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2019 Helga Frings aus Künzell vermisst

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Duchonin
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2019 Helga Frings aus Künzell vermisst

#1

Ungelesener Beitrag von Duchonin » Di, 29. Dez. 2020, 20:51

Künzell (gü) – Helga Frings ist in der Nacht vom 23. auf den 24. Juli 2019 aus ihrer Wohnung in Künzell verschwunden – ein Jahr später fehlt noch immer jede Spur von ihr. Die Hintergründe des Verschwindens der damals 63-Jährigen sind völlig unklar.

„Die Ermittlungen laufen weiter“, sagt Patrick Bug, Pressesprecher beim Polizeipräsidium Osthessen. Allerdings seien die Hintergründe des Verschwindens der Frau weiter unklar: „Es gibt keine Erkenntnisse, die in eine bestimmte Richtung gehen.“ Helga Frings hatte in den Abend- oder Nachtstunden des 23. Juli 2019, einem Dienstag, ihr Wohnhaus in Künzell verlassen. Die Polizei hatte damals aktiv nach der Frau gesucht und unter anderem Taucher in einem in der Nähe des Wohnhauses befindlichen Tümpel eingesetzt. Auch die Künzeller Vereine hatten Suchaktionen organisiert. Mit rund 80 Helfern hatten sie sich am Freitag nach dem Verschwinden zu Fuß, auf dem Rad und mit Autos auf den Weg gemacht, um in der Gegend rund um den Florenberg, den Dicken Turm und weiteren Bereichen in und um Künzell nach Helga Frings zu suchen – ohne Erfolg. Dass Menschen spurlos verschwinden und verschwunden bleiben ist eher selten. „In vielen Fällen tauchen Vermisste bald wieder auf“, sagt Bug.

Im Winter berichtete das hr-Fernsehen im Maintower-Kriminalreport über den Fall. Dort erzählte Ehemann Bernd Frings vom letzten Abend mit seiner Frau, an dem sie gemeinsam auf dem Balkon gesessen hätten. Als er nach dem Blumengießen seiner Frau ins Haus gefolgt sei, habe sie bereits geschlafen. Am nächsten Morgen sei er alleine im Zimmer aufgewacht und habe nach dem Aufstehen festgestellt, dass die Eingangstür einen Spalt offen stand. Seine Frau konnte er nirgendwo finden. Gemeinsam mit einem befreundeten Polizisten habe er dann das Wohnhaus und das direkt daneben liegende Firmengelände systematisch durchsucht, doch weder seien Frau noch Hinweise auf ihren Verbleib gefunden. Handy und Schlüssel hingegen waren noch da.

Helga Frings ist 1,63 Meter groß, war zum Zeitpunkt ihres Verschwindens schlank und hatte dunkelbraunes, knapp schulterlanges Haar. Wer Frau Frings gesehen hat oder Angaben zu ihrem Aufenthaltsort machen kann, wird gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen. Hinweise bitte an das Polizeipräsidium Osthessen unter Telefon 0661/105-0, jede andere Polizeidienststelle oder die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de.


29.05.20 - Seit fast einem Jahr wird die Künzellerin Helga Frings nun vermisst. In einer Julinacht 2019 verschwand die damals 63-Jährige aus ihrem Wohnhaus. Schmuck, Bargeld, Ausweis oder Haustürschlüssel, alles lies die im Ort beliebte Frau zurück. Was mit ihr geschah, ist nach wie vor ungeklärt. Neuigkeiten im Vermisstenfall gibt es keine, teilt die Polizei auf Nachfrage von OSTHESSEN|NEWS mit. Die Ermittlungen laufen dennoch weiter.

"Ich bin morgens gegen 6:30 Uhr allein im Schlafzimmer aufgewacht", der Vermisstenfall Helga Frings beschäftigte kürzlich auch das Hessenfernsehen. In der Sendung Maintower Kriminalreport erzählte Ehemann Bernd Frings, wie der Abend vor dem Verschwinden seiner Frau ablief.

Man habe gemeinsam auf dem Balkon gesessen, erinnert sich der Mann lächelnd, ein Glas Wein zusammen getrunken, die Sterne bewundert. "Die Blumen mussten noch gegossen werden, das habe ich übernommen. Helga ging schlafen." Als er das Bett morgens leer vorfand, habe er sich zuerst keine Gedanken gemacht und im Haus nachgesehen, ob seine Frau andernorts zu finden sei. "Dann habe ich gesehen, dass die Haustür einen Spaltbreit offenstand." Was er zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnte: Helga Frings sollte nicht mehr zurückkommen.

Oftmals, erinnert sich der Unternehmer, sei seine Frau zu später Stunde kurz aus dem Haus gegangen. Frings betreiben in Künzell, direkt neben dem gemeinsamen Wohnhaus, eine Firma. Hier werden LKW verkauft und repariert. Auch ein Rund- um- die- Uhr- Pannendienst ist dem Betrieb angeschlossen. "Meine Frau hat einen leichten Schlaf. Sie ging immer gerne zu unseren Mitarbeitern, die nachts im Dienst waren und hat gefragt, ob alles in Ordnung ist." Zwei Mal sei der Pannendienst auch in der Nacht des Verschwindens von Helga Frings im Einsatz gewesen. Etwas Ungewöhnliches sei ihm nicht aufgefallen, gibt der Mann im Nachgang zu Protokoll.

Die Polizei erklärt Bernd Frings am Morgen, dass 24 Stunden vergehen müssen, bevor er seine Frau als vermisst melden kann. Solange will er aber nicht warten. Mit einem befreundeten Polizisten, erzählt er, habe er das Betriebs- und das Privatgrundstück abgesucht. "Wir haben geschaut, ob sie auf einer Ladefläche eines LKW liegt oder in einem Kasten versteckt wurde." Das Privathaus habe der Polizist allein durchsucht. "Aber nirgendwo konnten wir Spuren oder Hinweise finden."

Nach Ablauf der 24 Stunden setzt die Polizei Spürhunde ein, Polizeitaucher suchen in einem nahegelegenen Teich nach der vermissten Ehefrau und Mutter. Ohne Ergebnis. Einen Suizid schließt ihr Mann aus. Er beschreibt Helga Frings als gesellige, lebenslustige Person, die in vielen Vereinen aktiv war. Auch in der Kirche habe sie sich engagiert. Die Schwebe, in der sich die Familie seit nun fast einem Jahr befände, sei zermürbend, kaum auszuhalten. Bernd Frings hofft darauf, endlich zu erfahren, was seiner Frau geschah. Auch wenn ihm nichts anders übrig bliebe, als zu befürchten, dass sie Opfer eines Gewaltverbrechens wurde.

Wer Hinweise zum Verbleib von Helga Frings geben kann, wird gebeten, sich mit der nächsten Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. (mr) +++

https://www.fuldaerzeitung.de/fulda/hel ... 61721.html
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2019 Helga Frings aus Künzell vermisst

#2

Ungelesener Beitrag von Duchonin » Mi, 30. Dez. 2020, 22:35

28.04.09 - Fulda
Unternehmerfrauen des Handwerks: Helga Frings und die Firma BREMSEN-NOLL

Beim Arbeitskreis der Unternehmerfrauen im Handwerk Fulda (UFH) wurde eine neue Idee erstmals umgesetzt: Mit „UFH-Mitglieder stellen sich vor“ öffnet ein UFH-Mitglied die Türen für die Kolleginnen und ihre Begleiter, um zu zeigen, was der hinter ihr stehende Betrieb leistet. Den Anfang machten Helga Frings und die Firma W. Noll GmbH & Co. KG, Nutzfahrzeuge Spezialbetrieb im Edelzeller Weg in Künzell.

Im „Cafe Noll“ begrüßten Helga Frings, ihr Mann Bernd und der Sohn Christian die Gäste und führten sie in den Mitarbeiteraufenthaltsraum. Dort gab Helga Frings einen Einblick in die Geschichte der Firma Bremsen-Noll. Der Betrieb wurde 1966 als Einzelunternehmen von Werner Noll gegründet und beschäftigte als reiner Reparaturbetrieb für Nutzfahrzeuge anfangs drei Mitarbeiter. 1971 siedelte die Firma an den jetzigen Standort in Künzell-Bachrain um. Seit 1973 ist Bremsen-Noll Vertragswerkstatt der DAF Trucks Deutschland. DAF war damals noch ein Exote auf dem deutschen LKW-Sektor, heute eine bekannte Marke.

Im Zuge einer baulichen Erweiterung wurden 1983 eine Rahmenrichtbank und eine Lackiererei installiert Die Rahmenrichtbank ist inzwischen noch einmal vergrößert worden und kann bis zu 25 Tonnen pro Ausleger richten, worauf Bernd Frings sehr stolz ist. „Im Umkreis von hundert Kilometer sind wir die einzige Firma, die Unfallfahrzeuge bis zu dieser Größenordnung reparieren kann“, so der Chef des Hauses. 1991 trat Bernd Frings in die Firma Noll als Geschäftsführer und Gesellschafter ein und hat sie bald vollständig übernommen. Heute arbeiten insgesamt 46 Mitarbeiter bei der Firma W. Noll GmbH & Co. KG. Die beiden Söhne der Eheleute Frings lassen hoffen, dass die Firma auch den nächsten Generationswechsel meistert.

Im Anhängerbereich ist die Firma Vertragspartner von Schmitz und KÖGEL, und seit kurzem Partner von ISUZU für den Sektor leichte Nutzfahrzeuge und PickUps. Für den Werkstattbereich bestehen Verträge mit allen Achsen- und Bremsenherstellern. Garantie- und Kulanzarbeiten können direkt mit den Herstellern abgerechnet werden. Die Firma hat Genehmigungen für alle gesetzlichen Untersuchungen wie z. B. Abgasuntersuchung, Sicherheitsprüfung und Tachoprüfung. Für die Hauptuntersuchung ist täglich die DEKRA im Hause. 1997 wurde Bremsen-Noll nach dem Qualitätsmanagement System DIN EN ISO 9002 zertifiziert. Um die Werkstattqualität auf hohem Niveau zu halten und den rasanten technischen Neuerungen stets gewachsen zu sein, besuchen die Mitarbeiter regelmäßig Schulungen.

Beim anschließenden Werkstattrundgang konnten die Besucher die Lackiererei und die Rahmenrichtbank in Augenschein nehmen und sich überzeugen, wie ordentlich und sauber der Betrieb arbeitet. Einige der Gäste wagten sich sogar ans Steuer eines Trucks. Besonders beeindruckt war eine Unternehmerfrau von den Aussagen zweier Mitarbeiter, die nach einer Notreparatur zu der späten Stunde gerade Feierabend hatten. Die Frage, ob für sie diese lange Arbeitzeit unangenehm sei, wurde mit einem klaren „Nein“ beantwortet, mit der Begründung, das gehöre dazu. Im Übrigen seien sie bereits seit 30 bzw. 15 Jahren Mitarbeiter der Firma Bremsen-Noll und mit ihrem Arbeitgeber sehr zufrieden. Das wirft ein sehr positives Licht auf das Betriebsklima des Hauses. Helga Frings hatte in ihrer Firmenpräsentation auf den 24-Stunden-Service hingewiesen, der für alle Tage im Jahr gilt, auch für Weihnachten, Neujahr, Ostern und Fastnacht. Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein wurde intensiv diskutiert. Die düsteren Wirtschaftsprognosen werden von den Unternehmerfrauen des Handwerks aufmerksam verfolgt, aber Panikmache ist nicht angesagt.

Auch Bernd Frings ist zuversichtlich. Die hohen Umsätze der letzten drei Jahre haben sich zwar auf ein Normal bis etwas unter Normal eingependelt. Die Fuhrunternehmer seien durch die Mautgesetze gezwungen worden, in neue Fahrzeuge zu investieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Das führte zu einer Belebung des Fahrzeugverkaufs, habe aber die Preise für Gebrauchtfahrzeuge in den Keller fallen lassen, so Bernd Frings. Ellen Simon, 1. Vorsitzende UFH Fulda, dankte den Gastgebern Helga und Bernd Frings für die Bereitschaft, nicht nur die Türen und Tore zu öffnen, sondern vor allem für die Zeit und die interessanten Informationen. +++
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2019 Helga Frings aus Künzell vermisst

#3

Ungelesener Beitrag von Duchonin » So, 3. Jan. 2021, 19:20

Mal meine Einschätzung (Kritik wird erwartet und ist gewünscht)

1. freiwilliges Verschwinden:

1991 waren Helga und Bernd Frings 34.
Die beiden Söhne sind 1987 und 1991 geboren.
In dieser Situation von der Position eines kaufmännischen Leiters mit einem sicheren Gehalt in die Position eines Unternehmers mit großen finanziellen Risiken zu wechseln, ist schon mutig.
Und Helga Frings übernimmt auch noch die Buchhaltung.
Dazu muss auch noch der Firmenwert an Werner Noll bezahlt werden.
Egal ob als Leibrente oder mit Hilfe eines Bankkredits ist es schon eine gewaltige Belastung.
Ganz ehrlich mein Respekt.
Helga Frings ist m.E. auch noch die "gute Seele" der Firma.
Sie ist gewissermaßen in "zweiter Ehe" mit der Firma verheiratet.
Die Ehe mag Probleme gehabt haben (obwohl es dafür keine Indizien gibt), die "Ehe" mit der Firma bleibt, vor allem weil auch beide Söhne in der Firma tätig sind.
Helga Frings wäre der Firma verbunden geblieben.

2. Suizid

Alles aus Pkt.1 spricht dagegen und zusätzlich noch die katholische Religion, die Suizid völlig verbietet.
Außerdem hatte Helga Frings gerade erst eine Ehrenamtsschulung bei der katholischen Kirch erfolgreich absolviert.

3. nächtliches Verlassen des Hauses

Hier zeigt sich das Interesse der Helga Frings an der Firma und deren Mitarbeitern.
Man sollte aber die Einsatzfahrer befragen, wie sie dabei gekleidet war.
Nur einen Morgenmantel oder Mantel übergezogen?
Oberbekleidung angezogen ?
Auf jeden Fall wussten wohl relativ viele Menschen davon

4. Einsätze in der Nacht des Verschwindens

Ich bin keine LKW-Spezialist. Ich gehe aber davon aus, dass der Einsatzfahrer vor Ort relativ wenig tun kann.
Reifen/Radwechsel, Motorsoftware neu laden und konfigurieren, kleinere elektrische Bauteile wechseln oder Kabel reparieren,
Hydraulikschlauch oder Hahn tauschen.
Größere Fehler erfordern ein Einschleppen des LKW.
Dann kommt der LKW-Fahrer mit auf den Hof.
Die Polizei sollte mal die LKW-Fahrer befragen ,die in dieser Nacht Hilfe bekamen.

5. Unfall und Entfernung der Leiche

Würde ich ausschließen. Die Unfallspuren wären m.E. nicht vollständig zu beseitigen.

6. M.E. sind 3 Szenarien möglich, die zur Entführung und Ermordung geführt haben:

6.1. Helga Frings hat ohne das selbst zu merken, etwas gesehen was sie nicht sehen sollte. Eine Person (LKW-Fahrer oder Begleiter) oder Gegenstände in einer Fracht oder einem Fahrerhaus.
Hier sollte man die Einsätze der letzten 6 Wochen, vor dem Verschwinden prüfen.

6.2 Helga Frings hat beim Rechnungschreiben etwas entdeckt, dessen Dimensionen sie nicht sofort erkannt hat.
Eine unpassende Fahrgestellnummer. Eine Fahrgestellnummer eines gestohlenen LKW u.ä.
Da sollte man auch 6 Wochen in der Buchhaltung prüfen

6.3 Ein sehr lang zurückliegendes Ereignis:
1991 verkaufte Noll mangels fehlender Nachfolge in der Familie sein Unternehmen an Bernd Frings, den er als kaufmännischen Leiter einer Firma in der Nutzfahrzeugbranche schätzen gelernt hatte und der nach Ansicht des Firmengründers die notwendige Expertise und unternehmerischen Fähigkeiten mitbrachte. Gemeinsam mit Ehefrau Helga, die die Buchhaltung leitet, und den beiden Söhnen zog der neue Geschäftsführer und Gesellschafter von Altenstadt nach Künzell.


Hatte sich ein Anderer/eine Andere aus der Familie Noll oder ein Mitarbeiter der Firma Noll Hoffnungen auf die Nachfolge gemacht. Und der Derjenige /Diejenige ist sein/ihr Leben lang ein "kleiner Angestellter/Angestellte geblieben und macht dafür die Frings verantwortlich. Oder hat selbst ein Unternehmen gegründet und ist damit in den letzten Jahren pleite gegangen.
Wie hat sich eigentlich das Unternehmen entwickelt, in dem Bernd Frings bis 1991 kaufmännischer Leiter war.
Vielleicht in den letzten Jahren pleite gegangen und Irgendjemand gibt dem Ehepaar Frings die Schuld ?

Was ich allerdings seltsam finde.
Auf einem Foto sitzt Helga Frings in einem Segel/Leichtflugzeug.
Es wird aber nirgends eine dem entsprechende Mitgliedschaft erwähnt.
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