Schon Mitglied bei Allcrime?
Werde Teil unserer Community und du kannst auf unserer kostenlosen und werbefreien Kriminalplattform Themen erstellen, Beiträge verfassen, chatten und alle Funktionen nutzen. [Mitglied werden]

2016 | Fürth | Zwei Frauen in ihrer Wohnung brutal überfallen

Gelöste Fälle, erloschene Fahndungsaufrufe und Warnhinweise.
Benutzeravatar
Diskussionsleitung
loraflora
Level 2
Level 2
Beiträge zum Thema: 3
Reaktionen: 21
Beiträge: 286
Registriert: 05.11.2016
Status: Offline

2016 | Fürth | Zwei Frauen in ihrer Wohnung brutal überfallen

#1

Ungelesener Beitrag von loraflora » Fr, 23. Nov. 2018, 11:48

Bild

Diese Phantombilder von den Fürther Einbrechern (links) veröffentlichte die Polizei. Auch im Fall Heidi D. erhofft sich die Polizei Hinweise aus der ZDF-Sendung. © Polizei/Roland Fengler




"Zwei Frauen sind am Mittwochnachmittag (02.11.2016) in einer Wohnung im Fürther Stadtteil Eigenes Heim überfallen worden. Die Täter fesselten die beiden und stahlen einen hohen Geldbetrag. Die Polizei sucht nun nach zwei Männern."

Zwei Männer verschafften sich am Mittwoch unter einem Vorwand Zugang zu einer Wohnung im Finkenschlag. Nachdem das Duo das Anwesen im Finkenschalg gegen 16.30 Uhr betreten hatten, überwältigte es die Bewohnerinnen und sperrte sie gefesselt in einen Nebenraum ein. Die beiden Opfer trugen Schürfwunden und Prellungen davon. Zu ihrem Alter macht die Polizei auch auf Nachfrage keine Angaben.

Die Täter forderten die Frauen dazu auf, den Safeschlüssel herauszugeben, und drohten gar mit Gewalt. Aus dem Tresor konnten die Räuber einen größeren Geldbetrag stehlen und flüchten.

Die Bewohnerinnen konnten sich selbst befreien und alarmierten die Polizei. Die bisherige Fahndung nach den Männern blieb allerdings ohne Erfolg. Die Polizei gab folgende Beschreibung heraus:

Der erste Täter war zwischen 25 und 28 Jahre alt, zwischen 1,65 und 1,70 Meter groß und hatte eine kräftige Statur. Der Mann wird als südländischer Typ (dunkler Teint) beschrieben und hatte kurze, dunkle Haare. Er hatte zur Tatzeit einen Oberlippen- und schmalen Kinnbart entlang der Kieferknochen. Bekleidet war er mit einem dunklen Blouson und einer Jeanshose.

Sein Komplize ist etwa 30 Jahre alt, seine Körpergröße wird auf 1,70 und 1,75 Meter geschätzt. Er war kräftiger Statur, südländischen Aussehens mit dunklem Teint und hatte kurze, schwarze Haare. Er trug eine Käppi, khakifarbene Hose mit seitlichen Taschen im Oberschenkelbereich, ein rotes Sweatshirt sowie dunkle Halbschuhe mit Krokobesatz.

http://www.nordbayern.de/region/fuerth/ ... -1.5595529




Überfall in Fürth: Frau gibt Hinweise bei Aktenzeichen XY

Wenig war zuvor bekannt darüber, was eine 50-jährige Fürtherin und ihre 22-jährige Tochter an jenem 2. November 2016 am Finkenschlag erlitten. Die Polizei hatte über das Geschehene seinerzeit nur in knappen Sätzen informiert. Schon das aber löste Entsetzen in Fürth aus.

Von einem brutalen Überfall im Stadtteil Eigenen Heim sprachen die Beamten damals, bei dem zwei Frauen – das Alter war nicht zu erfahren, auch vom Lottogewinn war keine Rede – in ihrer Wohnung von zwei Männern überwältigt, gefesselt und eingesperrt wurden. Am Ende flüchteten die Räuber mit einem "größeren Geldbetrag", hieß es. Mit Phantombildern suchte die Kriminalpolizei nach den Tätern – bisher vergeblich. Nun haben sich die Ermittler entschlossen, mehr Details preiszugeben.

Weiterlesen: http://www.nordbayern.de/region/fuerth/ ... -1.6998711
0



Link:
BBcode:
HTML:
Links zum Beitrag schließen
Links zum Beitrag zeigen

Benutzeravatar
Diskussionsleitung
loraflora
Level 2
Level 2
Beiträge zum Thema: 3
Reaktionen: 21
Beiträge: 286
Registriert: 05.11.2016
Status: Offline

2016 | Fürth | Zwei Frauen in ihrer Wohnung brutal überfallen

#2

Ungelesener Beitrag von loraflora » Fr, 23. Nov. 2018, 11:57



Raubüberfall in Fürth: Familie des Zellenkumpans überfallen


Häftling erfuhr in der JVA Straubing von Vermögen zweier Frauen


21.11.2018 11:33 Uhr

In der JVA Straubing erfuhr ein Häftling von einem versteckten Vermögen – als er auf freien Fuß kam, holte er sich das Geld und überfiel zwei Frauen in Fürth. Jetzt sitzen er und sein Bruder vor dem Landgericht.

Das Gerücht hatte in der Justizvollzugsanstalt Straubing zwar noch nicht die Runde gemacht, aber einigen Häftlingen, man schrieb das Jahr 2014, war längst aufgefallen, dass da ein Häftling saß, den offenbar nie Geldsorgen plagten – angeblich schlummerte bei ihm daheim im Tresor ein Vermögen.

Auch Ömer T., ein Mann mit türkischen Wurzeln, der aus dem Großraum München stammt, verbüßte seine Strafe damals in Straubing, Raub hatte ihn für acht Jahre hinter Gitter gebracht – und bald werden sich wieder die Gefängnistüren hinter ihm schließen. Er ist gerade 26 Jahre alt, doch hat schon zehn Vorstrafen auf dem Kerbholz und weiß, wie es vor Gericht läuft. Jetzt sitzt er vor der 2. Strafkammer des Landgerichts Nürnberg-Fürth, entschuldigt sich und legt ein Geständnis ab – vielleicht hofft er, dass diese Taktik die Strafe, die er nun zu erwarten hat, mildert.

In der JVA Straubing hatte ein Mitgefangener die Wohnadresse des angeblich betuchten Häftlings ausspioniert, am 2. November 2016 gegen 17 Uhr stand Ömer T. (Name geändert) vor dessen Haus im Fürther Stadtteil Eigenes Heim, er hatte seinen Bruder (34) im Schlepptau. Sie klingelten und gaben sich, als eine Frau öffnete, als Polizisten aus. Er habe seinen Bruder zu der Tat überredet, erinnert sich Ömer T. heute. Damals habe er behauptet, das Geld stamme aus Drogengeschäften und deshalb spiele es doch keine Rolle, ob sie es sich holen oder es irgendwann echte Polizisten beschlagnahmen. Und Strafanzeige würden die überfallenen Angehörigen des früheren Mithäftlings bestimmt nicht erstatten.


Lottogewinn im Tresor
Im Gegenteil: Der extrem brutale Raubüberfall wurde ein Jahr später sogar für die Fernsehsendung Aktenzeichen XY mit Schauspielern nachgestellt – um die beiden Täter endlich zu fassen. Vermögen, das aus einem Lottogewinn stamme, sei gestohlen worden, hieß es in der Sendung.



Aktenzeichen XY ungelöst Aktenzeichen XY ungelöst vom 13 Dezember 2017



Als die damals 50-jährige Fürtherin den falschen Polizisten die Tür öffnete, wurde sie sofort misstrauisch – doch ihr Widerstand wurde kaltblütig gebrochen. Sie und ihre damals 22-jährige Tochter wurden mit Klebeband und Kabelbindern gefesselt und geknebelt, geschlagen und mit Füßen getreten.



Wegen Spielsucht in Therapie
Er wisse, dass viele Frauen vor Vergewaltigung Angst haben, sagt Ömer T. heute, deshalb habe er auch gedroht, die Frauen die ganze Nacht zu vergewaltigen – damit sie das Geldversteck preisgeben. Mit 52.000 Euro Beute seien er und sein Bruder geflüchtet. Er war damals Freigänger, schildert Ömer T., und sei unter anderem wegen seiner Spielsucht in Therapie gewesen. Bevor er an jenem Abend zurück in die Therapie-Einrichtung fuhr, wettete er auf ein Spiel in der Champions League; er erinnere sich noch gut, wie er dann in seinem Zimmer lag und das Spiel im Fernsehen verfolgte.

Aktenzeichen XY beschrieb ein wahres Martyrium der Frauen. Der Fürther Kriminalhauptkommissar Andreas Friedrich, der in der Sendung zu Wort kam, berichtete, dass die Frauen aufgrund der Tat monatelang arbeitsunfähig waren. Dank eines Hinweises eines Fernsehzuschauers, der die Sendung gesehen hatte, und einer DNA-Spur, konnten die beiden Männer geschnappt werden. Der Prozess wird fortgesetzt.


ULRIKE LÖW http://www.nordbayern.de/region/raubube ... -1.8327409
0

Link:
BBcode:
HTML:
Links zum Beitrag schließen
Links zum Beitrag zeigen

Benutzeravatar
Diskussionsleitung
loraflora
Level 2
Level 2
Beiträge zum Thema: 3
Reaktionen: 21
Beiträge: 286
Registriert: 05.11.2016
Status: Offline

2016 | Fürth | Zwei Frauen in ihrer Wohnung brutal überfallen

#3

Ungelesener Beitrag von loraflora » Di, 11. Dez. 2018, 10:32



Brutaler Überfall in Fürth: Täter muss lange in Haft


Bild
Für die TV–Sendung "Aktenzeichen XY ... ungelöst" wurde der Raubüberfall in Fürth von Schauspielern nachgestellt. Nun wurden die Täter verurteilt. © ZDF

"Sie war zur falschen Zeit am falschen Ort", sagt Anwalt Michael Spengler zwei Jahre später im Landgericht Nürnberg-Fürth.
:raised_eyebrow: WTF !
Als die Fürtherin, damals 50 Jahre alt, die Tür öffnete, standen zwei Männer vor ihr und gaben sich als Polizisten aus. Sie wurde sofort misstrauisch - doch ihr Widerstand wurde kaltblütig gebrochen. Sie und ihre damals 22-jährige Tochter wurden mit Klebeband und Kabelbindern gefesselt und geknebelt, dann geschlagen und mit Füßen getreten.
Die 2. Strafkammer hat gerade die beiden Männer, die für dieses Leid verantwortlich sind, verurteilt: Ömer T. (26) und sein Bruder Tahir T. (Namen der Betroffenen geändert) sind schuldig des schweren Raubes und der gefährlichen Körperverletzung, außerdem der Freiheitsberaubung. Neun Jahre verhängten die Richter gegen Ömer T., Tahir T. (34) muss sechs Jahre Freiheitsstrafe verbüßen, die Richter weisen ihn auch in eine Entziehungsanstalt ein.
Er habe seinen Bruder zu der Tat überredet, sagt Ömer T.; er selbst geriet schon als Kind mit dem Gesetz in Konflikt, kassierte Jugendarreste und hat nun, als 26-Jähriger, zehn Vorstrafen auf dem Kerbholz - zuletzt wurde er wegen eines Banküberfalls zu acht Jahren verurteilt. Er saß in der JVA Straubing, Bayerns Hochsicherheitsgefängnis für schwere Straftäter.
Er plagte sich damals im Gemüseladen der Eltern und hatte aufgrund seiner Drogensucht und seiner Leidenschaft für Sportwetten einen Schuldenberg angehäuft. Bis heute kennt er nicht einmal die Höhe seiner Schulden.
An jenem Abend gab die Fürtherin das Geldversteck preis - auch weil Ömer T. drohte, die Frauen die ganze Nacht zu vergewaltigen. Mit 52.000 Euro Beute flüchteten die Männer. Ömer T. war damals Freigänger. Bevor er an jenem Abend zurück in seine Einrichtung fuhr, ging er in ein Wettbüro und setzte 100 Euro auf ein Fußballspiel.
Der Staatsanwalt hält ihn für eine menschliche Zeitbombe. Weil Raub und Erpressung Ömer T. bereits hinter Gitter brachten, forderte der Ankläger "Haft nach der Haft": Zehn Jahre und drei Monate Freiheitsstrafe soll, so der Antrag des Staatsanwalts, Ömer T. verbüßen. Und danach sollte er eingesperrt bleiben - in der Sicherungsverwahrung. Die Richter sind diesem Antrag nicht gefolgt.

Bildquelle und ganzer Artikel: http://www.nordbayern.de/region/brutale ... -1.8370358
0

Link:
BBcode:
HTML:
Links zum Beitrag schließen
Links zum Beitrag zeigen

Antworten Vorheriges ThemaNächstes Thema
  • Vergleichbare Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag

Zurück zu „Allcrime: geklärt!“

Wer ist online?

0 Mitglieder | 2 Gäste