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2015 | Frankfurt-Hahn | Birgit Ameis (54) vermisst

Ungeklärte Fälle im Focus.
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Re: Lohmar: Birgit Ameis vermisst

#31

Ungelesener Beitrag von Salva » So, 20. Dez. 2015, 20:21

09. Dezember 2015

Laut eines Artikels im Wochenspiegel, haben die Ermittler inzwischen 2.744 Fluggäste befragt bzw. angeschrieben. Die Kontakdaten stammen von Passagieren, die laut den Passagierlisten am Tag von Frau Ameis' Verschwinden am 4. April vom Flufhafen Hahn aus starteten oder dort landeten. Bisher gab es über 100 Rückmeldungen, entscheidende Hinweise blieben bislang aber aus.

Aktualisiert: POL-PPKO: Vermisste Birgit Ameis - Soko Hahn lässt nicht locker (Pressportal Blaulicht)
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Re: Lohmar: Birgit Ameis vermisst

#32

Ungelesener Beitrag von Salva » Fr, 8. Apr. 2016, 14:26

Auch nach einem Jahr nichts Neues im Vermisstenfall Birgit Ameis, aber die Polizei gibt noch nicht auf, weil sie noch auf Rückmeldungen von angeschriebenen Passagieren wartet.

volksfreund.de
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Re: Lohmar: Birgit Ameis vermisst

#33

Ungelesener Beitrag von Salva » So, 9. Okt. 2016, 15:54

09. Oktober 2016 - Was geschah mit Birgit Ameis?

Eine Frau verschwindet. Und es gibt keine Spur. Nichts. Die Ermittler werden dennoch nicht aufgeben. Denn sie gehen von einem Verbrechen aus.
Ein Bericht von Anette Lache, Stern

Daraus:
Kein Motiv, keine Spur

Sonst nennt Kreuter, der seit 23 Jahren bei der Mordkommission ist, seine Kriminalfälle nicht "mysteriös" , aber an diesem Tag verwendet er das Adjektiv gleich viermal. "Wir haben nichts", sagt er. "Kein Motiv, keine Spur - trotz intensiver Ermittlungsarbeit über viele Monate."

(...)

Kein Abschiedsbrief, nur letzte Ostergrüße

Der Dienst von Karfreitag auf Karsamstag war ihr zweiter in dieser Woche. Wäre alles gelaufen wie immer, hätte sie sich nach der Zwölf-Stunden-Schicht in ihrem Quartier auf dem Flughafengelände, im Gebäude 669, ein wenig ausgeruht und wäre dann nach Hause gefahren, ins 170 Kilometer entfernte Lohmar, zu ihrem Mann.

Zwei- bis dreimal die Woche übernachtete sie am Flughafen. Zwischen den Tag- und Nachtschichten zu pendeln wäre zu anstrengend gewesen. Am Ostersonntag wollte sie mit ihrem Mann und den drei erwachsenen Kindern im Garten grillen, obwohl es dafür eigentlich noch zu kalt war. Auch für den Ostermontag hatte sie Pläne: Walken am heimatlichen Stallberg. Das hatte sie einer Freundin kurz vor Schicht ende in einer Mail geschrieben, 5.56 Uhr, Betreff "Ostergrüße". Am Ende: "Liebe Grüße, Birgit".

Doch an diesem Samstagmorgen war nichts wie immer. Birgit Ameis verschwand. Es gibt keinen Abschiedsbrief, nur diese letzten Ostergrüße.

(...)

Polizei geht von Tötungsdelikt aus

"Für einen Suizid oder einen Unglücksfall spricht nichts", sagt Bernd Kreuter. "Birgit Ameis ist auch nicht in ein Flugzeug gestiegen, weder mit echten noch mit falschen Papieren. Und nichts deutet darauf hin, dass sie aus freien Stücken untergetaucht ist. Wir gingen schnell von einem Tötungsdelikt aus."

(...)

Lebensbejahend, ruhig, zuverlässig, rational, bodenständig, das war das Bild, das die Kripobeamten nach den Befragungen von Birgit Ameis bekamen. "Es gab keine Ausreißer in den Beschreibungen", sagt Lothar Schenk. "Sie hatte mit niemandem Streit, es schilderte sie niemand als schwermütig oder depressiv."

(...)

Handy im Flugmodus

"Das einzig Auffällige an ihrem Handy war, dass es im Flugmodus war, als wir es fanden", sagt Bernd Kreuter. Die letzte Einbuchung fand am Flughafen statt, laut Mobilfunkbetreiber hat das Handy am Tag ihres Verschwindens ab dem frühen Nachmittag keinen Kontakt mehr zur Funkzelle am Flughafen gehabt, die Lautzenhausen mit abdeckt, diese Funkzelle zuvor aber nicht verlassen. Wenn es stimmt, dass der Wagen bereits morgens auf dem Parkplatz stand, kann das nur zweierlei bedeuten: Birgit Ameis ist noch einmal zurückgekehrt, um das Telefon in den Flugmodus zu schalten - oder es war ihr Mörder.

Das Navi des Autos wurde ausgelesen. Birgit Ameis war nie von ihren üblichen Routen abgewichen. Auch die Durchsuchung des Hauses in Lohmar brachte die Ermittler nicht weiter: Nichts deutete auf ein Doppelleben der 54-Jährigen hin, auf einen Liebhaber oder auch nur einen neuen Bekannten. Kein Zettel mit einer unbekannten Telefonnummer, kein verräterisches Foto, kein Liebesbrief. Es gab auch keine ungewöhnlichen Abbuchungen von ihrem Konto.

(...)

Polizei hofft noch, den Fall klären zu können

Birgit Ameis fehlt. An jedem Tag, in jeder Stunde. Die drei erwachsenen Kinder sprechen viel über ihre Mutter, ihr Vater dagegen, sagen sie, sei kein Mann der vielen Worte, er versuche, ihnen ein guter Vater zu sein und sich ansonsten seinen Kummer nicht anmerken zu lassen. Jeder versuche auf seine Weise, die Ungewissheit auszuhalten.

"Wir hoffen immer noch, den Fall aufklären zu können, wir werden nicht aufgeben" , sagt Bernd Kreuter. "Vielleicht gibt es Mitwisser oder Leute, die jemanden im Verdacht haben, etwas damit zu tun zu haben. In Lohmar sitzt eine Familie, die dringend Klarheit braucht."
Birgit_Ameis.pdf
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2015 | Frankfurt-Hahn | Birgit Ameis (54) vermisst

#34

Ungelesener Beitrag von PommesAgnum » Sa, 28. Jul. 2018, 23:20

Der Mörder mit der Klapp-Box

Hm, ein sonderbarer Fall, in der Tat. Is' schon wieder ganze drei Jahre her.
Hat mich seinerzeit wirklich berührt, auch wenn ich dann unausweichlich als A...loch da stehen werde.
Aber die stillen Signale oder Hilferufe der Frau Ameis waren wohl einfach zu schwach.
Natürlich klingt das Mega-Überheblich, und hinter her biste immer schlauer, aber dennoch.
Ich weiß auch noch, wie lange ich da rum gegrübelt hatte. Immer wieder, hatte ich mir die Frage gestellt, was zum Kuckuck der Täter denn mit der ollen Klappbox zu schaffen hat. Bis mir einer ordentlich was in die Magengrube schlug, und ich es (meinte!) heraus gefunden zu Haben.
Jedenfalls denke ich, wurde sich auf Seiten der Polizei und der Angehörigen von Beginn des Verschwindens, seitens Frau Ameis, etwas vor gemacht. So hart dies auch klingen mag.
Der "stern-crime" Artikel verdeutlicht die ganze Angelegenheit sehr gut, wie ich meine. Wenn man bereit ist, ein wenig zwischen den Zeilen zu lesen.
Bei allem nötigen Respekt, aber eine Frau, oder besser gesagt, überhaupt eine Person da auf diesem Flugplatzgelände Nachts arbeiten und durch Feld, Flure und Korridore ziehen zu lassen, nun ja.
Sicher, Sie hatte wohl den ein oder anderen Schichtkollegen. Selbst bei dem Punkt bin ich mir nicht ganz sicher.
Den Wohnkomplex, Gebäude 669, musste Sie allerdings alleine erreichen. Dort wohnte Sie ja auch alleine. Der Tower und das Gebäude, sehen schon nicht einladend aus.
Zwar bin ich es gewohnt auch manchmal des Nachts durch die ein oder andere Baustelle zu schleichen, aber da in Hahn alleine Nachts umher latschen?! Puh, ich gebe zu, ich bräuchte Wechsel-Hosen.
Als "trostlos" und "herunter gekommen", wird das Gebäude beschrieben. Weiter, heißt es:"Birgit Ameis machte es laut ihrer Familie nichts aus, "manchmal" in diesem unheimlichen Haus zu wohnen."
Spätestens hier, habe ich so meine Probleme. Besonders mit dem Begriff "manchmal".
Gut, ich als Rheinländer würde vielleicht noch zu stimmen, aber...aber. Frau Ameis musste immerhin 2-3 mal in der Woche in dem Betonklotz nächtigen. Da wirkt der Begriff "manchmal" schon etwas unpassend. Das Apartment, Linoleumboden, ein schmales Bett, ein grauer Schreibtisch, Küchenzeile, winziges Bad. Zweckmäßig. Und trist.
Ich weiß nicht so recht, ob der stern-Autor die Geschichte hier nicht etwas mysteriöser oder Effekt haschender nachwürzt, als nötig?! Na ja, gewiss! Selbst, wenn dem so ist, so kann man sich der negativen Eindrücke der Fotos allerdings nicht vollständig entziehen.
Aber, "trist","leer","unheimlich" und "herunter gekommen", könnten selbst die Lebensbejahendste Person der Welt berühren, und/oder eventuell verändern.
Birgit Ameis' letzter Dienst vor ihrem Verschwinden verlief so unspektakulär wie ihr 54-jähriges Leben. Ein Mensch von zynischer Natur, würde den bisherigen Contras sicherlich das Wörtchen "unspektakulär" auch noch hinzu fügen.
Ich denke, es wird immer deutlicher, worauf der Autor und auch meine Wenigkeit da leider Gottes hinaus wollen.
Dann wird beschrieben, das der Bruder von Frau Ameis Sie um kurz vor 7.00 Uhr von Ihrer Schicht ablöst. Da möchte ich nochmal betonen, das hier die Rede von "12" Stunden Schichten ist. Das wird mir nämlich auch viel zu chillig abgetan. Ich weiß, was "10" Stunden Schichten bedeuten (kotz!).
Der Hunsrück, wirkte noch düsterer, als sonst.
Nach der bisherigen Lesart des stern-Autors, könnte der Begriff "Lebensbejahend" ein ganz gewaltiger Trugschluss sein. Und eben das, sehe ich ganz genau so.
Die Geschwister unterhielten sich noch fast eine Dreiviertelstunde lang! Hier wäre es wirklich interessant zu wissen, ob denn ein solch intensiveres Gespräch mit 45 Minuten normal für die Beiden war? Diese Frage kann schlussendlich nur Frau Ameis Bruder beantworten.
Beziehe ich diesen Aspekt mal ganz frech und frei auf mich selbst (Macht man ja gerne, seinen persönlichen Kram in die Fälle einbeziehen! Sollte man aber nicht machen!), dann würde mir eine innere Stimme sagen, da stimmt etwas nicht. Es sei denn, wir wären zum Essen verabredet.
Andernfalls, könnte man dieses lange Gespräch vielleicht sogar als eine Art Abschiedsgespräch deuten.
"Birgit Ameis hatte keine Freunde oder Bekannte im Hunsrück. Sie pflegte auch keinerlei Kontakte zu Kollegen. Sie war keine schillernde Persönlichkeit mit einem riesigen Freundeskreis."
Nun ja, genau genommen hatte Sie aber irgendwie überhaupt absolut gar keine Freunde. Zumindest nicht in Hahn. Und das kann die Polizei auch nicht mehr schön schreiben.
Nach allem, was ich bisher in Erfahrung bringen konnte?! Also, auch auf die Gefahr hin als A...loch da zu stehen. Birgit Ameis war doch völlig einsam und alleine, da im Hunsrück. Da beißt die Maus doch keinen Faden ab. Face it, wie der Franzose sagt.
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2015 | Frankfurt-Hahn | Birgit Ameis (54) vermisst

#35

Ungelesener Beitrag von PommesAgnum » So, 29. Jul. 2018, 03:29

Der Mörder mit der Klapp-Box

Dann wird es interessant. Die Polizei gibt zu Protokoll, man habe knapp 100 Männer und Frauen überprüft, die zwischen Freitagabend und Samstagnachmittag Dienst taten.
Wenn ich das richtig verstanden habe, würde das nur Personen betreffen, die Ihren Dienst direkt im Tower absolvierten. Oder wären auch die 2 Terminals involviert. Das Flughafengelände selbst, wird mit 560 ha Fläche angegeben.
Was hatte Frau Ameis denn mit Samstagnachmittag zu tun? Ihr Dienstplan endete am Samstagmorgen, noch vor 7.00 Uhr. Ihre letzte Schicht, war von Karfreitag auf Ostersamstag.
Sie hatte Nachtschicht. Verteilt man mal Gedanklich 100 Personen auf besagte 560 ha, hat man ungefähr ne'Ahnung, wie Alleinikow man sich des Nächtens auf dem Areal fühlen kann.
Ich werde nämlich das Gefühl nicht los, Frau Ameis bestritt (zumindest!) Ihre Nacht-Schichten dort ziemlich alleine auf weiter Flur. Damit wird irgendwie hinterm Berg gehalten. Man erfährt auf dem Sektor einfach nix. Tat Sie nun alleine Dienst, oder war immer ein Kollege mit dabei? Hat der Arbeitgeber gar ein schlechtes Gewissen?! Im Gebäude 669 war Sie auf jeden Fall alleine.
"Lebensbejahend, ruhig, zuverlässig, blah,blah,blah. Sie hatte mit niemandem Streit, es schilderte
sie niemand als schwermütig oder depressiv."

Dieses Beschreibungsportfolio von Frau Ameis, lässt sich auch umkehren. Dann könnte man behaupten, das Niemand etwas schildern kann, da Sie den Leuten schlicht "egal" war. Sich also niemand für Sie interessierte.
Denn sollte ich mit meiner Vermutung richtig liegen, und Frau Ameis tat alleine Dienst und häufig Nachts, dann wundert mich die traurige Entwicklung dieses Falles nicht mehr ganz so sehr.
Die folgende Beschreibung ist so wunderbar A-typisch, für polizeiliche Ermittlungsarbeit. Ein absolutes Highlight, wenn man mich fragt. Das ist genau jenes, nicht über den Tellerrand hinaus schauen, was mich in anderen Fällen auch zum Verzweifeln bringt.
"Eine Woche nach Birgit Ameis' Verschwinden entdeckte ein Postbote den Renault im Ortskern von Lautzenhausen: im Mühlenweg, auf einem Stellplatz hinter dem Gemeindehaus, nicht einsehbar von der Hauptstraße. "
Es wird dann ein Aktionismus in Gang gesetzt, der von der KT über Spezialtaucher bis Libelle-Helis mit Wärmebildkameras offenbar jedem Michael Bay Film Konkurrenz machen kann.
Eine "Ermittlungsmaschinerie", wird gestartet. So, heißt es. Donnerwetter!
Da bin ich wirklich beeindruckt. Das meine ich ganz ehrlich. Für einen leblosen Körper nach einer Woche ist eine Wärmebildkamera allerdings zu spät. Allerdings hat man nochmal alle Hebel in Bewegung gesetzt. Definitiv.
Die zentrale Frage lautete nun, ab wann, oder wie lange stand der Renault von B.Ameis dort schon auf dem Stellplatz? Und jetzt kommt diese absolut sture Verbohrtheit, die ich auch in anderen Fällen so verfluche. Denn, "es" kann nicht sein, "was" nicht sein darf!
"Ein Anwohner ist sich sicher: seit Ostersamstag. Er gab an, zwischen 9.30 und 10 Uhr zum Bäcker gefahren zu sein. Da habe der Wagen schon in derhintersten Parkbucht gestanden."
Und jetzt kommt's!
"Wir haben ihn mehrfach befragt, er blieb dabei. Wir gehen deshalb davon aus, dass das Auto schon
am Tag ihres Verschwindens hier abgestellt worden ist."

Unglaublich! Man will das Offensichtliche nicht wahr haben. Da befragt man den Zeugen mehrfach.
Weil diese Aussage ja eine Fremdeinwirkung Dritter pulverisiert. Denn wir erinnern uns, Frau Ameis kehrte noch einmal zum Auto zurück, um Ihr Handy in den Flugmodus zu schalten. Es kann also kein
Gewaltverbrechen/Tötungsdelikt (durch andere Personen!) gegeben haben.
"Wenn es stimmt, dass der Wagen bereits morgens auf dem Parkplatz stand..."
Natürlich stimmt es. Denn hier ist der Zeuge einmal absolut und eindeutig Vertrauenswürdig. Das finde ich fast schon amüsant. Im "Graf"/"Brill"/"Stindt"-Fall schenkt man den, mindestens zweifelhaften Zeugen, gelinde gesagt, vollstes Vertrauen. Man hat nicht den geringsten Zweifel. Während man hier einen zweifellos glaubwürdigen Anwohner mehrfach befragen muss. Da dieser sonst sämtliche Ermittlungsstände über den Haufen wirft.
"...kann das nur zweierlei bedeuten: Birgit Ameis ist noch einmal zurückgekehrt, um das Telefon in den Flugmodus zu schalten - oder es war ihr Mörder."
Jeder Quadratzentimeter des Autos wurde untersucht. Man fand keinerlei Fremd-DNA im Auto und am Lenkrad. Keinerlei Fingerabdrücke. Keinerlei Hinweise auf eine dritte Person. Man fand keine Spuren im Gebäude 669. Keine Sekrete und auch keine Blutspuren. Nichts deutet auf Gewalt. Mantrailer und Spürhunde erschnüffelten nichts.
Eine Backshop-Mitarbeiterin hat Frau Ameis gegen 8.00 Uhr nochmal gesehen. Alleine! Frau Ameis Wagen, war auf Sie eingestellt, wie immer. Es gibt keine Zeugen für irgend einen Begleiter. Nicht den kleinsten Beweis einer fremden Spur.
Birgit Ameis stellte Ihren Renault zwischen 8.15 und 9.30 in Lautzenhausen im Mühlenweg ab.
Am Nachmittag kehrt Frau Ameis aber noch einmal zum Auto zurück und stellt Ihr Handy in den Flugmodus.
Darüber hinaus, begeht Sie aber noch einen kleinen, aber recht deutlichen Fehler. Mitunter einen sehr typischen, weiblichen Fehler. Zuerst kommt aber die Klapp-Box in's Spiel. Was sollte ein potentieller Mörder nur mit einer Einkaufs Klapp-Box anfangen, eine Klapp-Box, die ihre Blütezeit so etwa in den 90'er Jahren genoss. Da waren die schwer angesagt, hatte Jeder.
Da ein Mörder aber nach allen Abwegungen nicht mehr zur Debatte steht, bleibt nur Frau Ameis.
Ein Augenmerk sollte jetzt nochmal dem Wageninhalt gelten.
Zur Erinnerung: "Auf dem Rücksitz des Wagens fanden sich ein Atlas, Karten, eine
Decke, Walkingstöcke, ein Handbesen."

Doch absolut schwerwiegender, der vorhin schon benannte "weibliche" Fauxpas.
"Auf den Walkingstöcken lag das Abschleppseil." Volltreffer! Das Abschleppseil! Das ist der Fehler, den Frau Ameis begeht.
Denn das Abschleppseil gehört bei uns klugscheißenden Männern, mit ultimativen und technischen Verständnis (Lach!) in den Kofferraum. Punkt.
Ich gehe mit großer Wahrscheinlichkeit davon aus, das Frau Ameis sich ein zweites Abschleppseil besorgt hat. Entweder, war das Seil auf den Walkingstöcken das Originale, oder das zusätzlich beschaffte. Auf jeden Fall legte Sie es fälschlicherweise auf die Rückbank. Wäre nämlich kein Abschleppseil im Auto gefunden worden, wäre Ihre suizidable Absicht recht schnell zu erkennen gewesen. Auch von diesen Ermittlern.
Die Auflistung der Gegenstände, die Frau Ameis mitnahm, wären demnach:
Die Autoschlüssel / Eine Klapp-Box / Ein Abschleppseil
Frau Ameis war passionierte Wanderin. Sie hatte gute 3 Jahre Zeit um sich einen geeigneten Platz für Ihr Ableben zu suchen. Sie wird sich schon einen Platz ausgesucht haben, der Sie nicht sofort einem menschlichen Auge offenbart. Allerdings wird Sie sich erhängt haben, davon gehe ich aus.
Denn dafür brauchte Sie die Klapp-Box. Frau Ameis war nur ca.1,60m groß. Sie dürfte kaum mehr als 60 kg gewogen haben. Die Klapp-Box diente Ihr demnach als Schafott.
Ich möchte dazu sagen, das ich Birgit Ameis Entscheidung absolut respektiere. Es war Ihre eigene Entscheidung, die Sie allerdings schon länger getroffen haben muss.
Sollte sich allerdings heraus stellen, das Sie in Hahn wirklich nur ausschließlich und alleine Dienst schob und meistens Nachts, dann muss man Ihrem Arbeitgeber zumindest eine Teilschuld wegen Desinteresse oder desolaten Arbeitsbedingungen vorwerfen. Das man Ihr nichts anmerkte, will ich ebenfalls nicht so richtig glauben.
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2015 | Frankfurt-Hahn | Birgit Ameis (54) vermisst

#36

Ungelesener Beitrag von Salva » So, 29. Jul. 2018, 10:37

@PommesAgnum
Die Selbstmordtheorie wurde ja nie aus den Augen verloren. Die Familie und alle diejenigen, die die Frau kannten, sehen aber keinen Grund für einen Suizid. Allerdings sind die allermeisten Hinterbliebenen schockiert, wenn sich jemand aus ihrer Mitte umbringt, weil sie nicht das geringste geahnt hatten und es keinerlei Anzeichen von Problemen gab. Oder es gab Anzeichen, die nur nicht entsprechend gedeutet, übersehen oder ignoriert wurden.
Möglich ist natürlich, dass Frau Ameis Opfer einer Straftat geworden ist. Es gibt zwar auch für diese Theorie keine konkreten Anhaltspunkte, auszuschließen ist ein Tötungsdelikt aber dennoch nicht.
Kann Frau Ameis beim wandern verunglückt sein? Theoretisch ja. Allerdings stellt sich dann die Frage, warum sie ihr Handy nicht dabei hatte und wieso ihre Wanderschuhe etc. im Wagen lagen. Oder hatte sie mehrere davon?
Egal welchem Szenario man glauben möchte, ominös bleibt das Detail mit dem Handy. Von wem wurde es speziell in den Flugmodus gesetzt? Flugmodus bedeutet, dass die Anruf- und Nachrichtenfunktionen ausgeschaltet werden und bei Smartphones zusätzlich die mobilen Daten. Auch WLAN und Bluetooth werden deaktiviert und das Handy ist nicht mehr zu orten. Allerdings bleibt das Handy eingeschaltet und verbraucht demnach Energie. Stellt sich bei jedem denkbaren Szenario also die Frage nach dem Warum. Wieso sollte ein Täter zurück kommen und das Handy in den Flugmodus schalten und Gefahr laufen, dabei gesehen zu werden? Wenn Frau Ameis das Handy bei sich hatte, wieso sollte der Mörder das Ding überhaupt zum Fahrzeug zurückbringen? Frau Ameis' Auto war nicht unendeckbar abgestellt, sondern auf einem Parkplatz des Gemeindehauses in Lautzenhausen geparkt. Das macht also keinerlei Sinn. Zudem musste der Täter wissen, wo das Auto abgestellt war. Wenn es Frau Ameis selbst gewesen war, macht das aber auch keinen Sinn. War sie wandern, hätte sie ihr Handy mitgenommen. Hatte sie ihren Suizid geplant, hätte ihr das Handy und dessen Modus egal sein können. Sie hätte es einfach im Auto zurückgelassen und fertig. Mutmaßlich.

Das mit dem zweiten Abschleppseil leuchtet mir nicht ganz ein. Wieso ein weiteres kaufen, wenn es schon eines gab? Okay... das Original war in ihren Augen vielleicht nicht geeignet. Warum auch immer. Dann wäre das aber im Kofferraum verblieben, während das neue und bessere Seil auf dem Rücksitz oder sonst wo lag und das hätte sie dann mitgenommen. Auch mutmaßlich.
PommesAgnum hat geschrieben:Sollte sich allerdings heraus stellen, das Sie in Hahn wirklich nur ausschließlich und alleine Dienst schob und meistens Nachts, dann muss man Ihrem Arbeitgeber zumindest eine Teilschuld wegen Desinteresse oder desolaten Arbeitsbedingungen vorwerfen.
Frau Ameis arbeitete in Wechselschicht und das Gebäude diente zum ruhen bzw. schlafen. Mehr nicht. Dass solche Räume nicht mit Hotelzimmer vergleichbar sind, liegt in der Natur der Sache. Zweckmäßig und sauber, mehr wird auch nicht erwartet. Abgesichert war der Bau aber allemal. Keine Ahnung, warum du den Arbeitgeber eine Teilschuld zusprichst! Niemand muss unter solchen Bedingungen arbeiten, wenn er nicht will. Oder?
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#37

Ungelesener Beitrag von PommesAgnum » So, 29. Jul. 2018, 17:12

Die Selbstmordtheorie wurde ja nie aus den Augen verloren.
Diese Theorie sollte man aber doch mittlerweile, als gegeben ansehen.
Die KT hat doch alles, aber wirklich alles, was man mit Fr.Ameis in Verbindung bringen konnte untersucht. Von der leeren Plastikflasche bis/-und ganz besonders Ihrem Handy. Ohne irgendeine Spur von einer Fremdperson.
Ich verstehe ja die Ermittler. Da haut man Tötungs/oder Gewaltdelikt hinaus. "Nicht das geringste Anzeichen eines Suizids. Es gibt einen Mörder." Um dann, nach 2,3 Jahren festzustellen, es war doch Suizid.
Da stehen die Beamten in keinem guten Licht. Da kann man den recht hohen Ermittlungsaufwand nicht mehr gut verkaufen. Die 40-köpfige Kommission wird zur Luftnummer.
Dabei sehe ich das eigentlich völlig anders. Warum nicht Fehler eingestehen?!
Weil, wie gesagt. Im Ameis-Fall hat man mal wirklich und eindeutig, einen Mega Ermittlungsaufwand betrieben. Keine Frage. Kann man nicht bestreiten.
Ich bin ja der Ansicht, das die Polizei sich einfach viel zu bibeltreu an Aussagen von Angehörigen klammert oder hält. Das ist wahrscheinlich einfach dem chronischen Zeit/Personal und Kapazitätsmangel geschuldet, der leider bei der Polizei gegeben ist.
Vielleicht fehlt auch hier und dort etwas Menschenkenntnis. Ich weiß nicht, wie ich das beschreiben soll?! Aber, als ich mir vor 2 1/2 Jahren diesen Fall ansah, also Entschuldigung es tut mir leid...
Also, im Grunde war mir ein Selbstmord immer am wahrscheinlichsten.
Das Foto von Fr.A. Die Strickmütze, welche wohl neben "walking" dann das andere Ihrer beiden Hobbys war. Der Renault und der weite Weg zur Arbeit. Zum Schluss der Arbeitsplatz himself. Weil, wie gesagt, ich möchte da in der Nacht keinen Dienst tun.
das Gebäude diente zum ruhen bzw. schlafen. Mehr nicht.
Naja, nun gut. Ok. Wenn Du so hart im Nehmen bist. Nur Jahrelang in dem Betonklotz? Immer Alleine?!
Keine Ahnung, warum du den Arbeitgeber eine Teilschuld zusprichst!
Weil genau "Das", jawohl ein Hauptproblem unserer Zeit ist. Der eiskalte Wind des Neo-Liberalismus. Der Mitarbeiter ist Scheißegal. Der hat gefälligst zu funktionieren, mehr nicht.
Menschlichkeit=Irrelevant / Freundlichkeit=Vergiss es / Benehmen, Zuhören oder auch mal Fehler eingestehen=Alles ein Zeichen von Schwäche, Heutzutage. Es zählt alleine und ausschließlich, die Rendite und damit die einhergehende Gewinnmaximierung. Leider so falsch verteilt, das 1% davon profitieren, aber 99% davon nix haben.
Nur der Stärkste überlebt. Nur der am lautesten Brüllende kommt weiter.
Mitunter ist Frau Ameis doch das beste Beispiel. Sie war eben nicht laut. Sie hat sich nicht in den Vordergrund gestellt. Ich wette mit Dir, Sie hatte die schlechteste Schichteneinteilung von allen.
Solche Menschen geraten in diesem System schnell unter die Räder.
Andererseits, Sie war nicht in der freien Wirtschaft. Sie war immerhin Beamtin, wie Du schon sagtest. Da hätte man doch etwas erreichen können?!
Wie ich schon anmerkte, der Entschluss zu diesem Schritt, muss länger geplant gewesen sein. Alleine einen geeigneten Platz für dieses Vorhaben zu finden?!
Frau Ameis, und das ist absolut typisch für viele Selbstmörder, wollte Niemanden zur Last fallen. Die meisten Suizidenten sind extrem darauf bedacht wirklich Niemanden für sich selber zu Bemühen.
Man will einfach "nur" verschwinden. Was ja auch fast geklappt hätte.
Auch hier. Sie hätte es ja deutlicher in ein Szenario vortäuschen können, welches eher auf ein Verbrechen deuten würde. Hat Sie aber nicht. Den Wagen nicht zu auffällig, aber auch nicht unauffindbar abgestellt.
Das mit dem zweiten Abschleppseil leuchtet mir nicht ganz ein. Wieso ein weiteres kaufen, wenn es schon eines gab?
Naja, worauf hätte denn ein fehlendes Abschleppseil in Ihrem Auto hingedeutet? Man darf sich niemals von offiziellen Verlautbarungen täuschen lassen. Im Ameis-Fall stand mir schon 2 mal zu viel
"Lebensbejahend" in den Pol.-Mitteilungen. Man weiß doch so langsam, wie unsere Polizei arbeitet.
Schreiben Die explizit "Lebensbejahend", dann weiß ich, die Frau hat Probleme und ist in psychiatrischer Behandlung.
Schreiben Die, "das Opfer hatte nur wenig geerbt und war verschuldet", dann weiß ich, das Opfer kam zu gewissen finanziellen Reichtum und hatte Rücklagen.
Schreiben Die, "Ihr soziales Umfeld war unüberschaubar, Sie war überall beliebt und hatte viele Freunde." Dann sagt mir das, Sie war ein lästernder Stinkstiefel mit nur wenigen Kontakten.
Ich kehre also alles, was die Polizei verlautbaren lässt einfach in das Gegenteilige um. Tja, ist ein wenig "Kindergarten" mit unserer Polizei.
Wenn also Ihre Angehörigen von gewissen schwermütigen Tendenzen wussten und auch von einem Abschleppseil im Renault wussten, dieses aber nicht mehr da ist?!
Kurz gesagt, das Risiko wollte Sie nicht eingehen. Sie besorgte sich ein zweites Schleppseil, damit Eins im Wagen bleibt.
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2015 | Frankfurt-Hahn | Birgit Ameis (54) vermisst

#38

Ungelesener Beitrag von Salva » So, 29. Jul. 2018, 20:37

@PommesAgnum
Frau Ameis hatte Pläne und Termine und zog sogar in Betracht, weniger zu arbeiten. Sie freute sich auf den Nachwuchs in der Familie und wollte unterstützen. So, wie die Vermisste beschrieben wird, gibt es keinerlei Anhaltspunkte oder Motive für einen Suizid. Auszuschließen ist der zwar trotzdem nicht, aber die Theorie eines Tötungsdeliktes zu vernachlässigen und nicht auch in diese Richtung zu ermitteln, wäre definitiv falsch (gewesen). Der Fall Birgit Ameis IST nach wie vor mysteriös, selbst wenn die Lösung am Ende eine ganz einfache ist.

Jedes Jahr werden in der Bundesrepublik etwa 100.000 Menschen vermisst und in jedem einzelnen Fall ermittelt die Polizei mit entsprechendem Einsatz und Aufwand. Niemand wirft den BeamtInnen etwas Negatives vor, wenn die vermisste Person dann plötzlich wieder auftaucht oder sich herausstellt, dass sie z.B. Selbstmord begangen hat und ich kenne keinen Fall, wo die Behörden etwas vertuschen wollten, nur um sich nicht für ihren Ermittlungsaufwand rechtfertigen zu müssen. Im Übrigen: nicht die Polizei selbst gibt bei ihren Ermittlungen den Ton an, sondern die zuständige Staatsanwaltschaft als übergeordnete und leitende Behörde. Wenn, dann müsstest du die kritisieren. In diesem Fall sehe ich aber keine Verfehlungen von den Beteiligten. Da gibt es, weiß Gott, ganz andere Fälle.

Was die Unterkunft betrifft: Keine Ahnung, warum du die so negativ darstellst. Schau dir einmal die Schlafbuden bei den Polizeien an. Oder bei den Feuerwehren, beim Militär oder in den Knästen. Allesamt einfach und relativ spartanisch und sauber weil leicht zu reinigen. Zweckmäßig halt. Dort wohnt niemand, sondern ruht bzw. schläft. Punkt. Mehr würde ich nicht erwarten und die 100 arbeitenden Menschen dort am Flughafen womöglich auch nicht.

Es gibt die von dir angesprochene Polizeisprache. Auch die Medien haben ihre Sprache. Politiker, Arbeitgeber uva. auch und das weiß auch jeder, der nicht mit Scheuklappen durch's Leben läuft. Du reitest hier auf dem Wort "Lebensbejahend" herum. Mal gegoogelt, was das eigentlich bedeutet? Im Duden steht ganz simpel:
optimistisch denkend, immer die guten Seiten des Lebens hervorhebend
Synonyme:
hoffnungsvoll, lebensfreudig, lebensfroh, optimistisch, positiv, unverzagt, voller Lebensfreude, voller Zuversicht, zukunftsgläubig, zukunftsorientiert, zuversichtlich; (gehoben) frohen/guten Mutes, hoffnungsfreudig, hoffnungsfroh
Das ist weit davon entfernt von dem, was du dem Begriff in Anwendung durch die Polizei unterstellst.
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