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2006 | Schildow | Elke Beyer (40) ermordet

Ungeklärte Fälle im Focus.
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2006 | Schildow | Elke Beyer (40) ermordet

#1

Ungelesener Beitrag von Salva » Mi, 28. Okt. 2015, 17:33

"Mit der Zeit wird es besser"

Bild nicht mehr vorhandenElke Beyer, † 40
Schildow –„Mit der Zeit wird es besser“, sagt Rolf Bayer. Zwar sei er nicht mehr in psychologischer Behandlung, aber den Mord an seiner Frau Elke hat er nicht verwunden: „Ob ich jemals wieder ein normales Leben führen kann, weiß ich nicht.“ Während der vergangenen Jahre habe er sich sehr in die Arbeit gestürzt. Das lenkte ihn von dem Schicksalsschlag ab. Die andere Möglichkeit sei nur, dem Alkohol zu verfallen.

Neun Jahre ist es her, seit Elke Bayer in ihrer Damenboutique an der Schildower Hauptstraße erschlagen wurde. Als die Nation am 24.Juni 2006 dem WM-Spiel Deutschland – Schweden entgegenfieberte, fand Rolf Bayer seine sterbende Frau mit einer schweren Kopfverletzung im Landen. Das war 15 Minuten, nachdem der Wachschutz ihn gegen 15.15 Uhr angerufen hatte, weil die Alarmanlage nach Geschäftsschluss nicht scharf geschaltet worden war. Obgleich die 40-Jährige sofort ins Krankenhaus geflogen wurde, starb sie wenig später. Noch heute ist es ein Trost für den 50-Jährigen, dass sie seine Anwesenheit gespürt habe.

Doch der Witwer ist auch verbittert. „Ich bin super enttäuscht von der Polizei und der Staatsanwaltschaft“, sagt er. Die hätten sich „schon ewig“ nicht mehr bei ihm gemeldet. Für ihn sei es „unbegreiflich“ , dass in dem Mordfall nichts mehr unternommen werde – und das bei den modernen Ermittlungsmethoden. Die Zeit verstreiche, und es werde immer schwerer, noch etwas herauszufinden. Er überlegt, die Belohnungssumme von 20.000 Euro noch einmal um 10.000 Euro zu erhöhen. „Meine einzige Hoffnung ist, dass durch irgendeinen Zufall noch etwas herauskommt.“
„Das erscheint mir nicht ganz unzutreffend“, sagt Oberstaatsanwalt Andreas Pelzer, in Neuruppin für die Kapitalverbrechen zuständig. Natürlich könne der Zufall helfen, aber neue Techniken und Hinweise könnten dies ebenso. Im Fall von Elke Bayer „gibt es jedoch im Moment nichts Greifbares“, gibt Pelzer zu. „Wir haben in alle Richtungen ermittelt und alles ausgeschöpft.“

Noch heute grüble er über die Frage nach dem Wer und Warum, sagt Rolf Bayer. Er begreife nicht die Sinnlosigkeit der Tat. „Das ist es, was mich so oft traurig und wütend macht: Ich finde keine Antworten. Das zermürbt einen.“ Der 50-Jährige möchte inzwischen einen Schlussstrich ziehen: „Ich lebe noch hier und hänge an dem Haus. Aber ich spiele mit dem Gedanken, neu anzufangen.“

MAZ
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2006 | Schildow | Elke Beyer (40) ermordet

#2

Ungelesener Beitrag von PommesAgnum » Sa, 28. Jul. 2018, 04:47

Bei dem Fall, weiß ich auch nicht, ob ich lachen oder weinen soll.
Das kann ich mir auch nur mit der WM im eigenen Land und dem am Tattag stattfindenden Viertelfinale gegen Schweden gerade noch so erklären. Es sei festgehalten, Spielbeginn/Anpfiff war um 17.00 Uhr.
Ich möchte mal einen Pressetext zu dem Fall einfügen, den man nur noch bei den "Hobbys" und den "AllseitsMysteriösen" einsehen kann.

Elke Bayer wurde ermordet - ihr Mann hat geschworen, den Täter zu finden Das letzte Versprechen
Von Katrin Bischoff


SCHILDOW. Es hat sich eine kleine Schlange gebildet vor der Damenboutique EB in Schildow (Oberhavel). Die Plakate in den Schaufenstern verkünden den Ausverkauf: "Alles muss raus". Kleider werden zu stark reduzierten Preisen angeboten. Doch die Frauen, die an diesem Sonnabend anstehen, kommen nicht nur, um zu kaufen. Sie wollen Anteilnahme zeigen. Im Laden, gegenüber der Eingangstür, brennen zwei Kerzen auf einem Sims. Dazwischen steht das Foto einer lächelnden blonden Frau, das Foto von Elke Bayer. Die 40-Jährige war Inhaberin der Boutique, die ihre Initialen trug. Das Geschäft war ihr Lebenstraum und es brachte ihr den Tod. Elke Bayer wurde in ihrem Laden ermordet. Das ist nun zwei Monate her. Doch vom Täter fehlt bis heute jede Spur. Rolf Bayer hat das Geschäft seit dem gewaltsamen Tod seiner Frau nicht mehr betreten. Er will es auch nie wieder tun. Darum hat der 43-Jährige beschlossen, den Laden aufzugeben. Am Freitag waren die Stammkunden da. Sie versuchten, Bayer ein wenig Trost zu spenden. "Es tut so weh, das Geschäft zu sehen. Hineingehen, das kann ich nicht mehr", sagt der Witwer. An diesem Vormittag steht Bayer ein wenig hilflos am Zaun vor der Boutique. Sein 19-jähriger Sohn hilft beim Verkauf. Ganz alleine habe er den Jungen dann doch nicht lassen wollen, erklärt Bayer. Die Trauer treibt dem sportlichen Mann die Tränen in die Augen. Er habe auch Angst vor der Stille in den eigenen vier Wänden, sagt er dann. Der 24. Juni ist ein warmer Tag. Deutschland steht bei der Fußball-Weltmeisterschaft im Viertelfinale gegen Schweden. Rolf Bayer ist an jenem Sonnabend gegen Mittag mit dem Golden Retriever Dipsy unterwegs. Später liegt er im Garten des schmucken Häuschens, schaut dösend auf den Pool. Um 14 Uhr schließt Elke Bayer normalerweise das Geschäft. Es ist nicht weit nach Hause. Zum Mexikaner wollen sie dann fahren, um sich das Fußballspiel anzuschauen. Die Boutique hat eine Alarmanlage, als die um 14.30 Uhr noch immer nicht angeschaltet ist, versucht der Wachschutz, in der Boutique anzurufen. Niemand meldet sich. Da wählt die Firma die Privatnummer der Bayers. So erfährt Rolf Bayer, dass irgendetwas nicht stimmt. Er versucht nun selbst, seine Frau zu erreichen. Als niemand ans Telefon geht, steigt er ins Auto und fährt "schon mit einem mulmigen Gefühl" los. Er findet seine Frau im Laden. Sie liegt regungslos am Boden, sie lebt noch. Er nimmt ihre Hand. "Sie hat es gemerkt und ganz leicht zugedrückt", erinnert sich Rolf Bayer. Ein Rettungshubschrauber bringt die Frau in ein Krankenhaus. Dort stirbt sie an ihren schweren Kopfverletzungen. Es gibt keine Abwehrspuren. Daher schließt die Polizei nicht aus, dass Elke Bayer ihren Mörder gekannt hat. Es fehlen ihr Portmonee, ihr Ausweis, die Fahrzeugpapiere, zwei Scheckkarten und ein Schlüsselbund. Die Polizei hat bisher nur wenige Hinweise bekommen, eine heiße Spur ist nicht darunter. Da das Land bisher keine Belohnung für die Ergreifung des Täters ausgesetzt hat, hat sich Rolf Bayer dazu entschlossen. Er will den Mörder seiner Frau finden, das hat er ihr auf ihrem letzten Weg versprochen, sagt er. 2 000 Euro hat er ausgelobt. "Vielleicht gibt es jemanden, der irgend etwas bemerkt hat. Der noch nicht bei der Polizei war, weil er es für unwichtig hält." Rolf Bayer sagt, er muss immer etwas tun, um nicht verrückt zu werden. Er war nach dem Mord an seiner Frau zwei Wochen im Krankenhaus, schlief danach viele Nächte bei Freunden, weil er es daheim nicht ausgehalten hat. Er wird noch immer psychologisch betreut, arbeitet aber wieder als Bauarbeiter. Elke war seine große Liebe. "Wir waren glücklich und wir wollten zusammen alt werden", sagt Bayer. Der Sohn ist aus dem Haus. Er hat eine Informatik-Lehre beendet und Arbeit gefunden. Die Welt war in Ordnung - bis zu jenem Sonnabend. Seitdem liegt der Witwer nachts oft wach und grübelt. Wer seine Frau umgebracht haben könnte, vor allem aber, warum? "Elke hätte bei einem Überfall alles freiwillig herausgerückt, so hatten wir es für den Fall der Fälle abgesprochen." Bayer wollte ursprünglich, dass im Laden seiner Frau nie wieder eine Boutique öffnet. Eine ehemalige Kundin hat ihn umgestimmt. Sie wird dort nun doch wieder Damenkleider anbieten. Der Laden soll den Namen "Elke" tragen.
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2006 | Schildow | Elke Beyer (40) ermordet

#3

Ungelesener Beitrag von PommesAgnum » Sa, 28. Jul. 2018, 06:02

Der Teufel in der Timeline

Es gibt wahrscheinlich einen guten Grund, warum man den Pressetext der K.Bischoff nicht mehr sauber im Netz findet?!
Der Text verträgt sich nämlich nicht mit der offiziellen Verlautbarung, so wie Sie auch hier bei "Allcrime" zu lesen ist.
Eine geringe, intensivere Recherche ergibt, das Wohnhaus der "B's" befindet sich ca.4km von der Boutique entfernt. Geschätzte Fahrtzeit = ca.10/15 Minuten.
Schildow ist ein nördlicher Randbezirk von Berlin.
Es sollte darüber hinaus die Frage gestattet sein, warum/oder "was" genau in einer provinziellen Damenboutique am Rande der Hauptstadt denn so für riesige finanzielle Begehrlichkeiten schlummern, die einen solchen brutalen Raubmord ansatzweise, irgendwie rechtfertigen würden.
Im Einleitungstext heißt es, Zitat:
"...fand Rolf Beyer seine sterbende Frau mit einer schweren Kopfverletzung im Laden. Das war 15 Minuten, nachdem der Wachschutz ihn gegen 15.15 Uhr angerufen hatte, weil die Alarmanlage nach Geschäftsschluss nicht scharf geschaltet worden war."
Wir halten also fest, Anruf/Wachschutz = 15.15 Uhr
Ankunft im Laden = 15.30 Uhr
Tja, und "Das" kann nicht sein. Diese Zeitangabe stimmt einfach nicht. Es ergibt sich eine nicht unerhebliche Diskrepanz.
Denn aus dem Pressetext von Katrin Bischoff ist zu entnehmen, Zitat:
"Um 14 Uhr schließt Elke Beyer normalerweise das Geschäft."
Ladenschluss, demnach = 14.00 Uhr
Weiter im Pressetext, Zitat:
"Die Boutique hat eine Alarmanlage, als die um 14.30 Uhr noch immer nicht angeschaltet ist, versucht der Wachschutz, in der Boutique anzurufen. Niemand meldet sich. Da wählt die Firma die Privatnummer der Beyers. So erfährt Rolf Beyer, dass irgendetwas nicht stimmt. Er versucht nun selbst, seine Frau zu erreichen. Als niemand ans Telefon geht, steigt er ins Auto."
Der Wachschutz alarmiert R.B. demnach schon um kurz nach 14.30 Uhr, und nicht, wie im Intro-Text um 15.15 Uhr.
Damit ergibt sich ein toter Winkel im Zeitfenster von 45 Minuten.
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2006 | Schildow | Elke Beyer (40) ermordet

#4

Ungelesener Beitrag von PommesAgnum » Sa, 28. Jul. 2018, 11:01

Elke Beyer wurde ermordet - ihr Mann hat geschworen, den Täter zu finden Das letzte Versprechen
Von Katrin Bischoff


Hm, ich muss mich für den obigen Text entschuldigen. So was kommt raus, wenn man blind kopiert. Die Beteiligten entstammen nicht der Werksmannschaft eines Pharmakonzerns und kommen auch nicht aus Süddeutschland.
Es muss selbstverständlich "Beyer" heißen, nicht "Bayer"!
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2006 | Schildow | Elke Beyer (40) ermordet

#5

Ungelesener Beitrag von Salva » Sa, 28. Jul. 2018, 18:25

@PommesAgnum
Ich finde die Timeline ein wenig oberflächlich beschrieben. Denn:
Um 14 Uhr war Ladenschluß. Heißt aber nichts, weil sich Frau Beyer trotzdem noch im Laden aufgehalten haben konnte. Aufräumen, Saubermachen, Papierkram uvm. Um 14.30 wundert sich aber der Wachdienst, dass die Alarmanlage noch nicht aktiviert war und ruft im Geschäft an. Spricht eher dafür, dass der ungesicherte Laden ein außergewöhlicher Zustand zu dieser Zeit war. (Einwurf: ist ein Ladenschluß um 13 Uhr nicht eher die Regel als 14 Uhr? Egal. Zunächst.) Und jetzt haken die Schilderungen bzw. die Timeline, denn warum rief der Wachdienst erst um 15.15 Uhr bei Herrn Beyer an? Gab es noch einen Anruf ins Geschäft, oder guckten die nur ab und zu auf ihren Monitor bis sie um 15.15 schließlich feststellten, dass der Laden noch immer ungesichert war und ruften erst dann im Hause Beyer an und zwar direkt, also ohne dem Umweg Geschäft?
Du hast also recht:
PommesAgnum hat geschrieben:Damit ergibt sich ein toter Winkel im Zeitfenster von 45 Minuten.
... und zwar zwischen dem Wachschutz und dem Anruf beim Herrn Beyer, der aber einfach zu erklären ist.
PommesAgnum hat geschrieben:Es sollte darüber hinaus die Frage gestattet sein, warum/oder "was" genau in einer provinziellen Damenboutique am Rande der Hauptstadt denn so für riesige finanzielle Begehrlichkeiten schlummern, die einen solchen brutalen Raubmord ansatzweise, irgendwie rechtfertigen würden.
Das ist eine Frage die darauf abzielt, von einem Raubmord auf ein anderes Mordmotiv zu schließen. Stimmt's? ;) Kann sein, dass es nicht um Raub ging, muss aber nicht. Es werden Menschen sogar wegen ihrer Herkunft, Religion oder Gesinnung bestialisch ermordet. Warum also nicht auch für ein bisschen Geld? Zumal ein Räuber ja nie genau wissen kann, wie groß seine Beute tatsächlich werden könnte.
Es fehlen ihr Portmonee, ihr Ausweis, die Fahrzeugpapiere, zwei Scheckkarten und ein Schlüsselbund.
Was ist eigentlich mit den Tageseinnahmen? Habe ich das überlesen oder steht darüber wirklich nichts in den Meldungen? Wie lief das Geschäft denn?
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2006 | Schildow | Elke Beyer (40) ermordet

#6

Ungelesener Beitrag von PommesAgnum » Sa, 28. Jul. 2018, 19:12

Anderes Motiv. Du bist gut.
Also, "Wen" ich da als Täter in Betracht ziehen würde, "Den" hatten ja auch wohl die Ermittler auf dem Schirm.
Mitunter nimmt der Fall aber schon Realsatirische Züge an. Ein wenig erinnerte mich diese Farce dann auch an das gute, alte Krimi-Brettspiel "Cluedo", der Parker Brüder.
Die Bildzeitung gab später mal die Tatwaffe bekannt. Es handelte sich um eine "Schraubzwinge"!
Einen Gegenstand also, den man wohl eher nicht mit einem Bäcker/Konditor, Bürokaufmann, Anwalt oder Blumenfachverkäufer in Zusammenhang bringen würde.
Ich bin wahrlich der letzte Mensch, der gerne die Blöd-Zeitung zitiert, aber hier sei mir die Ausnahme mal verziehen.
Bild.de:
"Von der Polizei verspricht sich der Witwer keine neuen Erkenntnisse. „Die haben sich lange nicht mehr gemeldet, da war auch nie eine große Zusammenarbeit." Die Polizei ermittelte auch in seine Richtung."
Da darf dann aber die Frage erlaubt sein, "wie" intensiv denn bitte in diese Richtung ermittelt wurde.
Etwa nur bis ca.17.00 Uhr?! Dann war ja Länderspiel.
Wir erinnern uns nochmal an das Zeitfenster; Ladenschluss=14.00 Uhr; Alarm/Wachschutz=14.30 Uhr. Herr Beyer allerdings, behauptet erst um 15.15 Uhr alarmiert worden zu sein.
Wer lügt denn hier nun? Wachschutz, oder der Ehemann?
Hat die Polizei das wirklich nicht weiter/bzw. richtig überprüft, wegen dem Fußball WM-Spiel?
Es hat ja bald den Anschein. Hmpf!
In Elke Beyers Boutique, gab es jedenfalls keine Anzeichen eines Kampfes oder von irgendeiner Gegenwehr. Der Täter erschlug Sie von Hinten.
Dies impliziert eindeutig, das Sie Ihren Täter kannte. Er hielt sich mit Elke Beyer im Laden auf. Sie hatte einfach nicht mit der Attacke gerechnet.
Und auf ein letztes Mal, muss ich nochmalig die Blödzeitung zitieren (wir erinnern uns bitte an die Tatwaffe!).
Bild.de:
"Seit drei Jahren hat der Bauunternehmer eine neue Lebensgefährtin."
Der Mann ist also im Baugewerbe tätig?!
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2006 | Schildow | Elke Beyer (40) ermordet

#7

Ungelesener Beitrag von Salva » Sa, 28. Jul. 2018, 19:37

@PommesAgnum
Ich denke mal, dass der Ehemann aus dem Rennen ist. Es wurde gegen ihn ermittelt und zum. nichts festgestellt, was ihn nach wie vor verdächtig erscheinen lassen würde. Möglich wäre aber auch, dass sich die Polizei nicht darüber auslässt. Ermittlungstatktische Gründe. Vielleicht war deshalb die Zusammenarbeit so grottenschlecht?

Was den Anruf im Hause Beyer betrifft, der müsste doch nachvollziehbar gewesen sein?

Die Schraubzwinge ist schon ein merkwürdiges Tatwerkzeug! Aber nur weil der Ehemann ein Bauarbeiter oder Bauunternehmer ist, läuft der nicht zwangsläufig mit einer Schraubzwinge durch die Gegend, nur um damit seine Frau zu erschlagen. Ich könnte auch mal eben spekulieren, dass Frau Beyer von ihrem Liebhaber erschlagen wurde. Die Tatwaffe konnte sich längst im Geschäft befunden haben, weil es da immer etwas zum befestigen oder basteln gibt. Es kann auch Hunz oder Kunz gewesen sein, warum auch immer. Natürlich geschehen solche Taten zumeist aus dem engeren Umfeld heraus. Aber eben nicht immer. Und "engere Umfeld" ist relativ.
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2006 | Schildow | Elke Beyer (40) ermordet

#8

Ungelesener Beitrag von PommesAgnum » Sa, 28. Jul. 2018, 20:02

Nicht Dein ernst?!
Mal angenommen der Mustergatte lügt nicht. Spielen wir das halt mal durch.
Der Angriff auf Elke Beyer fand definitiv noch vor dem Ladenschluss statt. Weil wir ja wissen, nach Geschäftsende die Alarmanlage nicht online ging.
Also, noch vor 14.00 Uhr.
Selbst im Falle eines fremden oder anderen Täters, hätte sich der Ehepartner ja dennoch nicht nach seiner Frau erkundigt. Verstehst Du, Salva?!
Das Paar müsste doch irgendwie kommuniziert haben.
Er wusste doch, um 14.00 Uhr ist Schluss. Luftlinie 4 km!
Wenn meine Partnerin eine Ladenbesitzerin wäre, und ich nach 1 1/4 Stunde nichts von Ihr höre?!
Ach was, es hätte doch längst ein Ritual der Beiden geben müssen?!
Laut Bild.de:
"Rückblick: Rolf B. wartete 2006 zu Hause auf seine Frau Elke."
Aber doch nicht 1 1/4 Stunden, oder länger!
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2006 | Schildow | Elke Beyer (40) ermordet

#9

Ungelesener Beitrag von PommesAgnum » Sa, 28. Jul. 2018, 20:08

Also, gut. 14.30, meinetwegen.
Aber der Wachschutz wunderte sich, spätestens ab 14.30.Uhr.
Also, gehen wir mal eher von einem Angriff von "vor" 14.30 aus. Wie man es dreht, der Ehemann schien wohl unbekümmert.
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#10

Ungelesener Beitrag von Salva » Sa, 28. Jul. 2018, 20:35

@PommesAgnum
PommesAgnum hat geschrieben:Nicht Dein ernst?!
Ich würde eher sagen: "Ich weiß es nicht besser". Es wird nämlich nichts in diese Richtung berichtet, ergo ist alles reine Spekulation. Dass es dennoch nicht unmöglich ist, bezweifle ich hingegen nicht im geringsten.

Ich weiß nicht, wie der Umgang der Beiden miteinander war. Ich weiß auch nicht, ob Frau Beyer nach Geschäftsschluß immer direkt nach Hause ging. Gab es für den Ehemann also einen driftigen Grund, sich Sorgen um seine Frau zu machen und ihr hinterher zu telefonieren? Ein gutes Alibi hatte Herr Beyer nicht. Das steht fest. Wie sieht das die Polizei? Und wie sieht's mit einem Motiv aus? Ich habe irgendwo etwas von Eifersucht usw. gelesen. Stimmt das und wenn ja, warum? Und vor allem: von wem aus? Alles nichts handfestes, was da geschrieben und erzählt wird. Was soll man da also alles an Theorien entwickeln oder Tatverdächtige ausmachen?
Ach was, es hätte doch längst ein Ritual der Beiden geben müssen?!
Laut Bild.de:
"Rückblick: Rolf B. wartete 2006 zu Hause auf seine Frau Elke."
Aber doch nicht 1 1/4 Stunden, oder länger!
Naja... gewartet... Wenn ich auf jemanden warte, dann nicht auf die Art wie es Herr Beyer getan hat. Ich würde auf und ab laufen und ständig auf mein Handy oder aus dem Fenster glotzen. Jedenfalls würde ich nicht entspannt vor meinen nicht mehr vorhandenen Pool dösen. Aber das soll nichts heißen.
PommesAgnum hat geschrieben:Also, gut. 14.30, meinetwegen.
Aber der Wachschutz wunderte sich, spätestens ab 14.30.Uhr.
Also, gehen wir mal eher von einem Angriff von "vor" 14.30 aus. Wie man es dreht, der Ehemann schien wohl unbekümmert.
14.30 scheint wohl Fakt zu sein. Spätestens ab da wird es dem Wachdienst suspekt und ruft im Geschäft an. Aber dann geschieht 45 Minuten gar nichts mehr was soviel heißen kann, dass es zwar ungewöhnlich, aber noch nicht besorgniserregend ist, dass der Laden noch nicht alarmgesichert war. Der Dienst ruft zuhause an und Herr Beyer ist erreichbar. Was vor 15.15 Uhr abgelaufen ist... keine Ahnung. Das ist Ermittlungsarbeit, die niemand kennt.
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