. Okt. 2016, 23:34

06.10.2016 - Staatsanwaltschaft Kaiserslautern - Mordanklage nach Kinderleichenfund im Wald
Die Ermittlungen nach dem Tod des 5-jährigen Mädchens, dessen Leiche am 30.06.2016 in einem Waldstück im westlichen Stadtgebiet von Kaiserlautern aufgefunden worden war, haben zu einer Anklage gegen drei Personen wegen Mordes durch Unterlassen geführt. Gegen die 36-jährige Mutter des Kindes aus Pirmasens sowie gegen den 30-jährigen Mann und die 24-jährige Frau, bei denen das Kind zur Zeit der Geschehnisse in Kaiserlautern lebte, hat die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern Anklage zum Landgericht Kaiserslautern erhoben.

Mit der Obduktion und weiteren Untersuchungen an der Leiche waren Sachverständige der Rechtsmedizin, Pathologie, Neuropathologie und Neurochirurgie befasst. Die umfangreichen Untersuchungen wurden im September 2016 abgeschlossen. Nach dem Ergebnis der schriftlichen Gutachten, die immer unter Vorbehalt weiterer Erkenntnisse aus der Hauptverhandlung erstellt werden, war eine höchstens wenige Tage vor dem Todeseintritt aufgetretene Hirnblutung ursächlich für den Tod des Kindes und hätte das Kind bei zeitnaher ärztlicher Versorgung gerettet werden können. Nach dem Ergebnis der Ermittlungen stürzte das Kind beim Klettern in der Wohnung. Kurze Zeit danach fiel es plötzlich bewusstlos um und starb einige Stunden später.

Den drei Angeklagten wird vorgeworfen, trotz Erkennens der lebensbedrohlichen Situation – alle drei befanden sich zu diesem Zeitpunkt in der Kaiserslauterer Wohnung - keine ärztliche Hilfe geholt zu haben, obwohl sie in besonderer Weise dazu verpflichtet gewesen wären, nämlich als Mutter und die beiden anderen Angeklagten deshalb, weil sie die Obhut über die 5-Jährige übernommen hatten.

Mit der Anklage wird ihnen zudem vorgeworfen, dass sie damit eine andere Straftat verdecken wollten. Nach dem Ergebnis der Ermittlungen war das Kind in einem schlechten Pflegezustand und körperlich misshandelt worden und hatten alle drei Angeklagten zumindest dadurch in strafbarer Weise ihre Fürsorgepflicht verletzt, dass sie nichts dagegen unternommen hatten.

Die Angeklagten räumen den Zustand des Kindes und die äußeren Umstände seines Todes ein, machen jedoch verschiedene Angaben dazu, wer dafür verantwortlich war.

Die Angeklagten befinden sich zur Zeit in Untersuchungshaft. Das Landgericht Kaiserslautern hat nunmehr über die Eröffnung des Hauptverfahrens zu entscheiden.
Ministerium der Justiz und für Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz (MJV)
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Re: Kaiserslautern: Kinderleiche im Wald entdeckt - Anklageerhebung/Eröffnung des Hauptverfahrens

#6

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 20. Dez. 2016, 07:11

Tod einer Fünfjährigen: Prozess um Mord durch Unterlassen

20.12.2016, 00:28 Uhr
Sie sollen durch Nichtstun den Tod eines Kindes verursacht haben und stehen deshalb wegen Mordes vor Gericht: Heute beginnt vor dem Landgericht Kaiserslautern der Prozess gegen die 36 Jahre alte Mutter eines fünfjährigen Mädchens und gegen ein befreundetes Paar, bei dem Mutter und Tochter wohnten.
Nach Darstellung der Staatsanwaltschaft war das Kind in der Wohnung des Paares über mehrere Monate hinweg misshandelt und nicht ausreichend ernährt worden. Am 20. Juni sei es bewusstlos zu Boden gefallen, der 31 Jahre alte Mann sei dabeigewesen. Die Mutter, der Mann und seine 25 Jahre alte Freundin hätten keinen Krankenwagen gerufen, weil sie fürchteten, dass dann Spuren von früheren Misshandlungen bei dem Kind aufgeflogen wären. Die Fünfjährige starb noch am selben Tag. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hätte sie bei rechtzeitiger ärztlicher Versorgung gerettet werden können.
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Re: Kaiserslautern: Kinderleiche im Wald entdeckt | Prozess

#7

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 10. Jan. 2017, 13:53

Mord an Fünfjähriger: Angeklagte schieben sich Schuld zu

10.01.2017, 12:39 Uhr
Im Prozess um den gewaltsamen Tod einer Fünfjährigen in Kaiserslautern haben sich die Angeklagten vor dem Landgericht gegenseitig die Schuld gegeben.
Die 36 Jahre alte Mutter des Kindes sagte am Dienstag, nachdem ihre Tochter gestürzt sei und sich nicht mehr gerührt habe, habe sie einen Notruf absetzen wollen. Aber ein Mitangeklagter habe sie mit Blicken so eingeschüchtert, dass sie sich nicht getraut habe. Die Ex-Partnerin des Mitangeklagten sagte dagegen, der Mann habe wegen der Situation des Kindes gefragt, ob man nicht einen Krankenwagen rufen soll. Die Mutter habe das mit dem Argument verneint, sie fühle noch einen Puls bei dem Mädchen.

In dem Verfahren sind die Mutter und ein ihr bekanntes Paar - ein 31-Jähriger und eine 25 Jahre alte Frau - wegen Mordes durch Unterlassen angeklagt. Laut Staatsanwaltschaft war die fünfjährige Tochter der Frau im Juni in der Wohnung des Paares gestürzt und hatte sich dabei verletzt. Nach Darstellung der Anklage riefen die drei Angeklagten keinen Krankenwagen, weil sie Angst hatten, dass dann Spuren von Misshandlungen bei dem Kind entdeckt würden. Das Kind starb schließlich an den Folgen der Verletzungen. Die Staatsanwaltschaft ist der Ansicht, dass das Kind überlebt hätte, wenn es nach dem Sturz Hilfe bekommen hätte.
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Re: Kaiserslautern: Kinderleiche im Wald entdeckt | Prozess

#8

Ungelesener Beitrag von Salva » Di, 10. Jan. 2017, 21:18

Von Totschlag durch Unterlassen zu Mord durch Unterlassen. Das gibt es nicht alle Tage. Die Staatsanwaltschaft gibt sich in diesem Fall wirklich große Mühe, den unmittel- und mittelbar Beteiligten die höchstmögliche Strafe aufzubrummen :like: Hoffentlich kommt sie damit durch!
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Re: Kaiserslautern: Kinderleiche im Wald entdeckt | Prozess

#9

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 1. Feb. 2017, 13:32

Tod einer Fünfjährigen: Lebenslang für alle Angeklagten

01.02.2017, 13:29 Uhr
Weil sie die fünfjährige Carrie aus Kaiserslautern haben sterben lassen, sind die Mutter des Kindes und ein befreundetes Paar zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt worden.
Sie hätten sich des Mordes durch Unterlassen schuldig gemacht, erklärte das Landgericht Kaiserslautern am Mittwoch. Das Mädchen war gestorben, weil ihr nach einem Sturz kein Arzt half. Nach Darstellung der Staatsanwaltschaft riefen weder die Mutter noch das Paar, bei dem Carrie zu der Zeit lebte, Hilfe. Sie hätten Angst gehabt, dass ein Arzt bemerken könnte, dass das Mädchen in den Wochen vor seinem Tod vernachlässigt und misshandelt worden sei.
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Re: Kaiserslautern: Kinderleiche im Wald entdeckt | Prozess

#10

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 1. Feb. 2017, 13:34

Salva hat geschrieben:Von Totschlag durch Unterlassen zu Mord durch Unterlassen. Das gibt es nicht alle Tage. Die Staatsanwaltschaft gibt sich in diesem Fall wirklich große Mühe, den unmittel- und mittelbar Beteiligten die höchstmögliche Strafe aufzubrummen :like: Hoffentlich kommt sie damit durch!
Die Gerechtigkeit hat gesiegt, leider viel zu selten, aber in diesem Fall schon :like:
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Re: Kaiserslautern: Kinderleiche im Wald entdeckt | Urteil

#11

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 6. Feb. 2017, 13:45

Prozess um Kindesmord durch Unterlassen: Dreimal Revision

06.02.2017, 12:59 Uhr
Gegen die Entscheidung im Prozess um den Mord durch Unterlassen an der fünfjährigen Carrie aus Kaiserslautern haben alle drei Angeklagten Revision eingelegt. Das sagte ein Sprecher des Landgerichts Kaiserslautern am Montag auf Anfrage.
Das Gericht hatte die Mutter des Kindes (36) sowie einen 31-jährigen Mann und eine 25 Jahre alte Frau am vergangenen Mittwoch wegen Mordes durch Unterlassen zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt. Sie hätten nach einem folgenschweren Sturz des Kindes keinen Arzt gerufen, weil sie verdecken wollten, dass das Mädchen in den Wochen vor seinem Tod misshandelt und vernachlässigt worden sei, erklärten die Richter. Das Mädchen hatte bei dem Sturz eine Hirnblutung erlitten, an deren Folgen es noch am selben Tag starb.

Die Anwältin der 36 Jahre alten Mutter hatte nach dem Urteil gesagt, sie wolle mit ihrer Mandantin besprechen, ob Rechtsmittel eingelegt werden. Die Verteidiger der anderen Angeklagten hatten Revision angekündigt.

Carrie hatte bei dem 31-Jährigen und der 25-Jährigen gewohnt. Nach Darstellung des Gerichts hatte vor allem der Mann das Kind immer wieder misshandelt. Es hatte außerdem in einer fensterlosen Kammer leben müssen und öfter nichts zu essen bekommen.
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