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Memmingen: Vermisste Syrerin Ahlam Dawi (35) ermordet aufgefunden

Verfasst: Sa, 21. Okt. 2017, 20:50
von Salva
Die Memminger Kripo bittet die Öffentlichkeit um Mithilfe bei der Suche nach einer als vermisst gemeldeten Frau.

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Ahlam Dawi mit ihrer FamilieScreenshot YouTube

► Sachverhalt

Die Frau hatte am Abend des 23. August 2017 die Wohnung der Familie in der Memminger Innenstadt verlassen. Nachdem sie über Nacht nicht mehr zurückgekehrt war, meldeten sie Angehörige in der Folge als vermisst. Sie wird wie folgt beschrieben:

35 Jahre alt, 166 cm groß, braune Augen, dunkelblonde Haare; Bekleidung ist nicht bekannt.

Bislang führten die polizeilichen Ermittlungen nicht zur Verifizierung eines Aufenthaltsortes der Syrerin, die mit ihrer Familie bereits seit vielen Jahren in Deutschland wohnhaft ist.

Derzeit wird von einer Straftat zum Nachteil der Frau aus ihrem Umfeld heraus ausgegangen, weshalb Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Memmingen die Ermittlungen zwischenzeitlich übernommen haben.

Die Kriminalpolizei bittet die Öffentlichkeit dringend um Mithilfe!

Hierzu ist ein Hinweistelefon geschalten, welches unter der Rufnummer (08331) 100-277 rund um die Uhr erreichbar ist. Darüber hinaus werden Hinweise unter dem Internet-Hinweisformular (siehe unten) oder von jeder Polizeidienststelle entgegen genommen.



► Konkret fragen die Ermittler:

Wer hat die Frau am Nachmittag oder am Abend des 23. August im Raum Memmingen gesehen? Möglicherweise befand sie sich in bemerkbarem Streit mit einem Mann.

Wer hat die Frau in den Tagen danach noch gesehen oder kann Hinweise über den Verbleib der Frau seit dem 23. August 2017 geben?


(PP Schwaben Süd/West, 13.30 Uhr, 19.10.2017, ce)


► Zuständige Dienststelle

Kriminalpolizeiinspektion Memmingen
Am Schanzmeister 2
87700 Memmingen

Telefon: 08331/100-0
Fax: 08331/100-240

Online-Fahndungshinweis an die Polizei per Hinweisformular

Quellen: Polizei Bayern | Focus

Memmingen: 35-jährige Syrerin seit dem 23. August 2017 vermisst

Verfasst: Fr, 27. Okt. 2017, 19:31
von sweetdevil31
Vermisste 35-Jährige wurde Opfer eines Gewaltverbrechens

27.10.2017, 17:08 Uhr
Die vermisste 35 Jahre alte Frau aus Memmingen ist tot. Es spreche vieles dafür, dass sie Opfer eines Gewaltverbrechens geworden ist.
Die Leiche sei in der Nacht von Donnerstag auf Freitag im benachbarten Memmingerberg von Ermittlern ausgegraben worden, teilte die Polizei am Freitag mit. Gegen zwei 50 und 59 Jahre alte tatverdächtige Männer ordnete eine Richterin Untersuchungshaft an. Sie sind mit der Frau verwandt.

Wie die 35-Jährige zu Tode kam, wollten die Ermittler zunächst nicht sagen. Entdeckt worden war die Leiche unter der Erde in einem Industriegebiet in Memmingerberg. Hinweise auf den Fundort hätten Ermittlungen ergeben - Einzelheiten gab die Kriminalpolizei jedoch nicht bekannt. Wo die Syrerin, die mit ihrer Familie bereits seit Jahren in Deutschland lebte, umgebracht wurde, sei noch unklar, sagte der Polizeisprecher.

Die Frau hatte am 23. August die Wohnung ihrer Familie in der Innenstadt von Memmingen verlassen. Angehörige meldeten sie anschließend als vermisst. Nach Angaben der Ermittler gab es bereits Hinweise darauf, dass sie Streit mit einem Mann gehabt habe. Um wen es sich dabei gehandelt haben könnte, ist bislang unklar.

(...)
T-Online

Memmingen: 35-jährige Syrerin seit dem 23. August 2017 vermisst

Verfasst: So, 29. Okt. 2017, 01:33
von Salva
Die Frau hatte Streit mit einem noch unbekannten Mann und tatverdächtig sind zwei Verwandte. Wenn das kein Ehrenmord war...

Memmingen: 35-jährige Syrerin seit dem 23. August 2017 vermisst

Verfasst: So, 3. Dez. 2017, 13:45
von Salva
Ehemann Nabil S. (50) und der Schwager der Ermordeten Selim S. (59) sind die beiden Verdächtigen, die seit dem 26. Oktober in Untersuchungshaft sitzen.

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Ahlam Dawi, † 35. Quelle: new-facts.eu/ Facebook

Die mutmaßlichen Hintergründe der Tat:
Ahlam Dawi lebte seit 17 Jahren in Deutschland. Die Syrerin wohnte mit ihrem 50-jährigen Ehemann Nabil S. in Memmingen. Sie war Teil einer Großfamilie mit christlichem Glauben. Am 23. August 2017 verschwand die junge Mutter plötzlich. Der Kontakt zu Freundinnen und ihrer Familie war von einer Minute auf die andere abgerissen.

Aus dem Umfeld der Familie ist zu hören, dass Ahlam eine Putzstelle angenommen hatte, um ihr eigenes Geld zu verdienen. Sie wollte den Führerschein machen und unabhängiger von ihrer Familie zu werden. Auch eine Scheidung hatte sie wohl in Erwägung gezogen und hat sich bei einer Memminger Rechtsanwältin informiert. Ihr Wunsch auf Selbstbestimmung kam bei ihrem Mann Nabil und dem 59-jährigen Schwager Selim, der das Familienoberhaupt war, wohl nicht gut an.
Mehr bei new-facts.eu

Memmingen: Vermisste Syrerin Ahlam Dawi (35) ermordet aufgefunden

Verfasst: Sa, 8. Sep. 2018, 07:05
von sweetdevil31
Sie wollte die Scheidung: Musste dreifache Mutter wegen der "Familienehre" sterben?

07.09.2018 11:47
Nach einem Gewaltverbrechen an einer 35 Jahre alten Frau steht dem Landgericht in Memmingen ein aufwendiger und monatelanger Indizienprozess bevor.
In dem Verfahren müssen sich ab Montag zwei Brüder wegen gemeinschaftlichen Mordes verantworten. Es handelt sich um den 51 Jahre alten Ehemann des Opfers und dessen 60 Jahre alten Bruder.

Sie sollen die scheidungswillige Frau umgebracht und die Tote in einem mehrere Meter tiefen Schacht entsorgt haben. Da es in dem Fall kein Geständnis gibt, hat die Strafkammer 28 Verhandlungstage bis 21. Dezember geplant.

Hintergrund des Verbrechens soll nach den Ermittlungen sein, dass die schon lange in Deutschland lebende Syrerin seit 2015 eine Affäre mit einem anderen Mann hatte. Es sei daher mehrfach zu Gewalttätigkeiten der Angeklagten gegen die dreifache Mutter gekommen.

Deswegen gab es nach Angaben des Gerichts auch bereits Strafanzeigen und ein Kontaktverbot gegen den Ehemann. (…)
Tag24

Memmingen: Vermisste Syrerin Ahlam Dawi (35) ermordet aufgefunden

Verfasst: Di, 11. Sep. 2018, 06:12
von sweetdevil31
Dreifache Mutter ermordet: Einer der Brüder gesteht vor Gericht!

10.09.2018 10:25
Ein 51 Jahre alter Mann hat vor dem Landgericht Memmingen überraschend zugegeben, seine Ehefrau mit einem Kabelbinder erdrosselt und vergraben zu haben.
Im Ermittlungsverfahren hatte er die Vorwürfe noch bestritten. Zum Auftakt des Prozesses verlas nun am Montag der Verteidiger des Ehemannes eine von dem Angeklagten selbst verfasste Erklärung, in der der Mann das Verbrechen zugibt.

Die Staatsanwaltschaft hat den 51-Jährigen und dessen 60 Jahre alten Bruder wegen gemeinschaftlichen Mordes angeklagt.

Nach der Erklärung des Ehemannes war sein Bruder aber nicht dabei, als er seine Frau in der Festhalle in Memmingerberg umgebracht habe. Der Bruder machte zunächst keine Angaben zu den Vorwürfen. (…)
Tag24