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Bonn: Camperin (23) vor den Augen ihres Freundes (26) vergewaltigt l Urteil

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sweetdevil31
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Bonn: Camperin (23) vor den Augen ihres Freundes (26) vergewaltigt l Urteil

#1

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 3. Apr. 2017, 10:48

Camperin in Bonn vergewaltigt: Polizei fahndet nach Täter

03.04.2017, 09:38 Uhr
Nach der Vergewaltigung einer Camperin am Wochenende in Bonn sucht die Polizei weiter mit Hochdruck nach dem Täter.
Die Beamten gingen Hinweisen aus der Umgebung nach, sagte ein Sprecher am Montagmorgen. Die 23-Jährige und ihr Freund waren in der Nacht zum Sonntag auf einem Zeltplatz im Bereich der Siegaue überfallen und mit einem größeren Messer bedroht worden. Der Täter zwang die Frau aus dem Zelt und vergewaltigte sie. Anschließend floh er. Der 26 Jahre alte Freund alarmierte die Polizei und Rettungskräfte.

"Das Paar selbst konnte eine sehr gute Beschreibung des Täters abgeben, diese gleichen wir aktuell ab", sagte der Sprecher. Die beiden befinden sich den Angaben zufolge in seelsorgerischer Betreuung. Bei der Fahndung nach dem Täter setzte die Polizei am Sonntag einen Hubschrauber und einen Spürhund ein. Die Suche blieb zunächst erfolglos.
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So soll er aussehen:

- 20 bis 30 Jahre alt
- circa 1,80 m groß
- dunkelhäutig, schmale Statur
- Er sprach gebrochenes Englisch
- Er trug u.a. helle Jeans und kurze Sommerjacke

Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0228-150 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
Bericht bei Der Westen
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Zuletzt geändert von Salva am Mo, 3. Apr. 2017, 20:24, insgesamt 1-mal geändert.



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Re: Bonn: Camperin vergewaltigt - Polizei fahndet nach Täter

#2

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 3. Apr. 2017, 19:16

Mann mit Machete vergewaltigt Camperin in Bonn

03.04.2017, 18:22 Uhr
In einem Naherholungsgebiet bei Bonn wurde ein Paar am Wochenende von einem Mann mit langem Messer attackiert. Während die 23-Jährige vergewaltigt wurde, konnte ihr Freund nur hilflos zusehen. Die Polizei sucht mit Hilfe eines Fahndungsfotos nach dem Täter.
Bild nicht mehr vorhandenDas Phantombild zeigt den verdächtigen Mann, der mit einer Machete bewaffnet eine 23-Jährige vergewaltigt sein soll.
Die Beamten gingen Hinweisen aus der Umgebung nach, sagte ein Sprecher am Montag. Das Paar war nach Ermittlerangaben in der Nacht zum Sonntag auf einem Zeltplatz im Bereich der Siegaue überfallen und bedroht worden und der Täter zwang die Frau aus dem Zelt. Anschließend floh er. Der 26 Jahre alte Freund alarmierte die Polizei und Rettungskräfte.

"Das Paar selbst konnte eine sehr gute Beschreibung des Täters abgeben, diese gleichen wir aktuell ab", sagte der Sprecher. Die beiden befinden sich den Angaben zufolge in seelsorgerischer Betreuung. Bei der Fahndung nach dem Täter setzte die Polizei am Sonntag einen Hubschrauber und einen Spürhund ein. Die Suche blieb zunächst erfolglos.

Laut Polizeiangaben war der mutmaßliche Täter 20 bis 30 Jahre alt und ca. 1,80 Meter groß. Außerdem war er von schmaler Statur, sprach gebrochenes Englisch und trug unter anderem eine helle Jeans und eine kurze Sommerjacke.
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Habakuk
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Re: Bonn: Camperin (23) vor den Augen ihres Freundes (26) vergewaltigt - Fahndung!

#3

Ungelesener Beitrag von Habakuk » Di, 4. Apr. 2017, 03:18

@sweetdevil31

Was ist in unserem Land nur los, daß man nahezu täglich von solchen Taten lesen muss?

Ich will mir nicht vorstellen, was das mit diesem jungen Paar macht. Die sind doch beide fürs Leben gezeichnet. Sie wegen der brutalen Vergewaltigung und er, weil er ihr nicht helfen konnte.
Das kotzt mich so an...
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Re: Bonn: Camperin (23) vor den Augen ihres Freundes (26) vergewaltigt - Fahndung!

#4

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 4. Apr. 2017, 04:29

@Habakuk

Ich stimme dir voll zu...es wird immer schlimmer.

Beziehungen scheitern an Kleinigkeiten, hoffentlich haben die zwei nach der schrecklichen Tat noch eine Chance auf ein "normales" Leben :(
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Shady941
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Re: Bonn: Camperin (23) vor den Augen ihres Freundes (26) vergewaltigt - Fahndung!

#5

Ungelesener Beitrag von Shady941 » Di, 4. Apr. 2017, 10:25

Absolut abscheuliche Tat... Aber fast genauso abscheulich fand Ich die Reaktionen auf Facebook.
"Ehrenloser H****sohn kann seine Frau nichtmal verteidigen" war da beispielsweise zu lesen. Gehts noch? Wenn man mit einer riesigen Machete bedroht wird, die der Täter sicherlich während der Vergewaltigung dann auch benutzte, um die Frau in schach zu halten und diese daher jederzeit hätte töten können, was hätte der Freund bitte tun sollen? Er hat es immerhin geschafft die Polizei zu rufen aber er wird dafür jetzt genauso geächtet wie der Vergewaltiger und Ich finde das absolut unmöglich. Keiner von diesen Facebookgangstern weiß, wie es ist, sich in einer akut lebensbedrohlichen Situation zu befinden, aber im Internet machen wieder alle auf hart nach dem Motto: "Entweder würde er sterben oder Ich"... Wers glaubt.. :rage:
Mein Beileid an BEIDE Opfer :sweat:
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Re: Bonn: Camperin (23) vor den Augen ihres Freundes (26) vergewaltigt - Fahndung!

#6

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 4. Apr. 2017, 11:19

Shady941 hat geschrieben:"Ehrenloser H****sohn kann seine Frau nichtmal verteidigen" war da beispielsweise zu lesen.
Wenn er die Möglichkeit gehabt hätte, hätte er mit Sicherheit eingegriffen. Aber so wie sich die Lage schildert, hätte es Tote gegeben und von daher hat er richtig gehandelt.
Die Beiden sind ihr Leben lang gestraft...er vielleicht noch mehr wie sie :(
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Re: Bonn: Camperin (23) vor den Augen ihres Freundes (26) vergewaltigt - Fahndung!

#7

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 4. Apr. 2017, 11:39

Camperin vergewaltigt: Ermittler stellen DNA-Proben des Angreifers sicher

04.04.2017, 10:27
Nach der Vergewaltigung einer Camperin am Wochenende in Bonn fehlt den Ermittlern noch eine heiße Spur. „Es gibt keine Festnahme bislang“, sagte ein Sprecher der Polizei am Dienstagmorgen.
Mit Hochdruck gehe sie etwa 20 Hinweisen nach, die Beamten seien entsprechend mit Teams unterwegs. Nach WDR-Informationen stellten die Fahnder auch DNA-Material des Täters sicher.

23-Jährige und ihr Freund waren in der Nacht zum Sonntag nach Ermittlerangaben auf einem Zeltplatz im Bereich der Siegaue überfallen und mit einem machetenähnlichen größeren Messer bedroht worden. Zunächst habe der Täter in gebrochenem Englisch die Handys des Paares gefordert, wie das Portal „Der Westen“ berichtet. Seine eigentlichen Absichten seien jedoch rasch deutlich geworden.

„Es schlug sehr schnell in eine extreme Bedrohung und ein Sexualdelikt um“, zitiert das Portal Polizeisprecher Robert Scholten. Der Täter zwang die Frau aus dem Zelt, vergewaltigte sie und floh.

Freund handelte nach Ansicht der Polizei richtig

Nach Informationen des „Bonner General Anzeigers“ soll der Täter dem 26-Jährigen gedroht haben, dessen Freundin zu töten, falls er etwas unternehmen sollte. Der 26 Jahre alte Freund alarmierte wohl auch deshalb erst nach der Tat die Polizei und Rettungskräfte. „Er hat aus unserer Sicht alles richtig gemacht. Die Situation war extrem bedrohlich“, sagte der Polizeisprecher.

Die beiden schwer betroffenen Opfer werden seelsorgerisch betreut.

Bei der Fahndung nach dem Täter setzte die Polizei am Sonntag auch einen Hubschrauber und einen Spürhund ein. Das Paar konnte eine sehr gute Beschreibung des Täters abgeben. Mit einem Phantombild will die Polizei weitere mögliche Zeugen in dem Fall finden.
(...)
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Re: Bonn: Camperin (23) vor den Augen ihres Freundes (26) vergewaltigt - Fahndung!

#8

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 4. Apr. 2017, 16:37

Vergewaltiger könnte schon einmal aufgefallen sein

04.04.2017, 15:39 Uhr
Nach der Vergewaltigung einer jungen Camperin am Wochenende in Troisdorf schließt die Polizei nicht aus, dass der gesuchte Täter zuvor schon einmal zugeschlagen hat.
"Wir gehen davon aus, dass der Täter so wie er agiert hat, möglicherweise schon einmal aktiv gewesen ist", sagte Bonns Polizeisprecher Robert Scholten am Dienstag. Deshalb würden die Merkmale des Täters polizeiintern abgeglichen. "Wir hoffen, dass ein Kollege den Mann kennt."

Der gesuchte Mann hatte am Wochenende nach Polizeiangaben in den Siegauen bei Bonn eine 23 Jahre alte Camperin und ihren Freund aus dem Stuttgarter Raum überfallen und die Frau vergewaltigt. Seine beiden Opfer bedrohte der unbekannte Täter dabei mit einer Art Machete. Bislang fehlt den Ermittlern eine heiße Spur. Nach Angaben Scholtens gehen die Beamten derzeit rund 60 Hinweisen nach.
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Re: Bonn: Camperin (23) vor den Augen ihres Freundes (26) vergewaltigt - Fahndung!

#9

Ungelesener Beitrag von Habakuk » Mi, 5. Apr. 2017, 01:42

@Shady941

Völlig richtig!
Die Beschuldigungen gegen den Freund sind pures Maulheldentum.
Was hätte er als Unbewaffneter tun können? Einen "Heldenauftritt" hinlegen, der sehr wahrscheinlich für ihn, aber zuerst für die Freundin den Tod bedeutet hätte?
Der Mann wurde durch diese unfassbare Tat schon genug gedemütigt, unfassbar, was manche sich herausnehmen.

Was man da alles gelesen hat..."Ich wäre mit einem Zelthering auf ihn losgegangen in einem Kampf auf Leben und Tod" und ähnliche Scherze. Nö, ist klar. Absoluter Käse.
Oder auch das gern genommene : "Wenn ich Zelten gehe, dann bin ich immer abwehrbereit, blabla...".

Ich persönlich möchte einfach nur in einem Land leben, in dem ich bei einem Campingausflug nicht mit einem Machetenangriff zu rechnen habe und mein Mann sich wie Rambo bewaffnen muss, damit wir uns sicher fühlen. Und dafür hat gefälligst die Politik zu sorgen, verdammt nochmal.
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Re: Bonn: Camperin (23) vor den Augen ihres Freundes (26) vergewaltigt - Fahndung!

#10

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 5. Apr. 2017, 18:49

Mit diesen Decken will die Polizei den Täter überführen

05.04.2017 17:41
Nach der Vergewaltigung einer jungen Camperin gehen bei der Polizei Hinweise aus ganz Deutschland ein.
Bild nicht mehr vorhandenVier Decken fanden die Beamten in der Nähe des Tatorts.
Bild nicht mehr vorhandenAlle Decken haben verschiedene Farben.
Bild nicht mehr vorhandenDie Beamten hoffen, durch das Veröffentlichen der Bilder neue Hinweise zu erhalten.
Bild nicht mehr vorhandenOb die Decken dem Täter tatsächlich gehörten, ist allerdings noch unklar.
"
Wir haben den Eindruck, dass die Öffentlichkeit durchweg helfen will", sagte der Bonner Polizeisprecher Robert Scholten am Mittwoch.

Der Fahndungsschwerpunkt liege allerdings nach wie vor im Großraum Bonn. "Wir gehen aktuell mit rund 150 Hinweisen um", sagte der Polizeibeamte. Die Ermittlungskommission sei daher kurzzeitig aufgestockt worden.

Zudem veröffentlichten die Beamten vier Decken, die in der Nähe des Tatorts gefunden wurden. Möglicherweise gehören sie dem Täter und könnten dazu führen, dass der Vergewaltiger gefunden wird.
(...)
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Re: Bonn: Camperin (23) vor den Augen ihres Freundes (26) vergewaltigt - Fahndung!

#11

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 6. Apr. 2017, 19:02

Mann bedroht und vergewaltigt Camperin: Polizei findet Tatwaffe

06.04.2017, 17:55
Wenige Tage nach der Vergewaltigung einer jungen Frau in der Bonner Siegaue hat die Polizei die mutmaßliche Tatwaffe gefunden, mit der der Angreifer die Frau und ihren Freund bedroht hatte.
Bild nicht mehr vorhandenSeesack
Wie die Polizei berichtet, handelt es sich dabei um eine etwa "50 cm lange, gebogene Astsäge". Ermittler fanden die Säge etwa 60 Meter vom Tatort entfernt in tiefem Gras. Die Waffe soll nun kriminaltechnisch untersucht werden.

Die Säge hatte sich ursprünglich wohl zusammen mit Picknickdecken in einem Seesack und einem Rucksack befunden, die einem 22-Jährigen am 1. April bei einer Grillparty geklaut worden waren. Die Ermittler gehen davon aus, dass der gesuchte Täter den Rucksack oder den Seesack noch bei sich haben könnte. Bei dem Rucksack handelt es sich um das Modell "Giga Office Pro" (überwiegend schwarz, grau mit winzigen kleinen Reflektoren und zwei Flaschenhalterungen an der Seite mit Gummizug). Von dem Seesack hat die Polizei ein Bild veröffentlicht.
(...)
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Re: Bonn: Camperin (23) vor den Augen ihres Freundes (26) vergewaltigt - Fahndung!

#12

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Sa, 8. Apr. 2017, 18:45

Mutmaßlicher Macheten-Vergewaltiger in Haft

08.04.2017, 14:39 Uhr
Ein junges Paar wird im Zelt überfallen, die Frau vergewaltigt, der Täter kann fliehen. Eine Woche nach dem perfiden Verbrechen gibt es eine Festnahme.
Nach der Vergewaltigung einer jungen Camperin in der Bonner Siegaue hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Der 31-Jährige aus dem Raum Siegburg soll am vergangenen Wochenende ein junges Paar beim Zelten überfallen und die 23-jährige Frau vergewaltigt haben.

Fußgänger hatten den Mann entdeckt, der dem mit einem Phantombild gesuchten Täter ähnlich sah. Als der die Polizei sah, warf er seinen Rucksack weg, versuchte wegzurennen, wurde aber schnell gestellt. Der Mann wurde zur weiteren Überprüfung in Polizeigewahrsam gebracht.
(...)
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Re: Bonn: Camperin (23) vor den Augen ihres Freundes (26) vergewaltigt - Festnahme

#13

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 10. Apr. 2017, 11:28

Mutmaßlicher Vergewaltiger von Bonn nicht polizeibekannt

10.04.2017, 09:34 Uhr
Der mutmaßliche Täter im Fall der vergewaltigten Camperin in Bonn war bisher nicht polizeibekannt. Das habe ein Datenabgleich ergeben, sagte Polizeisprecher Robert Scholten. Der Festgenommene streite die Tat weiter ab.
Die Ermittler sind sich nach der Festnahme des 31-Jährigen am Samstag aber sicher, den Richtigen zu haben. Der Verdacht hatte sich nach einem Abgleich von DNA-Material erhärtet. LKA-Experten stellten eine Übereinstimmung der gesicherten Spuren mit dem Genmaterial des Verdächtigen fest. Ein Richter erlies am Sonntag Haftbefehl. Vor gut einer Woche soll der aus Ghana stammende Mann ein Paar aus Stuttgart beim Zelten überfallen und die 23-Jährige vor den Augen ihres Freundes vergewaltigt haben.
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Re: Bonn: Camperin (23) vor den Augen ihres Freundes (26) vergewaltigt - Festnahme

#14

Ungelesener Beitrag von DiegoTristan » Mo, 10. Apr. 2017, 15:34

@Habakuk

Habakuk schrieb:
Ich persönlich möchte einfach nur in einem Land leben, in dem ich bei einem Campingausflug nicht mit einem Machetenangriff zu rechnen habe und mein Mann sich wie Rambo bewaffnen muss, damit wir uns sicher fühlen. Und dafür hat gefälligst die Politik zu sorgen, verdammt nochmal.
Eben, die Politik kriegt das ja auch ohne Probleme hin, nur eine Frage des Wollens. Die Politiker kriegen einfach alle ein Supermankostüm und alles ist geregelt :clap:
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Re: Bonn: Camperin (23) vor den Augen ihres Freundes (26) vergewaltigt - Festnahme

#15

Ungelesener Beitrag von Habakuk » Di, 11. Apr. 2017, 04:08

@DiegoTristan

Wer soll denn sonst dafür verantwortlich sein?
Muss man Superman sein, um zu kontrollieren und zu registrieren, wer über unsere Grenzen kommt? Ich denke das nicht...
Aber schön, daß Du dich so amüsierst...

Dieser Täter wurde offenbar weder bei seiner Einreise noch danach kontrolliert. Sonst hätte man auf ein entspr. Register zurückgreifen können.
Und das sind eben politische Entscheidungen. Einem unbescholtenen Kriegsflüchtling dürfte es kaum etwas ausmachen, Fingerabdrücke oder sogar DNA abzugeben. Das ist doch kein Hexenwerk, hätte aber viele Verbrechen verhindert (auch dieses).
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Re: Bonn: Camperin (23) vor den Augen ihres Freundes (26) vergewaltigt - Festnahme

#16

Ungelesener Beitrag von Snoopy » Di, 11. Apr. 2017, 13:19

Habakuk » 11 Apr 2017, 04:08 hat geschrieben:Dieser Täter wurde offenbar weder bei seiner Einreise noch danach kontrolliert. Sonst hätte man auf ein entspr. Register zurückgreifen können.

Und das sind eben politische Entscheidungen. Einem unbescholtenen Kriegsflüchtling dürfte es kaum etwas ausmachen, Fingerabdrücke oder sogar DNA abzugeben. Das ist doch kein Hexenwerk, hätte aber viele Verbrechen verhindert (auch dieses).
Eingereist ist der Tatverdächtige anscheinend heimlich... wie will man ihn da kontrollieren? Als er aufgegriffen wurde und einen Asylantrag gestellt hat, wird er dann aber wohl das übliche Registrierungs-Prozedere durchlaufen haben. Laut Polizeisprecher war er allerdings bisher noch gar nicht polizeibekannt... von daher hätten strengere Kontrollen gerade in diesem Fall vermutlich überhaupt nichts genützt bzw. verhindert.

http://www.rp-online.de/nrw/panorama/ca ... -1.6748571
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Re: Bonn: Camperin (23) vor den Augen ihres Freundes (26) vergewaltigt - Festnahme

#17

Ungelesener Beitrag von Habakuk » Mi, 12. Apr. 2017, 04:45

@Snoopy

Was heißt da "heimlich"? Er war immerhin in einer Asylunterkunft untergebracht. Und wurde trotzdem erst durch eine Zeugenaussage überführt. Sonst hätte man ihn nicht gekriegt oder was (trotz DNA)?
Es ist eben die Frage, was das "übliche" Prozedere taugt, wenn sich Leute hier mit Mehrfachidentitäten aufhalten können, wie zB Amri. So etwas könnte leicht vermieden werden, das ist meine Meinung. Es ist recht und schön, Flüchtlinge aufzunehmen, aber nicht so.
Hier versagt doch der Staat völlig...
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Re: Bonn: Camperin (23) vor den Augen ihres Freundes (26) vergewaltigt - Festnahme

#18

Ungelesener Beitrag von Snoopy » Mi, 12. Apr. 2017, 09:28

Habakuk » 12 Apr 2017, 04:45 hat geschrieben:Was heißt da "heimlich"? Er war immerhin in einer Asylunterkunft untergebracht.
Ja - später war er in einer Asylunterkunft untergebracht. Nachdem er heimlich eingereist war, und man ihn kurz danach aufgegriffen hatte. Was ist daran so schwer zu verstehen?
Habakuk » 12 Apr 2017, 04:45 hat geschrieben:Und wurde trotzdem erst durch eine Zeugenaussage überführt.
Was erwartest du denn eigentlich? Erst meinst du, dieses Verbrechen hätte durch strengere Kontrollen verhindert werden können (was total unrealistisch ist)... und nun verlangst du, dass dann aber zumindest unmittelbar nach der Tat der Täter bereits glasklar identifiziert sein und quasi zeitgleich auch die Verhaftung stattfinden muss? Wie soll das gehen?

Der Mann konnte nur wenige Tage nach der Tat verhaftet werden, weil Passanten durch das veröffentlichte Phantombild auf ihn aufmerksam wurden. Gerade in diesem Fall ist also nun wirklich keine Panne oder sonstwas passiert... im Gegenteil, die Fahndung führte ausgesprochen schnell zum Erfolg.
Habakuk » 12 Apr 2017, 04:45 hat geschrieben:Sonst hätte man ihn nicht gekriegt oder was (trotz DNA)?
Und? Keine Person kann man so einfach anhand genetischer Merkmale identifizieren, wenn sie nicht schon mal einschlägig strafrechtlich in Erscheinung getreten ist, und man daher ihr DNA-Profil gespeichert hat. Und ob man eine identifizierte Person dann auch "kriegt", ist ohnehin nochmal wieder eine ganz andere Sache. Glücklicherweise leben wir noch nicht in einem totalen Überwachungsstaat und tragen alle einen Chip unter der Haut... ^^.
Habakuk » 12 Apr 2017, 04:45 hat geschrieben:Es ist eben die Frage, was das "übliche" Prozedere taugt, wenn sich Leute hier mit Mehrfachidentitäten aufhalten können, wie zB Amri. So etwas könnte leicht vermieden werden, das ist meine Meinung. Es ist recht und schön, Flüchtlinge aufzunehmen, aber nicht so.
Hier versagt doch der Staat völlig...
Amri ist ein ganz anderer Fall. Da ist sicherlich viel falsch gelaufen. Ich halte es aber auch in dem Fall für fraglich, ob eine strengere Registrierungsprozedur irgendetwas genützt hätte - denn man konnte ja durchaus auch so schon seine verschiedenen Identitäten aufdecken. Der Fehler lag wohl eher woanders.

Aber wenn du zu wissen meinst, wie man so etwas leicht vermeiden könne, dann unterbreite den zuständigen Stellen doch einfach mal deine konkreten Vorschläge. Mit Kostenaufstellung, Finanzierungsplan, Personalbedarf etc. pp.. Die sind bestimmt dankbar dafür... ;)
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Re: Bonn: Camperin (23) vor den Augen ihres Freundes (26) vergewaltigt - Festnahme

#19

Ungelesener Beitrag von Habakuk » Do, 13. Apr. 2017, 04:19

@Snoopy

Daran ist nichts schwer zu verstehen. Er hat aber mit seiner illegalen Einreise bereits eine Straftat begangen. Und spätestens da hätte er auch in einer entspr. Datei erfasst sein müssen meiner Meinung nach.

Und das werfe ich eben den Verantwortlichen vor, diese Blauäugigkeit. Tun wir doch bitte nicht länger so, als kämen NUR Schutzbedürftige.
Es kommen eben viele aus anderen Gründen, zB wegen einer kriminellen Vergangenheit, siehe den Mörder von Maria L.
Wer keinen nachvollziehbaren Identitätsnachweis erbringen kann, der müsste eben auch mit einer DNA-Abgabe rechnen, auch zum eigenen Schutz. Das wäre für mich nur fair. So sehe ich das eben...
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Re: Bonn: Camperin (23) vor den Augen ihres Freundes (26) vergewaltigt - Festnahme

#20

Ungelesener Beitrag von Snoopy » Do, 13. Apr. 2017, 09:32

Habakuk » 13 Apr 2017, 04:19 hat geschrieben:Er hat aber mit seiner illegalen Einreise bereits eine Straftat begangen.
Nur wenn er a) sich nicht sofort nach der Einreise bei den Behörden meldet um um Asyl ersucht, und b) nicht aus einem Land stammt, in dem er bedroht wird. a) ist u.U. schwer bis gar nicht nachzuweisen, und b) muss zunächst mal ermittelt werden. Es ist also mitnichten von vornherein bewiesen, dass er eine Straftat begangen hat.
Habakuk » 13 Apr 2017, 04:19 hat geschrieben:Und spätestens da hätte er auch in einer entspr. Datei erfasst sein müssen meiner Meinung nach.

Und das werfe ich eben den Verantwortlichen vor, diese Blauäugigkeit. Tun wir doch bitte nicht länger so, als kämen NUR Schutzbedürftige.
Es kommen eben viele aus anderen Gründen, zB wegen einer kriminellen Vergangenheit, siehe den Mörder von Maria L.
Wer keinen nachvollziehbaren Identitätsnachweis erbringen kann, der müsste eben auch mit einer DNA-Abgabe rechnen, auch zum eigenen Schutz. Das wäre für mich nur fair. So sehe ich das eben...
So wie du argumentierst, müsste von nahezu jedem Flüchtling, der nach Deutschland kommt, eine DNA-Probe genommen werden. Ich glaube kaum, dass dieser Aufwand überhaupt zu bewältigen wäre. Zudem steht der Aufwand wohl in keinem Verhältnis zu dem zusätzlichen Nutzen, den die Kenntnis des DNA-Profils bringen würde. Anhand von Fingerabdrücken sind Personen in aller Regel ja auch schon gut zu identifizieren.

Und was soll das, nun schon wieder einen völlig anders gelagerten Fall in die Diskussion zu bringen. Außer dass es sich bei den (mutmaßlichen) Tätern um Asylsuchende gehandelt hat, haben diese Fälle doch gar keine Gemeinsamkeiten. In diesem Fall hatte der Tatverdächtige anscheinend eben keine kriminelle Vergangenheit, also kann man den Behörden hier auch nicht vorwerfen, irgendetwas versäumt zu haben. Solche Verbrechen geschehen eben - das wird sich nie verhindern lassen, solange die Menschheit existiert. Wir brauchen auch nicht so zu tun, als seien alle deutschen Männer Unschuldslämmchen... auch unter denen gibt es Mörder und Vergewaltiger. Und deutsche Frauen begehen ebenfalls Verbrechen. Trotzdem stellt man nicht alle unter Generalverdacht und sammelt prophylaktisch ihre DNA, damit man sie für den Fall der Fälle dann auch problemlos identifizieren kann.
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Re: Bonn: Camperin (23) vor den Augen ihres Freundes (26) vergewaltigt - Festnahme

#21

Ungelesener Beitrag von Salva » Fr, 14. Apr. 2017, 02:45

Snoopy hat geschrieben:Wir brauchen auch nicht so zu tun, als seien alle deutschen Männer Unschuldslämmchen... auch unter denen gibt es Mörder und Vergewaltiger. Und deutsche Frauen begehen ebenfalls Verbrechen. Trotzdem stellt man nicht alle unter Generalverdacht und sammelt prophylaktisch ihre DNA, damit man sie für den Fall der Fälle dann auch problemlos identifizieren kann.
Setzt es denn dem ganzen Treiben nicht die Krone auf, wenn jemand Straftaten an Menschen begeht, von denen er Schutz und Hilfe erwartet und die auch bekommt?
Und was diese prophylaktische DNS-Entnahme und -speicherung betrifft: ich bin zwar ein Verfechter der Demokratie, befürchte aber, dass die uns das Genick brechen wird. Außerdem müssen DNS-Speicherungen nicht immer etwas schlechtes sein. Da Flüchtlinge und Asylsuchende zwar meist ein Handy aber keine Papiere besitzen, kann die DNS durchaus hilfreich sein wenn es z.B. darum geht, eventuelle Familienzugehörigkeiten zu klären. Oder auch zur Altersbestimmung. Allesamt Daten und Angaben, über die jeder von uns Bundesbürgern verfügt und zwar über die Geburtsurkunde, Stammbuch usw.
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Re: Bonn: Camperin (23) vor den Augen ihres Freundes (26) vergewaltigt - Festnahme

#22

Ungelesener Beitrag von Habakuk » Fr, 14. Apr. 2017, 07:42

@Snoopy

Wer geht denn davon aus, daß alle Deutschen (ob Mann oder Frau) Unschuldslämmer sind? Ich sicher nicht. Hab ich nirgendwo geschrieben.
Es geht aber darum, daß durch eine völlig unkontrollierte Einwanderung zusätzliche Gefahren entstehen. Und das sehen wir im Moment fast täglich.
Es ist also die Frage, was man tun kann um die Unerwünschten zu erfassen. Und da sage ich ehrlich, daß ich es als zumutbar empfinde, wenn ein Einwanderer ohne Papiere zB DNA abgeben muss.
Wir sind doch momentan in einer Situation, in der es viele schwarze Schafe gibt, unter denen auch andere Hilfsbedürftige leiden. Mich würde das als wirklichen Flüchtling richtig ankotzen, wenn ich zB mit meinen Peinigern in einen Topf geworfen würde und es würde mich nicht stören, deshalb auch DNA abzugeben (was ja ein Kinkerlitzchen ist).
Wir sind nunmal in Zeiten, die eigene Herausforderungen stellen, leider, aber so ist es...
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Re: Bonn: Camperin (23) vor den Augen ihres Freundes (26) vergewaltigt - Festnahme

#23

Ungelesener Beitrag von Habakuk » Fr, 14. Apr. 2017, 07:59

@Salva

Zumal es ja auch nach einigen Morden schon Massen-DNA-Tests gab. Finde ich jetzt auch nicht schlimm, solange es nur zur Aufklärung schwerer Verbrechen benutzt wird. Es ist EINE Möglichkeit. Ronny Rieken wurde zB so überführt und das ist gut so.
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Re: Bonn: Camperin (23) vor den Augen ihres Freundes (26) vergewaltigt - Festnahme

#24

Ungelesener Beitrag von Salva » Fr, 14. Apr. 2017, 11:52

@Habakuk
Solche Maßnahmen werden sich womöglich nicht einmal dann durchsetzen lassen, wenn es ganz schlimm wird. Ein entsprechender Punkt im Einwanderungsgesetz wird schon alleine am Gleichberechtigungsgrundsatz scheitern. Wenn dazu auch noch Wörter wie Rassismus und Nazitum hinzukommen, ist nicht nur der Gesetzgeber gelähmt. Das weiß auch die andere Seite und handelt entsprechend. Welchen Einfluss die inzwischen haben, sehen wir doch bereits an der Berichterstattung.
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Re: Bonn: Camperin (23) vor den Augen ihres Freundes (26) vergewaltigt - Festnahme

#25

Ungelesener Beitrag von Snoopy » Mo, 17. Apr. 2017, 22:27

Salva » 14 Apr 2017, 02:45 hat geschrieben:Setzt es denn dem ganzen Treiben nicht die Krone auf, wenn jemand Straftaten an Menschen begeht, von denen er Schutz und Hilfe erwartet und die auch bekommt?
Welchem "ganzen Treiben" denn?

Ob ich eine Tat für ganz besonders verwerflich halte, kann ich so pauschal wirklich nicht sagen. Um mir zumindest halbwegs eine Meinung darüber bilden zu können, bräuchte ich sicherlich ein paar mehr Informationen als die, dass es sich bei einem mutmaßlichen Täter um einen Asylsuchenden handelt.
Salva » 14 Apr 2017, 02:45 hat geschrieben:Und was diese prophylaktische DNS-Entnahme und -speicherung betrifft: ich bin zwar ein Verfechter der Demokratie, befürchte aber, dass die uns das Genick brechen wird.
Wie meinst du das?
Salva » 14 Apr 2017, 02:45 hat geschrieben:Außerdem müssen DNS-Speicherungen nicht immer etwas schlechtes sein. Da Flüchtlinge und Asylsuchende zwar meist ein Handy aber keine Papiere besitzen, kann die DNS durchaus hilfreich sein wenn es z.B. darum geht, eventuelle Familienzugehörigkeiten zu klären. Oder auch zur Altersbestimmung. Allesamt Daten und Angaben, über die jeder von uns Bundesbürgern verfügt und zwar über die Geburtsurkunde, Stammbuch usw.
Dass DNA-Analysen immer schlecht sein müssen, sage ich ja gar nicht. Zur Klärung spezieller Fragestellungen sind sie sicherlich nützlich und kommen bei Bedarf ja vermutlich auch mal zum Einsatz. Aber in einer generellen Erfassung des DNA-Profils aller Asylsuchenden sehe ich kein adäquates Kosten-Nutzen-Verhältnis.
Habakuk » 14 Apr 2017, 07:42 hat geschrieben:Wer geht denn davon aus, daß alle Deutschen (ob Mann oder Frau) Unschuldslämmer sind? Ich sicher nicht. Hab ich nirgendwo geschrieben.
Naja... wenn du schreibst, dass du einfach nur in einem Land leben möchtest, in dem du bei einem Campingausflug nicht mit einem Machetenangriff zu rechnen hast, und dafür habe gefälligst die Politik zu sorgen... und dann im Folgenden vehement die standardmäßige Durchführung von DNA-Tests für Einwanderer/Asylsuchende forderst... dann hört sich das für mich allerdings so an, als meintest du, mit dieser Maßnahme sei dein Ziel, dass du dich bei Campen sicher fühlen kannst, zu erreichen. Ergo scheinst du Nicht-Einwanderer nicht für gefährlich zu halten - denn für die forderst du dieselbe Maßnahme nicht. Dass sie über eine Geburtsurkunde und einen Pass verfügen, kann dabei ja wohl kein Argument sein... diese Dokumente werden nun mal seltenst von Tätern bei der Begehung von Straftaten am Tatort zurückgelassen, damit man sie auch ja problemlos überführen kann... :OO:
Habakuk » 14 Apr 2017, 07:42 hat geschrieben:Es geht aber darum, daß durch eine völlig unkontrollierte Einwanderung zusätzliche Gefahren entstehen. Und das sehen wir im Moment fast täglich.
Zumindest lesen wir darüber momentan fast täglich. Soweit ich weiß, ist es in Deutschland aber aktuell nicht gefährlicher als in den Jahren zuvor. Und insgesamt ist die Kriminalitätsrate in den letzten Jahrzehnten ohnehin eher rückläufig. Wir leben momentan also tatsächlich wohl ausgesprochen sicher... auch wenn der subjektive Eindruck ein anderer sein mag.
Habakuk » 14 Apr 2017, 07:42 hat geschrieben:Es ist also die Frage, was man tun kann um die Unerwünschten zu erfassen. Und da sage ich ehrlich, daß ich es als zumutbar empfinde, wenn ein Einwanderer ohne Papiere zB DNA abgeben muss.
Wir sind doch momentan in einer Situation, in der es viele schwarze Schafe gibt, unter denen auch andere Hilfsbedürftige leiden. Mich würde das als wirklichen Flüchtling richtig ankotzen, wenn ich zB mit meinen Peinigern in einen Topf geworfen würde und es würde mich nicht stören, deshalb auch DNA abzugeben (was ja ein Kinkerlitzchen ist).
Das Abgeben ist sicherlich eher noch ein Kinkerlitzchen... aber die Analyse nicht. Und worin deiner Meinung nach der entscheidende Vorteil im Vergleich zu Fingerabdrücken besteht, und was also den enormen Mehraufwand rechtfertigen soll, hast du auch noch nicht erläutert.
Salva » 14 Apr 2017, 11:52 hat geschrieben:Solche Maßnahmen werden sich womöglich nicht einmal dann durchsetzen lassen, wenn es ganz schlimm wird. Ein entsprechender Punkt im Einwanderungsgesetz wird schon alleine am Gleichberechtigungsgrundsatz scheitern. Wenn dazu auch noch Wörter wie Rassismus und Nazitum hinzukommen, ist nicht nur der Gesetzgeber gelähmt. Das weiß auch die andere Seite und handelt entsprechend. Welchen Einfluss die inzwischen haben, sehen wir doch bereits an der Berichterstattung.
Wenn meinst du mit "andere Seite", und von welcher "beeinflussten Berichterstattung" redest du :thinking:?
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Re: Bonn: Camperin (23) vor den Augen ihres Freundes (26) vergewaltigt - Festnahme

#26

Ungelesener Beitrag von Salva » Di, 18. Apr. 2017, 00:26

Snoopy hat geschrieben:Welchem "ganzen Treiben" denn?
Dem hier:
Snoopy hat geschrieben:Wir brauchen auch nicht so zu tun, als seien alle deutschen Männer Unschuldslämmchen... auch unter denen gibt es Mörder und Vergewaltiger. Und deutsche Frauen begehen ebenfalls Verbrechen.
Es ist klar, dass längst nicht alle deutsche Frauen und Männer Unschuldslämmchen sind. Aber um die geht's hier nicht.
Snoopy hat geschrieben:Ob ich eine Tat für ganz besonders verwerflich halte, kann ich so pauschal wirklich nicht sagen. Um mir zumindest halbwegs eine Meinung darüber bilden zu können, bräuchte ich sicherlich ein paar mehr Informationen als die, dass es sich bei einem mutmaßlichen Täter um einen Asylsuchenden handelt.
Wenn ich jemanden bei mir aufnehme, ein Dach über den Kopf, Nahrung, Schutz und Hilfe gebe und der mir dafür die Bude ausräumt oder vielleicht einen über die Rübe zieht - oder noch viel viel schlimmer: Frau oder Kind missbraucht und sogar tötet, hat das schon eine etwas andere Qualität. Darum geht's.
Snoopy hat geschrieben:Dass DNA-Analysen immer schlecht sein müssen, sage ich ja gar nicht. Zur Klärung spezieller Fragestellungen sind sie sicherlich nützlich und kommen bei Bedarf ja vermutlich auch mal zum Einsatz. Aber in einer generellen Erfassung des DNA-Profils aller Asylsuchenden sehe ich kein adäquates Kosten-Nutzen-Verhältnis.
In Zeiten des globalen Dschihads und Rassismus, der sich offen und ungeniert gegen die weiße Rasse richtet, kann zunächst niemand vorhersehen bzw. wissen, welcher Flüchtling oder Asylsuchende welche Absicht hat. Von daher ist es mehr als recht, wenn ein Staat von den Menschen, die vor allem ohne Identitätsnachweis einreisen, wenigstens Fingerabdrücke und DNS speichert und zeitnah mit den Analyse- und Informationssystemen abgleichen kann. Und weil du das Kosten-Nutzen-Verhältnis ansprichst: was kostet denn die massive Aufstockung der Ordnungs- und Sicherheitsorgane bzw. -einrichtungen? Was ist dir deine Sicherheit wert? Oder die rasche und transparente Aufklärung einer Straftat?
Snoopy hat geschrieben:Wenn meinst du mit "andere Seite", und von welcher "beeinflussten Berichterstattung" redest du :thinking:?
Von der, die uns nichts Gutes will. Und nur ein Beispiel für die "beeinflusste Berichterstattung": wenn es sich zu 99,9% um einen Täter handelt, der als Flüchtling oder Asylsuchender in Deutschland einreiste und bei dessen Tatbeschreibung oder Polizeimeldung kein Wort darüber verloren wird.
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Re: Bonn: Camperin (23) vor den Augen ihres Freundes (26) vergewaltigt - Festnahme

#27

Ungelesener Beitrag von Snoopy » Di, 18. Apr. 2017, 15:19

Salva » 18 Apr 2017, 00:26 hat geschrieben:Wenn ich jemanden bei mir aufnehme, ein Dach über den Kopf, Nahrung, Schutz und Hilfe gebe und der mir dafür die Bude ausräumt oder vielleicht einen über die Rübe zieht - oder noch viel viel schlimmer: Frau oder Kind missbraucht und sogar tötet, hat das schon eine etwas andere Qualität. Darum geht's.
Nein, dieser Meinung bin ich nicht. Wie schon gesagt - so pauschal würde ich das niemals beurteilen.
Salva » 18 Apr 2017, 00:26 hat geschrieben:Von daher ist es mehr als recht, wenn ein Staat von den Menschen, die vor allem ohne Identitätsnachweis einreisen, wenigstens Fingerabdrücke und DNS speichert und zeitnah mit den Analyse- und Informationssystemen abgleichen kann.
Die Fingerabdrücke werden ja auch routinemäßig registriert. Und das dürfte in der Regel zur Identifikation eventueller Asylbetrüger oder Krimineller völlig ausreichen.
Salva » 18 Apr 2017, 00:26 hat geschrieben:Und weil du das Kosten-Nutzen-Verhältnis ansprichst: was kostet denn die massive Aufstockung der Ordnungs- und Sicherheitsorgane bzw. -einrichtungen? Was ist dir deine Sicherheit wert? Oder die rasche und transparente Aufklärung einer Straftat?
Keine Ahnung, was das kostet. Jedenfalls nicht wenig, nehme ich an.

Dass sich die Sicherheit durch eine solche Maßnahme entscheidend erhöhen würde, kann ich ohnehin nicht erkennen, da man damit ja kaum Straftaten verhindern könnte. Und was die (schnellere) Aufklärung angeht - so etwas wäre einerseits natürlich sehr schön. Andererseits fände ich es aber nicht gerechtfertigt, eine bestimmte Gruppe von Personen zu einem DNA-Test zu verpflichten und eine andere Gruppe von dieser Pflicht auszunehmen, ohne eine ausreichende Begründung für diese Unterscheidung zu haben. Solange also nicht eindeutig erwiesen ist, dass Flüchtlinge signifikant häufiger als Nicht-Flüchtlinge Straftaten begehen, bei denen die Kenntnis ihres DNA-Profils zur Aufklärung beitragen könnte, sehe ich auch keine Rechtfertigung für eine selektive DNA-Testung bei dieser Personengruppe.
Salva » 18 Apr 2017, 00:26 hat geschrieben:Von der, die uns nichts Gutes will.
Das hört sich ehrlich gesagt immer noch recht kryptisch an...
Salva » 18 Apr 2017, 00:26 hat geschrieben:Und nur ein Beispiel für die "beeinflusste Berichterstattung": wenn es sich zu 99,9% um einen Täter handelt, der als Flüchtling oder Asylsuchender in Deutschland einreiste und bei dessen Tatbeschreibung oder Polizeimeldung kein Wort darüber verloren wird.
Dass es sich bei dem Täter um eine als Flüchtling oder Asylsuchender nach Deutschland eingereiste Person handelte, wusste man ja auch gar nicht. Oder hat der Mensch sich vor dem Überfall als solcher vorgestellt??? Man wusste, dass es sich laut Zeugenbeschreibungen um einen dunkelhäutigen jungen Mann gehandelt haben sollte, der gebrochen Englisch sprach. Und genau das wurde auch berichtet bzw. war auch aufgrund des zeitnah veröffentlichten Fahndungsfotos klar erkennbar. Es ist doch nur korrekt und richtig, dass man in diesem Fall nicht gleich mit vermeintlichen Fakten um sich geworfen hat, die bis dato noch gar nicht gesichert waren! Oft genug läuft das ja leider auch ganz anders.

Also - ich kann darin nun wirklich keine irgendwie negativ beeinflusste Berichterstattung erkennen. Ganz im Gegenteil.
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Re: Bonn: Camperin (23) vor den Augen ihres Freundes (26) vergewaltigt - Festnahme

#28

Ungelesener Beitrag von Salva » Di, 18. Apr. 2017, 17:35

Snoopy hat geschrieben:Die Fingerabdrücke werden ja auch routinemäßig registriert. Und das dürfte in der Regel zur Identifikation eventueller Asylbetrüger oder Krimineller völlig ausreichen.
Mehr schlecht als recht, aber die Behörden bleiben dran. Schon wegen der Terrorgefahr. Das die Fingerabdrücke ausreichen, sehe ich nicht so und das stimmt auch nicht. Gehen wir mal von einer Straftat aus, dann reicht es doch schon, wenn ein Täter Handschuhe trägt. Keine DNS-Spuren zu hinterlassen, ist heutzutage allerdings ein Kunststück. Erst recht bei einer Vergewaltigung. Und zur Alters- und Zugehörigkeitsbestimmung taugen Fingerprints erst rechts nichts.
Snoopy hat geschrieben:Keine Ahnung, was das kostet. Jedenfalls nicht wenig, nehme ich an.
Stimmt. Nicht wenig. Alleine die Sicherheitsmaßnahmen für das Münchner Oktoberfest im letzten Jahr kosteten dem Steuerzahler 3,6 Millionen Euro. Wir bewegen uns also locker im Milliarden-Bereich.
Snoopy hat geschrieben:Dass sich die Sicherheit durch eine solche Maßnahme entscheidend erhöhen würde, kann ich ohnehin nicht erkennen, da man damit ja kaum Straftaten verhindern könnte. Und was die (schnellere) Aufklärung angeht - so etwas wäre einerseits natürlich sehr schön.
Straftaten lassen sich auch nicht durch die Todesstrafe verhindern und schon gar nicht durch die Speicherung von DNS oder Fingerabdrücke. Klar. Zur Aufklärung von Straftaten oder Identifizierung von gefährlichen Personen anhand von Datenbanken, sind solche Maßnahmen aber praktisch unerlässlich und dienen somit doch wieder der Vorbeugung.
Snoopy hat geschrieben:Andererseits fände ich es aber nicht gerechtfertigt, eine bestimmte Gruppe von Personen zu einem DNA-Test zu verpflichten und eine andere Gruppe von dieser Pflicht auszunehmen, ohne eine ausreichende Begründung für diese Unterscheidung zu haben. Solange also nicht eindeutig erwiesen ist, dass Flüchtlinge signifikant häufiger als Nicht-Flüchtlinge Straftaten begehen, bei denen die Kenntnis ihres DNA-Profils zur Aufklärung beitragen könnte, sehe ich auch keine Rechtfertigung für eine selektive DNA-Testung bei dieser Personengruppe.
Und genau das meinte ich damit als ich sagte, dass uns unsere Demokratie das Genick bricht. Diskutieren wir wieder darüber, wenn es in Deutschland richtig gekracht hat. Okay?
Snoopy hat geschrieben:Das hört sich ehrlich gesagt immer noch recht kryptisch an...
Dann bist du offenbar nicht ausreichend informiert, was die aktuelle Sicherheitslage in der BRD betrifft.
Snoopy hat geschrieben:Dass es sich bei dem Täter um eine als Flüchtling oder Asylsuchender nach Deutschland eingereiste Person handelte, wusste man ja auch gar nicht. Oder hat der Mensch sich vor dem Überfall als solcher vorgestellt??? Man wusste, dass es sich laut Zeugenbeschreibungen um einen dunkelhäutigen jungen Mann gehandelt haben sollte, der gebrochen Englisch sprach. Und genau das wurde auch berichtet bzw. war auch aufgrund des zeitnah veröffentlichten Fahndungsfotos klar erkennbar. Es ist doch nur korrekt und richtig, dass man in diesem Fall nicht gleich mit vermeintlichen Fakten um sich geworfen hat, die bis dato noch gar nicht gesichert waren! Oft genug läuft das ja leider auch ganz anders.

Also - ich kann darin nun wirklich keine irgendwie negativ beeinflusste Berichterstattung erkennen. Ganz im Gegenteil.
Dazu kann ich dir nur raten, mal einige Monate lang täglich die Meldungen verschiedener Quellen durchzulesen. Spätestens dann wird dir bewusst, welche krasse Unterschiede es selbst bei den Staatsanwaltschaften hinsichtlich der eingeleiteten bzw. veröffentlichten Fahnungsmaßnahmen gibt. Und erst recht, welche Informationen dabei bewusst vorenthalten werden. Und dir wird auffallen, wie häufig Straftaten durch die Behörden nur grob beschrieben oder gar bagatellisiert werden.

Mal kurz weg von diesem Fall hier und nochmal zurück zu den Flüchtlingen. Nur als Beispiel:
2015 wurde vermeldet, dass 17 Flüchtlinge vor der Küste Siziliens ertrunken sind. Klar, dass der Aufschrei nach besserer und effektiverer Hilfe wieder aufflammte. Was später aber erst durch investigative Journalisten aufgedeckt wurde: es handelte sich dabei um christliche Flüchtlinge, die von muslimischen Flüchtlingen über Bord geworfen wurden, noch bevor die italienische Küstenwache alle sicher an Land schaffen konnte. Zudem wurde wieder überdeutlich, dass die Schlepper, von denen immer die Rede ist, in der großen Mehrheit Abordnungen des ISIS sind, die damit Unmengen an Geld für ihre Sache scheffeln UND bei der Gelegenheit speziell ausgebildete Kämpfer nach Europa einschleusen, um auch bei uns weitere Netzwerke aufzubauen bzw. zu vertiefen, Anhänger zu rekrutieren und Anschläge vorzubereiten. Wenn ich bedenke, dass all' diese Gefährder ohne Identitätsnachweis einreisen und denen auch wegen deiner Begründung weder Fingerabdrücke oder DNS genommen werden sollen... Ich denke, du weißt was ich meine.
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Re: Bonn: Camperin (23) vor den Augen ihres Freundes (26) vergewaltigt - Festnahme

#29

Ungelesener Beitrag von Snoopy » Di, 18. Apr. 2017, 19:26

Salva » 18 Apr 2017, 17:35 hat geschrieben:Mehr schlecht als recht, aber die Behörden bleiben dran.
Wieso mehr schlecht als recht? Die Fingerabdrücke abzunehmen, gehört in Deutschland jedenfalls zur standardmäßigen Registrierungsprozedur von Flüchtlingen, so wie ich es verstanden habe.
Salva » 18 Apr 2017, 17:35 hat geschrieben:Das die Fingerabdrücke ausreichen, sehe ich nicht so und das stimmt auch nicht. Gehen wir mal von einer Straftat aus, dann reicht es doch schon, wenn ein Täter Handschuhe trägt. Keine DNS-Spuren zu hinterlassen, ist heutzutage allerdings ein Kunststück. Erst recht bei einer Vergewaltigung. Und zur Alters- und Zugehörigkeitsbestimmung nutzen Fingerprints erst rechts nichts.
Darum schrieb ich ja auch, es reicht zur Identifizierung von Asylbetrügern und Kriminellen. Bereits registrierten/aktenkundigen, meinte ich natürlich... denn von denen hat man ja eben auch schon die Fingerabdrücke.

Und zu der Ermittlung bei Taten, in denen DNA-Spuren, aber keine Fingerabdrücke hinterlassen wurden, hatte ich mich schon geäußert: Die selektive Registrierung von DNA-Profilen bei Flüchtlingen fände ich nur sinnvoll und gerechtfertigt, wenn man per se davon ausgehen könnte, dass diese bestimmte Personengruppe ein besonderes Risiko darstellt, solche Taten zu begehen - was ich bisher nicht erkennen kann. Bei der "Alters- und Zugehörigkeitsbestimmung" sehe ich zudem das Problem, dass die Methoden dafür ohnehin wohl noch mal deutlich aufwändiger sind als eine "normale" DNA-Analyse; trotzdem sind sie noch stark fehlerbehaftet, und bisher kaum ausgereift genug für die ermittlerische Praxis.
Salva » 18 Apr 2017, 17:35 hat geschrieben:Und genau das meinte ich damit als ich sagte, dass uns unsere Demokratie das Genick bricht. Diskutieren wir wieder darüber, wenn es in Deutschland richtig gekracht hat. Okay?
Wie willst du denn sonst begründen, warum man nur diese bestimmten Personen testen soll? Oder hieltest du so eine Begründung nicht für notwendig? Also, tut mir leid... ich fände es jedenfalls höchst fragwürdig, Menschen allein aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer artifiziellen und höchst heterogenen Gruppe einfach mal im Voraus unter Generalverdacht zu stellen, ohne dass es dafür eine sachliche, plausible Grundlage gibt.

Allerdings könnte man sich natürlich auch im Namen der Sicherheit dafür aussprechen, von ALLEN Personen, die sich in Deutschland aufhalten, ein DNA-Profil zu speichern. Dann hätte man schließlich noch mehr Sicherheit :)! Fändest du das begrüßenswert und sinnvoll? Und was ist dann mit einem implantierten Computerchip, mit dem man jeden Menschen jederzeit orten könnte? Noch mehr Sicherheit, ist doch prima - oder? :cool:
Salva » 18 Apr 2017, 17:35 hat geschrieben:Dazu kann ich dir nur raten, mal einige Monate lang täglich die Meldungen verschiedener Quellen durchzulesen. Spätestens dann wird dir bewusst, welche krasse Unterschiede es selbst bei den Staatsanwaltschaften hinsichtlich der eingeleiteten bzw. veröffentlichten Fahnungsmaßnahmen gibt. Und erst recht, welche Informationen dabei bewusst vorenthalten werden. Und dir wird auffallen, wie häufig Straftaten durch die Behörden nur grob beschrieben oder gar bagatellisiert werden.
Solange das bekannt gegeben wird, was aller Voraussicht nach dazu nötig ist, die Straftaten aufzuklären, und woran ein berechtigtes öffentliches Interesse besteht, finde ich es nur richtig, wenn man sich mit weitergehenden Informationen zurückhält. Insbesondere mit solchen, bei denen es sich eher um Gerüchte und Vermutungen denn um gesicherte Erkenntnisse handelt.
Salva » 18 Apr 2017, 17:35 hat geschrieben:Mal kurz weg von diesem Fall hier und nochmal zurück zu den Flüchtlingen. Nur als Beispiel:
2016 wurde vermeldet, dass 17 Flüchtlinge vor der Küste Siziliens ertrunken sind. Klar, dass der Aufschrei nach besserer und effektiverer Hilfe wieder aufflammte. Was später aber erst durch investigative Journalisten aufgedeckt wurde: es handelte sich dabei um christliche Flüchtlinge, die von muslimischen Flüchtlingen über Bord geworfen wurden, noch bevor die italienische Küstenwache alle sicher an Land schaffen konnte. Zudem wurde wieder überdeutlich, dass die Schlepper, von denen immer die Rede ist, in der großen Mehrheit Abordnungen des ISIS sind, die damit Unmengen an Geld für ihre Sache scheffeln UND bei der Gelegenheit speziell ausgebildete Kämpfer nach Europa einschleusen, um auch bei uns weitere Netzwerke aufzubauen bzw. zu vertiefen, Anhänger zu rekrutieren und Anschläge vorzubereiten. Wenn ich bedenke, dass all' diese Gefährder ohne Identitätsnachweis einreisen und denen auch wegen deiner Begründung weder Fingerabdrücke oder DNS genommen werden sollen... Ich denke, du weißt was ich meine.
Ja, ich verstehe so langsam, was du meinst. Ich sehe das allerdings nicht so. Vielleicht, weil ich einfach nur uninformiert bin :)! Aber für so hilflos und unterwanderbar halte ich unser Sicherheitssystem jedenfalls wirklich noch nicht...

Anyway - das ist jetzt wirklich sehr weit weg vom ursprünglichen Thread-Thema, um das es mir eigentlich ging. Von daher klinke ich mich an dieser Stelle lieber wieder aus.
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Re: Bonn: Camperin (23) vor den Augen ihres Freundes (26) vergewaltigt - Festnahme

#30

Ungelesener Beitrag von Salva » Di, 18. Apr. 2017, 20:47

Snoopy hat geschrieben:Wieso mehr schlecht als recht? Die Fingerabdrücke abzunehmen, gehört in Deutschland jedenfalls zur standardmäßigen Registrierungsprozedur von Flüchtlingen, so wie ich es verstanden habe.
Aber nicht während den großen Flüchtlingsströmen in den Jahren 2015/2016. Zudem wurden viele Flüchtlinge bei Nacht und Nebel über die Grenzen gelassen. Österreich, z.B., war da ganz massiv dabei. Von diesen Massen gibt es vielmals nichts, was auf deren Identität hinweisen könnte. Gerade bzw. auch deshalb lassen sich Leistungserschleichungen und -betrügereien nicht verhindern, weil sich viele von ihnen einfach mit verschiedenen Namen registrieren lassen.
Snoopy hat geschrieben:Darum schrieb ich ja auch, es reicht zur Identifizierung von Asylbetrügern und Kriminellen. Bereits registrierten/aktenkundigen, meinte ich natürlich... denn von denen hat man ja eben auch schon die Fingerabdrücke.
Alleine die Illegalen sollen sich zahlenmäßig mit weit über 200.000 beziffern lassen. Warum die sich wohl illegal hier oder generell in Europa aufhalten?
Snoopy hat geschrieben:Und zu der Ermittlung bei Taten, in denen DNA-Spuren, aber keine Fingerabdrücke hinterlassen wurden, hatte ich mich schon geäußert: Die selektive Registrierung von DNA-Profilen bei Flüchtlingen fände ich nur sinnvoll und gerechtfertigt, wenn man per se davon ausgehen könnte, dass diese bestimmte Personengruppe ein besonderes Risiko darstellt, solche Taten zu begehen - was ich bisher nicht erkennen kann. Bei der "Alters- und Zugehörigkeitsbestimmung" sehe ich zudem das Problem, dass die Methoden dafür ohnehin wohl noch mal deutlich aufwändiger sind als eine "normale" DNA-Analyse; trotzdem sind sie noch stark fehlerbehaftet, und bisher kaum ausgereift genug für die ermittlerische Praxis.
Nicht selektiv, sondern von jedermann, der sich auf seinen Status als Flüchtling oder Asylbewerber berufen möchte. Ganz einfach und ähnlich wie bei einem Visasystem, nur mit erweiterter Datenerfassung.
Das die Molekularbiologie die heutigen Möglichkeiten hervorbringt, hätte vor einigen Jahren auch niemand gedacht. Von daher bin ich sehr zuversichtlich, dass sich die Analyseverfahren ebenso zügig verbessern werden wie die Datenbanken für die Speicherung.
Snoopy hat geschrieben:Wie willst du denn sonst begründen, warum man nur diese bestimmten Personen testen soll? Oder hieltest du so eine Begründung nicht für notwendig? Also, tut mir leid... ich fände es jedenfalls höchst fragwürdig, Menschen allein aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer artifiziellen und höchst heterogenen Gruppe einfach mal im Voraus unter Generalverdacht zu stellen, ohne dass es dafür eine sachliche, plausible Grundlage gibt.

Allerdings könnte man sich natürlich auch im Namen der Sicherheit dafür aussprechen, von ALLEN Personen, die sich in Deutschland aufhalten, ein DNA-Profil zu speichern. Dann hätte man schließlich noch mehr Sicherheit :)! Fändest du das begrüßenswert und sinnvoll? Und was ist dann mit einem implantierten Computerchip, mit dem man jeden Menschen jederzeit orten könnte? Noch mehr Sicherheit, ist doch prima - oder? :cool:
Nur, wenn das selektiv geschieht. Jedes Land hat irgendwelche Einreise- und Aufenthaltsbedingungen. Warum nicht Deutschland/ Europa mit eben der DNS-Speicherung?
Zum Rest sage ich nur: warten wir ab, bis es mal richtig kracht. Vielleicht auch 2 oder 3x mit entsprechend vielen Toten und Verletzten. Spätestens dann werden die Karten neu gemischt.
Sexuelle Übergriffe, insbesondere durch Gruppen, sind bereits zahlenmäßig explodiert. Das stört doch nicht mehr in dem Maße, wie es mal war. Vor allem, weil die allermeisten Missbräuche und Übergriffe in den Flüchtlingsheimen stattfinden und speziell gegen ausländische Christen gerichtet sind. Das betrifft auch andere Straftaten, die gegen Leib und Leben gerichtet sind.
Bis vor vier Jahren dachte ich genauso wie du (Überwachungsstaat, Datenschutz usw.), obwohl ich es aus eigener Erfahrung längst besser wusste, zu was Menschen, Muslime, fähig sind. Wir werden sehen.
Snoopy hat geschrieben:Solange das bekannt gegeben wird, was aller Voraussicht nach dazu nötig ist, die Straftaten aufzuklären, und woran ein berechtigtes öffentliches Interesse besteht, finde ich es nur richtig, wenn man sich mit weitergehenden Informationen zurückhält. Insbesondere mit solchen, bei denen es sich eher um Gerüchte und Vermutungen denn um gesicherte Erkenntnisse handelt.
Also ich habe ein Interesse daran, wer welche Straftaten begeht. Ich will sogar wissen, warum diese begangen werden, denn immerhin lebe ich auch hier in Deutschland. Welche Hautfarbe oder Herkunft Opfer und Täter haben, ist dabei zweitrangig. Aber ich will es wissen und glaube, dass ich damit nicht alleine dastehe.
Snoopy hat geschrieben:Ja, ich verstehe so langsam, was du meinst. Ich sehe das allerdings nicht so. Vielleicht, weil ich einfach nur uninformiert bin :)!
Das soll kein persönlicher Angriff sein! Bitte nicht falsch verstehen. Okay?
Snoopy hat geschrieben: Aber für so hilflos und unterwanderbar halte ich unser Sicherheitssystem jedenfalls wirklich noch nicht...
Du vielleicht nicht. Unsere Sicherheitsexperten allerdings schon. Die meisten aller Hinweise bzgl. Gefährder, Anschläge & Co. kommen von befreundeten Geheimdiensten und am wenigsten von unseren eigenen. Auch das sind leider nackte Tatsachen, @Snoopy.
Snoopy hat geschrieben:Anyway - das ist jetzt wirklich sehr weit weg vom ursprünglichen Thread-Thema, um das es mir eigentlich ging. Von daher klinke ich mich an dieser Stelle lieber wieder aus.
Ich finde, das alles gehört irgendwie zusammen. Vielleicht war das Motiv dieser Tat hier schlicht und einfach nur Geilheit. Vielleicht folgte dieser Typ aber auch "nur" dem Aufruf bestimmter radikalen Gruppierungen. Oder beides. Schade also, wenn du dich ausklinkst.
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