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1998 | Frankfurt-Höchst | Tristan Brübach (13) ermordet

Ungeklärte Fälle im Focus.
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1998 | Frankfurt-Höchst | Tristan Brübach (13) ermordet

#631

Ungelesener Beitrag von Salva » Mi, 11. Okt. 2017, 20:43

Letzter Beitrag der vorhergehenden Seite:

Habakuk hat geschrieben:Das mit dem Rucksack stellt sich etwas anders dar. [...]
Dass in dem Rucksack Leichenteile transportiert wurden, ist meines Wissens nach alles andere als sicher. Und selbst wenn, was hat die Erkenntnis bislang gebracht? Tristan wurde am 26. März 1998 ermordet, also vor ~19 1/2 Jahren. Was ist seit dieser Zeit geschehen? Selbst der Zopfmann wurde offiziell nie gefunden und der soll dort bekannt gewesen sein. Und zum Rucksack? Nichts. Keine Zeugen, keine Hinweise, keine Spuren. Deshalb ist der für mich irrelevant.
Habakuk hat geschrieben:Was Seel betrifft:

Ich denke nicht, daß er etwas mit dem Fall Tristan zu tun hat...
Hatte er auch nicht, wie die Behörden vor zwei Tagen bestätigten.
Habakuk hat geschrieben:Es ist also keineswegs so, daß hier ein "unbescholtener" Bürger schlechtgemacht werden soll.
Wir leben doch angeblich in einem Rechtsstaat. Oder? Und was sagt unser Rechtssystem über "Tatverdächtige"?
Was die Polizei bzgl. Seel in der Hand hat, sind nichts als Indizien. Wer sagt dir denn, dass ER diesen Mord bzw. diese Morde begangen hat? Um das festzustellen, gibt es Gerichtsverfahren. Ist ein solches nicht möglich, dann haben die Behörden zu schweigen. Auf @Jenny's Seite serienkillers.de z.B. hat sogar jemand ins Gästebuch geschrieben, dass Manfred Seel noch fehlt! Das kleingedruckte "Mutmaßlich" ist längst vergessen und das darf in einem Rechtsstaat nicht sein.

Im Fall Tristan stieß KHK Fey auf einen Sumpf perverser Kannibalen und Freizeitköchen und auf solche, die das gerne sein möchten. Hat man jemals darüber gelesen, was aus diesen "Turnbeutelvergessern" geworden ist? Was wurde denn ermittelt? Wurde überhaupt ermittelt? Wohl kaum. Diese Klientel ist nämlich to hot.

Oder der Fall Markus Wachtel: am 7. März 1998, also knapp drei Wochen vor Tristan in Peine ermordet. Ebenfalls erst 13 Jahre alt. Wurde erwürgt und zerstückelt in einem Kiesteich gefunden, rund 900 Meter von seinem Elternhaus entfernt.
Am 16. Oktober 1999, also im gleichen Monat wie bei Tristan, wurde dessen Grab geschändet und der Kopf der Leiche entwendet. Gefunden wurde der bis heute nicht. Das Verfahren gegen den damals 18-jährigen Spätaussiedler war derart umstritten, dass der Staatsanwalt am Ende vom Mordvorwurf absah und stattdessen sechs Jahre Jugendstrafe wegen gefährlicher Körperverletzung mit Todesfolge forderte, zu der er auch verurteilt wurde.

Meine Frage: welcher Fall liegt näher am Fall Brübach? Seel etwa? Für mich nicht.
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1998 | Frankfurt-Höchst | Tristan Brübach (13) ermordet

#632

Ungelesener Beitrag von Habakuk » Do, 12. Okt. 2017, 00:41

@Salva

Naja, warum hätte der Täter denn Deiner Meinung nach den Rucksack erst entleeren und dann mitnehmen sollen? Das ist ja ziemlich eindeutig...
Und deshalb ist er eben NICHT irrelevant. Es könnte zumindest sein, daß jemand ihn wiedererkennt. Daß das bisher nicht geschehen ist hat ja nichts zu sagen.

Zu Seel: Was hast Du gegen Indizien? Diese sind oft wichtig, wenn man den Täter nicht gerade auf frischer Tat ertappt (was selten ist).
Meine Güte, Seel hatte eine zerstückelte Leiche in der Garage und entsprechende Dateien auf dem PC.
Da kann man jetzt irgendwie auf die Idee kommen, daß er damit was zu tun hat, oder?
Gut, er ist tot, das macht es rechtlich schwierig.
Aber, sorry, wenn Du ein Angehöriger des Opfers wärst, würdest Du dann sagen: "Nö, lasst mal, das sind doch nur Indizien?". Wahrscheinlich nicht.
Dieser Mann ist mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit ein Frauenmörder. Da gibt es nichts herumzureden.
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#633

Ungelesener Beitrag von Salva » Do, 12. Okt. 2017, 01:20

@Habakuk
Rucksack hin oder her, es gibt wesentlich heißere Fragen und Unklarheiten, die diesen Fall betreffen.
Habakuk hat geschrieben:Was hast Du gegen Indizien? Diese sind oft wichtig, wenn man den Täter nicht gerade auf frischer Tat ertappt (was selten ist).
Ich habe nichts gegen Indizien. Solange niemand aufgrund von Indizien verurteilt wird.
Habakuk hat geschrieben:Meine Güte, Seel hatte eine zerstückelte Leiche in der Garage und entsprechende Dateien auf dem PC.
Da kann man jetzt irgendwie auf die Idee kommen, daß er damit was zu tun hat, oder?
Auf diese Idee zu kommen ist eine Sache. In der Öffentlichkeit so zu tun, als ob diese Vorwürfe gesichert sind, eine ganz andere. Zumal ja bekannt ist, dass Seel nicht alleine und die Garage, anders als von den Behörden behauptet, längst nicht nur für ihn zugänglich war.
Habakuk hat geschrieben:Aber, sorry, wenn Du ein Angehöriger des Opfers wärst, würdest Du dann sagen: "Nö, lasst mal, das sind doch nur Indizien?". Wahrscheinlich nicht.
Falsch. Wäre ich ein Angehöriger des Opfers, dann möchte ich so sicher wie nur möglich wissen, dass der Richtige verknackt wird und keiner von denen die das Pech hatten, dass die Ermittler eine Indizienkette in die falsche Richtung konstruieren konnten und der wahre Täter sich ins Fäustchen lacht. Ich bin also auch für Sühne, aber längst nicht um jeden Preis und mir machen diejenigen Angst, denen es scheißegal ist, ob der Richtige brummt oder sonst wer.
Habakuk hat geschrieben:Dieser Mann ist mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit ein Frauenmörder. Da gibt es nichts herumzureden.
Mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit... ja. Aber trotzdem rechtfertigt es keinesfalls die Handlungsweise der Behörden
Wie oft hast du dich schon darüber geärgert, dass ein Täter zwar klar und eindeutig einer Tat überführt wurde, um dessen Aussehen, Herkunft, Leben und oft sogar den vollständigen bzw. richtigen Namen ein Gezeter gemacht wird? Bei Seel spielt die Offenlegung seines Lebens aufgrund von Indizien seltsamerweise keine Rolle.
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#634

Ungelesener Beitrag von Habakuk » Do, 12. Okt. 2017, 01:40

@Salva

Doch, Salva, es werden auch Menschen nur aufgrund der Indizien verurteilt und das ist gut so.
Es ist nämlich sehr selten so, daß ein Zeuge bei einem Mord daneben steht.
Und sorry, in diesem Fall liegt eine Frau Diallo in Seels Garage (im Fass) und er hat Dateien auf seinem Rechner, die genau ihr (außergewöhnliches) Verletzungsbild abbilden.
Zumindest in diesem Fall ist er also beteiligt, das ist so.
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#635

Ungelesener Beitrag von Salva » Do, 12. Okt. 2017, 02:14

@Habakuk
Bist du auch eine von denen die glauben, dass Mörder fast nur anhand von Indizien verurteilt werden können und wenn dem nicht so wäre, die meisten Killer frei herumlaufen würden? Das kommt mir schwer bekannt vor ;) Aber das stimmt nicht. Die allermeisten Tötungsdelikte werden aufgrund überprüfbarer Geständnisse, Zeugenaussagen und forensischer Beweise wie Fingerabdrücke, DNS, Faserspuren usw. aufgeklärt.
Habakuk hat geschrieben:Zumindest in diesem Fall ist er also beteiligt, das ist so.
Das mag ja sogar zutreffen. Aber was wird denn über einen Manfred Seel geschrieben? Was wird ihm denn sonst noch angelastet? Auch darum geht's doch. Manfred Seel = Serienkiller. Und das ohne jeglichen Beweis.
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#636

Ungelesener Beitrag von Habakuk » Do, 12. Okt. 2017, 23:57

@Salva

Ich habe keineswegs behauptet, daß Mörder "fast nur" durch Indizien verurteilt werden, aber es ist oft so. Man nehme zB den Fall Weimar...

Ich habe auch Seel nicht als Serienkiller bezeichnet, im Gegenteil, ich schrieb doch, daß man nicht irgendwelche ungeklärten Mordfälle ihm einfach so zuordnen darf.
Im Falle Diallo ist er aber zumindest beteiligt und natürlich ist es naheliegend, bei einem Mann mit solchen Neigungen auch in Richtung anderer Taten zu forschen.
Und zwei weitere Taten ereigneten sich im Umfeld seiner Arbeitsstelle, da kommt er zumindest als Täter infrage...

Aber klar, ich finde es auch unseriös, wie schnell man hier vorgeprescht ist und v.a., was man hier noch für Fälle reingeschwurbelt hat.
UND: Man hat Monate danach nichts (!) weiteres vorzuweisen, das ist erbärmlich.
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#637

Ungelesener Beitrag von Lastlove » Fr, 13. Okt. 2017, 05:32

Naja erbärmlich sind die Ermittler ja nun nicht. Sie alle kämpfen für daselbe Ziel, das solltest Du aber bei deinem scharfen Urteil mal bedenken.
Wir als kleine pupse wissen doch garnicht was da abgeht.
Da bietet sich auch etwas Zurückhaltung und Geduld durchaus an.
Ob sie ihre Gründe haben oder hatten gewisse Dinge so oder so zu veranlassen wird man eben irgendwann gewahr oder eben auch nie..
Es handelt sich bei unseren Profis im Lannd immerhin um gut geschultes und mit hohem persönlich geprägtem Einsatz erworbenes Personal.
Und darüber hinaus funzt die Zusammenarbeit zwischen den Bundesländern auch immer besser.
Ich weiss nicht ob Du selber alles das zu leisten im Stande wärest..also dürfen wir ruhig auch ein wenig demütig sein.

Persönlich glaube ich daran, die grosse Pressekonferenz damals war für die Öffentlichkeit sehr wichtig und hoffe inständig, eventuelle Fehler werden am Ende noch kompensiert..
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#638

Ungelesener Beitrag von Habakuk » Fr, 13. Okt. 2017, 23:42

@Lastlove

Etwas Zurückhaltung und Geduld wäre zunächst mal für die Ermittler angesagt gewesen, ehe man in dieser Weise an die Öffentlichkeit geht.

Ich erwarte von seriösen Ermittlern, daß sie das vortragen, was gesichert ist und sich nicht mittels Spiegel usw in Spekulationen ergehen.
Und in diesem Fall wurden Fälle zusammengemischt, in denen man genausogut würfeln kann, ob Seel nun der Täter war oder nicht. Auch nach Monaten hat man NICHTS Neues zutage gebracht.

Ich bin nicht überheblich gegen Ermittler generell, im Gegenteil, meistens wird gute Arbeit geleistet. Es gibt aber trotzdem Fälle, bei denen man sich an den Kopf fasst. Gut gemeint ist eben nicht immer gut gemacht...
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#639

Ungelesener Beitrag von Lastlove » Sa, 14. Okt. 2017, 00:22

Das macht sie aber nicht "erbärmlich".
Ich wurde auch leicht nervös als auf de Pressekonferenzt im Falle Seel die Rede auf den Fall Brühbach kam. Aber was bringt das?
Am Ende machen die ermittler Dinge auch selber unter sich aus..
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#640

Ungelesener Beitrag von Habakuk » Sa, 14. Okt. 2017, 01:18

@Lastlove

Ich habe geschrieben, das die Ergebnisse erbärmlich sind, nicht die Ermittler.
Lies bitte richtig.

Es geht auch um die Angehörigen und nicht nur darum, möglichst viele ungeklärte Falle halt irgendwie aufzuklären oder als aufgeklärt zu bezeichnen.
Bei den beiden Frauen im Umkreis von Seel hat man ja wenigstens noch den Ansatzpunkt, daß er in der Nähe gearbeitet hat . Was aber spricht zB bei Monrose für Seel? Oder gar bei Tristan Brübach?


.
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#641

Ungelesener Beitrag von Lastlove » Sa, 14. Okt. 2017, 06:26

Völlig egal..die Vokabel bleibt dieselbe.
Und "erbärmlich" wäre für mich nur zum Beispiel die Gestalt auf dem Phantombild wenn ich mir vorstelle wie feige sich ein Täter zurückzieht und aus der deckung heraus noch seinen Sadismus ausleben kann, weil er bis heute nicht in Ketten liegt..

Ich mag es nciht ständig mit romanen auf der Kritikspur herumzureiten.
Es ist hier kurz und knapp von @Salva beschrieben worden wo es hakt und das muss doch reichen.
Was gibt es Leuten wie Dir immer und immer wieder dieselben Lieder zu singen?
Das macht mich nur bedenklich..ncihts weiter.

Unsere Profis haben genug damit zu tun die Schwarzen Schafe in ihren eigenen Reihen zu erkennen, was haben wir uns da einzumischen?

Als normal denkender Mensch hat man Geduld und kann auch mal etwas stehen lassen ohne zu wissen warum..

Zumal wir ja wissen wie gerne Täter herumhetzen und die Arbeit der Behörden anschwärzen..umsomehr beschränkt man sich da auf eine sachliche und knappe Stellungnahme.
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#642

Ungelesener Beitrag von Lastlove » Sa, 14. Okt. 2017, 07:10

Hier aber nochmal der aktuelle Link, der besagt, demnächst werden die ermittlungen wieder aufgenommen:

http://www.hessenschau.de/panorama/fall ... n-104.html

Werden wir dann ja sehen ob auch das Phantombild noch aktuell bleibt..
nicht wahr?
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#643

Ungelesener Beitrag von Habakuk » Sa, 14. Okt. 2017, 22:01

@Lastlove

Was schreibst Du da für einen Unfug?

Du "interpretierst" mal wieder nach eigenem Gusto und völlig aus dem Zusammenhang gerissen. Scheint Deine Spezialität zu sein.

Du faselst davon, ich würde immer wieder "dieselben Lieder" singen ( weil ich in DIESEM Fall Kritik an den Ermittlern vorbringe ) und bringst dann das mit den "schwarzen Schafen in den eigenen Reihen". Wie ist das bitte zu verstehen?

Es ist ja wohl in diesem Fall das gute Recht eines kritisch Denkenden, die Vorgehensweise der Ermittler etwas fragwürdig zu finden. Da kommt man bei einem Ermittlungsstand, der noch in den Kinderschuhen steckt, direkt mit einer angeblichen, aber nicht bewiesenen Serie und mischt dann noch medienwirksam den Fall Tristan mit rein.
Obwohl gerade in diesem Fall eher wenig für Seel als Täter spricht. Gings da letztlich vielleicht doch darum, durch diesen Fall eine größere Aufmerksamkeit zu erhalten?
Andernfalls hätte man doch zumindest den Ermittler Fey als Experte im Fall Tristan mit einbezogen oder etwa nicht?
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#644

Ungelesener Beitrag von Lastlove » So, 15. Okt. 2017, 14:25

@Habakuk

Gut also wir könne das gerne nocheinmal zusammen durchgehen und Du wirst mir sagen was Dich persönlich angegriffen hat.
Ich hatte Dir geschrieben dieses Wort "erbärmlich" ist abscheulich und klar, Ermittler werden es wegstecken, denn sie sind nciht narzisstisch genug ;)) um sich da persönlich getroffen zu fühlen.
Aber es ist ein mieses Aushängeschild und wie ich schon andeutete allenfalls für eine miese Tätertype geeignet.

Ermittler beschäftigen sich tagein tagaus..ein Leben lang mit der Wahrheit und der Gerechtigkeit. Sie müssen sich nicht zwingend erklären(der öffentlichkeit gegenüber) wenn sie Fehler noder Entscheidungen gemacht haben. Es schmälert dann nciht ihre soziale Kompetenz, wenn Du verstehst was ich meine.

Sie haben einen Job der ständige Neuerungen beinhaltet, die Qualität der neuesten Möglichkeiten verdoppelt sich innerhalb von 75 Tagen..

Wie ich finde dürfte das doch ausreichen um nciht auf jeden Pups einzugehen und sich erklären zu müssen.

Und das war auch keine sachliche Kritik Deinerseits, sondern abfällig.
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#645

Ungelesener Beitrag von Lastlove » So, 15. Okt. 2017, 17:40

Achtung!
Ich muss mich da berichtigen.
Habe die Statesments vertauscht was die Neuerungen angeht so betrifft das die Ärzteschaft und gehört damit auch nicht hierher..
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#646

Ungelesener Beitrag von Salva » So, 15. Okt. 2017, 20:05

Siehe da, der Fall Brübach steht wieder auf der Seite des BKA's. Selbst das Phantombild des Zopfmannes ist wieder online. Allerdings hätten die Verantwortlichen den Inhalt ein bisschen updaten können, denn der 31.05.2016 (Stichtag für die 80.000 Euro-Belohnung) ist längst abgelaufen.
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#647

Ungelesener Beitrag von Lastlove » So, 15. Okt. 2017, 20:07

WOW..

Tja nun kann keiner mehr sagen das Bild sei veraltet oder vergessen worden..
Die Jagd geht also weiter..

Okay @Salva vielleicht kommt das Update ja noch.
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#648

Ungelesener Beitrag von Salva » So, 15. Okt. 2017, 20:16

Hallo @Lastlove ;)

Jedenfalls wurde das Bild eines Tages von der Seite genommen und ich glaube, dass das im Rahmen der Ermittlungen um Manfred Seel geschah. Schon irgendwie blöd, wenn das plötzlich wieder aktuell ist und selbst das alte Täterprofil wieder ausgegraben wurde. Vielleicht hilft's.

Ich würde gerne wissen, wie MS am Ende als Täter ausgeschlossen werden konnte, wo sich die Behörden doch so sicher gewesen sind...
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#649

Ungelesener Beitrag von Lastlove » So, 15. Okt. 2017, 20:19

hmm ja..versteh ich.
Blöder Spruch aber..vielleicht hat ja alles seine Zeit.
Ich meine der Fall Brühbach ist ja schon so heavy, da sind ja auch Ermittler in den Wahnsinn getrieben worden.
Vondaher würde es mich nicht wundern alles läuft mit oberster Priorität der Geheimhaltung.
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#650

Ungelesener Beitrag von Salva » So, 15. Okt. 2017, 20:46

@Lastlove

Der Fall Brübach ist ein Cold Case und wird daher erst wieder ausgegraben, wenn es neue Ansätze oder Hinweise gibt. In der Regel bleiben die Akten für etwa 15 - 20 Jahre im Archiv und verstauben. So, wie in vielen anderen Fällen auch.
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#651

Ungelesener Beitrag von Lastlove » So, 15. Okt. 2017, 20:49

Ahhh..und weil nun Fall Seel war ist er aktualisiert worden oder wie
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#652

Ungelesener Beitrag von Salva » So, 15. Okt. 2017, 20:58

@Lastlove
Na ja... Manfred Seel war für die Ermittler die bislang heißeste Spur und wenn sich nichts Neues ergibt, was sollen die Behörden denn tun? Außer abwarten, meine ich?
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#653

Ungelesener Beitrag von Habakuk » So, 15. Okt. 2017, 22:47

@Lastlove

Achso, Ermittler müssen sich NICHT für Fehler und falsche Entscheidungen verantworten oder erklären? Na , ist ja gut, daß Du das mal geklärt hast...
Meine Nerven, echt.
Öhm, ich fürchte nur, das ist eine weitere Fehleinschätzung Deinerseits.
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#654

Ungelesener Beitrag von Lastlove » So, 15. Okt. 2017, 22:50

Wenn sie es tun ist es gut aber sie müssen es nciht..die Arbeit geht dennoch weiter.
Und die Fehler bleiben halt in dieser Familie..ob sie nun dort geklärt werden oder nciht entzieht sich eben unserer Kenntnis.
Was ist daran nicht zu verstehen?
So läuft es halt..
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#655

Ungelesener Beitrag von Aaron333 » Di, 17. Okt. 2017, 09:55

Hallo allerseits

Ich lese hier seit März, die Beiträge zu Tristan. Allerdings ist es jetzt endlich soweit, dass mindestens wieder gefahndet wird.
Ich denke dass die Bürgerinitiative ,welche sich um Tristans Gedenkstein kümmert, auch etwas Druck in der Öffentlichkeit ausgelöst hat.
Ich schreibe derzeit ein Buch (Kein Krimi, kein Kommerzprojekt) über den Tristan, auch, um zu zeigen, welcher Mensch er war, in seinem kurzen Leben.
Habe bisher einiges vor Ort erfahren können. Manchmal muss ich beim Schreiben Pausen einlegen, da es einem echt nahe geht, wenn man soviel über ihn erfahren hat. Ich will ganz offen sein. Bei Allmystery bin ich 2 mal rausgeflogen, da ich nur andeutungshalber Bezug nahm, auf diese These mit dem Handy https://mordfall-tristan-bruebach.com/
Es gibt nicht wneige Menschen, welche die These plausibel finden.Zu denen gehöre ich auch.
Bei Allmystery scheint es immer wieder Leute zu geben ,welche den Tristan oder den Herrn Brübach kannten. Gibt es hier eventuell auch solche Leute oder Nutzer welche diese Allmynutzer kennen? Bei Allmy sind es Maira und Anevay. Leider kann ich die nicht kontaktieren, da sofort alle durchdrehen, wenn man dort versucht Nutzer zu kontaktieren.
Übrigens hat der Nutzer Freigeist dort auch interessante Infos eingestellt, mit einem realen Erlebnis. Heute gibt es nicht wenige die es zudem für plausibel halten, dass Tristans 1. seinen Mörder kannte und 2. in die Stricherszene involviert war, dafür habe ich auch Indizien gefunden.

Grüsse Aaron
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#656

Ungelesener Beitrag von Lastlove » Di, 17. Okt. 2017, 16:08

@Aaron333

Du denkst also, die ermittler zuvor, die sogar den Fall Daube mit einbezogen haben wären nciht von selber auf soeine, entschuldige bitte, hahnenbüchende Idee wie mit dem Handy gekommen?

Diese anale Phase müsste doch so langsam mal überwunden sein..
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#657

Ungelesener Beitrag von Salva » Di, 17. Okt. 2017, 19:44

Hallo @Aaron333,

ich kenne die beiden Allmy-Userinnen. Eine sogar ganz gut.

Die Theorie mit dem Handy im Hintern halte ich für vollkommen abwegig. Um an dieses Ding zu kommen, hätte der Mörder dem Jungen nicht die anderen zahlreichen Verletzungen zufügen müssen. Er hätte auch keinen Grund gehabt, Muskelfleisch zu entnehmen und vor allem mitzunehmen und die Entfernung der Hoden aus dem Hodensack machen demnach auch keinen Sinn.
Aaron333 hat geschrieben:Heute gibt es nicht wenige die es zudem für plausibel halten, dass Tristans 1. seinen Mörder kannte und 2. in die Stricherszene involviert war, dafür habe ich auch Indizien gefunden.
Die wurden längst veröffentlicht und sind ebenso immer wieder Gegenstand wilder Diskussionen wie die Theorie mit dem Handy.
Ich bin davon überzeugt, dass Tristan an jenem Tag eine Verabredung hatte und die galt nicht einem seiner Freunde. Der Tatort war also kein Zufall. Es ist auch kein Zufall, dass der beste Freund weggezogen ist und dass sich aus dem Freundeskreis niemand zu Wort gemeldet und über Tristan erzählt hat, wundert mich auch nicht.
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1998 | Frankfurt-Höchst | Tristan Brübach (13) ermordet

#658

Ungelesener Beitrag von Habakuk » Di, 17. Okt. 2017, 21:51

@Aaron333

Die Theorie mit dem Handy ist nicht nur völlig widersinnig, sie ist meines Erachtens einfach krank.
Wer kommt denn bitte auf so eine Idee?
Zumal dieser "Herr" auch andere Dinge von sich gegeben hat und zB den Vater unterschwellig beschuldigt.

Und was Dein Buch betrifft:
Sorry, aber so wie sich das liest wird es eher ein Machwerk, welches kein Mensch braucht. Tristan mag kein einfaches Kind gewesen sein (hier spielt auch sicher seine familiäre Geschichte eine Rolle), aber ihm eine Stricherkarriere zu unterstellen, das entbehrt jeder Grundlage und grenzt für mich an eine Verhöhnung des Kindes.
Denk bitte noch einmal über das "Projekt" nach. Du kanntest den Jungen offenbar nicht, was soll das also werden? Eine Zusammenfassung der Gerüchteküche?
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#659

Ungelesener Beitrag von Habakuk » Di, 17. Okt. 2017, 21:58

@Salva

Kann schon sein, daß er verabredet war, finde ich aber eher unwahrscheinlich.
Dagegen spricht das vorherige Telefonat mit dem Vater (in dem er unschlüssig war, ob er zum Arzt soll) und letztlich auch der Tatort.
Es sieht für mich eher nach einer spontanen Tat aus. Der Tunnel war nicht besonders gut geeignet für solch ein blutiges Verbrechen und der Täter offenbar nicht vorbereitet, sonst hätte er zB etwas zum Abtransport der Leichenteile mitgebracht und sich nicht den Rucksack des Jungen nehmen müssen.
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#660

Ungelesener Beitrag von Salva » Di, 17. Okt. 2017, 22:49

Habakuk hat geschrieben:Dagegen spricht das vorherige Telefonat mit dem Vater (in dem er unschlüssig war, ob er zum Arzt soll) und letztlich auch der Tatort.
Darüber kann man streiten. Zwar hatte ihn der Vater zur Schule überredet, aber von dort ging er ja wegen des vermeindlichen Arztbesuches früher weg. Wenn er Schmerzen hatte, warum war er dann nicht beim Doc? Was wollte er seinem Vater erzählen? Oder den Lehrern bzw. Lehrerin?
Dass er sich dann um und im Bahnhof aufgehalten hat, geht mir einfach nicht in den Kopf. Er streunerte herum, als wenn er auf etwas warten würde. Dass der genaue Ablauf und die Timeline der Polizei nicht ganz stimmig ist (obwohl bekannt und veröffentlicht) und Details weggelassen wurden, deuten für mich auf etwas anderes hin.

Der andere Punkt ist: wie kam er zum Tunnel? Dass ihn jemand dorthin "entführte" oder nötigte, ist schwer vorstellbar. Es gibt einfach zuviele Menschen am Bahnhof und in dessen Bereich. Ein freiwilliger bzw. beabsichtigter Aufenthalt dort schein mir wesentlich plausibler. Aber dann stellt sich die Frage nach dem Warum bzw. nach dem Motiv.
Habakuk hat geschrieben:Der Tunnel war nicht besonders gut geeignet für solch ein blutiges Verbrechen und der Täter offenbar nicht vorbereitet, sonst hätte er zB etwas zum Abtransport der Leichenteile mitgebracht und sich nicht den Rucksack des Jungen nehmen müssen.
Der Tunnel war optimal, wenn auch für den Täter gefährlich. Hat aber funktioniert, wie wir ja sehen.
Zudem ist Wasser immer gut, wenn es um Spurenvermeidung geht und die Düsternis im Inneren war offensichtlich auch kein Hindernis. Wenn der Tatablauf so stimmt, wie die Polizei sagt.

Das mit dem Blut im Rucksack ist ja das Problem: es gab einfach viel zu wenig davon. Und: Wer würde schon einen derart blutigen Rucksack mitnehmen und nutzen, wenn dieser von einer dritten Person gefunden wurde?

Spontane Tat? Der Täter hatte immerhin ein entsprechendes Werkzeug dabei und das war kein Taschenmesser.
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#661

Ungelesener Beitrag von Habakuk » Di, 17. Okt. 2017, 23:26

@Salva

Ich finde nicht, daß der Tunnel optimal war. Immerhin wurde der Täter ja auch gesehen, wenn auch nur schemenhaft.
Hätte der Täter die Möglichkeit einer Planung gehabt, dann hätte er nicht diesen Ort gewählt, das ist meine Meinung.
Zudem wäre Tristan fast entkommen, das spricht auch nicht für eine geplante Tat...
Aber sicher, es ist schwierig, diese Tat passt in kein Raster, bietet also Raum für alle möglichen Denkansätze-

Was den Rucksack und das Blut betrifft. Da muss es eben nicht viel Blut gegeben haben.
Abgetrennte Leichteile bluten nicht mehr stark.
Wer so einen Rucksack mitnimmt? Keine Ahnung, aber zB im Fall Mirko haben auch Leute Teile seiner Kleidung (Hose)mitgenommen. Es gibt nichts, was es nicht gibt.
Deshalb ist dieser Rucksack ja auch so interessant. Hat ihn nur der Täter genutzt? Oder war er doch im Besitz eines anderen?

Und was das Messer betrifft: Viele Menschen tragen so etwas mit sich, nicht nur Taschenmesser.
Ich gehe bei diesem Menschen eh davon aus, daß er sich nicht unbedingt in gutbürgerlichen Kreisen bewegt hat, indem man max. ein Schweizer Taschenmesser mit sich trägt.
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