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Argentinien: Geraubte Enkelin nach 39 Jahren gefunden

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Eagle
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Argentinien: Geraubte Enkelin nach 39 Jahren gefunden

#1

Ungelesener Beitrag von Eagle » Fr, 25. Dez. 2015, 19:00

39 Jahre hat Maria Isabel Chorobik de Mariani nach ihrer Enkelin gesucht und hatte nun, inzwischen 92-jährig, Erfolg.
Ihre Tochter wurde während der Militärdiktatur germordet, die Enkelin 1979 von einem Polizisten verschleppt. In den Jahren zwischen 1979 und 1983 wurden immer wieder Kinder geraubt und in regimetreue Familien gegeben. Was sie nun auf die Spur ihrer Enkelin brachte, wurde nicht bekannt.
Bild nicht mehr vorhandenSie hat gekämpft und gewonnen: Maria Isabel Chorobik de Mariani
(...)Die Menschenrechtsgruppe Großmütter der Plaza de Mayo berichtet auf ihrer Homepage, dass sie bei ihrer Arbeit Interviews mit potenziell verschleppten Kindern aus der Zeit der Militärdiktatur führt und Dokumente auf ihren Wahrheitsgehalt prüft. Die Nationale Kommission für das Recht auf Identität (CONADI), angesiedelt im Ministerium für Justiz, Sicherheit und Menschenrechte, hilft den Großmüttern bei ihrer Suche. Falls nötig werden auch Bluttests von Kindern und Eltern zur genetischen Bestimmung angefordert.
spiegel



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Eagle
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Re: Argentinien: Geraubte Enkelin nach 39 Jahren gefunden

#2

Ungelesener Beitrag von Eagle » Sa, 26. Dez. 2015, 14:32

Zweifel an "Enkel-Wunder" in Argentinien

Laut Generalstaatsanwalt handelt es sich nicht um die Enkeltochter, die DNA stimme nicht mit der der Großmutter überein.
Bild nicht mehr vorhandenMaria Isabel Chorobik de Mariani (l.) beim Wiedersehen mit ihrer angeblichen Enkeltochter Clara Anahi nach 39 Jahren.
(...)Zuvor hatte es unter Berufung auf ein anderes Gutachten noch geheißen, die Daten beider Frauen stimmten zu 99,9 Prozent überein. Diese Analyse, die die angebliche Enkelin zu dem Treffen mitbrachte, hatte ein Privatlabor in Cordobá gemacht.
Die Großmütter der Plaza de Mayo, die sich nach dem Platz des Regierungssitzes in der Hauptstadt Buenos Aires benannt haben, suchen noch rund 400 während der Militärdiktatur verschwundene Kinder. Bisher wurden 119 wiedergefunden. Ob Clara Anahí Nummer 120 sein könnte, dahinter steht nun erst einmal ein dickes Fragezeichen.
Kieler Nachrichten

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