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2011 | Halle/Westfalen | Nelli Graf (46) ermordet

Ungeklärte Fälle im Focus.
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2011 | Halle/Westfalen | Nelli Graf (46) ermordet

#1

Ungelesener Beitrag von Salva » So, 18. Sep. 2016, 11:49

Die Ehefrau und 3-fache Mutter Nelli Graf verlässt am 14. Oktober 2011 ihr Zuhause in Halle mit dem Fahrrad. Handy, Tasche, Geldbörse, Radschlüssel, Haustürschlüssel – ihre persönlichen Gegenstände lässt die 46-Jährige Supermarktkassiererin in der Wohnung zurück, die Haustür und Kellertür offen.
Zuvor, gegen 11:15 Uhr, kehrte Frau Graf von einem Arzttermin zurück. Warum sie anschließend das Haus nochmal verließ - ohne ihre Sachen - bleibt bislang ungeklärt. Zwei Tage später, am 16.10.2011, wird Nelli Graf's Fahrrad in einem Wald bei Halle gefunden. Rund 1,7 Kilometer vom Haus der Graf's entfernt. Ein Zeuge meint später, am Mittag des Tattages zwei Autos gesehen zu haben, die Richtung Wald fuhren. Der vordere mit "GT"-Kennzeichen hatte ein Fahrrad im Kofferraum, dahinter fuhr ein Wagen mit "PB"-Kennzeichen.

Knapp vier Monate gilt Frau Graf bereits als vermisst, als am 9. Februar 2012 ein Spaziergänger ihre Leiche findet: verscharrt in einem Wald. Nelli Graf wurde ermordet, für ein Sexualstrafdelikt gibt es jedoch keine Beweise.

Bild
Nelli Graf († 46). Foto: Neue Westfälische

Die Obduktion ergibt aber, dass Nelli Graf an den Händen gefesselt war, mit Kabelbindern und Klebeband. Ihre Augen und der Mund waren zugeklebt, der Oberkörper hatte Einstiche. Ermittler entdecken männliche DNA-Spuren, laden rund 7.000 Männer aus und um Halle zur Speichelprobe. Erfolglos. Keine DNA passt zum Täter.

Die Suche geht weiter

Zwei Jahre widmet sich eine Mordkommission dem Fall, die Staatanwaltschaft Bielefeld geht Hinweisen dutzender Zeugen nach. Wie und warum Nelli Graf verschwand, wie und warum sie starb, klären die Ermittler nicht.

Im Juli 2013 wird die Akte "Nelli Graf" geschlossen
Die Polizei Gütersloh sucht aber weiterhin Zeugen, die mitteilen können, wann und wo sich Nelli Graf nach ihrem Verschwinden aufgehalten hat.

Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei Gütersloh. Telefon: 05241 869 1423.

Fahndung Deutschland | NW | Westfalen-Blatt | Welt

Der Fall bei Aktenzeichen XY, ab 1:48:

Aktenzeichen XY vom 09.05.2012
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Zuletzt geändert von Salva am So, 20. Mai. 2018, 17:41, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Foto Link erneuert



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2011 | Halle/Westfalen | Nelli Graf (46) ermordet

#2

Ungelesener Beitrag von Lastlove » Mi, 28. Feb. 2018, 17:14

http://www.haller-kreisblatt.de/lokal/h ... sucht.html
, kommt jetzt wieder Bewegung in den Fall: Zusammen mit neun weiteren ungelösten Kapitalverbrechen im Kreis Gütersloh hat das Polizeipräsidium Bielefeld den Fall Nelli Graf an die neue Datenbank »Cold Cases« des Landeskriminalamtes (LKA) Düsseldorf gemeldet. Als »Cold Cases« werden Kapitalverbrechen bezeichnet, die auch nach einem Jahr nicht aufgeklärt werden konnten.

Diese neue Datenbank befindet sich seit Anfang dieses Jahres im Aufbau. Frank Scheulen, Pressesprecher des LKA, erklärte im Gespräch mit dem HK, wie das funktioniert: „Die Kriminalhauptstellen des Landes, zu denen auch das Polizeipräsidium Bielefeld zählt, sind hierbei aufgerufen, ungeklärte Mordfälle nach Düsseldorf zu melden. Dabei können diese Fälle bis in die 1970er Jahre zurückreichen", sagt Scheulen. „Zurzeit gehen wir davon aus, dass wir etwa auf 900 Fälle kommen."

Einer von ihnen ist der Mord an Nelli Graf.
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2011 | Halle/Westfalen | Nelli Graf (46) ermordet

#3

Ungelesener Beitrag von Salva » Mi, 28. Feb. 2018, 18:36

Viel Erfolg für die Cold Case-Ermittler! :like: :like: :like:
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2011 | Halle/Westfalen | Nelli Graf (46) ermordet

#4

Ungelesener Beitrag von PommesAgnum » So, 20. Mai. 2018, 14:26

Hm, der Mordfall "Nelli Graf" steht und fällt meiner Meinung nach mit dieser einen, bescheidenen, aber so überaus wichtigen Frage.
Und die ist der Auffindesituation geschuldet, bzw.gilt der Bekleidung des Opfers.
Warum sind die sterblichen Überreste von N.G. bekleidet, mit einer Fußball Trainings-Jacke des "SC-Halle"?
Die Leiche der 46 jährigen Mutter trägt eine Fußballjacke des "SC Halle". Wieso?
Hier wird entschieden zu Nach-und Fahrlässig drüber weg gewischt. Der Sache wird schlicht zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt.
Aus dem "HK"-Bericht geht hervor, das man diese Jacke zunächst nicht so recht ein zu ordnen vermochte. Später gibt man an, es handele sich um eine ältere Jacke, des jüngeren Sohnes. Da Dieser mal beim SC im Verein kickte. Es wird dann erklärt, Frau Graf hätte sich die Jacke "schnell" mal übergestülpt um (eventuell,man weiß es nicht?!) Jemanden zu treffen. Also, N.G. hat schnell mal etwas bequemes und praktisches angezogen.
Bei allem Respekt! Aber, ist das wirklich ernst gemeint? Also, kann ich davon ausgehen, das diese Annahme auf einer fundierten Sachkenntnis fußt?!
Und damit, muss ich mir eben, so leid es mir tut, die Frage nach einem gewissen Realismus in dieser Angelegenheit stellen.
Nach allen bisherigen Infos, und einem nach wie vor persönlichen Eindruck, der N.G. (Man möge mir verzeihen!).
Frau G.war Ihr äußeres Erscheinungsbild recht wichtig. Oder anders gesagt, diese Frau legte definitiv Wert auf Ihr Äußeres. Jacke, Stiefel, Schmuck. Die Ermittler hätten doch ein sehr genaueres Bild der Fr.G. haben müssen. Und damit ein persönlicheres Bild, in Bezug auf Selbstdarstellung im öffentlichen Raum.
Eine Frau, wie es scheint, die eher niemals freiwillig so schnell einen Wald & Wiesen Boden betreten wollte, da Sie sich um Ihre Garderobe sorgte. So wird berichtet. Frau Graf's gutes Recht.
Ich würde dann aber auch annehmen, das Sie etwaige Arbeitsbekleidung, sprich einen Kittel auch wirklich nur an Ort und Stelle anzog. Um direkt davor-/oder im Anschluss Ihrer Tätigkeit wider etwas Stil-volleres zu tragen.
Also, wie Wahrscheinlich ist es, das sich diese Frau eine Fußball Jacke anzieht? Zumal, wenn Sie noch einen Termin gehabt hätte? Geschweige denn eine Verabredung, mit "wem" auch immer. Männlich, weiblich, Freund, Freundin, spielt keine Rolle. Es geht mir einzig um das direkte, reine Erscheinungsbild der Dame, und wie Sie sich selber in der Öffentlichkeit präsentierte.
Das mag sich sehr unseriös und boulevard-esk anhören. Bitte sehr. Ich halte es aber für elementar wichtig in diesem Fall.
Im Grunde können dies nur Menschen beantworten, die Sie gut oder besser kannten. Dann könnte man mich nämlich sofort sämtlicher Lügen strafen und mir darlegen, das N.G. gerne mal in den Schlabber-Look wechselte und sich eine ältere Trainingsjacke des "SC" überzog.
Andernfalls, bleibe ich dann bei meiner bescheidenen Menschenkenntnis, und behaupte das Frau Graf nie im Leben im fast-Fußballtrikot außer Haus, in die Öffentlichkeit gegangen wäre.
Warum man dafür den Ausdruck "Schlumpf" kreierte, bleibt wohl Geheimnis der Presse (oder gar Ermittlungstaktik?!).
Ist mir ein Rätsel, das man diesen Aspekt so völlig außer Acht lässt.
Da fällt es mir auch echt schwer, an Sonderkommissionen zu denken. Oder an die einschlägig, weil Belletristik bekannten Fall-Analytiker. Da steht der Herr A.P. am Ablageort grübelnd im Wald und kann sich in den Täter hinein versetzen.
Nun ja. Ich vermag dies nicht zu tun. Und ich weiß, hinter her ist man immer klüger.
Aber, wenn ich mal analysieren müsste, würde ich rein realistisch gesehen, so ziemlich ausschließen, das sich N.G. die Trainingsjacke selber, ganz bewusst und freiwillig angezogen hat.
Das ist doch Quatsch, mit Verlaub, und lässt mich ein wenig kopfschüttelnd zurück.
Ich hege also den nicht ganz von der Hand zu weisenden Verdacht, die Jacke wurde Ihr im Nachhinein von Täter-/Mittäter Seite her angezogen. Vielleicht sogar post mortem.
Weiter, denke ich das dies eher einem Fehler seitens Täter/Mittäter geschuldet ist. Ich denke, man vergaß einfach der Toten die Jacke auch wieder aus zu ziehen.
Was natürlich sofort die Frage des warum/wieso/weshalb überhaupt das Kleidungsstück Frau Graf
denn überhaupt erst schmückte aufwirft.
Leider wird es dann nur gänzlich Spekulativ, da mir die Informationen fehlen. Da ich aber, wie gesagt von einem Täter ausgehe, der N.G.die Jacke überzog, so denke ich diente Sie als mögliche Tarnung. Um Frau Graf, bei eventuellem Transport vor eventuellen neugierigen Blicken zu verstecken. Denn wie würde ich eine modebewusste,attraktive Mitvierzigerin verbergen, bzw.verstecken? Richtig, ich ziehe Ihr etwas typisch Männliches an. Z.B.eine Fußballjacke.
Dann könnte man auch eine eventuelle Rasur Ihrer Haare damit erklären. Dies wurde offiziell aber niemals bestätigt. Kahlschlag + Trainingsjacke = kann für einen Kerl gehalten werden.
Das man N.G.nun so präparierte/oder verunstaltete, damit Sie nicht direkt erkannt wird, lässt natürlich auch den Gedanken auf kommen, Sie wurde nicht in all zu weit entfernter Nachbarschaft festgehalten und ermordet.
Ich denke, das man vergaß Ihr die Jacke wieder aus zu ziehen ist alleine der Schusseligkeit oder der Nervosität eines Mittäters geschuldet. Oder der Dunkelheit. Er könnte aber auch schlicht und einfach noch ziemlich jung gewesen sein.
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2011 | Halle/Westfalen | Nelli Graf (46) ermordet

#5

Ungelesener Beitrag von Salva » So, 20. Mai. 2018, 17:54

Ich habe den Fall auf anderen Plattformen nicht weiter verfolgt und kenne daher den aktuellen Stand der Dinge nicht vollständig. Deshalb frage ich mich zu allererst:
Warum verließ Frau Graf ihr unverschlossenes Haus ohne Handy, Tasche, Geldbörse, Radschlüssel und Haustürschlüssel und fuhr mit dem Rad weg? Und das nach einem Arzttermin?
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2011 | Halle/Westfalen | Nelli Graf (46) ermordet

#6

Ungelesener Beitrag von PommesAgnum » Mo, 21. Mai. 2018, 11:15

In den Fokus der Öffentlichkeit ist der Mordfall Nelli Graf nur deshalb gerückt, weil er dem Umstand der Eröffnung einer neuen Cold-Case-Datenbank des LKA in Düsseldorf geschuldet ist.
Man gab zwar an, der Fall würde irgendwie wieder irgendwo auf einem, wie auch immer, Ermittlungstisch liegen, aber ehrlich gesagt, sollte man derlei Verlautbarungen genau so viel Beachtung schenken, wie einem Pfeifen im Walde. Nur meine Meinung.
Jedenfalls wird der Fall als cold case nun digitalisiert. Ob sich wirklich nochmal ein Fallanalytiker dieses cold case's annimmt, wage ich ernsthaft zu Bezweifeln. Vielleicht werde ich mit derlei pessimistischen Untertönen aber auch eines besseren belehrt.
Warum verließ Frau Graf ihr unverschlossenes Haus ohne Handy, Tasche, Geldbörse, Radschlüssel und Haustürschlüssel und fuhr mit dem Rad weg?

Tja, das ist durchaus ein weiterer Knackpunkt des Falles.
Sie hat für die vier Kilometer lange Wegstrecke zur Frauenärztin definitiv nicht das Fahrrad benutzt. "4" Kilometer? Und Sie soll das Fahrrad aufgrund der Kleidung dann nicht benutzt haben?!
Also, so leid es mir tut, aber das scheint mir ein weiterer Mythos in dem Fall zu sein. Genau, wie das Ding mit dem Raucherplatz. Was der zuständige Kommissar aber schon vor längerer Zeit mal in einem Interview in das Land der Fabeln rückte.
Also, nix dran oder Notlüge.
Wie dem auch sei, Frau Graf war sicherlich eine attraktive Frau aber zweifellos auch etwas korpulent, wenn mir die Bemerkung gestattet ist. Das Sie einen, wie auch immer, bestimmten Sport ausübte, davon ist mir nix bekannt.
Wie kann man also bitte die steile These vertreten, diese Frau wäre "1,7"km zum Rauchen gefahren und dementsprechend wieder "1,7"km zurück. Also, "3,4"km für ein Kipchen?! Diese Dame? Gerne Heels, Make Up etc.dazu halt etwas korpulenter, jedoch keines Falls unhübsch.
So langsam macht das alles Sinn.
Sie benutzte wohl, oder ausschließlich Ihr Fahrrad. Aber just, an besagten Schicksalstag, latscht Sie "4"km zum Arzt? Sie verzichtet auf das Rad? Freiwillig? Wer bitte soll denn hier noch an einen Zufall glauben?
Oh, man! Ich will wirklich nicht überheblich klingen, aber mal Ehrlich?!
Mitunter zeigt mir dies alles aber, das sich unsere Täter schon zwei dicke Klopse in dem Fall geleistet haben.
Zum einen hat man halt vergessen der Leiche die Fußballjacke aus zu ziehen, und zum Anderen reparierte der Täter, welcher das Fahrrad von Frau Graf platzierte offenbar nicht den platten Reifen. Oder es war Ihm schlicht egal, dann war es aber ziemlich dumm.
Man könnte also darauf schließen, das der Schaden an N.G.'s Fahrrad durch Täterseite bewusst herbei geführt (manipuliert) wurde, um Sie zu Fuß später besser abfangen/überwältigen zu können. Oder Sie unter einem Vorwand schlicht und einfach das berühmte "Stück mit zu nehmen", zunächst noch ohne Gewalt.
Nur wäre dies dann der zweite dicke Bock, den sich die Täter hier ganz klar leisten. Dadurch, das der Täter den Schaden an Nelli G's Fahrrad nicht wenigstens wieder korrigierte/reparierte, verrät Er sich meines Erachtens ziemlich dümmlich selbst, möchte ich anmerken.
Denn das würde doch wohl implizieren, das Frau Graf kein Stück und kein bisschen an dem Verschwinde Tag mit dem Rad fuhr oder auf dem Sattel saß. Weil, wie wir wissen "ging" Sie zum Arzt. Sie"ging"?! Per Pedes! Ohne Fahrrad!
Hier wird es interessant.
Denn, wer glaubt denn allen Ernstes, das die modebewußte, Stiefel oder Heels tragende eher nicht sportliche, korpulentere (jedoch attraktive!) Frau Graf freiwillig "4"km
auf sich nimmt, wenn Sie nicht einen äußerst triftigen Grund (Rad defekt!) dafür hat?
Das wiederum, würde die Zeugin Pestalozzistraße, nun ja, nennen wir es mal weniger "überzeugend" wirken lassen, gelinde gesagt.
Was mich prompt über eine ganz bemerkenswerte Aussage des zuständigen Chef-Ermittlers stolpern ließ. Da heißt es in einem Interview der "WZ", wie folgt:

"Ob uns, ob nun von Zeugen oder Verdächtigen (man hatte Verdächtige?), Details anders dargestellt wurden, als sie tatsächliche Realität waren, nicht mal in böser Absicht (na ja,wie sonst?).
Aufgrund unterschiedlicher Wahrnehmungen, kann es zu unterschiedlichen Aussagen kommen (und jetzt kommt's!) die die Polizei auf falsche Spuren führt!"

Im Hinblick meiner Vermutung der Zeugin Pestalozzistraße, eine ziemlich delikate Aussage, will ich meinen. Auch der Tatsache geschuldet, das man nur ziemlich wenig Zeugen auf weisen kann.
Während man den wahrscheinlich einzig richtigen und wichtigen Zeugen (Anwohner,Hachhowe,2 PkW's,Einer mit"Fahrrad" im Kofferraum!) scheinbar vernachlässigte, da man sich der Tagesangabe nicht sicher war. Na ja, und wenn schon? Möchte man meinen. Aber zwei Autos im Radius des Geschehens, die dort nicht hin gehören. Ein Auto, mit "Fahrrad" (also durchaus ein Tat relevantes Objekt!) hinten drin. Also, was wollte man denn noch?
Den Mord auf Video? Bei allem Respekt, aber ganz schlüssig, erscheint mir das alles nicht abgegangen zu sein.
Ich habe das Damals nie richtig verstanden, das man einer Zeugin so blindlings als absolut vertrauenswürdig ein ordnet. Die sich nach geschlagenen "7" Monaten meldet. Die dann Angaben zur Bekleidung, Uhrzeit, Farbe des Fahrrads (detailliert,wurde gesagt!) sowie N.G.'s "Fahrtrichtung" machen kann (es fehlte ja nur noch Frisur und Windrichtung!) Nach "7" Monaten, jedenfalls. Und hier müsste man doch weitaus sensibler reagieren. Will sagen, erhebliche Zweifel hegen, sich nach derartiger Zeitspanne "detailliert" erinnern zu können.
Zumal doch eigentlich ersichtlich war, das Frau Graf an dem Tag nie mit dem Fahrrad gefahren sein dürfte.
Ja, schon klar. So richtig beweisen, kann man es aufgrund anderweitiger Aussagen nicht. Aber so ganz pragmatisch, nüchtern betrachtet. Mit nem' Schuß Menschenkenntnis. Wie wahrscheinlich ist auch diese Situation? Wie wahrscheinlich ist es, das Frau Graf freiwillig 4km zu Fuß geht?
Da mich diese Wirrungen auf Vermutungen meinerseits, was Täter und (mögliches) Motiv angeht aber nur bestärken, sei's drum.
Näher, will ich mich dazu auch gar nicht auslassen, denn im Ufo-Forum wird man für derlei Andeutungen gebanned, sanktioniert, sprich.bestraft.
Wobei da ja nun bald nicht mehr allzu viel Spielraum für diverse Spekulationen bleibt.
So sind Sie aber nun mal, (die allwissenden, allmy-Gods, Verzeihung, allmy-mods, muss es natürlich heissen, kleiner fauxpas). Sorry, für's Off Topic!
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2011 | Halle/Westfalen | Nelli Graf (46) ermordet

#7

Ungelesener Beitrag von Salva » Mo, 21. Mai. 2018, 15:36

@PommesAgnum
PommesAgnum hat geschrieben:In den Fokus der Öffentlichkeit ist der Mordfall Nelli Graf nur deshalb gerückt, weil er dem Umstand der Eröffnung einer neuen Cold-Case-Datenbank des LKA in Düsseldorf geschuldet ist.
Man gab zwar an, der Fall würde irgendwie wieder irgendwo auf einem, wie auch immer, Ermittlungstisch liegen, aber ehrlich gesagt, sollte man derlei Verlautbarungen genau so viel Beachtung schenken, wie einem Pfeifen im Walde. Nur meine Meinung.
Jedenfalls wird der Fall als cold case nun digitalisiert. Ob sich wirklich nochmal ein Fallanalytiker dieses cold case's annimmt, wage ich ernsthaft zu Bezweifeln. Vielleicht werde ich mit derlei pessimistischen Untertönen aber auch eines besseren belehrt.
Der Fall Nelli Graf ist kein Vermisstenfall, bei dem es keinerlei Anzeichen für eine Straftat gibt, sondern ein Mordfall. Und bislang auch noch ungeklärt. Ich verstehe daher nicht, wie du zu deinen Schlussfolgerungen gelangst. Dass Cold Cases immer wieder neu aufgerollt und manche davon im Zuge der Ermittlungen sogar gelöst werden können, ist immer wieder zu beobachten. Und dass im Zuge dieser Ermittlungen auch Spezialisten und Wissenschaftler der OFA involviert werden, ist in der modernen Kriminalistik auch keine ungewöhnliche Handlung mehr. Eigentlich bist du derjenige, der etwas pessimistisch klingt ;) Ich kann es aber zum Teil nachvollziehen.
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2011 | Halle/Westfalen | Nelli Graf (46) ermordet

#8

Ungelesener Beitrag von PommesAgnum » Mo, 21. Mai. 2018, 21:28

Hallo Salva!
Das ist natürlich richtig. Aber...
Du musst doch zugeben, das dieser Mordfall schon mehr als deutlich in eine bestimmte Richtung tendiert?
Wenn das ein Salva nicht auch so sieht, verliere ich den Glauben. Es gibt da m.M. nach deutliche Parallelen zum
Frauke Liebs Fall. Wegen besagter "Richtung" halt, wenn wir uns verstehen.
Und, nein, das wird kein Hauptkommissar Ö.-Bashing.
Ich denke mir mal, als Ermittler muss man halt zu 50% mit Menschen arbeiten. Irgendwo muss man dann auch irgendwie eine gewisse Vertrauensbasis auf bauen. Sonst müsste man nämlich nur noch so pessimistisch klingen, wie mein Vor Post. Durchaus.
Wenn man aber von vorne bis hinten getäuscht, belogen und im Grunde noch für die eigenen dunklen Machenschaften benutzt wird, sollte doch auch irgendwann ein, wie auch immer, eventueller Gegenschlag erfolgen?
Davon habe ich im Liebs-Fall nichts mit bekommen und der Graf-Fall gestaltet sich da recht ähnlich.
Wenn ich dann wieder von einem erneuten "Gen-Test" höre, da fällt mir ja bald nix gescheites zu ein.
Dann muss ich, bei allem Respekt, davon ausgehen das man nach wie vor die "Täter" nicht "dort" vermutet, wo Sie offensichtlich zu finden wären. Dann kommt mir schon der ein oder andere Gedanke, man wolle den Fall schlicht nicht mehr aufklären, da man sonst einen möglichen Gesichtsverlust fürchtet.
Ja, ich gebe es zu. Derlei Gedankenspiele kommen mir im Liebs- und Graf-Fall.
Und, so leid es mir tut, im Graf-Fall gibt es doch deutliche Anzeichen. Ich meine, wer glaubt denn allen Ernstes, das N.G. noch mit dem Fahrrad unterwegs war? Also, bitte!
Dann die offensichtliche Platzierung des Fahrrads, der Auffindeort, 4 km vom Wohnhaus. Zu guter Letzt diese späte Zeugenaussage (Pestalozzistr.!) Hmpf! Wie, also, naja, also, also soll man da ein Bild malen? Es erinnert mich halt wirklich, an den Paderborner Fall 2006. Und macht mich dann halt irgendwie pessimistisch, da auch dort die beiden Täter nie zur Rechenschaft gezogen werden.
Das ist dann halt auch alles zu Lange her, und würde wohl nur im puren Indizien-Krieg enden.
Dann bitte ich darum, mir den Pessimismus zu verzeihen. Da sind halt im Laufe der Jahre so einige Fälle, die mir nicht recht schmecken wollen, weil Täter triumphiert. Und so hoch ist die Mordrate ja, zum Glück nun nicht. In diesem Land.
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2011 | Halle/Westfalen | Nelli Graf (46) ermordet

#9

Ungelesener Beitrag von NiJo » Sa, 4. Aug. 2018, 19:29

Also ich habe 4 Jahre in Halle/Westfalen gewohnt (2002-2006) und ich kenne bzw. kannte Frau Graf zumindest flücjtig. Sprich wir haben uns bei Lidl an der Kasse mal kurz unterhalten und wir hatten die gleiche Frauenärztin.

Was ich zu diesem Waldstück sage kann, wo sie rauchen gegangen ist. Das ist der "Hausfrauenstrich". Den kennt in halle/Westfalen jeder. Dort treffen sich Frauen (Meist Hausfrauen) mit anderen Männern um sich zum Sex zu verabreden. Mittlerweile ist das nicht mehr möglich, da dieser Waldabschnitt und der Parkplatz dem Bau der A33 weichen musste.

Aber jeder in um Halle wusste von diesem "Strich".
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2011 | Halle/Westfalen | Nelli Graf (46) ermordet

#10

Ungelesener Beitrag von Salva » Di, 7. Aug. 2018, 22:11

@NiJo
Über Frau Graf kann man so einiges nachlesen. Ein Sohn, der Drogenprobleme gehabt haben soll, ein Überfall kurz vor ihrer Ermordung, dieses heimliche Rauchen auf dem Hausfrauenstrich, Pornofilmchen zwecks Zusatzeinnahme und noch einiges mehr. Was davon stimmt bzw. inwieweit das etwas mit ihrem Tod zu tun hat, ist von Außenstehenden schwer zu beurteilen. Jedenfalls wurden Faserspuren an Frau Graf's Kleidung gefunden die darauf schließen lassen, dass sie nach ihrem Tod mit einem Fahrzeug zum späteren Fundort verbracht wurde.
In Anbetracht der Umstände würde ich also zunächst mutmaßen, dass Frau Graf beim Rauchen von jemanden angesprochen wurde, der ihren Aufenthalt am Hausfrauenstrich missgedeutet hatte. Danach ging alles ganz schnell und am Ende war Frau Graf tot.
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#11

Ungelesener Beitrag von NiJo » So, 26. Aug. 2018, 23:28

Lassen wir aber nicht außer acht, wie die Kabelbinder angelegt waren. Das ist eine typische Fesselart aus dem BDSM-Bereich. Auch das Thema Haare beim auffinden, ist ein Element aus dem BDSM-Bereich und dient der Erniedrigung der Sub durch den Dom. Also ist nicht auszuschließen, dass sie "spezielle" Spielarten angeboten hat oder drauf stand.
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#12

Ungelesener Beitrag von Salva » Mo, 27. Aug. 2018, 22:44

@NiJo
Möglich ist alles. Keine Frage: Aber wie erklärst du dir das:
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Quelle: Eröffnungsbeitrag.
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#13

Ungelesener Beitrag von NiJo » Di, 28. Aug. 2018, 20:30

Frauen sind mit unter so. Ich gehe auch mit unter ohne alles aus dem Haus. Kommt drauf an, was ich vor habe. Tür offen lassen geht im Hochhaus allerdings nicht
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#14

Ungelesener Beitrag von PommesAgnum » Mi, 29. Aug. 2018, 18:50

Ich weiß nicht, aber eine Fesselung von Frau Graf, hatte man tatsächlich damals angegeben.
Natürlich schwieg man, aus den berühmten Ermittlungsgründen, über die Art und Weise, dieser Fesselungen.
Sollte es sich wirklich um eine Bondage-Fesselung halten, also Extremitäten miteinander nach Hinten auf den Rücken gebunden, und sollte diese dann mit "Kabelbindern" vollzogen worden sein, dann würde ich das äußerst interessant finden, gelinde gesagt. Ich werde da auf jeden Fall nochmal nach recherchieren, denke aber dies entstammt einer Gerüchte-Diffamierung der Frau Graf aus dem Ufo-Forum.

Und genau das, ist so A-typisch, für Allmy. Das Offensichtliche, darf nicht angesprochen werden, aber über die getötete Frau, kannst Du ein Zeug schreiben, das ich nicht mal auf dem Bahnhofsklo zu lesen bekomme. Klar, um den Fall am Leben zu halten und damit mehr User zu bekommen. Allerdings auf Kosten des Antlitz einer toten Person.
Schreibe ich, "Ehrenmord in Halle." = Fliege ich raus.
Schreibe ich, "Wahrscheinlich, gab die Frau der 1.Mannschaft des SC, jede Woche Blowjobs."
Das darf ich dann. Das findet man dann nicht verwerflich. Schmutzgerüchte, Schweinkram, hach, wie interessant.
Schreibe ich allerdings, ich vermute das direkte Umfeld, es war ein Ehrenmord. Zack! Fliegst Du raus.

Auch mit dieser Fesselung, habe ich so meine Probleme.
Man kann die Frau, meiner Meinung nach nicht mit einer solchen Fesselungsart aufgefunden haben.
Denn durch diese spezielle Fesselart, wie beschrieben, wäre der Leichnam um ein vielfaches schwieriger und umständlicher zu transportieren gewesen. So wäre die Leiche auch nur sehr kompliziert im Auto zu platzieren.
Oder, es ist mal eine Info durchgesickert, das die Polizei von solch einer Fesselung ein mal ausgegangen ist.
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#15

Ungelesener Beitrag von Salva » Mi, 29. Aug. 2018, 21:53

@NiJo
@PommesAgnum
Eine Frau fährt mit nichts - außer ihrer Kleidung am Leib - und ohne die Bude zu verschließen mit dem Rad davon und wird dann zwei Tage später ermordet aufgefunden. Wenn Frauen manchmal so sind, dann würde ich gerne wissen, in welcher Situation ein derartiges Verhalten vorkommen könnte. Wenn sie nur mal eben vor die Tür gegangen wäre, dann könnte ich das noch nachvollziehen. Aber so? :thinking:

Opfer werden auf unterschiedliche Art und Weise gefesselt. Ob das mit Bondage zu tun haben muss? Ich denke, dass da die Zweckmäßigkeit überwiegt. Kabelbinder und Klebeband sind jedenfalls keine üblichen BDSM-Werkzeuge.

@PommesAgnum
PommesAgnum hat geschrieben:Auch mit dieser Fesselung, habe ich so meine Probleme.
Man kann die Frau, meiner Meinung nach nicht mit einer solchen Fesselungsart aufgefunden haben.
Denn durch diese spezielle Fesselart, wie beschrieben, wäre der Leichnam um ein vielfaches schwieriger und umständlicher zu transportieren gewesen. So wäre die Leiche auch nur sehr kompliziert im Auto zu platzieren.
Auch wenn sie im Kofferraum transportiert wurde?
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2011 | Halle/Westfalen | Nelli Graf (46) ermordet

#16

Ungelesener Beitrag von PommesAgnum » Do, 30. Aug. 2018, 17:45

Ich denke aber, Sie ist eben "nicht" mit dem Rad gefahren.
Bitte, auf die story sind leider auch die Ermittler reingefallen.
Das Rad hatte man manipuliert/sprich kaputt gemacht. Wäre Sie mit dem Rad gefahren, wäre es weitaus schwieriger gewesen, Sie abzufangen. Man hätte Sie dann irgendwie anhalten müssen, was viel zu aufwändig wäre. Oder man hätte Sie anfahren müssen, dann hätte man Spuren am Wagen riskiert, geschweige denn für Aufsehen gesorgt.
Das Rad war definitiv defekt, nur war es schon vorher defekt. Man hat es defekt gemacht, um Frau Graf zu Fuß gehen zu lassen.
Man hat Sie zu Fuß aufgegriffen/abgegriffen.
Die Fahrradgeschichte, fußt doch nur auf der Falschaussage Pestalozzistraße. Diese Zeugin hat gelogen. Sie "kann" Frau Graf nicht auf dem Fahrrad gesehen haben, weil es da schon kaputt war.
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#17

Ungelesener Beitrag von NiJo » Do, 30. Aug. 2018, 20:32

Sie wurde nicht 2 Tage später ermordet aufgefunden, sondern 4 Monate später.

Wenn sie eben kurz da hin wollte, vielleicht wirklich nur rauchen, vielleicht auf verabredet, und sich eigentlich sicher war ein paar Minuten später wieder da zu sein, warum sollte sie alles mitnehmen?

Ich wohne jetzt in Osnabrück in der Nähe des Nettebades. Davor ist ein kleiner Parkt mit Wasserteich und Entenund Nutrias. Wenn ich jetzt da hingehe um z. B. Möhrenreste (Nutrais sind Vegetarier) zu verfüttern, warum sollte ich dann Handy, Geldbörse oder ähnliches mitnehmen? Brauche ich da nicht. Also bleibt es zu Hause
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#18

Ungelesener Beitrag von PommesAgnum » Do, 30. Aug. 2018, 20:33

Nelli Graf, eine Frage der (Familien) Ehre

"NiJo", hat da einen interessanten Punkt erwähnt.
Wie Salva sagt, man liest vielleicht auch andere Quellen, die eine mehr oder weniger seriös. Aber irgendwann stößt man dann unweigerlich auf "delikate" Sachen.
Und da ist mir, glaube ich, wirklich zum ersten Mal der voyeuristische Aspekt, richtig Bewusst geworden, den diese Art der Hobby-Freizeit-Beschäftigung mit sich bringt.
Das gefällt mir leider ganz und gar nicht, sehe ich nämlich, "was" für eine Aufmerksamkeit der Fall in den Foren genießt (Allcrime, mal ausgeschlossen. Allcrime, hat leider zu Unrecht ein Resonanzproblem!).

Da mir das nicht gefällt, und da mir auch nicht gefällt, "was" für Sachen über Frau Graf im Netz verbreitet werden (Dabei ist mir völlig egal, was Sie, wie/oder mit wem gemacht hat, gemacht haben könnte!).
Man beschmutzt das Antlitz einer Toten nicht.
Nun haben dennoch, genau leider diese pikanten/delikaten Aspekte aber mit Tat und Motiv zu tun.

Ich will es trotzdem, aus Respekt anders schreiben, zumindest versuchen.
Also, ich werde jetzt einfach mal meine Eltern dafür herhalten lassen. (Die sind zu alt, die lesen hier nix mit, Ha!)
Ich schreibe demnach, von meiner Mutter und meinem Vater.

Also setzen wir mal voraus, NiJo hat recht, mit Ihrer These, der BDSM-Fesselung, dann hatte ich mit der Transport-Konflikt These argumentiert.
Das zeugt mal wieder eindeutig von meiner Begriffsstutzigkeit.
Tut mir leid, wenn ich da jetzt keine Quelle mehr angebe, aber wer den Fall kennt, der weiß, das die Polizei damals in der Tat, ein ziemliches Bohai, aufgrund der Fesselung von Frau Graf machte.
Man wollte zwecks berühmter Taktik nicht all zu viel raus hauen, musste aber auch etwas liefern. Und, wenn das schon so etwas seltsam daherkommt, könnte tatsächlich auch etwas dran sein. Dann will ich diese Fesselungs-These einmal durch spinnen.

Mann könnte Frau Graf, von derlei Fesselung gelöst haben. Für den Transport natürlich.
Allerdings, wird die KriminalTechnik, hier ganze Arbeit geleistet haben. Denn die habe ich ja völlig unterschätzt.
Die KT, wird an beiden Handgelenken und beiden Fußgelenken etwaige Kabelbinder vor gefunden haben. Durch die Durchtrennungsmuster, bzw.die Schnittmuster der Kabelbinder, wird man dann diese Art der Fesselung rekonstruiert haben. Wäre dem so gewesen, hätte man also auf diese Bondage-Fesselung schließen können.
Dann hätten doch die Jungs/-und Mädels von der KT schon ganze Arbeit, zu mehr Erhellung/Aufklärung geleistet.
Das waren doch wohl Indizien!

Achso, ich bring dann mal meine Eltern in's Spiel.

Denn, "was" könnte so eine Fesselung denn bedeuten?!
Entgegen dem Allgemeinen Narrativ, im SM/Bondage ginge es nur um Schmerz (klar, neben der Erniedriegung!).
So spielt der Schmerz gewiss eine einnehmende Rolle, allerdings hat jedoch keiner der Akteure etwas davon, wenn das Gegenüber wirklich/richtig leidet, gar kein Gefühl mehr entwickelt oder womöglich noch im RTW abtransportiert werden muss.
Und besonders unökonomisch, wäre dies beim Laufen eines eventuellen Dom/Sub-Taxameters, wenn man mich mit dieser völlig bescheuerten Analogie versteht?!
Kurz gesagt, "Kabelbinder", wären in diesem Fall absolut Kontraproduktiv. Denn ein Kabelbinder schnürt sich bei jeder heftigeren Bewegung fester zu. Spätestens, nach 2,3 Mnuten hätte eine so gefesselte Frau mit derlei Schmerzen zu kämpfen, das der Mann Gefahr läuft, seinen Bürzel eher abgebissen, als stimuliert zu bekommen (ja, ich frage mich auch gerade, wie ich aus der Nummer wieder rauskomme, ehrlich gesagt?!)
Abgesehen, vom ästhetischen und romantischen Effekt, würde man also, auf ein Seil aus Hanf oder Seide oder ähnlichem zurück greifen. Und doch, waren es Kabelbinder. Wieso?

Es sieht, für mich jedenfalls, so aus, als hätte man um die Dienste meiner Mutter gewusst, war aber keinesfalls an einem sexuellen Aspekt interessiert. Wie die brutal, mit einem Messer zugerichtete Leiche es leider bestätigt. Es war eine eindeutige "Bestrafung". Das, meine ich aus dieser Bondage-Fesselung mit Kabelbinder zu erkennen.
Mal angenommen, meine Mutter hätte derlei "Dienste" angeboten. Mein Vater bekommt es heraus, und will Sie dafür tödlich zur Rechenschaft ziehen (Gott, morgen bin ich enterbt!).
Man fesselte Sie, genau so, wie es Ihre Kunden getan haben. Sollte Sie diese Dienste irgendwo, an männliche Kunden angeboten haben. Man zeigte Ihr damit, "wir" wissen, das du "das" mit Männern genau so machst.
Und so, fixierte man "meine" Mutter in einem Raum. Lediglich von 2 Helfern fixiert. Noch nicht von meinem Vater wissend.
Dann, das Crescendo.
Die Tür geht auf und mein Vater steht im Raum. Jetzt kann er meine Mutter leiden lassen. In dieser Fetish-Fesselung, bekommt er seine Rache. Er sticht auf Sie ein. Die Hure bekommt Ihre Strafe. Man verklebt Ihr den Mund. Die Frau muss ein höllisches Martyrium erlebt haben.
Wer weiß, wie viele Stunden man Sie so hat leiden lassen?

So, in etwa könnte ich mir das vorstellen. Deswegen PVC-Kabelbinder im Bondage-Style.
Als Sie schließlich nicht mehr lebt, schneidet man die Binder auf und zieht Ihr die SC-Halle Jacke über. Zum besser getarnten Transport.
Diese Drecksschweine!
Selbst, wenn meine Mutter sich prostituierte, Flme drehte, meinetwegen Misses Double Penetration of Halle, 2010&2011, zweimal hintereinander wurde.
Das mag man ja in kaukasischen Gegenden so mit untreuen, wilden, unkeuschen Frauen handhaben?!
Jedoch, das ist Deutschland, würde ich gerne sagen. Würde ich gerne...
Denn das die Ermittler mit diesen Indizien den offensichtlichen "Ehrenmord" nicht sehen, bringt mich noch mehr, und immer weiter von meinem Vertrauen in polizeiliche Ermittlungen weg.

ColdCase-Datenbank, ein Axel Petermann steht am Ablageort. Das ganze Geschehen im 5km² Radius. Als, ob die nicht ermitteln konnten, was meine Mutter so angeboten hat?!
Profiler, Fallanalytiker?! Ey, ich bin nur Klempner, und habe das rausgekriegt.
Lächerliche Ermittlungsarbeit, beschämend (SpuSi & KT & Gerichtsmedizin, selbstverständlich ausgeschlossen, die haben klasse Arbeit geleistet!)
Denn das hätte meine Mutter verdient. Das mein Vater dafür in's Gefängnis geht!

Swolatsch!
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