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2000 | Gerstungen | Elfriede Heinemann (53) vermisst

Ungeklärte Fälle im Focus.
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pfiffi
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2000 | Gerstungen | Elfriede Heinemann (53) vermisst

#1

Ungelesener Beitrag von pfiffi » Mo, 23. Feb. 2015, 18:43

Da Frau Heinemann inzwischen für tod erklärt wurde, wäre es interessant, wie man den Fall juristisch nennt? Todesfall Heinemann?

Hier die Fakten: http://www.mopo.de/news/seit-einem-jahr ... 85644.html

Bild
Gotha - Gerade mal drei Wochen sind Karl-Heinz und Elfriede Heinemann verheiratet, als (am 26. Mai 2000) das Schicksal zuschlägt. Auf einer Urlaubsfahrt mit dem Wohnmobil wird das Paar aus Kassel auf der Autobahn 4 bei Gerstungen (Thüringen) von einem dunklen BMW gestoppt. Der Wagen zwingt sie, auf dem Standstreifen zu halten. Zwei bewaffnete Männer springen raus, zwingen ihre Opfer, ihnen die Urlaubskasse mit 2000 Mark zu geben. Und entführen Elfriede Heinemann. Genau ein Jahr ist das her. Seitdem fehlt jede Spur von der 53-Jährigen.
"Wir ermitteln in alle Richtungen", umschreibt Oberkommissar Detlef Kasch aus Gotha diese "unbefriedigende Situation". In Osteuropa wurde nach dem Auto, das angeblich ein polnisches Kennzeichen hatte, gesucht - ohne Erfolg. Und in Spanien bat die Polizei einen ehemaligen Freund von Elfriede Heinemann, sich zu melden - keine Reaktion.
Nichts ist klar: Lebt die Kasselanerin noch? Warum wurde sie entführt? Es gab keine Lösegeldforderungen. Auch ein mögliches Motiv für ein Verbrechen konnte die Polizei bislang nicht ermitteln, weder finanzieller noch sonstiger Art.
Natürlich wurde der Ehemann von den Beamten genau unter die Lupe genommen, zunächst als Zeuge. Später leitete die Staatsanwaltschaft gegen ihn sogar ein Verfahren ein - bislang ohne Ergebnis. Freunde und Bekannte aus dem näheren Umfeld des Paares sollen übereinstimmend ausgesagt haben, dass die Beziehung glücklich und harmonisch war. Dafür spricht auch, dass sich Karl-Heinz Heinemann therapeutisch behandeln ließ, weil er mit dem Verlust seiner Frau nicht fertig wurde.
Demnächst sollen dem Leitenden Oberstaatsanwalt Hans-Joachim Petri zufolge die Ermittlungen gegen den Ehemann abgeschlossen werden. "Das ist ein Fall, der mir noch nicht vorgekommen ist. Ich weiß nicht, ob er aufklärbar ist." Und fügt hinzu: "Ich persönlich halte die ganze Sache für äußerst ominös. Ich habe auch keine Lösung."
In der HR-Sendung Kriminalreport (noch ein paar Tage online) äußert sich der Staatsanwalr über Ungereimtheiten beim Ehemann. Ab Min 16
http://www.ardmediathek.de/tv/Geschicht ... Id=3374172

Ich bin da hin und her. Dass es häufig der Ehemann selber war, der seine Frau sonstwo verbuddelt hat, wenn er mit lautem Wehgeklage das Verschwinden (hier sogar die vorgeblich live mitbekommene Entführung) betrauert, ist schon klar. Und solche Autofallen waren damals auch öffentlich Thema. Klar kann er sich das ausgedacht haben.
Hier indessen gibt es
a) Zeugen, die das Wagenarrangement Wohnmobil/(polnischer) BMW wirklich gesehen haben wollen
b) keinerlei finanzielles Motiv, auch keinen bezeugten Streit vorher und kein "Aufblühen" des Ehemanns hinterher

Das er mit einem fremden Handy telefoniert haben soll, ist ungewöhnlich, muss aber nicht gegen ihn sprechen - deckte er mit der Legende eine eigene Tat ab...warum sollte er nicht mit seinem eigenen Handy telefonieren? Oder ging es darum, Zeit zu gewinnen?
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Re: Vermisstenfall Elfriede Heinemann

#2

Ungelesener Beitrag von shesielle » Mo, 23. Feb. 2015, 20:02

Interessanter Fall, echt! Woher weiß man das mit dem fremden Handy bzw. was weiß man überhaupt darüber? Der Mann muss doch eine Erklärung dafür gehabt haben, was das für ein Handy war und es muss doch auch rauszufinden gewesen sein, wem dieses Handy gehörte!? Zwischen Überfall und Anruf sind ja nur 7 Min. vergangen laut Ermittlungen, kann dann ja eigentlich nur sein, dass er jemanden anhielt und mit dessen Handy telefonierte, oder? Dann wäre das m.E. nicht besonders merkwürdig, im Jahr 2000 hatten gerade ältere Leute noch nicht alle ein Handy, ich war damals 28 und hatte auch erst 1-2 Jahre vorher mir mein erstes Handy gekauft, meine Eltern waren damals im Alter der Betroffenen hier und hatten meines Wissens 2000 auch noch keine Handys... Weiß man denn, ob sie ein eigenes Handy überhaupt hatten?

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Re: Vermisstenfall Elfriede Heinemann

#3

Ungelesener Beitrag von AndreaManuela » Di, 24. Feb. 2015, 06:34

Bei mir stand auch der Ehemann sofort in Verdacht - klar. Der Überfall - bzw. die Zusammenkunft - mit dem dunklen BMW ist durch Zeugen belegt. Also das wird wohl stimmen. Warum sollte der Ehemann nicht die Gelegenheit beim Schopfe packen, um seine Frau loszuwerden (Motiv?) und es den Polen anzuhängen? Die Frage ist, wieviel Zeit hatte er? Wirklich nur 7 Minuten? Oder war die Frau schon vorher weg und bei dem Überfall schon längst nicht mehr dabei? Wurden die beiden noch nach dem Losfahren von zuhause irgendwo zusammen gesehen? Der Ehemann konnte also jederzeit "rechts ran fahren", war Nacht und dunkel....
Er hatte selbst ein Handy, wurde im Film gesagt.
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Re: Vermisstenfall Elfriede Heinemann

#4

Ungelesener Beitrag von tenbells » Di, 24. Feb. 2015, 07:53

Was mich sehr stark verwundert das sie in knapp 3 1/2 Stunden nur 100km geschafft haben. eigentlich war das erste Tagesziel Bad Hersfeld, 67km von Kassel entfernt. Dann entschied man sich um und fuhr wieder auf die Autobahn.
Kurz nach 22 Uhr passierte dann ca 100km von Kassel der Überfall..
Meine Frage, womit haben sie über 3 stunden für 100km verbracht?
Stau Baustelle? schliesse ich aus, da meistens nach 19uhr der Verkehr nachlässt.

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Re: Vermisstenfall Elfriede Heinemann

#5

Ungelesener Beitrag von AndreaManuela » Di, 24. Feb. 2015, 08:01

Siehste. Also könnte sich der Verdacht, die Frau wurde vorher schon - salopp gesagt - "entfernt", erhärten...
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Re: Vermisstenfall Elfriede Heinemann

#6

Ungelesener Beitrag von pfiffi » Di, 24. Feb. 2015, 08:12

Mein Problem in diesem Fall ist der Staatsanwalt. Er sagt: Es gäbe noch weitere Unklarheiten in der Schilderung des Ehemanns. Die möchte er aber nicht benennen.

Was kann das für einen Sinn haben - wenn nicht den, Druck auf den Ehemann auszuüben? Ich halte solche "Ermittlungs"methoden für fragwürdig. Schon mehrfach hat man mit der Methode, öffentlich oder zumindest im Umfeld von Verdächtigen 'öffentlich' Druck auszuüben, Unschuldige schwer beschädigt. So im Fall Ursula Herrmann oder Maskenmann Martin N.

Auch ich sehe Fragwürdigkeiten, klar. Der modus operandi der angeblichen Täter...hm. In aller Öffentlichkeit so eine Entführung? Und wozu? Bordelldamen holt man sich woanders (Ukraine oder so), und eine 52jährige ist für Mädchenhändler wenig attraktiv (meine ich nicht böse, ist so). Eine Entführung ist im Grunde auszuschließen. (Man balsowert für gewöhnlich die Solvenz des Opfers vorher aus.) Allenfalls möglich: Dass die Täter, nachdem die Autofalle 'geklappt' hat (damals gab es wirklich solche Autofallen mit dem Ziel, den Opfern Geld abzunehmen...allerdings wohl eher auf einsamen Landstrassen) ein "Gewaltkick" überkam.

@AndreaManuela
Der Überfall - bzw. die Zusammenkunft - mit dem dunklen BMW ist durch Zeugen belegt. Also das wird wohl stimmen. Warum sollte der Ehemann nicht die Gelegenheit beim Schopfe packen, um seine Frau loszuwerden (Motiv?) und es den Polen anzuhängen? Die Frage ist, wieviel Zeit hatte er?
Ja, so in etwa wäre es möglich. Zur Timeline: Die Zeugen werden es zwar kaum bis auf die Minute bestätigt haben. Allerdings stand hinterher (Szenario: Erst Überfall, dann Gelegenheit bei Schopfe packen, Frau töten und entsorgen) dennoch kaum soviel Zeit zur Verfügung. Wenn Ehemann der Täter, dann nur so: die Tat war vorher, die Leiche ist irgendwo sicher entsorgt, und als es zufällig zur Autofalle kam, dachte er sich: Prima Gelegenheit, die warens. Oder: Er fuhr (er hatte vom Thema Autofalle gehört) rechts ran, es war in Wahrheit gar keine Autofalle, sondern bloß ein wirklich liegen gebliebener BMW, und er hat hinterher das Szenario Autofalle behauptet. Hmmm...alles auch nicht so überzeugend. Aber zumindest, wie @tenbells dargetan hat, machbar. ja, die bloß 100 Km sind merkwürdig.

Ein echtes Rätsel.
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Re: Vermisstenfall Elfriede Heinemann

#7

Ungelesener Beitrag von AndreaManuela » Di, 24. Feb. 2015, 08:30

@pfiffi, daher die Vermutung, dass sich der Ehemann auch VORHER (sie waren ja ne Weile unterwegs) entledigt hatte und sie bei dem Überfall gar nicht mehr dabei war. In der Nacht fährt man kaum über Land, um sich die Gegend anzusehen.
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Re: Vermisstenfall Elfriede Heinemann

#8

Ungelesener Beitrag von pfiffi » Di, 24. Feb. 2015, 08:31

Übrigens: Wenn er es denn war glaube ich nicht an eiskalten Mord. Ich glaube dann an einen eskalierten Streit, vielleicht fast so: Hat sie ein bißchen geschubst oä, unglücklich gefallen...und nun ist Holland in Not. So herum... Siehe seinen Zustand hinterher.
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Re: Vermisstenfall Elfriede Heinemann

#9

Ungelesener Beitrag von pfiffi » Di, 24. Feb. 2015, 08:32

AndreaManuela hat geschrieben:@pfiffi, daher die Vermutung, dass sich der Ehemann auch VORHER (sie waren ja ne Weile unterwegs) entledigt hatte und sie bei dem Überfall gar nicht mehr dabei war. In der Nacht fährt man kaum über Land, um sich die Gegend anzusehen.
Ja, möglich wäre es. (wie gesagt: wenn er es war, dann vorher!) Muss man ihm beweisen.
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Re: Vermisstenfall Elfriede Heinemann

#10

Ungelesener Beitrag von pfiffi » Di, 24. Feb. 2015, 08:40

Es neigt sich jetzt vielleicht doch die Waagschale in eine ganz bestimmte Richtung... aber immer im Hinterkopf behalten:

a) Rechtsstaat (wichtig!)
b) Wer sich einmal mit True Crime befasst hat, weiß: Es gibt nichts, was es nicht gibt. Kein "Tatort"-Drehbuchautor kann die Realität an Absurdität übertreffen...
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Re: Vermisstenfall Elfriede Heinemann

#11

Ungelesener Beitrag von pfiffi » Di, 24. Feb. 2015, 09:45

shesielle auf allmy: Frau wurde mitgenommen, um die Meldung an die Polizei zu verzögern ("Keine Polizei, sonst Frau tot"). Okay, das wäre eine Möglichkeit. Aber warum sagt er das nicht? Ist ja an Deutlichkeit nicht zu überbieten...
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Re: Vermisstenfall Elfriede Heinemann

#12

Ungelesener Beitrag von shesielle » Di, 24. Feb. 2015, 09:47

@tenbells
Es soll aber ein Stau gewesen sein direkt schon auf dem Weg zur A4 durch eine Autbahn (wohl auf der A7). Dies wird die Polizei sicher auch geprüft haben, dass dort tatsächlich Stau war. Wenn man bedenkt,dass es Freitag abends war, wo viele Pendler nach Hause fahren übers Wochenende, kann ich mir das schon vorstellen, dass sich das an einer Baustelle dann direkt staute, und auch, dass einen das tierisch nervt, wenn man gerade erst losgefahren ist und eigentlich ja vorher nicht geplant hatte, schon in Bad Hersfeld zu übernachten. Auch eine frühe Rast kann ich mir unter solchen Umständen gut vorstellen, wenn eh kein/kaum ein Weiterkommen ist im Moment. Oft weiß man ja auch nicht, was den Stau verursacht und hofft, wenn man etwas abwartet, legt sich die Ursache vielleicht wieder und man kommt nach der Rast schneller weiter.

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Re: Vermisstenfall Elfriede Heinemann

#13

Ungelesener Beitrag von shesielle » Di, 24. Feb. 2015, 09:50

@pfiffi
Vielleicht hat er es nicht mitbekommen, war zu geschockt. Sie stießen ihn in den Graben, riefen ihm vielleicht zu: "Keine Polizei, sonst Frau tot!", aber vielleicht HÖRTE er es gar nicht, sie standen ja auf der Autobahn, da versteht man doch aus ein paar Meter Entfernung schon kein Wort mehr. Meinst du nicht, wenn er sich die Geschichte ausgedacht hätte, hätte er sich auch einen Grund ausgedacht, warum die seine Frau mitnehmen sollten, und sowas dann direkt mitgeliefert als Erklärung?

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Re: Vermisstenfall Elfriede Heinemann

#14

Ungelesener Beitrag von shesielle » Di, 24. Feb. 2015, 09:54

Mit dem Vorher-Entledigen, das wäre wirklich das einzig denkbare Szenario. Dazu weiß man leider zu wenig.

a) Wann und wo wurde die Frau zuletzt von anderen Zeugen gesehen? (= Wieviel Zeit hätte er überhaupt theoretisch gehabt für so eien Tat und ihre perfekte Verdeckung)
b) Wurden Wohnung, Wohnmobil und normaler PKW kriminaltechnisch und/oder von Leichenhunden untersucht? (Irgendwie müsste er seien Frau dann ja getötet und wegtransportiert haben, das geht meist nicht spurlos)
c) Was sind die Widersprüche, in die er sich angeblich verwickelt hat, und wo hat er gelogen?

Wenn man das nicht weiß, kann man nur im Trüben fischen.

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Re: Vermisstenfall Elfriede Heinemann

#15

Ungelesener Beitrag von pfiffi » Di, 24. Feb. 2015, 10:08

@shesielle

es gibt noch einen Punkt, wo ich (ich kann die andere Möglichkeit nicht ausschließen und tu das auch nicht!) eben misstrauisch werde:

Solche Autofallen gab es damals, stimmt, gab es übrigens schon immer, seit es Autoverkehr gibt.

Aber doch nicht so! Abdrängen von der Autobahn etcetc... Professionell operierende Täter ersparen sich doch das Risiko, das darin liegt. Die benutzen einsame Landstrassen.

Professionell operierende Täter, denen es nur ums Geld geht, mögen zwar, um das Anlaufen der Fahndung zu verzögern, eine Geisel mitnehmen...lassen die aber an einer einsamen Landstrasse frei, weil sie, denen es nur ums Geld geht, sich nicht auch noch mit einem Tötungsdelikt belasten möchten. Okay, kann sein, dass sie hysterisch wurde im Auto ("Still jetzt!"), dass ein Täter daraufhin zu hart zuschlug...aber dann hätte man eine Leiche finden müssen. Denn dann wäre sie ohne viel Federlesens und ohne Grab irgendwo an einem Waldrand verklappt worden.

Alles sehr sehr dunkel. Ich schließe die Überfallstory nicht aus, aber sien enthält mir zuviel Ungereimtheiten - beim modus operandi der Täter fängst eben an. Abdrängen von der Autobahn für maximal ein paar Tausend Euros...das mach ich anders! Selbst wenn ich mich, ihnen folgend, auf die als Opfer festgenagelt habe...die überfall ich im Schlaf. Das Wohnmobil war übrigens schon damals nicht erste Sahne = Viel Geld dürfte da nicht zu holen gewesen sein...und professionell operierende Täter wissen das auch. Hmmmm...
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Re: Vermisstenfall Elfriede Heinemann

#16

Ungelesener Beitrag von pfiffi » Di, 24. Feb. 2015, 10:19

ergänzed: Es müssen natürlich keine professionellen Täter gewesen sein. Kann Spontantat gewesen sein. Aber auf einer belebten Autobahn? Es gibt übrigens keine Zeugen für das immerhin ja auffällige Abdrängmanöver. Ich habe solch ein Abdrängen als "Opfer" zweimal erlebt (keine Straftat, sondern verkehrswidriges Verhalten des anderen). Beide Male hielt sofort jemand, stellte sich als Zeuge zur Verfügung, sagte mir "Schweinerei, was der Verkehrsrowdy da gemacht hat, das war ja lebensgefährlich" etcetc
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Re: Vermisstenfall Elfriede Heinemann

#17

Ungelesener Beitrag von tenbells » Di, 24. Feb. 2015, 10:33

Ja, es gab eine Stau wegen einer Tagesbaustelle. Aber ich glaube nicht das man für 67km 3 Stunden braucht.
Ich bin vielfahrer, und wirklich oft im Stau, aber das kommt nicht hin.
Schade das man die Staumeldung von damals nicht kennt, würde gern wissen wie lang der Stau war.

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Re: Vermisstenfall Elfriede Heinemann

#18

Ungelesener Beitrag von AndreaManuela » Di, 24. Feb. 2015, 10:55

ja, die Frage nach der kriminaltechnischen Untersuchung habe ich mir auch gestellt. Wurde das Wohnmobil auf Blutspuren untersucht? Falls die Frau dort getötet und transportiert wurde. Wurde die Strecke, die gefahren wurde, abgesucht? Sehr umfangreich, ja, und wenn der Mann lügt, weiß man natürlich auch nicht, welche Strecke er wirklich gefahren ist.... Uff.
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Re: Vermisstenfall Elfriede Heinemann

#19

Ungelesener Beitrag von pfiffi » Di, 24. Feb. 2015, 11:02

Hier mal weitere Fakten:
http://www.welt.de/print-welt/article51 ... hrung.html

das macht einen schon sehr skeptisch. Selber nicht angerufen, obwohl mehrere Möglichkeiten dazu bestanden (sogar CB-Funke im Auto). Und natürlich ist es nicht auszuschließen, dass das zweite Auto, welches die Zeugen gesehen haben - auf die Sekunde genau werden sie sich nicht erinnern - einfach das der Helfer war. Weder fürs Abdrängen noch für die Entführung gibt es Zeugen.
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Re: Vermisstenfall Elfriede Heinemann

#20

Ungelesener Beitrag von tenbells » Di, 24. Feb. 2015, 11:16

@AndreaManuela

in diesem Bericht ist zu sehen dass das Fahrzeug kriminaltechnisch untersucht wurde.
Ob nun nur im Aussen.- oder auch im Innenbereich geht daraus nicht hervor

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Re: Vermisstenfall Elfriede Heinemann

#21

Ungelesener Beitrag von tenbells » Di, 24. Feb. 2015, 11:17

Achso...der Bericht wäre nicht schlecht :D

http://www.spiegel.de/panorama/grossfah ... 78529.html

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Re: Vermisstenfall Elfriede Heinemann

#22

Ungelesener Beitrag von pfiffi » Di, 24. Feb. 2015, 12:55

So, hier mal einige weitere Links für Infos:

http://www.hna.de/kassel/vermisste-erkl ... 43367.html

Todeserklärung

http://www.focus.de/politik/deutschland ... 87989.html

"schwenkt eine Art Kelle" - okay, kein Abdrängen, aber doch auffällig genug. Hat kein unabhängiger Zeuge bestätigen können. (Kriminalreport hr sagt: Abdrängen)

http://www.berliner-kurier.de/archiv/eh ... 23890.html

Bericht kurz nach der Tat.
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Re: Vermisstenfall Elfriede Heinemann

#23

Ungelesener Beitrag von pfiffi » Di, 24. Feb. 2015, 13:24

Was mir restlos unverständlich ist: dass die Polizei von einem fremden Handy aus angerufen worden sein soll, dieser Handybesitzer aber nicht auffindbar ist.

Mach ich auch immer so, wenn ich auf der Autobahn angehalten werde und mir jemand erklärt, seine Frau sei gerade entführt worden, ob man mal von meinem Handy aus die Polizei anrufen könne. Ich lass dann anrufen und sag "Na, tschüss auch, ich muss denn mal weiter..." und melde mich nirgends, hinterlasse meinen Namen nicht und gar nichts.

Also, das ist wirklich schräg.
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Re: Vermisstenfall Elfriede Heinemann

#24

Ungelesener Beitrag von tenbells » Di, 24. Feb. 2015, 13:29

@pfiffi vielleicht sind die Hessen anders wie die Hamburger :D Zeit ist Geld


ich finde das auch mehr als schräg...da stimmt irgendetwas hinten und vorne nicht

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Re: Vermisstenfall Elfriede Heinemann

#25

Ungelesener Beitrag von pfiffi » Di, 24. Feb. 2015, 17:13

Hallo shesielle
Fest steht anscheinend, dass andere Personen (nicht der Ehemann) den Notruf getätigt haben, die sich danach nicht gemeldet haben. Wenn dieser Notruf von einem Handy getätigt wurde, verstehe ich nicht, warum der Besitzer des Handys nicht ermittelt werden konnte und sich auch nie meldete. Nun, aber das Letztere kann Gründe haben, die gar nichts mit dem Entführungsfall zu tun haben - wenn z.B. derjenige, der die Hilfe gerufen hat, gerade selbst was zu verbergen hatte und deshalb keine Lust auf persönlichen Polizeikontakt verspürte (z.B. alkoholisiert am Steuer gesessen, einschlägig vorbestraft o.ä., und hat sich dann auch später nicht getraut sich zu melden, aus Angst, durch das Abhauen / anonyme Handy selbst in den Kreis der Verdächtigen gezogen zu werden).

Wenn nun jemand, den der Ehemann gar nicht um Hilfe gebeten hat, von sich aus so einen Notruf abgesetzt hat, weil er vielleicht die Entführung gesehen hat, sich aber später nicht als Zeuge selbiger zur Verfügung stellte eben aus o.g. Gründen, wäre das natürlich auch ein Umstand, den der Ehemann schwerlich erklären kann. Hätte er selbst diese Tat so perfekt geplant und begangen, würde ich aber eigentlich erwarten, dass er für alle fragwürdigen Dinge zumindest eine Erklärung auch parat halten würde. (shesielle auf allmy)
Nein, verzeihung, und ich will das erklären.

Zunächst mal ein richtig guter Gedanke: Schwerer Jung, der die Poliezi scheut, oder Schwibsi-Schwabsi, der den Lappen behalten will.

Bitte aber die Situation in der Nacht vergegenwärtigen:

Da hat sich ja niemand gedacht "oha, Entführung!" Da stand einfach nur ein Wohnmobil auf dem Seitenstreifen, das hätte auch eine Reifenpanne sein können. Da rufen schwerer Jung oder Schwibsi-Schwabsi sicherlich nicht die Polizei an. Mit Verlaub: da ruft niemand die Polizei an. Bestenfalls die Autobahnmeisterei.

Sollte aber ein Fremder just die Entführung gesehen und die Polizei - vom Auto aus (Handy) - angerufen haben ("Hier auf der Autobahn findet gerade ein Kampf statt!"), hätten wir das längst gewusst. Weil längst öffentliche Aufrufe gestartet worden wären: "Der Anrufer, der blabla, wird gebeten, sich noch einmal zu melden, er ist ein wichtiger Zeuge!" Genau das hörten und hören wir aber nicht. Wir hören nur unklares Geraune, irgendwas stimme mit dem Anruf nicht.

Wir wissen ja nicht einmal, ob der Anrufer rechts ran fuhr oder ausm Auto heraus anrief, ob er anrief oder Herrn H. sein Handy überließ. Wir wissen eigentlich gar nichts. Den Anruf (er sollte aufgezeichnet worden sein) würde ich jedenfalls gerne hören.
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Re: Vermisstenfall Elfriede Heinemann

#26

Ungelesener Beitrag von shesielle » Di, 24. Feb. 2015, 17:40

@pfiffi
Vielleicht war das Merkwürdige an dem Anruf ja, dass derjenige nicht genau sagte, was geschehen ist, sondern nur sagte, die Polizei solle kommen. Dann wissen wir nicht, was er beobachtet hat. Ist ja nicht jeder so eloquent wie wir, erst Recht nicht, wenn er vielleicht echt 1-2 Bier zuviel intus hat/te als Beispiel. Wir würden anrufen und sagen: "Kommen Sie schnell, hier ist gerade ein Kampf!" oder "Hier ist gerade jemand in ein Auto gezerrt worden!" o.ä., andere etwas weniger sprechfreudige oder -begabte Menschen würden stattdessen einfach nur sagen: "Kommen Sie schnell, hier ist was passiert!" Derjenige könnte dies im Vorbeifahren gesehen und gemeldet haben, ohne bei den Opfern anzuhalten, vielleicht auch aus Angst, selbst in diese bedrohliche Situation zu geraten! Das spricht für mich noch mehr dafür, dass dieser Anrufer die Täter noch gesehen hat - hätte er nur das Opfer gesehen, wäre dies ja nicht bedrohlich gewesen, da hätte man ja dann schon eher anhalten können als wenn man da gerade einen Kampf sieht oder bewaffnete Männer.

Ich glaube jedenfalls, dass der Ehemann weder sagen konnte, wer den Anruf getätigt hat noch von wo oder warum, und dass allein DAS schon der Polizei suspekt vorkam - aber vielleicht weiß er es ja wirklich nicht, weil derjenige eben weitergefahren ist und sich nie gemeldet hat (vielleicht dachte derjenige auch, er bekommt deshalb eins dran wegen unterlassener Hilfeleistung, weil er nicht angehalten hat).

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Re: Vermisstenfall Elfriede Heinemann

#27

Ungelesener Beitrag von pfiffi » Di, 24. Feb. 2015, 17:43

@shesielle hmmm, widerlegt aber mein Hauptargument nicht: dass wir dann längst öffentliche Aufrufe gehört hätten, der solle sich melden als wichtiger Zeuge (ggfls mit dem Zusatz, er habe nichts zu befürchten oä).
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Re: Vermisstenfall Elfriede Heinemann

#28

Ungelesener Beitrag von shesielle » Di, 24. Feb. 2015, 17:43

Den Fall sollte man vielleicht mal bei XY als Cold Case neu aufrollen, vielleicht meldet sich dann ja doch noch ein Zeuge. Vor allem wenn sie dann vielleicht auch die Aufnahme des Notrufs einspielen würden, vielleicht erkennt ja jemand die Stimme. Wenn man wüsste, wer das war und was er gesehen hat oder mit dem Fall zu tun hat, wäre man ja vielleicht schon einen großen Schritt weiter und kann dann zumindest die Geschichte des Ehemanns bestätigen oder eben nicht.

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Re: Vermisstenfall Elfriede Heinemann

#29

Ungelesener Beitrag von shesielle » Di, 24. Feb. 2015, 17:45

@pfiffi
Das wundert mich allerdings auch, dass es diesen Aufruf nicht gab. Denn den Anruf GAB es ja nun mal und offensichtlich von Mr. oder Mrs. Unbekannt! Wieso wurde nach diesem wichtigen Zeugen nie gefahndet?

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Re: Vermisstenfall Elfriede Heinemann

#30

Ungelesener Beitrag von pfiffi » Mi, 25. Feb. 2015, 00:55

shesielle hat geschrieben:@pfiffi
Das wundert mich allerdings auch, dass es diesen Aufruf nicht gab. Denn den Anruf GAB es ja nun mal und offensichtlich von Mr. oder Mrs. Unbekannt! Wieso wurde nach diesem wichtigen Zeugen nie gefahndet?

Eben!

Es ist alles sowas von unklar...

Das betrifft aber auch das Ermittlunsggebahren (siehe meinen Einstiegspost hier!). Es wird zwar einerseits die Öffentlichkeit gelockt mit Austreuungen a la "da stimmt was nicht!", man hält sich andererseits aber bedeckt mit der Antwort auf die Frage, was denn da vielleicht nicht stimme... Auch damals wurden Notrufe aufgezeichnet. Warum wird uns dieser Notruf vorenthalten? Ists seine Stime? dann kann man das doch so sagen! Ists eine fremde? Dann sollte man den Anrufer/die Anruferin ermitteln, und das geht nur über eine Stimm-Fahndung.

Mein Verdacht Stand jetzt: Sie haben gar nichts, wollen Herrn H. (und sein Umfeld) aber unter Druck setzen.
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