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2020 | Dortmund | Rebwar Kareem Khasraw | ermordet

Ungeklärte Fälle im Focus.
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Duchonin
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2020 | Dortmund | Rebwar Kareem Khasraw | ermordet

#1

Ungelesener Beitrag von Duchonin » Mi, 13. Okt. 2021, 22:47

Rätselhafter Mord
Tödlicher Messerangriff in Wickede

Am 26. August 2020, gegen 23:25 Uhr wird in Dortmund-Wickede der 37-jährige irakische Kurde Rebwar Kareem Khasraw von einem unbekannten Täter mit einem Messer angegriffen und durch zahlreiche Messerstiche getötet. Khasraw befand sich gerade auf dem Weg von der Arbeit nach Hause. In einem Kiosk hatte er sich kurz zuvor etwas zu trinken geholt.
Bild
Zeugenaussagen lassen vermuten, dass der Täter sein Opfer über mehrere Tage ausspioniert hat. Ein Hundebesitzer hatte an den beiden Abenden davor und auch am Tatabend selbst in der Nähe des späteren Tatorts einen dunkel gekleideten Mann gesehen, der sein Gesicht verborgen hatte.
Mysteriöser Unbekannter

In den Tagen vor der Tat soll vermutlich derselbe Mann auch am Wickeder Hellweg und in der Eichenwaldstraße/Ecke Kornacker zu unterschiedlichen Tageszeiten gesehen worden sein. Auch kurz nach dem Verbrechen wurde ein Unbekannter beobachtet, der sich vom Tatort entfernt hat und ähnlich beschrieben wird, wie der ominöse Fremde.
Das geplante, zielgerichtete und brutale Vorgehen des Täters legt ein persönliches Motiv nahe, auf das die Polizei bei ihren bisherigen Ermittlungen aber bisher nicht gestoßen ist. Khasraw galt als sehr hilfsbereit, unterstützte Bekannte, die nicht so gut Deutsch sprachen, immer wieder beim Ausfüllen von Formularen. Aus seiner geschiedenen Ehe hatte er einen kleinen Sohn, mit dem er sich regelmäßig traf.
Personenbeschreibung:
Der unbekannte Mann soll 25 bis 35 Jahre alt und 175 bis 180 cm groß gewesen sein. Er wird als schlank und mit südländischem Erscheinungsbild und Dreitage-Bart beschrieben. Er trug eine dunkle Kapuzenjacke mit einer schwarzen Hose und schwarzen Handschuhen - für die Jahreszeit dürfte dies laut Zeugen zu warm gewesen sein.

Wer kannte Rebwar Khasraw und kann Angaben zu einem möglichen Tatmotiv machen?
Wer hat an den Tagen und Wochen vor der Tat und am Tatabend Beobachtungen gemacht, die etwas mit der Tat zu tun haben könnten? Wichtig ist der Bereich um den Kiosk am Wickeder Hellweg, Eichwaldstraße Ecke Kornacker und der Tatort in der Hatzfeldstraße.
Arbeitskollegen gegenüber machte Rebwar Khasraw Andeutungen über Frauenbekanntschaften. Wer kann dazu Angaben machen?
https://www.zdf.de/gesellschaft/aktenze ... d-100.html
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2020 | Dortmund | Rebwar Kareem Khasraw (37) | ermordet

#2

Ungelesener Beitrag von Duchonin » Mi, 13. Okt. 2021, 23:06

Rebwar Kareem Khasraw kam 2009 aus dem Irak und war angeblich Kurde.
Er beherrscht gut Deutsch und ist in der Lage, für andere Kurden und eventuell auch Iraker Anträge auszufüllen.
Das können viele Deutsche und auch viele Menschen mit Migrationshintergrund NICHT.

Ich glaube man kann vermuten, dass Rebwar Kareem Khasraw im Irak Abitur und eine höhere Bildung erworben hat.
Vom Aussehen auf dem obigen Bild würde ich ihn eventuell sogar als Offizier ansehen.
Rebwar Kareem Khasraw war zum Zeitpunkt 37 Jahre alt, ist also ungefähr 1983 geboren.
2009 war er 36.

Ich hätte allerdings Zweifel, ob er wirklich Rebwar Kareem Khasraw hieß und der Lebenslauf stimmt.
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2020 | Dortmund | Rebwar Kareem Khasraw | ermordet

#3

Ungelesener Beitrag von Duchonin » Mi, 13. Okt. 2021, 23:14

Die Hoffnungen der Polizei, den Fall zu lösen, kann ich nicht teilen.

M.E. geht es hier um Rache wegen einer Sache im Irak durch eine beauftragten Killer.

Entweder er war Kurde und ist aus den kurdischen Streitkräften desertiert.
Oder er war kein Kurde und hat sich die Papiere bzw. die Identität eines Kurden angeeignet.
Vielleicht wurde er im Irak gesucht ?

Für denkbar würde ich es sogar halten, dass er in den 80-iger Jahren zu einer Ausbildung bei der NVA war und deshalb schon seit damals gut Deutsch sprach.
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#4

Ungelesener Beitrag von Duchonin » Do, 14. Okt. 2021, 13:00

Nachtrag:

1. Es ist mir aufgefallen, dass er trotz einer recht guten Ausbildung nur Gabelstaplerfahrer war.
Das ist m.E. ein Indiz, dass er seine wirklichen Fähigkeiten nicht preisgeben wollte oder konnte.

2. Das massive Übertöten lässt einen Racheakt für möglich erscheinen.
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#5

Ungelesener Beitrag von Duchonin » Do, 14. Okt. 2021, 14:55

Hier wären die folgenden Fragen interessant:

1. Wo wurde er beerdigt ?
2. Wer hat die Beerdigung organisiert ?
3. Wer hat die Beerdigung bezahlt ?
4. Waren Verwandte von ihm auf der Beerdigung ?
5. Wenn Verwandte bekannt sind, sollte man mal die DNA vergleichen, ob er wirklich Rebwar Kareem Khasraw ist.
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