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1983 | Hamburg | Brigitte Erdmann (30) ermordet

Ungeklärte Fälle im Focus.
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1983 | Hamburg | Brigitte Erdmann (30) ermordet

#1

Ungelesener Beitrag von pfiffi » Mi, 28. Jan. 2015, 19:54

Ressource:

https://www.facebook.com/permalink.php? ... 1351881462

Bis heute ungeklärt. Inzwischen auch etwas aus dem Fokus gerückt.

Wird aber demnächst - im März - auf xy verhandelt:
http://azxy.communityhost.de/t999532049 ... g998310641

auch hier etwas zum Fall:

Bild
Die Hamburgerin Brigitte Erdmann (30) wurde zuletzt am Dienstag, den 05. April (1983), nachmittags gegen 17 Uhr lebend gesehen, als sie nach einem Sprachkurs in ihren braunen Fiat Panda stieg. Der Wagen stand ordentlich geparkt in der Alsterdorfer Straße, direkt gegenüber dem Haus, in dem Brigitte Erdmann wohnte. Als sie zwei Tage lang unentschuldigt ihrer Arbeitsstelle fernblieb und man sie auch nicht telefonisch erreichen konte, alarmierten Kollegen der jungen Anwältin die Polizei, welche am Donnerstag Nachmittag gegen 17 Uhr die Wohnung betrat und Brigitte Erdmann dort ermordet auffand. Brigitte Erdmann war nur mit einem Nachthemd bekleidet und lag auf dem Bett in ihrem Schlafzimmer. Zwar ließ die Auffindesituation zunächst den Verdacht aufkommen, es habe sich um ein Sexualdelikt gehandelt, dies konnte jedoch nach der später erfolgten Obduktion nicht bestätigt werden. Die junge Frau galt als sehr vorsichtig und so ist davon auszugehen, dass sie ihren Mörder gut gekannt und selbst in die Wohnung eingelassen haben musste. Die Einkäufe, welche Brigitte Erdmann am Dienstag vor ihrem Sprachkurs noch getätigt hatte, befanden sich in der Wohnung, doch Geld und Ausweispapiere fehlten. Ansonsten ließ jedoch nichts auf einen Raubmord schließen. Brigitte Erdmann hatte neben ihrer Haupttätigkeit als Anwältin auch nebenher als Fotomodell gearbeitet. Trotz umfangreicher Ermittlungen im Bekanntenkreis von Brigitte Erdmann wurde ihr Mörder bis heute nicht gefasst. Allerdings konnte DNA-fähiges Material sichergestellt werden.
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Zuletzt geändert von Salva am Fr, 13. Mär. 2015, 13:24, insgesamt 1-mal geändert.



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Re: Mord an Brigitte Erdmann

#2

Ungelesener Beitrag von Salva » Mi, 28. Jan. 2015, 21:02

Das riecht gewaltig nach einer Beziehungstat. Denke auch, dass sie ihren Mörder gekannt hat, denn welche Frau macht schon im Nachthemd einem Fremden die Tür auf. Oder es war ein Ex, der noch einen Schlüssel hatte und vielleicht bis zum dem Abend sogar noch ein gutes Verhältnis zu Brigitte Erdmann hatte.
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Re: Mord an Brigitte Erdmann

#3

Ungelesener Beitrag von pfiffi » Do, 29. Jan. 2015, 20:48

Der Fall s o l l ja im März bei xy wieder vorgestellt werden. Abwarten. Auf "Ungelöste Fälle" (Udo Nagel) war er schon (habe leider keinen aktuellen Link gefunden, weiß jemand mehr?). Bei Lolita Brieger hats ja was gebracht. Am chancenreichsten scheint der Apell an irgendwelche Mitwisser und deren Gewissen zu sein...

Ja, ziemlich sicher eine Beziehungstat. Aber natürlich darf man auch Raubmord nicht gänzlich ausschließen. Immerhin ist gestohlen worden. Allerdings glaube auch ich da eher an ein "IOch, bevor die Kinder rangehen nehm ichs halt mit" bzw um das Vorspiegeln eines Raubmordes.

Also Fotomodell und als eifrige Kontaktanzeigenkundin hatte sie genug lose Kontakte, die sich wohl nicht so leicht nachvollziehen ließen.
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Re: Mord an Brigitte Erdmann

#4

Ungelesener Beitrag von pfiffi » Do, 29. Jan. 2015, 23:42

ja. Das hatte mich schon mal veranlasst (bitte, das meine ich jetzt wertfrei!), zu spekulieren: Eventuell jemand, den Du und ich niemals als "Looser" wahrnehmen würden, der aber den recht exklusiven Ansprüchen Brigitte Erdmanns nicht genügte und der deswegen Frust schob. Pure Spekulation!

Eine weitere Spekulation: zwei Frustrierte Verehrer, die sich zusammen taten...und dann gegenseitig Alibis gaben. Alles pure Spekulation. Aber Gefälligkeitsalibis gibts wie Sonderangebote bei Bolle. Ich würde alle (auch die, die ausgeschlossen werden konnten) jetzt noch mal überprüfen - wenn noch nicht geschehen.
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Re: Mord an Brigitte Erdmann

#5

Ungelesener Beitrag von pfiffi » Mo, 2. Feb. 2015, 16:11

weitere Spekulationen: Dass sich in der "Szene" (ich meine jetzt nicht die Zeitschrift, sondern die selbsternannten Wichtigtuer!) auch viele Adabeis tummeln, ist klar. Habe ich auch mehrfach erlebt: Adabeis in besseren Sozialwohnungen... Interessant: Ihre doch recht spartanisch ausgestattete Wohnung. Wenn ich es richtig sehe - das meine ich nicht böse - kam sie aus sog einfachen Verhältnissen. Vielleicht hat sie auf irgend was gespart? Auslandsaufenthalt? Oder ihre Eltern unterstützt? Als Anwältin hat sie auch damals so verdient, dass eigentlich schon etwas mehr als "nur" ein Fiat Panda drin gewesen wäre. Die Kripo dürfte die Geldflüsse überprüft haben; da wir nichts genaues wissen, können wir hierzu nichts sagen.

Ich finde "Oxmox" interessant: Das waren ja eher die Schmuddelanzeigen. Nymphoman? (Was ich ebenfalls nicht böse meine!) Denn dass man im Oxmox reiche Reederssöhne fand, war wohl eher selten ;-) Oder doch trotz allen zur Schau getragenen Niveaus eher einsam, suchend?

Das einfachste ist das Wahrscheinlichste: Sie war lebenslustig, mit schnell wechselnden Partnern, und ist an den Falschen geraten. Dass sie ihm in dieser Aufmachung aufmachte, verweist schon stark auf ein gewisses Vertrauen. Einen flüchtigen bekannten empfange ich so jedenfalls nicht.

Oder doch?

Zweite Variante: Raubmord, verschaffte sich Zutritt durch einen
Trick ("Hamburger Gaswerke. Frau Erdmann, machen Sie ganz schnell auf, wir haben ein Leck bei Ihnen entdeckt" oä)

Oder ihr unbekannter Vergewaltiger, der sich mit eben diesem Zutritt verschaffte.

Oder ein blind date, bei dem sie sich (das war damals wohl noch nicht gängig) nicht covern ließ.

Ist jetzt aber alles pure Spekulation.
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Re: Mord an Brigitte Erdmann

#6

Ungelesener Beitrag von pfiffi » Do, 26. Feb. 2015, 16:47

Der Fall wird nächste Woche als cold case bei Aktenzeichen vorgestellt.

Mir ist noch etwas in den Sinn gekommen: Es war der erste Stock. An der Balkontür fand man Fremdspuren, mutmaßlich vom Täter. Ein Eindringen über den Balkon (plus Rückzug über den Balkon nach vollbrachter Tat) dürfte einen jungen, einigermaßen geübten Mann jetzt nicht vor so große Probleme stllen. Wie war der technische Stand der KTU damals? Konnte man ein Eindringen über eine geöffnete Balkontür schon verifizieren (Handschuhspuren oä)? Auch das wäre also ggfls möglich. Geübte Fassadenkletterer bewältigen ganz andere Aufgaben.

Kurzum: Wir wissen eigentlich gar nichts.
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Re: Mord an Brigitte Erdmann

#7

Ungelesener Beitrag von pfiffi » Di, 3. Mär. 2015, 16:08

Mopo-print vonheute (p.13):
In den ersten Jahren nach dem Mord gingen bei der Familie des Opfers am Todestag und dem Geburtstag der Frau anonyme Anrufe ein, bei denen wieder aufgelegt wurde.
Der genaue Todestag war öffentlich bekannt; war es auch der Geburtstag? Wohl eher nicht. Übler Scherz eines Bekanten...oder der Täter, der ja ihre Papiere hatte und somit ihren genauen Geburtstag kannte, wenn er den nicht sowieso schon wusste. Hieß die Muter auch "Erdmann"? So selten ist der Name nicht...dennoch treffsicherer Anruf. Da kannte sich jemand offenbar aus mit den Familienverhältnissen.
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Re: Mord an Brigitte Erdmann

#8

Ungelesener Beitrag von pfiffi » Mi, 4. Mär. 2015, 12:35

Abendblatt gestern:
http://www.abendblatt.de/kultur-live/tv ... dmann.html

daraus:
In der auf den Mord folgenden Zeit gab der Polizei bei ihrer Arbeit vor allem eines Rätsel auf: Jahrelang meldete sich jeweils am Todestag und am Geburtstag Erdmanns ein anonymer Anrufer bei der Familie der Toten. Er sagte jedoch nie ein Wort, sondern legte immer direkt wieder auf.

(...)

Hat die schöne junge Frau Probleme mit Bekanntschaften gehabt? Sie soll auf Kontaktanzeigen in einem Stadtmagazin geantwortet haben.

Das wahrscheinlich letzte Mal, dass Brigitte Erdmann vor ihrem Tod gesehen wurde, war am Abend des 5. April: Die junge Frau hatte einen Sprachkursus in der Innenstadt besucht, ein Nachbar sah gegen 22 Uhr ihren Fiat Panda, der vor dem Haus geparkt war und darauf hindeutete, dass Brigitte Erdmann bereits nach Hause zurückgekehrt war.

Ein zunächst vermutetes Sexualdelikt bestätigte sich bei der Obduktion der Leiche nicht. Als die Polizei die Getötete fand, fehlten Geld und Ausweispapiere in der Wohnung. Der bislang wohl einzige Hinweis auf einen möglichen Raubmord. Als sich die Technik später verbesserte, gelang es der Polizei, DNA-Material vom Tatort sicherzustellen und auszuwerten. Doch auch diese Spuren führten letztlich nicht zu einem Täter. Die Frage danach, wer Brigitte Erdmann tötete, blieb weiter ungeklärt.
(...)

Neben dem bislang ungelösten Rätsel um den anonymen Anrufer wendet sich die Polizei nun mit weiteren Fragen zum Fall an die Öffentlichkeit: Wer kannte Brigitte Erdmann (auch nur flüchtig) und hat sich bisher nicht bei der Polizei gemeldet? Wer kann Angaben zu den verschwundenen Gegenständen wie Brieftasche, Portemonnaie, persönliche Papiere machen? Wer kann Hinweise auf einen Mann im Umfeld der Getöteten geben, der nach der Tat Verletzungen (vermutlich an den Händen) und hierfür keine Erklärung hatte? Polizeisprecher Holger Vehren: "Spannend sind die Fragen: Wer ist der Anrufer? Welches Motiv hat er?"
Nochmal zum Thema Kontaktanzeigen. Wenns wirklich das Oxmox war - da ging es häufig um harten, schnellen Schmuddelsex, wenn ich das mal so sagen darf. Den reichen Reederssohn hätte man sich eher in den Heiratsanzeigen der "Zeit" oder auch im "Abendblatt" angeln können...
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Re: Mord an Brigitte Erdmann

#9

Ungelesener Beitrag von pfiffi » Mi, 4. Mär. 2015, 17:35

Ums nochmal zu präzisieren: Das allererste, was mir an der Oxmox-Spur auffiel: ich habe, wenn auch ein paar Jahre später, meine Jugend/early-Twenties auch in Hamburg verbracht. Oxmox war einerseits das Magazin für die Alternativen, die damals Erfolg-im-Leben-haben noch ausgesprochen ungeil fanden. Andererseits aber auch das Magazin für die Club/Musik-Szene. Die Kontaktanzeigen waren recht heftig und wurden auch gerne von der Redaktion ironisch kommentiert (mit "der Säzzer" oder "die Säzzerin", also die oder der für den Drucksatz zuständige). An eine Kontaktanzeige erinnere ich mich - ich hab die damals auch genußvoll gelesen, wir alle haben das getan - recht gut (war später, so etwa 1987/88, konnte also nicht von BE sein): "W sucht M, der sie mal so richtig durchnudelt" etcetc, worauf "die Säzzerin" kommentierte: "Schickste schonmal n Wäschekorb für die Antworten vorbei?" War wirklich so. Dass jemand, der/die eigentlich gerne ins Regal "Reederssohn/besserer Sohn mit reichem Hintergrund" greifen möchte, zum Oxmox griff, kommt mir ziemlich schräg vor. Einsam? Wohl schon...

Szenario: Wollte den reichen Reederssohn, nahm aber immer mal wieder n Bettschatz aus dem Oxmox-Regal, solange nix schärferees vorlag, und der Bettschatz wollte dann mehr und schob Frust.

Ich hoffe doch, dass sie spätestens beim dritten Mal ne Fangschaltung eingerichtet haben; der Spurverursacher war aber wohl nicht lange genug "online".

edit, ergänzend: Sie hat ja einige Kontaktanzeigen angekreuzt. Im Oxmox gab es natürlich auch ichsagmal relativ 'normale' Kontaktanzeigen. Man müsste, um das einschätzen zu können, jetzt wissen, von welcher Qualität die Anzeigen waren, die sie angekreuzt hat. "Netter M, gebildet, sucht nette W für Freundschaft und vielleicht mehr; Interessen: Theater, Kino, lesen, Disco" oder "ich fick Dich bis zur Besinnungslosigkeit"... Wissen wir nicht. Gabs beides im Oxmox.
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Re: Mord an Brigitte Erdmann

#10

Ungelesener Beitrag von pfiffi » Mi, 4. Mär. 2015, 21:28

neue Aspekte, musste Modell-Job wg Unfall aufgeben. War wohl danach knapp bei Kasse.

Zunächst als Juristin in einer BG (also keine Anwältin), wollte nach Mainz. Wohnung nur für wenige Monate, daher die spartanische Ausstattung.

Kontaktanzeigen scheinen ausermittelt? sie war gefesselt? Auch das ist neu.
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Re: Mord an Brigitte Erdmann

#11

Ungelesener Beitrag von pfiffi » Mi, 4. Mär. 2015, 21:48

Im Gegensatz zu "ungeklärte Morde" erwähnt Aktenzeichen das Motiv "wollte höher hinaus" gar nicht...vielleicht fehlerhafter Fokus in Nagels Sendung? Hier war es eine normale junge Frau, die tatsächlich aus "kleinen Verhältnissen" stammt, wie schon vermutet, aber es dann geschafft hat. Also doch keine Sehnsucht nach dem Reederssohn? Eher Liebesenttäuschungen? Dann sind die Oxmoxanzeigen natürlich wieder plausibel.

Ergänzend: Wenn Täter mit vorbereiteten Fesselwerkzeugen/Fesseln am Tatort eintraf, war die Tötung, zumindest ihre Festsetzung geplant.
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Re: Mord an Brigitte Erdmann

#12

Ungelesener Beitrag von pfiffi » Mi, 4. Mär. 2015, 22:27

Hier mal aufgelistet, Ergänzung erbeten, habs zum Teil aus dem Gedächtnis gemacht
erdmann.png
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Re: Mord an Brigitte Erdmann

#13

Ungelesener Beitrag von pfiffi » Mi, 4. Mär. 2015, 23:15

Laut Videotext sollen neue Personen ermittelt worden sein, die die Kripo bis jetzt nicht mit Brigite Erdmann in verbindung brachte...
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Re: Mord an Brigitte Erdmann

#14

Ungelesener Beitrag von pfiffi » Do, 5. Mär. 2015, 06:50

so, ich bin schnell noch mal online, dann ab heute für ein paar tage off, was ja auch mal ganz gut tut ;-)

Hier noch weitere Infos:
http://www.zdf.de/aktenzeichen-xy-...-u ... 98262.html

Kurz nach Ostern, am Abend des 5. April 1983 - nur wenige Stunden vor der Tat - besucht Brigitte Erdmann einen Sprachkurs in der Hamburger Innenstadt. Die spätere Obduktion ergibt, dass die Juristin eventuell auf ihrem Heimweg noch einen Imbiss zu sich genommen hat, vielleicht in einem italienischen Lokal. Auch hier könnte sie auf den Mörder gestoßen sein.

Spätestens gegen 22.30 Uhr kehrt sie in ihre Zwei-Zimmer-Wohnung in Hamburg-Alsterdorf zurück. Wie der Täter in die Wohnung gelangt und ob es eine persönliche Beziehung zwischen Täter und Opfer gibt, ist ungeklärt. Fest steht: Brigitte Erdmann wird gefesselt und erstochen. Dabei verletzt sich der Täter selbst. Aus den aufbewahrten Blutspuren kann Jahre später der genetische Fingerabdruck des Täters analysiert werden.
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Re: Mord an Brigitte Erdmann

#15

Ungelesener Beitrag von pfiffi » Do, 5. Mär. 2015, 08:15

http://www.bild.de/regional/hamburg/akt ... .bild.html

Und da haben wir die Geschichte vom "Reederssohn" wieder
Einen verliebten Studenten schickte sie weg: „Ich will das Leben genießen, das kannst du mir nicht bieten...“

Eine Frage noch: Der Täter entsorgt Fesseln, nimmt Geldbörsen mit, wäscht sich...lässt aber das Oxmox offen liegen?

So, jetzt bin ich aber weg, bis nächste Woche!
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Re: Mord an Brigitte Erdmann

#16

Ungelesener Beitrag von pfiffi » So, 8. Mär. 2015, 11:04

Doch früher wieder da als gedacht. Krankenhäuser sind aber auch nicht mehr das, was sie mal waren -)

Hier der xy-Filmfall nochmals, mit einer stabilen URL: Der Fall ab Min 57.

[video]https://www.youtube.com/watch?v=3iyVvnuncdE[/video]

Noch ein paar Gedanken, auch zu den Unterschieden in der Darstellung:

Die Serie Ungeklärte Morde hat sich ein bißchen auf Brigitte Erdmann als Frau, die hoch hinaus wollte, fokussiert. ich vermute mal, dass das nicht völlig falsch war (was ich persönlich ohne jede Wertung meine!). Dier XY-Sendung hat diesen Aspekt jedoch unterschlagen - vermutlich, weil die Ermittler sonst fehlende Empathie beim Publikum befürchteten. Es ist interessant, dass der Boulevard auch damals schon mit den einschlägigen Labels arbeitete - die "schöne Juristin", bestechend schön, sexgeil, geldgeil, wollte sich an die High Society ranwanzen... so die Tour. Wie damals bei Rosemarie Nitribitt. Ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass es Mitwisser(Innen?) gibt, die klammheimlich denken, die "Schlampe" habe es ja nicht anders verdient. Wie auch immer, die xy-Drastellung will der UM-Darstellung hier etwas entgegen setzen und möchte - natürlich zu Recht! - Empathie für Brigitte Erdmann einwerben. Das scheint mir ganz offenkundig. (Ich persönlich hätte diese Empathie allerdings auch, wenn BE wirklich geld- und sexgeil gewesen wäre...was sie in der Form vermutlich gar nicht war...weil man sie auch dann nicht hätte ermorden dürfen.)
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Re: Mord an Brigitte Erdmann

#17

Ungelesener Beitrag von Nightrider » Mo, 9. Mär. 2015, 21:48

Das war eine gut aussehende Studentin, die aufgrund ihres Äusseren die Möglichkeit hatte gutes Geld als Aushilfsmodell zu verdienen. Nicht mehr und nicht weniger.

Sicherlich hatte sie auch einen wohlhabenden Freund, bei dem sie aber gerade ausgezogen war. Wahrscheinlich hat sie als Studentin schon davon profitiert, das dieser nicht der Ärmste einer war.
Daraus jetzt irgend etwas moralisches in Richtung käuflich zu deuten?
Schließlich war sie am Beginn ihrer juristischen Karriere für die sie schließlich auch selbst eine Menge Arbeit im Studium investiert haben muss.
Auch ihr Auto spricht eigentlich dafür, das sie gar nicht so materiell veranlasst war.

Im Übrigen kenne ich selbst zwei Frauen, die inzwischen erfolgreich in ihrem Beruf sind und sich aufgrund ihrer Attraktivität in der Studienzeit viel Geld beim modeln verdient haben.
Seltsamerweise beides auch Juristinnen.

Aber natürlich war das damals auch eiin gefundenes Fressen für die Boulevardpresse mit vielen Spekulationen. Zumal damals die meisten anderen Studentinnen eher in "Sack und Asche" umherliefen und aussahen als kämen sie gerade vom Gründungsparteitag der Grünen

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Re: Mord an Brigitte Erdmann

#18

Ungelesener Beitrag von pfiffi » Di, 10. Mär. 2015, 10:48

Keine Schreie gehört etc:Wir wissen zwar nichts sicheres darüber, wie hellhörig das Mietshaus war, allerdings habe ich, haben wir alle da so unsere Erfahrungen...und die bedeuten: In einem 70er-Jahre-Bau dieser Art legte man auf Schalldämmung noch nicht den Wert. Allerdings gibt es genug Referenzfälle, wo ein Intruder ebenfalls „ungehört“ agieren konnte. Tatsache ist: Der Täter hat gegenüber einer immerhin sportlichen jungen Frau hart, präzise und letztlich erfolgreich agiert.

Brigitte Erdmann wurde vom Täter im Nachthemd „erwischt“. Also entweder Eindringling, der sie im Schlaf überrrascht hat (Balkontür war offen...ist übrigens gar nicht so selten, auch in belebten Gegenden hat man nachts gute Aussichten, unbemerkt zu bleiben; das wird gerne falsch eingeschätzt). Oder Eindringling by trick („Hamburger Gaswerke, Frau Erdmann, es geht um ein Gasleck, machen Sie bitte ganz dringend auf“). Oder Ex-Lover oä, der zu einer dieser berüchtigten allerallerallerletzten Aussprachen sich einfindet, Brigitte Erdmann, schon im Nachthemd, ist genervt, sagt aber „Na gut, komm kurz noch hoch!“, knallt sich, denn sie ist müde, vielleicht wieder ins Bett, will liegend den „Laber-Segen“ über sich ergehen lassen, und auf einmal legt er los. Auch in diesem Fall (Fesselwerkzeug vorbereitet) dürfte Vorsatz vorliegen; da Erdmann im Nachthemd war, dürfen wir Arglosigkeit des Opfers voraussetzen; Mordmerkmale sollten nachweisbar sein - auch dann (durchaus möglich!), wenn es zum Mordentschluß erst relativ spontan während der Tatbegehung gekommen ist (ursprünglich war „nur“ Vergewaltigung angedacht). Alles andere wäre inzwischen auch verjährt. Nicht geschrien = Überrascht vom Angriff/gelähmt und vor allem bedroht („still, sonst stirbst Du!“)...auch das ist nicht so selten und verweist auf gar nichts. Wir hatten hier in Hamburg mal einen Vergewaltiger, der tatsächlich in die Wohnungen eindrang, sich die Opfer vorher offenbar „ausgeguckt“ hat - auch dort gab es keine Schreie... Zum mancherorts gehörten „Liebestöter“-Argument: Naja, Nachthemd ist nicht gleich Nachthemd. Und ich kenne Nachthemden, die sehr erotisch wirken können...Also: Bettsituation, die eskaliert ist, wäre auch möglich...wg Fesselung mit vermutlich mitgebrachtem Fesselwerkzeug aber nicht ganz so wahrscheinlich. Wobei wir nicht wissen, ob BE vielleicht bestimmte Neigungen hatte...(in xy wird darauf einmal kurz, allerdings verneinend, angespielt).

Motiv/Persönlichkeit des Täters? Wir können nur eines sicher sagen: Er hat Erdmann gehasst - individuell oder als attraktive Frau. Wir können nicht einmal sagen, ob Erdmann ihren Mörder vorher gekannt hat - beim Intruder-Szenario kann es sich auch um einen Mann handeln, der sich Erdmann von außen „ausgeguckt“ hat. So nach dem Motto: An die attraktive Frau käme er normalerweise ja nicht heran, das sei ungerecht, jetzt nehme er sich, was ihm zustünde etcetc, solche Täter denken ja in kategorien, die glaubt man im Vollsuff nicht.

Anonymer Anrufer - kann Täter gewesen sein, muss nicht. Trittbrettfahrer, zB ein ehemaliger Lover, ist ebenfalls möglich. Vielleicht meinte der es dann gar nicht direkt „böse“, wusste selber nicht so genau, was das soll... Jedenfalls muss der Anrufer Interna gekannt haben. Nachnamen der Muter, Brigittes Geburtstag etcetc. Wenn unbekannter Intruder-Täter, dann kannte er diese Interna vermutlich aus den entwendeten Dingen...

Kurzum: Mehrere Szenarien sind möglich.
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Re: Mord an Brigitte Erdmann

#19

Ungelesener Beitrag von Salva » Mi, 11. Mär. 2015, 10:34

Mich machen diese Anrufe stutzig, die über Jahre hinweg an Brigitte Erdmanns Todestag getätigt wurden. Wenn es ein Raubmord war, wieso sollte der Täter dann jedes Jahr die Mutter anrufen? Schlechtes Gewissen, weil der Überfall eskalierte?
Und wenn es ein unschuldiger Verehrer oder Bekannter gewesen ist, wieso sollte der seine Trauer bzw. Erinnerung der Mutter gegenüber nicht öffentlich bekunden? Das wäre doch völlig normal.

An einen Einbrecher glaube ich nicht. Auch nicht, dass der über den Balkon in die Wohnung gelangte.
Hier mal das Wohnhaus in der Alsterdorfer Straße 275:
Bild
Die Einstellung im Video suggeriert, dass BE mindestens in der 1. Etage gewohnt haben muss und da klettert man nicht einfach mal soeben hoch.

Ich denke eher, dass BE ihren Mörder gekannt hat. Die gestohlene Geldbörse und die Papiere können durchaus ein Hinweis auf eine Tat aus Leidenschaft sein, denn sehr häufig entwenden die Täter persönliche Gegenstände ihrer Opfer und bewahren die als Andenken auf. Auch die Tatsache, dass BE nicht sexuell missbraucht oder vergewaltigt wurde deutet für mich eher darauf hin, denn wieso sollte sich jemand eine attraktive Frau aussuchen, die der dann überfällt und "nur" fesselt?
BE wollte wegziehen und vielleicht war einer ihrer Ex-Liebhaber überhaupt nicht davon begeistert? Vielleicht wollte einer von denen ein klärendes Gespräch und BE öffnete dem im Nachthemd die Tür, weil er eben nicht fremd war? Andererseits: wie plausibel wäre es, dass eine Frau ihrem Ex im Nachthemd die Tür öffnet? Mal davon ausgehend, dass eher eine einseitige, sprich nicht unbedingt freundschaftliche Trennung vorausgegangen war?
Ein wirklich verzwickter Fall. Mal sehen, was die Auswertung der Spuren und Hinweise bringt.
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Re: Mord an Brigitte Erdmann

#20

Ungelesener Beitrag von pfiffi » Do, 12. Mär. 2015, 19:50

Danke Salva, hier mal ein Parallelfall (keine Täteridentität - Fall ist geklärt - aber Mörder, der eindringt, gibt es eben häufiger, als man glauben will). Immerhin ist Alexander Horn höchstpersönlich mit dran am Fall. Fall 3, Poing. Fall geklärt!

http://rtl2now.rtl2.de/ungeklaerte-mord ... 1&season=4
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Re: Mord an Brigitte Erdmann

#21

Ungelesener Beitrag von Salva » Fr, 13. Mär. 2015, 13:19

@pfiffi
Sicher gibt es Mörder, die in eine Wohnung/ Haus eindringen. Gewöhnliche Einbrecher tun das ja auch und mancher Einbrecher wird auch zum Mörder oder Vergewaltiger. Wenn man sich aber mal die Statistiken vor Augen führt erkennt man, dass bei Tötungsdelikten die Täter fast ausschließlich aus dem nahen Umfeld der Opfer stammen und daraus ergibt sich im Umkehrschluss, dass der "unbekannte" Täter", der sich ein Zufallsopfer sucht, die absolute Ausnahme darstellt. Nun muss das natürlich im Fall Erdmann nicht unbedingt zutreffen, aber die Wahrscheinlichkeit, dass es sich bei ihren Mörder um einen Bekannten handelt, ist doch wesentlich höher als im "normalen" Fall.
Brigitte Erdmann hatte wechselnde Partner und suchte solche auch per Kontaktanzeigen. Zudem war sie recht wählerisch, was dem aber widerspricht, was du schon bzgl. dieser Oxmox Inserate geschrieben hattest. Ich glaube deshalb schon, dass es ein geprellter Lover war und auch, dass es sich bei dem Anrufer um den Mörder handelte.
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Re: Mord an Brigitte Erdmann

#22

Ungelesener Beitrag von pfiffi » Sa, 14. Mär. 2015, 22:00

Salva hat geschrieben:@pfiffi
Sicher gibt es Mörder, die in eine Wohnung/ Haus eindringen. Gewöhnliche Einbrecher tun das ja auch und mancher Einbrecher wird auch zum Mörder oder Vergewaltiger. Wenn man sich aber mal die Statistiken vor Augen führt erkennt man, dass bei Tötungsdelikten die Täter fast ausschließlich aus dem nahen Umfeld der Opfer stammen und daraus ergibt sich im Umkehrschluss, dass der "unbekannte" Täter", der sich ein Zufallsopfer sucht, die absolute Ausnahme darstellt. Nun muss das natürlich im Fall Erdmann nicht unbedingt zutreffen, aber die Wahrscheinlichkeit, dass es sich bei ihren Mörder um einen Bekannten handelt, ist doch wesentlich höher als im "normalen" Fall.
Brigitte Erdmann hatte wechselnde Partner und suchte solche auch per Kontaktanzeigen. Zudem war sie recht wählerisch, was dem aber widerspricht, was du schon bzgl. dieser Oxmox Inserate geschrieben hattest. Ich glaube deshalb schon, dass es ein geprellter Lover war und auch, dass es sich bei dem Anrufer um den Mörder handelte.
Ahoi

klar, uch ich denke auch eher "war ihr bekannt" resp es gab zumindest einen persönlichen bezug - wie groß der auch immer war. Vielleicht Kommilitone, den sie schon vor Jahren abgewimmelt hat und der es nicht ertrug...

Was man sagen muss, auch ich mir selbstkritisch sagen muss: Die UM -Folge fokussiert sich etwas zu stark auf den, na, ich sag jetzt mal, toughen, berechnenden Vamp BE. das war sie vermutlich gar nicht. Da war auch ich zT aufm falschen Dampfer. Kann man ja ruhig mal so zugeben. Die Frau war juristische Sachbearbeiterin in einer Beruifsgenossenschaft (genau wie einer meiner juristischen Verwandten es mal war; heute ist er Anwalt). Das ist ein solider middle-class-Posten. Toughe, knallharte Karrierefrau geht anders. Ich dfenke, xy stellt es schon richtig dar: Hat sich von unten hochgekämpft, war aber persönlich eher unglücklich, war auf der Suche. Dass so eine Frau zum OXMOX greifen musste, da hat der Ermittler (in UM) schon recht, ist zumindest überraschend. Vielleicht auf den zweiten Blick doch nicht so...
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