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2013 | Freiburg | Maria-Brigitte Henselmann (13) nach über 5 Jahren wieder zuhause

Gelöste Fälle, erloschene Fahndungsaufrufe und Warnhinweise.
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2013 | Freiburg | Maria-Brigitte Henselmann (13) nach über 5 Jahren wieder zuhause

#1

Ungelesener Beitrag von Salva » Fr, 25. Jul. 2014, 20:25

Foto gelöscht

Personenbeschreibung
Größe: circa 165 cm
Figur: schlank
Haarfarbe: braun
Augenfarbe: blaugrüngrau
Geschlecht: weiblich

Seit dem 4. Mai 2013 wird die 13-jährige Maria-Brigitte Henselmann aus Freiburg vermisst. Ihr Begleiter ist mutmaßlich der 53-jährige Bernhard Haase aus Blomberg (NRW). Gegen ihn liegt ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Freiburg wegen Kindesentziehung und Verdacht des schweren sexuellen Missbrauchs zum Nachteil eines Kindes vor.

Die Gesuchten hatten sich 2012 im Internet kennengelernt und bereits mehrfach in Freiburg getroffen. Es kann davon ausgegangen werden, dass das Kind sich freiwillig beim Beschuldigten aufhält. Am 13. Juli 2013 konnte durch die polnische Polizei der Pkw von Bernhard Haase sichergestellt werden. Das Fahrzeug war in der polnischen Stadt Gorlice abgestellt worden. Am Pkw waren Kennzeichen angebracht, die bereits im Mai in Sachsen als gestohlen gemeldet worden waren. Der weiße Schäferhund von Bernhard Haase wurde ebenfalls im Raum Gorlice zurückgelassen. Er wurde an einem Gartenhäuschen festgebunden und von Dorfbewohnern in Obhut genommen. Es kann davon ausgegangen werden, dass die beiden sich vor Auffinden des Fahrzeugs und des Hundes bereits mehrere Wochen in Polen aufhielten. Anwohner bestätigen, dass sie beim Übernachten im Fahrzeug gesehen worden sind. Zudem kauften sie in kleinen Einzelhandelsgeschäften Lebensmitteln ein. Beide Personen waren nach der Beschreibung mit Wanderrucksäcken, Zelt und Isomatten ausgestattet.

Bild

Bernhard Haase ist 178 cm groß, hat eine kräftige Figur, braune Augenfarbe, Glatze mit kurzem grauen Haarkranz.

Fahndung der Polizei
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Re: Der Fall Henselmann, Maria-Brigitte

#2

Ungelesener Beitrag von Salva » Mi, 21. Jan. 2015, 21:41

Weblog der Mutter Bitte findet Maria

Auch nicht uninteressant: Jochen Lembke: "Die Wahrheit über den Vermisstenfall Maria Brigitte Henselmann!"

Zwei Seiten, über die sich jeder seine eigenen Gedanken machen und für sich entscheiden muss.
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Eagle
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Re: 2013 | Freiburg | Maria-Brigitte Henselmann (13) vermisst

#3

Ungelesener Beitrag von Eagle » So, 15. Mai. 2016, 16:46

Maria ist mittlerweile 16 Jahre alt, irgendwo müssen die Beiden doch sein und dass sie mit ihren Originalpapieren unterwegs sein sollen, kaum vorstellbar da sie durch Interpol gesucht werden. Hat man die Suche aufgegeben und wartet auf einen Zufall? Für die Angehörigen ein Albtraum.

Der Stern berichtete im Januar 2014 über die beiden angeführten Seiten, nicht uninteressant.
Stern

Eagle
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Re: 2013 | Freiburg | Maria-Brigitte Henselmann (13) vermisst

#4

Ungelesener Beitrag von Eagle » So, 15. Mai. 2016, 17:05

Zum 3. Jahrestag des Verschwindens äussern sich die Eltern von Maria.

Die Mutter, Monika Beissler, berichtet am 10.05.2016 in RTL Punkt 12 - ab Minute 12:30
VideoRTL TV now

Der Vater am 04.05.2016 im Radio Baden FM
Audio und BerichtBaden FM

Ebenfalls vom 04.05.2016 Ausschnitte aus einem Bericht von N-TV:
(...)"Obwohl wir sämtliche Ermittlungsmaßnahmen ausgeschöpft haben, bleiben die beiden weiterhin verschwunden", sagt die Freiburger Polizeisprecherin Laura Riske. Seit Marias Verschwinden seien die Ermittler 900 Spuren nachgegangen, vielen davon im Ausland. Auch die Fernsehsendung "Aktenzeichen XY ungelöst", in der Marias Mutter sich mit einem Videoaufruf zu Wort meldete, verlief ohne Erfolg. Den Angaben zufolge erhält die Polizei noch immer vereinzelt Hinweise, vor allem über soziale Netzwerke im Internet. Jedem Hinweis werde nachgegangen.
(...) Die Polizei geht von einer Liebesbeziehung aus. Demnach ist das Mädchen freiwillig mit dem Mann mitgegangen. Dennoch hat sich der 56-Jährige dadurch strafbar gemacht, weil Maria noch minderjährig ist und unklar ist, ob sie noch immer freiwillig bei dem Mann ist. (...)
N-TV

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Re: 2013 | Freiburg | Maria-Brigitte Henselmann (13) vermisst

#5

Ungelesener Beitrag von Salva » Mo, 26. Sep. 2016, 00:35

25.09.2016 - Unglaublicher Verdacht im Fall Maria-Brigitte Henselmann

Bernhard Haase war früher Landesschatzmeister der rechten Partei Die Republikaner. Ein Informant aus deren Reihen behauptet nun, Haase könnte vom Verfassungsschutz als Spitzel angeworben und später in Spanien abgetaucht sein. Zusammen mit der damals 13 Jahre jungen Maria-Brigitte.
Der Fall gilt schon ohne diese Entwicklungen als außergewöhnlich, denn vergleichbare Vorfälle gibt es kaum. Maria hatte Haase als 12-Jährige im Internet kennengelernt – und war ihm verfallen. Die Ermittler glauben daher, dass sie freiwillig mit ihrem Verführer ging. Die Staatsanwaltschaft Freiburg fahndet mit einem Haftbefehl wegen Kindesentziehung und des Verdachts des schweren sexuellen Missbrauchs eines Kindes nach Haase.

Am 4. Mai 2013 verließ Maria gegen 14 Uhr ihr Zuhause, um angeblich bei einer Freundin zu übernachten. Tatsächlich hatte sie sich mit ihrer Internetliebe zur Flucht verabredet. Erste Fahndungen blieben ergebnislos, dann führte im Sommer 2013 eine heiße Spur nach Osteuropa: Im Juli wurde im polnischen Gorlice das Auto von Bernhard Haase sichergestellt, mit einem gestohlenen Nummernschild aus Sachsen.

Zeugen wollten das ungleiche Pärchen zudem in Supermärkten gesehen haben, wie sie Lebensmittel einkauften, mit Isomatten und Wanderrucksäcken im Gepäck. Schließlich wurde Haases weißer Schäferhund 140 Kilometer von Gorlice entfernt in einer Gartenhütte gefunden.

Das Tier war gekennzeichnet; dem 53-Jährigen musste also klar sein, dass diese Etappe seiner Flucht mit dem Mädchen bekannt werden würde. Doch seither – also seit drei Jahren – gab es kein Lebenszeichen der beiden mehr. Niemals meldete sich Maria bei ihrer Mutter. Keine noch so spröde, noch so vage Nachricht.
Das ungleiche Paar in Spanien?
Marias Mutter und der ehemalige Wegbegleiter von Haase, der Anonym bleiben möchte, gehen davon aus, dass die Spur nach Polen bewusst gelegt wurde und das sich die beiden in Sanien aufhalten. Zudem schließen sie nicht aus: mit Wissen des Geheimdienstes.
"Ich bin mir sehr sicher", sagt der ehemalige Politiker, "dass Bernhard vom Verfassungsschutz als Informant geworben wurde. Mich hat man auch angesprochen. Aber ich lehnte ab." Bei Haase spräche einiges dafür, dass er sich zu einer Zusammenarbeit verpflichtet haben könnte. "Er hatte ganz plötzlich viel Geld zur Verfügung. Das war allen aufgefallen." Aufgefallen waren auch Haases ständige Chat-Kontakte mit viel zu jungen Frauen.

(...)

Und noch eine Sehnsucht des Verschwundenen kennt sein früherer Parteifreund: Bernhard Haase habe immer von einem Leben in Spanien geträumt. "Vielleicht hat er sich diesen Wunsch erfüllt. Möglich, dass er dabei die Hilfe eines Geheimdienstes hatte", sagt sein alter Bekannter.

Bernhard Haase als Spitzel innerhalb der rechten Szene, der schließlich im Ausland untertaucht – mit einer Minderjährigen an seiner Seite? Ein Skandal, wenn an dieser Theorie nur ein Quäntchen wahr wäre. Oder ist es nur eine wilde Verschwörungstheorie? Ein Sprecher des nordrhein-westfälischen Innenministeriums erklärt auf Anfrage lediglich, zu einer möglichen Zusammenarbeit mit V-Leuten würden grundsätzlich keine Auskünfte erteilt.

Monika Beisler kann sich gut vorstellen, dass ihre Tochter jetzt in Spanien lebt. Denn auch sie hegte offenbar diesen Traum. "Maria hatte von dem Land immer wieder geschwärmt", sagt sie. "Zudem haben sich Zeugen gemeldet, die Bernhard Haase auf den Kanarischen Inseln gesehen haben wollen." Laut Akten behauptete ein Mann, der Gesuchte lebe auf Teneriffa. Dort konnte der heute 56-Jährige jedoch nicht gefunden werden.
Mehr dazu bei n24.de
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Re: 2013 | Freiburg | Maria-Brigitte Henselmann (13) vermisst

#6

Ungelesener Beitrag von Jason Darkstone » Mo, 26. Sep. 2016, 09:26

Ich bilde mir ein, einmal irgendwo ein Detail gelesen zu haben, das hier nicht erwähnt wird, nämlich, dass Maria vor dem Verschwinden in einem Forum erwähnt hatte, schwanger zu sein.
Dadurch ergäbe sich für mich noch eine Möglichkeit, wenn auch eine schrecklichere. H. hätte aus Angst vor Konsequenzen, das schwangere Mädchen ermordet und die Leiche gut versteckt haben können.
Dann hätte er mit Hilfe seiner Geheimdienstverbindungen untertauchen können.

Inzwischen wäre sie 16. Wenn sie nach wie vor freiwillig bei dem Mann wäre, dann finde ich es sehr seltsam, dass sie ihrer Mutter nicht zumindest ein Lebenszeichen zukommen lässt. Kann natürlich auch sein, dass sie inzwischen nicht mehr freiwillig dort ist., oder, dass sie nicht mehr am Leben ist, z.B. weil sie dem Täter zu alt wurde und für ihn uninteressant.
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Re: 2013 | Freiburg | Maria-Brigitte Henselmann (13) vermisst

#7

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 26. Sep. 2016, 10:49

In diesem Bericht wird eine mögliche Schwangerschaft erwähnt @Jason Darkstone

Mysteriöser Fall der verschwundenen Maria: Führt die Spur zum Geheimdienst?

Sonntag, 25.09.2016, 20:44
Freiwillige Flucht

Der jungen Maria scheint H. aber verfallen zu sein. Schon bald kommt es zu persönlichen Treffen und wohl auch zu sexuellen Kontakten. So soll Maria einmal Angst gehabt haben, dass sie schwanger sei. Ob diese sexuellen Kontakte freiwilliger Natur waren, ist unklar: Den Ermittlern sollen Chat-Protokolle vorliegen, die zeigen, wie Maria sich darüber beschwerte, zum Geschlechtsverkehr genötigt worden zu sein.

Dennoch weist alles darauf hin, dass Maria im Mai 2013 freiwillig mit dem 40 Jahre älteren Mann ging. Seitdem fehlt von den beiden jede Spur. Wie die "Welt" berichtet, hegen alte Weggefährten von H. nun einen ungeheuren Verdacht: Der deutsche Verfassungsschutz soll höchstpersönlich bei der Flucht des ungleichen Paares assistiert haben.
Zum vollständigen Bericht Focus
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Re: 2013 | Freiburg | Maria-Brigitte Henselmann (13) vermisst

#8

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 14. Apr. 2017, 09:43

So emotional gratuliert eine Mutter ihrer seit Jahren vermissten Tochter

14.04.2017 07:45
Es ist der Albtraum aller Eltern: Plötzlich ist das eigene Kind spurlos verschwunden. Der Entführer: Ein wesentlich älterer Mann.
Genau so ist es der Mutter von Maria H. aus Freiburg ergangen. Vor fast vier Jahren verschwand ihre damals 13-jährige Tochter spurlos.

Wie sich schnell herausstellte: Ihr Begleiter soll der heute 57-jährige Bernhard H. aus Blomberg sein! Beide lernten sich 2012 im Internet kennen und trafen sich zuvor bereits mehrfach in Marias Heimatstadt.

Auch am Tag ihres Verschwindens soll sie wieder mit H. unterwegs gewesen sein. Dieses Mal kehrte sie allerdings nicht nach Hause zurück.

Gegen Bernhard H. wurde ein internationaler Haftbefehl wegen Kindesentziehung und des Verdachts des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern erhoben. Hinweise führten die Ermittler bis nach Polen. Gefunden wurde Maria bis heute aber nicht.

Am Mittwoch wurde das junge Mädchen 17 Jahre alt. Seit ihrem Verschwinden sucht ihre besorgte Mutter über das Internet nach ihr. Dort hat sie ihrer Tochter zum Geburtstag einen emotionalen Brief geschrieben.

Man merkt Monika Beisler die Verzweiflung förmlich an: "Was schreibt man, wenn man sprachlos ist? Letzte Nacht dachte ich über die letzten vier Jahre nach, über die Suche nach Dir. Was habe ich übersehen? Gibt es noch etwas, was ich hätte tun können?"

Sie zählt die Tage ohne ihr Kind. Bis zu Marias Geburtstag waren es schon 1438. "Zwangsläufig bin ich bei jedem vermissten Mädchen, das 'angeblich' freiwillig verschwindet, sehr schnell im Thema. Nur….alle mir bekannten Fälle sind inzwischen aufgeklärt, die Mädels längst wieder zuhause."

Dass Maria freiwillig mit dem 40 Jahre älteren Mann mitgegangen ist, bezweifelt ihre Mutter. "Ich trage Puzzleteil für Puzzleteil zusammen und längst ist mir klar, daß dein Entführer nicht der gewaltfreie, treusorgende Familienvater ohne Freunde ist."

Ihre Suche aufgeben will ihre "Mum", wie sie sich selbst nennt, nicht. "Und du täuscht dich nicht….ich werde dich finden und ich werde dazu weiterhin jedes sich mir bietende Mittel nutzen. Alles Liebe zum Geburtstag..wo immer du auch bist."

Mit diesen Worten schließt die verzweifelte Mutter ihren Brief. Die Hoffnung, Maria irgendwann lebend wieder in die Arme schließen zu können, bleibt.
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2013 | Freiburg | Maria-Brigitte Henselmann (13) vermisst

#9

Ungelesener Beitrag von Salva » Fr, 31. Aug. 2018, 20:28

Fr, 31. August 2018: Vermisste Maria-Brigitte Henselmann (18) nach 1.944 Tagen wieder im Kreise ihrer Familie
Die im Alter von 13 Jahren mit einem Mann in Freiburg verschwundene Maria-Brigitte Henselmann ist nach mehr als fünf Jahren wieder aufgetaucht. Die 18-Jährige sei bei ihrer Familie, bestätigte die Polizei heute Mittag.

Wie es Maria geht, ist nicht bekannt. «Ich bitte um Verständnis, dass wir und vor allem Maria etwas Zeit brauchen, bevor wir uns weiter dazu äußern», schrieb die Mutter im Internet. «Es gibt heute keine glücklichere Familie als unsere!» Ihre Tochter habe über Facebook Kontakt aufgenommen und sei nach 1.944 Tagen Abwesenheit von Freunden in der Nacht aus Mailand abgeholt worden.

Ungleiches Paar: sie 13, er 53
Die damals 13-Jährige war im Mai 2013 mit einem 40 Jahre älteren Mann untergetaucht. Nach dem aus Blomberg in Nordrhein-Westfalen stammenden Bernhard Haase wird weiterhin mit internationalem Haftbefehl gesucht, sagte ein Polizeisprecher.

Die beiden hatten sich 2012 über das Internet kennengelernt und mehrfach in Freiburg getroffen. Die Polizei ging von einer Liebesbeziehung aus. Demnach ging das Mädchen freiwillig mit dem Mann mit. Ihm wird Kindesentziehung in einem besonders schweren Fall vorgeworfen. Außerdem besteht der Verdacht des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern. Nach Marias Verschwinden war der Fall auch Thema in «Aktenzeichen XY – Spezial» im Juni 2013. In der Sendung hatte sich Marias Mutter mit einem Videoaufruf zu Wort gemeldet – allerdings ohne Erfolg.

Dank für Mitgefühl, Mutmachen und menschliche Wärme
Die Polizei ging zahlreichen Spuren nach. Im Sommer 2013 führten Hinweise nach Polen, wo das ungleiche Pärchen beim Übernachten in einem Auto und beim Einkaufen gesehen worden sein soll.

Marias Mutter bedankte sich jetzt bei der Polizei und allen Unterstützern für die Hilfe. «Es ist einfach unglaublich wie viel Hilfe, Mitgefühl, Mutmachen, menschliche Wärme und Freundschaft wir erfahren durften.»

Vermisste Kinder: Die meisten nach vier Wochen wieder da
In Deutschland werden nach Zahlen der «Initiative Vermisste Kinder» jedes Jahr mehr als 100.000 Kinder und Jugendliche als vermisst gemeldet. Die meisten Kinder tauchen sehr schnell wieder auf. Innerhalb einer Woche klärt sich nach Erfahrungen des Bundeskriminalamts die Hälfte der Fälle, innerhalb eines Monats sind es etwa 80 Prozent.

Maria gehört zu dem kleinen Teil von etwa drei Prozent, bei denen es auch nach einem Jahr noch keine Klarheit gibt. Normalerweise endet eine Vermisstenfahndung mit dem 18. Geburtstag, wenn der Jugendliche aus freien Stücken gegangen ist. Bei Maria liefen die Ermittlungen weiter.
Quelle: e110
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2013 | Freiburg | Maria-Brigitte Henselmann (13) vermisst

#10

Ungelesener Beitrag von Salva » Do, 6. Sep. 2018, 21:43

Do, 06.09.2018: Maria hat nach eigenen Angaben die meiste Zeit in Italien verbracht. Das berichtete die Polizei heute, nachdem sie die junge Frau am Mittwoch befragt hatte.
Nachdem sie Freiburg im Mai 2013 gemeinsam mit dem 40 Jahre älteren Mann aus Blomberg im Kreis Lippe verlassen hatte, hätten beide eine Zeit lang zusammen in Polen gelebt und dabei im Auto übernachtet, berichtete Maria. Sie sei dann alleine mit Fahrrad und Zelt weiter gezogen. Wo der Mann sich aufhält, sei ihr nicht bekannt. Nach ihm wird mit internationalem Haftbefehl gesucht. Nach drei Monaten sei sie in Italien angekommen und habe sich den Lebensunterhalt mit Gelegenheitsjobs verdient, sagte die 18-Jährige der Polizei.

Vor etwa zwei Jahren bezog Maria dem Bericht zufolge eine eigene Wohnung. In der vergangenen Woche meldete sie sich bei ihrem Vater und wurde von Freunden des Vaters aus Mailand nach Hause zurückgeholt.
Quelle: e110
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2013 | Freiburg | Maria-Brigitte Henselmann (13) nach über 5 Jahren wieder zuhause

#11

Ungelesener Beitrag von BSF » Fr, 7. Sep. 2018, 20:10

Nachdem man heute in Italien wohl den Mann festgegnommen hat, der dringend tatverdächtig ist, Maria damals ins Ausland mitgenommen zu haben und wo der Tatverdacht des sexuellen Missbrauchs besteht, muss man allerdings die Aussagen der letzten Tage (es soll 4 Jahre keinen Kontakt zwischen Maria und Bernhard H. gegeben habe), noch einmal in ein anderes Licht stellen. Bericht über seine Festnahme hier: https://www.freiburg-nachrichten.de/201 ... n-gefasst/
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2013 | Freiburg | Maria-Brigitte Henselmann (13) nach über 5 Jahren wieder zuhause

#12

Ungelesener Beitrag von Salva » Fr, 7. Sep. 2018, 21:07

Herzlich Willkommen bei Allcrime, @BSF :like:

Eine seltsame Geschichte über die Ereignisse der vergangenen fünf Jahre und noch seltsamer: die Verhaftung von B. Haase, ebenfalls in Italien und kurz nach Maria's Heimkehr. Fünf Jahre praktisch keine Spuren von dem ungleichen Paar und dann so ein Ende? Wenigstens ist die junge Frau soweit in Ordnung, alles andere wird sich klären. Ich bin mir sicher, dass da noch einiges kommt!
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#13

Ungelesener Beitrag von Salva » So, 9. Sep. 2018, 14:53

Neue Details im Fall Maria-Brigitte Henselmann:

Bild
Ein aktuelles Foto von Maria, von ihrer Mutter nach dem Wiederauftauchen bei Facebook gepostet (Polizei/privat).

Update vom 7. September, 10.21 Uhr:
Im Fall der jahrelang vermissten Maria aus Freiburg kommen nun immer mehr schockierende Details ans Licht. Nun veröffentlichte die 18-Jährige ein eigenes Statement über den Facebook-Account ihrer Mutter. Demnach beschreibt Maria, wie sie zunächst mit dem 40-jährigen Bernhard H. freiwillig verschwunden sei. „Da sich Herrn H.s Verhalten mir gegenüber nach unserer Flucht täglich verschlechterte, ist es mir gelungen, in Polen von ihm wegzulaufen“, gibt Maria dann den freiwilligen Grund für die alleinige Weiterreise an.

Der Grund warum sie anschließend nicht zurück zu ihrer Mutter gefahren sei, wäre: „Wir hatten gesehen, das wir mit der Polizei gesucht werden, darum bin ich erstmal weiter geflüchtet“. Auch in den nächsten Jahren traute sich die heute 18-Jährige nicht, zu ihrer Familie nach Hause. Aus Angst in ein Kinderheim gesteckt zu werden, sei sie deshalb weiter geflohen, hätte komplett auf die Nutzung aller sozialen Medien und das Internet verzichtet. Als sie sich ab ihrem 18. Geburtstag in Sicherheit glaubte, informierte sich Maria Online über die neuesten Ermittlungen. „Dabei wurde mir bewusst, wie sehr meine Familie nach mir sucht und ich konnte es vor schlechtem Gewissen nicht mehr aushalten.“

Update vom 8. September 2018, 9.01 Uhr:
Nachdem Bernhard H., der Mann mit dem Maria H. aus Freiburg vor fünf Jahren verschwunden war, in Italien gefasst wurde, wachsen Zweifel an den Aussagen der jungen Frau. Auch sonst sind noch viele Fragen offen. „Wir sind genauso überrascht wie alle anderen“, zitierte die „Stuttgarter-Zeitung.de“ am Samstag die Freiburger Polizeisprecherin Laura Riske. „Wir wissen den Ort, aber wir wissen nicht, wie die Festnahme vonstatten ging.“

Es sei nicht bekannt, ob der mit internationalem Haftbefehl wegen des Verdachts der Kindesentziehung und des sexuellen Missbrauchs gesuchte Elektriker aus Nordrhein-Westfalen in eine Polizeikontrolle geraten sei, sich selbst gestellt habe, oder ob gezielt nach ihm gefahndet worden sei. „Wir haben die Treffermeldung aus Italien bekommen“, erklärte die Polizeisprecherin, „mehr wissen wir noch nicht.“

Einen direkten Zusammenhang zwischen der Befragung von Maria H. und der Festnahme gebe es aber nicht, offenbar hat die junge Frau der Freiburger Polizei keinen Hinweis auf den Aufenthaltsort des Mannes gegeben. „Tatsächlich hatten wir uns eigentlich mehr Erkenntnisse von der Befragung erhofft.“

Update vom 9. September 2018, 11.31 Uhr:
Obwohl die Polizei Bernhard H., ehemaliger Begleiter der vor fünf Jahren verschwundenen und nun zurückgekehrten Maria H., am Freitag in Italien gefasst hatte, hatten die Beamten zur 18-Jährigen erst einmal keinen Kontakt mehr. Aktuell warten die Ermittler auf die Aussagen des festgenommenen Tatverdächtigen, wie die Badische Zeitung berichtet. Zudem werde eine Auslieferung nach Deutschland erst in spätestens einem Monat erwartet.
Quelle: tz
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#14

Ungelesener Beitrag von BSF » Mi, 12. Sep. 2018, 00:26

Aha...das Mädel hat erste Aussagen revidiert und nunmehr wohl näher an der Wahrheit Aussagen der Polizei gegenüber geäußert: sie habe mehrere Jahre mit dem Mann in Italien (Sizilien) gelebt... damit kommt die Geschichte mit der alleinigen Flucht nach 3-Monaten wieder in die Märchen-Schublade..

https://www.freiburg-nachrichten.de/201 ... rungshaft/
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#15

Ungelesener Beitrag von Salva » Mi, 12. Sep. 2018, 19:01

Ich glaube, dass sich die beiden Turteltäubchen legalisieren wollen. Ich wüsste nicht, warum Maria sonst lügen sollte. Sie ist inzwischen volljährig, also kann ihr niemand mehr etwas vorschreiben. Schon gar kein Jugendamt usw. Von daher ist Maria schon mal auf der sicheren Seite. Und was Herrn Haase betrifft: wenn beide aussagen, dass es vor Maria's 14. Geburtstag keine sexuellen Handlungen gab, blüht dem maximal eine Bewährungsstrafe. Wenn überhaupt.
Die Beiden hatten die Nase voll von ihrer Lebensweise und dem ewigen Versteckspiel. Das ist alles.
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#16

Ungelesener Beitrag von BSF » So, 16. Sep. 2018, 10:29

Es ist ja nicht nur Sex mit Minderjährigen strafbar, sondern auch die Kindesentziehung... und das ist ja offensichtlich so... er hat immerhin die Mutter fünf Jahre in Ungewissheit gelassen...
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#17

Ungelesener Beitrag von Salva » So, 16. Sep. 2018, 11:08

@BSF
BSF hat geschrieben:Es ist ja nicht nur Sex mit Minderjährigen strafbar, sondern auch die Kindesentziehung
Prinzipiell ja. Allerdings glaube ich, dass er mit einer Bewährungsstrafe davonkommen könnte. Maria lebte damals in schwierigen Verhältnissen und ihre Aktion war freiwillig. Natürlich ist der Entzug durch Haase nicht zu entschuldigen, aber ich bin auch der Meinung, dass hier so manches bedacht werden wird. Zum. in juristischer Hinsicht.

Was Maria's Mutter betrifft: da gibt es böse Berichte im Internet. Inwieweit die stimmen, weiß ich natürlich nicht. Jedenfalls gab es wohl Unterstützer, die sich gemobbt und verarscht fühlten und sich am Ende von ihr distanzierten. Aber das ist eher ein Nebenschauplatz. Die Rolle der Mutter vor Maria's Verschwinden ist wichtiger und dazu äußerte sich auch Maria's Schwester. Recht eindeutig sogar.

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