Schon Mitglied bei Allcrime?
Werde Teil unserer Community und du kannst auf unserer kostenlosen und werbefreien Kriminalplattform Themen erstellen, Beiträge verfassen, chatten und alle Funktionen nutzen. [Mitglied werden]

2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet

Ungeklärte Fälle im Focus.
Ehemaliges Mitglied
Beiträge zum Thema: 143
Reaktionen:
Status: Offline

2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet

#421

Ungelesener Beitrag von Ehemaliges Mitglied » So, 3. Mär. 2019, 22:02

UmbraFabula hat geschrieben:
Fr, 1. Mär. 2019, 16:24
Ich muss hier mal nachhaken,- kann mir jemand sagen wann dieser Grabstein aufgestellt wurde?
Ich habe es gefunden,- im Mai 2005. Das habe ich irgendwie überlesen. :eyes:

Jetzt kam ja hier die Frage auf, ob man das nachvollziehen kann oder ob sie sich damit verdächtig macht.
Ich z.B. kann das sehr gut nachvollziehen.
Eltern hoffen natürlich immer, das ihr Kind noch lebt und gerade Mütter haben auch ein inneres Gespür dafür.

Aber irgendwann kommt man an einen Punkt, an dem man abschließen muss um sein eigenes Leben zu retten.
Das gelingt aber leider nicht vielen,- die gehen dann im wahrsten Sinne des Wortes vor die Hunde.

Also macht es für mich Sinn, wenn sie im Rahmen einer Therapie und mit der Unterstützung eines Therapeuten, diesen Schritt gemacht hat. Ich wünsche ihr die Kraft, das sie jetzt ihre Trauer aufarbeiten kann.

Das ist natürlich kein Schuldausschließungsgrund,- aber ich persönlich bewerte das jetzt nicht negativ.

Um jetzt noch einmal zu verdeutlichen, wie unterschiedlich Menschen sind und wie unterschiedlich sie reagieren.
Ein blödes Beispiel, aber mir fällt grad nichts anderes ein.

Das Rauchen.
Ich z.B. konnte mir das Rauchen nur abgewöhnen, wenn ich eine Schachtel Zigaretten im Haus hatte. Ohne dies Wissen du könntest ja, wenn du möchtest,- war das für mich vom Kopf her unmöglich. Ich habe es versucht und dabei so eine Panik geschoben, "Oh Gott, was machst du nur wenn du heute Nacht schwach wirst und unbedingt eine rauchen musst?"

Andere wiederrum, wollen oder dürfen keine Zigarette in greifbarer Nähe haben. Sonst klappt das bei denen nicht.

OK, das ist jetzt natürlich wirklich ein doofes Beispiel.
Aber wie gesagt, der eine packt es so seine Trauer zu verarbeiten. Der andere braucht da einen anderen Weg,- wie z.B. ein Grab an dem ich trauern kann. Einen Rückzugsort wo ich meine Trauer verarbeiten kann.

Jetzt grad fällt mir ein. Es gibt da sogar ein psychologisches Arbeitsbuch, was sich genau mit der Thematik befasst.
Aber ich denke, das brauch ich nicht weiter anführen.

Weil die Fragestellung "wie kann sie so etwas machen?" und "macht sie sich damit nicht verdächtig?" muss jeder für sich selber beantworten,- und ich denke die Antwort auf diese Frage ist auch nicht Lösungsrelevant.



Link:
BBcode:
HTML:
Links zum Beitrag schließen
Links zum Beitrag zeigen

Ehemaliges Mitglied
Beiträge zum Thema: 143
Reaktionen:
Status: Offline

2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet

#422

Ungelesener Beitrag von Ehemaliges Mitglied » Do, 7. Mär. 2019, 00:42

Es war zwar eine Heidenarbeit und nebenbei noch eine traurige, belastende Arbeit,- aber ich denke, ich bin soweit auf dem laufenden, wie man als Internet-User sein kann.

Ich für meinen Teil, bin zu einem Urteil gekommen. Das folgende ist natürlich nicht gerichtsverwertbar beweisbar und spiegelt nur meine spekulativen Überlegungen wieder.

► Zu Ulvi K Er ist jetzt zwar freigesprochen, aber ob er wirklich unschuldig, bzw. nicht beteiligt war, sehe ich eher kritisch. Der von ihm eingeräumte Missbrauch am 3.05.2001 ist nicht wiederlegt und wurde einfach fallen gelassen.
Einzig sein Geständnis und der zeitliche Ablauf am Tattag konnte wiederlegt werden.

Hier möchte ich aber noch etwas anmerken, was zwar nicht direkt mit dem Mord an Peggy in Verbindung steht, aber dennoch eine Straftat darstellt. Der Exhibitionismus von Ulvi K,- es war Stadtbekannt das er sich öfter gegenüber Kinder entblößte und sich dann sexuell stimmulierte. Das ist in meinen Augen und im deutschen Gesetzbuch eine Strafttat, die es zu Ahnden gilt. Hier klage ich auch seine Betreuerin Gudrun R., die Eltern von Urvi und die örtliche Polizei an. Ich denke diese Exhibition darf nicht nicht durch einen "Behindertenbonus" kleingeredet oder gar verschwiegen werden. Wir müssen unsere Kinder, unsere Gesellschaft vor solchen Tätern schützen,- und das ohne wenn und aber.

► In Peggy Umfeld gab/gibt es auf jeden Fall Pädophile Aktivitäten und ich gehe leider davon aus, das Peggy über einen längeren Zeitraum sexuell, von mehreren Tätern, mißbraucht wurde. Ob Peggy´s Mutter aktiv daran beteiligt war, können wir erst klären wenn der Ring auffliegt. Aber auf jeden Fall wußte sie von den Übergriffen und hat diese geduldet.

Weiterhin glaube ich, das es sich nicht nur um einen kleinen familiären Zirkel handelt. Ich denke das es sich dabei um einen überregionalen Ring handelt. Hier setzt dann auch das größte Problem an. In einem "so" großen Täterkreis, finden sich auch die verschiedensten Personen und Berufe wieder. Ich klammer jetzt mal explizit Lichtenberg aus. Nicht das man mir da nachher noch nen Strick draus dreht. Aber in Kriminalromanen findet man in solchen Zirkeln öfter mal den Dorfsherif, den Stadtrat, den Kneipenwirt und ab und zu sogar den Küster. Also um es auf den Punkt zu bringen,- solche Ringe bauen sich richtiggehend auf und es wird gezielt geschaut wer "nützlich" sein kann.

Wenn ich dann mit etwas Fantasie schaue, welche Ermittlungspatzer im Fall Peggy schon passiert sind, - dann könnte man damit glatt nen Krimi schreiben. Also darf hier jetzt jeder einmal seine Fantasie freien Lauf lassen.

► Ich bin gespannt, wie lange es dauert bis dieser perverse Kinderschänderkreis auffliegt.
Weil eins ist sicher,- auffliegen wird er eines Tages. Es wird mindestens einen geben, der sich auf dem Sterbebett erleichtern möchte. Oder die hauen sich gegenseitig die Köpfe ein, weil der eine den anderen erpresst.


Und auch wenn es sich Grausam und Brutal anhört,- ich bin froh das Peggy jetzt ihren Frieden hat.
Weil Mißbrauchsopfer und ganz speziell Kinder, die sterben jeden Tag etwas mehr. Wer so ein Opfer einmal erleben durfte, der wird zum Scharfrichter. Ich sag es euch. Die Kinder leiden jeden Tag ihres Lebens und am schlimmste sind die Nächte. Nicht eine einzige Nacht können die Durchschlafen. Teilweise wehren die sich richtig gegen den Schlaf. Weil mit dem Schlaf kommt der Traum und mit dem Traum kommt die Tat, kommen die Schmerzen,- und das Nacht für Nacht. Nein Freunde, es ist besser wenn diese armen Würmer ihr Martyrium nicht überleben.







Link:
BBcode:
HTML:
Links zum Beitrag schließen
Links zum Beitrag zeigen

Benutzeravatar
sweetdevil31
Forum Moderator
Forum Moderator
Beiträge zum Thema: 10
Reaktionen: 61
Beiträge: 5859
Registriert: 05.08.2014
Geschlecht:
Alter: 46
Status: Offline

2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet

#423

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 7. Mär. 2019, 11:32

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Mitglieder der Soko "Peggy"

07.03.2019 09:39
Jetzt kommt es hart auf hart bei den Ermittlungen um den Mord an der kleinen Peggy (†9): Die Staatsanwaltschaft Würzburg ermittelt anscheinend gegen einzelne Mitglieder der Sonderkommission.
Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, wird gegen Mitglieder der Soko und einen Staatsanwalt aus Bayreuth wegen des Verdachts einer Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes ermittelt.

Auch eine mögliche Verletzung des Dienstgeheimnisses und der besonderen Geheimhaltungspflicht wird untersucht. Hintergrund ist, dass Ermittler mehreren Bewohnern von Lichtenberg einen anscheinend heimlich mitgeschnittenen Gesprächsauszug zwischen dem ehemaligen Hauptverdächtigen Ulvi K. und dessen Vater vorgespielt haben. (...)

Die Staatsanwaltschaft aus Bayreuth sieht in dem Vorgehen nichts verwerfliches, es haben einen richterliche Genehmigung für das Band gegeben. Ulvi K.'s Anwältin sieht das anders, ihr Mandat sei freigesprochen worden, ein Gespräch zwischen Vater und Sohn abzuhören verstoße zudem gegen das Grundgesetz - sie stellte Anzeige, die nun von der Staatsanwaltschaft in Würzburg bearbeitet wird. (…)
Quelle: Tag24
0

Link:
BBcode:
HTML:
Links zum Beitrag schließen
Links zum Beitrag zeigen

Ehemaliges Mitglied
Beiträge zum Thema: 143
Reaktionen:
Status: Offline

Wenn eine Stadt versagt - Peggy Knobloch

#424

Ungelesener Beitrag von Ehemaliges Mitglied » So, 10. Mär. 2019, 00:37

Ich habe diesen Beitrag bewußt aus dem "Peggy Thread" ausgeklammert, damit es in der Informationsflut der ganzen Beiträge nicht untergeht. ... und weil ich sehen möchte wer noch an dem Thema dran ist. :thinking:

Also ich habe heute eine Mail bekommen, in der es eine Menge interessanter Ansatzpunkte gibt.
Da nicht die gesamte Mail zum veröffentlichen geeignet ist, habe ich den interessanten Kern mal rauskopiert.
[...]Seit vielen Jahren verfolge ich den Fall der vermissten Peggy Knobloch,- der sich jetzt wahrscheinlich als „Todesfall Peggy“ erweist. Mir ist die Vorgehensweise der Ermittler von Anfang an ein Dorn im Auge gewesen und mit den Ergebnissen war ich nie zufrieden.

Ich finde der Fall strotzt nur so von Ermittlungspannen und Ungereimtheiten bei den Zeugenaussagen.

In meinen Augen hat da eine Gemeinschaft komplett versagt. Ich bin mir über die Rolle von Urvi K., Susanne K. und Mario S. noch nicht so ganz im klaren.

Aber warum:
• wurde von den Lehrkräften ihrer Schule nicht die Schulbehörde und das Jugendamt informiert? Wenn ein Kind regelmäßig zu spät zum Unterricht erscheint und die Hausaufgaben nicht gemacht werden, dann muss man doch schon von einem „auffälligen“ Kind sprechen. Wenn dann die Mutter jedem Elternsprechtag fernbleibt,- dann wird in jeder anderen Stadt die Schulbehörde und das Jugendamt informiert.

• unternahmen die Nachbarn nichts? Schließlich mussten sie öfter eingreifen und die Polizei rufen, wenn Frau Knoblochs Lebensgefährte Ahmed Y. die kleine Peggy geschlagen hat.

• konnte Norbert P. als Jugendleiter beim TSV Lichtenberg nichts unternehmen? Einem Betreuer in einem Sportverein fällt doch auf wenn ein Kind blaue Flecken und Striemen hat. Herr Prank hat ja seit 2001 sehr viele Hinweise zusammengetragen und quasi privat ermittelt. Waren ihm durch den Sportverein die Hände gebunden? War der Vereinsvorstand involviert?

• wurde von Amtswegen nichts unternommen? Es kam doch öfter bei der Familie K. zur häuslichen Gewalt. Wie konnten die dort herrschenden Verhältnisse den Beamten entgehen?

• hat Peggy Großmutter nichts unternommen. Peggy hat sich doch öfter gegenüber der Großmutter geäußert, das sie Angst vor ihrem Stiefvater habe. Genau so, wie die Eltern von Peggys Freundinnen. Auch dort hat Peggy sich doch mehrfach geäußert das sie Angst habe mit ihrem Stiefvater alleine zu sein. Es wurde doch sogar gesagt, sie habe Angst das er sie erschießt.

• wurde von den Lichtenberger Bürgern nichts unternommen? Peggy war Stadtbekannt und bat bei vielen Bürgern um Essen und Trinken. Auch war sie öfter den ganzen Tag im Stadtgebiet unterwegs, wenn sie mal wieder Angst hatte nach Hause zu gehen. Da muss es doch jemandem aufgefallen sein, das Peggy quasi verwahrlost. Das ist zwar ein hartes Wort, aber wie will man es sonst nennen wenn sich ein kleines Mädchen den ganzen Tag in der Stadt umhertreibt? Es handelte sich ja nicht um einen Einzelfall, sondern kam mit einer gewissen Regelmäßigkeit öfter vor.

Auch im Fall Urvi K. kommt es mir so vor, als wenn da nicht alles mit rechten Dingen zugegangen ist.
Ich komme nicht umhin, den Eltern und seinem gestzlichen Vormund gewisse Vorwürfe zu machen. In meinen Augen wurde die Aufsichts,- und Sorgfaltspflicht gravierend verletzt.

Es wird immer wieder angeführt, das der arme nette junge Mann das geistige Niveau eines 8 Jährigen hätte und zu so einer Tat gar nicht fähig wäre.

Wenn ich dann auf der anderen Seite lese, das man öfter mal ein Bier mit ihm getrunken habe oder hier und da eine geraucht hätte,- dann frage ich mich wie verantwortungslos man sein kann. Erst recht wenn ich dann bedenke, das Urvi bis zum Jahr 2000 schon 12 Anzeigen wegen sexuellen Missbrauch, bzw. sexuelle Nötigung erhalten hat. Das mag ich mir gar nicht vorstellen. Ein „Prügltrumm“ von einen Kerl, alkoholisiert und eine gestörte Vorstellung von Sexualität,- nein diesen Gedankengang sollten andere fortsetzen.

Unabhängig vom Fall Peggy, sollte man die Allgemeinheit und auch ihn selber schützen. Menschen mit besonderen Bedürfnissen, brauchen auch eine besondere Aufmerksamkeit.

Erfährt Ulvi diese Aufmerksamkeit? Warum wurde Gudrun R. zum gesetzlichen Vormund bestellt? War das eine Folge der vorherigen Verurteilungen wegen sexuellen Missbrauchs? Wurde das von Amtswegen bestellt oder war es ein Wunsch der Eltern? Wussten Ulvis Eltern das sie der Erziehung von Ulvi nicht gerecht werden konnten, oder hatten sie Angst das Ulvi etwas anstellen könne?

Wenn ich dann noch bedenke das in Peggys näherem Umfeld einige Kinderschänder – teils Verurteilt, teils Verdächtigt – leben,- dann kann man die grausamsten Theorien entwickeln.

Ich hoffe das es noch nicht zu spät ist, um den Tagesablauf am 07.05.2001 neu aufzurollen.

Wie verhielt es sich mit dem fremden, verdächtigen Fahrzeug, mit dem fremden, verdächtigen Mann der in der Mittagszeit auf dem Grundstück der Knoblochs gesehen wurde? Was steckt hinter der 50.000 Euro SMS? Wann ist Peggy jetzt wirklich verschwunden,- in der Mittagszeit oder doch erst in den Abendstunden?
Wie hoch ist der Wahrheitsgehalt der widerrufenen Geständnisse?

Wie viel Angst muss ich in unserem Rechtsstaat haben, wenn ich aussage „Ich habe sie getötet“, „Ich war dabei als sie getötet wurde“, Ich habe ihren toten Körper übernommen und vergraben“.

Welche Rolle spielen die Ermittlungsbehörden, wenn Zeugenaussagen nicht aufgenommen werden oder untergehen? Ich bin der letzte, der unsere Polizei an den Pranger stellen will. Wir haben eine der Weltbesten Ermittlungsbehörden demokratischer Länder.
Aber Fakt ist leider auch, das sich Einzelpersonen nicht gerade vorbildlich verhalten haben. Da ziehen sich Schlampereien vom einfachen Streifenpolizisten bis hin zu höchsten Stellen, durch diesen Fall. Das muss, unabhängig von diesem Fall, restlos aufgeklärt werden.

Die Rolle von Susanne K. in diesem Fall ist mehr wie dubios.
Wie lebte die Familie K. in Sachsen. Wie waren die dortigen Verhältnisse und in welchem Umfeld bewegten sie sich?
Gab es einen besonderen Grund warum die K´s. nach Lichtenberg zogen?
Gab oder gibt es Auffälligkeiten bei der jüngeren Schwester von Peggy?
In dem Todesfall Peggy gibt es ja einen Zusammenhang mit der pädophilen Szene. Gibt es weitere Taten die mit Lichtenberg in Zusammenhang stehen?

Auch wenn in diesem Fall die Aufklärungswahrscheinlichkeit gegen Null geht, so ist es doch unsere Pflicht zukünftige Fälle zu verhindern und diesen Sumpf trockenzulegen. [...]
Ich hoffe das ich jetzt alle relevanten Namen geschwärzt habe :cool:

Also was haltet ihr von den aufgeworfenen Fragen?
Vielleicht können wir ja hier beweisbare Fakten zusammentragen um die ein oder andere Frage zu beantworten.

Link:
BBcode:
HTML:
Links zum Beitrag schließen
Links zum Beitrag zeigen

Benutzeravatar
PommesAgnum
Level 2
Level 2
Beiträge zum Thema: 2
Reaktionen: 32
Beiträge: 261
Registriert: 04.05.2018
Geschlecht:
Wohnort: Heinrich Heine Stadt
Alter: 43
Status: Offline

Wenn eine Stadt versagt - Peggy Knobloch

#425

Ungelesener Beitrag von PommesAgnum » So, 10. Mär. 2019, 03:07

Zunächst mal, mein Respekt, UmbraFabula!

Ein feiner Artikel, zum eher tragischen "Peggy-Fall".
Du schreibst richtig schlüssig/knackig, fein.
Weil ich gestehen muss, ich bin mit dem Peggy-Fall nicht gerade sehr, "familiar", wie die Yankees sagen würden.
Auf gut deutsch, ich hab Null-Peilung in dem Fall.
Es ist im Grunde genommen auch wirklich gar nicht meine Art, in einem Fall, der mir nicht vertraut ist, meinen Senf dazu zu senfen.
Weil ich mir dann vorkomme, wie die Mitleids-/und Betroffenheits-User, bei "Allmystery".
Und weil mir nun die Ausreden abhanden kommen, bist selbstverständlich, "Du" schuld, an meinem dazu senfen.
Mir sind die aktuellen Entwicklungen, im Peggy-Fall aber durchaus bekannt, zu meiner Verteidigung ergänzend.
UmbraFabula hat geschrieben:
So, 10. Mär. 2019, 00:37
Wir haben eine der Weltbesten Ermittlungsbehörden demokratischer Länder.
Der Vorteil, dieser "Welbesten" Ermittler, wird doch aber auch lediglich nur Weltbestlich, weil es ganz einfach gesprochen, auch eben überhaupt nur diese derzeitigen Umstände zulassen, auf der Welt.
Meiner Meinung nach, kommt das gute Top-Ranking unserer Nation, lediglich zustande, weil es die Situation auch hergibt.
Denn wenn es mit der hiesigen Konkurrenz nicht sonderlich weit her ist, dann ist es umso leichter, sich den Lorbeerkranz aufs Haupt zu stülpen.
In ganz Europa wirkt der Ruf des US-Hegemons, des Finanz-Gebieters, der Eliten. Sie führen uns, besser gesagt, Sie knechten uns, und geben den Ton an.
Demzufolge ist es auch mit unserer so genannten "Demokratie", nicht weit bestellt. Diese Fassaden-Demokratie, lässt uns wenigstens im Glauben, wir könnten etwas bewirken. Die Welt zu einem besseren Planeten machen.
Bedauerlicherweise, ist aber nur Gegenteiliges, der Fall.
Die Daumenschrauben werden angezogen.
Der Sicherheits-Apparat wächst und wächst. Immer mehr Gesetze, schränken unsere ganz direkten Freiheiten, immer mehr ein. Ob Meinungs-/ Presse-/ oder Bewegungs-Freiheit, der Bürger, besser gesagt, die Knechtschaft der Eliten verliert immer mehr Rechte. Bis diese nur noch Comic-Novellen, einer verheissungsvollen Epoche sein werden.
Die schleichende Entwicklung, Richtung, Militärischer-Eliten-Faschistokratie, im Neo-Liberalen Gewand, versteht sich, hat längst begonnen.
In Frankreich herrscht seit gut 4 Jahren, ganz bewusst gesteuert der Kriegerische Ausnahmezustand. Militärs- Para-Militärs, beglücken nun das ehemals so schöne Stadtbild von Paris. Ein 5,56 mm Famas-Sturmgewehr, begrüßt einen jeden Kunden, beim Einkaufen im Supermarkt. Ob man das will, oder nicht.
Ein Neo-Liberaler Finanz-Emporkömmling, aus Gehirn gewaschenem US-Finanz Distrikt, redet mit älteren Menschen, "seines" Landes, seiner Grand Nation, weil diese nur der Arbeiterschicht entstammen, des Proletariats, wie mit behinderten Kleinkindern. Er behandelt Nicht-Eliten Menschen, wie Menschen zweiter Klasse, und lässt auf sein demonstrierendes Volk feuern. Bisher nur so "Halb-scharf", Gummi-DumDum-Hard Explosives. Ich bin mir aber sicher, da geht noch was.

Eine dieser ganz direkten Folgen und Entwicklungen, zieht sich, wie es sich für eine trügerische "Schein-Demokratie" nun mal gehört, durch die bewehrten Instanzen, seiner Machtenteilung. Erst Legislative, dann judikative, bis hin zur Königsdisziplin, natürlich, seiner Exekutiven. Ho-Ho-Hoaaaa-Grrrrrr!
Hatte der Heimwerker-King, jedenfalls immer in solchen, schwerwiegenden Momenten, zu grunzen gepflegt.
Ich denke, der aktuelle "Lügde-Fall", obgleich der besseren Prävention, obgleich der Generation Smart-Phone.
Das unaussprechliche, für jeden Normal-tickenden Homo Sapiens, natürlich auch nur, schwer begreifliche Geschehen, auf dem dortigen "Campingplatz-Eichwald", ist auch eine ganz direkte Folge einer unmenschlichen, Neo-Liberalen Eiszeit.
Die Kinderarmut in meiner Stadt liegt derzeit bei 28 Prozent und ist damit in den letzten sieben Jahren um 10 Prozent gestiegen. In manchen Städten liegt sie weit höher.
Ob Lügde/ Inga/ Peggy, oder Kampusch. "Das", was alle aufgezählten Fälle wirklich miteinander verbindet, fällt eindeutig in den Bereich des sexuellen Missbrauchs. Meiner bescheidenen Meinung nach jedenfalls.
0

Link:
BBcode:
HTML:
Links zum Beitrag schließen
Links zum Beitrag zeigen

Ehemaliges Mitglied
Beiträge zum Thema: 143
Reaktionen:
Status: Offline

Wenn eine Stadt versagt - Peggy Knobloch

#426

Ungelesener Beitrag von Ehemaliges Mitglied » Mo, 11. Mär. 2019, 21:06

Pommes, nu bin ich so bischn geplättet. Hatte damit gerechnet, das du einer der wenigen bist die sich hier einbringen.
Hier an dieser Stelle ist eine Aufklärung in Sachen Demokratie und Staatsgewalt, doch schon ziemlich OFF Topic.

Irgendwie hatte ich dich anhand deiner Vorstellung, komplett anders eingeordnet.
Aber ist nicht so schlimm,- anhand der Beteiligung kommt wahrscheinlich eh nicht soviel dabei rum.

Also vergelt´s Gott ....

Das Schweigen der Lämmer kennt Umbra,
Pommes der Lämmer kann er noch nicht unterbringen.
Muss ich wohl noch ein Semester Monty Phyton nachlegen.

Link:
BBcode:
HTML:
Links zum Beitrag schließen
Links zum Beitrag zeigen

Benutzeravatar
PommesAgnum
Level 2
Level 2
Beiträge zum Thema: 2
Reaktionen: 32
Beiträge: 261
Registriert: 04.05.2018
Geschlecht:
Wohnort: Heinrich Heine Stadt
Alter: 43
Status: Offline

Wenn eine Stadt versagt - Peggy Knobloch

#427

Ungelesener Beitrag von PommesAgnum » Sa, 16. Mär. 2019, 22:47

UmbraFabula hat geschrieben:
Mo, 11. Mär. 2019, 21:06
Pommes der Lämmer
Autsch!
He?!

Well!

"And Now... for Something Completely Different!"

Hatte ich Dir nicht irgendwie meinen Respekt, in Form einer positiven Bekundung zu Teil kommen lassen?!
So, von wegen, "UmbraFabula" = Geil, oder so?!
Weil ich es sehr erfrischend finde, das nach langer Allcrime-Flaute, endlich mal ein Mann mit wachem Geiste zu uns stößt?!
Weil nur Bine, Salva, meine Wenigkeit und Flora...
Apropos?!
Wo ist die Frau eigentlich?!

Jedenfalls klangen Deine Worte jetzt irgendwie, ein kleines bisschen uncharmant.
Aber wo Du Recht hast, hassu Recht.
Ein "KenFM-Prof.-Mausfeld-Vortrag", und ich halte mich schon für denjenigen welchen, der im Stande ist, hinter den gesamten Welten-Spiegel an der Wand zu schauen.
Dann wollen wir mal nicht zu voreilig, die "Pommes", in die Fritöse schmeißen, wenn es genehm ist.
Wir schieben mein pessimistisches Vor-Post-Belehrungsgesülze einfach auf die schlechte Laune, die ich da hatte.
Kommt ja schon mal vor, wenn Du verzeihst.
Da ertappt man sich, und klingt wie sein eigener Vater.

Ich sach mal laut und deutlich, Sorry!

Zurück zum Peggy-Fall.
Der Fall, der vor 18 Jahren verschwundenen Neunjährigen Schülerin, geht mir besonders wegen eines ganz bestimmten Aspektes so an die Nieren. Weil er damit nämlich genau in ein solch schwieriges Gebiet reinfällt, mit dem ich mich jetzt schon so oft beschäftigen/auseinandersetzen musste.
Dies betrifft immer wieder, und ausschließlich Fälle, in denen Mädchen oder junge Frauen zu den Opfern gehören. Logisch!
Darüber hinaus, betrifft es auch immer Fälle, bei denen man im Nachhinein jedenfalls (hinterher ist man ja immer schlauer!), im Nachhinein nur noch den Täter in den eigenen Reihen unterstellen/erkennen kann/muss.
Der Täter aus dem so genannten, ganz direkten Umfeld des Opfers.

Wie auch bei Peggy.

Und jeder scheut sich selbstverständlich davor diesen Aspekt überhaupt auch nur zu denken. Geschweige denn einen möglichen Missbrauch an-/ aus zu sprechen. Im "Alles-Mysteriösen-Forum", fliegst Du schon alleine ob der bloßen Vermutung in diese, eine Richtung raus. Es ist leider wie so oft in Fällen, in denen Kinder, leider Gottes, Opfer werden. Gute 50% bestehen aus den üblichen, solidarischen Mitleids-Beileid-Betroffenheit-Bekundungen, 30% erzählen dann noch von Ihren eigenen Kindern, und der Rest sucht einen, fremden Pädo-Sexualstraftäter, den es höchstwahrscheinlich so aber gar nicht gibt. Die aktuellen Ereignisse im Fall-"Peggy" sprechen leider eine deutliche Sprache. Eine leider ziemlich düstere, bis negative Sprache nämlich, in Richtung direktes Umfeld, sprich, Peggys Eltern. Und wer sich ernsthaft länger, als eine gute Stunde mit dem Peggy-Fall beschäftigt hatte, der wusste es. Der konnte es, vielleicht nicht voll und ganz, und mit absoluter Sicherheit erkennen, dennoch waren auch dort die "Warnzeichen" überdeutlich, meiner Meinung nach.

Alleine Ihr leiblicher Vater, dieses miese Schwein. Will seine eigene Tochter im Wald verscharrt haben, wie einen Tier-Kadaver, hat sonst aber natürlich überhaupt nix mit Peggys Tod, mit Ihrer wahrscheinlichen Ermordung zu tun.
Na, klar!
Es ist bedauerlicherweise sehr wahrscheinlich, das auch Peggy schon ein Jahrelanges Martyrium an häuslicher Gewalt, und wahrscheinlich schlimmer, eventuellen Jahrelangen, sexuellen Missbrauch erleiden musste. Logischerweise sind die solidarischen Beileidsbekundungen, an Peggys Eltern mittlerweile, samt und sonders verstummt.
Peggy/ Debbie/ Natascha/ und auch Inga, teilen für mich alle diesen bösen, widerlichen Grund-Aspekt, den Keiner zu denken wagt.
Den keiner wagen durfte.
Weil es ja so verpönt ist.
Es ist so furchtbar anrüchig.
Wir haben doch im Inga-Fall genau dieselben Zutaten.
Nur, wenn ich in Richtung J.U.G. andeute, fliege ich ganz direkt schon aus dem Forum, und bin das Schwein der Woche.
Genau so war es doch vor 18 Jahren schon bei Peggy.
Es ist sogar wahrscheinlich, das das Mädchen dort im Haus von mehreren Männern missbraucht wurde.
Es gingen sogar diverse vorbestrafte Täter in dem ehrenhaften Mehrfamilienhaus ein und aus.
Das muss die Polizei gewusst haben.
Die Polizei hätte sehr spontan und ganz sofort schon damals, gegen Peggys Eltern ermitteln müssen.
Punkt.
Alle Anzeichen waren gegeben.
Das die Ermittler das aber nicht taten, also, Entschuldigung, da komme ich dann nicht auf all zu viele Erklärungen.
Bei allem nötigen Respekt.
0

Link:
BBcode:
HTML:
Links zum Beitrag schließen
Links zum Beitrag zeigen

Ehemaliges Mitglied
Beiträge zum Thema: 143
Reaktionen:
Status: Offline

Wenn eine Stadt versagt - Peggy Knobloch

#428

Ungelesener Beitrag von Ehemaliges Mitglied » Sa, 16. Mär. 2019, 23:24

HE alles gut, war wirklich nicht Böse gemeint.
Weißte, ich bin UmbraFabula...ist Suaheli und heißt übersetzt Schattenspieler.
Nun habe ich einfach mal geschaut, wie ich deinen Namen übersetzen kann.

War vieleicht blöd,- aber bestimmt nicht böse gemeint.

Also sorry nochmal.
Ich wills mir doch nicht mit den wenigen Guten Usern hier im Forum verderben.

Gruß manfred

Link:
BBcode:
HTML:
Links zum Beitrag schließen
Links zum Beitrag zeigen

Ehemaliges Mitglied
Beiträge zum Thema: 143
Reaktionen:
Status: Offline

Wenn eine Stadt versagt - Peggy Knobloch

#429

Ungelesener Beitrag von Ehemaliges Mitglied » Sa, 16. Mär. 2019, 23:30

Weiß nicht ob wir uns gleich noch lesen,- ansonsten würd ich mich die Tage gerne mal mit dir hier im Chat, WhatsApp oder ICQ unterhalten. Weißte, einfach mal beschnuppern undd kennen lernen. Dann gibts auch so schnell keine Mißverständnisse.

Link:
BBcode:
HTML:
Links zum Beitrag schließen
Links zum Beitrag zeigen

Benutzeravatar
diedieimmerlach
Level 0
Level 0
Beiträge zum Thema: 1
Reaktionen: 0
Beiträge: 1
Registriert: 20.03.2019
Status: Offline

Wenn eine Stadt versagt - Peggy Knobloch

#430

Ungelesener Beitrag von diedieimmerlach » Mi, 20. Mär. 2019, 13:02

Hallo,
bin hier ganz neu - und habe auch heute erst von diesem Forum erfahren, so dass ich mir die anderen Einträge zu dem Thema Peggy noch nicht angesehen habe. Irgendwie habe ich aber das Bedürfnis mich gleich zu dieser E-Mail zu äußern. Ich weiß nicht von wem diese stammt, aber weder von einem Insider ist diese noch von jemanden, der den Fall von Anfang an verfolgt hat. Ich finde diese mehr als merkwürdig und möchte einfach mal meine Sicht zu den Punkten äußern und hoffe, dass sich dadurch eine Grundlage zum Austausch bilden kann.

Punkt 1) nur weil eine Mutter nicht zum Elternsprechtag (=für alle Eltern) kommt, manche Hausaufgaben nicht erledigt werden und ein zu spät kommen vorkommt, wird kein Jugendamt eingeschalten - da werden erst mal Einzelgespräche gesucht und nach Lösungen gesucht. Bitte nach der Stadt/Schule fragen, die sowas praktiziert! In Bayern/Oberfranken/Landkreis Hof sicherlich nicht. Da würde sonst bestimmt jeder 10 Schüler gemeldet.

Punkt 2) noch nie etwas davon gehört, dass die Polizei eingreifen musste - Belege bitte!

Punkt 3) in den Akten nach dem Verwinden von Peggy wurde offiziell bekannt, dass Peggy geschlagen wurde

Punkt 4) das ist richtig - aber von erschießen habe ich auch noch nichts gehört - Großmutter - vielleicht hat sie die Einstellung, "eine Schelle hat noch niemanden etwas geschadet", soll es leider heutzutage noch geben

Punkt 5) war denn Peggy verwahrlost? An welchen Merkmalen war dies festzumachen? Nur weil ein Kind viel draußen ist, ist es nicht gleich verwahrlost! Und weil Peggy gerne wo anders gerne und gut gegessen hat, sind die Eltern auch nicht verpflichtet gleich ein Jugendamt einzuschalten! Das fällt unter der Rubrik: die Mutter kann nichts kochen, da gibt´s vielleicht nur ein Brötchen oder etwas, was Peggy nicht schmeckt. Ich glaube da muss dann heutzutage wohl jedes dritte Kind beim Jugendamt gemeldet werden.

Punkt 6) Mai 2001 gab es noch keinen Vormund! Ulvi wurde in Lichtenberg als der kleine Trottel angenommen, hatte einen gewissen Freundeskreis. Im übrigen war er zum Zeitpunkt des Verschwindens bereits in ambulanter Therapie.

Punkt 7) G.R wurde nicht von Amtswegen bestellt. G.R. tauchte erst nach seiner Verurteilung auf. Vormund wurde sie, um Ulvi besser vertreten zu können. Ulvi war zu dieser Zeit bereits im BKH. Wussten all die Eltern von Kindern, die später etwas anstellen (z.B. andere Kinder prügeln, Klauen usw.), dass sie nicht gerecht wurden?!

Punkt 8) welches verdächtige Fahrzeug, Mann in der Mittagszeit? Bitte nicht das Taxi! Das wurde im WAV geklärt. Auch die SMS. Die Frage ist nur, muss man das so glauben, ist es glaubhaft. Das mit dem Taxi ist für mich glaubhaft. Das mit der SMS ist schwierig. Die Erklärung von Frau K. kann stimmen, muss aber nicht.

Punkt 9) die Rolle von S.K. sehe ich ebenfalls als dubios bzw. merkwürdig an

Punkt 10) Todesfall = Zusammenhang pädophile Szene? Warum? Wir wissen nicht wie Peggy umgekommen ist. Vielleicht war es ein Unfall?

So da ich neu bin, widme ich mich mal den anderen Beiträgen zu Peggy.
0

Link:
BBcode:
HTML:
Links zum Beitrag schließen
Links zum Beitrag zeigen

Ehemaliges Mitglied
Beiträge zum Thema: 143
Reaktionen:
Status: Offline

Wenn eine Stadt versagt - Peggy Knobloch

#431

Ungelesener Beitrag von Ehemaliges Mitglied » Mi, 20. Mär. 2019, 22:42

Ich versuche mal die ersten Punkte/Fragen zu beantworten,- möchte dich aber daran erinnern das ich nur Empfänger der Mail bin. Aber ich weiß mittlerweile das der Verfasser ein berechtigtes Interesse an der Aufklärung hat und Zugriff auf seriöse Quellen hat.

Also beantworte ich deine Anmerkungen mal aus meiner Sicht und mit meinen Quellen.
diedieimmerlach hat geschrieben:
Mi, 20. Mär. 2019, 13:02
Punkt 1) nur weil eine Mutter nicht zum Elternsprechtag (=für alle Eltern) kommt, manche Hausaufgaben nicht erledigt werden und ein zu spät kommen vorkommt, wird kein Jugendamt eingeschalten - da werden erst mal Einzelgespräche gesucht und nach Lösungen gesucht. Bitte nach der Stadt/Schule fragen, die sowas praktiziert! In Bayern/Oberfranken/Landkreis Hof sicherlich nicht. Da würde sonst bestimmt jeder 10 Schüler gemeldet.
Ich möchte anmerken, das Bayern eins der härteren Schulgesetze in diesem Land hat.
Aber das ist natürlich eine Sache, wie jeder das auffasst und empfindet.
Nun aber zum ersten Punkt deines Vetos.
Du schreibst es doch selber,- „da werden erst mal Einzelgespräche gesucht und nach Lösungen gesucht.“ Wenn dann aber vom Elternhaus kein Feedback kommt, dann geht es mit Sicherheit eine Instanz weiter.

Ich habe dir die entsprechende Verlinkung der Schulgesetze mal rausgesucht.

http://www.gesetze-bayern.de/Content/Do ... eSupport=1
(Bayerische Schulordnung – BaySchO) Vom 1. Juli 2016 (GVBl. S. 164, 241) BayRS 2230-1-1-1-K

Beim durchblättern der Bayerischen Schulordnung fand ich auf die Schnelle folgende Aussagen:
Schulordnung für die Volksschulen in Bayern (Volksschulordnung – VSO)
vom 23. Juli 1998 (GVBl S. 516, ber. S. 917 KWMBl I S. 586) – zuletzt geändert durch Verordnung vom
1. September 2005 (GVBl S. 479)

§73
(1)Erziehungsmaßnahmen liegen in der pädagogischen Verantwortung der Schule.
2Bereitet sich ein Schüler auf den Unterricht nicht hinreichend vor oder beteiligt er sich am Unterricht nicht hinreichend und
zeigen Ermahnungen keinen Erfolg, soll dies die Lehrkraft den Erziehungsberechtigten schriftlich mitteilen
(Hinweis); bei schweren oder häufigen Pflichtverletzungen muss ein Hinweis erfolgen. 3Daneben kann eine Nacharbeit unter Aufsicht einer Lehrkraft angeordnet werden; die Anordnung ist den Erziehungsberechtigten
rechtzeitig mitzuteilen

(5) Bedeutet das Verbleiben an der Schule eine ernsthafte Gefahr für den Unterricht oder für die sittliche Erziehung der Mitschüler, so schlägt der Schulleiter beim Jugendamt die Durchführung der erforderlichen Maßnahmen nach dem Achten Buch Sozialgesetzbuch (Kinder- und Jugendhilfe) vor; das Staatliche
Schulamt ist hiervon zu verständigen
Unterm Strich muss ich deine Behauptung jetzt einfach als unhaltbar abtun. Du kannst dich ja mal mit der Materie beschäftigen und wenn du deine Meinung belegen kannst, würde ich mich über eine Quellenangabe freuen.
Punkt 2) noch nie etwas davon gehört, dass die Polizei eingreifen musste - Belege bitte!
Ein Bitte mit Ausrufezeichen? Das sieht aber nicht so schön aus. :thinking:

Möchtest du abstreiten das es schon vor der Entführung Fälle von häuslicher Gewalt gegeben hat?
Ich kann dir den Nachweis jetzt nicht erbringen, da mir die Akte in dem Fall nicht vorliegt.

Es war wenn ich mich nicht irre, ein Artikel in der Frankenpost, der diesen Punkt aufs Papier brachte. Ich könnte, wenn es denn wichtig wäre, den betreffenden Artikel raus suchen. Dann könnte man den Autor fragen wie er diese Behauptung recherchiert hat.
Dein Punkt 3 beweist zwar nicht die häusliche Gewalt vor dem Verschwinden von Peggy,- aber er untermauert ihn doch schon ein wenig.

Aber weißt du was? Mich beschleicht das Gefühl, als wenn du nur abklopfen möchtest ob es schon neue Erkenntnisse gibt.

Den Zahn muss ich dir aber leider ziehen. Diesbezüglich wirst du von mir nicht viel erfahren.
Weil die Vergangenheit hat gezeigt, das es immer wieder Zeitgenossen gibt die einfach alles zerreden müssen und in keinster Weise konstruktiv an der Aufklärung mitwirken möchten.

Egal, wäre es nicht einfacher, wenn du die Punkte der „Ansatzpunkte“ belegst oder wiederlegst?
Weil Ansatzpunkte sind das was der Name schon sagt. Punkte/Ansätze zu Überlegungen.
Da ist es ein leichtes, Unruhe reinzubringen indem man sagt „Was du schreibst ist falsch“
Ich würde sagen, belege warum er/sie mit seinem Ansatzpunkt Unrecht hat,- oder besser gesagt, haben könnte. Weil wir dürfen nicht vergessen. Hier ist ein PRIVATES Forum, indem sich LAIEN – die meisten wenigstens – über Kriminalfälle austauschen. Hier wird bestimmt viel Humbug verzapft,- aber eben auch viele richtige, treffende Ansätze die zu Aufklärung beitragen (können)

Also sei bitte so nett und belege deine Einwände. Ich möchte mir einfach nicht unnütze Arbeit machen.


Link:
BBcode:
HTML:
Links zum Beitrag schließen
Links zum Beitrag zeigen

Benutzeravatar
Diskussionsleitung
Salva
Administrator
Administrator
Beiträge zum Thema: 131
Reaktionen: 200
Beiträge: 6454
Registriert: 05.08.2014
Geschlecht:
Wohnort: Fürth
Alter: 53
Status: Offline

2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet

#432

Ungelesener Beitrag von Salva » Do, 21. Mär. 2019, 18:17

UmbraFabula hat geschrieben:
Do, 7. Mär. 2019, 00:42
► Zu Ulvi K Er ist jetzt zwar freigesprochen, aber ob er wirklich unschuldig, bzw. nicht beteiligt war, sehe ich eher kritisch. Der von ihm eingeräumte Missbrauch am 3.05.2001 ist nicht wiederlegt und wurde einfach fallen gelassen.
Einzig sein Geständnis und der zeitliche Ablauf am Tattag konnte wiederlegt werden.
Definitiv falsch. Warum wurde K. wegen des mutmaßlichen Mordes an Peggy angeklagt und verurteilt?
Darüber hinaus: In der deutschen Rechtsprechung gilt: In dubio pro reo. Ulvi K. konnten weder der Missbrauch, noch der Mord an Peggy nachgewiesen werden. Letzteres schon deshalb nicht, weil es seiner Zeit noch nicht einmal eine Leiche gab. Insofern war das Urteil falsch, der spätere Freispruch folgerichtig und mehr als überfällig. Kurzum: ein Justizirrtum, um nicht zu sagen Justizskandal.

UmbraFabula hat geschrieben:
Do, 7. Mär. 2019, 00:42
Hier möchte ich aber noch etwas anmerken, was zwar nicht direkt mit dem Mord an Peggy in Verbindung steht, aber dennoch eine Straftat darstellt. Der Exhibitionismus von Ulvi K,- es war Stadtbekannt das er sich öfter gegenüber Kinder entblößte und sich dann sexuell stimmulierte. Das ist in meinen Augen und im deutschen Gesetzbuch eine Strafttat, die es zu Ahnden gilt. Hier klage ich auch seine Betreuerin Gudrun R., die Eltern von Urvi und die örtliche Polizei an. Ich denke diese Exhibition darf nicht nicht durch einen "Behindertenbonus" kleingeredet oder gar verschwiegen werden. Wir müssen unsere Kinder, unsere Gesellschaft vor solchen Tätern schützen,- und das ohne wenn und aber.
Warum wurde Ulvi K. in die Forensische eingewiesen?

Und zu den "Exhibitionistischen Handlungen" empfehle ich dir die Lektüre des § 183 StGB (Strafgesetzbuch).

UmbraFabula hat geschrieben:
Do, 7. Mär. 2019, 00:42
Hier klage ich auch seine Betreuerin Gudrun R., die Eltern von Urvi und die örtliche Polizei an. Ich denke diese Exhibition darf nicht nicht durch einen "Behindertenbonus" kleingeredet oder gar verschwiegen werden. Wir müssen unsere Kinder, unsere Gesellschaft vor solchen Tätern schützen,- und das ohne wenn und aber.
Du glänzt in diesem Abschnitt mit Populismus und Halbwissen. Es wurde im Fall Peggy weder etwas "kleingeredet" oder gar "verschwiegen", was diese Missbräuche betrifft. Und grundsätzlich ist es so, dass sexueller Missbrauch straftbar ist. Ob es am Ende Bewährung oder Knast gibt oder der Täter in die Psychiatrie geschickt wird, ist Fall- und Täterspezifisch.
0

Link:
BBcode:
HTML:
Links zum Beitrag schließen
Links zum Beitrag zeigen

Benutzeravatar
Dirty Harry
Level 1
Level 1
Beiträge zum Thema: 22
Reaktionen: 8
Beiträge: 133
Registriert: 24.03.2019
Geschlecht:
Alter: 50
Status: Offline

2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet

#433

Ungelesener Beitrag von Dirty Harry » Mo, 25. Mär. 2019, 23:13

Ich kenne Peggys Fall durch die Medien seit er 2001 bekannt wurde , verfolgte das auf und ab und kümmerte mich auch einige Jahre kaum drum.
Mehr gelesen habe ich wieder als es ein WAV gegen das Mordurteil von Ulvi Kulac gab , ich bin eigentlich mit dem Freispruch Kulacs ganz zufrieden den ich sehe es genau so.
TEXT
Salva hat geschrieben:
Do, 21. Mär. 2019, 18:17
In der deutschen Rechtsprechung gilt: In dubio pro reo. Ulvi K. konnten weder der Missbrauch, noch der Mord an Peggy nachgewiesen werden. Letzteres schon deshalb nicht, weil es seiner Zeit noch nicht einmal eine Leiche gab.
.
Ich habe einfach meine Zweifel ob aufgrund dessen was Ulvi Kulac aussagte jemals herauskommen kann was damals geschah.
Es gab wenn ich mich richtig erinnere ja auch mehrere ganz unterschiedliche Gutachter Ergebnisse was die Fähigkeiten Kulacs betrifft Realität und Phantasie zu trennen.
Die Neusten Entwicklungen sind die Härte , da weiß ich nicht was ich denken soll , ein Mann hat inzwischen gestanden Peggy im Thüringer Wald verscharrt zu haben , zog das aber wieder zurück , interessant und komisch finde ich das die Ermittler jetzt eine Alte Tonbandaufnahme hervorgekramt haben in der Ulvi Kulac und sein Vater , 2002 ? heimlich bei einem Telefonat belauscht wurden und dieses Lichtenbergern vorspielen , was ist der Zweck ?
0

Link:
BBcode:
HTML:
Links zum Beitrag schließen
Links zum Beitrag zeigen

Benutzeravatar
Dirty Harry
Level 1
Level 1
Beiträge zum Thema: 22
Reaktionen: 8
Beiträge: 133
Registriert: 24.03.2019
Geschlecht:
Alter: 50
Status: Offline

2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet

#434

Ungelesener Beitrag von Dirty Harry » Do, 28. Mär. 2019, 23:42

Im Chat wurde geschrieben Lichtenberg eine Stadt versagt , ich denke so kann man das nicht sehen die Stadt hat immerhin über 1000 Bewohner, das ist zwar eine Kleinstadt aber die können ja nicht alle versagen.
Was den Fall selber betrifft finde ich den durch unzählige sich krass unterscheidende Informationen die sich über die vielen Jahre gesammelt haben zerfressen , man weiß doch gar nicht was man denken soll , haben wir es hier mit einem besonders hartnäckigen Fall was eine Klärung betrifft zu tun :thinking: , jedenfalls kommen auch immer mal Gedankengänge auf das ein Kinderschänder Ring dahinter stecken könnte ? ich weiß es nicht.
0

Link:
BBcode:
HTML:
Links zum Beitrag schließen
Links zum Beitrag zeigen

Benutzeravatar
Dirty Harry
Level 1
Level 1
Beiträge zum Thema: 22
Reaktionen: 8
Beiträge: 133
Registriert: 24.03.2019
Geschlecht:
Alter: 50
Status: Offline

2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet

#435

Ungelesener Beitrag von Dirty Harry » Mo, 1. Apr. 2019, 18:57

So einen extremen Fall gibt es kaum Zwei mal denke ich .
Ich durchstöbere immer das Netz nach Neuigkeiten , das Forum Alle wissen Bescheid :) sowie die Frau Rödel Seiten, unglaublich die geben sich die Kannte.
Heute ging es wieder um Zeugen , das man schon wenige Wochen nach etwas beobachteten selber nicht mehr weiß was man gesehen hat :) wenn das so schlimm ist sollten Zeugen vor Gericht abgeschafft werden , finde ich.
Interessant fand ich Vorgestern Nacht eine "Medical Detectivse Sendung wo es um falsche Geständnisse ging , dort wurde gesagt das Menschen mit Niedrigem IQ - sowie schwachem Selbstwertgefühl dazu neigen zu gestehen nur um dem Druck der Ermittler für eine Zeit zu entkommen.
Der Fall ist Diffus - da glaub ich nix mehr.
0

Link:
BBcode:
HTML:
Links zum Beitrag schließen
Links zum Beitrag zeigen

Benutzeravatar
Dirty Harry
Level 1
Level 1
Beiträge zum Thema: 22
Reaktionen: 8
Beiträge: 133
Registriert: 24.03.2019
Geschlecht:
Alter: 50
Status: Offline

2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet

#436

Ungelesener Beitrag von Dirty Harry » Mo, 1. Apr. 2019, 20:46

TEXT
Dirty Harry hat geschrieben:
Mo, 1. Apr. 2019, 18:57
Interessant fand ich Vorgestern Nacht eine "Medical Detectivse Sendung wo es um falsche Geständnisse ging , dort wurde gesagt das Menschen mit Niedrigem IQ - sowie schwachem Selbstwertgefühl dazu neigen zu gestehen nur um dem Druck der Ermittler für eine Zeit zu entkommen.
Diese ganzen Geständnisse die angeblich ohne Rechtsanwalt stattfanden und dann natürlich zurückgezogen wurden :thinking:, das ist ein Schwarzes Loch.
Ich befürchte das der Fall irgendwann im ewig Nebulösen versiegen wird , was bleiben wird (zumindest für mich ) ist der Geschmack eines Kinderschänder Ringes der glaubte das Verbrechen mal fix einem Behinderten anzuhängen - wer weiß wie oft so eine Masche schon erfolgreich war, Mist nur wenn plötzlich sich eine Bürgerinitiative bildet und nicht mehr los lässt.
0

Link:
BBcode:
HTML:
Links zum Beitrag schließen
Links zum Beitrag zeigen

Benutzeravatar
Dirty Harry
Level 1
Level 1
Beiträge zum Thema: 22
Reaktionen: 8
Beiträge: 133
Registriert: 24.03.2019
Geschlecht:
Alter: 50
Status: Offline

2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet

#437

Ungelesener Beitrag von Dirty Harry » Fr, 5. Apr. 2019, 00:21

Jetzt fange ich an mich um den tragischen Fall wieder zu kümmern.
Für mich geht es nur darum wer beendete damals das Leben der Armen Peggy ?
Wenn ich das Netz durch forsche weiß das immer noch keiner , Frau Rödels Sachen :guestion: da bin ich Neutral , bei dem Forum der Südasiatischen Verbrecher Almy ... :dislike
Unsere Ermittler verhalten sich wie im Nirvana :angry: :rage: den Fall kann man abgraben :dislike:, schlimm.
0

Link:
BBcode:
HTML:
Links zum Beitrag schließen
Links zum Beitrag zeigen

Benutzeravatar
Snoopy
Level 1
Level 1
Beiträge zum Thema: 48
Reaktionen: 0
Beiträge: 132
Registriert: 26.01.2015
Status: Offline

2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet

#438

Ungelesener Beitrag von Snoopy » Di, 16. Apr. 2019, 14:50

Ich war lange nicht mehr mit diesem Fall näher befasst, und wundere mich gerade sehr über die Diskussion auf Allmy. Gibt es irgendwelche gesicherten neuen Erkenntnisse? Einen Zeugen F., der etwas Glaubhaftes zu einer Übergabe des getöteten Kindes sagen konnte: https://www.allmystery.de/themen/km7917 ... id24804533 ? Oder Belege, dass das Mädchen Pollen eingeatmet hätte: https://www.allmystery.de/themen/km7917 ... id24806489 ? Oder sind das alles wilde Spekulationen?

Falls hier jemand mehr im Thema drin ist und mich auf den neuesten Faktenstand bringen könnte, würde ich mich freuen. SALVA...? ;)
0

Link:
BBcode:
HTML:
Links zum Beitrag schließen
Links zum Beitrag zeigen

Benutzeravatar
Dirty Harry
Level 1
Level 1
Beiträge zum Thema: 22
Reaktionen: 8
Beiträge: 133
Registriert: 24.03.2019
Geschlecht:
Alter: 50
Status: Offline

2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet

#439

Ungelesener Beitrag von Dirty Harry » Fr, 19. Apr. 2019, 16:13

Snoopy hat geschrieben:
Di, 16. Apr. 2019, 14:50
Gibt es irgendwelche gesicherten neuen Erkenntnisse?
Ich glaube nicht das es irgendetwas neues gibt , man hat wohl Hinweise Forensischer Natur die auf den jetzigen Verdächtigen deuten , Pollen , Bauschuttpartikel aber damit reißt man wohl nichts.
Was da am 7 Mai 2001 im beschaulichen Lichtenberg wirklich gelaufen ist bekommt sicher keiner mehr heraus , ist schlimm was Gerechtigkeit für Peggy betrifft . :angry:
0

Link:
BBcode:
HTML:
Links zum Beitrag schließen
Links zum Beitrag zeigen

Benutzeravatar
Diskussionsleitung
Salva
Administrator
Administrator
Beiträge zum Thema: 131
Reaktionen: 200
Beiträge: 6454
Registriert: 05.08.2014
Geschlecht:
Wohnort: Fürth
Alter: 53
Status: Offline

2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet

#440

Ungelesener Beitrag von Salva » Fr, 19. Apr. 2019, 17:46

Hi @Snoopy, wie geht's denn so? ;)

Diverse Medien berichteten im Dezember 2018 über die mikroskopisch kleinen Pollen, die dem Torf aus Manuel Sch.'s Garten gleichen sollen. Gefunden wurden die im Bereich der Nase von Peggy's Leiche. Ob die Pollen eingeatmet wurden, weiß ich nicht. Gehen wir einmal davon aus, dass dem so war: wie wahrscheinlich ist es, dass sich nach all' den Jahren und vor allem nach dem Verwesungsprozess bis hin zur Skelettierung noch Pollenpartikel im Nasenbereich finden lassen? Zur Veranschaulichung ein Totenschädel:

Bild
Foto: Alois_Wonaschuetz/pixabay

Wo könnten sich die Pollen befunden haben? Wie gesagt, NACH dem Verwesungsprozess? Eine Nase gibt es ja nicht mehr.

Oder ist es wahrscheinlicher, dass Peggy zunächst woanders vergraben und später zum Auffindeort verbracht wurde, als sie bereits stark verwest oder sogar skelettiert war? Dann stellt sich aber die Frage, ob nicht noch mehr Pollen gefunden hätten werden müssen. So oder so, der Fall bleibt weiterhin offen.

Von einem Zeugen "F." weiß ich nichts. Hat aber nichts zu bedeuten und bei Allmy lese ich nicht mehr mit. Sollte er tatsächlich über derartige Informationen verfügen, warum sagte er nicht schon viel früher aus? Etwa im Ulvi Kulac-Prozess oder sonst wann? Möglich ist alles und es gibt immer wieder Gründe, warum Zeugen erst nach vielen Jahren aussagen, aber in Anbetracht der Tatsache, dass im Kreise des Manuel Sch. schon damals mit Peggy's Tod getrommelt wurde, wundere ich mich schon, dass dieser F. erst jetzt auf den Schirm kommt. Mal schauen, was da noch kommt.
0

Link:
BBcode:
HTML:
Links zum Beitrag schließen
Links zum Beitrag zeigen

Benutzeravatar
Dirty Harry
Level 1
Level 1
Beiträge zum Thema: 22
Reaktionen: 8
Beiträge: 133
Registriert: 24.03.2019
Geschlecht:
Alter: 50
Status: Offline

2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet

#441

Ungelesener Beitrag von Dirty Harry » Di, 23. Apr. 2019, 16:40

Salva hat geschrieben:
Fr, 19. Apr. 2019, 17:46
Diverse Medien berichteten im Dezember 2018 über die mikroskopisch kleinen Pollen, die dem Torf aus Manuel Sch.'s Garten gleichen sollen.
Wenn die Pollen astrein aus dem Torf des Manuel Besitz stammen die man in Peggys Kopf fand ist das für ihn natürlich :dislike:
. Was genau ablief weiß man ja immer noch nicht den sein zurückgezogenes Geständnis muss ja wohl erst mal als null und nichtig betrachtet werden.
Was noch mit den Farbpartikelchen ist die man irgendwie bei Peggy fand ?
Schwierig mit den Pollen , ich bin da ja etwas vorsichtig den von dem speziellen Torf werden damals in Bayern , vielleicht ganz Deutschland bestimmt Tonnen an Mengen verkauft worden sein , es sei denn es ist Lokal abgebauter und verkaufter Torf , wie dem auch sei , ich vermute mal das nicht nur Manuel diesen Torf benutzte.
0

Link:
BBcode:
HTML:
Links zum Beitrag schließen
Links zum Beitrag zeigen

Benutzeravatar
Dirty Harry
Level 1
Level 1
Beiträge zum Thema: 22
Reaktionen: 8
Beiträge: 133
Registriert: 24.03.2019
Geschlecht:
Alter: 50
Status: Offline

2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet

#442

Ungelesener Beitrag von Dirty Harry » Mi, 1. Mai. 2019, 17:15

Salva hat geschrieben:
Fr, 19. Apr. 2019, 17:46
Oder ist es wahrscheinlicher, dass Peggy zunächst woanders vergraben und später zum Auffindeort verbracht wurde, als sie bereits stark verwest oder sogar skelettiert war?
Das Skelett soll ja unvollständig sein , was genau fehlt :guestion: angeblich ein Bein oder beide .
Wenn man Zeitungsartikel liest oder in anderen Foren so ergibt sich immer ein anderes Bild von der Auffindesituation .
In Lichtenberg lief mit hoher Wahrscheinlichkeit damals etwas ab das zum Tod von Peggy führte , ich vermute auch das da mehrere Personen involviert waren , was den Verdächtigen Manuel betrifft , zumindest könnte ihm der Part des Opferverbringers zugefallen sein , die Forensischen Mikrospuren deuten darauf hin .
Sollte es so sein ist die Frage ob sich Sexuell gestörte aus dem Ort zusammenfanden oder ob das viel tiefer geht , also das etwas Organisiertes da hinter steckt , für mich besteht diese Möglichkeit immer noch .
0

Link:
BBcode:
HTML:
Links zum Beitrag schließen
Links zum Beitrag zeigen

Benutzeravatar
Dirty Harry
Level 1
Level 1
Beiträge zum Thema: 22
Reaktionen: 8
Beiträge: 133
Registriert: 24.03.2019
Geschlecht:
Alter: 50
Status: Offline

2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet

#443

Ungelesener Beitrag von Dirty Harry » Do, 2. Mai. 2019, 15:55

Das vorspielen des Alten Tonbandes auf dem ein heimlich von den Ermittlern aufgenommenes Gespräch zwischen UK und seinem Vater zu hören ist kommt mir komisch vor , das stammt aus der Ermittlungszeit vor dem Mordurteil .
Trotz Googeln fand ich keine Antwort ob ohne Neue Ermittlungen so etwas überhaupt rechtens ist , oder wird ohne Information der Öffentlichkeit wieder gegen UK ermittelt ?
0

Link:
BBcode:
HTML:
Links zum Beitrag schließen
Links zum Beitrag zeigen

Benutzeravatar
Dirty Harry
Level 1
Level 1
Beiträge zum Thema: 22
Reaktionen: 8
Beiträge: 133
Registriert: 24.03.2019
Geschlecht:
Alter: 50
Status: Offline

2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet

#444

Ungelesener Beitrag von Dirty Harry » Do, 2. Mai. 2019, 16:33

Dirty Harry hat geschrieben:
Do, 2. Mai. 2019, 15:55
Trotz Googeln fand ich keine Antwort ob ohne Neue Ermittlungen so etwas überhaupt rechtens ist , oder wird ohne Information der Öffentlichkeit wieder gegen UK ermittelt ?
Ich bin immer in so einem Zwiespalt , auf der einen Seite empfinde ich es als absolut wichtig ( selbst wenn es um einen Kinder Mord geht ) das da nichts ohne Verfahrensfehler ablaufen tut , wir alle wollen ja das die Ermittlungsleute vollkommen sauber arbeiten , auf der anderen Seite denke ich in Ordnung , lass Ermittler auch eine Freiheit (keine Folter) um auf den Grund der Wahrheit zu kommen.
Ich weiß es natürlich nicht ob die Ermittler hier vollkommen nach Gesetz arbeiten oder auch tricksen , das Gefühl sie tricksen habe ich hier besonders , wie gesagt nur das Gefühl .
0

Link:
BBcode:
HTML:
Links zum Beitrag schließen
Links zum Beitrag zeigen

Benutzeravatar
Diskussionsleitung
Salva
Administrator
Administrator
Beiträge zum Thema: 131
Reaktionen: 200
Beiträge: 6454
Registriert: 05.08.2014
Geschlecht:
Wohnort: Fürth
Alter: 53
Status: Offline

2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet

#445

Ungelesener Beitrag von Salva » Do, 2. Mai. 2019, 23:12

Dirty Harry hat geschrieben:
Di, 23. Apr. 2019, 16:40
Was genau ablief weiß man ja immer noch nicht den sein zurückgezogenes Geständnis muss ja wohl erst mal als null und nichtig betrachtet werden.
Das ist in juristischer Hinsicht sicherlich richtig, dennoch stellt sich doch die Frage, warum Manuel S. - bzw. dessen Umfeld - schon nach Peggys Verschwinden fallbezogene Aussagen tätigte/n, ein falsches Alibi abgab und jetzt die Übernahme und Verbringung der Leiche gestand.

Dirty Harry hat geschrieben:
Di, 23. Apr. 2019, 16:40
Was noch mit den Farbpartikelchen ist die man irgendwie bei Peggy fand ?
Am Fundort von Peggys sterblichen Überresten wurden Mikropartikel gefunden, die den Farbresten glichen, wie sie in Manuel S' Renovierungsmüll gefunden wurden.

Dirty Harry hat geschrieben:
Di, 23. Apr. 2019, 16:40
Schwierig mit den Pollen , ich bin da ja etwas vorsichtig den von dem speziellen Torf werden damals in Bayern , vielleicht ganz Deutschland bestimmt Tonnen an Mengen verkauft worden sein , es sei denn es ist Lokal abgebauter und verkaufter Torf , wie dem auch sei , ich vermute mal das nicht nur Manuel diesen Torf benutzte.
Auch richtig. Dennoch werden die Ermittler weitere Indizien mit einbeziehen (Farbpartikel, frühere Aussagen, falsches Alibi und dergleichen), sodass das Indiz "Torfpartikel" durchaus Sinn macht und für eine (Mit)täterschaft sprechen könnte.

Dirty Harry hat geschrieben:
Mi, 1. Mai. 2019, 17:15
Sollte es so sein ist die Frage ob sich Sexuell gestörte aus dem Ort zusammenfanden oder ob das viel tiefer geht , also das etwas Organisiertes da hinter steckt , für mich besteht diese Möglichkeit immer noch .
Die einfachste und plausibelste Theorie für nicht wenige (gerade für die BI-Basher & Co.):
Ein geistig behinderter Kinderschänder hat Peggy zunächst missbraucht und dann ermordet. Punkt. Alles andere sind Verschwörungstheorien, abstruse Gedankengänge, haltlose Behördenkritik und was weiß ich noch alles. Es gibt Plattformen, da wird jede kritische Diskussion in diese Richtung direkt im Keim erstickt und Autoren sanktioniert.

Dirty Harry hat geschrieben:
Do, 2. Mai. 2019, 15:55
Das vorspielen des Alten Tonbandes auf dem ein heimlich von den Ermittlern aufgenommenes Gespräch zwischen UK und seinem Vater zu hören ist kommt mir komisch vor , das stammt aus der Ermittlungszeit vor dem Mordurteil .
Trotz Googeln fand ich keine Antwort ob ohne Neue Ermittlungen so etwas überhaupt rechtens ist , oder wird ohne Information der Öffentlichkeit wieder gegen UK ermittelt ?
Der Zweck heiligt inzwischen die Mittel und wenn es sein muss, wird "von oben" gedeckt, indem Rechtfertigungen konstruiert und der Öffentlichkeit verkauft werden. So läuft's doch. Ein simples Beispiel an dieser Stelle: 2017 waren von über 9.000 Abhörmaßnahmen durch die Polizei weit mehr als 6.000 unzulässig, weil ohne richterliche Anordung. Hier geht es um ein mutmaßlich missbrauchtes Kind, das am Ende auch noch ermordet wurde. Wer würde da nicht auch auch unerlaubte Mittel/ Ermittlungen heiligen? Und die, die das nicht tun...

Dirty Harry hat geschrieben:
Do, 2. Mai. 2019, 16:33
Ich weiß es natürlich nicht ob die Ermittler hier vollkommen nach Gesetz arbeiten oder auch tricksen , das Gefühl sie tricksen habe ich hier besonders , wie gesagt nur das Gefühl .
Die allseits gepriesene Unschuldsvermutung wird gerade während den Ermittlungen zu einem Fall ausgehebelt. Für jeden beteiligten Ermittler ist demnach grundsätzlich jeder solange verdächtig, bis seine Schuld anhand von Alibis, Zeugenaussagen usw. weitestgehend ausgeschlossen werden kann. Kann ein Tatverdächtiger das nicht, hat er ein echtes Problem. Erst recht, wenn kein weiterer Tatverdächtiger gefunden werden kann. Nicht umsonst entstehen Fehlurteile nicht im Gerichtssaal, sondern bereits an der Basis, sprich: bei den Ermittlungen. Und genau das ist auch im Fall Peggy geschehen. Polizei und Justiz haben Fehler gemacht. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Ob's den Systemhörigen passt oder nicht, der Fall stinkt und zwar bis heute. Jedenfalls für mich.
0

Link:
BBcode:
HTML:
Links zum Beitrag schließen
Links zum Beitrag zeigen

Benutzeravatar
Dirty Harry
Level 1
Level 1
Beiträge zum Thema: 22
Reaktionen: 8
Beiträge: 133
Registriert: 24.03.2019
Geschlecht:
Alter: 50
Status: Offline

2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet

#446

Ungelesener Beitrag von Dirty Harry » Fr, 3. Mai. 2019, 17:17

Salva hat geschrieben:
Do, 2. Mai. 2019, 23:12
Die allseits gepriesene Unschuldsvermutung wird gerade während den Ermittlungen zu einem Fall ausgehebelt. Für jeden beteiligten Ermittler ist demnach grundsätzlich jeder solange verdächtig, bis seine Schuld anhand von Alibis, Zeugenaussagen usw. weitestgehend ausgeschlossen werden kann.
Ermittler , eigentlich sollte man denen ja voll vertrauen , in einer US Dokumentation sah ich aber wie versessen die sein können ( ich vermute mal das das International so ist ) einer verdächtigen Person den Strick zu drehen , ich möchte nicht die Dunkelziffer kennen wer alles unschuldig überrumpelt einwandert.
Wenn wer eines Tötungsdeliktes beschuldigt wird kann man fast nur dazu raten nix zu sagen , ansonsten sind die so drauf das sie einem wirklich das gesagte auslegen wie es ihnen passt .
Da ist wieder mein Zwiespalt , jeder der einen Menschen auf dem Gewissen hat soll auch überführt werden und angemessen bestraft , aber Ermittler sind für mich keine Menschen denen ich über den Weg traue , tut mir leid für den Berufsstand aber ist für mich so.
0

Link:
BBcode:
HTML:
Links zum Beitrag schließen
Links zum Beitrag zeigen

Benutzeravatar
Dirty Harry
Level 1
Level 1
Beiträge zum Thema: 22
Reaktionen: 8
Beiträge: 133
Registriert: 24.03.2019
Geschlecht:
Alter: 50
Status: Offline

2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet

#447

Ungelesener Beitrag von Dirty Harry » Mo, 6. Mai. 2019, 12:47

Beim mich wieder einlesen in Peggys Fall beobachte ich zunehmend das sich User mehr und mehr auf die Schiene UK und MS
waren es versteifen.
Ich komme vom Misstrauen kaum runter , wenn die Beiden die Täter sein sollten lief aber alles wohl ganz anders ab als bisher gedacht.
Da dürfte nix sein mit Peggy um die Mittagszeit getötet und schnell zum Ablageort , passt gar nicht mit dem Tagesablauf von UK oder Manuel zusammen.
Peggy könnte dann höchstens Nachts von Manuel , oder sogar Tage später verbracht worden sein , was jetzt wieder schwierig bei der Polizeianwesenheit in den Tagen und Wochen nach Peggys verschwinden gewesen sein dürfte.
Gut das Peggy Jahre nach dem Verschwinden abgelegt wurde kann man wohl ausschließen , aber die Monate vor und nach ihrem Verschwinden bleiben für mich Nebulös .
Salva hat geschrieben:
Do, 2. Mai. 2019, 23:12
der Fall stinkt und zwar bis heute.
Da stimmt etwas hinten bis vorne nicht , TEXT finde ich .
0

Link:
BBcode:
HTML:
Links zum Beitrag schließen
Links zum Beitrag zeigen

Benutzeravatar
Diskussionsleitung
Salva
Administrator
Administrator
Beiträge zum Thema: 131
Reaktionen: 200
Beiträge: 6454
Registriert: 05.08.2014
Geschlecht:
Wohnort: Fürth
Alter: 53
Status: Offline

2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet

#448

Ungelesener Beitrag von Salva » Mo, 6. Mai. 2019, 17:52

Dirty Harry hat geschrieben:
Mo, 6. Mai. 2019, 12:47
Beim mich wieder einlesen in Peggys Fall beobachte ich zunehmend das sich User mehr und mehr auf die Schiene UK und MS
waren es versteifen.
Ulvi K. war in manchen Foren und Plattformen nie raus aus der Nummer. Trotz des Freispruches im WAV wird er nach wie vor ganz offen und ungeniert als "Mörder" und Peggy's "Schänder" dahingestellt. Dass sich eine Bürgerinitiative um ihn kümmert, ist Mancheinem ebenfalls ein Dorn im Auge und wie die in den Postings wegkommt, kann man ja nachlesen.
Dass es damals keinerlei Beweise für Ulvi K's Schuld gab, juckt also keine Sau. Nach wie vor nicht. Auch nicht, dass es zum Zeitpunkt seiner Verurteilung noch nicht einmal eine Leiche gab. Paradox, meine ich, jemanden in dieser Situation wegen Mordes zur Vertuschung einer Straftat (Missbrauch) zu verdonnern. "In dubio pro reo" geht anders.
0

Link:
BBcode:
HTML:
Links zum Beitrag schließen
Links zum Beitrag zeigen

Benutzeravatar
Dirty Harry
Level 1
Level 1
Beiträge zum Thema: 22
Reaktionen: 8
Beiträge: 133
Registriert: 24.03.2019
Geschlecht:
Alter: 50
Status: Offline

2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet

#449

Ungelesener Beitrag von Dirty Harry » Mo, 6. Mai. 2019, 18:33

Salva hat geschrieben:
Mo, 6. Mai. 2019, 17:52
Ulvi K. war in manchen Foren und Plattformen nie raus aus der Nummer. Trotz des Freispruches im WAV wird er nach wie vor ganz offen und ungeniert als "Mörder" und Peggy's "Schänder" dahingestellt.
Ich finde die können sich da kreuz und quer verdrehen wie sie wollen , UKs Tagesablauf am 07.05.2001 ist nicht klar , zumindest was einen Übergriff - mit Tötung Peggys angeht , er ist deshalb natürlich auch In dubio pro reo zu betrachten.
Das das auf FB und Foren nicht klappt liegt in der Natur des Menschen und am Ende weiß ich auch nicht was geschah .
Wenn ich mich mit Peggys Fall auseinandersetze gehe ich ganz gerne zu den Anfängen zurück und da kommt mir bis heute einiges unaufgeklärt und merkwürdig vor , das das jetzt nicht mehr auf dem Tisch liegt :confused: .
0

Link:
BBcode:
HTML:
Links zum Beitrag schließen
Links zum Beitrag zeigen

Benutzeravatar
Diskussionsleitung
Salva
Administrator
Administrator
Beiträge zum Thema: 131
Reaktionen: 200
Beiträge: 6454
Registriert: 05.08.2014
Geschlecht:
Wohnort: Fürth
Alter: 53
Status: Offline

2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet

#450

Ungelesener Beitrag von Salva » Di, 7. Mai. 2019, 18:06

Mo, 6. Mai 2019 | Simone S.: "Mein Mann ist unschuldig".

Die Ehefrau des Tatverdächtigen Manuel S. aus Markleuthen äußert sich zum ersten Mal öffentlich zu den Vorwürfen.
Im Polizeiverhör gestand Manuel S., dass er Peggys Leiche in seinem Auto in den Wald gefahren hätte. Mit ihrem Tod habe er aber nichts zu tun. Später wiederrief er das Geständnis. "Ich wusste, dass da nichts dran sein kann", erzählt Simone S. "Mein Mann hat mir wirklich immer alles erzählt." Das Geständnis habe ihr Mann nur abgelegt, weil er von den Ermittlern dazu gedrängt worden sei.

Sind die Vorwürfe der Ehefrau Schutzbehauptungen?

Und Simone S. erhebt noch weitere Vorwürfe gegen die Ermittler. Sie glaubt, dass die Polizei ihren Mann in den Selbstmord treiben wollte. Darum sei das Ermittlungsverfahren so öffentlich. "Selbstmord ist ein Schuldeingeständnis", meint Simone S. "Das wäre die einfachste Alternative." Nach der Vernehmung habe ein Polizist ihren Mann mit den Worten verabschiedet: "Herr S., Sie fahren jetzt aber nicht nach Hause und bringen sich um."

Das Verhör fand am 12. September 2018 statt. Verhaftet wurde Manuel S. dann aber erst am 10. Dezember 2018 – für die 34-Jährige alles Hinweise darauf, dass die Ermittler hofften, dass Manuel S. sich in der Zeit etwas antun könnte.

Was an den Vorwürfen wirklich dran ist, lässt sich schwer sagen. Psychologe und Verhaltenstherapeut Dr. Christian Lüdke glaubt, dass die Vorwürfe auch eine Art Schutzmechanismus für die Ehefrau sein könnten. "Alles das tut sie nach dem Motto: Angriff ist die beste Verteidigung. Würde sie das Ganze reflektieren, würde sie in ihrem tiefsten Inneren spüren, dass möglicherweise doch ein Fünkchen Wahrheit daran ist und das würde sie und ihr ganzes Leben massiv erschüttern", meint der Therapeut.
Quelle: RTL.de



Di, 07.05.2019 | Ermittlungen gegen früheren Verdächtigen gefordert

Der Anwalt des im Fall Peggy momentan Verdächtigen Manuel S. fordert erneute Ermittlungen gegen den früheren Verdächtigen Holger E., einen Bekannten der Familie. Dessen Alibi sei zum Zeitpunkt von Peggys Verschwinden sehr brüchig, so der Anwalt.
Anwalt fordert Wiederaufnahme der Ermittlungen gegen Holger E.

Das hat der Hofer Anwalt Jörg Meringer beantragt, der den Tatverdächtigten Manuel S. vertritt. In seinem Antrag an die Staatsanwaltschaft Bayreuth fordert der Verteidiger, dass geprüft wird, ob die markanten Pollenspuren sowie Reste einer Silage-Folie, die im Sommer 2016 an Peggys Leiche gefunden wurden, von einem Bauernhof bei Halle stammen.

Auffällige Vergangenheit des Verdächtigen Holger E.

Dort lebte 2001 zeitweise der frühere Verdächtigte Holger E. bei seinen Großeltern. Er kam damals öfter nach Lichtenberg, weil Verwandte von ihm Nachbarn der Familie Knobloch waren. Auffallend war, dass der damals 17-Jährige in seinem Zimmer nicht nur zahlreiche Fotos von Peggy hatte, sondern auch eine Kette mit einem Bild des kleinen Mädchens um den Hals trug.

Holger E. wurde inzwischen wegen anderer Fälle mehrfach verurteilt: Er hatte seine eigene zweijährige Tochter sexuell missbraucht – und bereits Anfang 2001 auch ein Nachbars-Mädchen von Peggy in Lichtenberg. Es wurde gegen ihn auch mehrfach im Fall Peggy ermittelt – doch bislang konnte ihm eine Beteiligung an ihrem Tod nicht nachgewiesen werden.
Staatsanwaltschaft prüft Antrag zur Wiederaufnahme der Ermittlungen

Jörg Meringer, der Anwalt des aktuell einzigen Verdächtigen Manuel S., hält das Alibi von Holger E. zum Zeitpunkt von Peggys Verschwinden für sehr brüchig sei. Das sagte Meringer gegenüber dem BR. Die Staatsanwaltschaft Bayreuth werde den Antrag des Verteidigers prüfen, erklärte heute der Pressesprecher Jochen Götz auf BR-Anfrage. Ob neue Ermittlungen gegen Holger E. eingeleitet werden, steht noch nicht fest.

Manuel S. nach wie vor verdächtig

Der Sprecher der Bayreuther Ermittler erklärte, dass Manuel S. momentan der einzige Verdächtige sei. Der 41-jährige Mann aus dem Landkreis Wunsiedel, der vor 18 Jahren in Lichtenberg lebte, hatte 2018 zugegeben, dass er am Verschwinden von Peggy beteiligt gewesen sei – inzwischen aber dieses Geständnis widerrufen. Seinen Vorwurf, er sei von den Ermittlern bei der Aussage unter Druck gesetzt worden, hat das Landgericht Bayreuth nicht bestätigt.
Quelle: BR24
0

Link:
BBcode:
HTML:
Links zum Beitrag schließen
Links zum Beitrag zeigen

Antworten Vorheriges ThemaNächstes Thema
  • Vergleichbare Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag
  • Neuer Beitrag Hof: Geheimprozess - Was weiß er über Peggy Knobloch | Urteil
    von sweetdevil31 » Di, 16. Jun. 2015, 19:32 » in Abgeschlossene Gerichtsprozesse
    12 Antworten
    2556 Zugriffe
    Letzter Beitrag von Salva
    Sa, 3. Nov. 2018, 22:39
  • Neuer Beitrag 2001 | Steinhagen-Amshauen | Susanne Nieter (38) ermordet
    von Salva » So, 4. Nov. 2018, 20:00 » in Cold Cases
    8 Antworten
    1802 Zugriffe
    Letzter Beitrag von PommesAgnum
    Mo, 17. Dez. 2018, 19:01
  • Neuer Beitrag Skelettfund | Berlin-Lichtenberg | 2018
    von borusse9999 » Fr, 23. Feb. 2018, 21:58 » in Unbekannte Tote
    1 Antworten
    1004 Zugriffe
    Letzter Beitrag von Salva
    Sa, 24. Feb. 2018, 15:15
  • Neuer Beitrag Nine Eleven - Der 11.September 2001
    von PommesAgnum » Sa, 1. Sep. 2018, 18:34 » in Terrorismus
    6 Antworten
    1360 Zugriffe
    Letzter Beitrag von PommesAgnum
    Mo, 10. Sep. 2018, 04:01
  • Neuer Beitrag 2001 | Frankfurt a. M. | Das Mädchen aus dem Main (15/16)
    von Salva » So, 27. Jul. 2014, 19:39 » in Cold Cases
    20 Antworten
    6302 Zugriffe
    Letzter Beitrag von Salva
    Sa, 28. Jul. 2018, 19:13
  • Neuer Beitrag 2001 | Aachen | Louise Kerton (24) vermisst
    von Salva » Fr, 25. Jul. 2014, 19:59 » in Cold Cases
    7 Antworten
    2787 Zugriffe
    Letzter Beitrag von pfiffi
    Sa, 21. Feb. 2015, 04:21
  • Neuer Beitrag Günther Kaufmann - Falsches Geständnis - 01.02.2001 - München
    von Granus » Do, 4. Feb. 2016, 16:43 » in Verbrechen, die Geschichte schrieben
    7 Antworten
    1796 Zugriffe
    Letzter Beitrag von Granus
    Mo, 26. Feb. 2018, 21:24
  • Neuer Beitrag 2001 | Bergen/Dumme | Katrin Konert (15) vermisst
    von pfiffi » So, 15. Feb. 2015, 20:44 » in Cold Cases
    24 Antworten
    6819 Zugriffe
    Letzter Beitrag von Dirty Harry
    Mi, 19. Jun. 2019, 22:35
  • Neuer Beitrag Dortmund: Obdachloser (55) ermordet
    von Salva » Mi, 25. Jul. 2018, 21:20 » in Tötungsdelikte
    0 Antworten
    900 Zugriffe
    Letzter Beitrag von Salva
    Mi, 25. Jul. 2018, 21:20
  • Neuer Beitrag 1987 | Ostendorf | Sonja Ady (16) ermordet
    von sweetdevil31 » Mi, 1. Okt. 2014, 17:19 » in Cold Cases
    3 Antworten
    4040 Zugriffe
    Letzter Beitrag von Salva
    So, 28. Okt. 2018, 10:33

Zurück zu „Cold Cases“

Wer ist online?

0 Mitglieder | 5 Gäste