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"Schockierendes Geständnis" von Frau: Überfall durch drei Asylbewerber erfunden

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Jason Darkstone
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"Schockierendes Geständnis" von Frau: Überfall durch drei Asylbewerber erfunden

#1

Ungelesener Beitrag von Jason Darkstone » Sa, 24. Dez. 2016, 15:38

Eine Frau hat offenbar eine versuchte Vergewaltigung durch Asylanten erfunden. Grund: Sie wollte sich an Asylanten für tatsächliche Verbrechen rächen von denen sie wusste. Schräg finde ich daran, dass eines dieser Verbrechen, auf das sie sich bezieht, auch anscheinend nur erfunden war...
Die Polizei spricht von einem "schockierenden Geständnis": Eine Frau hat im oberbayerischen Waldkraiburg zugegeben, einen Überfall auf sie durch drei Männer erfunden zu haben. Sie wollte laut Polizei mit der erfundenen Geschichte Rache nehmen für vermeintliche Straftaten durch Asylbewerber.

Demnach meldete sich die Frau am Sonntagabend und teilte der Polizei mit, sie sei von drei Männern mit einem Messer überfallen worden. Die Aktivierung eines Taschenalarms verhinderte weitere Übergriffe und die Täter flüchteten. Der Haupttatverdächtige soll dunkle Hautfarbe haben. Schließlich gestand die Frau den Vorfall nur erfunden zu haben, da sie sich an Asylbewerbern für die ihr bekannt gewordenen Übergriffe in der Region rächen wollte.

Am Sonntag, 18. Dezember 2016 gegen Mittag erschien eine junge Frau aus Waldkraiburg bei der Polizeiinspektion und meldete einen Überfall. Nach ihren Angaben stieg sie nach einem Partybesuch in der Nacht von Samstag auf Sonntag gegen 00.30 Uhr in der Innenstadt aus einem Taxi.
Drei Männer lauerten Frau auf

In unmittelbarer Nähe fielen ihr drei Männer auf. Demnach hätten die Männer schnell zugepackt und ein dunkelhäutiger, etwa 20-Jähriger habe ein Messer in der Hand gehalten. Mit dem Messer fügte dieser Mann der Frau Schnittverletzungen zu, so ihre Schilderung. Es gelang der Geschädigten, den mitgeführten Taschenalarm zu aktivieren und das Alarmgeräusch vertrieb die Angreifer. Die Frau ging nach Hause und entschloss sich erst gegen Mittag, Anzeige zu erstatten.

Zur Klärung dieser massiven Straftat zogen die Beamten unmittelbar die zuständigen Kollegen der Polizei Traunstein hinzu. In Zusammenarbeit wurden mehrere Spuren verfolgt und intensiv abgeklärt. Nachdem sich zunehmende Zweifel an der Schilderung der Geschädigten ergaben, entschloss sich diese, ihre Aussage richtigzustellen.
Frau verletzte sich selbst, um Überfall vorzutäuschen

Tatsächlich hat sich die aktuell psychisch instabile Frau die nicht nur geringfügigen Verletzungen mit dem Messer selbst beigebracht. Als Motiv für den erfundenen Überfall gab sie an, dass sie über Internet und Bekannte über Straftaten durch Asylbewerber, wie Vergewaltigungen und sexuelle Übergriffe in Waldkraiburg, unterrichtet ist. Dafür wollte sie Rache nehmen und schreckte auch nicht davor zurück, sich selbst zu verletzten. Der Staatsanwaltschaft Traunstein wird nun ein Verfahren wegen Vortäuschen einer Straftat vorgelegt.

Georg Deibl, Leiter der PI Waldkraiburg: „Die Frau bezog sich u.a. konkret auf die Vergewaltigung einer 14-Jährigen in der Erstaufnahmeeinrichtung, die tatsächlich nicht stattgefunden hat. Nach ihren Angaben habe sie über Internet davon Kenntnis erlangt. An diesem Beispiel ist deutlich zu erkennen, wie gefährlich die Verbreitung von hetzerischen Unwahrheiten im Netz ist.“
Focus Online
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