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Polizeimeisterin Michéle Kiesewetter (22)

Im Dienst ums Leben gekommene Polizeibeamtinnen und -beamte.
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loraflora
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Polizeimeisterin Michéle Kiesewetter (22)

#1

Ungelesener Beitrag von loraflora » Mi, 31. Okt. 2018, 18:04



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:candle:

Wir trauern um

Polizeimeisterin
Michéle Kiesewetter

Baden-Württemberg - 5. Bereitschaftspolizeidirektion Böblingen - Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit 523 - D -


Todesursache: ermordet
Todestag: 25. April 2007
Alter: 22 Jahre
Dienstjahre: 4 Jahre
Waffe: Schußwaffe


An diesem Tag wurde auf der Theresienwiese in Heilbronn in Ausübung ihres Dienstes die Polizeimeisterin Michéle Kiesewetter ermordet.

Sie befand sich zusammen mit ihrem Kollegen, Polizeimeister Martin Arnold, der schwer verletzt wurde, im Rahmen des Konzeptionseinsatzes "Sichere City" auf Streife in Heilbronn.

Michéle starb, Martin wurde lebensgefährlich verletzt.



Wiedermal bin ich hier auf deiner Seite. Wiedermal erinnere ich mich ganz genau an diesen Tag, ich sehe Heilbronn heute noch jeden Tag in einem Chaos... es ist mir völlig unbegreiflich wie ein Mensch solch eine Kälte und Brutalität haben kann, jedoch scheint es sie ja zu geben. Ich habe seit Beginn der Ermittlungen meine ganz eigene Theorie was da passiert ist, wer zum Täterkreis gehören könnte und vor allem warum dies passierte... doch vermutlich würde man mich für völlig bescheuert halten..oder es könnte eine Gefahr für die entstehen die diesen Ermittlungsschritt gehen würden... vielleich, wer diesen Fall näher verfolgt hat, kann sich jemand denken was ich hier damit meine... doch es ist einfach unmöglich das bei helligtem Tag niemand was gesehn hat.. theoretisch.. es sei denn jemand hat was gesehn das Ihm so garnicht auffällig erschien, weil es eben völlig normal an einem Streifenwagen ist und man dem keine Bedeutung zu misst. Jetzt habe ich mich schon zu weit raus gelehnt... Ich wünsche noch nach so vielen Jahren das die Angehörigen und Freunde diesen schweren Schlag verkraftn können... sie mögen sich damit versuchen zu trösten, das Ihre Tochter eine gute,nette , freundliche und vor allem sehr Kompetente Polizeibeamtin war. Gott möge mit Ihnen sein, Gott möge aber auch einen Fingerzeig auf die Täter geben, damit diese endlich gefasst werden können.

Die Täter werden gefasst , das weiß ich, ob früher oder später, jeder macht mal einen fehler, und immer nur dann wenn man sich ZU SICHER fühlt.
Der Tag wird kommen... und auch der tag wird kommen an dem wir Uns alle vor Gott unserm Herrn verantworten müssen, für dies was wir im Leben taten.

in stillem Gedenken

Michael

Niepott M. - (12.09.2011)


Aus dem Kondolenzbuch.

https://www.odmp.info/mod/polizei/index ... ails&id=40


Bild

Dieses rostige ... Ding ... soll ein würdiges Mahnmal sein?

Meines Wissens wurde bisher keine Strasse nach ihr benannt und es gab keine medienwirksame Gedenkfeier für sie, wie es sonst bei anderen Opfern des sog. NSU der Fall war, auch von einer hohen Hinterbliebenenentschädigung kurze Zeit nach ihrem Tod ist mir nichts bekannt.


Mögen die wahren Mörder für ihre feige und abscheuliche Tat zur Recheschaft gezogen werde!


:rage:
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Polizeimeisterin Michéle Kiesewetter (22)

#2

Ungelesener Beitrag von schimmel-reiter » Mi, 31. Okt. 2018, 18:47

Es ist manchmal recht schwierig Einsatzpläne zu lesen oder die Standorte der anderen Streifenwagen genau zu kennen. Und Zeugen die dann meinen das besser zu wissen, die haben so einen ausgemusterten Streifenwagen gesehen. Ist doch logisch. Oder?
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#3

Ungelesener Beitrag von loraflora » Fr, 2. Nov. 2018, 17:25

.
In einem Aktenvermerk vom Dezember 2010 bemängelt die SoKo Parkplatz, daß Unterlagen der Bereitschaftspolizei Böblingen „nicht vollumfänglich vorliegen“. In diesen Unterlagen geht es u.a. um die „NoeP“-Tätigkeit von Michèle Kiesewetter – NoeP steht für „Nicht offen ermittelnde Polizistin“.


Seltsam, dass diese nicht unerhebliche Tatsache weder von Wikipedia noch einer der unzähligen online Zeitungen jemals erwähnt wurde. In Büchern und auf Webseiten wird der Interessierte jedoch fündig, z. B. bei http://friedensblick.de/15425/teil-6-ak ... ueberfall/ Frau Kiesewetter scheint bereits in jungen Jahren ein nicht ganz ungefährliches Berufsleben geführt zu haben. Inwiefern diese geheime Tätigkeit zu ihrem frühen, gewaltsamen Ableben beitrug ist bis heute nicht geklärt.

:candle: R.I.F.
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#4

Ungelesener Beitrag von schimmel-reiter » Fr, 2. Nov. 2018, 18:26

Ich kann mich auch nicht erinnern, na ja der Aktenwust ist auch recht umfangreich, irgendwo gelesen zu haben für was die MP im Wagen nötig war. Oder gab es da in Heilbronn schon Wölfe? :thinking:
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#5

Ungelesener Beitrag von loraflora » Sa, 3. Nov. 2018, 10:22

Bild
Kiesewetter war am 25. April 2007 auf dem Festplatz Theresienwiese in Heilbronn mit einem gezielten Kopfschuss getötet worden. Ihr Kollege Martin A., der neben ihr saß, überlebte schwer verletzt. Er ist heute wieder als Polizist tätig – den Traum vom Streifendienst musste er allerdings aufgeben.


Bild
Michèle Kiesewetter liegt in ihrem thüringischen Heimatort Oberweißbach begraben.


Bild
Bis heute konnte kein Motiv für den Mord an Kiesewetter ermittelt werden. Im NSU-Prozess erzählten Kollegen jetzt, dass sie auch bei der Bewachung von Neonazi-Aufmärschen eingesetzt worden war.



Volltext, Quelle der Fotos und Bildunterschriften: https://www.welt.de/politik/deutschland ... bronn.html


Mehr Bilder: Suchmaschine: Bilder images: "Michele Kiesewetter"
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#6

Ungelesener Beitrag von PommesAgnum » Sa, 3. Nov. 2018, 23:56

Von Barschel bis Kiesewetter - Ein politischer Mord?

https://kress.de/news/detail/beitrag/13 ... -mord.html

Nicht nur "Gerüchte" über dubiose Waffengeschäfte weisen auf seltsame Parallelen und werfen auch die Frage eines "inszenierten" Todes/Anschlags in den Raum.
Es macht mich in gleichem Maße wütend, wie fassungslos, wenn man bedenkt, das der Täter aus den eigenen Reihen stammen könnte, und natürlich ein gewisses Vertrauensverhältnis zwischen den Beamten und Ihren Vorgesetzten existiert haben muss.
Denn für die Arbeit auf der Straße, um an eventuelle Groß-Deals zu gelangen, und damit der Zahlenstatistik, samt medialer und politischer Aufmerksamkeit entgegen zu wirken. Dafür scheint mir die Beamtin, und vor allen Dingen ihren Vorgesetzten, gerade gut genug gewesen zu sein.
Es lässt erkennen, das Michele K. eine Beamtin war, die durchaus dahin gegangen ist, wo es auch wehtut. Dorthin, wo man aus einer hohen Position/Chefetage natürlich niemals Jemanden antrifft.
Diese mediale und politische Tragweite, die ja allen Chefs und leitenden Ebenen so unglaublich wichtig erscheint. Und damit Unternehmen, wie Behörden, gleichermaßen rund um den Globus vereint.
Der absolute Wille zum Erfolg. Oder anders gesagt, das "gut dar stehen wollen" in der Öffentlichkeit. Neben der Aufmerksamkeit (Werbung,Propaganda) müssen halt auch noch die Zahlen stimmen.

"Ein politisch motivierter Anschlag gegen Staatsorgane", heißt es in einer Operativen Fallanalyse des LKA, "ist eher auszuschließen."
Man fragt sich dann, bei allem Respekt, wo denn bitte diese Fallanalytiker Ihr Handwerk der Fallanalyse erlernten?!

Unmittelbar befragte Zeugenaussagen, sprechen eine deutliche Sprache.
Das man den Fall mit seinen Ungereimtheiten, und seinem Fingerzeig in eine eindeutige Richtung (und damit meine ich nicht:"dawei,dawei = Ah, völlig klar! = waren Russen!) mittlerweile schon in der Mainstream-Presse verfolgen kann, ist für mich jedenfalls, ein kleiner Lichtblick. Ein Teilerfolg. Selbstverständlich auch den schon vergangenen Jahren des Nichttuns und Vertuschens geschuldet.

Die Undercover-Arbeit und Ihr dortiges Real-Potential, lassen mich vermuten, das Michele K. eine smarte und fähige Beamtin war. Die davon überzeugt war, auf der "hellen" Seite zu stehen. Also, bei den "Guten", wenn man so will.
Wenn sich dann allerdings herausstellt, das diese so genannten "Guten", meine eigenen Mitstreiter demnach, mir eine Kugel in den Kopf jagen?!
Weil meine Chefs vermuten, ich könnte durch meinen Gerechtigkeitssinn oder meinen moralischen Kompass zum Whistleblower werden, dann wirkt diese Tat gleich doppelt ekelhaft.

https://www.stern.de/politik/deutschlan ... 52628.html
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#7

Ungelesener Beitrag von Ehemaliges Mitglied » Mi, 20. Feb. 2019, 23:57

loraflora hat geschrieben:
Mi, 31. Okt. 2018, 18:04
[...]Dieses rostige ... Ding ... soll ein würdiges Mahnmal sein?[...]
So wie das aussieht, ist das bestimmt ein recht kostspieliges Designstück,- oder es spiegelt einfach nur den Zustand unserer derzeitigen Strafverfolgung wieder.

Wie dem auch sei,- ich persönlich finde es viel schlimmer das dieses Andenken schon zweimal geschändet wurde.

Waren das politisch motivierte Schändungen oder stecken gefrustete Insider dahinter?
loraflora hat geschrieben:
Mi, 31. Okt. 2018, 18:04
[...]Meines Wissens wurde bisher keine Strasse nach ihr benannt und es gab keine medienwirksame Gedenkfeier für sie, wie es sonst bei anderen Opfern des sog. NSU der Fall war, auch von einer hohen Hinterbliebenenentschädigung kurze Zeit nach ihrem Tod ist mir nichts bekannt.[...]
Ehrlich gesagt finde ich deine Forderung nach einem Straßennamen schon recht dreist.
Hast du dir mal überlegt wieviel "Straßennamen" da in einem Jahr zusammenkommen? Es sterben ja nicht nur Polizisten im Dienst,- Feuerwehrleute, Sanitäter, Soldaten, Beamte vom Ordnungsamt. Ach diese Liste könnte man noch ganz schön erweitern. Fakt ist aber nun mal, das auch diese Opfer in der Regel in Ausübung ihres Dienstes für die Bundesrepublik Deutschland ihr Leben gelassen haben. Wo möchte man da die Grenze ziehen,- der bekommt seine Straße und der bekommt sie nicht.
loraflora hat geschrieben:
Mi, 31. Okt. 2018, 18:04
[...] auch von einer hohen Hinterbliebenenentschädigung kurze Zeit nach ihrem Tod ist mir nichts bekannt.[...]
Die Hinterbliebenenentschädigung ist doch vom jeweiligen Dienstherrn geregelt. Leider bekommt man als Staatsdiener keinen hohen Gegenwert für sein Leben. Genau kenn ich mich damit aber im Moment nicht aus,- da müsste ich mich dann echt einmal einarbeiten.

Ich kenne jetzt nicht dein persönliches Verhältnis zu Michéle,- aber ich finde deine Anmerkungen werden ihrem Andenken nicht gerecht.

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#8

Ungelesener Beitrag von PommesAgnum » So, 24. Mär. 2019, 23:07

Ehemaliges Mitglied hat geschrieben:
Mi, 20. Feb. 2019, 23:57
"...in Ausübung ihres Dienstes"
Na ja, Michele K. ist aber wohl kaum bei einem Routine-Einsatz ums Leben gekommen?!
Bei allem Respekt.
Sie wurde weder von einem, von Drogen benebelten Autofahrer überrollt, noch wurde Sie von einem bewaffneten Einbrecher beim Tag/Nacht-Werk erschossen.
Ihr wurde in den Kopf geschossen. Höchstwahrscheinlich ein Auftragsmord.
Und Höchstwahrscheinlich angeordnet, von Menschen, denen die junge Polizistin vertraute.
Kaltblütig, ekelhaft und feige. Ohne jede Vorwarnung. Sie hatte keine Chance. Die hätte Niemand gehabt.
Ehemaliges Mitglied hat geschrieben:
Mi, 20. Feb. 2019, 23:57
"...für die Bundesrepublik Deutschland ihr Leben gelassen!"
Ja, genau.
Tut mir leid, aber das klingt für mich, wie: "Die Freiheit am Hindukusch verteidigen!"
Also nach Handelsüblicher Phrasendrescherei.
"Diese" Bundesrepublik Deutschland, hat sich mit Ihrem Neo-Liberalen Kurs, im Dienste der Rüstung und des US-Militärs, seit 9/11 für mehr Verbrechen verantwortlich gezeigt, als eine RAF explizit, jemals überhaupt dazu im Stande gewesen wäre.
Der Mord, was seine "Ausführung", Marke = Kopfschuss/Fangschuss angeht, zeigt gewisse/deutliche Parallelen zu der, zwischen 2000 - 2007 vom Türkischen Geheimdienst begangenen Mordserie der 9 Ladenbesitzer/Geschäftsleute in Deutschland. Kurdische Geschäftsleute, der "PKK"- nahe stehend.
Deshalb konstruierte man ganz direkt diese kreuzbescheuerte Verbindung zum, angeblichen, sogenannten "NSU".
So passte es dann wieder.
Es war viel wahrscheinlicher, der "Millî İstihbarat Teşkilatı". Der "MiT", nicht der "NSU".
Auch bei Kiesewetter. Kaukasische Killer, sehr wahrscheinlich.
Selbe Handschrift.
Schon alleine die Idee, das die 2 Uwes, extrem Mega-Tollkühn, einen Streifenwagen überfallen, die Beamten durch Kopfschüsse töten, um an die Waffen zu kommen?! Registrierte Dienstwaffen?! Obwohl die Uwes selber, bis an die Zähne bewaffnet waren?!
Völlig absurd.
Es ist ziemlich wahrscheinlich, das höhere Polizei-Dienststellen und ein gewisser Teil des Verfassungsschutzes, ganz direkt in Waffen-Geschäfte verwickelt waren/sind. Kleinwaffen. Handfeuerwaffen/Gewehre.
Michele K. und Ihr Kollege (der fließend russisch spricht! = kaukasisch, russisch = Waffendeal in der Nähe = kein Zufall!)
Die beiden Bundespolizisten waren nicht "zufällig" dort, wo ihr Streifenwagen stand.
Vielleicht waren die Beiden Teil einer illegalen Operation.
Jedenfalls ließ man die 2 jungen Polizisten liquidieren.
Punkt.
Und es deutet einiges darauf hin, das dies angeordnet wurde. Aus den eigenen Reihen. Man hatte ziemlich sicher Angst, das Michele K. auspackt, sich Jemandem anvertraut. Dienstaufsicht, keine Ahnung. Jedenfalls wurde Sie zum Risiko.
Sie wurde ausgeschaltet.

"Floras" Forderung nach einem Straßennamen für Michele K., fußt auf Ihrem absolut richtigen Sachverstand, die Dinge so zu sehen, wie sie nun mal sind.
Es würde eher die Sahara einfrieren, als das man Michele K., eine ganze Straße, oder noch Umfangreicheres zu Teil kommen ließe. Im Gegenteil. Man ist natürlich äußerst interessiert daran, den Fall Michele K. aus den Schlagzeilen zu halten, oder noch besser, ganz unter den Teppich zu kehren.
Glaub mir, "Flora" weiß das besser als wir.
Demnach können wir davon ausgehen, das Sie es mit der Kiesewetter-Straße im Gewerbegebiet Heilbronn, nicht sonderlich ernst gemeint haben dürfte.

All dies spielt jedoch sowieso keine Rolle mehr, da sich die "Blumenfrau", von ziemlich wachem Geiste, bedauerlicherweise ins Crime-Nirvana verabschiedet hat, und nicht mehr gewillt ist, an diesem edlen Crime-Portal mitzuwirken. Sie ist "verwelkt", wenn mir der Flachwitz gestattet ist?! Leider!
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