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Osnabrück: Gelbe Müllsäcke zum Anziehen

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Salva
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Osnabrück: Gelbe Müllsäcke zum Anziehen

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Ungelesener Beitrag von Salva » So, 28. Okt. 2018, 20:35

So, 28. Oktober 2018 | Osnabrück (dpa): Zwei Jahre lang soll eine Mutter aus dem Emsland ihren Sohn misshandelt haben. Das Jugendamt schritt nicht ein. Erst eine heimliche Videoaufnahme beendete das Leiden des Jungen. Die Staatsanwaltschaft Osnabrück erhob Anklage gegen die heute 37-Jährige.
Der Frau werden unter anderem in der Zeit von 2015 bis 2017 Misshandlung von Schutzbefohlenen und Freiheitsberaubung vorgeworfen, wie die Behörde mitteilte. Neben der Frau ist auch ein Mann angeklagt. «Es handelt sich um ein Paar», sagte Bagung. Zuvor hatte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Osnabrück, Alexander Retemeyer, dem «Spiegel» gesagt: «Es handelt sich um einen der schwersten Misshandlungsfälle der vergangenen Jahre.»

Die meiste Zeit eingesperrt
Medienberichten zufolge soll die Mutter den Jungen unter anderem gezwungen haben, sich bei der Rückkehr aus der Schule bis auf die Unterhose auszuziehen und in zwei gelbe Müllsäcke zu kleiden. Geschlafen habe er vermutlich auf dem Boden, zudem habe der Jugendliche wohl die meiste Zeit eingesperrt verbracht. Auch sei er geschlagen worden.

Laut «Spiegel» betreute das Jugendamt die Familie schon seit 2002, griff aber trotz mehrfacher Hinweise der Schule nicht ein. Die Halbschwester des Opfers habe schließlich heimlich ein Video gedreht und es einem Mitschüler gezeigt. Dessen Vater erstattete Strafanzeige.

Anklage gegen Mutter
Über die Art und Weise der Misshandlung sagte Staatsanwalt Bagung nichts. Auch Details zu dem mutmaßlichen Opfer werde er nicht nennen. Die Anklage sei am 18. Juni beim Jugendschöffengericht des Amtsgerichts Lingen eingereicht worden. Allerdings reichte dieses Gericht die Sache zur Verhandlung an das Landgericht Osnabrück weiter. Ob und wo letztlich verhandelt wird, ist noch nicht entschieden.
Quellen: e110 | Spiegel


Welche Qualen eine Mutter in Emsbüren ihrem Sohn zufügte, ist kaum zu begreifen. Das Jugendamt betreute die Familie, griff aber nicht ein. Erst die Schwester rettete den Jungen.
Einmal hockte der Junge in der Auffahrt vor dem Haus. "Er hatte ein Küchenmesser in der Hand und musste das Moos zwischen den Pflastersteinen herauskratzen", sagt ein Mann, der gegenüber wohnt. "Wir haben uns gewundert, denn es war Winter, und das Kind war barfuß. Ob er Schuhe haben möchte, fragte eine Nachbarin." Nein danke, habe der Junge brav geantwortet, er könne das schon aushalten...
Leider oder zum Glück nur gegen Bezahlung lesbar. Der Artikel ist sehr verstörend: Spiegel+
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