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Gera: Neugeborenes lag tot in Badewanne | Urteil

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sweetdevil31
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Gera: Neugeborenes lag tot in Badewanne | Urteil

#1

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 14. Sep. 2015, 09:39

Neugeborenes lag tot in Badewanne
Ertränkte diese Mutter ihr eigenes Baby?


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Sandra F. (35) versteckt sich vor Gericht hinter einem Aktenordner

Gera (Thüringen) – Ist Sandra F. (35) eine eiskalte Baby-Killerin? Seit Freitag steht die 35-Jährige wegen Totschlags vor dem Landgericht. Sie soll ihr Baby direkt nach der Geburt ertränkt haben!

Am Abend des 8. März brachte Sandra F. ein Mädchen in der Badewanne in ihrer Wohnung zur Welt. Für die Staatsanwaltschaft steht fest: Das Baby hat gelebt, doch die Mutter hat es einfach in der Wanne liegen lassen, sodass es ertrank! Später soll sie den toten Körper ihres Kindes in einen Wascheimer gepackt haben.

Als es der 35-Jährigen zwei Tage nach der Geburt gesundheitlich schlecht ging, suchte sie eine Ärztin auf, die sie sofort in eine Klinik überwies. Die Ärzte stellten fest, dass sie vor Kurzem entbunden hatte.

Nachdem die arbeitslose Frau keine Erklärung über den Verbleib des Kindes machen konnte, verständigte die Klinik die Polizei.

Sandra F. stellte vor Gericht den Tod des kleinen Mädchens als einen Unfall dar. „Die Schwangerschaft war nicht geplant, ich wollte das Baby zur Adoption freigeben“, sagte sie aus.

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Die Mutter muss sich vor dem Landgericht Gera wegen Totschlags verantworten

Noch am Tag der Geburt war sie mit ihrem Sohn Lukas (4) nachmittags in Meerane auf einem Spielplatz, hüpfte auf einem Trampolin. „Ich habe nicht gemerkt, dass es soweit ist.“

Am Abend bekam sie Rückenschmerzen, legte sich in die Wanne. „Die Geburt dauerte nur ein paar Minuten, ich kann mich noch erinnern, dass ich die Kleine hochgenommen habe, dann wurde mir schwindelig.“

Mit der freien zweiten Hand habe sie nach hinten zur Waschmaschine gegriffen. Die Angeklagte: „Dort nahm ich das Cutter-Messer, dass dort zum Schneiden der Pflanzen lag.“

Damit habe sie die Nabelschnur durchtrennt, sei dann ohnmächtig geworden. Als sie wieder aufwachte, habe das leblose Kind neben ihr in der Wanne gelegen.

Medizinerin Denise Riedel (34), hatte die Angeklagte im Krankenhaus aufgenommen und untersucht. Die Zeugin: „Es ist äußerst unwahrscheinlich, dass man bei der Geburt in Ohnmacht fällt, wir dachten gleich, dass da was faul ist.“

Nachdem Sandra F. von der Ärztin gefragt wurde, wo dass Baby sei, hatte sie eine Antwort parat. Die Zeugin: „Sie sagte, dass ein unbekannter Mann dass Kind mitgenommen habe“

Für Michael Leonhardt (41), der erst aus den Medien davon erfahren hat, dass er der Kindesvater ist und in dem Verfahren Nebenkläger ist, eine wenig wahrscheinliche Geschichte. Der technische Helfer: „Sandra ist bekannt dafür, dass sie gerne lügt.“

Der Prozess wird fortgesetzt.

Quelle: Bild
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Zuletzt geändert von Gast am Mi, 8. Jun. 2016, 14:33, insgesamt 1-mal geändert.



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Re: Gera: Neugeborenes lag tot in Badewanne

#2

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 26. Okt. 2015, 13:40

Prozess um totes Baby: Arzt zweifelt Version der Mutter

26.10.2015, 12:58 Uhr
Im Geraer Prozess um den Tod eines Neugeborenen hat ein Mediziner erhebliche Zweifel an der Version der angeklagten Mutter genährt. Dass eine Frau während des Pressens bei der Geburt in Ohnmacht falle, sei aus seiner Sicht "biologisch nicht möglich", sagte Ekkehard Schleußner, Direktor der Abteilung für Geburtshilfe am Jenaer Universitätsklinikum am Montag am Landgericht. Auch decke sich die Schilderung einer überraschenden und sehr schnellen Geburt nicht mit den medizinischen Befunden an dem Baby.
Die Anklage wirft der 30-Jährigen Totschlag vor. Sie soll ihre Schwangerschaft verborgen und das Mädchen am Abend des 8. März in der heimischen Badewanne in Altenburg geboren haben. Laut Anklage ließ sie das Neugeborene im Wasser liegen, so dass es ertrank.
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Re: Gera: Neugeborenes lag tot in Badewanne

#3

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 12. Nov. 2015, 05:22

Baby in Badewanne ertrunken: Urteil gegen Mutter erwartet

12.11.2015, 00:48 Uhr
Im Geraer Prozess um den Tod eines Babys kurz nach der Geburt werden heute die Plädoyers und das Urteil erwartet. Wegen Totschlags angeklagt ist die 30 Jahre alte Mutter aus Altenburg. Sie hatte ihre Schwangerschaft verschwiegen und das Kind im März daheim in der Badewanne zur Welt gebracht. Laut Staatsanwaltschaft ließ sie es im Wasser liegen, so dass es ertrank. Sie selbst stellt das Geschehen als Unfall dar und will unter und nach der Geburt das Bewusstsein verloren haben. Eine psychiatrische Gutachterin hatte der Frau im Prozess eine "seelische Notlage" bescheinigt und von einer "akuten Belastungssituation" bei der Geburt gesprochen.
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Re: Gera: Neugeborenes lag tot in Badewanne

#4

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 12. Nov. 2015, 10:46

Baby ertrunken: Anklage fordert fünf Jahre Haft für Mutter

12.11.2015, 10:28 Uhr
Im Prozess um den Tod eines Babys kurz nach der Geburt hat die Anklage fünf Jahre Haft für die Mutter aus Altenburg gefordert.
Ihre Verteidigerin Ines Kreisel sprach von einer "besonderen psychischen Ausnahmesituation". Sie plädierte auf zwei Jahre Haft, die zur Bewährung ausgesetzt werden sollen. Die Angeklagte selbst sagte in ihrem Schlusswort: "Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich heute alles anders machen."
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Re: Gera: Neugeborenes lag tot in Badewanne

#5

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 12. Nov. 2015, 16:20

Mehr als drei Jahre Haft für Mutter des ertrunkenen Babys

12.11.2015, 13:59 Uhr
Weil sie ihr Neugeborenes in der Badewanne ertrinken ließ, hat das Landgericht Gera eine Mutter aus Altenburg zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. Die vierte Strafkammer sprach sie am Donnerstag des Totschlags in einem minderschweren Fall schuldig. Sie habe das Kind aktiv ins Wasser gelassen und gewusst, dass es sterben würde, sagte Richter Gerhard Rassier. Die heute 30-Jährige hatte ihre Schwangerschaft verheimlicht und im März allein in der Badewanne ein gesundes Mädchen zur Welt gebracht. Staatsanwaltschaft und Nebenklage hatten fünf Jahre Haft gefordert, die Verteidigung zwei Jahre, die zur Bewährung ausgesetzt werden sollten.
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Re: Gera: Neugeborenes lag tot in Badewanne

#6

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 23. Nov. 2015, 15:00

Baby in Badewanne ertrunken: Urteil nicht rechtskräftig

23.11.2015, 12:18 Uhr
Der Tod des in Altenburg in einer Badewanne ertrunkenen Babys wird die Justiz weiter beschäftigen. Gegen das Urteil des Landgerichts Gera vom 12. November habe die Verteidigung der verurteilten Mutter Revision eingelegt, sagte Gerichtssprecherin Kerstin Böttcher-Grewe am Montag. Die genaue Begründung liegt dem Gericht noch nicht vor. Damit ist der Richterspruch vorerst nicht rechtskräftig.

Die 30-Jährige war wegen Totschlags zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Nach Überzeugung der Richter hatte sie ihre ungewollte Schwangerschaft verheimlicht, dann im März zu Hause in der Badewanne ein gesundes Mädchen zur Welt gebracht und es schließlich im Wasser ertrinken lassen. Weil sie in der Situation seelisch völlig überfordert gewesen sei, handele es sich um einen "minderschweren Fall" des Totschlags.

Staatsanwaltschaft und Nebenklage hatten fünf Jahre Haft für die Frau gefordert, die Verteidigung zwei Jahre, die zur Bewährung ausgesetzt werden sollten.
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Gera: Neugeborenes lag tot in Badewanne | Urteil | Revision

#7

Ungelesener Beitrag von Salva » Fr, 25. Jan. 2019, 15:36

17.03.2016: Altenburger Baby-Drama: Urteil gegen Sandra F. ist rechtskräftig

Sandra F. muss für dreieinhalb Jahre Gitter. Das Urteil des Landgerichts Gera gegen die 30-Jährige wegen Totschlags in einem minderschweren Fall ist rechtskräftig. Sowohl die Verteidigung als auch die Staatsanwaltschaft haben ihre Revision zurückgezogen. Sandra F. hatte im März 2015 ihr Neugeborenes absichtlich in der Badewanne ertrinken lassen.

Quelle: LVZ
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