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2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet

Ungeklärte Fälle im Focus.
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2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet

#421

Ungelesener Beitrag von Ehemaliges Mitglied » So, 3. Mär. 2019, 22:02

UmbraFabula hat geschrieben:
Fr, 1. Mär. 2019, 16:24
Ich muss hier mal nachhaken,- kann mir jemand sagen wann dieser Grabstein aufgestellt wurde?
Ich habe es gefunden,- im Mai 2005. Das habe ich irgendwie überlesen. :eyes:

Jetzt kam ja hier die Frage auf, ob man das nachvollziehen kann oder ob sie sich damit verdächtig macht.
Ich z.B. kann das sehr gut nachvollziehen.
Eltern hoffen natürlich immer, das ihr Kind noch lebt und gerade Mütter haben auch ein inneres Gespür dafür.

Aber irgendwann kommt man an einen Punkt, an dem man abschließen muss um sein eigenes Leben zu retten.
Das gelingt aber leider nicht vielen,- die gehen dann im wahrsten Sinne des Wortes vor die Hunde.

Also macht es für mich Sinn, wenn sie im Rahmen einer Therapie und mit der Unterstützung eines Therapeuten, diesen Schritt gemacht hat. Ich wünsche ihr die Kraft, das sie jetzt ihre Trauer aufarbeiten kann.

Das ist natürlich kein Schuldausschließungsgrund,- aber ich persönlich bewerte das jetzt nicht negativ.

Um jetzt noch einmal zu verdeutlichen, wie unterschiedlich Menschen sind und wie unterschiedlich sie reagieren.
Ein blödes Beispiel, aber mir fällt grad nichts anderes ein.

Das Rauchen.
Ich z.B. konnte mir das Rauchen nur abgewöhnen, wenn ich eine Schachtel Zigaretten im Haus hatte. Ohne dies Wissen du könntest ja, wenn du möchtest,- war das für mich vom Kopf her unmöglich. Ich habe es versucht und dabei so eine Panik geschoben, "Oh Gott, was machst du nur wenn du heute Nacht schwach wirst und unbedingt eine rauchen musst?"

Andere wiederrum, wollen oder dürfen keine Zigarette in greifbarer Nähe haben. Sonst klappt das bei denen nicht.

OK, das ist jetzt natürlich wirklich ein doofes Beispiel.
Aber wie gesagt, der eine packt es so seine Trauer zu verarbeiten. Der andere braucht da einen anderen Weg,- wie z.B. ein Grab an dem ich trauern kann. Einen Rückzugsort wo ich meine Trauer verarbeiten kann.

Jetzt grad fällt mir ein. Es gibt da sogar ein psychologisches Arbeitsbuch, was sich genau mit der Thematik befasst.
Aber ich denke, das brauch ich nicht weiter anführen.

Weil die Fragestellung "wie kann sie so etwas machen?" und "macht sie sich damit nicht verdächtig?" muss jeder für sich selber beantworten,- und ich denke die Antwort auf diese Frage ist auch nicht Lösungsrelevant.



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2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet

#422

Ungelesener Beitrag von Ehemaliges Mitglied » Do, 7. Mär. 2019, 00:42

Es war zwar eine Heidenarbeit und nebenbei noch eine traurige, belastende Arbeit,- aber ich denke, ich bin soweit auf dem laufenden, wie man als Internet-User sein kann.

Ich für meinen Teil, bin zu einem Urteil gekommen. Das folgende ist natürlich nicht gerichtsverwertbar beweisbar und spiegelt nur meine spekulativen Überlegungen wieder.

► Zu Ulvi K Er ist jetzt zwar freigesprochen, aber ob er wirklich unschuldig, bzw. nicht beteiligt war, sehe ich eher kritisch. Der von ihm eingeräumte Missbrauch am 3.05.2001 ist nicht wiederlegt und wurde einfach fallen gelassen.
Einzig sein Geständnis und der zeitliche Ablauf am Tattag konnte wiederlegt werden.

Hier möchte ich aber noch etwas anmerken, was zwar nicht direkt mit dem Mord an Peggy in Verbindung steht, aber dennoch eine Straftat darstellt. Der Exhibitionismus von Ulvi K,- es war Stadtbekannt das er sich öfter gegenüber Kinder entblößte und sich dann sexuell stimmulierte. Das ist in meinen Augen und im deutschen Gesetzbuch eine Strafttat, die es zu Ahnden gilt. Hier klage ich auch seine Betreuerin Gudrun R., die Eltern von Urvi und die örtliche Polizei an. Ich denke diese Exhibition darf nicht nicht durch einen "Behindertenbonus" kleingeredet oder gar verschwiegen werden. Wir müssen unsere Kinder, unsere Gesellschaft vor solchen Tätern schützen,- und das ohne wenn und aber.

► In Peggy Umfeld gab/gibt es auf jeden Fall Pädophile Aktivitäten und ich gehe leider davon aus, das Peggy über einen längeren Zeitraum sexuell, von mehreren Tätern, mißbraucht wurde. Ob Peggy´s Mutter aktiv daran beteiligt war, können wir erst klären wenn der Ring auffliegt. Aber auf jeden Fall wußte sie von den Übergriffen und hat diese geduldet.

Weiterhin glaube ich, das es sich nicht nur um einen kleinen familiären Zirkel handelt. Ich denke das es sich dabei um einen überregionalen Ring handelt. Hier setzt dann auch das größte Problem an. In einem "so" großen Täterkreis, finden sich auch die verschiedensten Personen und Berufe wieder. Ich klammer jetzt mal explizit Lichtenberg aus. Nicht das man mir da nachher noch nen Strick draus dreht. Aber in Kriminalromanen findet man in solchen Zirkeln öfter mal den Dorfsherif, den Stadtrat, den Kneipenwirt und ab und zu sogar den Küster. Also um es auf den Punkt zu bringen,- solche Ringe bauen sich richtiggehend auf und es wird gezielt geschaut wer "nützlich" sein kann.

Wenn ich dann mit etwas Fantasie schaue, welche Ermittlungspatzer im Fall Peggy schon passiert sind, - dann könnte man damit glatt nen Krimi schreiben. Also darf hier jetzt jeder einmal seine Fantasie freien Lauf lassen.

► Ich bin gespannt, wie lange es dauert bis dieser perverse Kinderschänderkreis auffliegt.
Weil eins ist sicher,- auffliegen wird er eines Tages. Es wird mindestens einen geben, der sich auf dem Sterbebett erleichtern möchte. Oder die hauen sich gegenseitig die Köpfe ein, weil der eine den anderen erpresst.


Und auch wenn es sich Grausam und Brutal anhört,- ich bin froh das Peggy jetzt ihren Frieden hat.
Weil Mißbrauchsopfer und ganz speziell Kinder, die sterben jeden Tag etwas mehr. Wer so ein Opfer einmal erleben durfte, der wird zum Scharfrichter. Ich sag es euch. Die Kinder leiden jeden Tag ihres Lebens und am schlimmste sind die Nächte. Nicht eine einzige Nacht können die Durchschlafen. Teilweise wehren die sich richtig gegen den Schlaf. Weil mit dem Schlaf kommt der Traum und mit dem Traum kommt die Tat, kommen die Schmerzen,- und das Nacht für Nacht. Nein Freunde, es ist besser wenn diese armen Würmer ihr Martyrium nicht überleben.







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2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet

#423

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 7. Mär. 2019, 11:32

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Mitglieder der Soko "Peggy"

07.03.2019 09:39
Jetzt kommt es hart auf hart bei den Ermittlungen um den Mord an der kleinen Peggy (†9): Die Staatsanwaltschaft Würzburg ermittelt anscheinend gegen einzelne Mitglieder der Sonderkommission.
Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, wird gegen Mitglieder der Soko und einen Staatsanwalt aus Bayreuth wegen des Verdachts einer Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes ermittelt.

Auch eine mögliche Verletzung des Dienstgeheimnisses und der besonderen Geheimhaltungspflicht wird untersucht. Hintergrund ist, dass Ermittler mehreren Bewohnern von Lichtenberg einen anscheinend heimlich mitgeschnittenen Gesprächsauszug zwischen dem ehemaligen Hauptverdächtigen Ulvi K. und dessen Vater vorgespielt haben. (...)

Die Staatsanwaltschaft aus Bayreuth sieht in dem Vorgehen nichts verwerfliches, es haben einen richterliche Genehmigung für das Band gegeben. Ulvi K.'s Anwältin sieht das anders, ihr Mandat sei freigesprochen worden, ein Gespräch zwischen Vater und Sohn abzuhören verstoße zudem gegen das Grundgesetz - sie stellte Anzeige, die nun von der Staatsanwaltschaft in Würzburg bearbeitet wird. (…)
Quelle: Tag24
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Wenn eine Stadt versagt - Peggy Knobloch

#424

Ungelesener Beitrag von Ehemaliges Mitglied » So, 10. Mär. 2019, 00:37

Ich habe diesen Beitrag bewußt aus dem "Peggy Thread" ausgeklammert, damit es in der Informationsflut der ganzen Beiträge nicht untergeht. ... und weil ich sehen möchte wer noch an dem Thema dran ist. :thinking:

Also ich habe heute eine Mail bekommen, in der es eine Menge interessanter Ansatzpunkte gibt.
Da nicht die gesamte Mail zum veröffentlichen geeignet ist, habe ich den interessanten Kern mal rauskopiert.
[...]Seit vielen Jahren verfolge ich den Fall der vermissten Peggy Knobloch,- der sich jetzt wahrscheinlich als „Todesfall Peggy“ erweist. Mir ist die Vorgehensweise der Ermittler von Anfang an ein Dorn im Auge gewesen und mit den Ergebnissen war ich nie zufrieden.

Ich finde der Fall strotzt nur so von Ermittlungspannen und Ungereimtheiten bei den Zeugenaussagen.

In meinen Augen hat da eine Gemeinschaft komplett versagt. Ich bin mir über die Rolle von Urvi K., Susanne K. und Mario S. noch nicht so ganz im klaren.

Aber warum:
• wurde von den Lehrkräften ihrer Schule nicht die Schulbehörde und das Jugendamt informiert? Wenn ein Kind regelmäßig zu spät zum Unterricht erscheint und die Hausaufgaben nicht gemacht werden, dann muss man doch schon von einem „auffälligen“ Kind sprechen. Wenn dann die Mutter jedem Elternsprechtag fernbleibt,- dann wird in jeder anderen Stadt die Schulbehörde und das Jugendamt informiert.

• unternahmen die Nachbarn nichts? Schließlich mussten sie öfter eingreifen und die Polizei rufen, wenn Frau Knoblochs Lebensgefährte Ahmed Y. die kleine Peggy geschlagen hat.

• konnte Norbert P. als Jugendleiter beim TSV Lichtenberg nichts unternehmen? Einem Betreuer in einem Sportverein fällt doch auf wenn ein Kind blaue Flecken und Striemen hat. Herr Prank hat ja seit 2001 sehr viele Hinweise zusammengetragen und quasi privat ermittelt. Waren ihm durch den Sportverein die Hände gebunden? War der Vereinsvorstand involviert?

• wurde von Amtswegen nichts unternommen? Es kam doch öfter bei der Familie K. zur häuslichen Gewalt. Wie konnten die dort herrschenden Verhältnisse den Beamten entgehen?

• hat Peggy Großmutter nichts unternommen. Peggy hat sich doch öfter gegenüber der Großmutter geäußert, das sie Angst vor ihrem Stiefvater habe. Genau so, wie die Eltern von Peggys Freundinnen. Auch dort hat Peggy sich doch mehrfach geäußert das sie Angst habe mit ihrem Stiefvater alleine zu sein. Es wurde doch sogar gesagt, sie habe Angst das er sie erschießt.

• wurde von den Lichtenberger Bürgern nichts unternommen? Peggy war Stadtbekannt und bat bei vielen Bürgern um Essen und Trinken. Auch war sie öfter den ganzen Tag im Stadtgebiet unterwegs, wenn sie mal wieder Angst hatte nach Hause zu gehen. Da muss es doch jemandem aufgefallen sein, das Peggy quasi verwahrlost. Das ist zwar ein hartes Wort, aber wie will man es sonst nennen wenn sich ein kleines Mädchen den ganzen Tag in der Stadt umhertreibt? Es handelte sich ja nicht um einen Einzelfall, sondern kam mit einer gewissen Regelmäßigkeit öfter vor.

Auch im Fall Urvi K. kommt es mir so vor, als wenn da nicht alles mit rechten Dingen zugegangen ist.
Ich komme nicht umhin, den Eltern und seinem gestzlichen Vormund gewisse Vorwürfe zu machen. In meinen Augen wurde die Aufsichts,- und Sorgfaltspflicht gravierend verletzt.

Es wird immer wieder angeführt, das der arme nette junge Mann das geistige Niveau eines 8 Jährigen hätte und zu so einer Tat gar nicht fähig wäre.

Wenn ich dann auf der anderen Seite lese, das man öfter mal ein Bier mit ihm getrunken habe oder hier und da eine geraucht hätte,- dann frage ich mich wie verantwortungslos man sein kann. Erst recht wenn ich dann bedenke, das Urvi bis zum Jahr 2000 schon 12 Anzeigen wegen sexuellen Missbrauch, bzw. sexuelle Nötigung erhalten hat. Das mag ich mir gar nicht vorstellen. Ein „Prügltrumm“ von einen Kerl, alkoholisiert und eine gestörte Vorstellung von Sexualität,- nein diesen Gedankengang sollten andere fortsetzen.

Unabhängig vom Fall Peggy, sollte man die Allgemeinheit und auch ihn selber schützen. Menschen mit besonderen Bedürfnissen, brauchen auch eine besondere Aufmerksamkeit.

Erfährt Ulvi diese Aufmerksamkeit? Warum wurde Gudrun R. zum gesetzlichen Vormund bestellt? War das eine Folge der vorherigen Verurteilungen wegen sexuellen Missbrauchs? Wurde das von Amtswegen bestellt oder war es ein Wunsch der Eltern? Wussten Ulvis Eltern das sie der Erziehung von Ulvi nicht gerecht werden konnten, oder hatten sie Angst das Ulvi etwas anstellen könne?

Wenn ich dann noch bedenke das in Peggys näherem Umfeld einige Kinderschänder – teils Verurteilt, teils Verdächtigt – leben,- dann kann man die grausamsten Theorien entwickeln.

Ich hoffe das es noch nicht zu spät ist, um den Tagesablauf am 07.05.2001 neu aufzurollen.

Wie verhielt es sich mit dem fremden, verdächtigen Fahrzeug, mit dem fremden, verdächtigen Mann der in der Mittagszeit auf dem Grundstück der Knoblochs gesehen wurde? Was steckt hinter der 50.000 Euro SMS? Wann ist Peggy jetzt wirklich verschwunden,- in der Mittagszeit oder doch erst in den Abendstunden?
Wie hoch ist der Wahrheitsgehalt der widerrufenen Geständnisse?

Wie viel Angst muss ich in unserem Rechtsstaat haben, wenn ich aussage „Ich habe sie getötet“, „Ich war dabei als sie getötet wurde“, Ich habe ihren toten Körper übernommen und vergraben“.

Welche Rolle spielen die Ermittlungsbehörden, wenn Zeugenaussagen nicht aufgenommen werden oder untergehen? Ich bin der letzte, der unsere Polizei an den Pranger stellen will. Wir haben eine der Weltbesten Ermittlungsbehörden demokratischer Länder.
Aber Fakt ist leider auch, das sich Einzelpersonen nicht gerade vorbildlich verhalten haben. Da ziehen sich Schlampereien vom einfachen Streifenpolizisten bis hin zu höchsten Stellen, durch diesen Fall. Das muss, unabhängig von diesem Fall, restlos aufgeklärt werden.

Die Rolle von Susanne K. in diesem Fall ist mehr wie dubios.
Wie lebte die Familie K. in Sachsen. Wie waren die dortigen Verhältnisse und in welchem Umfeld bewegten sie sich?
Gab es einen besonderen Grund warum die K´s. nach Lichtenberg zogen?
Gab oder gibt es Auffälligkeiten bei der jüngeren Schwester von Peggy?
In dem Todesfall Peggy gibt es ja einen Zusammenhang mit der pädophilen Szene. Gibt es weitere Taten die mit Lichtenberg in Zusammenhang stehen?

Auch wenn in diesem Fall die Aufklärungswahrscheinlichkeit gegen Null geht, so ist es doch unsere Pflicht zukünftige Fälle zu verhindern und diesen Sumpf trockenzulegen. [...]
Ich hoffe das ich jetzt alle relevanten Namen geschwärzt habe :cool:

Also was haltet ihr von den aufgeworfenen Fragen?
Vielleicht können wir ja hier beweisbare Fakten zusammentragen um die ein oder andere Frage zu beantworten.

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Wenn eine Stadt versagt - Peggy Knobloch

#425

Ungelesener Beitrag von PommesAgnum » So, 10. Mär. 2019, 03:07

Zunächst mal, mein Respekt, UmbraFabula!

Ein feiner Artikel, zum eher tragischen "Peggy-Fall".
Du schreibst richtig schlüssig/knackig, fein.
Weil ich gestehen muss, ich bin mit dem Peggy-Fall nicht gerade sehr, "familiar", wie die Yankees sagen würden.
Auf gut deutsch, ich hab Null-Peilung in dem Fall.
Es ist im Grunde genommen auch wirklich gar nicht meine Art, in einem Fall, der mir nicht vertraut ist, meinen Senf dazu zu senfen.
Weil ich mir dann vorkomme, wie die Mitleids-/und Betroffenheits-User, bei "Allmystery".
Und weil mir nun die Ausreden abhanden kommen, bist selbstverständlich, "Du" schuld, an meinem dazu senfen.
Mir sind die aktuellen Entwicklungen, im Peggy-Fall aber durchaus bekannt, zu meiner Verteidigung ergänzend.
UmbraFabula hat geschrieben:
So, 10. Mär. 2019, 00:37
Wir haben eine der Weltbesten Ermittlungsbehörden demokratischer Länder.
Der Vorteil, dieser "Welbesten" Ermittler, wird doch aber auch lediglich nur Weltbestlich, weil es ganz einfach gesprochen, auch eben überhaupt nur diese derzeitigen Umstände zulassen, auf der Welt.
Meiner Meinung nach, kommt das gute Top-Ranking unserer Nation, lediglich zustande, weil es die Situation auch hergibt.
Denn wenn es mit der hiesigen Konkurrenz nicht sonderlich weit her ist, dann ist es umso leichter, sich den Lorbeerkranz aufs Haupt zu stülpen.
In ganz Europa wirkt der Ruf des US-Hegemons, des Finanz-Gebieters, der Eliten. Sie führen uns, besser gesagt, Sie knechten uns, und geben den Ton an.
Demzufolge ist es auch mit unserer so genannten "Demokratie", nicht weit bestellt. Diese Fassaden-Demokratie, lässt uns wenigstens im Glauben, wir könnten etwas bewirken. Die Welt zu einem besseren Planeten machen.
Bedauerlicherweise, ist aber nur Gegenteiliges, der Fall.
Die Daumenschrauben werden angezogen.
Der Sicherheits-Apparat wächst und wächst. Immer mehr Gesetze, schränken unsere ganz direkten Freiheiten, immer mehr ein. Ob Meinungs-/ Presse-/ oder Bewegungs-Freiheit, der Bürger, besser gesagt, die Knechtschaft der Eliten verliert immer mehr Rechte. Bis diese nur noch Comic-Novellen, einer verheissungsvollen Epoche sein werden.
Die schleichende Entwicklung, Richtung, Militärischer-Eliten-Faschistokratie, im Neo-Liberalen Gewand, versteht sich, hat längst begonnen.
In Frankreich herrscht seit gut 4 Jahren, ganz bewusst gesteuert der Kriegerische Ausnahmezustand. Militärs- Para-Militärs, beglücken nun das ehemals so schöne Stadtbild von Paris. Ein 5,56 mm Famas-Sturmgewehr, begrüßt einen jeden Kunden, beim Einkaufen im Supermarkt. Ob man das will, oder nicht.
Ein Neo-Liberaler Finanz-Emporkömmling, aus Gehirn gewaschenem US-Finanz Distrikt, redet mit älteren Menschen, "seines" Landes, seiner Grand Nation, weil diese nur der Arbeiterschicht entstammen, des Proletariats, wie mit behinderten Kleinkindern. Er behandelt Nicht-Eliten Menschen, wie Menschen zweiter Klasse, und lässt auf sein demonstrierendes Volk feuern. Bisher nur so "Halb-scharf", Gummi-DumDum-Hard Explosives. Ich bin mir aber sicher, da geht noch was.

Eine dieser ganz direkten Folgen und Entwicklungen, zieht sich, wie es sich für eine trügerische "Schein-Demokratie" nun mal gehört, durch die bewehrten Instanzen, seiner Machtenteilung. Erst Legislative, dann judikative, bis hin zur Königsdisziplin, natürlich, seiner Exekutiven. Ho-Ho-Hoaaaa-Grrrrrr!
Hatte der Heimwerker-King, jedenfalls immer in solchen, schwerwiegenden Momenten, zu grunzen gepflegt.
Ich denke, der aktuelle "Lügde-Fall", obgleich der besseren Prävention, obgleich der Generation Smart-Phone.
Das unaussprechliche, für jeden Normal-tickenden Homo Sapiens, natürlich auch nur, schwer begreifliche Geschehen, auf dem dortigen "Campingplatz-Eichwald", ist auch eine ganz direkte Folge einer unmenschlichen, Neo-Liberalen Eiszeit.
Die Kinderarmut in meiner Stadt liegt derzeit bei 28 Prozent und ist damit in den letzten sieben Jahren um 10 Prozent gestiegen. In manchen Städten liegt sie weit höher.
Ob Lügde/ Inga/ Peggy, oder Kampusch. "Das", was alle aufgezählten Fälle wirklich miteinander verbindet, fällt eindeutig in den Bereich des sexuellen Missbrauchs. Meiner bescheidenen Meinung nach jedenfalls.
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Wenn eine Stadt versagt - Peggy Knobloch

#426

Ungelesener Beitrag von Ehemaliges Mitglied » Mo, 11. Mär. 2019, 21:06

Pommes, nu bin ich so bischn geplättet. Hatte damit gerechnet, das du einer der wenigen bist die sich hier einbringen.
Hier an dieser Stelle ist eine Aufklärung in Sachen Demokratie und Staatsgewalt, doch schon ziemlich OFF Topic.

Irgendwie hatte ich dich anhand deiner Vorstellung, komplett anders eingeordnet.
Aber ist nicht so schlimm,- anhand der Beteiligung kommt wahrscheinlich eh nicht soviel dabei rum.

Also vergelt´s Gott ....

Das Schweigen der Lämmer kennt Umbra,
Pommes der Lämmer kann er noch nicht unterbringen.
Muss ich wohl noch ein Semester Monty Phyton nachlegen.

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Wenn eine Stadt versagt - Peggy Knobloch

#427

Ungelesener Beitrag von PommesAgnum » Sa, 16. Mär. 2019, 22:47

UmbraFabula hat geschrieben:
Mo, 11. Mär. 2019, 21:06
Pommes der Lämmer
Autsch!
He?!

Well!

"And Now... for Something Completely Different!"

Hatte ich Dir nicht irgendwie meinen Respekt, in Form einer positiven Bekundung zu Teil kommen lassen?!
So, von wegen, "UmbraFabula" = Geil, oder so?!
Weil ich es sehr erfrischend finde, das nach langer Allcrime-Flaute, endlich mal ein Mann mit wachem Geiste zu uns stößt?!
Weil nur Bine, Salva, meine Wenigkeit und Flora...
Apropos?!
Wo ist die Frau eigentlich?!

Jedenfalls klangen Deine Worte jetzt irgendwie, ein kleines bisschen uncharmant.
Aber wo Du Recht hast, hassu Recht.
Ein "KenFM-Prof.-Mausfeld-Vortrag", und ich halte mich schon für denjenigen welchen, der im Stande ist, hinter den gesamten Welten-Spiegel an der Wand zu schauen.
Dann wollen wir mal nicht zu voreilig, die "Pommes", in die Fritöse schmeißen, wenn es genehm ist.
Wir schieben mein pessimistisches Vor-Post-Belehrungsgesülze einfach auf die schlechte Laune, die ich da hatte.
Kommt ja schon mal vor, wenn Du verzeihst.
Da ertappt man sich, und klingt wie sein eigener Vater.

Ich sach mal laut und deutlich, Sorry!

Zurück zum Peggy-Fall.
Der Fall, der vor 18 Jahren verschwundenen Neunjährigen Schülerin, geht mir besonders wegen eines ganz bestimmten Aspektes so an die Nieren. Weil er damit nämlich genau in ein solch schwieriges Gebiet reinfällt, mit dem ich mich jetzt schon so oft beschäftigen/auseinandersetzen musste.
Dies betrifft immer wieder, und ausschließlich Fälle, in denen Mädchen oder junge Frauen zu den Opfern gehören. Logisch!
Darüber hinaus, betrifft es auch immer Fälle, bei denen man im Nachhinein jedenfalls (hinterher ist man ja immer schlauer!), im Nachhinein nur noch den Täter in den eigenen Reihen unterstellen/erkennen kann/muss.
Der Täter aus dem so genannten, ganz direkten Umfeld des Opfers.

Wie auch bei Peggy.

Und jeder scheut sich selbstverständlich davor diesen Aspekt überhaupt auch nur zu denken. Geschweige denn einen möglichen Missbrauch an-/ aus zu sprechen. Im "Alles-Mysteriösen-Forum", fliegst Du schon alleine ob der bloßen Vermutung in diese, eine Richtung raus. Es ist leider wie so oft in Fällen, in denen Kinder, leider Gottes, Opfer werden. Gute 50% bestehen aus den üblichen, solidarischen Mitleids-Beileid-Betroffenheit-Bekundungen, 30% erzählen dann noch von Ihren eigenen Kindern, und der Rest sucht einen, fremden Pädo-Sexualstraftäter, den es höchstwahrscheinlich so aber gar nicht gibt. Die aktuellen Ereignisse im Fall-"Peggy" sprechen leider eine deutliche Sprache. Eine leider ziemlich düstere, bis negative Sprache nämlich, in Richtung direktes Umfeld, sprich, Peggys Eltern. Und wer sich ernsthaft länger, als eine gute Stunde mit dem Peggy-Fall beschäftigt hatte, der wusste es. Der konnte es, vielleicht nicht voll und ganz, und mit absoluter Sicherheit erkennen, dennoch waren auch dort die "Warnzeichen" überdeutlich, meiner Meinung nach.

Alleine Ihr leiblicher Vater, dieses miese Schwein. Will seine eigene Tochter im Wald verscharrt haben, wie einen Tier-Kadaver, hat sonst aber natürlich überhaupt nix mit Peggys Tod, mit Ihrer wahrscheinlichen Ermordung zu tun.
Na, klar!
Es ist bedauerlicherweise sehr wahrscheinlich, das auch Peggy schon ein Jahrelanges Martyrium an häuslicher Gewalt, und wahrscheinlich schlimmer, eventuellen Jahrelangen, sexuellen Missbrauch erleiden musste. Logischerweise sind die solidarischen Beileidsbekundungen, an Peggys Eltern mittlerweile, samt und sonders verstummt.
Peggy/ Debbie/ Natascha/ und auch Inga, teilen für mich alle diesen bösen, widerlichen Grund-Aspekt, den Keiner zu denken wagt.
Den keiner wagen durfte.
Weil es ja so verpönt ist.
Es ist so furchtbar anrüchig.
Wir haben doch im Inga-Fall genau dieselben Zutaten.
Nur, wenn ich in Richtung J.U.G. andeute, fliege ich ganz direkt schon aus dem Forum, und bin das Schwein der Woche.
Genau so war es doch vor 18 Jahren schon bei Peggy.
Es ist sogar wahrscheinlich, das das Mädchen dort im Haus von mehreren Männern missbraucht wurde.
Es gingen sogar diverse vorbestrafte Täter in dem ehrenhaften Mehrfamilienhaus ein und aus.
Das muss die Polizei gewusst haben.
Die Polizei hätte sehr spontan und ganz sofort schon damals, gegen Peggys Eltern ermitteln müssen.
Punkt.
Alle Anzeichen waren gegeben.
Das die Ermittler das aber nicht taten, also, Entschuldigung, da komme ich dann nicht auf all zu viele Erklärungen.
Bei allem nötigen Respekt.
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Wenn eine Stadt versagt - Peggy Knobloch

#428

Ungelesener Beitrag von Ehemaliges Mitglied » Sa, 16. Mär. 2019, 23:24

HE alles gut, war wirklich nicht Böse gemeint.
Weißte, ich bin UmbraFabula...ist Suaheli und heißt übersetzt Schattenspieler.
Nun habe ich einfach mal geschaut, wie ich deinen Namen übersetzen kann.

War vieleicht blöd,- aber bestimmt nicht böse gemeint.

Also sorry nochmal.
Ich wills mir doch nicht mit den wenigen Guten Usern hier im Forum verderben.

Gruß manfred

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Wenn eine Stadt versagt - Peggy Knobloch

#429

Ungelesener Beitrag von Ehemaliges Mitglied » Sa, 16. Mär. 2019, 23:30

Weiß nicht ob wir uns gleich noch lesen,- ansonsten würd ich mich die Tage gerne mal mit dir hier im Chat, WhatsApp oder ICQ unterhalten. Weißte, einfach mal beschnuppern undd kennen lernen. Dann gibts auch so schnell keine Mißverständnisse.

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Wenn eine Stadt versagt - Peggy Knobloch

#430

Ungelesener Beitrag von diedieimmerlach » Mi, 20. Mär. 2019, 13:02

Hallo,
bin hier ganz neu - und habe auch heute erst von diesem Forum erfahren, so dass ich mir die anderen Einträge zu dem Thema Peggy noch nicht angesehen habe. Irgendwie habe ich aber das Bedürfnis mich gleich zu dieser E-Mail zu äußern. Ich weiß nicht von wem diese stammt, aber weder von einem Insider ist diese noch von jemanden, der den Fall von Anfang an verfolgt hat. Ich finde diese mehr als merkwürdig und möchte einfach mal meine Sicht zu den Punkten äußern und hoffe, dass sich dadurch eine Grundlage zum Austausch bilden kann.

Punkt 1) nur weil eine Mutter nicht zum Elternsprechtag (=für alle Eltern) kommt, manche Hausaufgaben nicht erledigt werden und ein zu spät kommen vorkommt, wird kein Jugendamt eingeschalten - da werden erst mal Einzelgespräche gesucht und nach Lösungen gesucht. Bitte nach der Stadt/Schule fragen, die sowas praktiziert! In Bayern/Oberfranken/Landkreis Hof sicherlich nicht. Da würde sonst bestimmt jeder 10 Schüler gemeldet.

Punkt 2) noch nie etwas davon gehört, dass die Polizei eingreifen musste - Belege bitte!

Punkt 3) in den Akten nach dem Verwinden von Peggy wurde offiziell bekannt, dass Peggy geschlagen wurde

Punkt 4) das ist richtig - aber von erschießen habe ich auch noch nichts gehört - Großmutter - vielleicht hat sie die Einstellung, "eine Schelle hat noch niemanden etwas geschadet", soll es leider heutzutage noch geben

Punkt 5) war denn Peggy verwahrlost? An welchen Merkmalen war dies festzumachen? Nur weil ein Kind viel draußen ist, ist es nicht gleich verwahrlost! Und weil Peggy gerne wo anders gerne und gut gegessen hat, sind die Eltern auch nicht verpflichtet gleich ein Jugendamt einzuschalten! Das fällt unter der Rubrik: die Mutter kann nichts kochen, da gibt´s vielleicht nur ein Brötchen oder etwas, was Peggy nicht schmeckt. Ich glaube da muss dann heutzutage wohl jedes dritte Kind beim Jugendamt gemeldet werden.

Punkt 6) Mai 2001 gab es noch keinen Vormund! Ulvi wurde in Lichtenberg als der kleine Trottel angenommen, hatte einen gewissen Freundeskreis. Im übrigen war er zum Zeitpunkt des Verschwindens bereits in ambulanter Therapie.

Punkt 7) G.R wurde nicht von Amtswegen bestellt. G.R. tauchte erst nach seiner Verurteilung auf. Vormund wurde sie, um Ulvi besser vertreten zu können. Ulvi war zu dieser Zeit bereits im BKH. Wussten all die Eltern von Kindern, die später etwas anstellen (z.B. andere Kinder prügeln, Klauen usw.), dass sie nicht gerecht wurden?!

Punkt 8) welches verdächtige Fahrzeug, Mann in der Mittagszeit? Bitte nicht das Taxi! Das wurde im WAV geklärt. Auch die SMS. Die Frage ist nur, muss man das so glauben, ist es glaubhaft. Das mit dem Taxi ist für mich glaubhaft. Das mit der SMS ist schwierig. Die Erklärung von Frau K. kann stimmen, muss aber nicht.

Punkt 9) die Rolle von S.K. sehe ich ebenfalls als dubios bzw. merkwürdig an

Punkt 10) Todesfall = Zusammenhang pädophile Szene? Warum? Wir wissen nicht wie Peggy umgekommen ist. Vielleicht war es ein Unfall?

So da ich neu bin, widme ich mich mal den anderen Beiträgen zu Peggy.
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Wenn eine Stadt versagt - Peggy Knobloch

#431

Ungelesener Beitrag von Ehemaliges Mitglied » Mi, 20. Mär. 2019, 22:42

Ich versuche mal die ersten Punkte/Fragen zu beantworten,- möchte dich aber daran erinnern das ich nur Empfänger der Mail bin. Aber ich weiß mittlerweile das der Verfasser ein berechtigtes Interesse an der Aufklärung hat und Zugriff auf seriöse Quellen hat.

Also beantworte ich deine Anmerkungen mal aus meiner Sicht und mit meinen Quellen.
diedieimmerlach hat geschrieben:
Mi, 20. Mär. 2019, 13:02
Punkt 1) nur weil eine Mutter nicht zum Elternsprechtag (=für alle Eltern) kommt, manche Hausaufgaben nicht erledigt werden und ein zu spät kommen vorkommt, wird kein Jugendamt eingeschalten - da werden erst mal Einzelgespräche gesucht und nach Lösungen gesucht. Bitte nach der Stadt/Schule fragen, die sowas praktiziert! In Bayern/Oberfranken/Landkreis Hof sicherlich nicht. Da würde sonst bestimmt jeder 10 Schüler gemeldet.
Ich möchte anmerken, das Bayern eins der härteren Schulgesetze in diesem Land hat.
Aber das ist natürlich eine Sache, wie jeder das auffasst und empfindet.
Nun aber zum ersten Punkt deines Vetos.
Du schreibst es doch selber,- „da werden erst mal Einzelgespräche gesucht und nach Lösungen gesucht.“ Wenn dann aber vom Elternhaus kein Feedback kommt, dann geht es mit Sicherheit eine Instanz weiter.

Ich habe dir die entsprechende Verlinkung der Schulgesetze mal rausgesucht.

http://www.gesetze-bayern.de/Content/Do ... eSupport=1
(Bayerische Schulordnung – BaySchO) Vom 1. Juli 2016 (GVBl. S. 164, 241) BayRS 2230-1-1-1-K

Beim durchblättern der Bayerischen Schulordnung fand ich auf die Schnelle folgende Aussagen:
Schulordnung für die Volksschulen in Bayern (Volksschulordnung – VSO)
vom 23. Juli 1998 (GVBl S. 516, ber. S. 917 KWMBl I S. 586) – zuletzt geändert durch Verordnung vom
1. September 2005 (GVBl S. 479)

§73
(1)Erziehungsmaßnahmen liegen in der pädagogischen Verantwortung der Schule.
2Bereitet sich ein Schüler auf den Unterricht nicht hinreichend vor oder beteiligt er sich am Unterricht nicht hinreichend und
zeigen Ermahnungen keinen Erfolg, soll dies die Lehrkraft den Erziehungsberechtigten schriftlich mitteilen
(Hinweis); bei schweren oder häufigen Pflichtverletzungen muss ein Hinweis erfolgen. 3Daneben kann eine Nacharbeit unter Aufsicht einer Lehrkraft angeordnet werden; die Anordnung ist den Erziehungsberechtigten
rechtzeitig mitzuteilen

(5) Bedeutet das Verbleiben an der Schule eine ernsthafte Gefahr für den Unterricht oder für die sittliche Erziehung der Mitschüler, so schlägt der Schulleiter beim Jugendamt die Durchführung der erforderlichen Maßnahmen nach dem Achten Buch Sozialgesetzbuch (Kinder- und Jugendhilfe) vor; das Staatliche
Schulamt ist hiervon zu verständigen
Unterm Strich muss ich deine Behauptung jetzt einfach als unhaltbar abtun. Du kannst dich ja mal mit der Materie beschäftigen und wenn du deine Meinung belegen kannst, würde ich mich über eine Quellenangabe freuen.
Punkt 2) noch nie etwas davon gehört, dass die Polizei eingreifen musste - Belege bitte!
Ein Bitte mit Ausrufezeichen? Das sieht aber nicht so schön aus. :thinking:

Möchtest du abstreiten das es schon vor der Entführung Fälle von häuslicher Gewalt gegeben hat?
Ich kann dir den Nachweis jetzt nicht erbringen, da mir die Akte in dem Fall nicht vorliegt.

Es war wenn ich mich nicht irre, ein Artikel in der Frankenpost, der diesen Punkt aufs Papier brachte. Ich könnte, wenn es denn wichtig wäre, den betreffenden Artikel raus suchen. Dann könnte man den Autor fragen wie er diese Behauptung recherchiert hat.
Dein Punkt 3 beweist zwar nicht die häusliche Gewalt vor dem Verschwinden von Peggy,- aber er untermauert ihn doch schon ein wenig.

Aber weißt du was? Mich beschleicht das Gefühl, als wenn du nur abklopfen möchtest ob es schon neue Erkenntnisse gibt.

Den Zahn muss ich dir aber leider ziehen. Diesbezüglich wirst du von mir nicht viel erfahren.
Weil die Vergangenheit hat gezeigt, das es immer wieder Zeitgenossen gibt die einfach alles zerreden müssen und in keinster Weise konstruktiv an der Aufklärung mitwirken möchten.

Egal, wäre es nicht einfacher, wenn du die Punkte der „Ansatzpunkte“ belegst oder wiederlegst?
Weil Ansatzpunkte sind das was der Name schon sagt. Punkte/Ansätze zu Überlegungen.
Da ist es ein leichtes, Unruhe reinzubringen indem man sagt „Was du schreibst ist falsch“
Ich würde sagen, belege warum er/sie mit seinem Ansatzpunkt Unrecht hat,- oder besser gesagt, haben könnte. Weil wir dürfen nicht vergessen. Hier ist ein PRIVATES Forum, indem sich LAIEN – die meisten wenigstens – über Kriminalfälle austauschen. Hier wird bestimmt viel Humbug verzapft,- aber eben auch viele richtige, treffende Ansätze die zu Aufklärung beitragen (können)

Also sei bitte so nett und belege deine Einwände. Ich möchte mir einfach nicht unnütze Arbeit machen.


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2001 | Lichtenberg | Peggy Knobloch (9) ermordet

#432

Ungelesener Beitrag von Salva » Do, 21. Mär. 2019, 18:17

UmbraFabula hat geschrieben:
Do, 7. Mär. 2019, 00:42
► Zu Ulvi K Er ist jetzt zwar freigesprochen, aber ob er wirklich unschuldig, bzw. nicht beteiligt war, sehe ich eher kritisch. Der von ihm eingeräumte Missbrauch am 3.05.2001 ist nicht wiederlegt und wurde einfach fallen gelassen.
Einzig sein Geständnis und der zeitliche Ablauf am Tattag konnte wiederlegt werden.
Definitiv falsch. Warum wurde K. wegen des mutmaßlichen Mordes an Peggy angeklagt und verurteilt?
Darüber hinaus: In der deutschen Rechtsprechung gilt: In dubio pro reo. Ulvi K. konnten weder der Missbrauch, noch der Mord an Peggy nachgewiesen werden. Letzteres schon deshalb nicht, weil es seiner Zeit noch nicht einmal eine Leiche gab. Insofern war das Urteil falsch, der spätere Freispruch folgerichtig und mehr als überfällig. Kurzum: ein Justizirrtum, um nicht zu sagen Justizskandal.

UmbraFabula hat geschrieben:
Do, 7. Mär. 2019, 00:42
Hier möchte ich aber noch etwas anmerken, was zwar nicht direkt mit dem Mord an Peggy in Verbindung steht, aber dennoch eine Straftat darstellt. Der Exhibitionismus von Ulvi K,- es war Stadtbekannt das er sich öfter gegenüber Kinder entblößte und sich dann sexuell stimmulierte. Das ist in meinen Augen und im deutschen Gesetzbuch eine Strafttat, die es zu Ahnden gilt. Hier klage ich auch seine Betreuerin Gudrun R., die Eltern von Urvi und die örtliche Polizei an. Ich denke diese Exhibition darf nicht nicht durch einen "Behindertenbonus" kleingeredet oder gar verschwiegen werden. Wir müssen unsere Kinder, unsere Gesellschaft vor solchen Tätern schützen,- und das ohne wenn und aber.
Warum wurde Ulvi K. in die Forensische eingewiesen?

Und zu den "Exhibitionistischen Handlungen" empfehle ich dir die Lektüre des § 183 StGB (Strafgesetzbuch).

UmbraFabula hat geschrieben:
Do, 7. Mär. 2019, 00:42
Hier klage ich auch seine Betreuerin Gudrun R., die Eltern von Urvi und die örtliche Polizei an. Ich denke diese Exhibition darf nicht nicht durch einen "Behindertenbonus" kleingeredet oder gar verschwiegen werden. Wir müssen unsere Kinder, unsere Gesellschaft vor solchen Tätern schützen,- und das ohne wenn und aber.
Du glänzt in diesem Abschnitt mit Populismus und Halbwissen. Es wurde im Fall Peggy weder etwas "kleingeredet" oder gar "verschwiegen", was diese Missbräuche betrifft. Und grundsätzlich ist es so, dass sexueller Missbrauch straftbar ist. Ob es am Ende Bewährung oder Knast gibt oder der Täter in die Psychiatrie geschickt wird, ist Fall- und Täterspezifisch.
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