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Refugee and Migrant Crime Map

Kriminalfälle, Verbrechen und Straftaten.
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Refugee and Migrant Crime Map

#1

Ungelesener Beitrag von Salva » Mo, 30. Apr. 2018, 22:02

Crime Kalender betreibt ein Gemeinschaftsprojekt, bei dem Straftaten von Flüchtlingen und Migranten in einer Landkarte eingetragen werden können.
Eine Vielzahl von Suchfiltern erleichtern in der Map die Selektion nach Art der Straftat, Ort, Zeitraum der Tat, Alter des Opfers oder Täters uvm:

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#2

Ungelesener Beitrag von loraflora » Mo, 1. Okt. 2018, 10:29

Chronologisch sortiert, oder z. B. Suche nach Datum, Relevanz, Tatort, Art des Verbrechens, Herkunft usw.:


http://www.refcrime.info/de/Crime/Chronology

http://www.refcrime.info
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#3

Ungelesener Beitrag von Salva » Mo, 1. Okt. 2018, 18:48

@loraflora
Sind die gleichen Quellen ;)
Allerdings ist die Seite immer wieder mal offline, weil da wohl jemand etwas dagegen hat, dass solche Statistiken bzw. Sammlungen veröffentlicht werden. Es darf eben nicht sein, was nicht sein darf...
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#4

Ungelesener Beitrag von loraflora » Di, 2. Okt. 2018, 10:07

Hallo Salva!

Ich hatte die beiden Seiten verglichen und festgestellt, daß sie sehr unterschiedlich sind.

Während bei "Crime Kalender" die letzten Einzel-Meldungen von Februar 2018 stammen,
wird bei "refcrime info" täglich aktualisiert, wenn die Seite nicht gerade off-line ist, und
es finden sich dort an jedem einzelnen Tag mindestens 40 - 70 :offender: Meldungen mit
Links auf nachprüfbare Quellen wie regionale Mediennachrichten und Polizeiberichte. Das
ist der Hauptunterschied.

Du meinst die Quelle der Karte? Diese Karte wird leider nicht ständig aktualisiert, ist also
nicht repräsentativ für die Realität. Vermutlich fehlt es an Helfern, täglich die vielen Meldungen
in die Karte einzutragen und dann würden sich an manchen Orten zig Markierungen befinden,
das ist vermutlich auch grafisch nicht umsetzbar.
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#5

Ungelesener Beitrag von Salva » Mi, 3. Okt. 2018, 13:30

@loraflora
Das mit der Aktualität ist so eine Sache. Das stimmt. Aber da sind eben die LeserInnen gefragt, denn es handelt sich bei diesen Seiten um Gemeinschaftsprojekte, bei denen jeder mitwirken kann.
Das Problem ist aber, dass nur etwa 20% der Straftaten (generell) von den Behörden veröffentlicht werden und wenn du dir die PKS 2017-Die Kriminalität in der Bundesrepublik Deutschland anschaust, dann siehst du, wieviele Straftaten von "nichtdeutschen Tatverdächtigen" dort erfasst sind. Die aktuell auf der Karte erfassten 55.943 sind nur ein kleiner Teil:

2016: 953.744
2017: 736.265

Wenn man bedenkt, dass bis Ende 2017 rund 10,6 Millionen Ausländer mit ausschließlich ausländischem Pass erfasst wurden und die Anzahl der Straftaten "deutscher" TV's gegenüber stellt - unter Berücksichtigung der Einwohnerzahl, dann kann niemand mehr behaupten, dass Ausländer nicht mehr Straftaten begehen als Deutsche! Aber das wird nach wie vor getan.

Deutsche TV's:

2016: 1.407.062
2017: 1.376.450

Die Zahlen zeigen: aus einer Minderheit von ~ 10.6 Millionen Menschen heraus werden mehr als die Hälfte aller Straftaten begangen und das hat, weiß Gott, nichts mit Hass und Hetze zu tun. Das ist die Realität.
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#6

Ungelesener Beitrag von loraflora » Fr, 5. Okt. 2018, 14:18

Mir fällt besonders auf, dass in manchen Regionen die Medien nur noch von "Mann" oder "Jugendlicher" oder "Angreifer" oder "Täter" sprechen, um die Herkunft zu vertuschen. Das fällt natürlich auf. Jeder weiss sofort, es handelt sich nicht um einen "Bio-Deutschen", allerdings sind diese Nachrichten auch nicht bei refcrime verwertbar, weil dort nur Artikel veröffentlicht werden, in denen die Herkunft der Täter genannt wird.

Andere Medien bezeichnen jeden Inhaber eines deutschen Passes oder Ausweises als Deutschen, was ebenso zur Verfälschung von Statistiken führt, da es sich häufig um Inhaber mehrerer "Staatsbürgerschaften" handelt.

Die Realität, die eigene Wahrnehmung und Meinung auszusprechen ist noch nicht grundsätzlich verboten, aber schon ziemlich gefährlich.
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#7

Ungelesener Beitrag von Salva » Fr, 5. Okt. 2018, 18:22

@loraflora
loraflora hat geschrieben:Mir fällt besonders auf, dass in manchen Regionen die Medien nur noch von "Mann" oder "Jugendlicher" oder "Angreifer" oder "Täter" sprechen [...]
In manchen Regionen? Diese "neutrale Berichterstattung" hat sich doch inzwischen überall eingeschlichen und zwar mit den absurdesten Ausreden bzw. Begründungen.
loraflora hat geschrieben:Andere Medien bezeichnen jeden Inhaber eines deutschen Passes oder Ausweises als Deutschen, was ebenso zur Verfälschung von Statistiken führt, da es sich häufig um Inhaber mehrerer "Staatsbürgerschaften" handelt.
In den Polizeilichen Kriminalstatistiken des BKA, z.B., gibt es "Deutsche" und "Nicht-Deutsche" bzw. Ausländer und das hat auch seine Gründe. Würden nämlich auch die Straftäter mit Migrationshintergrund oder Doppelpässen explizit erfasst, dann hätten wir noch größere Probleme mit Rechtsradikalismus, Hass, Hetze und Ausländerfeindlichkeit als eh schon. Andererseits ist niemanden damit geholfen, wenn die Augen vor der Realität verschlossen werden.
loraflora hat geschrieben:Die Realität, die eigene Wahrnehmung und Meinung auszusprechen ist noch nicht grundsätzlich verboten, aber schon ziemlich gefährlich.
Es braucht keine Verbote. Die Social Medias sanktionieren, linientreue Foren und Blogs auch und es hagelt Anzeigen wegen Volksverhetzung usw. Und den Rest besorgen die Menschen selbst: durch Ausgrenzung, Mobbing, Unterstellungen und Ächtung. Aber das betrifft längst nicht mehr nur das Thema Ausländer/ Asylpolitik.
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#8

Ungelesener Beitrag von loraflora » Fr, 5. Okt. 2018, 19:30

Doch, es gibt Meinungen, die man nicht äußern darf, schon lange, und der künstliche Druck, der durch die sogenannten "öffentliche Meinung" aufgebaut wird, funktioniert noch perfekt, aber alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei ;)

Vielleicht sollten wir auch Ausnahmen von der Regel bewusster wahrnehmen und sammeln. Es gibt sie noch, wenn auch vereinzelt, Richter, die es wagen, die Realität auszusprechen, zumindest bis zu einem gewissen Grad, und Journalisten, die diese Berufsbezeichnung noch verdienen und sich trauen, das Gesagte auch wahrheitsgemäss in die Öffentlichkeit zu transportieren:

Gewalt gegen Beamte, jetzt Haft, danach Abschiebung

Richter: "Hatte noch nie so einen unverschämten Angeklagten"

von Xaver Eichstädter

Traunstein - Er wurde handgreiflich gegen Polizeibeamte, jetzt soll er seine Strafe absitzen und dann endgültig abgeschoben werden: Ein Mann aus dem Niger brachte das Gericht am Donnerstag zur Weißglut.

Eine Haftstrafe von 20 Monaten bekam ein 28-jähriger Asylbewerber aus dem Niger am Donnerstag aufgebrummt, wie der Radiosender Bayernwelle SüdOst berichtet. Nach Aussagen des Richters am Traunsteiner Amtsgericht soll er nach Absitzen der Haftstrafe endgültig aus Deutschland abgeschoben werden. Der Mann habe inzwischen "eindrucksvoll bewiesen, dass er in Deutschland nichts verloren hat und das Gastrecht nicht verdient" habe, so Richter Maximilian Lermer laut Traunreuter Anzeiger. Der Angeklagte sei außerdem schon zwei Mal abgeschoben worden und dann immer wieder zurückgekehrt.

Schläge mit dem Besenstiel und Polizisten Waffe entrissen

Was war passiert? Im März saß der Mann aus dem Niger im Traunsteiner Gefängnis. Die Justizbeamten wollten ihm nur mitteilen, dass der Haftbefehl gegen ihn aufgehoben wurde und er entlassen werde, da wurde der 28-Jährige aggressiv. Mit einem Besenstiel schlug er auf hinzugezogene Justizbeamte ein. Mit dem abgebrochenen Stil wollte er dann auch noch auf die Männer einstechen. Dank Helm und Schutzschild blieben sie unverletzt. Zu dritt konnte der Asylbewerber gebändigt werden. Später wurde er ins Wasserburger Inn-Salzach-Klinikum eingeliefert.

Zwei Tage später wollte ihm die Polizei im Inn-Salzach-Klinikum dann seine vorläufige Festnahme erklären - wegen der Vorfälle in Traunstein. Zu siebt rückten die Beamten an. Als er abgeführt wurde, wehrte sich der 28-Jährige wieder heftig, trat nach den Beamten. Im Gerangel konnte er sogar die Dienstwaffe eines Polizisten aus dem Holster holen. Ein Polizist wurde bei der Auseinandersetzung verletzt.

Angeklagter erhob sich beim Urteil nicht


Bei der Urteilsverkündung vor dem Amtsgericht blieb der Asylbewerber entgegen den Bestimmungen sitzen, berichtet der Traunreuter Anzeiger. Auch während der Verhandlung sprach er kein Wort. Laut Zeitung meinte Richter Lermer, dass ihm während seiner 35-jährigen Tätigkeit noch nie "ein so unverschämter Angeklagter" untergekommen sei.

xe

Hervorhebungen wie im Original wiedergegeben.

Quelle: https://www.chiemgau24.de/chiemgau/trau ... 00368.html
Gefunden auf: http://www.refcrime.info/de/Crime/Chronology

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#9

Ungelesener Beitrag von Salva » Fr, 5. Okt. 2018, 20:00

@loraflora
loraflora hat geschrieben:Doch, es gibt Meinungen, die man nicht äußern darf, schon lange, und der künstliche Druck, der durch die sogenannten "öffentliche Meinung" aufgebaut wird, funktioniert noch perfekt, aber alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei ;)
Ja natürlich gibt es Meinungen, die man nicht äußern darf. Ebenso wie Symbole, die nicht verwendet werden dürfen. Ich bin ja nicht per se gegen solche Verbote. Das Problem: an der Gesinnung und Meinung der entsprechenden Menschen ändert das aber nicht die Bohne und die gesellschaftliche Ächtung ändert sich mit der Zeit und mit der Zunahme bestimmter Ereignisse. Die Frage ist halt, in welcher Welt wir dann leben (müssen).
loraflora hat geschrieben:Vielleicht sollten wir auch Ausnahmen von der Regel bewusster wahrnehmen und sammeln [...]
Ich persönlich brauche keine Journalisten, Richter oder sonst wen um zu sehen bzw. um zu begreifen was abläuft. Mir reicht das, was ich selbst sehe und erlebe und das ist durch niemanden manipulier- und beeinflussbar.
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#10

Ungelesener Beitrag von Nachgedacht » Do, 29. Nov. 2018, 03:52

Salva hat geschrieben:
Mi, 3. Okt. 2018, 13:30
Das mit der Aktualität ist so eine Sache. Das stimmt. Aber da sind eben die LeserInnen gefragt, denn es handelt sich bei diesen Seiten um Gemeinschaftsprojekte, bei denen jeder mitwirken kann.
Das Problem ist aber, dass nur etwa 20% der Straftaten (generell) von den Behörden veröffentlicht werden und wenn du dir die PKS 2017-Die Kriminalität in der Bundesrepublik Deutschland anschaust, dann siehst du, wieviele Straftaten von "nichtdeutschen Tatverdächtigen" dort erfasst sind. Die aktuell auf der Karte erfassten 55.943 sind nur ein kleiner Teil:

2016: 953.744
2017: 736.265

Wenn man bedenkt, dass bis Ende 2017 rund 10,6 Millionen Ausländer mit ausschließlich ausländischem Pass erfasst wurden und die Anzahl der Straftaten "deutscher" TV's gegenüber stellt - unter Berücksichtigung der Einwohnerzahl, dann kann niemand mehr behaupten, dass Ausländer nicht mehr Straftaten begehen als Deutsche! Aber das wird nach wie vor getan.

Deutsche TV's:

2016: 1.407.062
2017: 1.376.450

Die Zahlen zeigen: aus einer Minderheit von ~ 10.6 Millionen Menschen heraus werden mehr als die Hälfte aller Straftaten begangen und das hat, weiß Gott, nichts mit Hass und Hetze zu tun. Das ist die Realität.
Das ist nicht falsch, aber doch einseitig betrachtet. Das Thema ist komplexer und auf den Vergleich der beiden Zahlen nicht wirklich zu reduzieren.

Zum einen spielen Alter und Geschlecht dort eine Rolle. Die meisten Straften werden nämlich von jungen Männern verübt. Geflüchtete waren 2016 zu 70 Prozent männlich, im darauffolgenden Jahr zu 60 Prozent. Das Durchschnittsalter der Geflüchteten in Deutschland beträgt 29,4 Jahre (der Durchschnitt der deutschstämmigen Bevölkerung der BRD liegt bei exakt 45 Jahren [statista]). Damit sind bereits zwei entscheidende Faktoren, die diese Statistik erklären, vorhanden.

Denn: Menschen zwischen 15 und 40 Jahren begehen zweieinhalb mal so viele Straftaten wie die restlichen Altersgruppen. In anderen Worten: Grob 30 Prozent der Bevölkerung begehen ungefähr 75 Prozent der Gewalttaten. Die Geschlechterverteilung in Deutschland zeigt, dass hier mehr Frauen als Männer leben. Die Zahlen: 40,844 Millionen Männer zu 41,949 Millionen Frauen.

Hinzu kommt: Schaut man die Statistiken genauer an, stößt man darauf, aus welchen Ländern denn die Migranten kommen, die diese Statistik "zu verantworten haben". Aus den Maghreb-Staaten Marokko, Tunesien und Algerien nämlich. Nicht aus Syrien, dem Irak oder Afghanistan. Und, was vielleicht zum nachdenken anregen könnte, Flüchtlinge mit einem Schutzstatus oder einem anerkannten Flüchtlingsstatus sind nur in 0,5 Prozent der Straftaten Verdächtige. Damit sind sie gesetzestreuer als Deutsche. Abgesehen davon sind Geflüchtete auch relativ gesehen öfter Opfer, als deutsche Staatsbürger. Nämlich in 46057 von einer Millionen Fälle. Eine mögliche Erklärung: Besonders oft werden Straftaten innerhalb von Flüchtlingsheimen begangen und somit sind sie dort oft Täter und Opfer.

Mal ehrlich: Sperrt mal fünfhundert Rheinländer mit fünfhundert Bayern in eine Turnhalle. Wie lang dauerts, bis die sich da an den Kragen gehen? Und was auch nicht vergessen werden sollte. Diese Menschen sind traumatisiert. Die kommen aus Kriegsgebieten. Dort steht Gewalt an der Tagesordnung. Die werden damit groß. Gewalt ist der lange nicht so ein kleiner Bestandteil des Lebens wie bei uns.

Abgesehen davon sind wir an den Zuständen da unten nicht ganz unschuldig. Mit "wir" meine ich den Westen. Nachdem der Irak durch die USA und Verbündeten angegriffen und Sadam Hussein gestürzt wurde, ist dort ein Machtvakuum entstanden, dass radikale Gruppen gefüllt haben. Dieser Einsatz hätte niemals stattfinden dürfen. Und davon profitieren westliche Unternehmen nicht gerade wenig. Ein Kumpel von mir war dort. Kaum hatten die Landstriche erobert, waren die Ölbohrfirmen dort und bauten dort ihre Pipelines. Danach ist er aus den USA nach Deutschland gekommen, weil er in diesem Land nicht mehr leben wollte.

Bedenkt man das alles, ist die bloße Gegenüberstellung dieser beiden Zahlen ein wenig anders zu bewerten, als es hier in den wenigen Posts getan wurde. Nichts desto trotz bleibt die Kriminalität von Geflüchteten eine Problematik, für die wir eine Lösung brauchen und es darf und sollte auch ein Thema in der Gesellschaft sein. Nur: Bitte reflektiert. Nicht eindimensional.

loraflora hat geschrieben:
Fr, 5. Okt. 2018, 14:18
Mir fällt besonders auf, dass in manchen Regionen die Medien nur noch von "Mann" oder "Jugendlicher" oder "Angreifer" oder "Täter" sprechen, um die Herkunft zu vertuschen. Das fällt natürlich auf. Jeder weiss sofort, es handelt sich nicht um einen "Bio-Deutschen", allerdings sind diese Nachrichten auch nicht bei refcrime verwertbar, weil dort nur Artikel veröffentlicht werden, in denen die Herkunft der Täter genannt wird.

Andere Medien bezeichnen jeden Inhaber eines deutschen Passes oder Ausweises als Deutschen, was ebenso zur Verfälschung von Statistiken führt, da es sich häufig um Inhaber mehrerer "Staatsbürgerschaften" handelt.

Die Realität, die eigene Wahrnehmung und Meinung auszusprechen ist noch nicht grundsätzlich verboten, aber schon ziemlich gefährlich.
Ganz einfach, der Pressekodex gibt genau diese Form der Berichterstattung vor. Und das aus gutem Grund. Die Mehrheit arbeitet seriös. Der Rest arbeitet beim Cicero und beim Axel Springer Verlag. ;) Wobei die ganzen Wald- und Wiesenzeitungen meist einfach schlecht recherchiert sind. Besonders gut recherchierte Artikel, vor allem auch zum Thema Kriminalität durch Nicht-Deutsche, finden sich im Freitag, der Zeit und der TAZ.

Punkt 12.1 des Pressekodexes:
„In der Berichterstattung über Straftaten wird die Zugehörigkeit der Verdächtigen oder Täter zu religiösen, ethnischen oder anderen Minderheiten nur dann erwähnt, wenn für das Verständnis des berichteten Vorgangs ein begründbarer Sachbezug besteht. Besonders ist zu beachten, dass die Erwähnung Vorurteile gegenüber Minderheiten schüren könnte.“

Liest du etwa bei einer Straftat, dass der Täter Deutscher ist? Passiert auch selten. Aber ja: Wir brauchen da eine einheitliche Regel. Meiner Meinung nach sollte entweder bei allen Tätern die Nationalität angegeben werden. Dann ist die Diskussion auch endlich mal vorbei. Um den Punkt des Pressekodexes gibt es einige Kontroversen.

Und woher hast du denn die Info, dass die Leute, die die deutsche Staatsbürgerschaft haben in den Berichten oft zwei Staatsbürgerschaften haben? Jemand der die deutsche Staatsbürgerschaft hat ist Deutscher. Hast du vielleicht polnische Vorfahren? Oder russische? Ist hier auch oft vorhanden. Wenn dem so wäre, wärst du dann deswegen nicht "deutsch"? Was soll denn bitte "deutsch" sein? Ab wann ist man Deutscher? Braucht man dafür einen Schäferhund? Empfinde ich schon als seltsam, jemanden der die deutsche Staatsbürgerschaft hat, nicht als deutsch wahrzunehmen. Woran sonst soll das festzumachen sein?
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Refugee and Migrant Crime Map

#12

Ungelesener Beitrag von Salva » Fr, 30. Nov. 2018, 02:31

Hallo @Nachgedacht, herzlich Willkommen bei Allcrime!

DANKE dir für deinen ausführlichen Beitrag und der Darstellung deiner Sichtweise, womit wir auch schon beim Thema sind:

In den Threads bei Allcrime werden Zahlen, Statistiken und vieles mehr zum Thema Ausländerkriminalität sehr viel häufiger angesprochen als hier. Der Thread ist also längst nicht vollständig. Das vorweg.
Im Großen und Ganzen kann ich deinen Beitrag auch zustimmen, von einigen Details mal abgesehen, die ich nachfolgend aufgreifen möchte:
Nachgedacht hat geschrieben:
Do, 29. Nov. 2018, 03:52
Das ist nicht falsch, aber doch einseitig betrachtet. Das Thema ist komplexer und auf den Vergleich der beiden Zahlen nicht wirklich zu reduzieren.
Ich habe mir die Entscheidung, explizit das Thema Ausländerkriminalität hier im Forum aufzunehmen und zu behandeln, wirklich nicht leicht gemacht. Der Grund, weshalb ich es dann doch getan habe war, dass sich mit der Flüchtlingswelle ab Mitte 2015 und dem plötzlichen Anstieg bestimmter Straftaten auch die Art und Weise der Berichterstattungen und die öffentliche Darstellung der "Fakten" seitens der Politik und der Behörden doch sehr verändert hat. Zwei Aussagen sind in diesem Zusammenhang bis heute noch zu lesen und prägen meine Meinungen und Ansichten:

- Ausländer sind nicht krimineller als "Deutsche"
- Einzelfälle

Ende 2018 und unzählige Straftaten später kann ich behaupten: Diese "Fakten" sind falsch. Um nicht zu sagen: wissentlich gelogen. Betrachtest du die absoluten Zahlen alleine in den Polizeilichen Kriminalstatistiken des Bundeskriminalamtes 2015, 2016 und 2017, kannst auch du zu keinem anderen Schluss kommen und deshalb ich deiner Aussage im Zitat nicht uneingeschränkt zustimmen. Das Thema ist komplex. Ja. In der Schlußfolgerung aber dann doch ganz einfach.

Nachgedacht hat geschrieben:
Do, 29. Nov. 2018, 03:52
Zum einen spielen Alter und Geschlecht dort eine Rolle. Die meisten Straften werden nämlich von jungen Männern verübt. Geflüchtete waren 2016 zu 70 Prozent männlich, im darauffolgenden Jahr zu 60 Prozent. Das Durchschnittsalter der Geflüchteten in Deutschland beträgt 29,4 Jahre (der Durchschnitt der deutschstämmigen Bevölkerung der BRD liegt bei exakt 45 Jahren [statista]). Damit sind bereits zwei entscheidende Faktoren, die diese Statistik erklären, vorhanden.

Denn: Menschen zwischen 15 und 40 Jahren begehen zweieinhalb mal so viele Straftaten wie die restlichen Altersgruppen. In anderen Worten: Grob 30 Prozent der Bevölkerung begehen ungefähr 75 Prozent der Gewalttaten. Die Geschlechterverteilung in Deutschland zeigt, dass hier mehr Frauen als Männer leben. Die Zahlen: 40,844 Millionen Männer zu 41,949 Millionen Frauen.
Alles richtig. Mal abgesehen von der Tatsache, dass niemand das genaue Alter speziell der jungen Geflüchteten kennt und das Durchschnittsalter von 29,4 Jahren demnach nur eine Hypothese sein kann.
Was den Bevölkerungsstand bzw. das Verhältnis Frauen/Männer in Deutschland betrifft, empfehle ich die Lektüre der Tabelle des Statistischen Bundesamtes für 2017, denn dort ist jede Altersstufe von den unter 1-Jährigen bis zu den 85-Jährigen aufgeschlüsselt. Interessant: erst ab der Alterklasse der 55-Jährigen (Deutsche) überholen die Frauen zahlenmäßig die Männer und bei den Ausländern? Da gibt es nur in der letzten erfassten Alterklasse, die 85-Jährigen +, mehr Frauen als Männer. Aber das nur am Rande. Spannend werden diese Zahlen, wenn es z.B. um das Sozialverhalten der Jungendlichen und Heranwachsenden geht.

Nachgedacht hat geschrieben:
Do, 29. Nov. 2018, 03:52
Hinzu kommt: Schaut man die Statistiken genauer an, stößt man darauf, aus welchen Ländern denn die Migranten kommen, die diese Statistik "zu verantworten haben". Aus den Maghreb-Staaten Marokko, Tunesien und Algerien nämlich. Nicht aus Syrien, dem Irak oder Afghanistan.
Du sprichst jetzt von Migranten. Syrien, der Irak und Afghanistan sind Kriegsgebiete und die Menschen, die nach Europa strömen, Kriegsflüchtlinge gemäß der Genfer Konvention. Sprechen wir von Zahlen bzw. Kriminalstatistiken, müssten wir schon unterscheiden. Die Crime Map, um die es in diesem Thread hier eigentlich geht, zeigt Straftaten von Migranten und Flüchtlingen und wenn wir von ausländischen Straftätern sprechen, gibt es ebenfalls keine Unterscheidung. Zur Erinnerung: "Ausländer sind nicht krimineller als Deutsche". Darum geht's primär. Ob diese ausländischen Verbrecher ihre Straftaten an Deutsche, an ihre Landleute oder an sonst wen begehen, macht keinen Unterschied. Für mich jedenfalls nicht.

Nachgedacht hat geschrieben:
Do, 29. Nov. 2018, 03:52
Mal ehrlich: Sperrt mal fünfhundert Rheinländer mit fünfhundert Bayern in eine Turnhalle. Wie lang dauerts, bis die sich da an den Kragen gehen?
Das kommt jetzt rüber wie einer dieser vielen Erklärungsversuche bestimmter Politparteien, Organisationen, Vereine und Multikultifetischisten. Fehlen nur noch Stichwörter wie "Toleranz" und "Verständnis". "Mitgefühl" gehört auch dazu. Erzähl' das mal den Opfern und teile uns dann bitte deren Reaktion bzw. Antwort mit. Sofern sie dazu noch in der Lage sind.
Ich kenne das Problem mit den Unterbringungen und du hast völlig recht wenn du implizierst, dass früher oder später jeder, der sich in so einer Lage/ Unterkunft befindet, zum Tier werden muss. Und genau da liegt der Hund begraben! Warum Millionen von Menschen quasi internieren, statt wesentlich weniger human und würdevoll unterbringen und schneller in die Gesellschaft integrieren? So wie es bis heute läuft, tauschen diese Frauen, Männer und Kinder das eine Übel gegen ein anderes und das kann nicht funktionieren!

Nachgedacht hat geschrieben:
Do, 29. Nov. 2018, 03:52
Und was auch nicht vergessen werden sollte. Diese Menschen sind traumatisiert. Die kommen aus Kriegsgebieten. Dort steht Gewalt an der Tagesordnung. Die werden damit groß. Gewalt ist der lange nicht so ein kleiner Bestandteil des Lebens wie bei uns.
Das ist jetzt tatsächlich ein Erklärungsversuch, wie er so oft in den Medien zu lesen, zu hören und zu sehen ist und dem Mob eingeimpft wird. Hast du schon mal traumatisierte Menschen aus Kriegsgebieten gesehen oder erlebt oder noch besser: kennengelernt? Ich kann dir nur eines sagen: Die, die mir begegnet sind, haben weder andere ermordet, vergewaltigt, sonst wie verletzt, mit Drogen versorgt, zur Prostitution gezwungen, betrogen oder bestohlen. Schon gar nicht in Gruppen. Im Gegenteil! Zudem: die allermeisten von denen schaffen den Weg in Schutz, Hilfe und Freiheit erst gar nicht. Und selbst wenn hier in der BRD unter den Flüchtlingen traumatisierte Menschen sind, siehst du in deiner Erklärung die Legitimation, Verbrechen begehen zu dürfen? Ist es richtig und vertretbar, dass eine Minderheit die absolute Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger in Angst und Schrecken versetzt? Vor dem Hintergrund, dass es sich eigentlich um Schutzsuchende handelt?
Es gibt immer zwei Seiten einer Medaille und hier geht es um Ursache und Auswirkung. Die Ursachen sind die Kriege dieser Welt - warum auch immer die geführt werden - und die Auswirkungen erleben wir jeden Tag. Auch hier in Deutschland. Was betrifft dich mehr? Was beeinflusst deine Gedanken, Ängste und somit dein Verhalten? Die Kriege in Afghanistan, Syrien oder sonst wo oder die tagtäglichen Meldungen auch über schwere, von Ausländern begangene Straftaten? Warum werden immer mehr öffentliche Plätze videoüberwacht oder mit Betonsperren geschützt? Warum immer mehr Polizei und Überwachungsstaat? Warum müssen gerade Frauen Angst haben wenn sie hübsch gestylt feiern gehen oder einfach nur mal joggen wollen? Warum gibt es in nahezu jeder größeren deutschen Stadt Zonen oder Bezirke, in die selbst unsere Polizei hneingeprügelt werden muss, damit die endlich mal ihren Job macht? Warum werden unsere Kids bereits in der KiTa unterbuttert und Mädchen mitunter dazu genötigt, Kopftücher zu tragen (nur um ein paar Beispiele zu nennen). Alles wegen den deutschen Verbrechern?

Nachgedacht hat geschrieben:
Do, 29. Nov. 2018, 03:52
Abgesehen davon sind wir an den Zuständen da unten nicht ganz unschuldig. [...]
Da hast du leider recht. Und ich dachte immer, dass ich mein Geld mit ehrlicher Arbeit verdient habe. Als Stukkateur auf dem Bau, als Soldat für mein Land, als Berufstaucher und jetzt wieder auf dem Bau. In Wahrheit habe ich Kriege angezettelt, gefoltert, verstümmelt und vergewaltigt und im Namen meiner Religion Menschen sogar geschächtet und Köpfe genommen. Warum beschwere ich mich eigentlich? Selbst schuld.
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#13

Ungelesener Beitrag von Nachgedacht » Sa, 1. Dez. 2018, 16:00

Lieber Salva.
Salva hat geschrieben:
Fr, 30. Nov. 2018, 02:31
ast du schon mal traumatisierte Menschen aus Kriegsgebieten gesehen oder erlebt oder noch besser: kennengelernt?
Zunächst einmal möchte ich darauf eingehen. Denn, die Antwort ist ganz einfach: Ja, habe ich. Zum einen habe ich 2015 mein Abitur nachgeholt und in der Sporthalle der Schule waren Geflüchtete. Wir haben irgendwann im Laufe des Jahres erst angefangen mit denen Fussball zu spielen, später haben wir sogar mit ihnen gegrillt. Und bei dem Grillabend kamen dort Gespräche zur Stande, die mich nachhaltig geprägt haben. Darüber in welchen Zuständen die leben mussten, darüber dass sie dabei zusehen mussten, wie ihre Dörfer überfallen wurden, wie gemordet und vergewaltigt wurde. Davon sind Menschen für gewöhnlich traumatisiert. Und so ist das in Kriegsgebieten halt auch. Ob du das nun als Erklärungsversuch abtun willst, oder nicht.

Und nicht nur das, auch gibt es hier eine Aktion, bei der Integrationshilfe geleistet wird, indem gemeinsam mit Geflüchteten gekocht wird. Auch dort war ich ein paar Mal. Die Integration dieser Menschen ist wichtig. Und sie ist eine gesellschaftliche Aufgabe, die nicht alleine von der Politik bewältigt werden kann - da ist jeder Bürger gefragt. Leider beschränken sich die meisten darauf über alles zu motzen, aber nicht selbst aktiv zu werden. So sind wir "Deutschen" eben.

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Und selbst wenn hier in der BRD unter den Flüchtlingen traumatisierte Menschen sind, siehst du in deiner Erklärung die Legitimation, Verbrechen begehen zu dürfen?
[/quote]

Ich überlese einfach mal den nicht ganz so geschickten rhetorischen Griff, dazu habe ich ja bereits ein Beispiel abgegeben. Es ist eine Erklärung: Ja, definitiv. Aber eine Legitimation? Wie kommst du denn darauf? Straftaten haben nie eine Legitimation. Eine Erklärung gibt es aber bei den allermeisten. Ein Mensch ist eben auch Produkt seiner Anfangsbedingungen und Erfahrungen. Niemand kommt als Straftäter auf die Welt - und kein Kulturkreis ist per se Straftäter. Also nochmal: Erklärung ja; Legitimation nein.
Salva hat geschrieben:
Fr, 30. Nov. 2018, 02:31
Ist es richtig und vertretbar, dass eine Minderheit die absolute Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger in Angst und Schrecken versetzt?
Das mag dein Empfinden sein, aber es ist sicherlich keine Tatsache. In meinem Umfeld gibt es niemanden, der in Angst und Schrecken versetzt ist. In Angst und Schrecken versetzt. Traust du dich nicht mehr auf die Straße? Wirst du dort von Ausländern verfolgt? Mal ehrlich, so zur Reflexion: In deinem gesamten Leben, mit wem gab es da mehr Auseinandersetzungen, Ausländern oder Deutschen?
Salva hat geschrieben:
Fr, 30. Nov. 2018, 02:31
die Art und Weise der Berichterstattungen und die öffentliche Darstellung der "Fakten" seitens der Politik und der Behörden doch sehr verändert hat
Das Empfinden teile ich nicht. Was gemacht wird, ist vorsichtiger sein. Und das zu Recht. Tausendeinunddreißig oder als Zahl: 1031 Angriffe auf Flüchtlingsheime wurden 2016 verübt. Auf Menschen die hier Schutz suchen. Von, verzeiht mir die Wortwahl, irgendwelchen kleingeistigen Arschlöchern, die es für in Ordnung halten Menschen zu tyrannisieren. Das Thema fehlt hier völlig. Ich habe einige Klagen über Linkextremismus gelesen, aber nichts über Rechtsextremismus. Und der ist ein weitaus größeres Problem als Linksextremismus und Salafismus zusammen in Deutschland. Die islamistischen Straftaten sind so wenige, dass sie in einer Tabelle aufgeführt werden können (https://www.verfassungsschutz.de/de/arb ... anschlaege) - von den Rechten (wobei natürlich auch die Verallgemeinerung, wie jede andere hier niemals eine Realität abbilden kann) kann man das leider nicht behaupten.

Und damit kommen wir schon zu einem anderen Punkt:
Salva hat geschrieben:
Fr, 30. Nov. 2018, 02:31
Was betrifft dich mehr?
Mich betrifft mehr, dass ich am Wochenende feiern gehe und dabei auf Menschen treffe, die den Hitlergruß machen und rumpöbeln. Das macht mir mehr Sorgen als die Geflüchteten. Und die Kriege dort unten schüren im Endeffekt auch mehr meine Angst als die Geflüchteten. Die politische Lage der Welt macht mir deutlich mehr Kopfschmerzen. Erst Recht, wenn man bedenkt, dass die Entwicklung der Mega-Citys in Afrika und Asien gekoppelt mit den Folgen der Klimaerwärmung noch mehr Unruhe stiften werden. Mehr zu diesen Tendenzen gibt es beim Fraunhofer-Instituts für Naturwissenschaftlich-Technische Trendanalysen INT. Ich hatte im Rahmen meines Studiums die Gelegenheit mit Herrn Professor Lauster zu sprechen und einen Vortrag von ihm zu besuchen. Diese Trends werfen weite Schatten voraus. Die Geflüchteten sind nur ein Effekt davon. Und weder mir, noch irgendjemanden den ich kenne, wurde irgendwas von diesen Menschen angetan.
Salva hat geschrieben:
Fr, 30. Nov. 2018, 02:31
Da hast du leider recht. Und ich dachte immer, dass ich mein Geld mit ehrlicher Arbeit verdient habe. Als Stukkateur auf dem Bau, als Soldat für mein Land, als Berufstaucher und jetzt wieder auf dem Bau. In Wahrheit habe ich Kriege angezettelt, gefoltert, verstümmelt und vergewaltigt und im Namen meiner Religion Menschen sogar geschächtet und Köpfe genommen. Warum beschwere ich mich eigentlich? Selbst schuld.
Das ist schon ein bisschen billig. ;)
Fakt ist: Wir, als der Westen, profitieren wirtschaftlich von der Lage dort und von den Kriegen. Dadurch fließt Geld in die Gesellschaft. Über Rüstungsindustrie zum Beispiel, was wieder die BIPs stärkt und Auswirkungen auf Löhne hat. Kannst'e abtun, macht's aber nicht zu eine Unwahrheit.
Salva hat geschrieben:
Fr, 30. Nov. 2018, 02:31
Sofern sie dazu noch in der Lage sind.
Ich kenne das Problem mit den Unterbringungen und du hast völlig recht wenn du implizierst, dass früher oder später jeder, der sich in so einer Lage/ Unterkunft befindet, zum Tier werden muss. Und genau da liegt der Hund begraben! Warum Millionen von Menschen quasi internieren, statt wesentlich weniger human und würdevoll unterbringen und schneller in die Gesellschaft integrieren? So wie es bis heute läuft, tauschen diese Frauen, Männer und Kinder das eine Übel gegen ein anderes und das kann nicht funktionieren!
Wenigstens da sind wir auf einem Nenner. Und da muss etwas unternommen werden. So funktioniert das nicht. Eine Ghettoisierung führt letztlich nur zu Parallelgesellschaften, wie sie schon einige türkische Gastarbeiter haben. Das kann niemand wollen. Das führt zu Ängsten und Distanz auf beiden Seiten. Diese Menschen müssen schnellstmöglich in die Gesellschaft integriert werden. Dazu gehört, sie in funktionierende Teilgesellschaften zu übergeben und dass die Menschen dort sich darum bemühen die neuen Nachbarn in der Gemeinschaft aufzunehmen - am besten so, wie sie es bei neuen deutschen Nachbarn auch machen würden. Würdest du das denn tun? Würdest du eine afghanische Familie, die nebenan einzieht genau so willkommen heißen, wie eine deutsche?

Weißt du? Das machen die meisten dann halt auch einfach nicht. Aber sie motzen rum und schüren Ängst. Das geht einfach nicht in meinen Kopf. Wenn ich persönlich nicht bereit bin, Menschen zu integrieren, die integriert werden müssen, dann darf ich mich doch auch nicht über die Folgen wundern. Ich mein: Ich kann doch auch nicht Rattengift essen und mich dann beschweren, wenn ich ins Krankenhaus muss. Das grenzt doch wirklich an Dummheit.
[quote=Salva hat geschrieben:
Fr, 30. Nov. 2018, 02:31
Alles richtig. Mal abgesehen von der Tatsache, dass niemand das genaue Alter speziell der jungen Geflüchteten kennt und das Durchschnittsalter von 29,4 Jahren demnach nur eine Hypothese sein kann.
Die werden sich aber kaum im Schnitt um 15 Jahre jünger gemacht haben.
Salva hat geschrieben:
Fr, 30. Nov. 2018, 02:31
Was den Bevölkerungsstand bzw. das Verhältnis Frauen/Männer in Deutschland betrifft, empfehle ich die Lektüre der Tabelle des Statistischen Bundesamtes für 2017, denn dort ist jede Altersstufe von den unter 1-Jährigen bis zu den 85-Jährigen aufgeschlüsselt. Interessant: erst ab der Alterklasse der 55-Jährigen (Deutsche) überholen die Frauen zahlenmäßig die Männer und bei den Ausländern? Da gibt es nur in der letzten erfassten Alterklasse, die 85-Jährigen +, mehr Frauen als Männer. Aber das nur am Rande. Spannend werden diese Zahlen, wenn es z.B. um das Sozialverhalten der Jungendlichen und Heranwachsenden geht.
Und auch die Zahlen reichen nicht an die Prozentsätze der Männer unter den Geflüchteten heran.
Salva hat geschrieben:
Fr, 30. Nov. 2018, 02:31
Das Thema ist komplex. Ja. In der Schlußfolgerung aber dann doch ganz einfach.
Sorry, aber bei einem komplexen Thema gibt es wirklich selten eine einfache Antwort.
Salva hat geschrieben:
Fr, 30. Nov. 2018, 02:31
Warum werden immer mehr öffentliche Plätze videoüberwacht oder mit Betonsperren geschützt?
Die Videoüberwachung in Deutschland begann 2010 und hat somit rein gar nichts mit der Flüchtlingskrise zutun. Die Betonklötze gehen auf einen einzigen Anschlag zurück. Eigentlich seltsam. Demnach müsste nach den NSU-Morden auch vor jedem Dönerladen ein SEK-Trupp stehen. Ja, das war total überspitzt, aber das ist ja auch bei dir Mittel der Wahl.
Salva hat geschrieben:
Fr, 30. Nov. 2018, 02:31
Warum immer mehr Polizei und Überwachungsstaat?
Ist eine bedrohliche Entwicklung. Da haben sich alle westlichen Geheimnisse der Ereignisse von 9/11 bedient. Mittlerweile gibt es speziell zum BND bereits internationale Initiativen von Journalisten, weil selbst deren Arbeit davon beeinflusst wird. Zum Beispiel sind Informanten nicht mehr sicher davor enttarnt zu werden. Das hilft unserer Demokratie nicht.
Salva hat geschrieben:
Fr, 30. Nov. 2018, 02:31
Warum müssen gerade Frauen Angst haben wenn sie hübsch gestylt feiern gehen oder einfach nur mal joggen wollen?
Ich wohne hier in einer Fünfer-WG mit drei Frauen. Von der hat keine Angst. Meine Mutter hat keine. Meine Schwester hat keine. Und auch sonst kenne ich keine, die Angst hat. Vielleicht leben wir auch in zwei völlig unterschiedlichen Welten. Wie schon mal gesagt: Es ist deine Wahrnehmung. Nicht die aller Menschen in diesem Staat.
Salva hat geschrieben:
Fr, 30. Nov. 2018, 02:31
Warum gibt es in nahezu jeder größeren deutschen Stadt Zonen oder Bezirke, in die selbst unsere Polizei hneingeprügelt werden muss, damit die endlich mal ihren Job macht?
Weder in Köln, wo ich her komme, gibt eine solche, noch in Bonn, wo ich jetzt lebe, noch in Hamburg wo einer meiner Kumpels lebt, noch in München wo ein weiterer Kumpel seine Ausbildung gemacht hat. Entweder haben wir all die Städte abgedeckt, in denen das nicht der Fall ist oder dein Argument beruht, wieder, auf Emotionen, nicht auf Tatsachen.
Salva hat geschrieben:
Fr, 30. Nov. 2018, 02:31
Warum werden unsere Kids bereits in der KiTa unterbuttert und Mädchen mitunter dazu genötigt, Kopftücher zu tragen (nur um ein paar Beispiele zu nennen)
Inwiefern untergebuttert? Aber ja, Kopftücher finde ich auch nicht so prall - was aber nicht am Islam liegt, sondern an meiner Abneigung gegen alle Religionen, die mit Forderungen und Strafen arbeiten (also so ziemlich alle außer dem Buddhismus). Religionen sind halt einfach Müll.
Salva hat geschrieben:
Fr, 30. Nov. 2018, 02:31
Alles wegen den deutschen Verbrechern?
Was? Hä? Also sind an allen bedenklichen gesellschaftlichen Entwicklungen ausländische Straftäter schuld? Wie ist's denn da mit Italienern? Spaniern? Die auch? Oder nur die, die eine andere Religion haben? Oder wie soll ich das verstehen?
Salva hat geschrieben:
Fr, 30. Nov. 2018, 02:31
Das ist jetzt tatsächlich ein Erklärungsversuch, wie er so oft in den Medien zu lesen, zu hören und zu sehen ist und dem Mob eingeimpft wird.
Ganz schlechter Stil. "Dem Mob" - "eingeimpft". Sorry du, aber ich bilde mir meine Meinung ganz alleine. Und falls du Interesse daran hast, wie Propaganda funktioniert, kann ich da die PR-Bibel schlechthin empfehlen: Propaganda von Bernays. Oder Psychologie der Massen von Le Bon. Mit beiden Büchern arbeitete übrigens auch ein gewisser Herr Goebbels.
Salva hat geschrieben:
Fr, 30. Nov. 2018, 02:31
Zwei Aussagen sind in diesem Zusammenhang bis heute noch zu lesen und prägen meine Meinungen und Ansichten:

- Ausländer sind nicht krimineller als "Deutsche"
- Einzelfälle
Du lässt dir deine Meinung und Ansichten tatsächlich von zwei so banalen Aussagen prägen? Ich weiß ja nicht, was du liest, aber die meisten Medien kann ich mir auch nicht geben. Und das sage ich dir als Journalistik-Student. Es ist halt oft keine gute Recherche-Arbeit dahinter. Und das hängt mit der Geschwindigkeit der Gesellschaft zusammen. Und mit der ständigen Frage: Lohnt sich das wirtschaftlich? Aber, bevor ich jetzt noch weiter vom Thema abkomme und mir den Kapitalismus zur Brust nehme, zu dem, was ich eigentlich sagen wollte. Such' dir deine Medien genau aus. Dann verringert sich auch die Ablehnung - meine Erfahrung. Die Zeit ist da für mich das Beste, was unser Land zu bieten hat. Ich kaufe dir nicht ganz ab, dass deine Wut, die ich hier zu lesen meine, alleine darauf beruht. Ohne jetzt unterstellen zu wollen, woran es denn dann liegt.

Abschließend: Du setzt hier dein Empfinden mit Tatsachen und der Meinung der Mehrheit der Deutschen gleich. Wäre das so, wie du es hier darstellst, wären die AfD und CSU sicherlich in der Lage eine Mehrheit zu bilden - schließlich sind das die beiden Parteien, die diese Ängste und Sorgen repräsentieren. Dafür langt die CDU schon seit Jahren nicht mehr. Die SPD sowieso nicht. Die Linke erst Recht nicht (außer der Lafontaine sabbelt im Wahlkampf wieder Mist und sagt hinterher, man müsse sich für Wählerstimmen die Hände schmutzig machen). Die Grünen nicht. Die FDP auch nicht. Das ist halt die gleiche rhetorische Schiene, wie die "Wir sind das Volk"-Rufe der Montagsdemos. Es ist deine Wahrheit, deine Welt, dein Empfinden und nicht die der Mehrheit in diesem Land.

Versteh' mich nicht falsch, ich bin entschieden gegen die Politik von CSU oder AfD. Mich widert es sogar an. Aber es ist wichtig, dass diese beiden Parteien da sind. Denn die Sorgen und Ängste von Menschen die diese Parteien wählen sind nun mal reale Empfinden und die spiegeln ja auch die Entwicklungen wieder, die es auf der Welt gibt. Es ist wichtig, dass die Politik mehr unternimmt und diese Emotionen Ernst nimmt. Denn auch diese Meinungen und Empfindungen sind Teil unserer Gesellschaft. Ich mag eine absolut linke Socke sein, aber auch meine "Gesinnungsgenossen" gehen mir hinreichend auf den Zwirn, weil die genau so unreflektiertes Zeug quatschen, wie die andere Seite.

Ich bin nicht glücklich mit diesen Entwicklungen. Und mir machen die Tendenzen zum Überwachungsstaat sicherlich nicht minder Sorgen, wie sie die dir machen. Die Flüchtlingswellen, die noch kommen werden, wenn die Klimaerwärmung tatsächlich so eintritt, wie vorausgesagt (und scheiße ey, schau mal in den verdammten Rhein, das Wasser ist immer noch weg - sowas macht mir wirklich Angst) sind auch ein riesen großes Problem. Denn bei allem Gutmenschentum, dass mir wichtig ist und das ich lebe, funktioniert es auch nicht, dass wir halb Afrika in Europa aufnehmen. Das geht einfach nicht. Viel mehr als jetzt geht schon nicht. Nicht weil ich die andere Kultur als eine Bedrohung erlebe (ohne die hätten wir ja auch nicht unser Zahlensystem und Couchen haben die auch erfunden), sondern eben weil jeder hier seine eigene Realität hat und einige Realitäten sehen eben aus wie deine.

Die meisten, die eine ähnliche politische Meinung haben, wie ich sie habe, verurteilen Menschen wie dich einfach. Und das finde ich falsch. Wir leben hier nämlich alle zusammen. Deswegen sollten wir auch alle die Meinung des anderen Ernst nehmen. Ich deine. Du meine. Auch wenn wir da sicher nicht auf einen Nenner kommen werden. Es ist wichtig, dass es einen Kontext gibt, auf den wir uns hier alle einigen können. Ich habe keinen Bock auf politische Unruhen. Weder von Rechts noch von Links. Glaub' mir, ich gehe schon nicht mehr auf Demos, weil ich jedes Mal mit den Deppen das diskutieren anfange, die einfach nur stupide Parolen brüllen. Das können "wir Linken" nämlich genau so gut, wie "die Rechten". Und es führt zu gar nichts. Es ist blinder ideologischer Schwachsinn. Nehmen wir mal die schlimmste von allen: "Nazis raus!". Wohin denn, ihr Deppen? Wohin? Die mögen doch nur "uns".

Was wir meiner Meinung nach wirklich brauchen, ist: Mehr Verständigung. Mehr Diskurse. Einander Ernst nehmen. Mehr Durchmischung und somit keine "Parallelgesellschaften". Wobei Parallelgesellschaften auch wieder doof ist. Das kann man von Bayern und Rheinländern nun auch behaupten. Also sorry Salva, nicht böse, aber eure Lederhosen sind schon daneben. Ich mein', was willst du machen? Alle raus? Sind wir so primitiv? Eher nicht, oder? Wir brauchen Lösungen. Und die Lösung ist weder zu sagen: Nehmt sie alle auf. Noch: Nehmt keine mehr auf. Wer Hilfe braucht und in Kriegsgebieten lebt, dem sollte auch geholfen werden. Ob wir das alle richtig machen, so wie wir das machen, darf bezweifelt werden.

Nur ist unsere Gesellschaft an Perversität auch nicht gerade arm. Schau dir Weihnachten an. Ich habe letztens auf Statista gelesen, dass durchschnittlich pro Kopf in Deutschland etwas über 200 Euro für Geschenke ausgegeben wird. Ziemlich christlich wäre ja, wenn wir das Geld nicht dafür ausgeben würden den dritten Fernseher zu kaufen, sondern vielleicht spenden würden, damit die Verhältnisse dort verbessert werden können und somit auch Fluchteffekt abgeschwächt würden. Aber: Der Deutsche motzt, er unternimmt nichts. So sind wir nämlich.

Da liegt nämlich in meinen Augen das Geheimnis. Die Fluchtursachen bekämpfen. Und das machen wir nicht mit Waffenlieferungen. Das funktioniert humanitär.

Und da ich schon so meine Erfahrungen damit gemacht habe und dieses Argument einfach zu oft gehört habe, wirklich abschließend noch: "Die einfachen Leute, die nicht studiert haben, sehen das aber so." Ich komme aus einer Arbeiterfamilie. Mein Dad arbeitet auf dem Bau. Meine Mutter war zuhause für die Kinder da. Ganz einfache Verhältnisse eben. Ich habe auch auf dem Bau meine Lehre gemacht und dort fünf Jahre gearbeitet, bevor ich "mehr wollte". Trotzdem ist dieses Denken bei mir und meiner Familie so, wie ich es hier eben geschildert habe. Auch "einfache Menschen" haben nicht zwingend Angst vor den Geflücheten, den Ausländern oder sonst was. Meine Angst ist eher die, dass diese gesellschaftlichen Spaltungen und Auseinandersetzungen größer werden, dass Europa einen Schritt zurück macht, dass wir vielleicht auf dem Weg zu einem dritten Weltkrieg sind.
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#14

Ungelesener Beitrag von Salva » So, 2. Dez. 2018, 01:46

Nachgedacht hat geschrieben:
Sa, 1. Dez. 2018, 16:00
Die meisten, die eine ähnliche politische Meinung haben, wie ich sie habe, verurteilen Menschen wie dich einfach.
Mir war schon während der Lektüre deines ersten Beitrages klar, auf welcher Mission du unterwegs bist. Auch deine Message ist glasklar: wer nicht Links ist, kann nur Rechts sein. Dass ich aber keine Gesinnung habe und auch nicht wähle, ist dir gar nicht aufgefallen. Sei's drum, mein lieber @Nachgedacht. Lebe du weiter in deiner angeblichen heilen Welt, während ich weiterhin Straftaten dokumentiere und über Tatsachen schreibe. Und wenn genügend Frauen missbraucht und im Namen der Ehre ermordet wurden, noch mehr Partygänger überfallen und gemessert am Boden liegen und du bereit bist mit mir dort hinzugehen, wo weder deine Meinung noch die meinige zählt, dann lesen wir uns wieder. In Köln geht's los und dann such' dir was aus: Brennpunkte
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#15

Ungelesener Beitrag von Nachgedacht » Mo, 3. Dez. 2018, 06:43

In diese Brennpunkte traut sich allerdings nicht niemand rein und die Polizei muss dort auch nicht reingeprügelt werden. Wortwahl. Die trennt auch manchmal dummes Gelaber von Volksverhetzung. ;)
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#16

Ungelesener Beitrag von Salva » Mo, 3. Dez. 2018, 18:05

Nachgedacht hat geschrieben:
Mo, 3. Dez. 2018, 06:43
In diese Brennpunkte traut sich allerdings nicht niemand rein und die Polizei muss dort auch nicht reingeprügelt werden.
Da könntest du sogar recht haben! Die Polizeien wurden in puncto Persönliche Schutzausrüstung und Bewaffnung derart massiv aufgestockt, dass man beinahe meinen könnte, dass nur noch SEK-Beamte unterwegs sind! Und wo "früher" eine normal besetzte Streife eintrudelte, kommen die Damen und Herren inzwischen mit vollbesetzten Manschaftsbussen daher. Wenn's hilft :like:
Nachgedacht hat geschrieben:
Mo, 3. Dez. 2018, 06:43
Die trennt auch manchmal dummes Gelaber von Volksverhetzung. ;)
Also: mit Volksverhetzung hatten wir bei Allcrime bislang noch keine Probleme. Und was das "dumme Gelaber" angeht, da sind wir hier recht tolerant, verständnisvoll und mitfühlend. Wir posaunen das nur nicht bei jeder sich bietenden Gelegenheit in die Welt hinaus. Was ich bisher von dir gelesen habe, geht völlig in Ordnung. Musst dir um "Volksverhetzung" und "dummes Gelaber" also (noch) keine Sorgen machen :like: ;)


PS: Wie ich gelesen habe, hatte Polizei in deiner Gegend einiges zu tun und da bleibt nur noch zu hoffen, dass da niemand involviert ist, mit du schon mal gekocht oder gegrillt hast oder den/die von sonst wo her kennst! Das wäre ja ein krasser Eingriff in deine heile Welt! :face_screaming:
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