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2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet

Ungeklärte Fälle im Focus.
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Snoopy
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2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet

#391

Ungelesener Beitrag von Snoopy » Fr, 2. Nov. 2018, 19:40

Salva hat geschrieben:
Fr, 2. Nov. 2018, 18:37
Hallo Snoopy! Schön, dich mal wieder zu lesen :like:
Oh, dankeschön! Ich wollte schon hin und wieder mal was schreiben. Aber das muss ich mir immer gut überlegen - wenn ich erst einmal anfange, mich in einen Fall zu vertiefen, nimmt das bei mir sehr schnell viel zu viel Zeit in Anspruch, und ich komm zu nix anderem mehr... :wink_face:
Salva hat geschrieben:
Fr, 2. Nov. 2018, 18:37
Siehe u.a. aktuell den Akt mit Manuel Schmidt, dessen Alibi - wie bereits früher schon erwähnt - schon damals überprüfbar gewesen wäre, wenn es nicht am Willen der Ermittler und StA gefehlt hätte.
Er drängte sich aber damals wohl als Verdächtiger nicht unbedingt auf, oder? Personen, die auf gleichem Niveau verdächtig waren, gab es bestimmt jede Menge. Und wenn man mal überlegt, wie vielen Hinweisen und Gerüchten in verschiedenste Richtungen man zu der Zeit nachgehen musste... da verwundert es mich nicht, wenn den Ermittlern dann auch mal jemand "durchrutscht", bei dem es sich gelohnt hätte, näher hinzuschauen. Hinterher ist man halt immer schlauer...
Salva hat geschrieben:
Fr, 2. Nov. 2018, 18:37
Ebenso wird die Rolle eines Gerichtspsychiaters falsch interpretiert: der hat nämlich NICHT dafür zu sorgen, dass sein Gutachten ganz im Sinne des Gerichts oder der Staatsanwaltschaft ausfällt und sich dabei an irgendwelchen zusammengereimten Tathergangstheorien zu orientieren hat um beurteilen zu können, ob ein Tatverdächtiger a la Kulac Aussagen aufgrund tatsächlicher Erlebnisse trifft oder doch nur das wiedergeben kann, was er von Anderen erzählt, in den Mund gelegt bekommen oder einfach nur vom Hörensagen aufgeschnappt hat. Natürlich zusammengereimt, weil er mit einem IQ von zwei Reihen Kopfsalat eben NICHT so rational und logisch kombinieren und abwägen kann, wie manche es sich wünschen würden. Ein Gerichtspsychiater hat sich gefälligst mit seinem "Patienten" zu beschäftigen und zwar so lange, bis er sein Gutachten anhand dessen erstellen kann, was er von dem erzählt bekommen hat. Und auch wie erzählt bekommen hat. Und anhand des Eindrucks, den dieser Patient beim Profi hinterlässt. Gutachter sind keine operativen Fallanalysten wie die Jungs der OFA's der Polizeien!
Naja - so ganz auszuschließen ist es wohl nicht, dass Richter auch den von ihnen bestellten Gutachtern gelegentlich mal einen Wink mit dem Zaunpfahl geben, wie sie sich das Ergebnis in etwa vorstellen. Und ebenso ist es unwahrscheinlich, dass Sachverständige gegenüber solchen Hinweisen komplett immun wären. Schließlich sind die vom Gericht erteilten Begutachtungsaufträge eine lukrative Einnahmequelle.
Salva hat geschrieben:
Fr, 2. Nov. 2018, 18:37
Nochmal zu Manuel Sch.:

Was hat er denn gemacht? Außer zuzugeben, Peggy's Leiche versteckt zu haben? Ausgesagt, was ihm die Polizei inzwischen nachweisen konnte. Mutmaßlich.
Ich wüsste wirklich gerne, was man wohl gegen M.S. in der Hand hat, dass er dieses Geständnis abgelegt hat. Die auf Torf hinweisenden Pollen finde ich jetzt nicht so charakteristisch, muss ich sagen. Und auch bei den Farbresten käme es sehr darauf an, ob man sie konkret mit M.S. in Verbindung bringen kann. Ich bin gespannt, ob darüber möglicherweise noch was bekannt wird...
Salva hat geschrieben:
Fr, 2. Nov. 2018, 18:37
Und dabei hat er sich einer Aussage, oder weiten Teilen davon bedient, die ein Ulvi K. schon damals ins Spiel gebracht hat, dessen Beweiskraft allerdings weit davon entfernt ist, als "Wahr" verkauft werden zu können. So sehe ich das jedenfalls. Auch hier ist nämlich zu beobachten, dass Manuel Sch. immer schön auf der Straße bleibt, die am Ende wieder zu Ulvi K. führt. Warum auch immer! Hoffentlich lässt sich die Soko auch da nicht in die Irre führen.
Findest du? Das sehe ich gar nicht so. Viel eher wäre das doch der Fall gewesen, wenn M.S. ausgesagt hätte, er sei von einer Person X zu dem toten Mädchen auf den Schlossberg geführt worden, wo er sie dann eingeladen und nach Rodacherbrunn verbracht habe. Aber dieses Bushäuschen passt doch nun überhaupt nicht zu dem ursprünglichen "Geständnis" von U.K.!
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2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet

#392

Ungelesener Beitrag von Salva » Fr, 2. Nov. 2018, 22:34

Snoopy hat geschrieben:
Fr, 2. Nov. 2018, 19:40
Oh, dankeschön! Ich wollte schon hin und wieder mal was schreiben. Aber das muss ich mir immer gut überlegen - wenn ich erst einmal anfange, mich in einen Fall zu vertiefen, nimmt das bei mir sehr schnell viel zu viel Zeit in Anspruch, und ich komm zu nix anderem mehr... :wink_face:
Denk' daran: So jung wie jetzt kommen wir eh nie mehr zusammen ;) Also was soll's :)

Snoopy hat geschrieben:
Fr, 2. Nov. 2018, 19:40
Er drängte sich aber damals wohl als Verdächtiger nicht unbedingt auf, oder? Personen, die auf gleichem Niveau verdächtig waren, gab es bestimmt jede Menge. Und wenn man mal überlegt, wie vielen Hinweisen und Gerüchten in verschiedenste Richtungen man zu der Zeit nachgehen musste... da verwundert es mich nicht, wenn den Ermittlern dann auch mal jemand "durchrutscht", bei dem es sich gelohnt hätte, näher hinzuschauen. Hinterher ist man halt immer schlauer...
Immerhin prahlte Manuel Sch. schon damals mit seiner Tat. Wenn auch im Suff. Er wurde ja auch überprüft, schied aber wie alle anderen aus. Wegen iss nich oder Alibi. Tja... im Fall Manuel Sch. haben sich die Ermittlungsergebnisse schon mal nicht bestätigt, wie wir ja sehen können und wer weiß, wer noch alles durch die Maschen gefallen ist, die seit der Interventon von Beckstein extra für Ulvi K. gestrickt wurden. Es stimmt also wenn du sagst:
Snoopy hat geschrieben:
Fr, 2. Nov. 2018, 19:40
Hinterher ist man halt immer schlauer...
Snoopy hat geschrieben:
Fr, 2. Nov. 2018, 19:40
Naja - so ganz auszuschließen ist es wohl nicht, dass Richter auch den von ihnen bestellten Gutachtern gelegentlich mal einen Wink mit dem Zaunpfahl geben, wie sie sich das Ergebnis in etwa vorstellen. Und ebenso ist es unwahrscheinlich, dass Sachverständige gegenüber solchen Hinweisen komplett immun wären. Schließlich sind die vom Gericht erteilten Begutachtungsaufträge eine lukrative Einnahmequelle.
Es ist ja auch nicht auszuschließen, dass es diese sogenannten Gefälligkeitsgutachten gibt. Auch nicht, dass Gerichte sehr genau wissen, wen sie für ihre Fälle als Gutachter bestellen müssen um bestimmte Ergebnisse erzielen zu können. Im Netz gibt es einiges an Lektüre darüber. Sogar Befragungen von Gutachtern bestätigen, dass etwa 20% von denen ganz genau wissen, welche Ergebnisse vom Gericht erwünscht sind und dementsprechend begutachten die dann auch. Man will ja wieder einen neuen Job! Der ist zwar nicht besonders lukrativ, aber je nach Fall relativ Öffentlichkeitswirksam und das bringt eventuell andere, richtig solvente Kunden.

Snoopy hat geschrieben:
Fr, 2. Nov. 2018, 19:40
Ich wüsste wirklich gerne, was man wohl gegen M.S. in der Hand hat, dass er dieses Geständnis abgelegt hat. Die auf Torf hinweisenden Pollen finde ich jetzt nicht so charakteristisch, muss ich sagen. Und auch bei den Farbresten käme es sehr darauf an, ob man sie konkret mit M.S. in Verbindung bringen kann. Ich bin gespannt, ob darüber möglicherweise noch was bekannt wird...
Tja... zunächst einmal das, was die Behörden über die Medien haben verbreiten lassen und was während der Pressekonferenz erzählt wurde. Ohne Manuel Sch.'s Geständnis wäre ich geneigt zu sagen, dass diese Spuren erst einmal gar nichts aussagen. Zum. nichts, was speziell ihn belastet. Aber durch dessen Geständnis sieht das Ganze ein wenig anders aus und sein Alibi von damals ist ja auch hinüber. Aber auch da sehe ich einiges mit Vorbehalt, denn woher soll ich wissen was die Ermittler im Namen der Ermittlungstaktik tun, um z.B. andere Tatverdächtige in den Fokus zu rücken oder um denen Brücken zu einem Outing bauen zu können? Irgendetwas passt da nicht so recht und das fängt schon damit an, dass er einfach mal eben die Leiche eines ihm wohlbekannten Kindes in sein Auto verfrachtet und irgendwo verbuddelt. Einfach so, weil die ihm von jemanden quasi in die Hände gedrückt wurde. Sollte diese Geschichte tatsächlich stimmen, dann war der Überbringer/Mörder mit Sicherheit nicht Ulvi K. Meiner Meinung nach. Ich kann mir nun mal nicht vorstellen, dass Ulvi K. Peggy zunächst hetzt, sie erwürgt und dann mit Sack und Pack zu diesem Bushäuschen zurück schleppt.

Snoopy hat geschrieben:
Fr, 2. Nov. 2018, 19:40
Findest du? Das sehe ich gar nicht so. Viel eher wäre das doch der Fall gewesen, wenn M.S. ausgesagt hätte, er sei von einer Person X zu dem toten Mädchen auf den Schlossberg geführt worden, wo er sie dann eingeladen und nach Rodacherbrunn verbracht habe. Aber dieses Bushäuschen passt doch nun überhaupt nicht zu dem ursprünglichen "Geständnis" von U.K.!
Wie gesagt: wir wissen doch gar nicht, was Manuel Sch. wirklich ausgesagt hat. Das wenige, das der Öffentlichkeit erzählt wurde, kann jedenfalls längst nicht alles gewesen sein. Ulvi K. hatte damals mehrere Leute der Verbringung beschuldigt und es gibt z.B. auch Aussagen speziell zum Verbleib von Peggy's Schulranzen. Dass der von Manuel Sch. verbrannt worden sein soll, sagte Ulvi K. aber nicht. Auch was die fehlenden Kleidungsstücke betrifft, gab es meiner Kentniss nach nichts konkretes seitens Ulvi K. Aber das muss nichts heißen. Tatsache ist, dass sich die Schiene Tathergangshypothese der Polizei im Groben mit U.K.'s Aussage und die wiederum sich mit der von Manuel Sch. deckt. Oder umgekehrt, was die Aussagen von UK und MS betrifft. Dabei werden aber nicht die Zeugen berücksichtigt, die Peggy NACH 13:25 Uhr gesehen haben wollen. Das wäre dann aber das Steckenpferd der BI Rödel, weil dieser Weg schnurgerade zu Susanne K. führen würde und ob da überhaupt ein Ermittlungswille vorhanden ist... ohne Kommentar.
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#393

Ungelesener Beitrag von Snoopy » Sa, 3. Nov. 2018, 02:10

Salva hat geschrieben:
Fr, 2. Nov. 2018, 22:34
Denk' daran: So jung wie jetzt kommen wir eh nie mehr zusammen ;) Also was soll's :)
Stimmt natürlich auch wieder :). Aber ab und zu muss ich doch die Reißleine ziehen...
Salva hat geschrieben:
Fr, 2. Nov. 2018, 22:34
Immerhin prahlte Manuel Sch. schon damals mit seiner Tat. Wenn auch im Suff.
Weißt du da Näheres? Ich glaube, er hatte nur irgendwas davon erzählt, sie fortgeschafft zu haben, oder? Angeblich rückte er mit der Story am Vatertag heraus - das müsste der 24. Mai 2001 gewesen sein. Naja... das mit dem Suff wird dann wohl gestimmt haben...
Salva hat geschrieben:
Fr, 2. Nov. 2018, 22:34
wer weiß, wer noch alles durch die Maschen gefallen ist, die seit der Interventon von Beckstein extra für Ulvi K. gestrickt wurden.
:)

Sehr treffend ausgedrückt...
Salva hat geschrieben:
Fr, 2. Nov. 2018, 22:34
Es ist ja auch nicht auszuschließen, dass es diese sogenannten Gefälligkeitsgutachten gibt. Auch nicht, dass Gerichte sehr genau wissen, wen sie für ihre Fälle als Gutachter bestellen müssen um bestimmte Ergebnisse erzielen zu können. Im Netz gibt es einiges an Lektüre darüber. Sogar Befragungen von Gutachtern bestätigen, dass etwa 20% von denen ganz genau wissen, welche Ergebnisse vom Gericht erwünscht sind und dementsprechend begutachten die dann auch. Man will ja wieder einen neuen Job! Der ist zwar nicht besonders lukrativ, aber je nach Fall relativ Öffentlichkeitswirksam und das bringt eventuell andere, richtig solvente Kunden.
Ja, so ähnlich sehe ich das auch.
Salva hat geschrieben:
Fr, 2. Nov. 2018, 22:34
Irgendetwas passt da nicht so recht und das fängt schon damit an, dass er einfach mal eben die Leiche eines ihm wohlbekannten Kindes in sein Auto verfrachtet und irgendwo verbuddelt. Einfach so, weil die ihm von jemanden quasi in die Hände gedrückt wurde. Sollte diese Geschichte tatsächlich stimmen, dann war der Überbringer/Mörder mit Sicherheit nicht Ulvi K. Meiner Meinung nach. Ich kann mir nun mal nicht vorstellen, dass Ulvi K. Peggy zunächst hetzt, sie erwürgt und dann mit Sack und Pack zu diesem Bushäuschen zurück schleppt.
Genau das meine ich. So kann man das beim besten Willen nicht annehmen. Vom Schlossberg aus hätte U.K. das Mädchen sogar nahezu quer durch den Ort tragen müssen, wenn ich das richtig sehe. Und überhaupt: Wenn er doch schon mal gestand... warum sollte er die Tat dann nicht auch so schildern, wie sie sich wirklich ereignet hatte? Die Annahme, dass er einerseits zwar der Täter ist... andererseits aber die Tatbegehung doch wiederum ganz anders gestand, als sie tatsächlich ablief... das macht absolut keinen Sinn.
Salva hat geschrieben:
Fr, 2. Nov. 2018, 22:34
Wie gesagt: wir wissen doch gar nicht, was Manuel Sch. wirklich ausgesagt hat. Das wenige, das der Öffentlichkeit erzählt wurde, kann jedenfalls längst nicht alles gewesen sein.
Hier mal im Wortlaut das, was bei der Pressekonferenz dazu gesagt wurde:

"Hierbei gab er an, am Tag des Verschwindens von Peggy mit seinem Audi 80 in Lichtenberg unterwegs gewesen zu sein, als ihn ein von ihm namentlich benannter Mann (...) angehalten haben soll. In einem Bushäuschen in der Poststraße, so gibt der Beschuldigte an, will er das leblose Mädchen von dem Mann übernommen haben. Manuel S. will noch versucht haben, das Mädchen zu beatmen. Er gibt weiter an, dass er das Opfer in eine rote Decke gewickelt, in den Kofferraum seines Fahrzeugs gelegt und dann in einem Waldstück in Thüringen, dem späteren Fundort, abgelegt habe. Weiter ergänzte er, dass er wenige Tage später den Schulranzen des Mädchens und deren Jacke bei sich zu Hause verbrannt habe."
Salva hat geschrieben:
Fr, 2. Nov. 2018, 22:34
Tatsache ist, dass sich die Schiene Tathergangshypothese der Polizei im Groben mit U.K.'s Aussage und die wiederum sich mit der von Manuel Sch. deckt.
Die Tathergangshypothese scheint mir ziemlich nach den Angaben des P.H. entwickelt worden zu sein. Bzw. hatte der ja ausgesagt, dass ihm bereits grob vorgegeben worden war, was er sagen solle, was U.K. ihm angeblich anvertraut habe. Dass das "Geständnis" des U.K. dann später sehr ähnlich ausfiel, verwundert mich angesichts dieser Vorgeschichte überhaupt nicht mehr.

Aber wie schon gesagt... dass sich dieses Geständnis von U.K. wiederum mit den jetzigen Angaben von M.S. deckt, kann ich gar nicht finden. Wenn man sich die oben zitierte Passage mal anschaut - wie würde sich erklären, wie, von wem und warum P.K. vom eigentlichen Tatort, dem Schlossberg, zum Bushäuschen verbracht wurde? Und warum M.S. sich so spontan bereit erklärt hätte, das getötete Kind verschwinden zu lassen?

Auch wenn M.S. sicherlich noch wesentlich mehr Angaben gemacht hat, die nicht bekanntgegeben wurden... bereits nach dem, was man von seiner Aussage kennt, passt das aus meiner Sicht hinten und vorne nicht.
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2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet

#394

Ungelesener Beitrag von Salva » Sa, 3. Nov. 2018, 04:44

Snoopy hat geschrieben:
Sa, 3. Nov. 2018, 02:10
Weißt du da Näheres? Ich glaube, er hatte nur irgendwas davon erzählt, sie fortgeschafft zu haben, oder?
Das ist in gewisser Hinsicht doch eine Tat, die damals noch nicht verjährt war.
Snoopy hat geschrieben:
Sa, 3. Nov. 2018, 02:10
Angeblich rückte er mit der Story am Vatertag heraus - das müsste der 24. Mai 2001 gewesen sein. Naja... das mit dem Suff wird dann wohl gestimmt haben...
Stimmt. Der 24. Mai 2001 war der Vatertag und das Saufgelage. Da hatte sich Manuel Sch. dahingehend geäußert, dass er Peggy's Leiche versteckt haben soll. Soweit ich mich erinnere, wurde Ulvi K. einen Tag zuvor zum ersten Mal verhört und einen Tag später, am 25. Mai, soll es diese seltsame Mail aus einem türkischen INetcafe gegeben haben.
Ich bin da aber nicht so Detailversessen wie andere, denn für mich gleicht der Fall nach wie vor der Suche nach der berühmten Nadel in einem riesigen Heuhaufen von dem ich gar nicht weiß, wo der sich überhaupt befinden soll. Diskussionen, wie z.B. über die genaue Lage des Briefkastens der Polizei am Bushäuschen wirst du mit mir leider nicht führen können. :)
Snoopy hat geschrieben:
Sa, 3. Nov. 2018, 02:10
Genau das meine ich. So kann man das beim besten Willen nicht annehmen. Vom Schlossberg aus hätte U.K. das Mädchen sogar nahezu quer durch den Ort tragen müssen, wenn ich das richtig sehe. Und überhaupt: Wenn er doch schon mal gestand... warum sollte er die Tat dann nicht auch so schildern, wie sie sich wirklich ereignet hatte? Die Annahme, dass er einerseits zwar der Täter ist... andererseits aber die Tatbegehung doch wiederum ganz anders gestand, als sie tatsächlich ablief... das macht absolut keinen Sinn.
Na ja... die Wege, die der oder die Täter damals gegangen sein sollen bzw. ein Manuel Sch. benutzt haben könnte, sind zunächst einmal reine Spekulationen. Nicht unbedingt unsinnig, aber eben nicht gesichert. Es wird dabei nämlich immer davon ausgegangen, dass die letzte Sichtung um 13:24 auch so stimmt und somit Ulvi K. tatsächlich Peggy's Mörder ist. Das kann man schön in einem anderen Forum beobachten, das sich dem Kampf gegen K. und dessen Unterstützerkreis verschrieben hat. Zum. weite Teile der Userschaft. Ich glaube, dass M. Sch. in das gleiche Horn bläst, in dem er heute genau diese Version erzählt und ebenfalls Ulvi K. belastet. Mutmaßlich. Warum? Weil er natürlich auch weiß, dass Ulvi K. nicht mehr verurteilt werden kann und somit ewig als inoffizieller Schuldiger dasteht und zudem darauf spekuliert, dass der echte "Komplize" nicht (mehr) in den Fokus der neuen Ermittlungen gerät. Es sei denn, die Soko fängt wirklich bei Null an und zwirbelt alles auseinander, was noch nicht entwirrt ist. Und dazu gehört nun mal auch das familiäre Umfeld und der pädophile Bekanntenkreis von Susanne K. Da die Ermittler und StA verlauten ließen, dass die Aussage von M. Sch. verifiziert bzw. falsifiziert werden muss, hoffe ich jedenfalls darauf.
Vielleicht ist der neu alte Verdächtige M . Sch. auch der Täter? Denn in der Regel ist es doch so, dass der Verbringer einer Leiche auch der Mörder ist. Das wäre jedenfalls plausibler als die aktuelle Version.
Snoopy hat geschrieben:
Sa, 3. Nov. 2018, 02:10
Die Tathergangshypothese scheint mir ziemlich nach den Angaben des P.H. entwickelt worden zu sein. Bzw. hatte der ja ausgesagt, dass ihm bereits grob vorgegeben worden war, was er sagen solle, was U.K. ihm angeblich anvertraut habe. Dass das "Geständnis" des U.K. dann später sehr ähnlich ausfiel, verwundert mich angesichts dieser Vorgeschichte überhaupt nicht mehr.
So sehe ich das auch. M. Sch. sagt das, was iwie zu Ulvi K. passt und der sagte damals das aus, was ihm vorgekaut wurde und schon hat sich an der Marschrichtung nichts geändert.
Snoopy hat geschrieben:
Sa, 3. Nov. 2018, 02:10
Aber wie schon gesagt... dass sich dieses Geständnis von U.K. wiederum mit den jetzigen Angaben von M.S. deckt, kann ich gar nicht finden. Wenn man sich die oben zitierte Passage mal anschaut - wie würde sich erklären, wie, von wem und warum P.K. vom eigentlichen Tatort, dem Schlossberg, zum Bushäuschen verbracht wurde?
Gegenfrage: wer sagt denn, dass der Schloßberg tatsächlich der Tatort war? Wie sollte sich diese Annahme vor allem heute nach M. Sch.'s Geständnis verifizieren lassen, wenn es schon damals keine überprüfbaren Beweise gab?
Snoopy hat geschrieben:
Sa, 3. Nov. 2018, 02:10
Und warum M.S. sich so spontan bereit erklärt hätte, das getötete Kind verschwinden zu lassen?
Beziehst du dich bei dieser Frage auf Ulvi K. als Mörder oder generell?
Es gibt keinerlei Beweise, dass Ulvi K. und Manuel Sch. derart dicke Freunde waren, dass einer ein Mordopfer des anderen wie selbstverständlich verschwinden lassen würde und das auch noch von der Straße weg. Vielleicht wäre ein Ulvi K. dumm genug dafür gewesen, wenn er die Möglichkeit dazu gehabt hätte. Aber ein Manuel Sch.? Eventuell ins Gefängnis wandern für einen Kerl, dessen Grinsgesicht nur noch nervte? Never. Manuel Sch. hatte zuviel zu verlieren, um sich für Ulvi K. verurteilen zu lassen, aber womöglich nicht soviel, um das nicht für einen anderen "Freund" zu riskieren. Oder wesentlich mehr, wenn er nicht geholfen hätte?
Snoopy hat geschrieben:
Sa, 3. Nov. 2018, 02:10
Auch wenn M.S. sicherlich noch wesentlich mehr Angaben gemacht hat, die nicht bekanntgegeben wurden... bereits nach dem, was man von seiner Aussage kennt, passt das aus meiner Sicht hinten und vorne nicht.
Gut. Lassen wir das mal so stehen. Was hat Manuel Sch.erreicht, wenn die Ermittler mit dieser Spur nicht weiterkommen? Genau. Einen TV, der nicht mehr verurteilt werden kann und einer, dem man den Mord nicht nachweisen kann. Das Ende wäre dann wie jenes z.B. im Fall Wörz: zwei ganz heiße Kandidaten, aber keiner von denen ist zu überführen. Akte zu und das war's. Es sei denn, die Polizei sondiert auch den Weg, den der Unterstützerkreis um Frau Rödel geht und der führt offenbar in eine Richtung, dessen Ziel überhaupt niemand kennen will. Man darf mancherorts erst gar nicht laut darüber nachdenken, geschweige denn darüber philosophieren und wenn dieser Weg noch weiter in Richtung Osten verläuft, schwindet mit Sicherheit auch der Wille zur lückenlosen Aufklärung. Wir werden ja sehen.
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#395

Ungelesener Beitrag von Snoopy » Sa, 3. Nov. 2018, 14:28

Salva hat geschrieben:
Sa, 3. Nov. 2018, 04:44
Snoopy hat geschrieben:
Sa, 3. Nov. 2018, 02:10
Weißt du da Näheres? Ich glaube, er hatte nur irgendwas davon erzählt, sie fortgeschafft zu haben, oder?
Das ist in gewisser Hinsicht doch eine Tat, die damals noch nicht verjährt war.
Ja, klar. Ich dachte nur, es sei vielleicht (ggf. inoffiziell) noch etwas mehr bekannt. Bei diesen ganzen Lichtenberger Insider-Geschichten kennst du dich vermutlich wesentlich besser aus als ich...
Salva hat geschrieben:
Sa, 3. Nov. 2018, 04:44
Na ja... die Wege, die der oder die Täter damals gegangen sein sollen bzw. ein Manuel Sch. benutzt haben könnte, sind zunächst einmal reine Spekulationen. Nicht unbedingt unsinnig, aber eben nicht gesichert. Es wird dabei nämlich immer davon ausgegangen, dass die letzte Sichtung um 13:24 auch so stimmt und somit Ulvi K. tatsächlich Peggy's Mörder ist.
Diese Sichtung halte ich allerdings auch für die letzte wirklich sichere. Was ja nicht heißt, dass einige der späteren Sichtungen nicht doch zutreffen könnten. Und für mich besagt das auch überhaupt nicht, dass U.K. tatsächlich der Mörder ist. Warum denn?

P.K. war immerhin schon kurz vor ihrem Zuhause, als sie mittags zuletzt gesehen wurde. Ich halte es also sogar für sehr wahrscheinlich, dass sie auch dort angekommen ist. Ganz ehrlich - diese Theorie, sie sei unmittelbar darauf ganz plötzlich vor U.K. den Schlossberg hoch geflüchtet - also geradewegs aus der Sicherheit des Ortes fort -, und er mit seinem Übergewicht sei wie der Blitz hinterher gesaust und habe sie auch noch eingeholt, fand ich schon immer abwegig. Zumal ich auch U.K.s Geständnis bezüglich des sexuellen Missbrauchs an P.K. nicht für besonders glaubhaft halte, und dementsprechend bezweifle, dass er überhaupt ein Motiv gehabt hätte, sie zum Schweigen bringen zu wollen. Aber von dieser Variante ist nach dem Freispruch ja sowieso nicht mehr auszugehen. Rein theoretisch wäre sie nicht völlig ausgeschlossen... aber mehr auch nicht. Und wenn man also diese unwahrscheinliche Annahme außen vor lässt: Was sollte P.K. am hellichten Tag mitten im Ort auf den wenigen Metern bis zu ihrem Wohnhaus denn sonst noch zugestoßen sein? Wie wahrscheinlich ist das?
Salva hat geschrieben:
Sa, 3. Nov. 2018, 04:44
Ich glaube, dass M. Sch. in das gleiche Horn bläst, in dem er heute genau diese Version erzählt und ebenfalls Ulvi K. belastet. Mutmaßlich. Warum? Weil er natürlich auch weiß, dass Ulvi K. nicht mehr verurteilt werden kann und somit ewig als inoffizieller Schuldiger dasteht und zudem darauf spekuliert, dass der echte "Komplize" nicht (mehr) in den Fokus der neuen Ermittlungen gerät.
Kann gut sein, dass M.S. U.K. belastet. Aber das macht für mich eben nicht U.K. wieder verdächtiger... sondern eher M.S. unglaubwürdig.
Salva hat geschrieben:
Sa, 3. Nov. 2018, 04:44
Vielleicht ist der neu alte Verdächtige M . Sch. auch der Täter? Denn in der Regel ist es doch so, dass der Verbringer einer Leiche auch der Mörder ist. Das wäre jedenfalls plausibler als die aktuelle Version.
Natürlich, das wäre eine äußerst naheliegende Variante. Und das sehen die Ermittler ja wohl auch so. Nicht umsonst wird gegen M.S. wegen der Verdachts des Mordes ermittelt.
Salva hat geschrieben:
Sa, 3. Nov. 2018, 04:44
Gegenfrage: wer sagt denn, dass der Schloßberg tatsächlich der Tatort war? Wie sollte sich diese Annahme vor allem heute nach M. Sch.'s Geständnis verifizieren lassen, wenn es schon damals keine überprüfbaren Beweise gab?
Naja, das hatte ich ja erklärt: Es macht überhaupt keinen Sinn, anzunehmen, dass U.K. die Tat damals gestanden hat... aber dabei dann doch wieder gravierend falsche Angaben machte.

Im Übrigen glaube ich auch, dass man ihm damit auch intellektuell viel zu viel zutrauen würde. Angesichts seiner geistigen Behinderung halte ich es allein schon für sehr unplausibel, dass er es trotz des Vernehmungsdrucks und aller polizeilichen Tricks und Taktiken ein Jahr lang geschafft haben soll, die von ihm begangene Tat konstant zu leugnen. Ich denke, er hätte sich schon wesentlich eher mal aufs Glatteis führen lassen und sich verplappert.

Aber wenn er dann eben doch gesteht... dann soll er auch gleichzeitig noch wieder irgendwelche Hintergedanken dabei gehegt haben und eine andere, nicht der Wahrheit entsprechende Geständnisversion erfunden haben? Warum und wie denn, bitteschön? U.K. war ja nun mal kein ausgebuffter und mit allen Wassern gewaschener Ganove ... sondern ein als gutmütig und "nicht sehr helle" bekannter geistig behinderter junger Mann mit einem IQ von <70...
Salva hat geschrieben:
Sa, 3. Nov. 2018, 04:44
Snoopy hat geschrieben:
Sa, 3. Nov. 2018, 02:10
Und warum M.S. sich so spontan bereit erklärt hätte, das getötete Kind verschwinden zu lassen?
Beziehst du dich bei dieser Frage auf Ulvi K. als Mörder oder generell?
In diesem Fall bezog ich mich auf U.K. - eben unter der rein theoretischen Annahme, dass er der Täter sei. Was ich aber tatsächlich aus den genannten Gründen stark bezweifle.
Salva hat geschrieben:
Sa, 3. Nov. 2018, 04:44
Es gibt keinerlei Beweise, dass Ulvi K. und Manuel Sch. derart dicke Freunde waren, dass einer ein Mordopfer des anderen wie selbstverständlich verschwinden lassen würde und das auch noch von der Straße weg. Vielleicht wäre ein Ulvi K. dumm genug dafür gewesen, wenn er die Möglichkeit dazu gehabt hätte. Aber ein Manuel Sch.? Eventuell ins Gefängnis wandern für einen Kerl, dessen Grinsgesicht nur noch nervte? Never. Manuel Sch. hatte zuviel zu verlieren, um sich für Ulvi K. verurteilen zu lassen, aber womöglich nicht soviel, um das nicht für einen anderen "Freund" zu riskieren. Oder wesentlich mehr, wenn er nicht geholfen hätte?
Ja - ganz genau. Allerdings ändert sich die Schlussfolgerung für mich auch nicht wesentlich, wenn man davon ausgeht, dass M.S. angegeben habe, eine andere Person habe ihn zufällig beim Vorbeifahren angehalten und ihn dazu bewegt, das tote Mädchen fortzubringen. Das ist einfach nicht plausibel. Allein schon aufgrund dieses angeblichen Zufalls an sich. Und dann wäre man in so einem Moment doch auch total geschockt, hätte panische Angst, mit der Leiche gesehen, erwischt und des Mordes verdächtigt zu werden - was für ein besonderes Motiv müsste da vorliegen, dass man sich in dieser Situation spontan dazu entschließt, einem Mörder so aktiv bei der Vertuschung seiner Tat zu helfen, und ihn auch in der Folgezeit konsequent zu decken?
Salva hat geschrieben:
Sa, 3. Nov. 2018, 04:44
Was hat Manuel Sch.erreicht, wenn die Ermittler mit dieser Spur nicht weiterkommen? Genau. Einen TV, der nicht mehr verurteilt werden kann und einer, dem man den Mord nicht nachweisen kann.
Ja - wenn die Ermittler nicht weiterkommen. Aber wo sie jetzt schon mal so weit sind, bin ich momentan auch einigermaßen optimistisch, dass sie nicht unbedingt auf die Angaben von M.S. angewiesen sind, um herausfinden zu können, was sich damals wirklich abgespielt hat.

Dabei fällt mir gerade noch eine juristische Frage ein: Klar, wegen Mordes verurteilt werden könnte U.K. sehr wahrscheinlich nicht mehr. Aber könnte nicht dennoch ein Ermittlungsverfahren gegen ihn eingeleitet werden? Das würde für mich eigentlich Sinn machen... denn schließlich geht es ja einfach auch darum, eine Tat aufzuklären zu wollen - selbst wenn der Täter nicht mehr bestraft werden kann. Und wenn dem so wäre... dann könnte man aus der Tatsache, dass momentan nur gegen eine Person ermittelt wird, gar nicht den Schluss ziehen, dass die von M.S. beschuldigte Person dann wohl der vor weiterer Strafverfolgung ohnehin geschützte U.K. sein müsse...
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2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet

#396

Ungelesener Beitrag von Salva » Sa, 3. Nov. 2018, 19:24

Snoopy hat geschrieben:
Sa, 3. Nov. 2018, 14:28
Ja, klar. Ich dachte nur, es sei vielleicht (ggf. inoffiziell) noch etwas mehr bekannt. Bei diesen ganzen Lichtenberger Insider-Geschichten kennst du dich vermutlich wesentlich besser aus als ich...
Von diesen "Insider-Geschichten" kenne ich wahrscheinlich nicht viel mehr als das, was unter vorgehaltener Hand erzählt wird. Es gibt in diesem Fall, ebenso wie im Fall Andreas Darsow, zwei völlig unterschiedliche Tätergruppen und Tathergangstheorien. Die eine ist eben offiziell und wird deshalb als glaubwürgig eingestuft, während die andere eher im Bereich der VT angesiedelt wird. Zu welchem Ergebnis die offizielle Version führte, ist ja bekannt. Es sollte deshalb auch mal die andere Version eingehend überprüft werden.
Snoopy hat geschrieben:
Sa, 3. Nov. 2018, 14:28
Diese Sichtung halte ich allerdings auch für die letzte wirklich sichere. Was ja nicht heißt, dass einige der späteren Sichtungen nicht doch zutreffen könnten.
Warum sollte die letzte Sichtung um 13:24 gesichert sein bzw. für wen gilt die denn als gesichert?
Snoopy hat geschrieben:
Sa, 3. Nov. 2018, 14:28
Und für mich besagt das auch überhaupt nicht, dass U.K. tatsächlich der Mörder ist. Warum denn?
Meine Aussage dazu war eher generell und nicht speziell auf dich bezogen. Andere lassen niemand außer Ulvi K. als Mörder zu.
Snoopy hat geschrieben:
Sa, 3. Nov. 2018, 14:28
Rein theoretisch wäre sie nicht völlig ausgeschlossen... aber mehr auch nicht. Und wenn man also diese unwahrscheinliche Annahme außen vor lässt: Was sollte P.K. am hellichten Tag mitten im Ort auf den wenigen Metern bis zu ihrem Wohnhaus denn sonst noch zugestoßen sein? Wie wahrscheinlich ist das?
Das ist DIE Frage schlechthin. Glaubt man den Erkenntnissen der Frau Rödel und den Aussagen der Zeugen
die ganz genau wissen, dass sie Peggy an diesem 7.5.2001 noch am Nachmittag, ja sogar abends mit ihrem Roller gesehen haben, was sie 2014 vor einem Wiederaufnahme-Gericht noch einmal sehr glaubhaft bekräftigt hatten.
Quelle: Rödel/Facebook

ist alles offen. Kommt eben darauf an, was man glauben will.
Interessant wäre zu wissen, inwieweit die Alibis der Figuren aus Peggy's Umfeld tatsächlich hieb- und stichfest gewesen sind, denn im Fall Manuel Sch. hatten sich die Ermittler offenbar geirrt. Erst dann könnte man Theorien aufstellen, die auch einen anderen TV zulassen würden. So sehe ich das zumindestens.

Hier mal die Timelines von Ulvi K. und Peggy von der Seite ulvi-kulac.de. Ich wüsste nicht, wann der Tatablauf und die Verbringung stattgefunden haben sollte, wie es derzeit im Raum steht:

Tagesablauf des Ulvi Kulac am 7.Mai 2001
(erstellt am 15.1.2002 durch KPI Hof Ermittler KHK B. und KHK L.)

11.00 Uhr
steht Ulvi auf

12.30 Uhr
trifft er in der Schloßklause ein und isst zusammen mit seinen Eltern

Mittag

13.15/13.30 Uhr
verlässt er die Schlossklause und bringt K. Essen vorbei

13.40-15.30 Uhr
hilft Ulvi Dieter T. beim Holzschlichten

15.40-16.00 Uhr
kehrt Ulvi zu seinen Eltern in die Schloßklause zurück

16.15 Uhr
Fahrt mit seinen Eltern zur Schwester Heike nach Issigau

17.15 Uhr
wieder zu Hause, stylt sich, um später nach Naila zu trampen

18.00-18.15 Uhr
Ulvi trampt nach Naila, wird vom ehem. Bürgermeister mitgenommen

18.30 Uhr
geht in die Gaststätte „Zur Bank“ in Naila

19.00 Uhr
geht ins China-Restaurant „Goldenes Glück“ und isst dort

20.30 Uhr
kehrt er in die Gaststätte „Zur Bank“ zurück

19/20.30 Uhr
wird Ulvi von seinem Vater in der Gaststätte „Zur Bank“ gesucht, er findet ihn aber nicht.

21/21.30 Uhr
verlässt Ulvi die Gaststätte und trampt nach Lichtenberg zurück

22.00 Uhr
geht er noch in die Gaststätte „Zwick“ in Lichtenberg und hält sich dort bis ca. 22.15/22.30 Uhr auf

22.30 Uhr
Rückkehr nach Hause

Aufenthalt von Peggy am Tag des Verschwindens
(erstellt durch KPI Hof vom 30.5.2001)

7.30 Uhr
Lebensmittelgeschäft, kauft Käsestange, Caprisonne, 2 Lutscher

7.30 Uhr
Marktplatz Henri-Marteau-Platz (Sparkasse), Herr H. sieht sie laufen

8-12.45 Uhr
Schule

13.05 Uhr
Schulstraße, Hausmeisterin R. sieht Peggy mit D. beim Verlassen der Schule, beide laufen (trödeln) Sportplatzweg in Richtung Nailaer Straße, Peggy mit Schulkoffer

13.15 Uhr
Nailaer Straße bei Anwesen Kofer, Frau G. sieht Peggy und D. dort! Danach sieht Frau R. nur die Peggy in Höhe Friedhof mit Ranzen und Stofftier Richtung Marteau-Platz alleine laufen

13.20 Uhr
Raiffeisenbank, Marteau-Platz sieht H. vom Schulbus aus die Peggy laufen

ca. 14.45 Uhr
wird Peggy an der Bäckerei, Marteau-Platz, gesehen

15.30/15.45 Uhr
Marktplatz, Nähe Rathaus, R. hat Peggy dort mit Sicherheit gesehen ohne Ranzen

16/17 Uhr
Marteau-Platz, Telefonzelle, Peggy spielte mit F. am Parkplatz Feuerwehrhaus, Peggy spielte mit F. Peggy holte Spielzeugauto

18.30/18.45 Uhr
Sperberweg-Carlsgrüner Weg R. und G. haben Peggy mit ihrem City-Roller gesehen.

Alle Zeugen sind bereit, ihre Aussage zu beeiden.

Inwiefern ein geistig behinderter Ulvi K. glaubwürdige Aussagen treffen kann, ist wirklich schwer zu beurteilen. Dazu müsste man ihn schon persönlich gut kennen. Prof. Kröber ging in seinem psychiatrischen und aussagepsychologischen Gutachten bekanntlich aber davon aus, dass die Angaben von Ulvi K. erlebnisbegründet gewesen sind. Allerdings wusste er zu diesem Zeitpunkt nicht, dass K. von den Ermittlern anhand einer Tathergangshypothese befragt wurde und somit eine Suggestion nicht ausgeschlossen werden konnte. Dass K. mit u.a. mit falschen Tatsachen konfrontiert wurde (Peggy's Blut an seiner leidung), ist unbestritten und das zeigt mir, dass Ulvi K.'s "Dummheit" von den Ermittlern ausgenutzt wurde.

Das Vernehmungskonzept der Soko Peggy 2
Nach Gesprächen von Geier mit seinen Ermittlerkollegen wird der Münchner Profiler Horn mit der Erstellung einer sog. Tathergangshypothese beauftragt. Dass ihm nicht alle notwenigen Unterlagen übergeben wurden und sich Geier voll auf Ulvi als den Täter festgelegt hatte, konnte Horn nicht ahnen.

Auch konnte Horn nicht wissen, dass der Kleinkriminelle und ehemalige V-Mann der Polizei seine Aussage wahrheitswidrig zu Protokoll gab, Ulvi habe ihm den Mord an Peggy gestanden.
Bild
Bild

Schön herauszulesen ist die vernehmungstaktische Ineinflussnahme auf den Tatverdächtigen, die bei Ulvi K. besonders gewirkt haben dürfte.
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2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet

#397

Ungelesener Beitrag von Salva » Sa, 3. Nov. 2018, 20:27

@Snoopy
Einfach nur mal lesen, falls du das noch nicht kennen solltest:
Das komplette Interview zu Peggy Knobloch, NSU und Sachsensumpf mit Wolfgang Eggert
Wenn du das Unmögliche ausgeschlossen hast, dann ist das, was übrig bleibt, die Wahrheit, wie unwahrscheinlich sie auch ist.
(Sir Arthur Conan Doyle)

:)
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#398

Ungelesener Beitrag von Snoopy » So, 4. Nov. 2018, 10:15

Salva hat geschrieben:
Sa, 3. Nov. 2018, 19:24
Von diesen "Insider-Geschichten" kenne ich wahrscheinlich nicht viel mehr als das, was unter vorgehaltener Hand erzählt wird.
Na siehst du, dann kennst du mehr als ich :)! Mir persönlich ist nicht mehr darüber bekannt als das, was auch über die Medien zugänglich ist. Aber das reicht eigentlich auch schon, um einen komplett zu verwirren. Ich weiß halt nicht so recht, was ich von diesen ganzen Spekulationen halten soll. Einerseits neige ich eher dazu, "abseitige" Theorien eben auch für sehr unwahrscheinlich zu halten. Und andererseits könnte natürlich auch mal an einem recht phantastisch anmutenden Verdacht etwas dran sein. Schwierig...
Salva hat geschrieben:
Sa, 3. Nov. 2018, 19:24
Warum sollte die letzte Sichtung um 13:24 gesichert sein bzw. für wen gilt die denn als gesichert?
Weil die eben, soweit ich mich erinnere, zeitlich gut passt, zu den anderen Zeugenaussagen passt, die Zeugin sich sehr sicher darüber ist, sie schlüssige Angaben dazu gemacht hat etc..

Ich glaube auch, es gibt eigentlich niemanden, der diese Sichtung ernsthaft bezweifelt, oder?
Salva hat geschrieben:
Sa, 3. Nov. 2018, 19:24
Meine Aussage dazu war eher generell und nicht speziell auf dich bezogen. Andere lassen niemand außer Ulvi K. als Mörder zu.
Ach so. Da hast du allerdings recht.
Salva hat geschrieben:
Sa, 3. Nov. 2018, 19:24
Snoopy hat geschrieben:
Sa, 3. Nov. 2018, 14:28
Rein theoretisch wäre sie nicht völlig ausgeschlossen... aber mehr auch nicht. Und wenn man also diese unwahrscheinliche Annahme außen vor lässt: Was sollte P.K. am hellichten Tag mitten im Ort auf den wenigen Metern bis zu ihrem Wohnhaus denn sonst noch zugestoßen sein? Wie wahrscheinlich ist das?
Das ist DIE Frage schlechthin. Glaubt man den Erkenntnissen der Frau Rödel und den Aussagen der Zeugen
die ganz genau wissen, dass sie Peggy an diesem 7.5.2001 noch am Nachmittag, ja sogar abends mit ihrem Roller gesehen haben, was sie 2014 vor einem Wiederaufnahme-Gericht noch einmal sehr glaubhaft bekräftigt hatten.
Quelle: Rödel/Facebook

ist alles offen. Kommt eben darauf an, was man glauben will.
Interessant wäre zu wissen, inwieweit die Alibis der Figuren aus Peggy's Umfeld tatsächlich hieb- und stichfest gewesen sind, denn im Fall Manuel Sch. hatten sich die Ermittler offenbar geirrt. Erst dann könnte man Theorien aufstellen, die auch einen anderen TV zulassen würden. So sehe ich das zumindestens.
Stimmt... es wäre natürlich ein Riesenvorteil, wenn man herausfinden könnte, wann P.K. tatsächlich zuletzt gesehen wurde. Aber das ist eben unrealistisch, fürchte ich. Dafür wirken zu viele Faktoren auf das Gedächtnis ein, man verwechselt Tage und Begebenheiten, vermischt verschiedene Ereignisse, je länger man darüber nachdenkt, desto mehr verändert sich die Erinnerung... usw.. Das Gehirn ist nun mal eben keine Festplatte.
Salva hat geschrieben:
Sa, 3. Nov. 2018, 19:24
Hier mal die Timelines von Ulvi K. und Peggy
Ok - nur nach der Bewertung der Behörden sehen diese Tagesabläufe nun mal etwas anders aus. Nichtsdestotrotz finde ich aber die Informationen, die die BI über diesen Fall zusammengetragen und öffentlich zugänglich gemacht hat, auch zu einem großen Teil sehr interessant und nützlich.

---------------------------

Nochmal zum aktuellen Geständnis von M.S. - der Bushäuschen-Geschichte. Was mich daran stört, ist Folgendes:
  • Es ist unwahrscheinlich, dass die Person, die sich mit der toten P.K. im Bushäuschen befand, spontan eine zufällig vorbeifahrende Person um Hilfe bei der Verbringung bitten würde, da hierbei die Gefahr viel zu groß wäre, dass die angesprochene Person ganz normal reagieren und umgehend den Notarzt sowie die Polizei informieren würde.
  • Es ist unwahrscheinlich, dass eine auf diese Weise spontan mit einem zu Tode gekommenen kleinen Mädchen konfrontierte Person sich ebenso spontan dazu entschließt, aktiv dabei zu helfen, die Leiche fortzuschaffen, die Tat zu vertuschen und den Täter zu decken.
  • Es ist unwahrscheinlich, dass mit M.S. zufällig gerade die richtige Person zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort vorbeifuhr und dann spontan angehalten wurde, um bei der Verbringung von P.K. zu helfen.
  • Es ist unwahrscheinlich, dass ein im Ort gelegenes Bushäuschen mitten am Tag als Zwischenablageort für eine getötete Person genutzt wird. Ganz egal, wo sie zu Tode gekommen ist! Denn zum Bushäuschen gelangt sein kann sie kaum, indem sie getragen wurde. Das würde niemand machen. Aller Wahrscheinlichkeit nach müsste sie also in einem Auto hintransportiert worden sein. Wenn sie sich aber schon mal in einem Auto befände, würde die Person, die die Leiche loswerden möchte, doch wohl kaum das Risiko eingehen und sie noch einmal an einen viel unsicheren und entdeckungsträchtigeren Ort umladen... und dann auch noch eine andere Person bitten, bei der Entsorgung zu helfen. Man hätte die Leiche vielmehr im Auto belassen und sie gleich und ohne weitere Zeugen zu involvieren direkt an einen möglichst abgelegenen Ort verbracht.
  • Die einzige plausible Möglichkeit, die mir einfällt, warum sich das tote Kind überhaupt im Bushäuschen befunden haben soll, wäre demnach, dass es genau dort auch gestorben ist. Und nur dann - wenn der Tod des Mädchens gerade erst eingetreten war - würden im Übrigen auch die Wiederbelebungsversuche Sinn machen, von denen M.S. berichtet hatte. Diese Option ist aber wiederum aufgrund der Tageszeit und der Öffentlichkeit des Ortes unwahrscheinlich. Es wäre kaum unbemerkt geblieben, wenn an diesem Bushäuschen am hellichten Tag ein Kind zu Tode gekommen wäre.
Insofern verwundert es mich wirklich nicht, dass die Ermittler diesem Geständnis mit Skepsis begegnen und es genauestens überprüfen...
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2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet

#399

Ungelesener Beitrag von Salva » So, 4. Nov. 2018, 18:03

Snoopy hat geschrieben:
So, 4. Nov. 2018, 10:15
Na siehst du, dann kennst du mehr als ich :)! Mir persönlich ist nicht mehr darüber bekannt als das, was auch über die Medien zugänglich ist. Aber das reicht eigentlich auch schon, um einen komplett zu verwirren. Ich weiß halt nicht so recht, was ich von diesen ganzen Spekulationen halten soll. Einerseits neige ich eher dazu, "abseitige" Theorien eben auch für sehr unwahrscheinlich zu halten. Und andererseits könnte natürlich auch mal an einem recht phantastisch anmutenden Verdacht etwas dran sein. Schwierig...
Was ist z.B. an der Theorie so abseitig, unwahrscheinlich oder phantastisch, dass Peggy von einem oder mehreren Personen aus dem nachweislich pädophilen Umfeld der Mutter immer wieder missbraucht und am Ende sogar ermordet wurde? Oder: Warum ist die Ulvi K.- Theorie der Polizei und Justiz glaubhafter? Weil das nun mal die offizielle Darstellung der damaligen Ereignisse war? Trotz aller Ungereimtheiten, mangelnder Spuren und Beweise?
Snoopy hat geschrieben:
So, 4. Nov. 2018, 10:15
Weil die eben, soweit ich mich erinnere, zeitlich gut passt, zu den anderen Zeugenaussagen passt, die Zeugin sich sehr sicher darüber ist, sie schlüssige Angaben dazu gemacht hat etc..

Ich glaube auch, es gibt eigentlich niemanden, der diese Sichtung ernsthaft bezweifelt, oder?
Sorry, die Frage hätte lauten sollen:
Warum sollte die Sichtung um 13:24 die letzte gesicherte sein bzw. für wen gilt die denn als gesichert?
Snoopy hat geschrieben:
So, 4. Nov. 2018, 10:15
Salva hat geschrieben: ↑
Sa 3. Nov 2018, 19:24
Hier mal die Timelines von Ulvi K. und Peggy

Ok - nur nach der Bewertung der Behörden sehen diese Tagesabläufe nun mal etwas anders aus. Nichtsdestotrotz finde ich aber die Informationen, die die BI über diesen Fall zusammengetragen und öffentlich zugänglich gemacht hat, auch zu einem großen Teil sehr interessant und nützlich.
Eben und ganz genau! Aber diese Infos der BI werden per se schon ausgeschlossen und tabuisiert, was nicht zuletzt auch mit der Art und Weise zusammenhängt, wie die sich nach Außen darstellt.

Was die Timelines der Polizei betreffen: zwar fehlt da noch der eine oder andere Eintrag (z.B. der Junge, der die Übergabe gesehen haben und die 110 angerufen haben will, die Sichtung von Ulvi K. durch Manuel Sch.'s Mutter und K.'s Aussage über die "Rentner-Bank"), ich würde aber zu gerne wissen, wo in dieser Zeitleiste Manuel Sch. seine Version eingebaut hat.
Snoopy hat geschrieben:
So, 4. Nov. 2018, 10:15
Nochmal zum aktuellen Geständnis von M.S. - der Bushäuschen-Geschichte. Was mich daran stört, ist Folgendes: [...]
Sehe ich ganz genau so. Vor allem vor dem Hintergrund, dass Manuel Sch. und Ulvi K. längst nicht die dicken Freunde gewesen sind wie immer unterstellt wird. Manuel Sch. konnte den Ulvi nicht mehr ausstehen, warum sollte er ihm also aus der Klemme helfen? Dazu noch an so einem Ort? Eine Zeitangabe kennen wir ja leider nicht.
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#400

Ungelesener Beitrag von schimmel-reiter » So, 4. Nov. 2018, 18:44

Salva hat geschrieben:
So, 4. Nov. 2018, 18:03
Eben und ganz genau! Aber diese Infos der BI werden per se schon ausgeschlossen und tabuisiert, was nicht zuletzt auch mit der Art und Weise zusammenhängt, wie die sich nach Außen darstellt.
Einspruch: Die Infos sind keine BI Infos, es sind Ermittlungsergebnisse vor der BI Zeit. Die durch die BI, nur zusammen gefasst, nach vorn gebracht wurden.

Für mich ist diese ganze Nummer mit M.S eine schräge Münchhausen Geschichte. Darum warte ich ab was noch kommt. Oder frage, wenn es passt, ihn selber. ;)
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#401

Ungelesener Beitrag von Salva » So, 4. Nov. 2018, 18:50

schimmel-reiter hat geschrieben:
So, 4. Nov. 2018, 18:44
Einspruch: Die Infos sind keine BI Infos, es sind Ermittlungsergebnisse vor der BI Zeit.
Zwar nicht ausschließlich, aber größtenteils ja.
schimmel-reiter hat geschrieben:
So, 4. Nov. 2018, 18:44
Die durch die BI, nur zusammen gefasst, nach vorn gebracht wurden.
Darum geht's: zusammengefasst und nach vorne gebracht durch die BI und da die Behörden nun mal nicht darüber sprechen, bleibt eben nur noch die Rödelsche Initiative.
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#402

Ungelesener Beitrag von loraflora » Di, 4. Dez. 2018, 14:39

Bild
Das Lichtenberger Bushäuschen spielt im Fall Peggy eine zentrale Rolle. Fotos: Matthias Hoch

Lichtenberg
09.11.2018
Schicksal

Ortsbesuch in Lichtenberg: Peggys langer Schatten
Als die neunjährige Peggy 2001 verschwindet, verändert sich für die Bewohner Lichtenbergs fast alles. Sie werden zu Statisten in einem mysteriösen Kriminalfall. Wie geht es ihnen heute?
Jemand muss die Polizei gerufen haben. Ein junger Mann in Uniform lässt das Fenster seines Dienstautos herunter: "Was machen Sie hier?" "Wir sind von der Zeitung. Wir schreiben über Lichtenberg." "Wahrscheinlich über die Höllentalbrücke, oder?" Sein Gesicht verrät nicht, ob er sich lustig macht über die Besucher.


Weiter ► https://www.infranken.de/regional/hof/o ... 56,3839026
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#403

Ungelesener Beitrag von loraflora » Mi, 5. Dez. 2018, 07:59

Zitate aus obigem Artikel:

Sie haben ihre eigenen Theorien. Ihr Vertrauen in die Polizei haben sie verloren.
Es gibt Lichtenberger, die Ulvi immer für den Mörder hielten. Und es gibt Lichtenberger, die Ulvi immer für das Opfer einer Verschwörung hielten.
"Diese Frage hat unsere Stadt gespalten", sagt Bürgermeister Knüppel. Die Schuld dafür gibt er auch der Polizei: "Es wurde schlampig ermittelt. Man hatte ständig das Gefühl, es werde etwas vertuscht."
"Am Badesee hat sie mich angesprochen", sagt Norbert Rank. Irgendwie anzüglich - so kam es ihm vor. Er hat sich seinen Reim darauf gemacht: "Ich glaube, dass mit der Peggy Geld gemacht worden ist." Beweise dafür hat er nicht.



Daß derart kritische Meinungen - gleichgültig ob man diese nun teilen oder ablehnen mag - noch öffentlich geäußert werden können, überrascht mich am meisten, denn jegliche Kritik an den Herrschenden und ihren ausführenden Organen fiel längst deren universeller Deutungshoheit zum Opfer und gilt als eine Art »Meinungsverbrechen« wie wir es von George Orwell kennen.
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#404

Ungelesener Beitrag von Salva » Mi, 5. Dez. 2018, 23:06

loraflora hat geschrieben:
Mi, 5. Dez. 2018, 07:59
Daß derart kritische Meinungen - gleichgültig ob man diese nun teilen oder ablehnen mag - noch öffentlich geäußert werden können, überrascht mich am meisten, denn jegliche Kritik an den Herrschenden und ihren ausführenden Organen fiel längst deren universeller Deutungshoheit zum Opfer und gilt als eine Art »Meinungsverbrechen« wie wir es von George Orwell kennen.
Wieso nicht? Die nimmt doch eh niemand ernst. Vor allem jene Menschen nicht, die nach wie vor an Ulvi K.'s Schuld glauben.
Eine Tatsache können aber selbst die Linientreusten nicht abstreiten: hätte die SOKO II den Manuel Sch. wirklich überprüft, wäre sein Alibi bzw. Timeline schon damals geplatzt. Und zur Rödel'schen BI: so ganz einig sind sich die Damen und Herren dort offensichtlich auch nicht (gewesen). Einerseits der Manuel Sch.- Verdacht, andererseits die Türkei- Theorie. Allerdings kennen wir deren Timeline der Ereignisse nicht. Klar... würden die alles einigermaßen glaubhaft erzählen wollen, ginge das wohl kaum unter Nennung von Namen und dann würde es Klagen hageln. Eine Tatsache, die sich natürlich die Ulvi- Gegner zu Nutze machen.
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#405

Ungelesener Beitrag von loraflora » Di, 11. Dez. 2018, 18:08

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Oberstaatsanwalt Herbert Potzel (links) und der Sprecher des Polizeipräsidiums Oberfranken, Jürgen Stadter, bei der Pressekonferenz zu den neuen Erkenntnissen im Mordfall Peggy. Foto: Otto Lapp

red, 11.12.2018 - 17:04 Uhr https://www.nordbayerischer-kurier.de/i ... eb840.html



Durchbruch nach mehr als 15 Jahren: Ist Peggys Mörder endlich gefunden?


Ist Peggys Mörder nach mehr als 15 Jahren endlich gefunden? Die Polizei hat am Montag den 41 Jahre alten Manuel S. festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erging Haftbefehl wegen Mordes gegen den 41-Jährigen.
Wie die Polizei am Nachmittag mitteilte, erließ der Ermittlungsrichter jetzt gegen den 41-jährigen Tatverdächtigen Haftbefehl. Kriminalbeamte hatten ihn bereits am Montag festgenommen.


Weiterlesen: https://www.infranken.de/regional/hof/f ... 56,3909603




Ermittlungen im Fall Peggy – Tatverdächtiger in Untersuchungshaft


LKR. HOF / LKR. WUNSIEDEL. Im Zuge der Ermittlungen der Sonderkommission (SOKO) Peggy bei der Kriminalpolizei Bayreuth und der Staatsanwaltschaft Bayreuth erließ der Ermittlungsrichter jetzt gegen den 41-jährigen Tatverdächtigen Haftbefehl. Kriminalbeamte nahmen den Mann am Montag fest. Der Tatverdächtige hat keine Angaben gemacht, den Tatvorwurf aber durch seinen Verteidiger bestreiten lassen. Der Beschuldigte befindet sich nun in einer Justizvollzugsanstalt.

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Oberfranken und der Staatsanwaltschaft Bayreuth

Die Ermittlungserkenntnisse aus den Untersuchungen am Fundort der sterblichen Überreste von Peggy Knobloch sowie die Neubewertung bereits bestehender Feststellungen ließen den 41-Jährigen aus dem Landkreis Wunsiedel wieder in den Mittelpunkt der Ermittlungen rücken.
In diesem Zusammenhang erfolgte Mitte September neben Durchsuchungsmaßnahmen auch eine Vernehmung des Mannes. Hierbei sagte er unter anderem aus, am 7. Mai 2001 die offenbar leblose Peggy Knobloch in Lichtenberg von einem Mann übernommen und in einem Wald bei Rodacherbrunn abgelegt zu haben. Mit dem vorangegangenen Tatgeschehen habe er jedoch nichts zu tun gehabt.
Im Nachgang zu den Ermittlungsmaßnahmen im September wurden die gewonnenen Erkenntnisse, insbesondere die damaligen Angaben des Beschuldigten sorgfältig überprüft, sowie die bei den Durchsuchungen sichergestellten Beweismittel ausgewertet. Im Ergebnis sind wesentliche Angaben des Beschuldigten, so der behauptete Anlass und der geschilderte Geschehensablauf, nicht mit den weiteren Ermittlungsergebnissen in Einklang zu bringen. Vielmehr ergab sich aus den nunmehrigen Ermittlungen ein dringender Tatverdacht gegen den 41-Jährigen, wonach der Mann selbst Täter oder Mittäter der Tötung der damals 9-jährigen Peggy Knobloch war und anschließend den leblosen Körper in einem Wald bei Rodacherbrunn ablegte. Es steht im Raum, dass mit der Tötung eine zuvor begangene Straftat verdeckt werden sollte.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bayreuth erging gegen den Mann Haftbefehl wegen Mordes. Zwischenzeitlich erfolgte die Festnahme. Der 41-Jährige befindet sich in einer Justizvollzugsanstalt in Untersuchungshaft.


Quelle: https://www.polizei.bayern.de/oberfrank ... tml/289680
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#406

Ungelesener Beitrag von loraflora » Di, 11. Dez. 2018, 19:40



Video


Mordverdächtiger im Fall Peggy festgenommen: Presse-Statement der Ermittler

Staatsanwaltschaft Bayreuth und Polizeipräsidium Oberfranken äußern sich


Paukenschlag im Mordfall Peggy: Gegen den 41-jährigen Manuel S. aus Marktleuthen (Landkreis Wunsiedel) wurde am Dienstagnachmittag (11. Dezember) von einem Ermittlungsrichter in Bayreuth ein Haftbefehl wegen Mordes an der damals neunjährigen Peggy Knobloch erlassen. S. wurde demnach bereits am gestrigen Montag durch Kriminalbeamte festgenommen. Der Tatverdächtige selbst machte keine Angaben. Den Tatvorwurf ließ er aber durch seinen Verteidiger bestreiten. Der Beschuldigte wurde nach dem Erlass des Haftbefehls in ein Gefängnis eingeliefert.

Zu den neusten Entwicklungen gaben Herbert Potzel (Staatsanwaltschaft Bayreuth) und Jürgen Stadter (Polizeipräsidium Oberfranken) ein Presse-Statement ab.

►  Video: https://www.tvo.de/mediathek/video/mord ... ermittler/

Alle Videos zur Thematik: https://www.youtube.com/user/TVBayernTV ... uery=peggy

Weitere Medienberichte:
https://reporter-24.com/2018/12/festnah ... hungshaft/
https://www.nordbayerischer-kurier.de/i ... f4ee5.html



Ein bisschen bemerkenswert finde ich es schon, dass diese Bekanntmachung nur wenige Tage nach dem der Artikel "Ortsbesuch in Lichtenberg" erschien, erfolgte.

Das Timing passt jedenfalls.
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2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet

#407

Ungelesener Beitrag von loraflora » Mi, 12. Dez. 2018, 20:47



Paukenschlag:


Manuel S. zieht Teilgeständnis zurück
Der festgenommene Mordverdächtige im Fall Peggy hat sein Teilgeständnis zurückgezogen. Demnach will Manuel S. den leblosen Körper von Peggy 2001 nicht abtransportiert und im Wald vergraben haben. Gegen die Polizei erhebt der Mann schwere Vorwürfe.
Der am Dienstag festgenommene Mordverdächtige, Manuel S., hat sein Teilgeständnis widerrufen und zugleich Vorwürfe gegen die Ermittler erhoben. Sein Anwalt Jörg Meringer sagte dem BR, die Polizei habe seinen Mandanten bei der Vernehmung im September stark unter Druck gesetzt. "Er wollte irgendwann nur noch aus dieser Situation heraus und hat deshalb dann einfach das gesagt, was man von ihm hören wollte."
Anwalt Meringer betonte: "Ich bin fest davon überzeugt, dass er weder mit der Tötung von Peggy noch mit der Verbringung der Leiche etwas zu tun hat."
Aber für Verteidiger Meringer haben diese Partikel wenig Beweiskraft: "Das sind Sachen, die jedem zugeordnet werden könnten, aber nicht zielgerichtet meinem Mandanten. Am 7. Mai 2001 haben wohl viele Menschen in Deutschland gepflanzt oder Häuser renoviert haben."
Und Meringer sieht im Fall seines Mandanten auch Parallelen zu der Verhaftung von Ulvi K. "Ich bin der Auffassung, dass man jetzt wieder erst eine Tathergangs-Hypothese erstellt hat. Und jetzt meinen Mandanten da reinzwängen will."


Quelle: https://www.br.de/nachrichten/bayern/fa ... ck,RC2djb8
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#408

Ungelesener Beitrag von loraflora » Mi, 12. Dez. 2018, 21:08

Der zitierte Artikel oben ist von heute Abend, der folgende von heute Mittag:

12.12.2018, 12:36 Uhr


"Nach Festnahme im Fall Peggy: Spekulation über Mittäter"
Trotz der Festnahme eines Mordverdächtigen im Fall Peggy bleibt Gudrun Rödel, die Betreuerin des ursprünglich verurteilten Ulvi K. skeptisch, ob damit der Tod des kleinen Mädchens tatsächlich geklärt werden kann. ...

Auf Anfrage des BR erklärte Rödel, dass man erst von einem Durchbruch sprechen könne, wenn "die Staatsanwaltschaft eindeutig Fakten auf den Tisch legt."

"Spekulationen im Fall Peggy gehen weiter"
Es steht im Raum, dass mit der Tötung eine zuvor begangene Straftat verdeckt werden sollte. In diesem Zusammenhang wehrt sich Gudrun Rödel vehement dagegen, dass Ulvi K. möglicherweise in der Öffentlichkeit als ein eventueller Mittäter ins Gespräch gebracht wird. Sie erhebt dabei auch erneut Vorwürfe gegen die Ermittler.

"Es gibt Personen, die von der Polizei bis heute geschützt werden.
Außerdem sind bestimmte Akten nicht mehr auffindbar."

- Gudrun Rödel, Betreuerin von Ulvi K.

Dagegen will sich Susanne K., die Mutter der getöteten Peggy momentan nicht zu den neuesten Ermittlungsergebnissen und der Festnahme eines neuen Tatverdächtigen äußern. Ihre Anwältin Ramona Hoyer erklärte heute auf BR-Anfrage: "Wir werden das nicht kommentieren.“

Quelle: https://www.br.de/nachrichten/bayern/na ... er,RC0IUP3
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#409

Ungelesener Beitrag von loraflora » Do, 13. Dez. 2018, 10:23



"Experten-Talk mit Rechtsanwalt Jürgen Schmidt"



Video ►  https://www.tvo.de/mediathek/video/manu ... peggy-aus/
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#410

Ungelesener Beitrag von loraflora » Do, 13. Dez. 2018, 23:26

.

Der Anwalt von Manuel S., Jörg Meringer, Gudrun Rödel und Bürgermeister Holger Knüppel im Gespräch mit tvo:


Video ► https://www.tvo.de/mediathek/video/fall ... s-zurueck/


"... es sei in alle Richtungen ermittelt worden, das stimmt einfach nicht."
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#411

Ungelesener Beitrag von Salva » Fr, 14. Dez. 2018, 03:02

loraflora hat geschrieben:
Do, 13. Dez. 2018, 23:26
zitiert:
"... es sei in alle Richtungen ermittelt worden, das stimmt einfach nicht."
Natürlich wurde in alle Richtungen ermittelt! Die Frage ist nur: wie weit in welche Richtung?
Die SOKO II ging bis Ulvi Kulac und blieb dann stehen und zwar auf Drängen um nicht zu sagen Weisung des damaligen bayerischen Innenministers Günther Beckstein.
Die aktuelle SOKO hat sich auf Manuel Sch. eingeschossen, der damals ja auch "überprüft" wurde. Seinerzeit ohne konkreten Tatverdacht, wird er heute zuerst (und laut eigener Aussage) als angeblicher Verbringer von Peggy's Leiche und jetzt als mutmaßlicher Mörder des Mädchens gehandelt. Was während der Ermittlungen an Aussagen oder Hinweisen direkt oder indirekt an die SOKO II getragen wurde, z.B. die von dem Zeugen bzgl. des Trio's und der Mitnahme einer Person aus deren Kreis in seinem Auto, hatte die Damen und Herren der SOKO II offenbar wenig bis gar nicht interessiert. Gab es doch die Aussage von Manuel Sch.'s Mutter gegen Ulvi K., die den Beamten natürlich wesentlich besser in den Kram passte und das obwohl bekannt war, in welchem Verhältnis die beiden zueinander standen (Manuel konnte Ulvi nicht leiden). Zudem hätten die Ermittler in Erwägung ziehen müssen, dass die Aussage von M. Sch.'s Mutter womöglich eine Schutzbehauptung zugunsten ihres Sohnes war und nicht zuletzt aus Rache für Ulvi K.'s belastende Aussage gegen Manuel so zu Protokoll gegeben worden sein konnte.
Was immer damals geschah, das Ende der Fahnenstange ist noch längst nicht erreicht.
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#412

Ungelesener Beitrag von loraflora » So, 16. Dez. 2018, 17:01



"Die Ermittler glauben an einen Täter aus Lichtenberg"


Von den vielen Spielzeugfiguren, die einst auf dem Grab lagen, ist nur noch der blaue Delfin aus Glas da. Er ist beschädigt.

Ein einsamer, trostloser Ort, obwohl er Peggys Mutter Trost geben sollte. Der evangelische Pfarrer in Nordhalben hatte ihr angeboten, das Grab als Gedenkstätte einzurichten, obwohl es keinen Leichnam gab. Peggys Mutter lebt heute in Halle an der Saale in Sachsen-Anhalt. Die neue Festnahme will sie nicht kommentieren. 2011 hätte sie Peggy für tot erklären lassen können. Stattdessen meldete sie ihre Tochter bei jedem Umzug mit um. Zur Bundestagswahl 2013 erhielt Peggy eine Wahlbenachrichtigung. „Sie kommt nicht mehr“, sagte die Mutter da dem Wahlvorsteher. Peggy wäre heute 26. Wird ihr Mörder, werden ihre Mörder noch gefasst?
Rödel rät den Ermittlern, das Umfeld von Peggys Familie genauer zu untersuchen. Gründe für diese Empfehlung nennt sie nicht.

https://m.mainpost.de/ueberregional/bay ... 5#comments



Spielen Angehörige von Peggy eine Rolle in diesem Fall, der das Zeug für einen Krimi hat?

https://www.merkur.de/bayern/peggy-knob ... 70829.html
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#413

Ungelesener Beitrag von loraflora » So, 16. Dez. 2018, 18:53

loraflora hat geschrieben:
So, 16. Dez. 2018, 17:01
Der evangelische Pfarrer in Nordhalben hatte ihr angeboten, das Grab als Gedenkstätte einzurichten, obwohl es keinen Leichnam gab.
Mainpost
Gefunden werden offenbar Peggys Schädel und Teile der Knochen des Oberkörpers. Außerdem Gegenstände, die die Ermittler eindeutig Peggy zuordnen, unter anderem eine Armbanduhr.
Augsburger Allgemeine


Weiss jemand warum die den Berichten entsprechend gefundenen Skelettteile, der Schädel, der eine Beschädigung aufwies, und Teile der Knochen des Oberkörpers, bis jetzt noch nicht bestattet wurden?
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#414

Ungelesener Beitrag von loraflora » Do, 20. Dez. 2018, 13:20

Bild

Quelle: https://www.immo4trans.de/immobilie/135 ... -14-zimmer

Erstaunlich wie niedrig die Immobilienpreise in der Gegend sind.
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#415

Ungelesener Beitrag von loraflora » Do, 20. Dez. 2018, 21:43

20.12.2018, 19:16 Uhr

Fall Peggy: Anwalt des Verdächtigen reicht Haftbeschwerde ein


Im Fall Peggy hat der Verteidiger des Mordverdächtigen Manuel S. nun Beschwerde gegen den Haftbefehl beim Amtsgericht Bayreuth eingereicht. Es gebe keinen Beweis für die Beteiligung an der Tötung. Das sagte der Anwalt des Verdächtigen zum BR.

"Es gibt kein einziges objektives Beweismittel, dass meinen Mandanten mit der Tötung von Peggy in Verbindung bringen könnte", erklärte der Hofer Anwalt Jörg Meringer am Abend dem Bayerischen Rundfunk. Und er habe auch nichts mit der Beseitigung der Leiche des kleinen Mädchens in einem Waldstück etwa 15 Kilometer von seinem früheren Wohnort Lichtenberg zu tun, betonte der Anwalt.
Beschwerde gegen den Haftbefehl auf "elf (11) eng bedruckten Seiten" ausführlich begründet

Weiterlesen: https://www.br.de/nachrichten/bayern/fa ... in,RCnFqvY
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#416

Ungelesener Beitrag von Salva » Mo, 24. Dez. 2018, 19:54

Mo, 24. Dezember 2018: Der 41 Jahre alte Tatverdächtige Manuel Sch. ist aus der U-Haft entlassen worden. Dem Amtsgericht Bayreuth reichten die Ermittlungsergebnisse nicht, um ihn weiter in Haft zu halten.
Gericht verneint dringenden Tatverdacht - Staatsanwaltschaft will Beschluss prüfen

Wie es in der Mitteilung von Staatsanwaltschaft und Polizei weiter heißt, verneinte das Gericht einen dringenden Tatverdacht, da das widerrufene Teilgeständnis nicht mehr gegen den Beschuldigten verwendet werden könne und das Spurenbild am Ablageort von Peggys Leiche "nicht ein (...) Tötungsdelikt begründe". Die Staatsanwaltschaft kündigte an, den Beschluss des Gerichts zu überprüfen und danach zu entscheiden, ob eine Beschwerde dagegen eingelegt werden soll.
Quelle: Stern
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#417

Ungelesener Beitrag von Salva » Fr, 4. Jan. 2019, 10:35

Viele offene Fragen: Wie wird es 2019 weitergehen?

Auszug einer Zusammenfassung des Falles Peggy Knobloch am 2. Januar 2019 bei T-Online von Dietmar Seher:
Wird die Spur zum Bestatter Manuel S. noch einmal heiß? Muss die 30 Köpfe starke Ermittlertruppe die Ergebnisse der Verhöre der ersten Soko Peggy neu aufarbeiten? Wird der "Nahbereich" wieder wichtig, die enge Umgebung der Verwandten, Freunde, Nachbarn? Welche Rolle spielen Peggys Mutter, die kurz nach dem Verschwinden einen verlängerten Kinderausweis für ihre Tochter abholte, und der Stiefvater Erhan Ü.? Oder hat doch eine Kinderschänder-Mafia Peggy im roten Mercedes entführt, ins Milieu verschleppt und später getötet?

Die Kritik wächst:
"Hilferuf" heißt die Veröffentlichung einer Bürgerinitiative aus Lichtenberg. Sie hat sich nach dem Mordfall gebildet. Auch ein früherer Bürgermeister hat unterschrieben. Die Initiative wirft der Polizei vor, Zeugenaussagen aus den Tagen nach der Tat ignoriert oder sogar aus den Akten entfernt zu haben. Sie belegt das mit einer ganzen Liste. Ein zweiter Vorwurf, der des Strafrechtlers Euler: Nach der Konzentration der Ermittlungen auf Ulvi Kulac im Jahr 2002 seien andere Verdachtsmomente nicht weiter ermittelt worden.

Solche Debatten vor Ort beunruhigen inzwischen Bayerns Landespolitik. Der SPD-Landtagsabgeordnete Klaus Adelt: "Der Fall hat Lichtenberg nahezu paralysiert. Nachbarn haben sich gegenseitig nicht mehr getraut". Auch die regierende CSU schloss sich der Forderung nach Klartext an. Jetzt muss die Staatsregierung "zu gegebener Zeit" dem Landtag zu Ermittlungsstand und Fahndungspannen einen Report vorlegen.

Der "Brandbrief" vom 20. April 2017 wurde nich von allen Empfängern veröffentlicht:
Lichtenberger Brandbrief
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#418

Ungelesener Beitrag von Salva » Fr, 15. Feb. 2019, 18:08

Und weiter geht's im "Lichtenberg-Drama":

Verdächtiger bleibt auf freiem Fuß

Das Landgericht Bayreuth weist eine Beschwerde der Staatsanwaltschaft zurück. Gleichzeitig nimmt es die Ermittler und ihre Methoden in Schutz.

Von Alexander Wunner am 13. Februar 2019:
Als die Polizei im Dezember 2018 in Marktleuthen einen Mann festnimmt, nährt dies die Hoffnung auf eine Wende im Fall Peggy. 17 Jahre nach dem Verschwinden des damals neun Jahre alten Mädchens aus Lichtenberg schien eine Aufklärung plötzlich zum Greifen nahe. Die Ermittler teilen mit, dass man Manuel S. dringend verdächtige, als „Täter oder Mittäter“ an Peggys Tötung beteiligt gewesen zu sein. Jetzt, zwei Monate später, hat das Landgericht Bayreuth diese Einschätzung kassiert. Es bestehe „derzeit kein dringender Tatverdacht wegen Mordes“, gab am Mittwoch ein Justizsprecher bekannt.
Das Landgericht stützt damit die Entscheidung jenes Amtsrichters, der an Heiligabend einen Haftbefehl gegen Manuel S. wegen Mordes verworfen und den 41-Jährigen auf freien Fuß gesetzt hatte. Gegen diese Entscheidung hatte die Staatsanwaltschaft anschließend Beschwerde eingelegt. Die wurde nun verworfen.
Eine Art „Freispruch erster Klasse“ bedeutet die Entscheidung für Manuel S. allerdings nicht. Das Landgericht attestiert einen „dringenden Tatverdacht“ in Hinblick auf die Beseitigung von Peggys Leiche. Diese These würde nicht nur durch die Ermittlungen untermauert, sondern auch durch das Teilgeständnis, das der 41-Jährige zunächst abgelegt und später widerrufen hatte. „Dieses Teilgeständnis kann gegen den Beschuldigten verwendet werden“, entschied die Kammer.

Für die ermittelnden Polizeibeamten hält die Mitteilung der 3. Strafkammer des Landgerichts unterdessen einen Teilerfolg bereit. Die Richter kamen nach Auswertung des Videomaterials zu dem Schluss, dass die Vernehmung von Manuel S. im September korrekt verlaufen war. „Es gibt keine Anhaltspunkte, dass die Beamten unzulässigen Druck ausgeübt haben“, heißt es. Zudem hätten die Polizisten dem Beschuldigten sehr wohl deutlich gemacht, dass gegen ihn wegen Mordverdachts ermittelt wird. Und: Das Recht, einen Verteidiger hinzuzuziehen, sei ihm während der Vernehmung zu keiner Zeit verwehrt worden. All das hatte Manuel S. anders dargestellt.

Sein Anwalt begrüßte am Abend die Entscheidung des Landgerichts. „Das Wichtigste ist, dass der Haftbefehl wegen Mordes aufgehoben bleibt“, erklärte Jörg Meringer aus Hof im Gespräch mit unserer Zeitung. Die Vorwürfe in Hinblick auf die umstrittenen Vernehmungsmethoden hält er derweil aufrecht: „Es liegt auf der Hand, dass die Vernehmung nicht korrekt abgelaufen ist.“ Sollte es – was derzeit völlig offen erscheint – zu einer Anklage gegen seinen Mandanten kommen, will Meringer in dieser Sache einen Sachverständigen einschalten. Vorerst werde man abwarten, ob die Staatsanwaltschaft mit ihrer Beschwerde gegen die Aufhebung des Haftbefehls vor das Oberlandesgericht zieht. Die Frist dafür läuft in einer Woche ab.
QuelleFrankenpost
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#419

Ungelesener Beitrag von Salva » Fr, 15. Feb. 2019, 18:15

Derweil spricht Susanne Knobloch bei Bild+ über ihre Verzweiflung. Der Titel:

Bewegender Appell von Peggys Mutter an Justiz, Polizei und Tatverdächtige

"Sagt mir endlich die Wahrheit!"

Neuer Haftbefehl gegen Bestatter Manuel S. abgelehnt ++ Sterbliche Überreste immer noch nicht freigegeben +++

15.02.2019 - 13:22 Uhr | Erstmals seit dem Fund der Leiche ihrer Tochter spricht Peggy Knoblochs Mutter Susanne in BILD über ihre Verzweiflung.
Besonders schlimm für sie: Die sterblichen Überreste ihrer Tochter liegen bis heute unter Verschluß in der Rechtsmedizin...
"Sagt mir endlich die Wahrheit!"
Sehe ich auch so und erweitere den Kreis aus "Justiz, Polizei und Tatverdächtige"...
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#420

Ungelesener Beitrag von Ehemaliges Mitglied » Fr, 1. Mär. 2019, 16:24

Marie hat geschrieben:
So, 31. Jul. 2016, 15:44
[...]Na ein Grab besteht ja schon seit 2001 :wink: bzw. der Grabstein.

Bild
[...]
Ich muss hier mal nachhaken,- kann mir jemand sagen wann dieser Grabstein aufgestellt wurde?

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