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Inka Schneider, vermisst seit dem 7.7.1974

Ungeklärte Fälle im Focus.
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pfiffi
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Inka Schneider, vermisst seit dem 7.7.1974

#1

Ungelesener Beitrag von pfiffi » Fr, 19. Jan. 2018, 00:03

Inka Schneider, vermisst seit dem 7. Juli 1974 (der tag des WM-Endspiels). Der Fall wird hier in der xy-Sendung dargestellt. Mysteriös genug bleibt er.
XY-Sendung vom 17.1.1975

Im xy-Forum hier gibt es weitere Infos, u.a. von Leuten, die vorgeben, die Betroffenen persönlich gekannt zu haben (was auf mich erst einmal plausibel wirkt).

Im realen Leben war der Verdächtige - jetzt wirds kompliziert - Kripo-Beamter!

Entweder der Verdächtige (inzwischen wohl verstorben, soll als Alkoholiker geendet sein) war es. Auch das Reinigen der Hose ist natürlich fragwürdig. Oder das Mädchen hat ihm wirklich die Börse gemopst, ein anderer Täter hat sie getötet, und dabei die Gelegenheit ergriffen, "Bratt" durchs Ablegen von dessen Geldbörse verdächtig erscheinen zu lassen. Zu bedenken ist allerdings, dass Inka Schneider ihre Jacke zurück gelassen hat. Ich halte letzteres Szenario für möglich, aber nicht wahrscheinlich.

Die Zeugenaussagen, die sie am Montag noch gesehen haben wollen, sind m.E. nicht viel wert - heute wissen wir: solche Zeugen finden sich in jedem Kriminalfall. Man denke daran, wie viele Maddie-Sichtungen es gegeben hat.
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Salva
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Inka Schneider, vermisst seit dem 7.7.1974

#2

Ungelesener Beitrag von Salva » Fr, 19. Jan. 2018, 00:44

Die XY-Sendung gibt es noch auf YouTube:


Video: Aktenzeichen XY 17.1.1975


Ab 4:30 Minuten der Fall Inka.

Und hier noch ein Screenshot der Vermissten:

Bild
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Duchonin
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Inka Schneider, vermisst seit dem 7.7.1974

#3

Ungelesener Beitrag von Duchonin » Sa, 24. Apr. 2021, 00:42

Zuerst: Männer die in Abwesenheit ihrer Ehefrauen mit jungen Frauen oder Mädchen "flirten", finde ich zum K....

Folgendes ist mir aufgefallen:

1. östlich und südlich von Spesbach liegt das Naturschutzgebiet "Östliche Pfälzer Moorniederung".
In einem Moor kann man eine Leiche dauerhaft verschwinden lassen.
Dabei würde man sicher seine Hose verschmutzen.

2. Es ist gar nicht so selten, dass ein Mann eine Situation falsch einschätzt. Das Mädchen wird nur flirten und eventuell einen
Kuss und der Mann will Sex. Es kommt zur Vergewaltigung. Damit wäre für einen Kriminalbeamten der Job weg. Und im Knast
bekommen Ex-Polizisten Probleme.

3. Viele Täter kommen über ihr eigenes Versagen und die ständige Gefahr als Täter entlarvt zu werden nicht weg.
Das führt oft zu Alkoholismus. Würde doch zu "Bratt" passen. Und wenn der Satz aus dem Film mit dem Opa von dem Inka
enttäuscht war, wirklich in der Vernehmung gefallen ist, könnte den Inka wirklich gesagt haben, als "Bratt" Sex wollte.

Es kann natürlich auch ein anderer Täter gewesen sein. Vermutlich waren an diesem Abend viele angetrunkene Männer unterwegs. Und nebenan ist Ramstein. Die Wehrpflicht wurde in den USA erst 1973 abgeschafft. Die letzten Wehrpflichtjahrgänge dürften 1974 noch gedient haben. Und das waren nicht alles nur Engel.
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Inka Schneider, vermisst seit dem 7.7.1974

#4

Ungelesener Beitrag von Salva » So, 6. Jun. 2021, 19:24

Ein Artikel zum Fall im Marjorie-wiki:
Der Vermisstenfall begann am Abend des 7. Juli 1974. Das WM-Finale Deutschland-Holland fand statt, welches sich die 16-jährige Inka Schneider mit Freunden gemeinsam in Hütschenhausen-Kindsbach nahe Kaiserslautern ansah. Nachdem die Deutsche Nationalmannschaft sich zum Weltmeister gekrönt hat, ging es nach anfänglichem Zögern zum Feiern in diverse Kneipen. Schlussendlich landete man im Gasthaus Christmann in Hütschenhausen-Spesbach. Dort fand sich irgendwann auch der 30-jährige Herrmann B. (Hierbei handelt es sich lt. der Sendung "Aktenzeichen XY ... ungelöst" vom 17.01.1975 ausdrücklich nicht um den richtigen Namen des Verdächtigen) ein. Er kannte das Mädchen nicht, begann aber mit Inka zu flirten. Zuletzt unterhielt er sich mit ihr vor der Gaststätte gegen 22 Uhr. Eine Freundin Inkas gab das zu Protokoll. Sie fragte Inka, ob sie mitkommen wolle. Sie willigte ein und sagte, sie wolle in Kürze nachkommen. Herrmann B. teilte nachher der Kripo mit, er habe noch mit seiner Frau telefonieren wollen. Er habe niemanden erreicht und als er zurückgekehrt sei, habe Inka nicht mehr wie zuvor auf der Bank gesessen. B. gab an, daraufhin zu Fuß nach Hause gegangen zu sein. Zwei Stunden später hörte ein Ehepaar Schreie einer jungen Frau. In dem angrenzenden Gebiet wurden wenig später die Schuhe des Mädchens sowie die Geldbörse von B. gefunden. Dieser erklärte dies damit, dass Inka sie ihm eventuell gestohlen habe. Herrmann B. brachte am nächsten Tag eine verschmutzte Hose in die Reinigung und erklärte dies damit, er habe auf dem Nachhauseweg einem Auto ausweichen müssen und sei dabei in den Graben geraten. Er galt damals als Tatverdächtiger, allerdings ist nie Anklage erhoben worden.

Nach Präsentation des Falles in Aktenzeichen XY erhielten die Ermittler Post mit Hinweisen zu einem möglichen Tatort, welche sich jedoch als unbrauchbar erwiesen haben. Das Mädchen wird bis heute vermisst.
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Inka Schneider, vermisst seit dem 7.7.1974

#5

Ungelesener Beitrag von Calimero » Sa, 3. Jul. 2021, 22:59

Immer wieder wird von Kindsbach geredet, geschrieben.
Den Ort Hütchenhausen-Kindsbach gibt es nicht.
Kindsbach ist etwa 12km von Hütchenhausen entfernt. Der Ort wo Inka an dem Sonntag war ist spesbach
Salva hat geschrieben:
So, 6. Jun. 2021, 19:24
Ein Artikel zum Fall im Marjorie-wiki:
Der Vermisstenfall begann am Abend des 7. Juli 1974. Das WM-Finale Deutschland-Holland fand statt, welches sich die 16-jährige Inka Schneider mit Freunden gemeinsam in Hütschenhausen-Kindsbach nahe Kaiserslautern ansah. Nachdem die Deutsche Nationalmannschaft sich zum Weltmeister gekrönt hat, ging es nach anfänglichem Zögern zum Feiern in diverse Kneipen. Schlussendlich landete man im Gasthaus Christmann in Hütschenhausen-Spesbach. Dort fand sich irgendwann auch der 30-jährige Herrmann B. (Hierbei handelt es sich lt. der Sendung "Aktenzeichen XY ... ungelöst" vom 17.01.1975 ausdrücklich nicht um den richtigen Namen des Verdächtigen) ein. Er kannte das Mädchen nicht, begann aber mit Inka zu flirten. Zuletzt unterhielt er sich mit ihr vor der Gaststätte gegen 22 Uhr. Eine Freundin Inkas gab das zu Protokoll. Sie fragte Inka, ob sie mitkommen wolle. Sie willigte ein und sagte, sie wolle in Kürze nachkommen. Herrmann B. teilte nachher der Kripo mit, er habe noch mit seiner Frau telefonieren wollen. Er habe niemanden erreicht und als er zurückgekehrt sei, habe Inka nicht mehr wie zuvor auf der Bank gesessen. B. gab an, daraufhin zu Fuß nach Hause gegangen zu sein. Zwei Stunden später hörte ein Ehepaar Schreie einer jungen Frau. In dem angrenzenden Gebiet wurden wenig später die Schuhe des Mädchens sowie die Geldbörse von B. gefunden. Dieser erklärte dies damit, dass Inka sie ihm eventuell gestohlen habe. Herrmann B. brachte am nächsten Tag eine verschmutzte Hose in die Reinigung und erklärte dies damit, er habe auf dem Nachhauseweg einem Auto ausweichen müssen und sei dabei in den Graben geraten. Er galt damals als Tatverdächtiger, allerdings ist nie Anklage erhoben worden.

Nach Präsentation des Falles in Aktenzeichen XY erhielten die Ermittler Post mit Hinweisen zu einem möglichen Tatort, welche sich jedoch als unbrauchbar erwiesen haben. Das Mädchen wird bis heute vermisst.
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#6

Ungelesener Beitrag von Salva » So, 4. Jul. 2021, 20:47

Zunächst einmal: Herzlich Willkommen bei Allcrime, @Calimero :like:
Calimero hat geschrieben:
Sa, 3. Jul. 2021, 22:59
Immer wieder wird von Kindsbach geredet, geschrieben.
Den Ort Hütchenhausen-Kindsbach gibt es nicht.
Wenn mich Ortsfremde fragen wo ich denn wohne, dann sage ich immer "bei Nürnberg/Fürth bzw. Nürnberg/Fürth-Cadolzburg, um einen Ortsbezug zu schaffen. Ich glaube dass die Autoren der Artikel zum Fall die gleiche Absicht hatten. Dass Inka in einer Gaststätte in Spesbach war, wird ja auch erwähnt.
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