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Potsdam: Vermisster Elias Sturm (6) ist tot

Gelöste Fälle, erloschene Fahndungsaufrufe und Warnhinweise.
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sweetdevil31
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Potsdam: Vermisster Elias Sturm (6) ist tot

#1

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 9. Jul. 2015, 08:39

http://davidsurmann.berlin/sechsjaehrig ... cht-elias/

SECHSJÄHRIGER JUNGE IN POTSDAM VERMISST
Potsdam sucht Elias Sturm


Bild



Der sechsjährige Elias Sturm wird seit Mittwochabend, dem 8. Juli 2015, im Potsdamer Stadtteil Schlaatz vermisst. Eine dramatische Suchaktion lief an. Polizei, Angehörige und Freunde durchkämmten die Gegend. In der Nacht meldete sich die Mutter bei den PNN. Zudem schlug ein Suchhund an.

Dramatische Suchaktion in Potsdam: In der Landeshauptstadt wird ein sechsjähriger Junge vermisst. Das bestätigte der Lagedienst der Polizei am späten Mittwochabend den PNN auf Anfrage. Nach dem Kind werde nun unter anderem mit einem Polizeihubschrauber gesucht.

Bis kurz zwei Uhr am Donnerstagmorgen bliebt die Aktion allerdings ohne Erfolg. Der Junge sei nicht nach Haus gekommen, daraufhin habe seine Familie ihr einziges Kind als vermisst gemeldet, hieß es weiter.

Zunächst hatte es von der Polizei geheißen, dass Elias acht Jahre alt sei. In der Nacht meldete sich dann die Mutter des Jungen bei den PNN und korrigierte die Angaben: Elias sei erst sechs Jahre alt, sehe aber aus wie fünf Jahre.

Elias trug ein weißes T-Shirt und blaue Jeans

Angehörige und Freunde helfen bei der Suche, auch über einen Aufruf beim sozialen Netzwerk Facebook. Demnach sei Elias das letzte 17 Uhr am Inselhof im Wohngebiet am Schlaatz gesehen worden, heißt es in dem auf Facebook veröffentlichten Suchaufruf.

Elias habe zuletzt ein weißes Shirt und blaue Jeans getragen, sei ein aufgeweckter Junge, lautete die nähere Beschreibung. Bei Facebook wurde der Suchaufruf bereits über 2000 Mal innerhalb nur weniger Stunden geteilt.

Die Anteilnahme der Potsdamer ist groß

Offenbar beteiligen sich auch viele Potsdamer selbst an der Suche. Ein Facebook-Nutzer schrieb: “Der halbe Schlaatz ist auf den Beinen und sucht mit. Es ist wirklich schön zu sehen, wie hilfsbereit diese Stadt sein kann!“ Andere Nutzer schrieben, spontan würden sie sich an der Suche nach Elias beteiligen. Auch vom Einsatz von Spürhunden der Polizei ist die Rede.

Am späten Abend gegen 1 Uhr waren immer noch Menschen im Schlaatz, Drewitz und Am Stern unterwegs, um nach Elias zu suchen. Nachdem über Facebook zur Suche nach dem Jungen aufgerufen worden war, trafen sich spontan etwa 20 Anwohner am Schlatzer Rewe-Markt, um zu helfen. Mit Taschenlampen ausgerüstet durchforsteten sie die Gegend – bislang allerdings ohne Erfolg.

Erste Hoffnung: Der Mantrailer-Hund schlug an

Am frühen Morgen, kurz nach Mitternacht, hatte die Polizei erste Hoffnung geschöpft. Denn auch ein sogenannter Mantrailer-Hund war bis spät in die Nacht und in die frühen Morgenstunden am Donnerstag im Einsatz. „Er hat eine Fährte aufgenommen“, sagte ein Polizeibeamter den PNN vor Ort. Mantrailer-Hunde sind hoch spezialisierte Spürhunde, sie können Spuren über weiter Strecke folgen, selbst wenn die gesuchte Person kilometerweit in einem Auto unterwegs war.

Zuvor hat die Polizei die Gegend abgeesucht. Neben Fußstreifen, Hundeführer und Streifenwagen der Potsdamer Polizei war auch die Bundespolizei dabei. Die Bundespolizei unterstützte den Einsatz mit einem Streifenwagen.

Bild

Freiwillige brachen Suche ab – um Spürhund nicht zu stören

Am Inselhof versammelten sich zahlreiche Anwohner, die bei Facebook von Elias erfuhren, um bei der Suche zu helfen. Einige Anwohner verteilten Kaffee an die Freiwilligen.

Zu später Nacht entschieden sie Freiwilligen, auch in Absprache mit der Polizei, ihre Suche einzustellen. Der Grund: Der Mantrailer-Hund sollte bei der Verfolgung möglicher Fährten nicht gestört werden. Auch sollte vermieden werden, mögliche Spuren von Elias zu überdecken. Die Polizei verteilte Fotos von Elias.

Elias’ Mutter: Er hat immer vor dem Fenster gespielt

Wie Elias’ Mutter gegenüber den PNN berichtete, hatte Elias vor dem Fenster der Wohnung gespielt. Zudem habe sich ihr Sohn stets bei ihr abgemeldet, wenn er auf dem vom Haus 50 Meter entfernten Spielplatz gehen wollte. Gegen 17.30 Uhr habe sie Elias noch vor dem Fenster spielen sehen. Um 18.45 Uhr habe sie dann bemerkt, dass ihr Sohn verschwunden sei. „Wir hoffen, dass Elias gefunden wird“, sagte sie den PNN.

In der Nacht musste die Polizei die Suche mit dem Hubschrauber für kurze Zeit unterbrechen – weil der Hubschrauber aufgetankt werden musste. Vom Helikopter versprach sich die Polizei schnelle Erfolge bei der Suchaktion. Denn dieser sei mit einer Wärmebildkamera ausgestattet. Weil in der Nacht nur wenige Menschen unterwegs waren, sei der Einsatz dieser Technik besonders hilfreich, sagte ein Beamter den PNN. Durch die Wärmebildkamera könnten Menschen schnell entdeckt werden.
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Re: Sechsjähriger Elias in Potsdam vermisst

#2

Ungelesener Beitrag von Finlule » Do, 9. Jul. 2015, 19:29

Suche nach Elias (6) geht in die zweite Nacht

Seit über 24 Stunden wird der 6-jährige Elias aus Potsdam vermisst. Die Suche nach dem Jungen geht nun in die zweite Nacht. Die Polizei hat 40 Hinweise, konkrete sind aber keine dabei. Ungebrochen hoch ist das Engagement der Anwohner. Viele Potsdamer helfen bei der Suche nach Elias mit.

http://www.maz-online.de/Lokales/Potsda ... m-vermisst

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Re: Sechsjähriger Elias in Potsdam vermisst

#3

Ungelesener Beitrag von Finlule » Fr, 10. Jul. 2015, 19:37

63 Hinweise und keine heiße Spur , Polizei befragt Umfeld des Jungen,
seit Sonnenaufgang suchen Einsatzkräfte und Bürger weiter

http://www.bild.de/regional/berlin/verm ... .bild.html

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Re: Sechsjähriger Elias in Potsdam vermisst

#4

Ungelesener Beitrag von Finlule » Fr, 10. Jul. 2015, 21:39

Elias: Polizei sucht erneut an der Nuthe
Fr. 10.07.2015, 20:05

Potsdam – Auf der Suche nach dem vermissten sechsjährigen Elias aus Potsdam hat die Polizei noch einmal die Nuthe ins Visier genommen.
Am Freitagabend wurde der Uferstreifen abgesucht, wie ein Polizeisprecher sagte. Eine konkrete Spur zu dem Jungen gibt es bisher nicht. Der Erstklässler war nach Angaben seiner Mutter zuletzt auf einem Spielplatz in Schlaatz gewesen. Der Stadtteil liegt an dem Fluss.

noch ein Link
http://www.welt.de/regionales/berlin/ar ... Elias.html

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Re: Sechsjähriger Elias in Potsdam vermisst

#5

Ungelesener Beitrag von Finlule » So, 12. Jul. 2015, 00:35

Bislang keine Spur von dem vermissten Sechsjährigen - Helfer für Suche nach Elias gesucht

Die Suche nach Elias ist bislang erfolglos geblieben, obwohl die Polizei aufgestockt hat und fast 120 Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen sind. Eine von Nachbarn eingerichte Suchttruppe sucht noch Helfer, denn die erste massive Unterstützung aus der Bevölkerung hat inzwischen nachgelassen.

Für die Suche nach Elias in Potsdam werden Helfer gesucht. Eine Sprecherin der Einsatzleitung, die von Nchbarn gegründet wurde, sagte: "Es werden immer weniger Helfer, wir brauchen dringend Unterstützung".

Der sechsjährige Elias aus Potsdam bleibt vermisst. Auch am Samstag fand sich keine Spur von dem Jungen, der am Mittwochnachmittag von einem Spielplatz im Stadtteil Schlaatz verschwunden war. Dabei hatte die Polizei ihre Suche mit zusätzlichen Einsatzkräften noch einmal intensiviert. Hunderte freiwillige Helfer schlossen sich den Beamten an. Bis Samstagnachmittag gingen zudem rund 120 Hinweise aus der Bevölkerung ein. "Das ist eine überwältigende Resonanz", sagte Polizeisprecherin Jana Birnbaum. "Wir bemühen uns, jedem Hinweis sehr schnell nachzukommen."

Wohngebiet wird nochmal durchsucht

"Wir haben bislang nichts gefunden. Der Junge ist spurlos verschwunden", sagte die Sprecherin. Jeder Stein, jeder Strauch, jeder Zentimeter des Flüsschens Nuthe seien im Bereich des Stadtteils Schlaatz abgesucht worden.

Auch Baustellen und alte Lüftungsrohre wurden den Angaben zufolge einbezogen. "Elias bleibt wie vom Erdboden verschluckt", so Birnbaum. Am Samstag sollte laut Birnbaum noch einmal das gesamte Wohngebiet durchkämmt werden und mit jedem einzelnen Hinweisgeber intensiv gesprochen werden. "Wir lassen nicht locker."
Circa 1,20 Meter groß, blonde Haare, Adidas-Shirt

Elias war nach Angaben seiner Mutter von einem Spielplatz im Stadtteil Schlaatz verschwunden. Hinweise auf ein Verbrechen liegen nach Polizeiangaben bislang nicht vor - ausschließen könne man es jedoch nicht, ebenso wenig wie einen Unfall.

Nach Angaben der Polizei ist der gesuchte Junge etwa 1,10 bis 1,20 Meter groß und schmächtig. Er hat kurze, blonde Haare und blaue Augen. Bekleidet ist er mit einer hellblauen Jeans, einem weißen T-Shirt mit langen Armen und hellblauem Adidas-Schriftzug sowie dunkelblauen Turnschuhen mit weißer Sohle.
Junge hatte Haus gegen 17 Uhr verlassen

Der Sechsjährige hatte die Wohnung der Familie am Mittwoch gegen 17 Uhr verlassen, um draußen in Sichtweite zu spielen, wie die Polizei mitteilte. Kurz nach 19 Uhr meldete die Mutter den Jungen als vermisst, nachdem er nicht nach Hause zurückgekehrt war.

Elias sei noch nie fortgeblieben, ohne sich abzumelden, sagte die Mutter der Polizei. Die Familie war den Angaben zufolge erst vor drei Wochen in die neue Wohnung gezogen. Davor hätten sie in einer anderen Wohnung im selben Stadtteil gewohnt.
Kontakt zum Filmpark aufgenommen

Bereits am Freitag suchten etwa 150 Polizisten sowie freiwillige Helfer nach dem Kind, Anwohner im Stadtteil Schlaatz sowie Lehrer und Schüler an mehreren Schulen wurden befragt. Die Wasserschutzpolizei sei noch einmal bis zu dem Bereich unterwegs gewesen, wo die Nuthe in die Havel fließt, hieß es. Auch hatte die Polizei Kontakt zum Filmpark Babelsberg aufgenommen, um herauszufinden, ob der Junge sich möglicherweise dort aufhält.

Auch am Donnerstag hatten bis zu 150 Polizisten zahlreiche Kellerräume, leerstehende Gebäude, Tankstellen und einen Schnellimbiss in der Umgebung durchsucht, ohne eine Spur des Jungen zu finden. Außerdem wurden Bilder von Überwachungskameras in Bussen, Straßenbahnen und einem Supermarkt sichergestellt, um sie auszuwerten. Die Polizei wollte auch Hinweisen nachgehen, denen zufolge Elias in einen Schacht gefallen sein könnte.
Freiwillige Suche über Facebook organisiert

Zu den Polizisten kamen mehr als 500 Freiwillige, viele von ihnen Berufstätige. Die Anwohner, Angehörige und Freunde organisierten sich in Suchtrupps und verteilten Flyer; sie waren einem Aufruf der Mutter über Facebook gefolgt.

Die Seite "Suche Elias" hatte am Donnerstagabend noch etwa 7.600 Mitglieder - am späten Freitagnachmittag war die Zahl bereits auf knapp 12.000 gestiegen. Über die Gruppe werden freiwillige Suchtrupps organisiert und aktuelle Informationen verbreitet. So entstand laut der Seite ein zentraler Treff- und Versorgungspunkt vor dem Bürgerhaus am Schlaatz. Ebenso bekunden dort Facebook-Nutzer ihr Mitgefühl für die Situation der Familie.
Polizei warnt vor Gerüchten im Netz

Die Polizei bewertet das digitale Engagement insgesamt positiv. Es sei "unglaublich, so eine Welle der Hilfsbereitschaft zu erleben", sagte die Polizeisprecherin. Kritisch sei jedoch, wie sehr "die Gerüchteküche über die sozialen Medien hochkocht". Jeder wolle etwas gesehen haben, und die Polizei müsse allem nachgehen.

Die Initiative "Vermisste Kinder" hält die Suche nach einem verschwundenen Kind auch über soziale Medien grundsätzlich für ein gutes Mittel. "Gerade wenn Verwandte und Freunde auf Facebook einen Aufruf starten, ist das absolut nachvollziehbar", sagte Sprecher Daniel Kroll am Freitag auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa. "Es sollte einen Kanal geben, der von der Polizei gesteuert wird." Sonst würden unglaublich viele Gerüchte gestreut.
Polizei: Glimpflicher Ausgang bei meisten Vermisstenfällen

Im Fall der verschwundenen fünfjährigen Inga aus Sachsen-Anhalt half die Initiative "Vermisste Kinder" bei der Öffentlichkeitsfahndung. Von der Initiative kam die Idee für eine bundesweite Plakatkampagne. Im Fall des in Potsdam verschwundenen Elias gebe es bislang keine Pläne für Plakate, sagte Kroll. Das könne sich aber kurzfristig ändern.

http://www.rbb-online.de/panorama/beitr ... misst.html

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Re: Sechsjähriger Elias in Potsdam vermisst

#6

Ungelesener Beitrag von Finlule » So, 12. Jul. 2015, 00:39

Helfer für Suche nach Elias gesucht

Für die Suche nach Elias in Potsdam werden Helfer gesucht. Am Samstag sei ab 20.15 Uhr eine weitere Such-Aktion geplant, sagte eine Sprecherin der Einsatzleitung, die von Bewohnern des Plattenbauviertels gebildet wurde. "Es werden immer weniger Helfer, wir brauchen dringend Unterstützung", sagte sie. Der sechsjährige Elias war das letzte Mal am Mittwochabend auf einem Spielplatz direkt vor seinem Wohnhaus im Potsdamer Plattenbauviertel Schlaatz gesehen worden. Seither fehlt von dem Erstklässler jede Spur.

http://www.t-online.de/regionales/id_74 ... sucht.html

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Re: Sechsjähriger Elias in Potsdam vermisst

#7

Ungelesener Beitrag von Finlule » So, 12. Jul. 2015, 19:42

Verschwundener Elias: Großteil der Videoaufnahmen gesichtet

Im Fall des in Potsdam verschwundenen Elias hat sich eine weitere Hoffnung der Ermittler zerschlagen. Die Auswertung eines Großteils von Videoaufnahmen aus Überwachungskameras aus Bussen, Bahnen, Supermärkten und Tankstellen blieb ohne einen Hinweis zum Verbleib des Jungen, wie eine Polizeisprecherin am Sonntagabend sagte.

Die Zahl der telefonischen Hinweise aus der Bevölkerung stieg mittlerweile auf 236. Eine konkrete Spur gebe es aber nicht. Nach wie vor ist nach Angaben der Polizei völlig unklar, wo sich Elias befindet und ob er möglicherweise Opfer eines Verbrechens oder eines Unfalls wurde.

Der Sechsjährige wurde zuletzt am Mittwochnachmittag auf einem Spielplatz direkt vor der Wohnung seiner 25 Jahre alten Mutter im Potsdamer Stadtteil Schlaatz gesehen. Seitdem fehlt jedes Lebenszeichen von dem Jungen.

http://www.focus.de/regional/potsdam/no ... 11630.html

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Re: Sechsjähriger Elias in Potsdam vermisst

#8

Ungelesener Beitrag von Finlule » Di, 14. Jul. 2015, 00:15

Fall Elias: Digitale Infotafeln sollen bei Suche helfen

Die Polizeidirektion Potsdam West gab am 09.07.2015 das Foto des sechsjährigen Elias aus Potsdam (Brandenburg) heraus, nach dem seit seinem Verschwinden am Vortag gesucht wird.

Potsdam (dpa) - Wieder sind Spürhunde unterwegs, wieder suchen Taucher ein Gewässer ab. Doch noch immer gibt es keine Spur zu dem kleinen Elias aus Potsdam. In Berlin läuft die Suche jetzt auf großen Infotafeln.

Seit Tagen suchen Polizei und freiwillige Helfer in Potsdam nach dem vermissten sechsjährigen Elias - nun sollen auch möglichst viele Menschen im nahen Berlin erreicht werden. Die Initiative Vermisste Kinder wollte ab Montag die offiziellen Suchplakate der brandenburgischen Polizei auf Infoscreens in der Hauptstadt schalten, wie sie in Hamburg mitteilte.

Auf den digitalen Infotafeln werde das offizielle Suchplakat abgebildet sein, mit Foto, Beschreibung des Jungen sowie den offiziellen Kontaktdaten der Polizei Potsdam, mit der die Initiative zusammenarbeitet. Eine ähnliche Aktion gab es bereits für die seit Anfang Mai vermisste fünfjährige Inga aus Sachsen-Anhalt.

Elias war am vergangenen Mittwoch verschwunden. Der Erstklässler soll zuletzt auf einem Spielplatz direkt bei der Wohnung seiner Mutter im Potsdamer Stadtteil Schlaatz gewesen sein. Nach wie vor ist völlig unklar, wo sich der Junge befindet und ob er möglicherweise Opfer eines Verbrechens oder eines Unfalls wurde.
Am Montag waren noch einmal Spürhunde am Fluss Nuthe im Einsatz, Taucher suchten den Aradosee ab, wie ein Polizeisprecher sagte. Polizisten waren am Montag unterwegs, um mit den Anwohnern in Schlaatz und Umgebung zu sprechen, die bisher nicht erreicht worden waren. "Wir wollen sagen können, wir haben 100 Prozent befragt", sagte der Sprecher.
Über 300 Hinweise bei der Polizei eingegangen

Mehr als 300 Hinweise gingen mittlerweile ein. Sie würden alle geprüft. Die Auswertung eines Großteils von Videoaufnahmen aus Überwachungskameras aus Bussen, Bahnen, Supermärkten und Tankstellen hatte zuvor kein Ergebnis gebracht.

Suchzettel hängen mittlerweile auch in Berlin, etwa rings um das Brandenburger Tor. Auch am Montag waren immer wieder Gruppen von Freiwilligen im Einsatz, um den kleinen Elias zu suchen. Ihre Zahl hat sich jedoch in der neuen Arbeitswoche nach Angaben der Organisatoren ausgedünnt. "Wir brauchen mehr Helfer", sagte Gaby Franz, Einsatzleiterin des Freiwilligen Stützpunktes am Bürgerhaus im Stadtteil Schlaatz. Denn die Helfer wollen nicht nachlassen: "Wir wissen, dass wir morgen wieder antreten", betonte sie.

In Berlin sollen die offiziellen Suchplakate bis Freitag auf insgesamt 17 Infotafeln zu sehen sein. Über eine mögliche Verlängerung der Aktion wird nach Angaben der Initiative Vermisste Kinder kurzfristig entschieden. Bislang solle sie auf Berlin beschränkt sein.

Im Fall von Inga wurde in 19 Großstädten auf Infotafeln über die Vermisste informiert und um Hinweise gebeten. Die Initiative bietet Unterstützung an - sowohl den Familien, als auch den Ermittlern.

http://web.de/magazine/panorama/elias-d ... n-30764156

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Re: Sechsjähriger Elias in Potsdam vermisst

#9

Ungelesener Beitrag von Finlule » Di, 14. Jul. 2015, 00:19

Hinweise auf Infotafeln in der Stadt - Suche nach Elias wird auf Berlin ausgeweitet Stand vom 13.07.2015

Bei der Suche nach dem vermissten Elias aus Potsdam werden immer verzweifeltere Maßnahmen ergriffen. Eine Initiative lässt das Suchplakat nun auch auf digitalen Infotafeln in Berlin zeigen. Derweil machen Polizei und Freiwillige weiter. Die Ermittler hoffen nun auf die Aussage von vier Kindern, die Elias zuletzt gesehen haben könnten.

Bei der Suche nach dem verschwundenen sechsjährigen Elias aus Potsdam sollen nun auch möglichst viele Menschen in Berlin erreicht werden. Die Initiative "Vermisste Kinder" lässt seit Montag die offiziellen Suchplakate der brandenburgischen Polizei auf digitalen Infotafeln in der Hauptstadt schalten. Bis Freitag sollen sie auf insgesamt 17 Bildschirmen an den Standorten Hauptbahnhof, Friedrichstraße, Potsdamer Platz, Ostbahnhof, Zoologischer Garten und Gesundbrunnen zu sehen sein.

Über eine mögliche Verlängerung werde kurzfristig entschieden. Zunächst solle die Aktion, bei der mit der Polizei zusammengearbeitet werde, auf Berlin beschränkt bleiben. Auf ähnliche Weise hatte die Initiative auch im Fall der seit Anfang Mai vermissten fünfjährigen Inga aus Sachsen-Anhalt geholfen. In 19 Großstädten wurde auf digitalen Infotafeln über die Vermisste informiert und um Hinweise gebeten. Elias war am vergangenen Mittwoch im Potsdamer Stadtteil Schlaatz verschwunden. Seitdem fehlt jede Spur von ihm.
Polizei sucht vier Kinder als Augenzeugen

Hinweise zu Elias erhoffen sich die Ermittler inzwischen auch von vier Potsdamer Kindern. Die vier Jungen im Alter von etwa zehn bis zwölf Jahren sollen am vergangenen Mittwochabend auf einem anderen Spielplatz neben dem Spielplatz gespielt haben, auf dem Elias zum letzten Mal gesehen wurde, wie die Polizei am Montagabend mitteilte. Die Behörde bat die Jungen beziehungsweise deren Eltern, sich bei der Polizei melden. Sie seien wichtige Zeugen.

Alle Bewohner des Stadtteils Schlaatz, die bislang nicht von den Beamten angetroffen wurden, würden entsprechende Informationszettel erhalten, teilte die Polizei weiter mit. Sie würden gebeten, sich bei der Polizei unter der dort angegebenen Telefonnummer für eine Terminvereinbarung zur Befragung zu melden.
300 Hinweise aus der Bevölkerung

Polizei und freiwillige Helfer haben geben derweil nicht auf: Sie suchten auch am Montag nach dem verschwundenen Jungen. Noch einmal seien Spürhunde an der Nuthe unterwegs gewesen, Taucher hätten den Aradosee abgesucht, sagte ein Polizeisprecher. Nach wie vor ist völlig unklar, wo sich Elias befindet und ob er möglicherweise Opfer eines Verbrechens oder eines Unfalls wurde.

Polizisten waren am Montag auch unterwegs, um mit den Anwohnern in Schlaatz und Umgebung zu sprechen, die bisher nicht erreicht worden waren. "Wir wollen sagen können, wir haben 100 Prozent befragt", sagte der Sprecher. Bis zum Montagvormittag waren zudem 300 Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen.
Kinder und Jugendliche sollten nicht mehr mitsuchen

Ein Polizeisprecher bedankte sich am Montag bei den freiwilligen Helfern, die sich wieder am Bürgerhaus am Schlaatz versammelt hatten, um zu helfen: "Wir sind dankbar, dass die Potsdamer sich so engagieren und dranbleiben." Nach Angaben der Einsatzleiterin des Freiwilligen Stützpunktes hatten Montagmittag etwa 60 Personen darauf gewartet, den nächsten Sucheinsatz zu unterstützen. Insgesamt hatten sich bis Sonntag nach Angaben der freiwilligen Helfer bereits rund 700 Menschen an der Suche beteiligt. Zum Wochenbeginn waren es allerdings merklich weniger geworden. "Wir brauchen mehr Helfer", sagte Gaby Franz, Einsatzleiterin des Freiwilligen Stützpunktes am Bürgerhaus im Stadtteil Schlaatz. Denn die Helfer wollen nicht nachlassen: "Wir wissen, dass wir morgen wieder antreten", betonte Franz.

Dann allerdings ohne Kinder und Jugendliche: Sie sollen sich auf Anraten der Polizei nicht mehr an der Suche beteiligen. Der "Morgenpost" (Montag) sagte Geromé James von der Initiative, die Aufforderung hätten sie von der Polizei bekommen. Denn je mehr Tage vergingen, desto mehr müsse man damit rechnen, dass Elias nicht mehr fröhlich lächelnd gefunden würde, so James.
Stadt hilft Freiwilligen mit Logistik

Die Stadt Potsdam hat den Freiwilligen derweil Unterstützung zugesichert. "Die Organisatoren haben uns jetzt mitgeteilt, dass sie besseren Zugang zu sanitären Einrichtungen benötigen, ebenso einen Rückzugsraum im Bürgerhaus und eine Stromzufuhr für ihre Außenzelte", so Elona Müller-Preinesberger, Potsdams Beigeordnete für Soziales, Jugend, Gesundheit und Ordnung. Das wolle die Stadt den Helfern nun zur Verfügung stellen. Auch der von den Freiwilligen gewünschte Kühlschrank werde bereitgestellt. Zudem bleibt das Bürgerhaus am Schlaatz unter der "oche bis 22 Uhr geöffnet.

Müller-Preinesberger wies darauf hin, dass die Federführung bei Suche und Ermittlung im Fall Elias bei der Polizei liege. Bürger dürften bei der Suche "keine hoheitlichen Aufgaben übernehmen". Privatgrundstücke dürften damit nicht ohne Zustimmung der Anwohner durchsucht werden. Die Helfer hätten ihr bei einem Treffen zugesagt, sich daran zu halten.
Mutter und Lebensgefährte verhört

Die 25-jährige Mutter des Jungen und ihr Lebensgefährte waren nach Angaben der "Potsdamer Neuesten Nachrichten" am Sonntag vernommen worden. Gegen die Familie lägen keine Verdachtsmomente vor, heißt es in dem Bericht. Später sei die Mutter wegen eines Zusammenbruchs in ein Krankenhaus gebracht worden.
Überwachungsvideos ohne Hinweise

Auch die Auswertung eines Großteils der Videoaufnahmen von Überwachungskameras aus Bussen, Bahnen, Supermärkten und Tankstellen blieb bisher ohne Erfolg, es ergab sich kein Hinweis auf den Verbleib des Jungen, wie eine Polizeisprecherin am Sonntagabend sagte.

Der Stadtteil Schlaatz ist seit dem Verschwinden von Elias bereits mehrfach durchkämmt worden, auch Gartensparten, Baustellen und Lüftungsrohre waren in die Suche einbezogen worden – bisher vergebens. Das Flüsschen Nuthe war mehrfach von Tauchern abgesucht worden. "Wir geben nicht auf und machen einfach weiter", sagte eine Polizeisprecherin am Sonntag. Zusätzlich zu mehreren Zweier-Teams der Kripo waren wieder Spezialspürhunde unterwegs. Insgesamt waren am Sonntag 150 Polizeikräfte im Einsatz.
Freiwillige Suche über Facebook organisiert

Über die Facebook-Seite "Suche Elias" werden freiwillige Suchtrupps organisiert und aktuelle Informationen verbreitet. So entstand laut der Seite auch der zentrale Treff- und Versorgungspunkt vor dem Bürgerhaus am Schlaatz.

Nach Angaben der Polizei ist der gesuchte Junge etwa 1,10 bis 1,20 Meter groß und schmächtig. Er hat kurze, blonde Haare und blaue Augen. Bekleidet ist er mit einer hellblauen Jeans, einem weißen T-Shirt mit langen Armen und hellblauem Adidas-Schriftzug sowie dunkelblauen Turnschuhen mit weißer Sohle.

http://www.rbb-online.de/panorama/beitr ... setzt.html

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Re: Sechsjähriger Elias in Potsdam vermisst

#10

Ungelesener Beitrag von Finlule » Di, 14. Jul. 2015, 10:23

Spielte Elias vorm Verschwinden am Fluss?

Ist das die Wende bei der Suche nach dem kleinen Elias aus Potsdam? Der sechs Jahre alte Junge, von dem seit Mittwoch jede Spur fehlt, soll am Tag zuvor gesehen worden sein – bei einer Floßbauaktion an der Nuthe. Möglicherweise gibt es sogar Bilder von dem Kind. Derweil haben Taucher einen See und die Nuthe weiter abgesucht.

Polizei-Taucher suchen 6-jährigen Potsdamer Spielte Elias vorm Verschwinden am Fluss?

Ist das die Wende bei der Suche nach dem kleinen Elias aus Potsdam? Der sechs Jahre alte Junge, von dem seit Mittwoch jede Spur fehlt, soll am Tag zuvor gesehen worden sein – bei einer Floßbauaktion an der Nuthe. Möglicherweise gibt es sogar Bilder von dem Kind. Derweil haben Taucher einen See und die Nuthe weiter abgesucht.

Potsdam. Im Fall des vermissten Elias aus Potsdam gibt es womöglich eine konkrete Spur. Der Sechsjährige, der seit Mittwoch verschwunden ist, soll am Dienstag an der Nuthe gesehen und sogar fotografiert worden sein. Das Flüsschen verläuft nur wenige Hundert Meter entfernt von dem Mehrfamilienhaus, in dem Elias’ Mutter wohnt. Dort konzentrierten sich am Montag die Sucharbeiten der Rettungskräfte. Im Einsatz waren Polizei-Taucher, die den Aradosee und die Nuthe absuchten. Vor allem die Stelle an der die Leichenspürhunde angeschlagen hatten, stand im Fokus der Einsatzkräfte. Zudem wateten Beamte durch das Flussbett der Nuthe.

Zeuge überreicht Fotos

Der Junge soll, so sagte ein Zeuge dem Vernehmen nach der Polizei, am Rande eines Floßbauprojekts eines benachbarten Kinderklubs erschienen sein – allerdings als Zuschauer, nicht als angemeldeter Teilnehmer – und er war angeblich auch nicht auf Flossfahrt dabei. Der Mann übergab der Polizei auch Bilder von der Freizeitaktion, auf denen der Vermisste zu sehen sein soll.

Schaut man auf der Internetseite des Klubhauses nach, sieht man Fotos von Kindern im Grundschulalter, die unter Anleitung von erwachsenen Betreuern aus Brettern und Autoreifen-Schläuchen ein Floß bauen. Mit dem schipperten sie die Nuthe hinab. Zu sehen ist außerdem, wie die Kinder an dem sehr warmen Tag bis zur Brust im Wasser stehen und durch den Fluss waten. Die abgebildeten Kinder tragen allerdings Schwimmwesten. Außerdem sind die Betreuer in der Nähe. Laut Internetseite fand die Unternehmung als Jungentags-Aktion am 7. Juli statt.

Im Kinderklub wollte man am Montag keine Auskunft geben.

Trieb ihn Abenteuerlust an den Fluss?

Ob Elias tatsächlich der Junge auf dem Foto ist und welcher Zusammenhang zu seinem Verschwinden sich daraus ableiten lässt, dazu will die Polizei gegenwärtig keine Stellung nehmen. Klar scheint aber: War Elias bei der offensichtlich heiteren und abenteuerlichen Floßbau-Runde dabei – ob als Zuschauer oder Teilnehmer – dann ist die Nuthe auf jeden Fall ein Ziel für ihn gewesen. Es könnte auch sein, dass er versuchte, das Abenteuer nachzuspielen – ohne Schwimmweste und ohne rettende Hand.

Mittlerweile sind laut Direktionssprecher Heiko Schmidt 310 Hinweise bei der Polizei eingegangen.

http://www.maz-online.de/Lokales/Potsda ... n-am-Fluss

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Re: Sechsjähriger Elias in Potsdam vermisst

#11

Ungelesener Beitrag von Finlule » Di, 14. Jul. 2015, 10:25

Schlimm nicht zu wissen wo war der Junge wirklich zuletzt war, das erschwert die Suche.

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Re: Sechsjähriger Elias in Potsdam vermisst

#12

Ungelesener Beitrag von Salva » Di, 14. Jul. 2015, 12:00

13. Juli 2015

Hinweise auf Infotafeln in der Stadt

Suche nach Elias wird auf Berlin ausgeweitet

Bei der Suche nach dem vermissten Elias aus Potsdam werden immer verzweifeltere Maßnahmen ergriffen. Eine Initiative lässt das Suchplakat nun auch auf digitalen Infotafeln in Berlin zeigen. Derweil machen Polizei und Freiwillige weiter. Die Ermittler hoffen nun auf die Aussage von vier Kindern, die Elias zuletzt gesehen haben könnten.
... Die Initiative "Vermisste Kinder" lässt seit Montag die offiziellen Suchplakate der brandenburgischen Polizei auf digitalen Infotafeln in der Hauptstadt schalten. Bis Freitag sollen sie auf insgesamt 17 Bildschirmen an den Standorten Hauptbahnhof, Friedrichstraße, Potsdamer Platz, Ostbahnhof, Zoologischer Garten und Gesundbrunnen zu sehen sein.
Quelle, Video und mehr.
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Re: Sechsjähriger Elias in Potsdam vermisst

#13

Ungelesener Beitrag von Finlule » Di, 14. Jul. 2015, 22:51

Knapp eine Woche nach dem spurlosen Verschwinden des sechsjährigen Elias aus Potsdam ermittelt die Polizei verstärkt auch in Richtung eines möglichen Verbrechens.



Ebenso wie eine Straftat sei ein Unglück nicht ausgeschlossen. Daher will die Polizei in den kommenden Tagen weiterhin intensiv im Umfeld des Plattenbauviertels Schlaatz suchen, wo Elias am Mittwoch plötzlich verschwunden war. Zuletzt war der Junge beim Spielen gesehen worden. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass er sich plötzlich vom Spielplatz entfernt und zu dem nahen Fluss Nuthe bewegt habe, teilten die Beamten mit.

Die fünfjährige Inga war in einem Wald in der Nähe des Stendaler Ortsteils Wilhelmshof verschwunden. Mehr als 1000 Helfer hatten ein großes Waldgelände in der dünn besiedelten Altmark abgesucht - ohne eine Spur zu finden.

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/f ... 43679.html

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Re: Sechsjähriger Elias in Potsdam vermisst

#14

Ungelesener Beitrag von Finlule » Di, 14. Jul. 2015, 22:52

Die Sonderkommission suche nach Übereinstimmungen mit dem Fall der fünfjährigen Inga aus Sachsen-Anhalt, die seit Anfang Mai vermisst wird, sagte Einsatzleiter Sven Mutschischk. "Bislang ist aber die einzige Verbindung, dass beide Kinder innerhalb von kurzer Zeit spurlos verschwunden sind."
könnte durchaus sein das beide Kinder irgendwo hin gebracht wurden und es Parallelen gibt.

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Re: Sechsjähriger Elias in Potsdam vermisst

#15

Ungelesener Beitrag von Finlule » Do, 16. Jul. 2015, 00:00

in der Bild zu lesen:

Diese drei Dinge könnten ihm zugestoßen sein

► Unglücksversion: Elias könnte in ein Gewässer oder in einen Schacht gefallen sein. Die Suchaktionen der Polizisten fokussieren sich auf den Bereich der Wiesen am Fluss Nuthe. Der Bereich wurde bereits mit Hubschraubern und Beamten abgesucht. Ebenso wie Heizungskanäle, versteckte Hauseingänge oder Keller. Auch Nachbarn wurden befragt. Bisher ohne Erfolg.

► Verbrechen: Dafür gibt es bislang keine Hinweise. Die Polizei kann ein Verbrechen aber auch nicht ausschließen.

► Weggelaufen: Die dritte Version ist, dass Elias einfach abgehauen ist. Das ist laut Polizei aber unwahrscheinlich, denn er ist noch sehr klein und kennt sich in Potsdam kaum aus.

http://www.bild.de/regional/berlin/verm ... .bild.html

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Re: Sechsjähriger Elias in Potsdam vermisst

#16

Ungelesener Beitrag von Salva » Do, 16. Jul. 2015, 13:06

Seit einer Woche kein Lebenszeichen von Elias

Der kleine Elias aus Potsdam ist genau seit einer Woche verschwunden. Spurlos. Wir blicken nach sieben Tagen zurück, in denen bereits 430 Hinweise eingegangen sind. Wie ist der Stand bei der Polizei? Was passierte vor seinem Verschwinden? Wie wird es künftig weiter gehen? Noch gibt es Hoffnung den 6-Jährigen zu finden.

Bild

Potsdam. Am Mittwoch, den 15. Juli 2015, haben sich die ca. 170 Beamten der Bereitschaftspolizei bei ihrer Such nach Elias erneut auch auf das Wasser konzentriert. Die Nuthe und das anliegende Waldgebiet wurden ebenso durchsucht wie der Sandkasten vor der elterlichen Wohnung.

Ebenfalls haben die Polizisten erneut im Wasser des Aradosees nach dem vermissten Jungen gesucht:

Bild

...

Bild

Leichenspürhunde sollen mehrfach an der selben Stelle angeschlagen haben, stimmt das?

„Das sind keine Leichenspürhunde, sondern Personensuchhunde“, sagt Christoph Koppe von der Polizeidirektion West. Die Hunde können zwar aufsteigende Fäulnisgase riechen, die entstehen, wenn ein toter Körper im Wasser liegt, aber die Hunde können nicht unterscheiden, ob sie ein totes Tier oder im schlimmsten Fall eine menschliche Leiche riechen. Es sei daher nicht ungewöhnlich, dass die Hunde an einem Flusslauf anschlagen, schließlich seien an der Nuthe viele Ratten, Vögel und andere Kleintiere zu finden.


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Re: Sechsjähriger Elias in Potsdam vermisst

#17

Ungelesener Beitrag von Salva » Do, 16. Jul. 2015, 13:45

Die Suche nach Elias – eine Chronologie

• Mittwoch, 8. Juli 2015
Am Mittwochnachmittag gegen 17:30 Uhr verabschiedet sich Elias in der Potsdamer Neubausiedlung Schlaatz von seiner Mutter. Er geht vor die Tür, um draußen auf einem Spielplatz vor dem Haus zu spielen.

Um 18:43 Uhr will die Mutter den Jungen zum Abendbrot holen, doch Elias ist nicht mehr da.

Um 19 Uhr wird Elias vermutlich das letzte Mal gesehen. Monique Czychol kommt um kurz nach 19 Uhr aus der Rewe-Kaufhalle im Schlaatzer Zentrum. Sie sieht einen kleinen blonden Jungen einsam auf einer Steinbankschlange vor dem Supermarkt sitzen. Zwei Männer mit Einkaufstüten standen neben ihm; er fragte: „Wo ist Mama?“

„Das klang nicht ängstlich“, erzählt Monique. In Panik sei der Kleine nicht gewesen. „Wir rufen gleich Deine Mama an“, sagte einer der Männer. In der Annahme, dass jetzt alles seinen Gang geht, ging die Rewe-Kundin weiter. „Jetzt ärgere ich mich riesig, dass ich den Kleinen nicht mitgenommen habe, bis ich seine Eltern finde.“ Sie ist öfter am Schlaatz und dort bei Rewe. Die Männer hat sie nie gesehen, „aber die sahen auch ganz normal aus, sprachen normales Deutsch“. Die Vermisstenbeschreibung passt genau zu dem Jungen, den sie gesehen hat; ihr Handy zeigt 19.02 Uhr an.

Elf Minuten später geht bei der Polizei der Anruf der Mutter von Elias ein. Um 19:13 Uhr meldet sie ihren sechsjährigen Sohn bei der Polizei als vermisst.

Sofort läuft die Suche an und dauert die Nacht hindurch an. Beteiligt sind Suchhunde aus Potsdam und Berlin sowie ein Hubschrauber der Brandenburger Polizei. Der Helikopter sucht auch am Donnerstag noch die Neubauwohngebiete Schlaatz, Stern und Waldstadt sowie den Fluss Nuthe bis hin zur Mündung in die Havel ab.

Die Nachricht hatte sich zudem rasend schnell via Facebook verbreitet und zahlreiche Helfer auf den Plan gerufen, die meisten selber Eltern. Schon in der anbrechenden Dunkelheit streifen etwa 20 Bürger mit Taschenlampen und Handylicht durch den Schlaatz, suchten das Ufer der Nuthe, mehrere Wäldchen und eine Bahnstrecke ab.

• Donnerstag, 9. Juli 2015
Suchhunde erst aus Potsdam, dann aus Berlin, gehen trotz Regenwetters verschiedenen Fährten nach; von Zeit zu Zeit werden die Tiere und ihre Führer ausgetauscht. Ihre Fährte haben sie von persönlichen Dingen des Jungen aus aufgenommen, unter anderem einer Zahnbürste. Außerdem suchen Taucher mehrfach die Nuthe ab.

Bild

Bereitschaftspolizisten klingeln in allen umliegenden Häusern und fragen die Anwohner nach Beobachtungen. Wer beim ersten Mal nicht zu Hause angetroffen wird, bekommt am späten Donnerstagabend noch einmal Polizeibesuch, da jeder Hinweis für die Suche von Bedeutung ist.

Insgesamt sind rund 160 Einsatzkräften, 50 Feuerwehrleuten, mehrere Suchhunden und viele hundert Bürger - laut inoffiziellen Angaben bis zu 500 - bei der Suche beteiligt. Bis zum Einbruch der vollkommenen Dunkelheit , die Mantrailerhunde sogar noch weit darüber hinaus, wird das Wohngebiet Schlaatz systematisch nach Elias abgesucht.

Leider bleiben diese Suchbemühungen erfolglos.

• Freitag, 10. Juli 2015
Am Freitagmorgen wird die Suche kurz nach Sonnenaufgang fortgesetzt. Um kurz nach 8 Uhr startet die Polizei im Schlaatz von Elias weitere Nachforschungen und befragt Anwohner und Passanten.

Bild

Wenig später verkündet Jana Birnbaum, Pressesprecherin der Polizeidirektion West, dass das Gelände noch einmal durchgekämmt wird. "Der Junge ist wie vom Erdboden verschluckt", sagt sie. Unter den etwa 50 Hinweisen aus der Bevölkerung sei keine heiße Spur.

Auch Spürhunde sollen wieder zum Einsatz kommen. Die Kripo-Teams werten zudem weiter Bildmaterial aus Straßenbahnen, Bussen und einem Supermarkt aus.

Gegen 11 Uhr veröffentlicht die Polizei einen erneuten Aufruf. Zwar sind bisher 63 Hinweise eingegangen, so die Polizei-Pressesprecherin Jana Birnbaum, aber eine heiße Spur ist nicht dabei.

Am Nachmittag zeigt sich die Mutter von Elias und bricht in Tränen aus. Sie bedankt sich für die Anteilnahme und die Hilfe.

• Sonnabend, 11. Juli 2015
Die Suche geht intensiv weiter.

• Sonntag, 12. Juli 2015
Bis 7 Uhr sind bei der Polizei 216 Hinweise eingegangen. Eine heiße Spur gibt es jedoch weiterhin nicht.

Die Polizei sucht mit einem Großaufgebot weiter nach Elias, weitere Anwohner werden befragt, und Bereiche nordöstlich des Schlaatz' werden abgesucht.

Es sind auch weiter freiwillige Helfer unterwegs, seit dem Wochenende beteiligen sich Reiter an der Suche, einige kommen sogar aus Polen.

Bis zum Abend gehen bei der Polizei 236 telefonische Hinweise ein, doch eine heiße Spur gibt es weiterhin nicht. Auch die Auswertung von Videomaterial aus Überwachungskameras bringt nichts.

• Montag, 13. Juli 2015
Am 6. Tag des Verschwindens des kleinen Elias sucht die Polizei wieder verstärkt im Wasser. Dabei wird nicht mehr nur in der Nuthe gesucht. Die Polizei scheint auch das Schlimmste nicht mehr auszuschließen: im Wohngebiet Schlaatz, in dem Elias verschwunden ist, sind Leichenspürhunde im Einsatz.

Doch die Helfer geben nicht auf. Jetzt haben sie sogar einen sehr prominenten Unterstützer: Schauspiel-Star Matthias Schweighöfer hilft bei Elias-Suche.

Am Abend veröffentlicht die Polizei einen dringenden Zeugenaufruf, später folgt ein Hinweis eines vermeintlichen Augenzeugen: Elias soll am Tag vor seinem Verschwinden an der Nuthe gewesen sein. Hat es ihn am Tag seines Verschwindens wiederholt dorthin gezogen? Die Polizei hüllt sich in Schweigen.

Wenig später dann noch ein Aufreger: ein Flugblatt kursiert im Internet. Dort sind drei Namen und drei Telefonnummern angegeben - und der Hinweis: "Bitte alle Hinweise ERST an die Einsatzleitung per Telefon durchgeben und NICHT die Polizei anrufen!!".

• Dienstag, 14. Juli 2015
Der Verein Soziale Stadt Potsdam e.V. sagt das für Mittwoch, 15. Juli, geplante Entenrennen auf der Nuthe im Potsdamer Stadtteil Schlaatz ab. Dies geschehe aus Rücksicht auf die Familie des vermissten Elias, heißt es.

Obwohl sich alle Hinweise auf den Verbleib des 6-jährigen Elias bisher zerschlagen haben, ermittelt die Polizei auch heute fieberhaft weiter. Am Morgen sind wieder sind Taucher sind im Einsatz. Am Nachmittag zog die Polizei auf einer einberufenen Pressekonferenz und zog eine Bilanz der bisherigen Suche. Dabei gingen die Ermittler auch auf den umstrittenen Flyer ein: ein Missverständnis, hieß es. Das Engagement der Helfer wurde ausdrücklich gelobt.

Die Polizei machte aber auch klar, dass die Suche der freiwilligen Helfer jetzt eingestellt werden könnte. Eine heiße Spur hat sich trotz 324 Hinwiesen aber bisher noch immer nicht ergeben. Die Hoffnung schwindet, aber die Suche geht weiter, stellte die Polizei klar.

• Mittwoch, 15. Juli 2015
Ca. 170 Beamte der Bereitschaftspolizei durchsuchen erneut die Nuthe,den Aradosee und das anliegende Waldgebiet. Auch der Sandkasten vor der elterlichen Wohnung wurde erneut untersucht.
elias_am_stern.jpg

Größere Kartenansicht

• Donnerstag, 16. Juli 2015
Mit Sonnenaufgang hat die Polizei den 8. Tag in Folge die Suche nach Elias wieder aufgenommen. Die Suche konzentriert sich auch heute auf die Nuthe und die angrenzenden Bereiche. Unter anderem werde dort noch einmal intensiv gesucht, wo gestern die Personenspürhunde angeschlagen haben, sagte der Polizeisprecher. An der heutigen Suche sind wieder viele Bereitschaftspolizisten beteiligt, Unterstützung kommt auch aus Cottbus.

Heute geht auch die Auswertung des umfangreichen Videomaterials weiter. Die Kriminalisten würden mindestens noch heute für die Videos brauchen, sagte Mario Heinemann.

Geprüft wird außerdem weiter, ob es einen Zusammenhang mit der Anfang Mai in Stendal (Sachsen-Anhalt) verschwundenen fünfjährigen Inga gibt. Nach ihr war Anfang vergangener Woche auch in Potsdam gesucht worden.

Bild

Die Polizei lässt nichts unversucht: Auf der Suche nach dem vermissten Elias aus Potsdam wird ein Teil des Flüsschens Nuthe im Schlaatz ausgebaggert. Rund 40 Meter sollen zunächst gesichtet werden. An der Stelle im Wieselkiez hatte mehrfach ein Spürhund angeschlagen. Darum war schon mehrfach mit Tauchern an der Stelle gesucht worden. Auch der Leiter der Mordkommission der Polizeidirektion West war vor Ort. Es gab jedoch am Donnerstag keine Anhaltspunkte. Eine "heiße Spur" lässt auf sich warten. Am Freitag werden die Baggerarbeiten fortgesetzt.


• Freitag, 17. Juli 2015
Die Polizei konzentriert ihre Suche weiter auf die Nuthe, der Fluss wird um 20 Zentimenter abgesenkt. Eine Spur, wo Elias sein könnte, gibt es allerdings noch nicht.

Weiter sind es drei Theorien, die verfolgt werden:

1. Elias ist ausgerissen: Das hält die Polizei für unwahrscheinlich

2. Elias ist verunglückt: Der Junge ist beim Spielen abgerutscht, hat sich eingeklemmt. Weil die Personenspürhunde immer wieder an der Nuthe anschlagen, hält es die Polizei für wahrscheinlich, dass Elias beim Spielen in die Nuthe gerutscht sein könnte.

3. Elias ist Opfer eines Verbrechens geworden: Dafür gibt es auch 14 Tage nach dem Verschwinden des Jungen keine Anhaltspunkte.

Ein Polizeisprecher nennt die Suche nach Elias ein Novum.

Bei der Polizei liegen um die 600 Hinweise vor, die meisten Spuren haben sich nicht bestätigt. Die Suche nach Elias ist längst ein bundesweites Thema - das zeigt die Zahl der Hinweise, die bei der Polizei eingehen. Auch der eines Sehers ist darunter.

• Sonnabend, 18. Juli 2015
Die Bundeswehr hilft bei der Suche nach Elias. Die Nuthe wird weiter ausgebaggert.

Eine Spur gibt es weiterhin nicht. Die freiwilligen Helfer haben ihren Rückzug bekanntgegeben. Sie werden ihre intensive Suche nach dem Jungen deutlich zurückfahren. In ihrer Mitteilung bedanken sie sich für die Unterstützung. Ihren Rückzug führen sie aber auch auf den Druck der Polizei zurück, die am Dienstag die Suche der Helfer für beendet erklärt hatte.

• Sonntag, 19. Juli 2015
Das Wochenende dürfte eine Zäsur bei der Suche nach Elias sein. Erst kündigen die freiwilligen Helfer ihren Rückzug an. Einen Tag später zieht die Polizei nach. „Wir haben alle Hinweise zu Suchmaßnahmen geprüft und sind ihnen nachgegangen. Damit beenden wir die intensive Suche mit der Bereitschaftspolizei und werden nun innerhalb der SOKO die Ermittlungen weiterführen ,“ sagte Michael Scharf, stellvertretender Leiter der Polizeidirektion West am Sonntagabend.

• Montag, 20 Juli 2015
Die Polizei durchsucht noch einmal mehrere Fernwärmeschächte. Damit ist die großangelegte Suche nach dem Jungen nun vorbei. Bei der Polizei gehen unterdessen weiter Hinweise ein. Für Anwohner gibt es bis auf Weiteres eine mobile Wache im Schlaatz.

• Dienstag, 21. Juli 2015
Über 650 Hinweise zu dem kleinen Elias sind biesher eingegangen. Doch weiterhin gibt es keine heiße Spur. Derweil haben sich Hellseher bei der Polizei gemeldet. Unter anderem Michael Schneider - die MAZ hat mit ihm gesprochen.
3. Woche

• Mittwoch, 22. Juli 2015
Die MAZ hat mit Soko-Chef Michael Scharf darüber gesprochen, wie die Polizisten die Ermittlungen leiten, mit wem man zusammenarbeitet und wielange die Suche nach Elias fortgeführt wird. Er macht aber auch klar: " Wir haben nach wie vor keinen Verdacht und keine These zum Verschwinden des Jungen".

• Donnerstag, 23. Juli 2015
Seit mehr als zwei Wochen ist der kleine Elias aus Potsdam verschwunden - und für die Polizei wird der Fall immer rätselhafter. So ein spurloses Verschwinden habe es in den vergangenen zehn Jahren nicht gegeben, sagte Polizeisprecher Heiko Schmidt am Donnerstag. Obwohl aktuell 742 Hinweise bei den Ermittlern eingegangen seien, habe sich nach Auswertung von mehr als 600 Tipps keine heiße Spur ergeben - auch nicht die Hinweise eines Hellsehers.

• Freitag, 24. Juli 2015
Wir haben uns in "seinem" Viertel umgesehen: " Schlaatz - ein verkannter Kiez in Potsdam". Von Elias selbst fehlt aber auch zwei Wochen nach seinem spurlosen Verschwinden jede Spur. Die Polizei steht vor einem Rätsel. Für den Sonntag haben die freiwilligen Helfer eine ganz besondee Aktion angekündigt.

• Sonntag, 26. Juli 2015
Mehr als 100 bunte Luftballons mit der Botschaft vom vermissten Elias wurden am Sonntagnachmittag im Wohngebiet am Schlaatz auf die Reise geschickt. Bisher war die Suche der Polizei und Helfer nach dem sechsjährigen Jungen.

• Montag, 27. Juli 2015
Der Polizei liegen bis zum Montagmittag 802 Hinweise vor. Der Großteil wurde bereits überprüft - ohne Ergebnis. Die Polizei erklärt, dass die rund 60-köpfige SoKo 'Schlaatz' ihre Maßnahmen jedoch intensiv weiterführt. "Das schließt natürlich auch weitere Suchmaßnahmen nicht aus", so der Leitende Polizeidirektor Michael Scharf, Stabsleiter der Polizeidirektion West.

Die mobile Polizeiwache nahe des Bürgerhauses am Schilfhof wird jedoch abgebaut. Zwei Polizisten waren dort bis zum 27. Juli rund um die Uhr als Ansprechpartner in dem vom THW gemieteten Führungsraum-Anhänger tätig, doch in den letzten Tagen kamen immer weniger Hinweise. Am vergangenen Wochenende wurde nur noch ein einziger ein Hinweis gegeben..

Zukünftig können Hinweise aber weiterhin über die Telefonnummer 0331-5508-1108 der Polizei sowie per E-Mail an sokoschlaatz.pdwest@polizei.brandenburg.de.... weitergegeben werden.

• Dienstag, 28. Juli 2015
Die mobile Internetwache im Schlaatz ist geschlossen.

• Mittwoch, 29. Juli 2015
Die Polizei sucht mit Hunden in der Potsdamer Innenstadt nach Elias. Wie die Polizei gegenüber der MAZ bestätigte, waren am Mittwochmittag sogenannte Mantrailer-Hunde auf dem Platz der Einheit im Einsatz.

• Freitag, 31. Juli 2015
Die Mutter von Elias und ihr Lebensgefährte erklären sich für eine polizeiliche Rekonstruktion des 8. Julis bereit. Zusammen mit den Beamten wird der Tagesablauf der kleinen Familie am Tag des Verschwindens nachgestellt - an originalen Aufenthaltensorten an jenem Tag.

• Samstag, 1. August 2015
Die Polizei hat bisher etwa 880 Tipps bekommen. Mehr als 800 seien ausgewertet, sagte Polizeisprecher Heiko Schmidt. Eine heiße Spur sei aber immer noch nicht dabei.

• Sonntag, 2. August 2015
Die Ermittler der Soko "Schlaatz" waren auch am Wochenende tätig. Bis Sonntagmorgen gingen rund 890 Tipps ein, mehr als 860 davon seien ausgewertet, teilte Polizeisprecher Heiko Schmidt mit. Eine heiße Spur war bisher nicht darunter.

• Montag, 3. August 2015
Die "Soko Schlaatz" wird um 15 Ermittler verkleinert. Damit sind noch 45 ermittler in der Sonderkommssion zusammengefasst.

• Dienstag, 4. August 2015
Die Hinweise werden weniger, die Sonderkommission ist verkleinert worden, aber die Anteilnahme nimmt nicht ab. Nun hat ein Rapper aus Lutherstadt Wittenberg einen Song für Elias veröffentlicht.

• Mittwoch, 5. August 2015
Heute vor genau vier Wochen ist der sechjährige Elias veschwunden. Von ihm fehlt weiterhin jede Spur. Der Chef der Soko "Schlaatz", Michael Scharf, hat in seiner polizeilichen Laufbahn einem solchen Fall noch nie erlebt.

Quelle: Märkische Allgemeine | Videodokus bei Bild *
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Re: Sechsjähriger Elias in Potsdam vermisst

#18

Ungelesener Beitrag von Salva » Fr, 17. Jul. 2015, 01:00

Der Aufruf bei Aktenzeichen XY vom 15. Juli 2015:

[video]https://www.youtube.com/watch?v=a66NO0zKD5M[/video]
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Re: Sechsjähriger Elias in Potsdam vermisst

#19

Ungelesener Beitrag von Salva » Fr, 17. Jul. 2015, 22:07

Freitag, 17. Juli 2015

Eine kurze Dokumentation zum aktuellen Stand:
* (08. August 2015: Beitrag nicht mehr verfügbar)

Am Freitag suchte die Polizei wieder die Nuthe ab und senkte dafür sogar den Pegel des Flüsschens ab. Am Samstag soll die Suche weitergehen.

Auf der Suche nach dem seit vergangener Woche spurlos verschwundenen Elias aus Potsdam haben die Ermittler am Freitag den Wasserstand der Nuthe um 20 Zentimeter gesenkt. Dies sollte das Ausbaggern des Schlammbodens erleichtern. Die Polizei untersuchte an einer Stelle den Untergrund des Flüsschens, wo zuvor Spürhunde angeschlagen hatten, die Leichen auch unter Wasser aufspüren können.

Doch auch am Freitag blieb die Suche erfolglos, am Abend wurden die Arbeiten unterbrochen. "Wir haben nichts gefunden", sagte eine Polizeisprecherin. Am Samstag gehe der Einsatz weiter.
Freiwillige Helfer fahren Suche langsam zurück

Seit Freitag gibt es im Potsdamer Stadtteil Schlaatz, wo der sechsjährige Elias verschwand, außerdem eine mobile Polizeiwache. Sie ist bis Montagfrüh 24 Stunden besetzt und soll im Fall Elias Anlaufpunkt für die Bürger sein, hieß es von der Polizei. Wie lange die Anlaufstelle am Bürgerhaus bleiben wird, war zunächst offen.

Quelle: rbb-online.de
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Re: Sechsjähriger Elias in Potsdam vermisst

#20

Ungelesener Beitrag von Salva » Sa, 18. Jul. 2015, 20:59

Samstag, 18. Juli 2015

Bei der Suche nach dem kleinen Elias aus Potsdam ist am Samstag erstmals ein schwerer Bagger der Bundeswehr eingesetzt worden. Mit seinen 18 Tonnen sei das Gerät dreimal größer als der bisher vom Technischen Hilfswerk bereitgestellte Bagger, sagte ein Polizeisprecher. An dem kleinen Flüsschen Nuthe baggerte das Gerät eine Seite der Uferböschung ab - ergebnislos. Auch Personenspürhunde suchten die ausgegrabenen Erdmassen ab.

Bild
Berliner Morgenpost

focus.de

Bild
Am Sonnabend half sogar die Bundeswehr mit einem Spezialbagger aus. (Märkische Allgemeine)


Und die Übertreibungen gehen weiter.
Weder handelt es sich bei diesem Bagger um ein "Spezialgerät" der Bundeswehr, sondern um einen stinknormalen Caterpillar der 315er Reihe. Selbst für einen BW- üblichen Tarnanstrich hat es nicht gereicht, so "speziell" ist das Ding.
Außerdem erschließt sich mir immer noch nicht, was die eigentlich mit dieser Buddelei bezwecken. Ich habe noch nie erlebt, dass man mit einem Bagger nach einer Leiche sucht. Schließlich ist der Sinn und Zweck, diese so "heil" wie möglich zu bergen und nicht in Stücken. "Spuren" ist das Zauberwort.
Außerdem gibt es wesentlich effektivere Methoden (Echolot oder Side-scan mit 3D Rendering) um "Gewässergrundhindernisse" zu lokalisieren und frage mich, warum man solche Geräte nicht einsetzt. Klar... so ein kleines Boot mit einer Side-scan Anlage ist natürlich nicht so medienwirksam wie Bagger, nigelnagelneue Pontons und eine Heerschar an Manpower samt Sprengmeister, der von Land aus offenbar in der Lage ist Blindgänger zu riechen. Unsereins musste solche brisanten Gewässer scannen, zweifelhafte oder eindeutige Objekte markieren und durch echten Tauchereinsatz bergen oder sprengen. Aber man lernt eben nie aus.
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Re: Sechsjähriger Elias in Potsdam vermisst

#21

Ungelesener Beitrag von Salva » So, 19. Jul. 2015, 17:28

Sonntag, 19. Juli 2015

Polizei fährt Großsuche nach Elias deutlich zurück

Es ist eine Zäsur bei der Suche nach Elias - ab Sonntag fährt die Polizei ihre Großsuche nach dem vermissten 6-jährigen Potsdamer Schritt für Schritt zurück. Am Sonntag werden noch Wald- und Wiesenstücke in der Nähe des Schlaatz abgesucht.

Bild

...
Am Sonntag suche im Wald und auf Wiesen

Waren in den vergangenen Tagen über 150 Polizisten im Einsatz, dazu noch Helfer der Feuerwehr, der Bundeswehr und des Technischen Hilfswerkes, werden am Sonntag noch knapp 110 Polizisten nach Elias suchen. Man konzentriere sich auf Wald- und Wiesenstücke rund um den Schlaatz, sagte Polizeisprecherin Stefanie Klaus. Dazu untersuchen Polizisten unterirdische Versorgungschächte im Schlaatz. Außerdem werde man weiter Hinweisen nachgehen, Anwohner befragen und Videomaterial auswerten. Hunde werde man in den nächsten Tagen nicht mehr einsetzen. Wegen des starken Regens musste die Suche am Sonntag für einige Stunden unterbrochen werden.
...

Märkische Allgemeine

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Bild
Das Wochenende dürfte eine Zäsur bei der Suche nach Elias sein. Erst kündigen die freiwilligen Helfer ihren Rückzug an. Einen Tag später zieht die Polizei nach. „Wir haben alle Hinweise zu Suchmaßnahmen geprüft und sind ihnen nachgegangen. Damit beenden wir die intensive Suche mit der Bereitschaftspolizei und werden nun innerhalb der SOKO die Ermittlungen weiterführen ,“ sagte Michael Scharf, stellvertretender Leiter der Polizeidirektion West am Sonntagabend.

Quelle: Märkische Allgemeine

Ich glaube, dass ab jetzt die Öffentlichkeit nur noch etwas über den Fall Elias erfährt, wenn es neue Spuren gibt. Wie im Fall der kleinen Inga Gehricke auch.
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Finlule
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Re: Sechsjähriger Elias in Potsdam vermisst

#22

Ungelesener Beitrag von Finlule » Do, 23. Jul. 2015, 21:47

@Salva,

das glaube ich auch.
Schlimm das Kinder so spurlos verschwinden ohne jegliches Zeichen, schlimm das man nichts finden kann.

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Re: Sechsjähriger Elias in Potsdam vermisst

#23

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Sa, 25. Jul. 2015, 14:36

http://www.maz-online.de/Lokales/Potsda ... llonaktion

Suche nach Elias
Elias: Ballon-Aktion am Sonntag


Von Elias fehlt auch zwei Wochen nach seinem spurlosen Verschwinden jede Spur. Die Polizei steht vor einem Rätsel. Am Sonntag planen Anwohner und Helfer eine Ballon-Aktion für Elias. Die Luftballons sollen ab 15 Uhr vom Schlaatz aus in die Luft steigen, an ihnen hängen Suchaufrufe.

Bild

Potsdam. Die Polizei spricht von einem Fall, den es so in den letzten 10 Jahren nicht gegeben hat - seit dem 8. Juli wird der 6-jährige Elias aus Potsdam vermisst. Trotz über 740 Hinweisen gibt es keine heiße Spur zu dem Jungen. Vor rund einer Woche hat die Polizei ihre intensive Suche nach dem Jungen eingestellt. Suchte man bis dahin noch mit rund 160 Polizisten nach dem Jungen, führt nun eine 60-köpfige Soko "Schlaatz" die Suche weiter.

Auch die freiwilligen Helfer haben ihre großangelegte Suchaktion eingestellt. Sie haben in den ersten Tagen nach Elias' Verschwinden die Polizei unterstützt und nach dem Jungen gesucht. Viele Anwohner haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben, Elias wiederzufinden und rufen für Sonntag zu einer Aktion auf.

Ab 15 Uhr wollen sie vom Sportplatz Falkenhorst Luftballons steigen lassen. An den Ballons werden die Flugblätter mit dem Suchaufruf für Elias befestigt. Die Aktion haben die Organisatoren auf Facebook als ein "Zeichen der Hoffnung und Solidarität" angekündigt. Auch an den Fall der vermissten Inga soll erinnert werden. Das Mädchen ist ebenfalls spurlos vermisst. Die 5-Jährige aus Sachsen-Anhalt ist seit rund 7 Wochen verschwunden. An den Luftballons werden auch Suchaufrufe für Inga hängen. Ebenso sollen Kinderzeichnungen mit den Ballons in die Luft steigen.

Polizei hat auch Tipps aus dem Ausland bekommen

Die Ermittler hätten die Hoffnung noch nicht aufgegeben, Elias zu finden, sagte der Leiter der Sonderkommission, Michael Scharf. Dass sich der Sechsjährige weiter im Schlaatz aufhält, schließt Scharf aus. „Wenn er noch lebt, dann muss er irgendwo anders sein.“

Es seien auch Tipps aus dem Ausland eingegangen. Jedoch würden aber keine gesicherten Erkenntnisse darüber vorliegen, dass Elias ins Ausland gebracht wurde, sagt Polizeisprecher Heiko Schmidt. Natürlich würden die Beamten auch Hinweisen aus Berlin nachgehen. In der Bundeshauptstadt seien bereits Personen überprüft worden, jedoch ohne auf verwertbare Spuren zu treffen, hieß es.

Soko bespricht Ergebnisse regelmäßig

Die 60-köpfige Soko arbeitet laut Schmidt weiter intensiv an dem Fall. Sie hat sich in den Räumen der Mordkommission auf dem Areal der Polizeiinspektion Potsdam einquartiert; ihr gehören Großteile der Potsdamer Zentralen Kriminalpolizei an. In drei täglichen Runden werden aktuelle Ergebnisse im der 13-köpfigen Führungsstab besprochen. Unter anderem gebe es mehr als 300 Stunden Videomaterial von Überwachungskameras sowie mehr als 1000 Fotos, hieß es. Teile dieser Aufzeichnungen seien erst vor kurzem eingetroffen. Experten sind noch mit der Auswertung befasst.

Generell würden die Ermittlungen in einem Vermisstenfall so lange laufen, bis der Gesuchte gefunden wird, sagte Scharf im MAZ-Interview. Natürlich seien auch Querverbindungen zum Fall der Anfang Mai bei Stendal (Sachsen-Anhalt) verschwundenen fünfjährigen Inga geprüft worden. Beiden Fällen sei das spurlose Verschwinden der Kinder innerhalb kürzester Zeit gemeinsam.
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Re: Sechsjähriger Elias in Potsdam vermisst

#24

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » So, 26. Jul. 2015, 19:17

http://www.bild.de/regional/berlin/verm ... .bild.html

Potsdamer lassen Ballons in den Himmel steigen
Bunte Zeichen der Hoffnung für Elias & Inga


Bild
Von Inga (5) verschwand in Stendal (Sachsen-Anhalt), Elias (6) in Potsdam (Brandenburg). Von beiden fehlt seither jede Spur. Am Sonntag ließen freiwillige Helfer Ballons in den Himmel steigen

Potsdam – Langsam steigen die roten und gelben Ballons in den Himmel. Ein Zeichen der Solidarität mit den Eltern des vermissten Elias (6) und der verschwundenen Inga (5). Und ein Zeichen der Hoffnung, dass sie doch noch wohlbehalten nach Hause kommen.

Um 15 Uhr Sonntagmittag hieß es: fliegt, fliegt! An den Bändern der Hoffnungsträger: Zettel mit den Vermisstenanzeigen von Elias und Inga. Außerdem hatten Kinder Bilder oder sogar eigene Vermissten-Anzeigen gemalt. Auch sie wurden in die Luft geschickt.

► Am Mittwoch, 8. Juli, ging Elias gegen 17 Uhr vor der Wohnung im Potsdamer Bezirk Schlaatz auf den Spielplatz. Um 18.43 Uhr wollte seine Mutter Anita S. (25) ihren Sohn zum Essen rufen. Doch der Junge war verschwunden. Sofort suchten Polizei und freiwillige Helfer nach dem Jungen. Bis heute ohne Erfolg.

► Inga (5) verschwand am 2. Mai. Bei einem Grillabend am Diakoniewerk Wilhelmshof in Stendal wollte sie Feuerholz sammeln – und kehrte nicht zurück. 1000 Polizisten und 40 Fährtenhunde durchforsteten tagelang jeden Winkel des 3500 Hektar großen Geländes. Auch in diesem Fall bisher erfolglos.

Nach wie vor gibt es keine Hinweise zum Verbleib der Kinder. Bis vergangenen Donnerstag gingen über 742 Hinweise ein. Es seien auch Tipps aus dem Ausland eingegangen. Jedoch würden keine gesicherten Erkenntnisse darüber vorliegen, dass Elias ins Ausland gebracht wurde, betonte Schmidt.

Für die Ermittler wird der Fall Elias immer rätselhafter – so ein spurloses Verschwinden habe es in den vergangenen zehn Jahren nicht gegeben, sagte Polizeisprecher Heiko Schmidt.

Natürlich würden die Beamten auch Hinweisen aus Berlin nachgehen. In der Bundeshauptstadt seien bereits Personen überprüft worden. Auch hier ohne Erfolg.

Die 60-köpfige Sonderkommission arbeitet laut Schmidt weiter intensiv an dem Fall.

Es gebe noch mehr als 300 Stunden Videomaterial von Überwachungskameras sowie mehr als 1000 Fotos, hieß es. Teile dieser Aufzeichnungen seien erst vor Kurzem eingetroffen. Experten sind noch mit der Auswertung befasst.
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horst
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Re: Sechsjähriger Elias in Potsdam vermisst

#25

Ungelesener Beitrag von horst » So, 26. Jul. 2015, 20:45

Ich bin selbst Potsdamer mit Kindern und habe mal eine gewagte Theorie aufgestellt.
1.) Inga- Spontanentführung von einer Person, welche einen Grund hatte zu dieser Zeit an diesem Ort zu sein (Patientenbesuch / Verwandtenbesuch / Vorstellungsgespräch) – was auch immer – sonst ist man dort nicht ohne Grund – dort sucht man nicht nach Opfern, zufälligen Begegnungen etc.
2.) Inga zufällig gesehen, spontan ins Auto gelockt und dann über die K 1478 in Richtung L 30 Windberge – Lüderitz oder Schernbeck über die 189 – bei Barleben auf A2 Richtung Dreieck Potsdam
3. Elias - keine Spontantat - Vermutung: gleicher Täter, der wieder “Lust“ bekommen hat.
Keine Spontantat weil: Spielplatz Sackgasse – man muss wenden, da kann durch einen blöden Zufall ein Möbelwagen etc. den Fluchtweg kurzzeitig verstellen etc. – viele Häuserblocks und Fenster wo man gesehen werden könnte. Da verirrt man sich nicht hin und sucht dort auch nicht nach Opfern. Daher könnte der Täter ganz der Nähe wohnhaft sein und ihn sich ausgeschaut haben. Der Täter, der zufällig 8 Wochen vorher aus welchem Grund auch immer dienstlich oder privat in Wilhelmshof zu tun hatte. Der Täter, der nicht auffällt, dedr dort täglich spazieren geht, der an der anschließenden Suche beteiligt war…?
Elias wahrscheinlich an gleicher Stelle wie Inga abgelegt, da der Platz sicher scheint / sich bewährt hat – A 9 runter von Potsdam aus – Abfahrt Niemegk oder eine davor / dahinter.
Altes Fabrikgebäude – alte Lagerhalle – alter Bunker, russ. Truppenübungsplatz etc.
Mein Tipp: 25 -60 Jahre, männlich, intelligent, motorisiert, wahrscheinlich Single. Potsdamer - Schlaatz.

Meinungen dazu – sehr gerne

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Finlule
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Re: Sechsjähriger Elias in Potsdam vermisst

#26

Ungelesener Beitrag von Finlule » So, 26. Jul. 2015, 21:57

@horst
so weit waren sicher die Ermittler auch schon.
Verstecke gäbe es wohl viele,man muss sich nur auskennen.
Glaube auch ein Verschleppung ins Ausland käme wohl in betracht.Eben weil die Kinder ohne jegliche Spur einfach mal so weg waren.

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Re: Sechsjähriger Elias in Potsdam vermisst

#27

Ungelesener Beitrag von Salva » Mo, 27. Jul. 2015, 13:18

Willkommen bei Allcrime, @horst :Y:
Meinungen dazu – sehr gerne
Keine. Faktisch gesehen. Weil es für keine einzige Theorie dieser Welt handfeste Beweise oder Anhaltspunkte gibt.
Zwei Kinder sind verschwunden und nicht ohne Grund sprechen die Ermittler von "spurlos". Wir können also Theorien aufstellen ohne Ende und alle könnten stimmig sein oder nicht.

Generell forensisch erwiesen ist die Tatsache, dass Serientäter in ihrem Gebiet (Aufenthalts- bzw. Wohnort) jagen und fangen, ihre Opfer nach einer eventuellen Tötung jedoch in einem Umkreis von mehreren hundert Kilometer entsorgen können. Wenn man in beiden Fällen von einem Tötungsdelikt ausgehen will, was allerdings auch nicht erwiesen ist. Die Kinder könnten also auch von "Beschaffern" entführt und anderen Interessengruppen zugeführt worden sein. Gegen ein gewisses Entgelt. Im Fall Inga spricht für mich einiges dafür, wie du im Inga Thread * nachlesen kannst. Und im Fall Elias bin ich mir noch nicht mal sicher, ob die Ausgangslage bzw. -situation so stimmt, wie der Öffentlichkeit mitgeteilt wurde.
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Re: Sechsjähriger Elias in Potsdam vermisst

#28

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 28. Jul. 2015, 11:17

http://www.pnn.de/potsdam/991200/


Suche nach Elias in Potsdam
Fall Elias: Polizei zieht mobile Wache ab


Bild
Fall Elias: Die mobile Polizeiwache steht am Schlaatz in Potsdam.

Bei der Suche nach dem sechsjährigen Elias in Potsdam zieht die Polizei die mobile Wache vom Schlaatz ab. Mittlerweile gibt es mehr als 800 Hinweise aus der Bevölkerung.

Potsdam – Knapp drei Wochen nach dem Verschwinden des sechsjährigen Elias hat die Polizei jetzt die eigens eingerichtete mobile Wache im Stadtteil Schlaatz wieder abgezogen. Zwei Polizeibeamte waren dort rund um die Uhr vor Ort, um Fragen und Hinweise der Anwohner entgegenzunehmen. In den vergangenen Tagen sei die Zahl der Anfragen aber deutlich zurückgegangen, teilte die Polizei am gestrigen Montag mit. Unabhängig davon würden verstärkt Streife in dem Potsdamer Wohngebiet gefahren.
Die meisten Hinweise hat die Polizei bereits geprüft

Insgesamt gingen bislang 802 Hinweise ein, von denen laut Polizei der weit überwiegende Teil bereits geprüft wurde – allerdings weiterhin ohne Ergebnis oder konkrete Spur. Die aus rund 60 Beamten bestehende Sonderkommission „Schlaatz“ arbeite jedoch weiter intensiv an dem Fall. „Das schließt natürlich auch weitere Suchmaßnahmen nicht aus“, betonte der Leitende Polizeidirektor und Stabsleiter der Polizeidirektion West, Michael Scharf. Der sechs Jahre alte Elias war am 8. Juli im Innenhof vor dem Haus seiner Mutter spurlos verschwunden. Noch am gleichen Abend hatten die Polizei und freiwillige Helfer eine große Suchaktion gestartet. Täglich waren bis zu 170 Polizeibeamte auf der Suche nach dem Jungen.

Am Sonntag hatten Anwohner für Elias rund 150 bunte Luftballons über Potsdam aufsteigen lassen. Eltern und ihre Kinder hatten Flugblätter und persönliche Botschaften befestigt. Die Ballonaktion sollte auch auf die ebenfalls vor wenigen Wochen verschwundene Inga aus Sachsen-Anhalt aufmerksam machen.
Hinweise im Fall Elias können unter der Telefonnummer (0331) 5508 11 08
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Re: Sechsjähriger Elias in Potsdam vermisst

#29

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 29. Jul. 2015, 15:54

http://www.bild.de/regional/berlin/berl ... .bild.html

Elias (6) seit drei Wochen verschwunden
Polizei sucht mit Spürhunden im Stadtzentrum Potsdam
Bisher gingen 830 Hinweise zu dem Vermisstenfall ein


Potsdam – Seit drei Wochen wird Elias (6) aus Potsdam vermisst. Nun sucht die Polizei mit Spürhunden im Stadtzentrum nach dem verschwundenen Erstklässler.

Bereits vergangene Woche führten die Hunde die Ermittler in Potsdams Mitte. Dort wurde die Suche nun fortgesetzt, wie ein Polizeisprecher sagte.

► Bisher hatte die Polizei im Stadtteil Schlaatz gesucht, wo der Junge verschwunden war. Zuletzt wurden Teile des Flusses Nuthe ausgebaggert und der Schlamm von Spürhunden untersucht. Die Bundeswehr rückte an, um die Polizei zu unterstützen. Alles ohne Erfolg. Am 19. Juli wurde die Suche eingestellt.

► Bis Montag gab es eine mobile Wache der Polizei in dem Plattenbaugebiet, falls sich noch Zeugen melden sollten. Sie wurden nun abgebaut, weil immer weniger Hinweise dort eingingen.

„Die rund 60-köpfige SoKo „Schlaatz“ führt ihre Maßnahmen jedoch intensiv weiter, erklärte die Polizei, erneute Suchmaßnahmen nicht ausgeschlossen.

Bis Mittwoch erreichten über unterschiedliche Kanäle 830 Hinweise die Ermittler. Von Montag bis heute seien nur 14 weitere Tipps eingegangen, darunter Suchvorschläge und Facebook-Einträge. Der überwiegende Teil aller eingegangenen Hinweise wurde bereits ausgewertet, eine heiße Spur war aber noch nicht dabei, sagte ein Polizeisprecher.

DAS VERSCHWINDEN: Am Mittwoch, 8. Juli, ging Elias gegen 17 Uhr vor der Wohnung im Potsdamer Bezirk Schlaatz auf den Spielplatz. Um 18.43 Uhr wollte seine Mutter Anita S. (25) ihren Sohn zum Essen rufen. Doch der Junge war verschwunden. Polizei und freiwillige Helfer suchten tagelang.

Bis heute beteiligten sich insgesamt 1900 Polizisten an den Suchaktionen. Zudem wurden 1200 Einwohner in Schlaatz befragt. Bisher ohne Erfolg.

Bild
Die mobile Wache war rund um die Uhr besetzt. Am Montag wurde die Aktion eingestellt

Bild
Der Spielplatz, auf dem der Erstklässler zuletzt gewesen ist
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Re: Sechsjähriger Elias in Potsdam vermisst

#30

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 30. Jul. 2015, 13:39

http://www.bild.de/regional/berlin/verm ... .bild.html

Elias (6) seit drei Wochen verschwunden
Polizei geht offiziell von Verbrechen aus
Bisher gingen 830 Hinweise zu dem Vermisstenfall ein

Potsdam – Drei Wochen nach dem Verschwinden von Elias aus Potsdam, geht die Polizei jetzt offiziell von einem Verbrechen aus. Das berichtet der Hörfunksender RBB Inforadio. Der Leiter der zuständigen Sonderkommission, Michael Scharf, bezeichnete darin einen Unfall als „höchst unwahrscheinlich“.

Zugleich versicherte er wie schon am Mittwoch, dass die Ermittlungen der rund 60-köpfigen Soko so lange intensiv fortgesetzt würden, bis das Schicksal des Jungen geklärt sei. Alle Hinweise werden ausgewertet.
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