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2007 | Praia da Luz | Madelaine McCann (3) vermisst

Ungeklärte Fälle im Focus.
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Duchonin
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2007 | Praia da Luz | Madelaine McCann (3) vermisst

#91

Ungelesener Beitrag von Duchonin » Do, 4. Jun. 2020, 13:22

Nun war es doch nicht Martin Ney, sondern ein anderer Deutscher, der verdächtigt wird.
Demnach soll der Mann nicht nur wegen Sexualstraftaten an Kindern vorbestraft sein, sondern auch eine 72 Jahre alte US-Amerikanerin in Portugal vergewaltigt haben.
Das Urteil sei bislang nicht rechtskräftig. Der Angeklagte werfe der Justiz Rechtsfehler im Auslieferungsverfahren vor. Laut Bundeskriminalamts (BKA) verbüßt der Mann derzeit in anderer Sache eine längere Haftstrafe.

Was mich in solchen Fällen immer wundert:
Nach hier vorliegenden Erkenntnissen ging er in dieser Zeit im Raum Lagos mehreren Gelegenheitsjobs, unter anderem in der Gastronomie nach.
Und dann besitzt er einen Caravan vom Typ VW T3 Westfalia mit portugiesischem Nummernschild, in dem der Mann zeitweise gewohnt haben soll, und einen Jaguar, Model XJR 6, mit einem deutschen Kennzeichen.
Wie finanziert man so etwas mit Gelegenheitsjobs ?

https://www.rnd.de/panorama/fall-maddie ... FPQSY.html
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2007 | Praia da Luz | Madelaine McCann (3) vermisst

#92

Ungelesener Beitrag von Salva » Do, 4. Jun. 2020, 19:01

Do, 4. Juni 2020: Brachte ein 43-Jähriger Deutscher Maddie McCann um?

Bild
Der 43-jährige Deutsche Christian B. steht im Fall Maddie unter Mordverdacht.
Foto: RTL
Bislang ist Folgendes über den Verdächtigen bekannt: Der Mann, der zuletzt in Braunschweig gemeldet war, aber zum Zeitpunkt von Maddies Verschwinden in Portugal lebte, sitzt derzeit laut BKA wegen einer anderen Strafsache in Haft. Nach Informationen der "Braunschweiger Zeitung" hat Christian B. eine lange kriminelle Karriere hinter sich – in Deutschland und auch in Portugal. Unter anderem soll er bereits in der Vergangenheit wegen Vergewaltigung, sexuellen Missbrauchs von Kindern sowie Diebstahls verurteilt worden sein.

Ausführlich berichtet die "Braunschweiger Zeitung" von einem Vergewaltigungsprozess gegen den Mann, der erst im Dezember 2019 stattfand und nachdem er derzeit im Gefängnis sitzt. Bekannt wurde die Tat offenbar, weil ein Bekannter des 43-jährigen Braunschweigers auspackte: Er hatte ihm demnach eine Videokamera gestohlen, auf der die Vergewaltigung einer 72-Jährigen Amerikanerin zu sehen war.

Weil der Zeuge den Mann namentlich nennen konnte, dem er die Videokamera gestohlen hatte, war es für die Polizei ein Leichtes, den Mann ausfindig zu machen – schließlich war er in Braunschweig gemeldet. Aus diesem Grund wurde die Vergewaltigung, obwohl in Portugal geschehen, auch vor dem dortigen Gericht verhandelt.

Nachbarin beschreibt den Tatverdächtigen Christian B. als aggressiv

Während des Prozesses gab der 43-Jährige laut "Braunschweiger Zeitung" ausführliche Details aus seinem Leben preis. Mit 18 Jahren habe er bereits Ärger mit der Polizei gehabt und sich deshalb Ende der Achtziger Jahre mit seiner damaligen Freundin nach Portugal abgesetzt, weil er nicht ins Gefängnis gehen wollte. In Portugal hätten sie sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser gehalten – bis der Mann 1999 schließlich von den portugiesischen Behörden gefasst wurde und seine Jugendstrafe in Deutschland absitzen musste.

Danach sei er zurück nach Portugal, berichtet die Zeitung aus den Aussagen des Mannes im Vergewaltigungsprozess. Er habe schließlich so viel Geld verdient, dass er sich den Jaguar habe leisten können. Das BKA sucht im Fall Maddie mit Fotos eines Jaguars nach Zeugen. In Portugal soll der Mann demnach in einem baufälligen und abgelegenen Haus gewohnt haben. Das BKA hat auch Bilder des Wohnhauses des Mannes zur Zeugensuche veröffentlicht.

Eine frühere Nachbarin aus Portugal beschreibt Christian B. als aggressiv. "Er war immer ein bisschen wütend, ist die Straße schnell hoch und runter gefahren und eines Tages, so um 2006, verschwand er ohne ein Wort", berichtete die Frau dem britischen Sender "Sky News".
Bild
In diesem Haus an der Algarve soll der Tatverdächtige gelebt haben.
Foto: BKA/RTL

Tatverdächtiger Christian B. mehrfach vorbestraft wegen Kindesmissbrauchs, Diebstahls und Urkundenfälschung
Laut "Braunschweiger Zeitung" fiel der Mann auch in Portugal durch kriminelles Verhalten auf. Mehrfach soll er von deutschen und portugiesischen Gerichten wegen Diebstahls, Urkundenfälschung und Drogenhandels verurteilt worden sein. 2005 beging er dann schließlich die Vergewaltigung der Amerikanerin – für die er allerdings erst im vergangenen Jahr verurteilt wurde.

2014 soll der 43-Jährige dann nach Braunschweig gekommen und dort einen Laden geführt haben. Bis zum Burnout habe er dort gearbeitet, sagte er im Vergewaltigungsprozess. Danach sei es "richtig bergab" gegangen – deshalb sei er auch anschließend zurück nach Portugal gegangen. 2017 dann erneut Ärger mit den deutschen Behörden: Er wird wegen des sexuellen Missbrauchs von Kindern zu einer 15-monatigen Haftstrafe verurteilt.
Braunschweiger sitzt derzeit Haftstrafe ab

Anschließend sei er obdachlos gewesen, sagte er laut "Braunschweiger Zeitung" im Vergewaltigungsprozess aus. Er habe sich nach Italien abgesetzt, wo die deutschen Behörden ihn 2018 wieder verhaften ließen – Grund dieses Mal: ein Haftbefehls wegen Handels mit Marihuana auf Sylt. 2019 folgte dann schließlich der Prozess wegen der Vergewaltigung der 72-Jährigen in Portugal.

In diesem Prozess wurde der Mann zu sieben Jahren Haft verurteilt. Das Urteil ist allerdings laut "Braunschweiger Zeitung" noch nicht rechtskräftig. Der 43-Jährige sei in Berufung gegangen, weil seiner Ansicht nach Fehler bei seiner Auslieferung nach Deutschland gemacht wurden. Die Entscheidung über die Revision wurde vom Bundesgerichtshof im April an den Europäischen Gerichtshof weiterverwiesen und wurde noch nicht getroffen.

So soll der Tatverdächtige 2007 ausgesehen haben

Der heute 43-Jährige soll zum Zeitpunkt von Maddies Verschwinden blondes kurzes Haar und einen hellen Teint gehabt haben. Er soll um die 1,80 Meter groß gewesen sein, mit eher schlanker Figur. 2007 dürfte er dem Aussehen eines 25- bis 30-Jährigen entsprochen haben.

Er lebte zum Zeitpunkt von Maddies Verschwinden zwischen Lagos und Praia da Luz – in diesem Ort ist die FErienanlage, aus der Maddie verschwand. Im Tatzeitraum nutzte er den Ermittlern zufolge "mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" die portugiesische Mobilfunknummer + 351 912 730 680. Mit einer bislang unbekannten Person soll er demnach am 3. Mai 2007, der Tag von Maddies Verschwinden, im Bereich von Praia da Luz ein Telefonat geführt haben. "Der Gesprächsteilnehmer nutzte hierbei die portugiesische Rufnummer + 351 916 510 683. Der Nutzer dieser Nummer kommt als wichtiger Zeuge in Betracht", teilt das BKA mit.

Der portugiesische Polizeibeamte, der die Ermittlungen zum Fall Maddie über einen langen Zeitraum leitete, sagte bereits im letzten Jahr, dass die Ermittlungen sich auf einen Deutschen konzentrierten. Er habe in einem Internetchat mit jemand anderem über Maddie gesprochen.
BKA schaltet Hinweisportal

Ob der 43-Jährige neben seinem langen Vorstrafenregister wirklich auch die damals dreijährige Maddie McCann umgebracht hat, müssen jetzt die weiteren Ermittlungen des BKA zeigen. Die Behörde hat zur Zeugensuche eine eigene Seite inklusive Hinweisportal geschaltet, auf der sich mögliche Zeugen melden können.


Quellen: RTL | Bundeskriminalamt | n-tv


Video: Tagesschau - Neue Hinweise im Fall Maddie McCann
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2007 | Praia da Luz | Madelaine McCann (3) vermisst

#93

Ungelesener Beitrag von Salva » Do, 4. Jun. 2020, 19:16

Interessant war die Aussage vom portugiesischen Ermittlungsleiter Goncalo Amaral im Mai 2019, dass ein Deutscher kurz vor seiner Verhaftung stünde und zum Sündenbock für Madelaines Verschwinden gemacht werden würde. Kurz danach erschienen dann tatsächlich zahlreiche Berichte, wonach die portugiesischen Behörden eine neue Spur hätten. So sollen die Polizisten gegen einen mutmaßlichen Pädophilen ermitteln - dessen Nationalität wurde jedoch nicht bekannt gegeben. Laut "SUN" sollte es sich damals um Martin Ney gehandelt haben. Schon krass: da hielten sich zur fraglichen Zeit gleich zwei deutsche Schwerverbrecher und Sexualstraftäter am fraglichen Ort bzw. Umgebung auf... :thinking:
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#94

Ungelesener Beitrag von Salva » Do, 4. Jun. 2020, 19:25

Nachtrag

Eben bei Wikipedia gelesen:
m Mai 2019 wurde bekannt, dass die portugiesischen Behörden erfahren hatten, dass Ney einem Mitgefangenen etwas über den Vermisstenfall Madeleine McCann erzählt haben soll, das nur jemand wissen kann, der an einer Entführung des vierjährigen britischen Mädchens aus einem portugiesischen Urlaubsresort beteiligt war. Ein Sprecher der Familie McCann bestätigte, dass die Polizei Ney zu der Angelegenheit befragt hat, dieser aber eine Beteiligung abgestritten hat. Ney hatte zum Zeitpunkt der vermutlichen Entführung in einer kirchlichen Obdachlosenunterkunft in der Nähe des Urlaubsresorts gearbeitet und war auch in den 1990er-Jahren öfter in dem Urlaubsgebiet gewesen. Eine ehemalige Angestellte des Resorts hatte sich bei der Polizei gemeldet, nachdem sie in einer Netflix-Dokumentation über den Vermisstenfall auf Aufnahmen einen anderen Mann erkannt hatte, der ihr zufolge auch mit Ney unterwegs war. Daraufhin befragte die portugiesische Polizei den anderen Mann, dessen Name öffentlich nicht bekannt ist, der aber als neuer Verdächtiger in dem Fall gilt. Die portugiesische Polizei stellte explizit klar, dass es sich bei Ney nicht um den neuen Verdächtigen handelt.[
Hatten die Ermittler diesen Christian B. auf dem Schirm und vor allem: kannten sich Ney und B.? Zum. bzgl. Ney bin ich mir sicher, dass noch längst nicht alle Straftaten aufgedeckt werden konnten und wer weiß, was die jetzigen Ermittlungen ans Tageslicht fördern könnten!
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#95

Ungelesener Beitrag von Duchonin » Fr, 5. Jun. 2020, 00:05

Salva hat geschrieben:
Do, 4. Jun. 2020, 19:01
2005 beging er dann schließlich die Vergewaltigung der Amerikanerin – für die er allerdings erst im vergangenen Jahr verurteilt wurde.
Irgendwie unverständlich. Die Straftat fand in Portugal statt. Zuerst wäre eine portugisiches Gericht zuständig gewesen.
Er war nach der Vergewaltigung noch mindestens 1 Jahr in Portugal.
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#96

Ungelesener Beitrag von Jenny G. » Fr, 5. Jun. 2020, 14:02

m Mai 2019 wurde bekannt, dass die portugiesischen Behörden erfahren hatten, dass Ney einem Mitgefangenen etwas über den Vermisstenfall Madeleine McCann erzählt haben soll, das nur jemand wissen kann, der an einer Entführung des vierjährigen britischen Mädchens aus einem portugiesischen Urlaubsresort beteiligt war. Ein Sprecher der Familie McCann bestätigte, dass die Polizei Ney zu der Angelegenheit befragt hat, dieser aber eine Beteiligung abgestritten hat. Ney hatte zum Zeitpunkt der vermutlichen Entführung in einer kirchlichen Obdachlosenunterkunft in der Nähe des Urlaubsresorts gearbeitet und war auch in den 1990er-Jahren öfter in dem Urlaubsgebiet gewesen. Eine ehemalige Angestellte des Resorts hatte sich bei der Polizei gemeldet, nachdem sie in einer Netflix-Dokumentation über den Vermisstenfall auf Aufnahmen einen anderen Mann erkannt hatte, der ihr zufolge auch mit Ney unterwegs war. Daraufhin befragte die portugiesische Polizei den anderen Mann, dessen Name öffentlich nicht bekannt ist, der aber als neuer Verdächtiger in dem Fall gilt. Die portugiesische Polizei stellte explizit klar, dass es sich bei Ney nicht um den neuen Verdächtigen handelt.[

Hatten die Ermittler diesen Christian B. auf dem Schirm und vor allem: kannten sich Ney und B.? Zum. bzgl. Ney bin ich mir sicher, dass noch längst nicht alle Straftaten aufgedeckt werden konnten und wer weiß, was die jetzigen Ermittlungen ans Tageslicht fördern könnten!
Die Sache mit Ney ist ja interessant :thinking: Aber ob das alles so stimmt???
Dass er der Mörder hätte sein sollen, hatte ich eh nicht wirklich geglaubt, ebenso wenig wie ich immer davon überzeugt war/bin, dass a) Maddie nicht mehr lebt und b) die Eltern mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht die Täter sind.
Aber warten wir mal ab, was da noch ans Licht kommt ;)
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#97

Ungelesener Beitrag von Duchonin » Fr, 5. Jun. 2020, 14:12

Ich muss sagen, ich finde das zum K.

"Laut "Spiegel" weist das Strafregister des Mannes insgesamt 17 Einträge auf. Schon vor rund 27 Jahren, im Oktober 1993, verhängte das Amtsgerichts Würzburg eine zweijährige Jugendstrafe gegen den damals noch Minderjährigen wegen "sexuellen Missbrauches eines Kindes, versuchten sexuellen Missbrauchs eines Kindes sowie Vornahme sexueller Handlungen vor einem Kind", wie aus Gerichtsunterlagen hervorgeht."

Hätte man den bei allen 17 Fällen (in Deutschland, wie viel in Portugal weis ich nicht) mit der vollen Härte des Gesetzes behandelt, würde vermutlich die kleine Maddie noch leben.
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#98

Ungelesener Beitrag von Jenny G. » Fr, 5. Jun. 2020, 14:15

es wird übrigens auch geprüft, ob der Verdächtige etwas mit dem Verschinden der kleinen Inga zu tun hat...
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#99

Ungelesener Beitrag von Jenny G. » Fr, 5. Jun. 2020, 21:27

Zudem fällt mir noch zu Ney ein: Welches Täterwissen hätte das denn sein sollen, wenn es keine Leiche und keinen Tatort gibt?
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#100

Ungelesener Beitrag von Natalie » Sa, 6. Jun. 2020, 15:32

ich hatte diesen fall bisher nur am rande verfolgt, das hat sich jetzt geändert.


ich finde es

- grundsätzlich -

nicht ok, das foto und voller name von verdächtigen bereits veröffentlicht sind, bevor eine verurteilung erfolgt ist:


https://www.theguardian.com/uk-news/202 ... ce-in-1995


was mich interessiert : wem gehört diese telefonnummer, die veröffentlicht wurde
( az xy von mittwoch ) ???

es wurde gesagt, der inhaber dieser nr. wurde zwischenzeitlich ermittelt.


und dann würde mich interessieren, warum die eltern als tatverdächtige ausgeschlossen wurden. was ist mit dem blut von maddie in dem wagen der mutter gewesen ?
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#101

Ungelesener Beitrag von Salva » So, 7. Jun. 2020, 16:50

Natalie hat geschrieben:
Sa, 6. Jun. 2020, 15:32
ich hatte diesen fall bisher nur am rande verfolgt, das hat sich jetzt geändert.


ich finde es

- grundsätzlich -

nicht ok, das foto und voller name von verdächtigen bereits veröffentlicht sind, bevor eine verurteilung erfolgt ist:
Jetzt hast du ja einen Artikel verlinkt, in dem der vollständige Name und sein Foto veröffentlicht wurde ;) Die Tommys sehen das offenbar nicht so eng, wenn es um einen Straftäter geht.
Natalie hat geschrieben:
Sa, 6. Jun. 2020, 15:32
und dann würde mich interessieren, warum die eltern als tatverdächtige ausgeschlossen wurden. was ist mit dem blut von maddie in dem wagen der mutter gewesen ?
So ganz sind Maddys Eltern nicht vom Schirm. Zumindestens in den Augen eines portugiesischen Ermitttlers. Bislang ist es jedenfalls so, dass es (noch) keinen Beweis für Christian B's. Schuld bzw. Mitschuld an Maddys Verschwinden gibt.
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#102

Ungelesener Beitrag von Natalie » So, 7. Jun. 2020, 21:48

zu den klarnamen der beschuldigten kommt man beim googlen sehr schnell.

so auch bei den missbrauchsfällen in münster, die zur zeit in den medien sind.

ich habe die namen nicht ins netz gestellt und ich finde es auch nicht gut


desweiteren wurde hier gefragt, wie man das finanzieren kann, das leben in portugal...

es wurde im tv gesagt, er habe freunde, die auch immer wieder versucht haben, ihn auf eine gerade bahn zu bekommen. es gab heute interviews mit ehemaligen vermietern, verpächtern etc.

wenn man den namen googelt, kommt man auch auf ein foto, wo er mit seiner früheren lebenspartnerin und deren hund auf dem arm zu sehen ist.

aus meiner früheren tätigkeit weiss ich, dass viele straftäter ruhige phasen haben, d.h. zeiten, in denen sie eine feste partnerschft eingehen und sich im rahmen eines bürgerlichen lebens bewegen.

das scheint hier der fall gewesen zu sein.
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2007 | Praia da Luz | Madelaine McCann (3) vermisst

#103

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 16. Jun. 2020, 05:31

Prüfung möglicher Verbindung der Fälle Maddie und Tristan

15.06.2020, 18:24 Uhr
Die Frankfurter Staatsanwaltschaft überprüft einen möglichen Zusammenhang zwischen dem Fall Maddie und dem Fall Tristan.
"Wir prüfen, ob es Querverbindungen geben kann", sagte ein Sprecher der Frankfurter Staatsanwaltschaft am Montag. Zuvor hatte die "Frankfurter Neue Presse" darüber berichtet. Im Fall der verschwundenen kleinen Maddie bleiben die deutschen Ermittler dabei, keinerlei Anhaltspunkte dafür zu haben, dass das Mädchen noch lebt.

Es sei "eigentlich eine Routinemaßnahme", in solchen Fällen zu schauen, ob es Parallelen geben kann, sagte der Frankfurter Oberstaatsanwalt Noah Krüger der Deutschen Presse-Agentur zu einem möglichen Zusammenhang zwischen dem Fall Maddie und dem Fall Tristan. Es sei zu früh, "um zu spekulieren". Die verstümmelte Leiche des 13-jährigen Tristan Brübach wurde 1998 im Frankfurter Stadtteil Höchst gefunden. Der Fall konnte bis heute nicht aufgeklärt werden.

Auch von der Staatsanwaltschaft Stendal wurden mögliche Verbindungen zum Verschwinden der fünfjährigen Inga untersucht. In dem Fall des 2015 in Sachsen-Anhalt verschwundenen Mädchens sehen die Ermittler in Stendal aber keine Hinweise auf eine Beteiligung des im Fall Maddie mordverdächtigen Mannes, hieß es zuletzt. Neben weiteren Fällen in Deutschland machten auch belgische und niederländische Ermittler alte Akten noch einmal auf. (…)
Quelle: T-Online
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#104

Ungelesener Beitrag von Salva » Mo, 22. Jun. 2020, 23:13

Aktualisierung:
Verschwinden der Madeleine McCANN am 03.05.2007 in Praia da Luz / Portugal – Zeugen gesucht

BKA und Staatsanwaltschaft Braunschweig ermitteln gegen einen deutschen Beschuldigten wegen des Verdachts des Mordes


Am 03.05.2007 verschwand die zu diesem Zeitpunkt 3-jährige Madeleine (Maddie) Beth McCANN spurlos aus einer Hotelanlage in Praia da Luz / Portugal.

In diesem Zusammenhang führt das Bundeskriminalamt auf Ersuchen der Staatsanwaltschaft Braunschweig ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Mordes gegen einen 43-jährigen deutschen Staatsangehörigen, der sich aktuell in anderer Sache in Haft befindet.

Dieser lebte zwischen 1995 und 2007 mehr oder weniger dauerhaft an der Algarve, unter anderem für einige Jahre in einem Haus zwischen Lagos und Praia da Luz. Er ging in diesem Zeitraum im Raum Lagos mehreren Gelegenheitsjobs, u. a. in der Gastronomie, nach. Darüber hinaus liegen Anhaltspunkte vor, wonach er seinen Lebensunterhalt auch durch die Begehung von Straftaten wie Einbruchdiebstählen in Hotelanlagen und Ferienwohnungen sowie Drogenhandel bestritt.

Weiterhin wurde der Tatverdächtige in der Vergangenheit bereits mehrfach wegen des sexuellen Missbrauchs von Kindern zu Freiheitsstrafen verurteilt. Den meisten seiner Kontaktpersonen dürfte dies nicht bekannt sein.

Einige der damals von ihm genutzten Fahrzeuge, verschiedene Anlaufpunkte sowie eine portugiesische Mobilfunknummer sind den ermittelnden Behörden bekannt.

Das Bundeskriminalamt sowie die Staatsanwaltschaft Braunschweig bitten um Ihre Mithilfe bei der weiteren Aufklärung der Tatumstände.

Weitere Informationen zu dieser Fahndung

Zeit: 03.05.2007
Tatort: Praia da Luz / Portugal

Im Rahmen der Aufklärung der Tatumstände geht es insbesondere um die Feststellung des tatsächlichen Aufenthaltsortes des Beschuldigten zum mutmaßlichen Tatzeitpunkt, der zwischen 21:10 Uhr und 22:00 Uhr am Tattag liegt.

Der Tatverdächtige nutzte zur tatkritischen Zeit einen dunkelfarbenen Jaguar XJR 6, über die konkrete Zulassung vor der Tat liegen keine Erkenntnisse vor, die letzte bekannte Zulassung nach dem Tattag war von der Stadt Augsburg, sowie einen weiß-gelben VW T3 Westfalia mit portugiesischer Zulassung. Es liegen Hinweise vor, wonach er eines dieser Fahrzeuge zur Begehung der Tat genutzt haben könnte.

Darüber hinaus nutzte er im fraglichen Tatzeitraum mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die portugiesische Mobilfunknummer + 351 912 730 680. Mit einer bislang unbekannten Person wurde am 03.05.2007 zu einer tatrelevanten Zeit im Bereich von Praia da Luz ein Telefonat geführt. Der Gesprächsteilnehmer nutzte hierbei die portugiesische Rufnummer + 351 916 510 683. Der Nutzer dieser Nummer kommt als wichtiger Zeuge in Betracht, hielt sich während des Telefonats aber nicht in dem Bereich auf.

Das Bundeskriminalamt sowie die Staatsanwaltschaft Braunschweig bitten Sie um Ihre Mithilfe:

► Können Sie Angaben zu den vom Tatverdächtigen genutzten Fahrzeugen machen bzw. haben Sie diese Anfang Mai 2007 gesehen oder haben Kenntnis über ihre Abstellorte im genannten Zeitraum?

► Können Sie Angaben zu den genannten Rufnummern bzw. deren Nutzern im Mai 2007 machen?

► Können Sie Angaben zu den abgebildeten Häusern, Zimmern oder sonstigen Anlaufpunkten machen?

► Haben Sie sich Anfang Mai 2007 an der Algarve aufgehalten und verfügen ggf. noch über Bildmaterial wie Urlaubsfotos oder Videos?

► Standen Sie in Kontakt zu einer Person, welche in Verbindung zu den gezeigten Fahrzeugen, Gebäuden und Telefonnummern stand und können Sie Angaben zu dessen Aufenthalt Anfang Mai 2007 machen?

► Wurden Sie möglicherweise selbst Opfer einer Straftat durch diese Person?

► Weiterhin besteht Anlass zur Annahme, dass es neben dem Täter selbst noch weitere Personen gibt, welche über konkretes Wissen zum möglichen Tathergang und ggf. Ablageort der Leiche verfügen. Diese Personen bitten wir ausdrücklich, sich zu melden und ihr Wissen mitzuteilen.


Auf Wunsch besteht auch die Möglichkeit der Prüfung, diese Hinweise vertraulich zu behandeln!

Bilder und Videos können über das BKA-Hinweisportal hochgeladen werden!

Der Beschuldigte Christian B.

Bild
Foto: Carabinieri Milano / Bild

Staatsangehörigkeit: deutsch
Geschlecht: männlich
Alter: 43 Jahre



Das Wohnhaus von Christian B. an der Algarve

Bild
Foto: BKA

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Foto: BKA

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Foto: BKA

Dieses Haus diente als Lagerungsort für Diebesgut
Bild
Foto: BKA

Der dunkelfarbige Jaguar XJR 6 des Beschuldigten Christian B.:

Fahrzeug 1: Jaguar XJR 6
Farbe: dunkelrot / aubergine
Kennzeichen: Die letzte bekannte Zulassung nach dem Tattag war bei der Stadt Augsburg.
Verbleib: Der Verbleib des Fahrzeugs ist geklärt.

Bild
Foto: BKA

Bild
Foto: BKA

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Foto: BKA


Der VW T3 Westfalia des Beschuldigten Christian B.

Fahrzeug 2: VW T3 Westfalia
Farbe: weiß / gelb
Kennzeichen: Im Mai 2007 waren portugiesische Kennzeichen am Fahrzeug montiert.
Verbleib: Der Verbleib des Fahrzeugs ist geklärt.
Hinweis: Der Beschuldigte war nicht Halter des Fahrzeugs. Der Halter ist als Tatverdächtiger auszuschließen.

Bild
Foto: BKA

Bild
Foto: BKA

Bild
Foto: BKA

Wir bitten Sie, Ihre Hinweise dem Bundeskriminalamt unter + 49 (0) 611 / 55 -18444 oder jeder anderen Polizeidienststelle mitzuteilen!

Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat führen, ist eine Belohnung in Höhe von 10.000 € ausgelobt!


Quelle: Fahndungsaufruf]Bundeskriminalamt
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#105

Ungelesener Beitrag von Natalie » So, 5. Jul. 2020, 15:11

letzen mittwoch wurde in xy ja nochmal nachgefahndet.

es ist schon sehr schwierig, eine portugisische handy nummer aus 2007 zu finden, zumal es ja damals anonyme prepaid karten gab.

meiner meinung nach ist das eher etwas peinlich für die ermittler von dort, da wohl offenbar einiges versäumt wurde.

darüber hinaus finde ich es nicht in ordnung, da dieser mann im netz mit vollem namen genannt wird, obwohl es doch nur indizien und keine beweise gibt. im übrigen wird uns ottonormalzuschauer nicht wirklich die ganze wahrheit gesagt, angeblich wird ja in einem mordfall ermittelt, aber es gibt keine leiche.

also alles in allem sehr verworren, mysteriös und undurchschaubar.

wenn es nicht so traurig wäre, könnte man sich auch veräppelt vorkommen.
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#106

Ungelesener Beitrag von Duchonin » Mo, 6. Jul. 2020, 00:22

Natalie hat geschrieben:
Sa, 6. Jun. 2020, 15:32
ich finde es

- grundsätzlich -

nicht ok, das foto und voller name von verdächtigen bereits veröffentlicht sind, bevor eine verurteilung erfolgt ist:
Das Problem hier ist, dass man sich sicher ist, dass Christian B. nach dem Kindesmißbrauch 1994 (verurteilt, aber Strafe noch nicht vollstreckt) in Portugal eine Vielzahl von Straftaten begange hat.
Jetzt will man seine Aufenthaltsorte nachvollziehen.
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#107

Ungelesener Beitrag von Natalie » Mo, 6. Jul. 2020, 10:39

Meiner meinung nach wird das nicht mehr klappen.

allein aus aufenthaltsorten wird man sich keine beweise basteln können, wenn es für eine anklage bisher nicht gereicht hat, dann wird es wohl leider auch in zukunft so bleiben.

schliesslich ist die ganze welt daran beteiligt worden.

und aus einer handy nr. in portugal vor 20 jahren irgendwas herleiten zu wollen, so leid es mir tut, das halte ich für unrealistisch.

bis vor 2 jahren konnte man auch in d. anonym handy nr. kaufen, es würde hier in unserem land schon schwierig, jemandem da was nachzuweisen.

und dann auch noch im ausland? meiner meinung nach wird das wohl nicht klappen.

vielleicht sollte man mal einen ganz anderen weg einschlagen und der welt verkünden, dass der fall ad acta gelegt wird, als unlösbarer cold case wird die akte für immer geschlossen.

vielleicht bringt das was ? wäre meiner meinung nach ein versuch wert.
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2007 | Praia da Luz | Madelaine McCann (3) vermisst

#108

Ungelesener Beitrag von Natalie » Mo, 27. Jul. 2020, 12:44

der Fall war gestern abend nochmal im TV und zwar in der kabel 1 doku die spektakulärsten Kriminalfälle, zwar eine wiederholung, aber ich kannte das noch nicht.
dort wurde gesagt, die eltern haben desöfteren ihre kinder mit beruhigungsmitteln sediert, um ausgehen zu können :dislike:

oaahhh... das war mir nicht bekannt. ich finde es schon ein recht seltsames und iwie auch grausames verhalten.

wirft einen anderen blick auf den fall.
das christian b. da was mit zu tun hat, ist fraglich.

es wird nach so langer zeit nicht mehr möglich sein, ihm etwas zu beweisen. die indizien reichen m.m. nach nicht aus.
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2007 | Praia da Luz | Madelaine McCann (3) vermisst

#109

Ungelesener Beitrag von Salva » Mo, 27. Jul. 2020, 21:39

Natalie hat geschrieben:
Mo, 27. Jul. 2020, 12:44
dort wurde gesagt, die eltern haben desöfteren ihre kinder mit beruhigungsmitteln sediert, um ausgehen zu können :dislike:

oaahhh... das war mir nicht bekannt. ich finde es schon ein recht seltsames und iwie auch grausames verhalten.

wirft einen anderen blick auf den fall.
Das war u.a. auch der Grund, weshalb die Eltern ebenfalls ins Zentrum der Ermittlungen gerieten und manch einer der beteiligten Ermittler und Fall- Interessierten noch heute der Meinung ist, dass die McCanns den Tod ihrer Tochter zu verantworten haben. Solange kein Täter gefunden wird, werden sie mit den Vorwürfen leben müssen und zwar unabhängig davon, ob man darüber diskutieren bzw. spekulieren darf oder nicht.
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2007 | Praia da Luz | Madelaine McCann (3) vermisst

#110

Ungelesener Beitrag von Natalie » Di, 28. Jul. 2020, 13:11

Lt. diversen Medienberichten wird im Fall ein Kleingartengrundstück im Raum Hannover durchsucht, mit kompletter Absperrung, Großaufgebot, Forensikern etc.
Es bleibt also spannend :idea:
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2007 | Praia da Luz | Madelaine McCann (3) vermisst

#111

Ungelesener Beitrag von Salva » Di, 28. Jul. 2020, 21:07

Di, 28. Juli 2020: Im Fall der verschwundenen Maddie McCann hat die Polizei mit der Durchsuchung einer Kleingarten-Parzelle in der Nähe des Stichkanals Hannover-Linden begonnen. Der Einsatz stehe im Zusammenhang mit den Ermittlungen wegen Mordes gegen den verdächtigen 43-jährigen deutschen Christian B. Die Durchsuchung wird fortgesetzt.
Am Dienstag wurde mit einem kleinen Bagger gegraben. Mehrere Beamte durchkämmten das Erdreich des Grundstücks mit Schaufeln und Harken. Auch Beamte der Spurensicherung in weißen Anzügen sowie ein Spürhund waren am Ort. Über die Durchsuchung unter Beteiligung des Bundeskriminalamtes (BKA) hatte zuerst die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" berichtet.

Christian B. verbrachte mehrere Jahre auch Zeit in der niedersächsischen Landeshauptstadt, Medienberichten zufolge seit 2007. Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Hannover der dpa sagte, verurteilte ihn das Amtsgericht Hannover 2010 wegen Urkundenfälschung und 2013 wegen gemeinschaftlichen Diebstahls zu Geldstrafen. In den Jahren 2013 bis 2015 pendelte er dem Sprecher zufolge zwischen Deutschland und Portugal. Ende 2012 hatte der Verdächtige zusammen mit seiner damaligen Lebensgefährtin einen Kiosk in Braunschweig eröffnet. Nach der Trennung führte er den Laden allein weiter, bis er ihn sowie die angrenzende Wohnung eineinhalb Jahre später aufgab.
Quelle: T-Online
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