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2000 | Gerstungen | Elfriede Heinemann (53) vermisst

Ungeklärte Fälle im Focus.
shesielle
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Re: Vermisstenfall Elfriede Heinemann

#31

Ungelesener Beitrag von shesielle » Mi, 25. Feb. 2015, 12:26

Also wenn ging es den Tätern sicher um Erpressung von noch mehr Geld, glaube nicht, dass sie aus spontan aufgekommenen sexuellen oder sonstigen Motiven Frau Heinemann mitgenommen haben. Wieviel Geld haben solcherart Ausgeraubte normalerweise bei sich? Wenn sie mich anhalten würden, selbst auf einer Fahrt in den Urlaub, würden es kaum mehr als 100-200 € sein, die sie erbeuten würden. Das werden wohl auch die Summen gewesen sein, die sie bei sowas gewohnt waren. Und dann plötzlich Jackpot, hat dieses Paar mehrere 1000 DM dabei. Warum sollten die Täter da nicht gedacht haben, wer so viel mitschleppt, hat noch mehr auf dem Konto, der zahlt bestimmt auch Lösegeld, um seine Frau wiederzukriegen. Und dann lief alles aus dem Ruder - die Polizei war ihnen sofort auf den Fersen, also konnten sie die Erpressung vergessen! Fragt sich dann nur, was sie mit Frau Heinemann gemacht haben und warum sie sie nicht einfach wieder irgendwo ausgesetzt haben... Hat sie vielleicht vor Schreck einen Herzanfall bekommen o.ä. und sie haben sie in so schlechtem Zustand irgendwo an einem verlassenen Ort ausgesetzt, dass sie ohne ärztliche Hilfe dann dort verstarb und nur durch einen Zufall bis heute nicht gefunden wurde?! Ein "zum Schweigen bringen" macht irgendwie keinen Sinn, wenn die Täter wirklich aus Polen kamen - was hätte Frau Heinemann dann schon groß über sie verraten können, was man noch nicht wusste? Es sei denn, einer der Täter wäre vor Wut über die misslungene Erpressung total ausgerastet und hätte diese Wut an Frau Heinemann ausgelassen...



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Re: Vermisstenfall Elfriede Heinemann

#32

Ungelesener Beitrag von pfiffi » Mi, 25. Feb. 2015, 14:21

Hallo shesielle

Wenn Entfürhungsszenario zutrifft, ist es durchaus nicht unplausibel, dass Frau heinemann irgendwas mitbekommen hat - Paß mit Klarnamen lag idiotischerweise auf Rückbank oder so...auch solche Täter machen Fehler! Das Szenario "eigentlich war Entgührung for ransom" geplant, aber dann musste sie sterben, weil sie zu viel wusste, ist möglich. Ich denke eher: Wenn es denn so war, wie der Ehemann schildert, war sie eine geisel, um das Anlaufen der fahndung zu verzögern, und er hats wegen der Aufregung nicht mit gekriegt.

Ich kaufe nur die ganze Story immer weniger, je mehr ich drüber nachdenke.

Natürlich gibt es Autofallen/Autoüberfälle, seit es Autos gibt: Schon in der Weimarer Republik, ja, sogar schon vor dem ersten Weltkrieg (diese franzsösische Bande da, die reales Vorbild für die Gestalt "Fantomas" war).

Aber was für ein modus operandi! Auf der belebtesten Strasse, die es gibt, einer BAB, wird ein Wagen völlig auffällig an die Seite gedrängt, eine Person da heraus entführt? Schonmal schwer vorstellbar.

Und niemand hat was gesehen? Zeugen, die sich Wochen später meldeten, haben bloß zwei Wagen, einer davon Wohnmobil, stehen gesehen, aber keine Personen (es kann ebenso gut eine andere Szene gewesen sein; so ungewöhnlich sind zwei auf der Standspur stehende Wagen ja nun nicht). Aber die auffälligen Aktionen - an die Seite drängen/winken des Wohnmobils, Rauszerren der Ehefrau -, die hat niemand gesehen? Man denke an den berühmten YOGTZE-Fall: Solche Auffälligkeiten kriegt man mit als Fahrer auf der BAB, auch nachts. Und der Fall war in der Presse, an durchaus prominenter Stelle.

Dazu noch die Ungereimtheiten bei der Meldung.

Ich kauf das nicht, sage ich ganz ehrlich so. Die Beweise gegen ihn reichen nicht, okay, und ganz und gar ausschließen kann man das Entführungsszenario nicht, deswegen wird er nichts zu befürchten haben und gilt als unschuldig, und das ist auch gut so, dass er als unschuldig gilt (man nennt das einen Rechtsstaat)...aber ich kauf das nicht, und das muss ich auch so sagen dürfen.
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Re: Vermisstenfall Elfriede Heinemann

#33

Ungelesener Beitrag von pfiffi » Mi, 25. Feb. 2015, 18:00

shesielle hat geschrieben:Also wenn ging es den Tätern sicher um Erpressung von noch mehr Geld, glaube nicht, dass sie aus spontan aufgekommenen sexuellen oder sonstigen Motiven Frau Heinemann mitgenommen haben. Wieviel Geld haben solcherart Ausgeraubte normalerweise bei sich? Wenn sie mich anhalten würden, selbst auf einer Fahrt in den Urlaub, würden es kaum mehr als 100-200 € sein, die sie erbeuten würden. Das werden wohl auch die Summen gewesen sein, die sie bei sowas gewohnt waren. Und dann plötzlich Jackpot, hat dieses Paar mehrere 1000 DM dabei. Warum sollten die Täter da nicht gedacht haben, wer so viel mitschleppt, hat noch mehr auf dem Konto, der zahlt bestimmt auch Lösegeld, um seine Frau wiederzukriegen. Und dann lief alles aus dem Ruder - die Polizei war ihnen sofort auf den Fersen, also konnten sie die Erpressung vergessen! Fragt sich dann nur, was sie mit Frau Heinemann gemacht haben und warum sie sie nicht einfach wieder irgendwo ausgesetzt haben... Hat sie vielleicht vor Schreck einen Herzanfall bekommen o.ä. und sie haben sie in so schlechtem Zustand irgendwo an einem verlassenen Ort ausgesetzt, dass sie ohne ärztliche Hilfe dann dort verstarb und nur durch einen Zufall bis heute nicht gefunden wurde?! Ein "zum Schweigen bringen" macht irgendwie keinen Sinn, wenn die Täter wirklich aus Polen kamen - was hätte Frau Heinemann dann schon groß über sie verraten können, was man noch nicht wusste? Es sei denn, einer der Täter wäre vor Wut über die misslungene Erpressung total ausgerastet und hätte diese Wut an Frau Heinemann ausgelassen...
Ergänzend zum oben gesagten: Täter haben einen bestimmten modus operandi. Bankräuber zB werden für gewöhnlich nicht dann auch noch zu Taschendieben a la "Bot sich halt an". Wenn es so war, wie der Ehemann aussagt, dann tippe ich wirklich auf Geisel, um Anlaufen der Fahndung zu verzögern. Laut seiner Aussage sollen sie übrigens die Frau unmittelbar mitgezerrt haben - also nicht etwa erst das Geld nachgezählt, und dann "Oh prima, die Kuh ist fett, die melken wir noch etwas mehr!".

Warum ich das alles nur schwer glauben kann, habe ich im vorigen Post klar gemacht.
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Re: Vermisstenfall Elfriede Heinemann

#34

Ungelesener Beitrag von Nightrider » Fr, 27. Feb. 2015, 12:31

Seinerzeit waren tatsächlich kriminelle Banden auf deutschen Autobahnen unterwegs, die Reisende anhielten und ausraubten. teilweise haben die sich als Zivilpolizisten ausgegeben und die Autos mit Hilfe von Polizeikellen gestoppt.
Das ging auch damals groß durch die Presse, so das es im Allgemeinen bekannt war.
aber.
Die Täter, die man damals erwischt hat, das waren alles (z.T. polnische) Kleinkriminelle, die eine neue Idee hatten.
Denen ging es auch nur um die "paar Mark" die sie rauben konnten. Nie fand eine Entführung statt.
Die Täter haben immer das Ziel gehabt schnell zuzuschlagen und dann möglichst schnell vom Tatort zu entkommen.
Ausserdem waren die bundesweit unterwegs. Hätte man die Frau entführt, man hätte gar nicht gewusst, wo jetzt z.B. der nächste Geldautomat ist, oder wo man nun in der Gegend hätte die Frau bzw deren Leiche verschwinden zu lassen.
Man hätte also entweder mit der zeternden Frau oder einer Leiche im Kofferraum einen weiten Weg auf deutschen Autobahnen zurücklegen müssen.
Und das mit einem polnischen Kennzeichen, mit dem man damals an sich schon verdächtig war und öfters kontrolliert wurde.

Das mit dem Raub, das halte ich ja noch für möglich. Aber das es entgegen der üblichen Vorgehensweise zu einer spontanen Verschleppung der Frau kam.?
Und das diese weder lebend noch tot wieder aufgetaucht ist und auch wohl kein Geld mit EC Karte abgeholt wurde oder eine Lösegeldforderung gestellt wurde.
Das macht die ganze Geschichte für mich doch sehr unglaubwürdig

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Re: Vermisstenfall Elfriede Heinemann

#35

Ungelesener Beitrag von pfiffi » Fr, 27. Feb. 2015, 12:53

Nightrider hat geschrieben:Seinerzeit waren tatsächlich kriminelle Banden auf deutschen Autobahnen unterwegs, die Reisende anhielten und ausraubten. teilweise haben die sich als Zivilpolizisten ausgegeben und die Autos mit Hilfe von Polizeikellen gestoppt.
Das ging auch damals groß durch die Presse, so das es im Allgemeinen bekannt war.
aber.
Die Täter, die man damals erwischt hat, das waren alles (z.T. polnische) Kleinkriminelle, die eine neue Idee hatten.
Denen ging es auch nur um die "paar Mark" die sie rauben konnten. Nie fand eine Entführung statt.
Die Täter haben immer das Ziel gehabt schnell zuzuschlagen und dann möglichst schnell vom Tatort zu entkommen.
Ausserdem waren die bundesweit unterwegs. Hätte man die Frau entführt, man hätte gar nicht gewusst, wo jetzt z.B. der nächste Geldautomat ist, oder wo man nun in der Gegend hätte die Frau bzw deren Leiche verschwinden zu lassen.
Man hätte also entweder mit der zeternden Frau oder einer Leiche im Kofferraum einen weiten Weg auf deutschen Autobahnen zurücklegen müssen.
Und das mit einem polnischen Kennzeichen, mit dem man damals an sich schon verdächtig war und öfters kontrolliert wurde.

Das mit dem Raub, das halte ich ja noch für möglich. Aber das es entgegen der üblichen Vorgehensweise zu einer spontanen Verschleppung der Frau kam.?
Und das diese weder lebend noch tot wieder aufgetaucht ist und auch wohl kein Geld mit EC Karte abgeholt wurde oder eine Lösegeldforderung gestellt wurde.
Das macht die ganze Geschichte für mich doch sehr unglaubwürdig
Da bin ich beruhigt: Endlich mal einer Meinung mit Nightrider, ächz. Man musste ja schon an sich zweifeln.

Und eine Auofalle auf einer belebten BAB war auch eher selten.
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Re: Vermisstenfall Elfriede Heinemann

#36

Ungelesener Beitrag von pfiffi » Fr, 27. Feb. 2015, 13:37

Hier mal was hochinteressantes zur Begriffsgeschichte "Autofalle" - und auch zur NS-Justiz. Wusste ich noch nicht. man lernt ja nie aus...
http://www.zjs-online.com/dat/artikel/2008_4_78.pdf
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Re: Vermisstenfall Elfriede Heinemann

#37

Ungelesener Beitrag von tenbells » Fr, 27. Feb. 2015, 15:01

ich hatte ja schon einma angemerkt das ich sogar der Meinung bin das der Überfall stattgefunden hat. Allerdings glaub eich das EH zu diesem Zeitpunkt gar nicht mehr im Wohnmobil war. Die Räuber werden sich ja kaum meldne und sagen " moment, da war gar keine Frau". Die Gefahr ist ja sehr gering. Ich bin immer noch der Meinung das dorrt auf dem Weg etwas passiert ist, nicht mal geplant sondern im Affekt.
Und dann kamen die Räuber, ein geschenk des Himmels, oder der Hölle, wie mans nimmt.

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Re: Vermisstenfall Elfriede Heinemann

#38

Ungelesener Beitrag von pfiffi » Fr, 27. Feb. 2015, 15:18

tenbells hat geschrieben:ich hatte ja schon einma angemerkt das ich sogar der Meinung bin das der Überfall stattgefunden hat. Allerdings glaub eich das EH zu diesem Zeitpunkt gar nicht mehr im Wohnmobil war. Die Räuber werden sich ja kaum meldne und sagen " moment, da war gar keine Frau". Die Gefahr ist ja sehr gering. Ich bin immer noch der Meinung das dorrt auf dem Weg etwas passiert ist, nicht mal geplant sondern im Affekt.
Und dann kamen die Räuber, ein geschenk des Himmels, oder der Hölle, wie mans nimmt.
Ist natürlich auch möglich.

Aber Autofallenkriminelle mit einer Spontanentführung...also, beim besten oder schlechtesten Willen fällt mir das zu akzeptieren sehr schwer.
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Re: Vermisstenfall Elfriede Heinemann

#39

Ungelesener Beitrag von tenbells » Fr, 27. Feb. 2015, 15:21

Blödsinn...das sind wenn überhaupt Kleinkriminelle, die haben sch über das Bargeld gefreut. Da schleppen sie doch nicht noch Balast mit.
Ich zweifel schon den Wortlaut an " Aussteigen" ich denke er "Raus". und wieso gab es keine Täterbeschreibung? Das es eine "Prollkarre" mit abgeklebten Scheiben ist konnt doch auch im dunklen gesehen werden.

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Re: Vermisstenfall Elfriede Heinemann

#40

Ungelesener Beitrag von pfiffi » Fr, 27. Feb. 2015, 20:54

Wenn sie (die Ermittler) nicht mehr haben, wirds nix mit der offenbar sehnsüchtig erhofften Anklage. Ich finde es - das sagte ich in meinem ersten Post dazu - auch fragwürdig, sich ganz offen hinzustellen und Herrn H. den Verdacht-Hautgout so rein zu würgen, von ganz offizieller Seite. Vermutlich wollen sie einfach Druck machen, weil sie nix haben.

Ne andere Frage ist die, ob man diese Ungereimtheiten - außerjuristisch, unjuristisch - in aller Vorsicht so diskutieren sollte/müsste/dürfte.

Einen Verdacht induzieren die Ungereimtheiten schon. Aber wir wissen zu wenig. Zum Beispiel kennen wir nicht einmal den angeblich so kuriosen Notruf. Wer rief an? Von wo aus? Wie waren die Umstände?

Die wollen Druck ausüben, mehr nicht. Fragwürdige Ermittlungsmethode. Man denke an die Fälle Ursula Hermann und Maskenmann N., wo auf Unschuldige ähnlich Druck ausgeübt wurde.
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Re: Vermisstenfall Elfriede Heinemann

#41

Ungelesener Beitrag von Nightrider » Sa, 28. Feb. 2015, 00:38

Den Anruf find ich zwar ungewöhnlich, bin aber nicht der Meinung, das dieser überhaupt relevant ist. Ich denke s hielt ein Auto an hinter dem Wohnmobil. Herr H stammelte nur etwas von Überfall, Polizei rufen und das taten die dann auch. Ansonsten hatten die nichts gesehen von der Tat und wollten wohl auch nicht in die Sache hineingezogen werden. Sie haben ihren Weg dann fortgesetzt und sich auch nicht gemeldet, da sie eh nichts zur Aufklärung beitragen konnten.

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Re: Vermisstenfall Elfriede Heinemann

#42

Ungelesener Beitrag von pfiffi » Sa, 28. Feb. 2015, 01:07

Nightrider hat geschrieben:Den Anruf find ich zwar ungewöhnlich, bin aber nicht der Meinung, das dieser überhaupt relevant ist. Ich denke s hielt ein Auto an hinter dem Wohnmobil. Herr H stammelte nur etwas von Überfall, Polizei rufen und das taten die dann auch. Ansonsten hatten die nichts gesehen von der Tat und wollten wohl auch nicht in die Sache hineingezogen werden. Sie haben ihren Weg dann fortgesetzt und sich auch nicht gemeldet, da sie eh nichts zur Aufklärung beitragen konnten.
Ich entnehme dem: Die von den zeugen geschilderte Situation - Auto plus Wohnmobil - hälst Du ür die Notrufsituation, nicht für die (ggrfls gar nicht existente) Entfürhungssituation. Okay, da will ich jetzt mal nicht mit allerschärfster Macht widersprchen. Natürlich ist das kein völlig abwegiges Szenario um das Mindeste zu sagen.
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Re: Vermisstenfall Elfriede Heinemann

#43

Ungelesener Beitrag von Nightrider » Sa, 28. Feb. 2015, 02:28

wenn ich das richtig verstanden habe, haben sich später Zeugen gemeldet, die auf der Autobahn wohl ein Wohnmobil und einen PKW gesehen haben. Wer weis, ob das nicht eine andere Situation war.
Oder war das vielleicht der Wagen der Anrufer, der davor stand?
Ehrlich gesagt, glaub ich nicht so richtig an die Entführungsgeschichte mit anschließenden spurlosen Verschwinden..
Andererseits gibt es auch keinerlei Anhaltspunkte, die darauf schließen lassen, das Elfriede von ihrem Mann "beseitigt" wurde.
Ich gehe auch mal davon aus, das die Polizei das Wohnmobil schon gründlich untersucht hat und dort keinerlei Spuren gefunden hat.

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Re: Vermisstenfall Elfriede Heinemann

#44

Ungelesener Beitrag von pfiffi » So, 1. Mär. 2015, 23:42

@nightrider

Ich war ne zeitlang recht eindeutig pro Da-kann-doch-was-nicht-stimmen, inzwischen bin ich wieder fifty-fifty. sage ich ganz ehrlich. Ein erfahrener Ermittler hielt die Schilderung des Ehemanns für glaubwürdig. Das ist ein Faktor, den man mitdenken muss...
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Re: Vermisstenfall Elfriede Heinemann

#45

Ungelesener Beitrag von AndreaManuela » Mo, 2. Mär. 2015, 06:59

tenbells hat geschrieben:
ich hatte ja schon einma angemerkt das ich sogar der Meinung bin das der Überfall stattgefunden hat. Allerdings glaub eich das EH zu diesem Zeitpunkt gar nicht mehr im Wohnmobil war. Die Räuber werden sich ja kaum meldne und sagen " moment, da war gar keine Frau". Die Gefahr ist ja sehr gering. Ich bin immer noch der Meinung das dorrt auf dem Weg etwas passiert ist, nicht mal geplant sondern im Affekt.
Und dann kamen die Räuber, ein geschenk des Himmels, oder der Hölle, wie mans nimmt.
Das war ja genau meine Meinung (siehe weiter oben). Auch wenn der Ehemann nachher betroffen und traurig wirkt, kann er es gewesen sein. Die Gefühle mögen durchaus echt sein.
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Re: Vermisstenfall Elfriede Heinemann

#46

Ungelesener Beitrag von Nightrider » Do, 5. Mär. 2015, 15:01

So häufig waren dann die Autobahn Überfälle auch nicht.
Ich halte es für mehr als unwahrscheinlich, das der Mann seine Frau beseitigte, dann in Richtung Urlaubsziel weiter fuhr und zufällig auch noch Opfer eines Raubüberfalles war, so dass er per Zufall sozusagen eine Erklärung geliefert bekommen hat das Verschwinden zu erklären.

Für mich gibt es eigentlich nur zwei hypothetische Szenarien.

Entweder die Geschichte mit dem Anhalten und Mitnehmen der Frau stimmt , so unwahrscheinlich das klingt. Vor allem das nicht wieder Auftauchen der Frau halte ich für besonders seltsam
oder
es handelt sich um eine erfundene Geschichte von H. Heinemann um das Verschwinden seiner Frau erklären zu können.

Mich würde mal interessieren, ob die Polizei zeitnah das Wohnmobil auf Spuren untersucht hat. Z.b. mit Leichenspürhunden.

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Re: Vermisstenfall Elfriede Heinemann

#47

Ungelesener Beitrag von Salva » So, 4. Okt. 2015, 23:26

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Re: Vermisstenfall Elfriede Heinemann

#48

Ungelesener Beitrag von pfiffi » Mo, 12. Okt. 2015, 18:13

Danke. Es wird sich nicht klären. Alles ist möglich. Sogar - siehe Wolfsburg -, dass jetzt auf einmal die lebende Frau Heinemann wie Kai aus der Kiste hochspringt (glaub ich nicht, aber auszuschließen ist es nicht).
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