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1998 | Magdeburg | Karl-Heinz Gross († 38)

Ungeklärte Fälle im Focus.
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Granus
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1998 | Magdeburg | Karl-Heinz Gross († 38)

#1

Ungelesener Beitrag von Granus » Di, 8. Mär. 2016, 03:25

Auch nach 18 Jahren ist der mysteriöse Tod des Managers Karl-Heinz Gross der Volksmusikgruppe Kastelruther Spatzen am 06. März 1998 noch ungeklärt. Bis heute weiß man nicht, ob Herr Gross einem Tötungsdilikt oder einem Unfall mit Todesfolge zum Opfer fiel. Die Kripo Magdeburg ermittelt seit 1998 bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 0391-5465196. Belohnung in diesem Fall 50.000 €uro.

Hier das neueste Video zum Fall vom MDR @ 2016:


Spezial-Ausgabe Kripo Live @ 2016

Bild nicht mehr vorhandenKarl-Heinz Gross

Lesen Sie bitte den vollständigen Artikel der Mitteldeutschen Zeitung, wenn Sie auf den Link klicken:
MZ

Die Staatsanwaltschaft Magdeburg geht nicht nur von Mord aus, sondern erwägt auch einen Unfall,
aufgrund der Spuren der Verletzungen am Körper des Opfers. Siehe vollständigen Artikel von 2003:

n-tv

Ganz aktuell brachte der MDR am Sonntag
den 06. März 2016 eine Zusammenfassung
in Kripo Live, sehen Sie hier dazu das Video.


Kripo Live @ 2016

Und es gibt es eine Doku dazu von 2008 vom MDR.


Doku vom MDR @ 2008
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Zuletzt geändert von Salva am Sa, 24. Feb. 2018, 18:39, insgesamt 2-mal geändert.



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borusse9999
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1998 | Magdeburg | Karl-Heinz Gross († 38)

#2

Ungelesener Beitrag von borusse9999 » Fr, 23. Feb. 2018, 16:53

[...]

Mord an Karl-Heinz Gross 1998

Am Abend des 6. März 1998 fand ein Lkw-Fahrer gegen 18.17 Uhr Karl-Heinrich Gross, den Bruder von Albin Gross und damaligen Manager der Kastelruther Spatzen, schwer verletzt auf einem Weg in einem Magdeburger Industriegebiet. Trotz Notoperation in der Universitätsklinik starb der 39-Jährige wenig später.

Bis heute sind die Umstände seines Todes nicht geklärt. Die Behörden gehen nicht von einem Unfall als einzige Todesursache aus. An Hinweisen mangelte es nicht: Nach Angaben des zuständigen Staatsanwalts wurden nahezu 500 Personen bei den Ermittlungen befragt, aber entscheidende Hinweise blieben aus.

Die Volksmusikgruppe hatte am Abend zuvor ein Konzert in der Stadt gegeben. Gross war danach allein in der Stadt zurückgeblieben, um die Reparatur eines Tourbusses abzuwarten. Am späten Nachmittag des 6. März 1998 verließ Gross nach Zeugenaussagen eine Autowerkstatt im Stadtteil Rothensee zu Fuß mit unbekanntem Ziel. Knapp anderthalb Stunden später wurde er mit schwersten Verletzungen an Kopf und Oberkörper auf der Zufahrtsstraße eines etwa drei Kilometer entfernten Betriebsgeländes gefunden.

Mangels unmittelbarer Augenzeugen untersuchten Rechtsmediziner und Sachverständige in mehreren Gutachten die Art der Verletzungen und die gefundenen Spuren. Ein Raubmord wird für unwahrscheinlich gehalten, da das Opfer noch rund 7000 Mark in bar bei sich trug. Nach Darstellung der Staatsanwaltschaft gilt als wahrscheinlichste Theorie, dass Gross zunächst von einem Jeep oder Lkw angefahren wurde. Zur Vertuschung des Unfalls sei das Opfer dann vermutlich mit einem stumpfen Gegenstand auf den Kopf geschlagen und zu der Lagerhalle transportiert worden. Wie sich aus den rechtsmedizinischen Gutachten ergibt, wurden die Verletzungen am Rumpf mit großer Wahrscheinlichkeit durch das Überrollen mit einem Fahrzeug hervorgerufen. Zusätzlich führten mindestens zwei Schläge mit einem stumpfen Gegenstand zu mehreren Rissen der Kopfschwarte.

Eine Ermittlungsgruppe mit mehr als 20 Beamten – die Soko „Spatzen“ – wurde auf den Fall angesetzt. Es wurde in alle Richtungen ermittelt. Die Werkstattmitarbeiter gerieten ebenso ins Visier der Fahnder wie zwei junge Speditionsmitarbeiter, die als erste am Fundort waren. Die Verdachtsmomente erhärteten sich jedoch ebenso wenig wie bei Ermittlungen im persönlichen Umfeld des Getöteten. Ein Magdeburger Fanclub der „Spatzen“ geriet in Verdacht, weil ihm Ende 1997 der offizielle Status aufgrund des Verdachtes zu hoher Mitgliedsbeiträge entzogen worden war. Auch hier blieben die Nachforschungen ergebnislos. Die Nachstellung des Falls in mehreren Fernsehsendungen brachte keine neuen Spuren.

Der Bruder des Getöteten, Keyboarder Albin Gross, sagte nach der Tat in einem Interview, die Musiker hegten keinen Hass auf Ostdeutschland. Irgendwann wollten sie hier wieder auf Tour gehen. Dies tun sie mittlerweile wieder regelmäßig.

[...]


Wikipedia

NEWS.AT: In Ihrem Buch befassen Sie sich auch mit dem noch immer ungeklärten Mord vom ehemaligen Spatzen-Manager Karl-Heinz Gross und spekulieren, dass er in dunkle Geschäfte verstrickt gewesen sein könnte. Was wissen Sie genau darüber?
Widemair: Ich habe mir erlaubt, hier selber zwischen den Zeilen zu lesen, nämlich jenen Behauptungen, die Ex-Manager Charly Mazagg aufgestellt hat. Wenn er behauptet, Karl-Heinz Gross würde wahrscheinlich noch leben, wenn er den Merchandising-Stand nicht verlassen hätte (der Bruder von „Spatz“ Albin Gross arbeitete zuvor im Fanartikelgeschäft, Anm.) , dann bin ich glaube ich nicht der Einzige, der sich die Frage stellt, was sich denn dadurch verändert hat. Ich bitte den Leser in meinem Buch, tiefer nachzudenken, denn immerhin geht es hier um einen grässlichen Mord, und ich denke, dass in dieses Dunkel Licht gebracht werden muss. Die Gruppe war 120 Tage im Jahr zusammen unterwegs, hat praktisch alles miteinander erlebt. Da weiß man denke ich genug voneinander, weshalb ich davon ausgehe, dass die Spatzen und auch Charly Mazagg nicht alles gesagt haben, was sie wissen.


news.at

Magdeburg – Zum 20. Todestag des Managers Karlheinz Gross (†38) rollte die ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“ den Fall am vergangenen Mittwoch nochmal auf. Seither sind bei der zuständigen Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord über 20 neue Hinweise eingegangen. Einige, so ein Polizeisprecher zu BILD, „könnten zielführend sein".

bild.de

Wie die Südtiroler „Tageszeitung“ in Erfahrung gebracht haben will, soll es aber auch eine mysteriöse DNA-Spur geben, vier Haare, die am Mantel des Opfers gefunden wurden. Sie könnten nach 20 Jahren zum Täter führen.

musikpost.at
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borusse9999
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1998 | Magdeburg | Karl-Heinz Gross († 38)

#3

Ungelesener Beitrag von borusse9999 » So, 11. Mär. 2018, 11:30

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