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Wilmersdorf: Helmut Renger (42) vermisst l Prozess

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Wilmersdorf: Helmut Renger (42) vermisst l Prozess

#1

Ungelesener Beitrag von Salva » Fr, 12. Jan. 2018, 20:49

Polizeimeldung Nr. 2764 vom 05.12.2017:

Bereits seit dem 22. Oktober 2017 wird der 42-jährige Helmut RENGER aus Wilmersdorf vermisst.

Bild

Herr Renger wurde letztmalig an diesem Sonntag in der Bregenzer Straße gesehen. Nach Angaben von Bekannten verkehrt er in der *Cruising-Szene und verließ seine Wohnung am Vormittag, um eine unbekannte Verabredung wahrzunehmen. Da es für ihn nicht untypisch ist, einige Zeit nicht erreichbar zu sein, wurde er von Freunden erst am 25. November 2017 als vermisst gemeldet. Bisher gibt es kein Lebenszeichen von dem 42-Jährigen, auch keine Anhaltspunkte für ein freiwilliges Wegbleiben. Da eine Straftat nicht ausgeschlossen werden kann, hat die 2. Mordkommission des Landeskriminalamtes die Ermittlungen übernommen.

Bild
Der Vermisste ist 170 – 175 cm groß und schlank.

Die Ermittler fragen:

- Der Vermisste war bis zum 19. Oktober in der Türkei im Urlaub. Wer hatte seitdem Kontakt zu ihm? Wer hat ihn speziell seit dem 22. Oktober gesehen oder gesprochen?
- Wer kann Angaben zu seinem Aufenthaltsort machen?
- Wer kennt ihn aus der Cruising-Szene?
- Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben?

Hinweise nimmt das LKA 112 in der Keithstraße 30 in Berlin-Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664-911222 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Quelle: Polizei Berlin


* Cruising:
Als Cruising (aus der englischen Seefahrersprache: mit dem Schiff kreuzen, herumfahren) wird im Kontext schwuler Sexualität die bewusste, aktive und gewöhnlich mobile Suche nach einem Sexualpartner genannt. Sie kann zu Fuß, per Fahrrad, Auto oder sogar per Boot erfolgen. Der Suchende schaut dabei nach potenziellen Partnern und achtet auf eventuelle Signale, mit denen sie Interesse bekunden. Gleichzeitig setzt er selbst für Eingeweihte erkennbare Signale mittels Körpersprache, Gesten, Kleidungsstücken oder sogar systematischen Farbcodes, welche alle als soziale semiotische Codes angesehen werden können. Cruising ist ein Weg zur Umgehung der gesellschaftlichen Konvention, welche eine förmliche Vorstellung oder eine andere Vermittlung durch Dritte bei der Suche nach intimen Begegnungen mit Fremden erfordert.

Oft endet Cruising mit spontanem, anonymem Sex im Privaten oder der Semi-Öffentlichkeit, ein Wortwechsel ist dabei in manchen Situationen nicht unbedingt nötig. Im homosexuellen Diskurs wird es oft als Synonym für den schnellen, anonymen Sex verwendet.
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Zuletzt geändert von sweetdevil31 am Fr, 5. Okt. 2018, 07:06, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel geändert, Thema verschoben



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Wilmersdorf: Helmut Renger (42) vermisst

#2

Ungelesener Beitrag von Salva » Do, 18. Jan. 2018, 06:51

Jetzt wird's interessant, denn hinter dem Verschwinden steckt ein bisschen mehr als bislang bekannt:

15. Januar 2018 | Polizei sucht mutmaßlichen Schneeball-Betrüger aus Wilmersdorf
Als möglichen Tathintergrund werden derzeit die geschäftlichen Tätigkeiten des Helmut Renger im Bereich des Online-Tradings mit Devisen gesehen. Über ein vermutlich betrügerisches Investment-Modell dürfte der 42-Jährige mit der Art eines Schneeball-Systems Gelder von Investoren zurückliegend verloren oder sogar hauptsächlich für sich selbst verwendet bzw. investiert haben.

Vor einigen Jahren ist Renger mit so einem Geschäftsmodell bereits einmal in Insolvenz gegangen. Damals verloren Anleger ihre Einlagen.

Seine Vita füllte er teilweise mit wahrheitswidrigen Angaben zu seiner Person, um Anleger zu animieren: Absolvent eines Elite-Internats, großes Büro in Frankfurt am Main, Investment-Broker für die Deutsche Bank etc.
Quelle: BZ

Die 2. Mordkommission fragt:

- Wer kann Angaben zu den Geldgeschäften des Herrn Renger machen?
- Wer war selbst Investor oder kennt Investoren, die bei ihm investierten?
- Wer hat in der Zeit vom 19. – 22. Oktober 2017 Kontakt zu dem Vermissten gehabt und/oder ihn gesehen?
- Wer kann Angaben zu einer angeblichen Entführung des Herrn Renger im Jahr 2003 machen?


Hinweise nimmt das LKA 112 in der Keithstraße 30 in Berlin-Tiergarten unter der
Telefonnummer (030) 4664-911222,
per E-Mail (LKA112(aet)polizei.berlin.de)
oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
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Wilmersdorf: Helmut Renger (42) vermisst

#3

Ungelesener Beitrag von Salva » Do, 22. Mär. 2018, 00:47

Polizeimeldung vom 08.02.2018:

Gemeinsame Meldung der Polizei und Staatsanwaltschaft Berlin Nr. 0329
Wegen des dringenden Tatverdachtes des Mordes an dem bislang vermissten Helmut RENGER aus Wilmersdorf wurde heute früh ein Mann in Charlottenburg festgenommen. Fahnder der 2. Mordkommission beim Landeskriminalamt Berlin vollstreckten gegen 9.30 Uhr in einer Charlottenburger Kneipe den Haftbefehl, den ein Richter gestern gegen den 47-jährigen Mann erlassen hatte. Den gemeinsamen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und der Polizei Berlin zufolge hat der Tatverdächtige den 42-jährigen Helmut RENGER am 19. Oktober 2017 unmittelbar nach dessen Rückkehr aus dem Türkeiurlaub in der gemeinsamen Wohnung in der Bregenzer Straße getötet. Ob möglicherweise Habgier des Tatverdächtigen Grund der Tat sein könnte, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Quelle: Polizei Berlin


Leiche noch nicht gefunden
Die Leiche des Getöteten ist nach wie vor verschollen. Die Ermittler sind sich dennoch sicher, dass Renger tot ist und der Verdächtige dafür verantwortlich gemacht werden kann. Die Behörden machten keine weiteren Angaben, welche Ermittlungsergebnisse zu diesem Urteil geführt hatten.

Die Polizei nimmt auch weiterhin Hinweise aus der Bevölkerung entgegen. Sie hatte sich in diesem Fall erstmals Anfang Dezember an die Öffentlichkeit gewandt (queer.de berichtete). Damals hieß es vonseiten der Polizei, dass das Opfer in der "Cruising-Szene" verkehrte und es keine Anzeichen für ein freiwilliges Wegbleiben gebe.
Quelle: queer.de
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Wilmersdorf: Helmut Renger (42) vermisst

#4

Ungelesener Beitrag von Salva » So, 15. Apr. 2018, 13:43

10.02.2018 | Teure Zigarren, Partys, Reisen und schön auf dicke Hosen machen. So präsentierte sich Kneipier Ferdi B. (47) bei seinen Freunden. Gesponsert wurde das süße Leben von seinem Mitbewohner Helmut Renger (42). Statt sich zu bedanken, soll Ferdi B. seinen Gönner ermordet haben.

Bild
Business-Look und schöne Aussicht. Ferdi B. prahlte gern mit seinen Reisen. Foto: Privat/ Berliner Kurier
B. soll neidisch gewesen sein, dass Renger mit einem betrügerischen Investment-Modell an schnelles Geld kam. Dabei hatte der Deutsch-Türke über zwei Jahre lang auf Kosten von Renger gelebt.

Nachdem Krebstod seiner Mutter stellte Helmut Renger dem 47-Jährigen ein kostenloses Zimmer in seiner Wohnung zur Verfügung – laut Nachbarn aus Mitleid.
Von Renger fehlt jede Spur

Renger soll seinem Mitbewohner sogar die Pacht für eine Kneipe an der Fechnerstraße in Wilmersdorf bezahlt haben. Doch Ferdi B. soll immer weitere Forderungen gestellt haben, da er über seine Verhältnisse lebte. Für Alkohol, Drogen, Partys und Reisen soll sich B. verschuldet haben. [...]
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Im Nachtleben ließ der Verdächtige Ferdi B. (li.) nichts anbrennen. Foto: Privat/ Berliner Kurier

Quelle: Berliner Kurier
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Wilmersdorf: Helmut Renger (42) vermisst

#5

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 5. Okt. 2018, 07:05

Mordprozess ohne Leiche: 47-Jähriger vor Berliner Gericht

05.10.2018, 02:21 Uhr
Rund ein Jahr nach dem Verschwinden eines 42 Jahre alten Mannes aus Berlin-Wilmersdorf kommt sein mutmaßlicher Mörder ab heute vor das Landgericht.
Der 47-Jährige soll den Geschäftsmann mehrfach bestohlen und ihn dann zur Verdeckung dieser Straftaten in dessen Wohnung umgebracht haben. Die Leiche des Devisenhändlers habe er an einen bislang unbekannten Ort gebracht.

Der 47-Jährige lebte laut Ermittlungen als Untermieter mit in der Wohnung des Verschwundenen. Dieser soll sich über ein fragwürdiges Investment-Modell bereichert haben. Der Angeklagte soll seinen Bekannten im Oktober 2017 ermordet und Wertgegenstände sowie ein Mobiltelefon des Geschädigten an sich genommen haben.

Mit Daten des Opfers habe er Geld von dessen Konto abgehoben und in 22 Fällen Fahrzeuge angemietet. Etwa 40 000 Euro soll der 47-Jährige erlangt haben. (…)
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