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1983 | Schnaitheim | Sabine Rahn (18) ermordet

Ungeklärte Fälle im Focus.
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sweetdevil31
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1983 | Schnaitheim | Sabine Rahn (18) ermordet

#1

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 27. Okt. 2015, 12:20

32 Jahre alter Mordfall: Wer tötete Sabine Rahn?

2016 jährt sich der gewaltsame Tod Maria Bögerls zum sechsten Mal, doch ist dies in Heidenheim nicht der einzige Mord ohne Mörder. Nach wie vor unaufgeklärt ist auch der 32 Jahre zurückliegende Mord an der damals 18-jährigen Sabine Rahn: Ein alter Fall, der jetzt neu aufgerollt wird.


Bild
Sabine Rahn, † 18.
Foto: Olis Cold Case

Lebt der bis heute unerkannt gebliebene Mörder nach wie vor mitten unter uns? Die Frage quält nicht nur die Angehörigen der jungen Frau aus Schnaitheim, sondern bewegt bis heute im Vorort viele Menschen und hat auch die Strafverfolgungsbehörden zu keinem Zeitpunkt losgelassen. Mord verjährt nicht, wird in juristischer Hinsicht erst nach 100 Jahren wirklich vergessen, und so sind die Ermittlungen nie eingestellt worden.

Die Ermittlungen von damals füllen 20 Leitz-Ordner. Dass dieser schon etwas angestaubte Aktenbestand jetzt von der in Ulm angesiedelten Kriminalinspektion I aus dem Regal geholt worden ist, hat mit dem nach Umsetzung der Polizeireform gefassten Beschluss zu tun, ungelöste Kapitalverbrechen im neu zugeschnittenen Zuständigkeitsbereich noch einmal anzusehen und die Chancen einer späten Aufklärung abzuwägen.

Der Fall Sabine Rahn erschien dabei am erfolgversprechendsten. Zum einen stellte man fest, dass die mehr als 30 Jahre zurückliegenden Ermittlungen auch nach heutigem Standard sehr gut geführt worden sind, so dass eine Zusammenführung, Verknüpfung und Auswertung aller Daten nach moderner Methodik lohnenswert erscheint. Zum anderen steht fest, dass man mit einer 1983 am Tatort gefundenen DNA-Spur noch heute arbeiten kann.

Doch zurück zur nie geschlossenen Akte. Die beginnt am 11. März 1983 und damit an jenem Tag, als die damals 18 Jahre alte Sabine Rahn die elterliche Wohnung in Schnaitheim verlassen hatte, um sich mit Freundinnen in der Wilhelmstraße in Heidenheim in einer Disco namens „Coupé“ zu treffen. Das war gegen 20.30 Uhr. Schon zu diesem Zeitpunkt verlieren sich die Spuren im bis heute bestehenden Dunkel eines Sexualverbrechens und Tötungsdelikts. Die grausame Entdeckung machten Kinder am folgenden Montag, als sie beim Spielen in einer Fichtenschonung bei der Keltenschanze an östlichen Ortsrand von Nattheim auf die vollständig bekleidete Leiche der jungen Schwimmmeistergehilfin stießen.

Die Frage, wo, wann und von wem Sabine Rahn damals missbraucht und dann erwürgt oder stranguliert worden ist, hat mittlerweile schon Generationen von Kriminalisten und Staatsanwälten bewegt. Was man weiß: Es war die Zeit, als junge Leute noch oft per Anhalter unterwegs waren. Sabine Rahn hatte da offenbar keine Ausnahme gemacht, doch geht man bis heute davon aus, dass die Schnaitheimerin auf dem Weg nach Heidenheim wohl nicht zu einem völlig Fremden ins Auto gestiegen ist. Von Anfang an wurde hinter dem rätselhaften Mord eine wie auch immer geartete Beziehungstat vermutet.

Der Aufwand, dem Täter auf die Spur zu kommen, war nach damaligen Verhältnissen sehr groß. Eine 20-köpfige Sonderkommission war 500 Spuren nachgegangen, hatte Reifenprofile am Tatort vermessen, Faserspuren analysiert. Über Sperma-Untersuchungen war es gelungen, die Blutgruppe des Täters zu entschlüsseln, worauf Blutproben von rund 110 mit dem Opfer in Verbindung stehenden Männern unter die Lupe genommen worden waren.

Damit waren die kriminalistischen Möglichkeiten fürs Erste ausgereizt, doch 1995 machte sich die Staatsanwaltschaft Ellwangen erneut an den Fall. Zwölf Jahre nach dem Verbrechen wandten sich die Ermittler wieder an die Öffentlichkeit, doch die damit verbundene Hoffnung, auf diesem Weg den Täter und Mitwisser zu ermuntern, ihr Gewissen zu erleichtern, bis dato verschwiegene Hinweise zu geben, erfüllte sich nicht.

Parallel dazu machte man sich daran, die gesicherte Spurenlage unter dem Aspekt der inzwischen moderner gewordenen Kriminaltechnik neu zu beleuchten. Knapp 50 Blutproben wurden zur DNA-Auswertung gebracht, um über den genetischen Fingerabdruck den erhofften Fingerzeig zu bekommen. Vergeblich, doch nicht ganz umsonst: Immerhin gelang es auf diesem Weg, einen damals indes nur vagen Tatverdacht auszuräumen.

Bis heute sind die mutmaßlich vom Täter gesetzten Spuren in einer zentralen Datenbank gespeichert, die auch die Schlüsselstelle für die jetzt neu eingeleitete Ermittlungsrunde bildet. Bei dem nunmehr dritten Anlauf setzt die kriminalistische Hartnäckigkeit auf eine inzwischen weiter verbesserte DNA-Analytik und auf ein Ermittlungsinstrument, das auch im Mordfall Maria Bögerl eingesetzt worden ist.

Wie Ulms Polizeisprecher Wolfgang Jürgens auf Anfrage mitteilte, sind bereits zwei richterliche Beschlüsse ergangen, die es erlaubt haben, einen fest umrissenen Personenkreis zur freiwilligen Abgabe einer Speichelprobe aufzufordern. Die erste Gentest-Runde war sehr klein, lag nach Polizeiangaben im niedrigen zweistelligen Bereich und hat kein Ergebnis gebracht. Darauf erweiterte man die Zielgruppe auf eine im niedrigen dreistelligen Bereich liegende Zahl von Männern.

Diese DNA-Reihenuntersuchung betrifft nach unseren Informationen etwas weniger als 200 Männer und ist derzeit noch nicht abgeschlossen – ob es Testverweigerer gibt und ob sie am Ende zur zwangsweisen Abgabe gezwungen werden, ist offen.

Fest steht eines: Geht man davon aus, dass der Täter mit dem Auto unterwegs war, muss er heute, wenn er denn noch lebt, mindestens 50 Jahre alt sein.

Südwest Presse
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Der Fall Sabine Rahn

#2

Ungelesener Beitrag von Salva » Di, 27. Okt. 2015, 18:09

Kurze Doku zum Fall aus 2015:


Video: Mordfall Sabine Rahn
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1983 | Schnaitheim | Sabine Rahn (18) ermordet

#3

Ungelesener Beitrag von Duchonin » Sa, 1. Mai. 2021, 21:34

sweetdevil31 hat geschrieben:
Di, 27. Okt. 2015, 12:20
Die grausame Entdeckung machten Kinder am folgenden Montag, als sie beim Spielen in einer Fichtenschonung bei der Keltenschanze an östlichen Ortsrand von Nattheim auf die vollständig bekleidete Leiche der jungen Schwimmmeistergehilfin stießen.
....... Sabine Rahn hatte da offenbar keine Ausnahme gemacht, doch geht man bis heute davon aus, dass die Schnaitheimerin auf dem Weg nach Heidenheim wohl nicht zu einem völlig Fremden ins Auto gestiegen ist. Von Anfang an wurde hinter dem rätselhaften Mord eine wie auch immer geartete Beziehungstat vermutet.
Was mir da auffällt:

1. Eine Schwimmmeistergehilfin braucht eine Rettungsschwimmerausbildung. Dazu muss man schon recht gute
Schwimmfähigkeiten haben. Schwimmen kräftig die Schultermuskeln. Die Schwimmerinnen die ich kenne, haben meist eine
"Kreuz wie ein Kleiderschrank". Dazu kommen Befreiungsgriffe um sich von einem klammernden Ertrinkenden zu befreien.
(das sind die gleichen Griffe, die in der Selbstverteidigung gelehrt werden). Eine solche Frau zu erwürgen, ist gar nicht so
einfach. Das geht nur als Überraschungsangriff (durch einen Bekannten) oder wenn das Opfer stark alkoholisiert ist.( Dass
hätte aber die Polizei festgestellt.)

2. Marie Bögerl war damals 27 und Sonderschullehrerin. Ich halte es für möglich, dass sie unbewusst etwas mitbekommen hat.
Der Täter hatte vielleicht Angst, dass sich Marie Bögerl an eine Einzelheit aus 1983 erinnert ?
Vielleicht war einer ihrer damaligen Sonderschüler am Mord an Sabine Rahn beteiligt.
Das wäre auch ein Motiv für den Mord an Marie Bögerl.
Die Polizei sollte sich vielleicht mal die altersmäßig in Frage kommenden ehemaligen Sonderschüler ansehen.
Wer von denen hatte 1983 ein Auto ?
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1983 | Schnaitheim | Sabine Rahn (18) ermordet

#4

Ungelesener Beitrag von Endymion » Fr, 9. Jul. 2021, 00:24

Sabine Rahn war damals eine Freundin meiner Mutter - sie haben zusammen im Sportverein Handball gespielt. Die Polizei hat damals keine großen Untersuchungen unternommen; vor allem nicht im sozialen Kreis. Meine Mutter erzählte mir mal, dass die Kriminalbeamten damals nur lapidar sagten: "Wenn Sie halt was wissen, melden Sie sich."

Es ist richtig, dass zur damaligen Zeit sehr viel getrampt wurde - auch unter jungen Leuten. Von Erzählungen meiner Mutter weiß ich, dass Sabine Rahn öfters mal bei Freunden im Auto mitgefahren ist, wenn man sie unterwegs getroffen hat und mitnehmen wollte. Sie war ein ganz normales und freundliches junges Mädchen - auch ein Vater kannte sie vom Sehen, weil sie öfters mit Freunden in der Dorfkneipe war.

Schnaitheim ist ein kleiner Ort, in dem man sich kennt - ich denke nicht, dass Sabine Rahn zu einem völlig fremden Mann ins Auto gestiegen wäre. Der Täter muss auch Ortskenntnisse gehabt haben, denn der Fundort der Leiche liegt in Richtung ihres damaligen Zuhauses; eventuell gibt es da eine Verbindung.

Wenn sie wirklich nach Heidenheim in die Stadt zur Disco wollte, dann ist sie möglicherweise in Schnaitheim zum Täter ins Auto gestiegen, der dann jedoch einen anderen Weg gefahren sein muss, denn der Fundort der Leiche ist außerhalb der Stadt in einem Wald zwischen Schnaitheim und Nattheim (wo sie lebte).

Dass es eine Verbindung zum Fall "Maria Bögerl" gibt, glaube ich nicht - denn: meines Wissens nach lebten die Bögerls damals (1983) noch gar nicht in Schnaitheim; ich glaube die sind erst in den 90er Jahren nach Heidenheim-Schnaitheim zugezogen, als ihr Mann Chef der Heidenheimer Sparkasse wurde.
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1983 | Schnaitheim | Sabine Rahn (18) ermordet

#5

Ungelesener Beitrag von Duchonin » Fr, 9. Jul. 2021, 00:53

Endymion hat geschrieben:
Fr, 9. Jul. 2021, 00:24
Dass es eine Verbindung zum Fall "Maria Bögerl" gibt, glaube ich nicht - denn: meines Wissens nach lebten die Bögerls damals (1983) noch gar nicht in Schnaitheim; ich glaube die sind erst in den 90er Jahren nach Heidenheim-Schnaitheim zugezogen, als ihr Mann Chef der Heidenheimer Sparkasse wurde.
Weis Du vielleicht auch, an welcher Sonderschule Maria Bögerl tätig war und ab wann ?
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#6

Ungelesener Beitrag von Endymion » Fr, 9. Jul. 2021, 12:26

Duchonin hat geschrieben:
Fr, 9. Jul. 2021, 00:53
Endymion hat geschrieben:
Fr, 9. Jul. 2021, 00:24
Dass es eine Verbindung zum Fall "Maria Bögerl" gibt, glaube ich nicht - denn: meines Wissens nach lebten die Bögerls damals (1983) noch gar nicht in Schnaitheim; ich glaube die sind erst in den 90er Jahren nach Heidenheim-Schnaitheim zugezogen, als ihr Mann Chef der Heidenheimer Sparkasse wurde.
Weis Du vielleicht auch, an welcher Sonderschule Maria Bögerl tätig war und ab wann ?

Es gibt in Heidenheim eigentlich nur eine bekannte Sonderschule und das ist die Christopherusschule - ob Maria Bögerl an dieser Schule unterrichtet hat und wann das war, weiß ich leider nicht.
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#7

Ungelesener Beitrag von Duchonin » Fr, 9. Jul. 2021, 23:20

Endymion hat geschrieben:
Fr, 9. Jul. 2021, 00:24
Sabine Rahn war damals eine Freundin meiner Mutter - sie haben zusammen im Sportverein Handball gespielt.
Erstmal Danke für die Auskunft zwecks Sonderschule.

Handball ist viel schneller als Fußball.
Die Reaktionszeit von Handballern und Handballerinnen niedrig.

Damit wird mir die Tatausführung noch rätselhafter.

Oder es waren 2 oder mehrere Täter.
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#8

Ungelesener Beitrag von Duchonin » Sa, 10. Jul. 2021, 13:09

Endymion hat geschrieben:
Fr, 9. Jul. 2021, 00:24
Dass es eine Verbindung zum Fall "Maria Bögerl" gibt, glaube ich nicht - denn: meines Wissens nach lebten die Bögerls damals (1983) noch gar nicht in Schnaitheim; ich glaube die sind erst in den 90er Jahren nach Heidenheim-Schnaitheim zugezogen, als ihr Mann Chef der Heidenheimer Sparkasse wurde.
Das stimmt so. Thomas Bögerl hatte schon mehrere Karrierestandorte durch. Er war z.B. war von Juni 1991 bis Dezember 1994 Vorstand der damaligen Kreissparkasse Pößneck.
Nun ist es aber so, dass Sonderschüler meist nur sehr schwer zugänglich sind.
Einer der Sonderschüler von Maria Bögerl könnte z.B. bei einem Familienstreit etwas mitbekommen haben und das seiner Sonderschullehrerin angedeutet haben.
Dann hätte für den Mörder der Sabine Rahn höchste Gefahr bestanden.
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#9

Ungelesener Beitrag von Endymion » Sa, 10. Jul. 2021, 15:28

Duchonin hat geschrieben:
Fr, 9. Jul. 2021, 23:20
Endymion hat geschrieben:
Fr, 9. Jul. 2021, 00:24
Sabine Rahn war damals eine Freundin meiner Mutter - sie haben zusammen im Sportverein Handball gespielt.
Erstmal Danke für die Auskunft zwecks Sonderschule.

Handball ist viel schneller als Fußball.
Die Reaktionszeit von Handballern und Handballerinnen niedrig.

Damit wird mir die Tatausführung noch rätselhafter.

Oder es waren 2 oder mehrere Täter.
Ich weiß auch von Erzählungen meiner Mutter, dass die Handball-Sportgruppe in der Sabine Rahn gespielt hat, auf einem sehr hohen Niveau war - das war nicht einfach so eine "Spaßgruppe"; die hatten sportlich richtig was drauf und waren sehr gut trainiert.

Wenn Sabine Rahn damals von Schnaitheim (Haltestelle Hasen) nach Heidenheim wollte, muss der Täter entweder von Richtung Heidenheim oder direkt aus Schnaitheim gefahren sein - die Straße dort ist nur zweispurig. Dass ein "Fremder" diese Straße entlang fährt ist eher unwahrscheinlich, denn dort verkehren hauptsächlich die Leute, die dort leben oder mit Heidenheim etwas zu tun haben. Der Fremdenverkehr Richtung A7 verläuft etwas außerhalb des Dorfes - dazu muss man nicht ins Dorf fahren. Ich weiß aber nicht, ob es damals die Anbindung zur A7 schon gab oder ob man tatsächlich noch durchs Dorf fahren musste; dann wären da auch öfters mal Fremde durchgefahren.

Ich denke aber, dass sie zu einer ihr bekannten Person eingestiegen ist - meine Mutter hat mir ja erzählt, dass sie auch öfters mal mit ihr im Wagen von Freunden mitgefahren ist; das hat man damals so gemacht, wenn ältere Freunde bereits den Führerschein hatten.

Den Täter schätze ich auf ca. Anfang 20 und mit Ortskenntnis, denn der Fundort der Leiche ist in einem Waldstück, das man in der Gegend als Einheimischer kennt.

Weiß jemand, ob der Fundort der Leiche auch der Tatort war?
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