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Schnaittach: Ehepaar getötet und eingemauert -Urteil

Verfasst: Di, 23. Jan. 2018, 04:07
von sweetdevil31
Ehepaar getötet und eingemauert

22.01.2018, 22:18 Uhr
Ein vermisstes Paar aus Mittelfranken ist möglicherweise vom eigenen Sohn und dessen Ehefrau ermordet worden. Die Polizei findet die Leichen eingemauert auf dem Grundstück der Vermissten.
Der eigene Sohn und die Schwiegertochter könnten nach Einschätzung der Ermittler ein wochenlang vermisstes Ehepaar aus Schnaittach bei Nürnberg umgebracht haben. Die Polizei fand am Montag zwei Leichen, eingemauert in einem Nebengebäude der Garage des Paars.

Verdächtige werden von Spezialkräften festgenommen

"Wir sind überzeugt, dass es sich um das vermisste Ehepaar handelt", sagte Mittelfrankens Polizeipräsident Johann Rast. Des gemeinschaftlichen Mordes verdächtig sind laut Oberstaatsanwältin Anita Traud der 25 Jahre alte Sohn der Eheleute sowie dessen 22-jährige Ehefrau. Spezialkräfte nahmen die beiden am Morgen fest.

Bei der anschließenden Durchsuchung des Hauses, in dem sowohl das vermisste Ehepaar als auch der Sohn und dessen Frau lebten, fanden die Ermittler am Nachmittag die Leichen der 66 Jahre alten Frau sowie ihres 70-jährigen Ehemanns.

(...)
T-Online

Schnaittach: Ehepaar getötet und eingemauert

Verfasst: So, 11. Mär. 2018, 12:19
von sweetdevil31
Im Fall des ermordeten Ehepaars sind die Ermittler einen Schritt weiter: Beide wurden erschlagen. Die Frage nach dem Wann und Wieso bleibt.
(...) Das eingemauerte Ehepaar aus Schnaittach ist erschlagen worden. "Wir müssen bei beiden Opfern davon ausgehen, dass sie an einem Schädel-Hirn-Trauma infolge stumpfer Gewalteinwirkung gegen den Kopf gestorben sind", sagte Oberstaatsanwältin Anita Traud am Mittwoch zum vorläufigen Obduktionsergebnis.

Auf die Köpfe der Opfer wurde demnach mit einem Gegenstand massiv eingeschlagen. Nach Informationen der dpa handelt es sich bei der Tatwaffe um ein Werkzeug. (...)
In Franken

Schnaittach: Ehepaar getötet und eingemauert

Verfasst: Mo, 22. Okt. 2018, 19:43
von loraflora
Zehn Monate nach dem grausamen Tod eines Ehepaares aus Schnaittach hat die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth Mordanklage gegen den 26-jährigen Sohn und dessen 22-jährige Frau erhoben.

https://www.infranken.de/regional/nuern ... 23,3784053

https://www.ovb-online.de/weltspiegel/b ... 53639.html

Schnaittach: Ehepaar getötet und eingemauert - Anklageerhebung

Verfasst: Di, 18. Dez. 2018, 18:18
von loraflora


Die Verhandlung beginnt am 19. Februar


Das Landgericht Nürnberg-Fürth stellt sich auf einen langen und aufwändigen Prozess gegen Ingo und Stephanie P. aus Schnaittach ein: Für die Verhandlung gegen die mutmaßlichen Doppelmörder sind 20 Termine von Februar bis April angesetzt worden.

Die Verhandlung beginnt am Dienstag, 19. Februar. Weitere sechs Termine sind noch im selben Monat angesetzt. Achtmal soll das Gericht im März zusammenkommen, siebenmal im April. Der letzte geplante Termin ist am 30. April.


Weiter: https://n-land.de/top-story/schnaittach ... ab-februar

Schnaittach: Ehepaar getötet und eingemauert - Anklageerhebung

Verfasst: Di, 26. Nov. 2019, 09:37
von sweetdevil31
Eltern getötet und eingemauert - lebenslange Freiheitsstrafen

11.04.2019 12:17 Uhr
Das ältere Ehepaar wurde erschlagen und anschließend eingemauert: Im Doppelmordprozess von Schaittach ist das Urteil verkündet worden. Beide Angeklagten sollen für viele Jahre ins Gefängnis.
Das Landgericht Nürnberg-Fürth hat im Fall eines getöteten und danach eingemauerten Ehepaars aus dem fränkischen Schnaittach die beiden Angeklagten zu lebenslangen Freiheitsstrafen verurteilt.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die beiden Deutschen zunächst versucht hatten, die älteren Leute mit Pflanzensamen vom Rizinusbaum und mit der Überdosis einer Partydroge zu vergiften. Als dies scheiterte, erschlug der Sohn in der Nacht auf den 14. Dezember 2017 seine im Bett liegende 66-jährige Mutter mit einem Zimmermannshammer. Danach tötete er auch seinen 70 Jahre alten Vater mit dem Hammer.

Seine Partnerin war nach Überzeugung des Gerichts zwar in der Tatnacht nicht im Haus der Eltern des Mannes. Jedoch hätten die beiden Angeklagten gemeinschaftlich gehandelt, auch wenn die Frau nicht unmittelbar an der Ausführung der Bluttat beteiligt gewesen sei.

Sie habe den Mann angestiftet, weil sie eine Heirat und ihren Einzug in das Haus davon abhängig gemacht habe, "dass die Eltern nicht mehr da" seien, sagte die Vorsitzende Richterin. Mit dieser Drohung habe die Angeklagte ihren Verlobten dazu gebracht, seine Eltern zu ermorden, weil sie den 26-Jährigen "für sich allein haben wollte".

Die Mutter soll gegen die erst wenige Monate vorher geschlossene Beziehung gewesen sein. Nach dem Doppelmord hatten die beiden geheiratet. (…)
Quelle: Spiegel