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Berlin 19.12.2016

Opfer von Terroranschlägen.
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sweetdevil31
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Berlin 19.12.2016

#1

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 20. Dez. 2016, 13:46

Zum Gedenken an die Opfer von Berlin .

Bild

Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen der Opfer.

Duane Allman: Amazing Grace
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Zuletzt geändert von Salva am Do, 22. Dez. 2016, 03:42, insgesamt 1-mal geändert.



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Hank
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Re: Berlin 19.12.2016

#2

Ungelesener Beitrag von Hank » Di, 20. Dez. 2016, 19:44

Hallo,

auch ich bin von dieser feigen Tat tief betroffen und möchte als Erstes MEINE ANTEILNAME UND MEIN TIEFSTES BEDAUERN AN DIE OPFER UND DEREN ANGEHÖRIGE AUSSPRECHEN.

Wieder einmal, wie schon so oft vorher, wurden unschuldige Menschen, die eigentlich nur einen friedlichen Abend bei Glühwein und Gemütlichkeit verbringen wollten, zu Opfern von, ja wie soll man sich ausdrücken, verblendeten Psychopathen, die angeblich im Namen der Religion Menschen töten.
Sie wollen uns freiheitsliebenden Menschen ihre Lebensweise aufzwingen und ein Gefühl der Angst und des Schreckens verbreiten. Wir sind natürlich alle geschockt, was uns aber nicht davon abhalten sollte zu sagen:

JETZT ERST RECHT! WIR LASSEN UNS DAS LEBEN, WIE WIR ES GEWOHNT SIND NICHT VERBIETEN!!!!!!

Es ist nur natürlich, dass jeder Mensch nach einem solchen Anschlag, Angst hat. Genau das wollen diese "Menschen" ja erreichen. Und immer wenn nachgegeben wird, werden diese Anschläge nicht aufhören, NEIN, SIE WERDEN SICH DANN MIT SICHERHEIT HÄUFEN!
Mein Dank gilt natürlich auch der Polizei und den Rettungskräften, die sehr effektiv gehandelt haben. Ich kann nur hoffen, dass die Vorort gewesenen Kräfte mit diesen furchtbaren Bildern fertig werden.

Das habe ich mir zwar auch schon vorher, aber jetzt noch viel mehr, gewünscht, dass bald eine Zeit anbricht in der Menschen aller Hautfarben, Rassen und Religionen friedlich und ohne Missgunst und Gewalt zusammenleben werden.

mtg (das "t" steht für "traurigen")

Hartwig Wittke
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Re: Berlin 19.12.2016

#3

Ungelesener Beitrag von Marie » Mi, 21. Dez. 2016, 21:21

In Gedenken an die Opfer
Bild nicht mehr vorhanden

Ich wünsche deren Familien viel Kraft und ihnen gilt mein tiefstes Mitgefühl.
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Re: Berlin 19.12.2016

#4

Ungelesener Beitrag von Salva » Do, 22. Dez. 2016, 02:42

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Habakuk
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Re: Berlin 19.12.2016

#5

Ungelesener Beitrag von Habakuk » Mo, 16. Jan. 2017, 11:18

Ist Euch eigentlich auch ein Dorn im Auge, wie wenig über die Opfer berichtet wird?

Ich meine jetzt keine Sensationsberichte, aber zB bei Amokläufen (Erfurt usw) kamen immer auch Opfer und Angehörige zu Wort. Hier scheinen die Opfer namenlos und noch schneller vergessen, als es sonst geschieht...
Kein einziger Name ist bekannt. Man hört auch nichts über die Genesung der Verletzten, einfach null...
Ich muss sagen, daß mir das mehr als unangenehm auffällt. Auch daß es keinerlei Initiativen gibt, um betroffenen Familien unter die Arme zu greifen...

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Re: Berlin 19.12.2016

#6

Ungelesener Beitrag von Lastlove » Mo, 16. Jan. 2017, 20:06

@Habakuk
Ich kann jetzt gefühlsmässig nicht nachvollziehen, weshalb Dir das keine Ruhe lässt.
Einmal abgesehen davon, ich denke es ist eine Abmachung unter den Hinterbliebenen die sie gemeinsam trafen..bin ich durchaus in der Lage ohne Wenn und Aber zu akzeptieren wie es ist..ob nun meine These stimmt oder nicht.

Es geht um grosse persönliche Verluste und da würde ich aus tiefstem Herzen wünschen ein jeder ist einfach nur da und teilt die Trauer ohne sinnloses sinnieren ob es nun Fotos oder namen gibt oder nicht..

Aber gut..eine stille Wache und Teilhabe am Schicksal anderer ist nicht jedermanns/frau Sache..

Dumm nursoetwas in einem Thread lesen zu müssen der ein stilles Gedenken applizieren wollte..
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Re: Berlin 19.12.2016

#7

Ungelesener Beitrag von z3001x » Di, 17. Jan. 2017, 03:54

Habakuk » 16 Jan 2017, 11:18 hat geschrieben:Ist Euch eigentlich auch ein Dorn im Auge, wie wenig über die Opfer berichtet wird?

Ich meine jetzt keine Sensationsberichte, aber zB bei Amokläufen (Erfurt usw) kamen immer auch Opfer und Angehörige zu Wort. Hier scheinen die Opfer namenlos und noch schneller vergessen, als es sonst geschieht...
Kein einziger Name ist bekannt. Man hört auch nichts über die Genesung der Verletzten, einfach null...
Ich muss sagen, daß mir das mehr als unangenehm auffällt. Auch daß es keinerlei Initiativen gibt, um betroffenen Familien unter die Arme zu greifen...
Mir geht es da genau so wie Dir. Es kommt mir nicht feinfühlig vor, dass die Ermordeten namen- und gesichtslos bleiben, sondern pietätlos. Es entsteht der Eindruck, dass sie gar nicht wirklich real sind und nicht real gestorben sind.
Tatsächlich sind sogar einige Namen bekannt, aber nur die von ausländischen Opfern. Eine Italienerin, eine Israelin und der Pole Lukasz U.
In Italien wurde der ermordeten Landsfrau im großen Rahmen mit Staatsbegräbnis gedacht, mit Hunderten Teilnehmern bei dem Trauergottesdienst und viel Anteilnahme in ihrem Heimatort.
Auch bei den Attentaten in Frankreich und vor 13 Jahren in Spanien und auch bei 9/11 wurden der Todesopfer öffentlich gedacht und die Namen und auch Fotos veröffentlicht.
Die deutschen Mordopfer vom Breitscheidplatz werden wie Kollateralschäden behandelt, stumm und anteilsnahmelos abgeräumt wie die umgefahrenen Tannenbäume und Bretterbuden, die man halt aufräumen und wegkehren muss
Meine Vermutung ist, dass dies aus reinem Kalkül der Bundesregierung geschieht. Das Attentat war verhinderbar. Die Opfer könnten noch leben. Möglicherweise waren Kriminalbehörden und Geheimdienste in das Attentat verstrickt, ähnlich wie in die Morde des NSU. Zumindest sind die ganzen aktuellen Informationen um Anis Amri ähnlich gelagert, so viele "Pannen" und scheinbare Schlampereien - das hinterlässt den Eindruck von systematischem Wegsehen, bzw gezieltem Schutz des Attentäters. Man war ja als V-Mann an ihm zumindest interessiert, wie man jetzt weiß.
Bei alledem ist es besser wenn niemand die Angehörigen befragen kann und tiefer nachhakt.
In einer TV-Sendung vor Weihnachten wurden die Eltern eines Schwerverletzten befragt, die sagten "Danke Frau Merkel, wir haben 30 Jahre CDU gewählt, nie wieder". Da die Opfer anonym bleiben, muss das nicht befürchtet werden dass deren Angehörige in eine Kamera sprechen können, und es können sich auch keine Angehörigen zusammen schließen und den ganzen Zusammenhängen in eigener Recherche nachgehen.

Wenn die Opfer kein Gesicht und keinen Namen haben, bleibt auch die Empathie und emotionale Reaktion viel flacher, weil zum Entwickeln von Gefühlen ist es nötig, dass die Opfer als echte Menschen in Fleisch und Blut porträtiert werden. Jetzt sind sie nur Nummern. Dementsprechend gab e auch kaum ein '#JeSuisBerlin' oder andere intensive Ausdrucksformen der Betroffenheit.
Hier ist es ganz gut beschreiben, was an dieser stillschweigendem Umgang irritiert:
Im Herzen der Hauptstadt wurden zwölf Menschen ermordet. Ein öffentliches Gedenken findet fast nicht statt. Eine Gesellschaft aber, die ihre Toten nicht betrauert, verliert ihre Menschlichkeit
http://cicero.de/berliner-republik/berl ... chen-toten
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Habakuk
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Re: Berlin 19.12.2016

#8

Ungelesener Beitrag von Habakuk » Di, 17. Jan. 2017, 09:42

@z3001x

Vollkommene Zustimmung!

@Lastlove

Es ist eben keine Abmachung unter den Hinterbliebenen, im Gegenteil, einige haben das fehlende Gedenken angemahnt.
Und das ist doch peinlich, wenn Angehörige dieses tun müssen.
Bei Dir klingt das ja fast so, als würde einem Empathie fehlen oder man das "stille" (wahrscheinlich zu stille) Gedenken stören, wenn man auf das Schicksal der Opfer und deren Angehörigen aufmerksam macht. Finde ich persönlich ziemlich skurril.

Sämtliche anderen Länder, die hier Opfer zu beklagen hatten, haben anders reagiert (zB Polen).

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Re: Berlin 19.12.2016

#9

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 18. Jan. 2017, 13:35

Bei Bild+ konnte ich zwei der Opfer finden.
Es handelt sich hier um Anna und Georgy. Sie schickten ihrer Tochter ein Foto vom Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz, Minuten vor dem Terroranschlag. Vergeblich versuchte sie ihre Eltern zu erreichen, auch ein durchkommen bei der Hotline für Angehörige war nicht möglich.
Als der Chef der Opfer endlich bei der Hotline durchkam und mitteilte, das die Beiden nicht zur Arbeit erschienen wären, hatte er eine genervte Mitarbeiterin am Hörer die sagte: „Sie werden auch nicht mehr zur Arbeit kommen.“
Erst am Freitag, den 23.12. bekam die Tochter endlich eine Antwort darauf, ob es sich tatsächlich um ihre Eltern handelte.
Gleichzeitig bekam sie eine Rechnung von der Berliner Klinik Charité für die „Untersuchung eines Toten (unbekannt), einschließlich Feststellung des Todes“. 51 Euro, zahlbar binnen 30 Tagen.

Drei Wochen später schreibt Prof. Dr. Michael Tsokos, Leiter des Instituts für Rechtsmedizin, der Studentin: „Wir möchten uns hiermit ausdrücklich bei Ihnen entschuldigen, dass Sie eine Rechnung für den Leichenschauschein erhalten haben, und wir bitten Sie, diese als gegenstandslos zu betrachten.“
Bild nicht mehr vorhandenAnna und Georgiy (beide 44), Valeriyas Eltern


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Re: Berlin 19.12.2016

#10

Ungelesener Beitrag von Lastlove » Do, 19. Jan. 2017, 07:38

@Habakuk
Ob Du das skurril findest oder nicht, interessiert mich nun wirklich nicht.
Bevor Du hier Behauptungen aufstellst, wo sind die Quellen?

Und nein, ich kann es auch nciht begreifen wie man sich derart aufhängen kann und sich in eine tiefe Trauer mischen will, obwohl es vielleicht nicht gewünscht ist.

@sweetdevil31
Dr. Tsokos tat gut daran eine Entschuldigung auszusprechen.
Für die Opfer (Hinterbliebenen) ganz schlimm, aber Fehler passieren..

Und persönlich bin ixch stark der Meinung, wir leben in einem Zeitalter wo Fehler nicht einfach nur ausgebügelt werden sondern tiefe Spuren hinterlassen, damit sie nicht nocheinmal passieren.
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Re: Berlin 19.12.2016

#11

Ungelesener Beitrag von Habakuk » Do, 19. Jan. 2017, 10:05

@sweetdevil31

Ungeheuerlich! Solche Dinge sind nicht mit Fehlern zu entschuldigen, das ist einfach menschenverachtend. Erinnert mich an den Umgang mit den NSU-Opfern, denen ja auch erst spät ein Gedenken zuteil wurde und deren Angehörige grob behandelt wurden.

@Lastlove:

Ich glaube , Du verstehst nicht, um was es mir geht. Eben nicht darum, mich ungefragt in eine intime Trauer einzumischen und die Opfer an die Öffentlichkeit zu zerren, im Gegenteil. Sondern um eine angemessene Würdigung.
Und DAS ist für die meisten Angehörigen sehr wohl wichtig . Gerade, wenn der Angehörige Opfer einer sinnlosen Gewalttat wurde. Es ist ein menschliches Bedürfnis, hier ein Zeichen zu setzen und Solidarität zu zeigen. Ich weiß beim besten Willen nicht, was daran verwerflich sein soll...

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Re: Berlin 19.12.2016

#12

Ungelesener Beitrag von Lastlove » Do, 19. Jan. 2017, 15:53

@Habakuk
Ungeheuerlich ist eher, du erwähnst hier NSU Opfer in einem Thread der damit nicht im Geringsten etwas zu tun hat.
Warum?
UmSympathien zu gewinnen die Dir ansonsten nicht zuteil kähmen?
Ganz davon abgesehen gab es professionelle Kräfte (Alexander Horn), der schon sehr sehr früh der Ansicht war es handelt sich um rechtsradikale Taten. Also höre mal auf, hier zu pauschalisieren und die "Taten" von einzelnen schwarzen Schafen der gesamten Profischaft zuschreiben zu wollen.

Was die Benachrichtigung von der Berliner chariete betrifft...wenn da automatisiert oder von einer typse ein Schreiben rausging, mal platt ausgedrückt, dann ist das schlimm, peinlich und in Zukunft zu vermeiden.
Es gibt nichts unfehlbares auf dieser Welt..

Gestern noch erlebt wie meine eigene Blutprobe einen Tag länger im Kofferraum gelegen ist...nicht zu vergleichen mit dem Leid der Angehörigen..aber eben bezeichnend für Fehler jeglicher Art..


Was die Trauer betrifft so verstehe ich sehr wohl..
Wenn ich als Angehöriger..und hier scheinen vielleicht sogar fast alle der Meinung zu sein.. nicht möchte dass Gesichter und Namen an die Öffentlichkeit kommen, so ist das keinesfalls verwerflich.
Es könnte sogar lebensnotwendig sein für das traumatische Wachstum. Und ich glaube, da ist es ersteinmal zweitrangig ob ich der Welt mein Gesicht zeige oder nicht.
Jeder setzt eben seine Zeichen wie er es für richtig hält.
Das Problem hast Du..nicht die Welt..
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Re: Berlin 19.12.2016

#13

Ungelesener Beitrag von Habakuk » Fr, 20. Jan. 2017, 08:35

@Lastlove

Meine Güte, was willst Du denn eigentlich von mir?
ich habe jetzt wiederholt erklärt, um was es mir geht, aber Du wiederholst mantraartig, ich wolle Opfer zwangsweise an die Öffentlichkeit zerren. So ein Quatsch.

Was hat denn die unwürdige Behandlung der Opfer des NSU ( die die Angehörigen selbst angeprangert haben!) mit Horn zu tun?
Es ging mir um die Parallele zB bez. der entwürdigenden Befragungen in einem Ausnahmezustand oder eben solchen Dingen wie dieser Rechnung, die die junge Frau erhalten hat.

Ich habe ja immer gesagt, daß ICH damit ein Problem habe, nicht mehr und nicht weniger, seit wann bin ich "die Welt"? Redest Du für "die Welt"?

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Re: Berlin 19.12.2016

#14

Ungelesener Beitrag von Lastlove » Fr, 20. Jan. 2017, 10:51

https://www.tagesschau.de/inland/bundes ... n-103.html

Es hat eine Schweigeminute gegeben..wäre ich nciht abgelenkt gewesen hätte ich es hier angekündigt :(
An die Angehörigen der zwölf Getöteten gerichtet sagte er: "Wir teilen Ihre tiefe Trauer." Das Parlament erhob sich zu einer Schweigeminute. Zum Gedenken waren viele Mitglieder der Bundesregierung anwesend. Bundespräsident Joachim Gauck verfolgte die Ansprache von der Tribüne im Reichstagsgebäude. Zugleich erinnerte Lammert an die Verletzten, die Augenzeugen und Hilfskräfte. Viele von ihnen würden noch lange kämpfen müssen, um körperlich wie seelisch wieder ins Leben zurückzufinden.
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Re: Berlin 19.12.2016

#15

Ungelesener Beitrag von Habakuk » Fr, 20. Jan. 2017, 11:07

Toll, eine Schweigeminute knapp vier Wochen danach, wenn das nichts ist...
Aber ich bin unseren Politikern schon dankbar, daß sie sich wenigstens DAS abgerungen haben. Mehr geht ja offenbar nicht.
Und selbstverständlich NACH der Weihnachtspause, kann ja nicht sein, daß hier jemand wegen so einer Lappalie den Weihnachtsurlaub unterbricht...
Doch, das ist glaubwürdig...

Auch gut die Aussage, der Terrorist habe sein Ziel nicht erreicht. Nunja, das sehe ich anders. Er hat unzählige Menschen getötet und verletzt, ich denke, genau das war sein Ziel und er hat es erreicht.

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Re: Berlin 19.12.2016

#16

Ungelesener Beitrag von Salva » Sa, 21. Jan. 2017, 21:27

Ich vertrete die Meinung, dass Opfer von Gewalttaten niemals vergessen werden dürfen und daher wenigstens namentlich erwähnt werden sollten. Das ist hier bis jetzt nicht geschehen. Die Medien verweisen auf die "Persönlichkeitsrechte", die Politik veranstaltet eine halbherzige Pflicht-Gedenkfeier und Deutschlands BürgerInnen sind längst wieder zum Alltag zurückgekehrt: Augen zu + Ohren zu + Mund zu = Vorbei und vergessen. Was bleibt, ist die unterschwellige Angst vor dem "nächsten Mal" und selbst darüber wird nicht gesprochen und wenn, dann nur im engsten Kreis seiner Familie und Freunde.
Ich will das weder analysieren, noch darüber spekulieren, philosophieren oder gar politisieren. Aber ich frage mich, warum die Angehörigen und Hinterbliebenen der Opfer des Anschlages auf den Berlin-Charlottenburger Weihnachtsmarkt am 19. Dezember 2016 nicht dafür sorgen, dass die Namen ihrer Liebsten nicht in Vergessenheit geraten. Deren Untätigkeit macht mich trauriger als alles andere.
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Re: Berlin 19.12.2016

#17

Ungelesener Beitrag von Salva » Mi, 1. Mär. 2017, 01:44

Einige der Opfer, soweit bekannt:

Dorit Krebs, 53
Sebastian Berlin[/b], 32]https://pi-news.net/wp/uploads/2017/01/berlin_sebastian_berlin-150x150.jpg
Lukasz Urban[/b], 37]https://pi-news.net/wp/uploads/2017/01/berlin_lukas_urban-150x150.jpg
Peter V.[/b]]https://pi-news.net/wp/uploads/2017/01/berlin_peter_v.-150x150.jpg
Nada Cizmarovka[/b], 34]https://pi-news.net/wp/uploads/2017/01/berlin_nada_cizmarovka-150x150.jpg
Fabrizia Di Lorenzo[/b], 31]https://pi-news.net/wp/uploads/2017/01/berlin_fabrizia-di-lorenzo-150x150.jpg
Dalia Elyakim[/b], 60]https://pi-news.net/wp/uploads/2017/01/berlin_dalia_elyakimJPG-150x150.jpg
Anna und Gregoriy Borzov[/b]]https://pi-news.net/wp/uploads/2017/01/berlin_anna_u_gregoriy_borzov-440x297.jpg
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