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2001 | Steinhagen-Amshauen | Susanne Nieter (38) ermordet

Ungeklärte Fälle im Focus.
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Salva
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2001 | Steinhagen-Amshauen | Susanne Nieter (38) ermordet

#1

Ungelesener Beitrag von Salva » So, 4. Nov. 2018, 20:00

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Die 38-jährige Lehrerin Susanne Nieter hatte sich von ihrem Mann getrennt, deshalb räumten sie am 30. April 2001 ihr abseits gelegenes Forsthaus in Steinhagen-Amshauen aus. Als der Mann von einer Fahrt zur Sperrmülldeponie zurückkam, fand er seine Ex-Frau mit schwersten Kopfverletzungen vor dem Haus - ihr war mit zwei Dachziegeln, die vor dem Haus gelegen hatten, der Kopf eingeschlagen worden - und rief den Notarzt.
Vier Tage später starb Susanne Nieter in der Uni-Klinik Münster, ohne zuvor das Bewusstsein wiedererlangt zu haben.

Obwohl sich die 38-Jährige gegen ihren Mörder zur Wehr gesetzt haben muss, fand man keine fremden DNA-Spuren. Laut Angaben der Kripo schied ihr Ex-Mann als Mörder aus: Er war zur Tatzeit nachweislich auf der Mülldeponie. Der Fall ist bis heute ungeklärt.

Quellen: Westfalen-Blatt | digiconcept3/Westfalen-Blatt | Neue Westfälische
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schimmel-reiter
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#2

Ungelesener Beitrag von schimmel-reiter » So, 4. Nov. 2018, 20:53

Bei dem Fall denke ich sofort an die Klapper in Eickelborn. Heute im Ort Bennshausen erweitert. Von dort zum Tatort rd. 65km. In den 80ern war Eickelborn nur krass. So nach dem Motto - Jeder ist therapierbar. Was einigen Unschuldigen das Leben kostete. Schuld war natürlich niemand, Restrisiko eben. Und da 2017 entschieden wurde das auch weiterhin schwer gestörte Sexualverbrecher unbegleiteten Ausgang bekommen, da ist Eickelborn weiterhin die erste Adresse. So war u. a. auch der Mörder der Jugendamtsleiterin E.Tewes von dort auf "Freizeit".

Der andere Gedanke, nicht weit entfernt im Süden muss der Mörder von Frauke Liebs (2006) wohnen. Der, so denn man die Anrufe als Psycho-Spiel wertet, auch nicht sauber tickt.

Ein Dritter, der aber Oral-Fetischist lt. BKA, der dürfte 2001 schon in Mühlheim Kärlich, zu zuvor Bielefeld, gewohnt haben. Natürlich unter dem Namen der neuen Ehefrau. (mind. vier Morde die nicht nachgewiesen werden konnten.) Wobei ich den "lieben A.M. verheirateter B." dafür durchaus passend halte. Es kam nur etwas dazwischen oder sie hat sich zu heftig gewehrt.

Halle liegt ein paar Kilometer weiter im Norden, mir fehlen zu diesem Fall div. Hintergründe. Aber ausschliessen das zwischen dem Mord an Nelly Graf (14. Oktober 2011) und Frau Nieter ein Zusammenhang besteht? Tue ich auch nicht.

Und es gibt ja noch mindestens 7 weitere Ungeklärte. Sodass hier alles offen ist
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#3

Ungelesener Beitrag von Salva » So, 4. Nov. 2018, 21:17

@schimmel-reiter
Es wurden seitens der Ermittler nach Verbindungen zwischen den Fällen
- Susanne Nieter († 2001)
- Nelli Graf († 2011) und
- Gabriele Obst († 2013)
gesucht, weil diese Taten im Umkreis von nur ca. 8 Km von Halle verübt wurden. Allerdings ohne Ergebnis bzw. Beweise für einen Zusammenhang. Allerdings wurde Gabriele Obst in der Nähe des Golfclub Teutoburger Wald und Susanne Nieter in der Nähe des Bielefelder Golfclub gefunden bzw. ermordet. Aber halt mit 12 Jahren Differenz.
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#4

Ungelesener Beitrag von schimmel-reiter » So, 4. Nov. 2018, 21:42

Zwischen Nieter und Graf 10 Jahre. Obst ist imho ein Suizid. Abgeurteilt als Bez. Tat
Was wäre wenn der Täter dazwischen im Häfen oder der Klapper hockte?

15. September 1999 (Fundtag Mittwoch) Unbekannter Toter – Lippetal: Der Hund eines Försters findet einen Schädelknochen in einem Waldgebiet in Lippetal bei Schoneberg. Das Opfer ist männlich und dürfte ca.17–20 Jahre alt gewesen sein. An dem Schädel sind grüne Lackspuren nachzuweisen, was auf ein Erschlagen des Mannes zurückzuführen ist. Nach einer weit reichenden Suche in dem Waldstück werden auch die unbekleidete Leiche sowie ein Stück Stoff gefunden. Trotz umfangreicher Ermittlungen konnte der Tote bis heute nicht identifiziert werden. (was keine Glanzleistung ist d.V)

6km bis zur Klapse! Und erschlagen wie Frau Nieter.
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#5

Ungelesener Beitrag von schimmel-reiter » So, 4. Nov. 2018, 22:17

Der sollte noch dazu ...

11. Juni 2010 (Freitag) Margarete Hutta (29) Gütersloh Der Wandkalender im Wohnungsflur verzeichnet unter dem Datum 11. Juni für 8.15 Uhr einen Termin beim Hausarzt oder Hautarzt, genau ist das nicht zu entziffern. Der Arzt hat Margarete Hutta nicht zu sehen bekommen. Seit diesem Datum gilt die 29-jährige Gütersloherin als vermisst.

Wenn man in NRW von ca. 900 Cold Case ausgeht, 500 pro weiterem Bundesland, dann frage ich mich wie da diese propagierten 95% geklärt heraus kommen sollen. Imho sind es nach meiner Rechnung ca. 40%
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#6

Ungelesener Beitrag von Thorhardt » Mi, 14. Nov. 2018, 18:26

schimmel-reiter hat geschrieben:
So, 4. Nov. 2018, 22:17
Seit diesem Datum gilt die 29-jährige Gütersloherin als vermisst.
Letzter Stand hierzu, Frau Hutta aus freien Stücken in die USA gereist. Was der aktuelle Stand ist, weiß ich freilich nicht.
https://www.nw.de/lokal/kreis_gueterslo ... -York.html
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#7

Ungelesener Beitrag von PommesAgnum » Fr, 14. Dez. 2018, 09:38

Der Mörder scheidet aus

Susanne Nieter und ihr Mann hatten sich getrennt.
Genau vor Siebzehn-Einhalb Jahren (17,5 J.), am 30. April 2001, entrümpelten sie (sie = Herr und Frau Nieter!) ihr einsam gelegenes Forsthaus in Steinhagen-Amshausen.
Es müsste sich auf der Bielefelderstrasse oder dem Kammweg befinden.
Ein einsam gelegenes Forsthaus.
Als der Mann Mittags von einer Fahrt zur Sperrmülldeponie zurückkam, fand er die 38-Jährige mit schwersten Kopfverletzungen und bewusstlos vor dem Haus und rief einen Notarzt, heißt es Offiziell. Mir unverständlicherweise.

Es war ein kalter Montag, um die Mittagszeit. Wie bereits beschrieben war es dort auch sehr einsam und abgelegen.
Soll heißen, keine direkten Nachbarn. Das Ehepaar war alleine auf weiter Flur.
Weil, wenn ich das richtig verstehe. Dann war das Ex-Ehepaar an diesem Frühlings-Morgen damit beschäftigt ein gemeinsames und "einsames" Forsthaus zu verwerten, bzw. zu entrümpeln. Weil man in der Ehe/Partnerschaft getrennte Wege ging. Es ist anzunehmen, das man die gemeinsame Immobilie deshalb veräußern wollte. Demnach ein Klar Schiff, bzw. Groß Reine machen um das Häuschen an den Mann zu bringen.
Beide arbeiten im Haus.
Als Herr N.von einer Entrümpelungstour der Mülldeponie zurückkommt, findet er vor dem Haus liegend, seine schwer verletzte Frau.
Ihr war mit zwei Dachziegeln, die vor dem Haus gelegen hatten, der Kopf eingeschlagen worden.

Als schnellste, zu erreichende Deponie, kommt im Grunde nur die Mülldeponie Steinhagen/Amshausen in Frage. Präziser ausgedrückt, sollte es sich um den Recyclinghof, Halle handeln. Oder noch anders, den Entsorgungspunkt Nord.
Der Routenplaner gibt 13 Minuten Fahrtzeit mit dem PkW an, bei einer Strecke, von 9,5 km. Wir können/müssen Herrn N. jedenfalls, eine Abwesenheitszeit, von 30-40 Minuten unterstellen.

Was ich mir jetzt nun absolut und überhaupt nicht erklären kann, ist die Rückendeckung des Ehegatten, durch die Polizei. Wieder einmal. Wozu?!
Ich verstehe es nicht.
Wie soll ich mir denn jetzt das Alibi genau vorstellen?!
Am Tatort fand man keine Fremd-Täter DNA. Ach?! Ach was?! Is ja n'Ding.

"Laut Angaben der Kripo schied ihr Ex-Mann als Mörder aus: Er war zur Tatzeit nachweislich auf der Mülldeponie."


Dann geht die Kriminalpolizei also allen Ernstes davon aus, das Susanne Nieter, an diesem Tag mit Ihrem Ex-Mann im abgelegenen Forsthaus arbeitend, genau "dann" von einer völlig fremden Person (also, für den Ehemann fremd!), oder aber einer Drittperson auf Ihrem Grund und Boden angegriffen und erschlagen wird, als der Ehemann just mal eben zur hiesigen Müll-Deponie fährt?!
Ein Zeitfenster, von höchstens 40 Minuten. Das abgelegene Haus. Die Tatwaffe eine "Dachziegel", von diesem Haus???
Also, persönlicher geht es ja wohl kaum noch.
Ein Ehepaar in Scheidung/Trennung. Eine Immobilie, als wahrscheinlicher Konfliktauslöser.
Keine Fremd-DNA am Tatort. Die Tatwaffe, etwas "Gemeinsames", des Ex-Paares. Nämlich die gemeinsame häusliche Dachverkleidung.
Aber...
Oh, Wunder!
Der Ehemann "war" es nicht. Denn, Er war zur "Tatzeit" ja auf besagter Müll-Deponie.
Ist das so?!
Will mir das die Kripo Bielefeld wirklich erzählen?!
Und daran glauben die Polizei-Beamten auch selber?! Ich meine, zu dieser Hypothese ist man dann ja gekommen?!

Wie um alles in der Welt, konnte man denn die Tatzeit so genau eingrenzen, oder erörtern?!
Denn, Tod war Susanne Nieter ja noch nicht. Schließlich hatte Ihr ... Sie "nur" in's Koma geprügelt.

Ich frag' dann auch mal hier in die Runde. Weil hier ja auch wieder über fremde, Sexualstraftäter spekuliert wird.
Also ehrlich Leute. Ich meine. Das Ex-Paar war den ganzen Tag zusammen. In dem einsamen und abgelegenen Forsthaus.
Wie Wahrscheinlich... Wie höchst Wahrscheinlich, ist es denn, das der Gatte für eine halbe Stunde weg ist, und genau dann, genau dann und zu diesem Zeitpunkt, wird Sie dann überfallen und erschlagen.
Ohne fremde DNA Spuren.
Es wurde ja auch keine Vergewaltigung und auch kein Raub festgestellt.
Wir haben den möglichen finanziellen Streitpunkt, dieses Häuschen. Ein sehr persönlicher, gemeinsamer Gegenstand, als Tatwaffe. Wir haben keine Fremd-DNA, aber doch sicherlich DNA des ... an Ihr, weil Er Sie ja...

Ich habe jetzt wirklich und wahrhaftig "3" ungelöste Morde, gut einmal "Vermisst", die mich samt und sonders an den Ermittlungsfähigkeiten der damals zuständigen Polizei, in allerhöchstem Maße zweifeln lassen.
Ich kann mir solch eine geballte Inkompetenz, so ein High-Level "Scheiße-Bauen", auf Profi Kriminal-Niveau überhaupt nicht erklären.
Weil, "Was" soll das?!
Will man womöglich sabotieren?!
Braucht man "Cold-Cases"?!
Braucht man frei umher laufende (Ex) Ehe-Männer, die sich mit dem Töten und Morden auskennen?!
Ich kappiers nicht. Ehrlich.
Keine Ahnung.
Weil, "Das" hier, das ist ja Polizei/bzw. Kriminal-Polizei Arbeit von der Klötzchen-Schule. Aus der Nervenheilanstalt.
Da wäre es bald realistischer, wenn Kommissar "SpongeBob" sich dieser Fälle annimmt. Vom "Gelingen", vom "Erfolg" her, kommt das ja auf dasselbe heraus.

Mir unbegreiflich.
Diese drei Fälle sind ein Witz.
Oder, aber, die Polizei-Beamten wurden geschmiert. Gekauft. Die Beamten hielten die Hand auf, und haben deswegen die Mörder-EheMänner laufen lassen. Mit sonderbaren, bis total beknackten Alibis.
Korruption. Die Polizei erhielt einen finanziellen Ausgleich der Ehe-Männer.
Das wäre vielleicht noch eine Erklärung.
Sonst bin ich ratlos. Absolut und völlig ratlos.
Speziell, auch hier im Susanne Nieter-Fall.
Es grenzt an Satire.
Ich check's nicht.
(Kopf schüttel, Kopf schüttel, Kopf schüttel, aua!)
  • Brigitte Volkert - Burgsinn/Spessart
  • Elke Beyer - Schildow/Berlin Brandenburg
  • Susanne Nieter - Steinhagen/Bielefeld
Warte mal.
Lieber, sehr geschätzter "Salva"?!
Hattest Du nicht einen neuen Emoji-Button für "Sarkasmus" entworfen?!
"Den" bräuchte ich hier mal.
Den muss ich hier im S.Nieter-Kalt-Käse anheften. Dat war doch so'n Teufelchen, nicht wahr?! Oder war's ein Clown. Ein Clown, würde auch wieder sehr gut zur Kriminal-Polizei Bielefeld passen.
Hm.
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2001 | Steinhagen-Amshauen | Susanne Nieter (38) ermordet

#8

Ungelesener Beitrag von Thorhardt » Mo, 17. Dez. 2018, 14:01

PommesAgnum hat geschrieben:
Fr, 14. Dez. 2018, 09:38
Ich frag' dann auch mal hier in die Runde. Weil hier ja auch wieder über fremde, Sexualstraftäter spekuliert wird.
Also ehrlich Leute. Ich meine. Das Ex-Paar war den ganzen Tag zusammen. In dem einsamen und abgelegenen Forsthaus.
Wie Wahrscheinlich... Wie höchst Wahrscheinlich, ist es denn, das der Gatte für eine halbe Stunde weg ist, und genau dann, genau dann und zu diesem Zeitpunkt, wird Sie dann überfallen und erschlagen.
Ohne fremde DNA Spuren.
Es wurde ja auch keine Vergewaltigung und auch kein Raub festgestellt.
Wir haben den möglichen finanziellen Streitpunkt, dieses Häuschen. Ein sehr persönlicher, gemeinsamer Gegenstand, als Tatwaffe.
Über den Fall Nieter gibt es wenig bis gar keine näheren Infos, zumindest finde ich keine. Ich kann also nicht sagen, ob dieses Haus wirklich so abgelegen und einsam ist/war, wie immer beschrieben. Dieses, von Dir genannte, naheliegendste aller Motive, nicht zu verfolgen, ist aber unmöglich. Das ist Polizeischule erstes Semester. Wenn ein Tatverdächtiger derart auf dem Silbertablett serviert wird, wäre es seitens der Polizei geradezu töricht, nicht zuzugreifen. Zumal es Richter am LG Bielefeld gibt, die auch gerne mal aus Mangel an Beweisen und Indizien jemanden als schuldig aburteilen.
Ergo muss es Gründe geben, warum sie den Ex-Mann damals nicht festgenommen haben.
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2001 | Steinhagen-Amshauen | Susanne Nieter (38) ermordet

#9

Ungelesener Beitrag von PommesAgnum » Mo, 17. Dez. 2018, 19:01

Thorhardt hat geschrieben:
Mo, 17. Dez. 2018, 14:01
"Das ist Polizeischule erstes Semester. ...wäre es seitens der Polizei geradezu töricht, nicht zuzugreifen.
Ergo muss es Gründe geben, warum sie den Ex-Mann damals nicht festgenommen haben."
Absolut. Der Meinung bin ich auch.
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