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Wächtersbach: Eritreer angeschossen,mutmaßlicher Täter richtet sich selbst

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Wächtersbach: Eritreer angeschossen,mutmaßlicher Täter richtet sich selbst

#1

Ungelesener Beitrag von PommesAgnum » Di, 23. Jul. 2019, 18:13

In der hessischen Kleinstadt Wächtersbach ist ein Eritreer am Montagmittag aus einem Auto heraus angeschossen worden. Das 26 Jahre alte Opfer wurde dabei durch einen Bauchschuss schwer verletzt. Nach einer Operation im Krankenhaus befindet der Mann sich mittlerweile außer Lebensgefahr.

Der mutmaßliche Täter ist ein 55 Jahre alter Mann aus dem hessischen Main-Kinzig-Kreis. Er flüchtete nach der Schussabgabe und wurde Stunden später von der Polizei tot in einem Auto aufgefunden.

Während die Generalstaatsanwaltschaft in Frankfurt am Dienstagmorgen von einer "klar" fremdenfeindlich motivierten Tat spricht, welche man aufgrund der Ergebnisse der Wohnungsdurchsuchung zurückführt, gebe es jedoch keine Anhaltspunkte dafür, dass der 55-Jährige Teil einer rechts-nationalen Vereinigung gewesen sei.

Der mutmaßliche Schütze war nicht Polizeibekannt, teilte die Generalstaatsanwaltschaft in einer Pressekonferenz am Dienstag in Frankfurt am Main mit.

Das Opfer sei mit einer Pistole Kaliber 9 mm angeschossen worden. Mit einer Pistole Kaliber 45 nahm er sich danach offenbar das Leben.

https://www.welt.de/politik/article1972 ... Motiv.html
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Hessen-Eritreer angeschossen,Täter richtet sich selbst

#2

Ungelesener Beitrag von Salva » Di, 23. Jul. 2019, 19:26

23. Juli 2019 | "Kein Platz für Rassismus": Wächtersbach ruft zur Mahnwache gegen Rassismus am Tatort auf
Nachdem ein 26-jähriger Eritreer in Wächtersbach durch einen Bauchschuss schwer verletzt wurde, rufen die Verantwortlichen der Stadt zu einer Mahnwache am Ort des Geschehens auf.

Stadtverordnetenvorsteher Gerhard Koch, Bürgermeister Andreas Weiher, Landrat Thorsten Stolz und die Kirchen im Stadtgebiet rufen zu einer Mahnwache am Dienstagabend ab 19 Uhr in der Industriestraße 6 in Wächtersbach auf. Die Bevölkerung ist unter dem Titel „Kein Platz für Rassismus“ eingeladen, dem Opfer und seiner Familie zu gedenken sowie ein Zeichen gegen rassistische Gewalt zu setzen.

Da die Industriestraße für die Mahnwache ab 18.30 Uhr voll gesperrt ist, wird gebeten, möglichst mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Sollte dies nicht möglich sein, stehen Parkplätze am Messegelände, Main-Kinzig-Straße 31, zur Verfügung.
Quelle: Fuldaer Zeitung
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Hessen-Eritreer angeschossen,Täter richtet sich selbst

#3

Ungelesener Beitrag von Salva » Di, 23. Jul. 2019, 19:45

Bleibt jetzt nur noch zu hoffen, dass sich niemand wegen dieser Mahnwache beschwert und darin eventuell Populismus, Radikalismus, Rassenhass oder sonst was sieht. Auch keine Zweckentfremdung der Tat durch irgendwelche Parteien und deren Gesinnungen usw...
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Hessen-Eritreer angeschossen,Täter richtet sich selbst

#4

Ungelesener Beitrag von PommesAgnum » Di, 23. Jul. 2019, 22:12

Kein Platz für leichtgläubige Bürger

Dann möchte ich zu einer Mahnwache der kritischen Denker aufrufen. Ich frage mich, wer immer so schnell, in kürzester Zeit zu diesen Demonstrationen, oder sogar zu ganzen Musik-Festivals "gegen rechts" aufruft. Obwohl die Tat nicht im Entferntesten aufgeklärt zu sein scheint.
Interessant sind ja immer die anfänglich durchgesickerten Informationen in solchen Fällen, wenn sich der Deep State noch nicht gänzlich mit unserer Propaganda-Bullshit-Presse absprechen konnte.

"Der Tod des mutmaßlichen Schützen sei nicht durch die Polizeikräfte verursacht worden, gab eine Sprecherin des LKA bekannt."

Dies hatten mehrere Medien zunächst berichtet.
Wie kommen die auch auf so etwas?! Ich meine, wie können die so etwas überhaupt raushauen?! Ist wirklich unglaublich.

"Die Tat ereignete sich nach Angaben der Ermittler gegen 13 Uhr in Wächtersbach. Das Opfer soll aus dem Ort stammen. Zunächst flüchtete der mutmaßliche Täter nach Abgabe der Schüsse in unbekannte Richtung. Die Polizei startete eine Fahndung. Gegen 16.15 Uhr stießen Beamte im sieben Kilometer entfernten Biebergemünd auf ein verdächtiges Fahrzeug. In dem Auto fanden sie den mutmaßlichen Schützen tot auf."

https://www.welt.de/politik/article1972 ... Motiv.html

"Polizeikräfte fanden am Nachmittag in einem Auto in Biebergemünd einen augenscheinlich leblosen Mann, der später im Krankenhaus verstarb."
https://www.spiegel.de/panorama/justiz/ ... 78500.html

Dann ist wohl auch dieser Widerspruch, ob der vermeintliche Schütze tot in seinem Wagen aufgefunden wurde, oder ob er im Hospital verstarb, auf die anfänglichen Falschmeldungen der Medien zurück zu führen.

"Die Überprüfung, ob nachrichtendienstliche Erkenntnisse zum Tatverdächtigen vorliegen oder ob er vorbestraft ist, dauert an."

Das lässt ebenfalls aufhorchen, weil unser Nachrichtendienst im Allgemeinen eher für Auslandsaufklärung zuständig ist, und weniger für innerländische Angelegenheiten. Wenn es sich bei dem Täter also um einen bisher unauffälligen 55 jährigen Bundesbürger handeln sollte, stelle ich mir schon die Frage warum er nach einem Tag schon "nachrichtendienstlich" überprüft wird.

"Vor allem die Herkunft des Opfers lasse "einen fremdenfeindlichen Hintergrund" möglich erscheinen, sagte eine Sprecherin des LKA. Man ermittle aber in alle Richtungen."

Die Herleitung erscheint nur all zu logisch. Weil Deutschland ja geradezu dafür bekannt ist, das schwarze Menschen hier ständig Opfer eines sogenannten "Drive by Shootings" werden. Darum wollen die ja auch alle zu uns. Weil hier ständig auf schwarze Menschen geballert wird. Ist doch klar. Das Ausländer auf Ausländer schießen kommt eigentlich niemals vor, klar. Die Art der Schussabgabe, oder dieses Angriffs kennt man eher aus den Gang-Gefilden des Nordamerikanischen Kontinents, oder des organisierten Verbrechens. Dieses Muster ist für eventuelle Neo-Nazis ziemlich ungewöhnlich, es passt absolut nicht in ein rechtsextremes Schema. Bei allem Respekt.
Bei einem schwarzen Opfer ist der Täter also Neo-Nazi.
Oder das Opfer ist Regierungspräsident.
Weil der Mord an Walter Lübcke aber gerade mal 7 Wochen alt ist, und die Verbindung (wer hätte es gedacht?!) von der Regierungs-Propaganda-Pressestelle Nr.1, dem Axel Springer Haus hergeleitet wurde, sollte es nicht verwundern. Auch im Lübcke-Fall gab es anfänglich ja Verlautbarungen gegen Lübckes direktes Umfeld. Weil man den Wagen der Ehefrau in der Tatnacht in unmittelbarer Nähe zum Tatort sah, und weil Lübckes Sohn den Tatort mit dem vermeintlichen Schützen manipuliert haben soll. Dies alles stellte sich später aber als Falschmeldung heraus. Nun, ja.

Kiesewetter/Mundlos/Böhnhardt 2.0

Woran mich die Tat, besonders die "Auffindung" des vermeintlichen Täters aber zunächst mal ziemlich stark erinnert, ist der Mord an der erst 22 jährigen Polizeimeisterin Michele Kiesewetter in Heilbronn 2007. Aber auch die beiden NSU-Uwes wurden unter ziemlich merkwürdigen Umständen in bekanntem Wohnmobil tot aufgefunden. Ebenfalls spielten "Waffen" eine nicht unerhebliche Rolle in den Fällen.
Weil alleine schon das Wechseln der Schusswaffen des vermeintlichen Täters sonderbar erscheint. So soll er mit einer 9mm Pistole auf den Afrikaner geschossen haben. In seinem Auto habe er sich dann mit einer Kaliber 45 Pistole in den Kopf geschossen. Wobei man keine weiteren Angaben macht, ob man auch die 9mm Pistole im Wagen fand.
Aber die folgenden Angaben zur Waffen-Affinität des 55 jährigen sind äußerst interessant, wie ich finde. Bei einer Pressekonferenz am Dienstag in Frankfurt gab die Generalstaatsanwaltschaft eher beiläufig folgendes bekannt:

"Das Opfer sei mit einer Pistole Kaliber 9 mm angeschossen worden. Mit einer Pistole Kaliber 45 nahm er sich danach offenbar das Leben. Insgesamt besaß der mutmaßliche Täter sechs Waffen - alle legal, so der Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft. Es seien vier halbautomatische Waffen und zwei Langwaffen, alle seien sichergestellt worden. Auch eine Waffe, die der mutmaßliche Schütze kurz vor der Tat verkaufte. Dabei habe es sich aber um ein legales und transparentes Geschäft gehandelt, so der Sprecher. Käufer und Verkäufer kannten sich nicht."

Tja, bei der Angabe zu "halbautomatischen" Waffen handelt es sich, genau wie mit der Kaliber 45 Pistolen-Angabe um ziemliche Verwässerungen der Staatsanwaltschaft. Man bleibt hier bewusst ungenau. Sind die Pistolen jetzt mit halbautomatischen Waffen gemeint, oder müssen diese dazu gezählt werden?! Dann wären es nämlich, plus verkaufter Waffe, schon ganze "9" Waffen. Mal abgesehen davon, das man damit offiziell zugibt, das der Mann Waffen verkaufte. Und zwar gibt die Staatsanwaltschaft das so zu, als wäre dies etwas völlig normales in Deutschland. Is ja klar, der hat halt Waffen verkauft.
Interessant ist auch, das in unseren Breitengraden sogenannte, Selbstladewaffen mit Halbautomatik bezeichnet werden. Das heißt, diese Waffen sind nach dem Schuss wieder sofort Feuer bereit. Diese Waffen sind taktisch, und beliebter Standard bei allen Polizei-Sicherheits-und Spezialkräften. Auch die Kaliber 45 Pistole fällt unter diesen Typus.
Unter "Langwaffen" fallen natürlich sämtliche Gewehre. Es wird sich hierbei höchstwahrscheinlich nicht um Jagdflinten, oder Opas Bärentöter gehandelt haben, da bin ich mir irgendwie sicher.

Genauso komisch erscheint mir das Weglassen des Aufenthaltsstatus des 26 jährigen Opfers. War er denn kein Asylant oder Flüchtling?! Das hätte die Soros-gesteuerte Propaganda-Presse doch bestimmt zuerst bekannt gegeben. Man berichtet lediglich über das Herkunftsland. Demnach war er kein Flüchtling?!
Wenn man sich Eritrea mal auf der Karte anschaut, liegt es zwar noch in Afrika, Nordost-Afrika, um genau zu sein. Es kann aber dem arabischen Teil zugeschrieben werden. Es liegt genau gegenüber von Saudi-Arabien und dem Jemen, lediglich getrennt vom roten Meer. Es liegt also in unmittelbarer Nähe zu zwei Ländern, mit denen Deutschland einen regen und intensiven Waffenhandel betreibt. Der Täter handelte mit Waffen, das Opfer stammte aus jener Export-Region. Offenbar wird der Fall auch schon wieder in die bewusst/bekannten Bahnen gelenkt. Genau, wie bei Kiesewetter, dem NSU, und Lübcke.
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Hessen-Eritreer angeschossen,Täter richtet sich selbst

#5

Ungelesener Beitrag von PommesAgnum » Mi, 24. Jul. 2019, 17:36

Damit ich auch in diesem Fall nicht falsch verstanden werde.

Es bedarf jawohl keiner großen Erklärung, das Taten wie diese absolut zu verurteilen sind. Es handelt sich demnach um einen 26 jährigen Familienvater und Flüchtling aus Eritrea. Eine solche Tat ist mit gar nichts zu rechtfertigen und nur verachtenswert. Selbst wenn der Afrikaner, trotz Dementies der Ermittler, irgendwie in die Sache verwickelt wäre, wonach es derzeit aber nicht aussieht. Für mich bleiben, sagen wir mal gewisse Rest-Zweifel, ob es überhaupt der 55 jährige war, welcher den feigen Angriff auf den Afrikaner unternahm.
Ich weiß nicht, ob auf besagter Industriestraße in Wächtersbach eine Flüchtlingsunterkunft zu finden ist oder nicht. Es ist anzunehmen. Hier in unserem Land sollte auf nichts und Niemanden geschossen werden. Noch nicht einmal, wenn er offensichtlich so ein selbstgefälliger egomanischer Polit-Opportunist war, ohne den kleinsten Bezug zur normalen Bevölkerung, wie der erschossene Kasseler Regierungspräsident.
Ich bin aber wirklich noch mehr als nur gespannt auf die noch folgenden Zeugenaussagen des Mannes aus Eritrea. Oder die Bekanntgabe weiterer Details, wie dem Abschiedsbrief, etc.

Ich gebe aber nochmal zu bedenken, das man sich den Walter Lübcke Mord offensichtlich genau daraufhin konstruierte, das er in das Schema eines rechtsextremen Hintergrunds passte.
Wir haben es offenbar mit einem potentiellen Waffenverkäufer von Klein-und Schusswaffen zu tun. Er wurde schließlich Nachrichtendienstlich überprüft. Die Abteilung TW des BND kümmert sich nämlich auch um den internationalen Waffenhandel.
Alle involvierten Schuss-oder Feuerwaffen des Täters in diesem Fall, werden vor allen Dingen auch von unseren Polizei-und Sicherheitsbehörden benutzt. Der Fall ist äußerst unklar und voller Widersprüche in der offiziell bekannt gemachten Auffindesituation. Weder passt die eigentliche Tat des Angriffs auf den Afrikaner in ein übliches Neo-Nazi Muster.
Noch passt die suizidable Absicht, mit anschließender Selbsttötung durch Kopfschuss in ein typisches Bild eines Selbstmörders. Jemand, der sich selber in den Kopf schießt, jedoch 3 Stunden vorher aber noch einer anderen Person das Leben genommen haben soll ist ziemlich ungewöhnlich.

Darum möchte ich an dieser Stelle aber nochmal kurz und schmerzlos an den gesunden Menschenverstand appellieren.
Wenn Jahrelang kein einziger Fall eines rechtsextremen Mordes mit Schusswaffengebrauch das Licht der Schlagzeilen erblickte. Und wenn man davon ausgehen muss, so leid es mir tut, das der Lübcke Fall auf NSU-Rechtsextrem konstruiert wurde, um eventuell eine ganz andere Tat damit zu vertuschen. Wenn es also Jahrelang zu keinerlei tödlichen Schüssen eines zu Allem bereiten Neo-Nazis kam.
Wie wahrscheinlich, oder anders gesagt, wie groß ist dann bitte die Wahrscheinlichkeit, das es aber nach nur 7 Wochen im selben Bundesland wieder erneut zu einer tödlichen Attacke durch die Schusswaffe eines Rechtsextremen kommt?! Und das hier (auch, wenn es durch die Behörden selber konstruiert wurde!) kein direkter Zusammenhang bestehen soll?! Also auf meiner direkten Wahrscheinlichkeitsskala, da ist dieser Zufall nur äußerst, bis sehr gering, bei allem Respekt. Jahrelang geschieht nichts, dann gibt es 2 solcher Taten innerhalb von nur 7 Wochen im selben Bundesland. Und die sollen dann aber in keinem (wie auch immer!) direkten Zusammenhang stehen. Wie wahrscheinlich ist hier der pure Zufall?!
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Wächtersbach: Eritreer angeschossen,mutmaßlicher Täter richtet sich selbst

#6

Ungelesener Beitrag von Salva » Mi, 24. Jul. 2019, 18:27

Für die Medien, hier exemplarisch Auszüge von RP-Online.de, scheint der Fall längst klar zu sein:

Update, 24. Juli, 18.00 Uhr:
Der Täter des mutmaßlich rassistischen Mordangriffs auf einen Eritreer in Wächtersbach, Roland K., soll nach den Schüssen in seiner Stammkneipe in Biebergemünd mit der Tat angegeben haben. Der Wirt des Lokals hat auf seinem offen zugänglichen Facebook-Profil, das 2016 endet, teilweise fremdenfeindliche und Reichsbürger-nahe Posts geteilt. Darin beklagte sich der Autor etwa, dass „für völlig Fremde komplett neue Wohnungen gebaut“ würden, während „300 000 Deutsche ohne Wohnung“ seien. Eine schwarz-weiß-rote Flagge mit dem Bild eines martialischen Kriegers wurde mit der Aufschrift versehen: „Es gibt nur ein Deutschland und da ist für die BRD kein Platz mehr!!“

Während Roland K. in der Kneipe über „Asylanten“ geschimpft haben soll, habe er nichts davon in seinem Schützenverein Neudorf 1961 erkennen lassen, berichtete der Vereinsvorsitzende Hans-Georg Jost dieser Zeitung am Mittwoch. „Er war immer freundlich, es gab eigentlich keine Probleme mit ihm“, sagte Jost.

Seit K. 2001 Mitglied geworden sei, habe er sich rege am Vereinsleben beteiligt und sei als guter Schütze „jedes Jahr bei der Sportlerehrung dabei gewesen“. Vor anderthalb Jahren habe er sich „zurückgezogen“ und „versucht, seine Waffen zu verkaufen“. Von einer rechten oder fremdenfeindlichen Gesinnung habe er nichts mitbekommen, berichtete Jost. „Man kann in so einen Menschen nicht reingucken.“ (pit)
Update, 24. Juli, 17:05 Uhr:
Der Bürgermeister von Wächtersbach hat nach der rassistischen Gewalttat zu besonderer Wachsamkeit aufgerufen. Da bekannt wurde, dass der Täter sein Vorhaben offen kommuniziert hat, mahnt er zu besonderer Aufmerksamkeit. Drohungen müssen laut Bürgermeister Andreas Weiher (SPD) unbedingt der Polizei gemeldet werden.

Darüber hinaus betonte Weiher, dass es zwischen den 250 dezentral untergebrachten Flüchtlingen und den Anwohnern in Wächtersbach keine Probleme gegeben habe. Der bei der rassistischen Gewalttat angeschossene Eritreer hat eine Freundin und ein junges Kind, um die sich die Gemeinde jetzt kümmere.
Update, 24. Juli, 14:34 Uhr:
Der Schütze von Wächtersbach ist der hessischen Polizei und dem Verfassungsschutz unbekannt gewesen. Dennoch könne ein Kontakt zur rechtsextremen Szene laut Justizbehörde nicht ausgeschlossen werden. Auffällig sei laut Linken-Fraktionschefin Janine Wissler, dass der rassistische Angriff am 22. Juli stattgefunden habe. Das Datum, an dem auch die Attentate von Oslo, Utoya und München geschahen. Ob der Täter um die Bedeutung des Datums in der rechtsextremen Szene wusste, ist allerdings noch unklar.

Schüsse auf Eritreer in Wächtersbach: Rechtsextreme aus Main-Kinzig-Kreis bundesweit vernetzt

Fest steht, dass der Main-Kinzig-Kreis eine Rolle in der bundesweiten rechtsextremen Szene spielt. So zählt Carsten M. aus Linsengericht zu den Mitbegründern der rassistischen Gruppe Aryans. Außerdem ist aus dem Main-Kinzig-Kreis eine rechtsextreme Gruppierung namens „Freier Widerstand Hessen“ hervorgegangen.
Update, 24. Juli, 12:00 Uhr:
Es liegen neue Informationen zum Täter und zu seinem Verhalten unmittelbar vor und nach der Tat vor. Wie hessenschau.de berichtet, soll der Täter seine Tat in seiner Stammkneipe in Biebergemünd-Kassel angekündigt haben. Nachdem er die Schüsse auf den jungen Eritreer abgefeuert hat, soll er erneut in die Kneipe gekommen sein und dort mit seiner Tat geprahlt haben.

Schüsse auf Eritreer: Mutmaßlicher Täter soll Rechtsextremer mit Gewaltphantasien sein

Aus Interviews mit Nachbarn ergab sich ein eindeutiges Bild des Schützen. Laut Aussagen den Anwohner war er ein Rechtsextremer mit Gewaltphantasien. Die Anwohner, die den Täter gekannt haben, sind dementsprechend über die Gewalttat wenig überrascht.
Rassistischer Angriff auf Eritreer: Initiative "Schwarze Menschen in Deutschland" bezieht Stellung
Innerhalb der Initiative „Schwarze Menschen in Deutschland“ (ISD) ist die Gewalttat besonders präsent. Die Leute seien laut Siraad Wiedenroth vom Vorstand des ISD erschüttert. Sie klagt an, dass nicht adäquat auf rassistische Gewalt reagiert werde. So zeige sich zwar auf persönlicher Ebene viel Anteilnahme, aber politisch habe dies selten Konsequenzen. Sie sieht einen eindeutigen Zusammenhang zwischen einem rassistischen Sprachgebrauch und einer Verschärfung des gesellschaftliche Klimas, das den Nährboden für rassistische Gewalttaten biete.
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#7

Ungelesener Beitrag von PommesAgnum » Do, 25. Jul. 2019, 20:08

Salva hat geschrieben:
Mi, 24. Jul. 2019, 18:27
22. Juli, das Datum, an dem auch die Attentate von Oslo, Utoya und München geschahen.
What?! Wie bitte?!
Und das kommt von der Linken-Fraktionschefin Janine Wissler. Ha! da bringt mich eine sogenannte "Linke" drauf?! Man fast es ja nicht. Die gute Frau ist in Ihrem rechts/links-old school Werte-Kanon natürlich so Links-Gehirn getoastet, das sie das Ganze sowieso niemals geistig erfassen und verarbeiten könnte. Die würde es nicht mal glauben, wenn man ihr den ultimativen Video-Beweis in Ultra HD auf YouTube präsentieren würde. Aber, dennoch, ganz stark! Wenn man bedenkt, das diese Neo-Faschist Linken von Wikipedia, der Amadeu Antonio Stiftung, von Correctiv, Bündnis 90/Die Grünen, oder von diesen Psiram-Spinnern uns mit Ihren Nazi-Denunzianten Plattformen und Portalen, Soros und Berlin gesponsert in den totalitären Überwachungsstaat bringen.
Salva hat geschrieben:
Mi, 24. Jul. 2019, 18:27
Ob der Täter um die Bedeutung des Datums in der rechtsextremen Szene wusste, ist allerdings noch unklar.
Die Bedeutung dieser Taten in der, "wie bitte"?! In der rechten Szene?! Da liegen unsere Bullshit-Medien ein wenig daneben.
Das heißt, das stimmt nicht so ganz.
Es gibt da bestimmt eine wirklich sehr extrem rechte Szene im Osten.
Im Osten von "Tel Aviv"! Das mag sein.
Dort, wo man ganz besonders einen Herrn Breivik mächtig abfeiert.
Aber bis ich das einer Janine Wissler von den Linken erklärt hätte?! Bis überhaupt 98% der Menschen das verstehen würden, wie sie ihre bisherige Freund/Feind-Erkennung eigentlich kalibrieren müssten.

"הו אלוהים"

Wie gesagt, ich wiederhole mich gerne, es hat nichts mit meinen Freunden in Israel zu tun. Nichts mit den coolen jungen Menschen in Haifa,Tel Aviv und Jerusalem. Es geht um Drecksschweine, wie Netanjahu und seine zionistischen Faschisten in der Knesset. Die Deep States aus Washington und Tel Aviv mit ihrem Nutten-Staat, Nr.1 = Deutschland (auch hier gilt mein Fick Finger, lediglich den korrupten Macht-Eliten, den Polit-Clowns in Berlin, und nicht der Bevölkerung, logisch!)

Jedenfalls war das sehr sehr interessant Salva, bzw.Frau Wissler von den Linken. Shit! Ich will recherchieren, leider muss ich morgen arbeiten.
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#8

Ungelesener Beitrag von Salva » Do, 8. Aug. 2019, 22:35

Do, 8. August 2019: Der angeschossene Eritreer kann das Krankenhaus nach mehreren Wochen Aufenthalt verlassen.

Der Genesungsprozess werde aber noch eine Weile dauern. Die Stadt Wächtersbach habe dabei geholfen, dass der 26-Jährige psychologische Unterstützung erhalte.

Um das Geschehen zu verarbeiten, wolle der Eritreer Wächtersbach verlassen.

Quelle: T-Online
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