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Argentinien: Frau und Sohn 6 Jahre lang eingesperrt

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Argentinien: Frau und Sohn 6 Jahre lang eingesperrt

#1

Ungelesener Beitrag von Salva » Sa, 5. Sep. 2015, 18:48

Bei einer Hausdurchsuchung in der Nähe von Buenos Aires hat die Polizei ein Verlies entdeckt. Ein Argentinier hielt hier seine Frau und seinen Sohn unter schlimmsten Bedingungen gefangen.

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In Mar del Plata bei Buenos Aires wurde das Verlies entdeckt. (Foto: AFP/Archiv, AFP/Archiv)

Ein Argentinier hat seine Frau und seinen Sohn jahrelang in einer Zelle gefangengehalten. Der 66-Jährige habe die beiden sechs Jahre lang hinter Gitterstäben in seinem Haus in Mar del Plata rund 400 Kilometer südlich von Buenos Aires eingesperrt, teilte die Polizei mit. Der 30-jährige Sohn leidet demnach an Autismus, die 66-jährige Mutter hat ebenfalls psychische Probleme.

Medienberichten zufolge hatte die Polizei das Verlies bei einer Hausdurchsuchung entdeckt, nachdem sie von einem anderen Sohn der Familie einen Tipp bekommen hatte. Mutter und Sohn geht es nach der jahrelangen Gefangenschaft schlecht, sie werden in einem Krankenhaus behandelt. Offenbar bekamen sie nur Hundefutter zu essen.

Die Polizei entdeckte in der Zelle auch Ketten, Seile und Schlösser, mit denen Mutter und Sohn offenbar gefesselt worden waren. Der Mann wurde festgenommen, die Polizei leitete Ermittlungen wegen Sklaverei gegen ihn ein.

Quelle: N24
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Re: Argentinien: Frau und Sohn 6 Jahre lang eingesperrt

#2

Ungelesener Beitrag von Salva » So, 6. Sep. 2015, 21:40

Sonntag, 06.09.2015 – 11:49 Uhr

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Ein heute 32-jähriger Autist und eine jetzt 61-Jährige mit psychischen Problemen wurden Ermittlern zufolge in Argentinien jahrelang von einem Mann eingesperrt. Der 66-Jährige soll seinen Sohn und seine Frau in einem mit Eisenstangen gesicherten Käfig mindestens zwei Jahre lang gefangen gehalten haben.

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Das Haus liegt in Mar del Plata, rund 400 Kilometer südlich von Buenos Aires. Der Beschuldigte hat sich Ermittlern zufolge bislang nicht zu den Vorwürfen der Sklaverei und Freiheitsberaubung geäußert.

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Dem 66-Jährigen - hier nach der Festnahme - könnte bei einer Verurteilung lebenslang in Haft kommen.

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Polizisten berichteten von katastrophalen hygienischen Zuständen in dem Haus, insbesondere im Käfig. Der 66-Jährige soll seinem Sohn Hundefutter zu essen gegeben haben.

Ermittler in Argentinien werfen einem Mann vor, Frau und Sohn über Jahre in einem vollkommen verdreckten Käfig gefangen gehalten zu haben. Aus Angst vor dem Mann sollen Angehörige die Behörden lange nicht informiert haben.

Ein Mann aus Argentinien könnte wegen Freiheitsberaubung und Sklaverei in einem besonders schweren Fall lebenslang in Haft kommen. Er sitzt in Untersuchungshaft, weil er seine Frau und seinen Sohn mindestens zwei Jahre lang in einem Käfig in seinem Haus eingesperrt haben soll.

Als Polizisten das Haus in Mar del Plata rund 400 Kilometer südlich von Buenos Aires durchsuchten, bot sich ihnen ein furchtbares Bild: "Als wir das Haus betreten haben, war es der reine Wahnsinn", sagte ein Ermittler. Berichten lokaler Medien zufolge hatte der 66-jährige frühere Maurer einen Holzkäfig mit Gitterstäben im hinteren Teil seines Hauses errichtet und darin seinen 32-jährigen an Autismus leidenden Sohn sowie seine 61 Jahre alte Frau gefangen gehalten, die ebenfalls unter psychischen Problemen leidet.

In dem Haus fanden die Polizisten Säcke voller Fäkalien, Spritzen, Benzinkanister und Hundefutter, das der Mann seinem Sohn zu essen gegeben haben soll. Bislang hat sich der Mann laut Staatsanwaltschaft nicht zu den Vorwürfen geäußert. Der 66-Jährige soll psychiatrisch begutachtet werden.

Andere Kinder des Mannes wohnten in der Nähe und wussten vom Leid ihrer Angehörigen. Aus Furcht vor dem Vater behielten sie ihr Wissen aber lange für sich. Eine Schwiegertochter schilderte den 66-Jährigen als gewalttätig, aggressiv und einschüchternd. "Als wir ihn einmal gebeten haben, seine Frau und seinen behinderten Sohn zu waschen, ist er mit einer Axt in der Hand bei uns aufgetaucht", sagte sie.

Erst als die anderen Kinder des mutmaßlichen Täters der Polizei einen Hinweis gaben, wurden die Opfer befreit und in ein Krankenhaus gebracht. Der 32-Jährige konnte bei seiner Entdeckung kaum sprechen und ist schwer traumatisiert. Wenn er nicht einschlafen konnte, soll der Vater ihn gezwungen haben, Benzindämpfe einzuatmen.

Quelle: Spiegel
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