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2010 | Essen | Annette Lindemann (44) vermisst

Ungeklärte Fälle im Focus.
Diskussionsleitung
Finlule
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2010 | Essen | Annette Lindemann (44) vermisst

#1

Ungelesener Beitrag von Finlule » Sa, 25. Jul. 2015, 17:48

Vermisstenfall Annette Lindemann: Polizei sucht wieder nach ehemaliger Kollegin

Ein mysteriöser Fall beschäftigt die Polizei schon seit fünf Jahren: Im Mai 2010 verschwand die ehemalige Polizistin Annette Lindemann Ein Gewaltverbrechen galt schnell als möglich, ihr Mann als tatverdächtig. Mangels Beweisen wurden die Ermittlungen eingestellt. Nun gibt es neue Hinweise und sie wurden wieder aufgenommen.

Die Polizei Essen will nicht aufgeben, den Vermisstenfall Annette L. aus Gelsenkirchen aufzuklären. Die vierfache Mutter wurde am 29. Mai 2010 das letzte Mal lebend gesehen. Wenige Tage später wurde sie als vermisst gemeldet. Schnell gerät ihr eigener Ehemann, ein Polizist aus Gelsenkirchen, als Tatverdächtiger ins Visier der Fahnder. In den folgenden Monaten und Jahren werden aber keine Beweise dafür gefunden, dass er etwas mit dem Verschwinden seiner Frau zu tun hat. Die Ermittlungen der Polizei kamen lediglich zu dem Ergebnis, dass die 44-Jährige einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen sein könnte. Doch mit den neuen Hinweisen hat die Staatsanwaltschaft Essen die Ermittlungen gegen den Ehemann wieder aufgenommen.

Ausgebranntes Auto - Verbrannte Matratzen

Es gab in der Zeit nach dem Verschwinden der ehemaligen Polizistin verschiedene Hinweise von Zeugen. Eine zentrale Rolle spielte dabei das Auto von Annette L.. Den schwarzen Daimler-Viano wollen Zeugen rund um Gelsenkirchen-Bismarck und Gelsenkirchen-Resse gesehen haben. Die Hinweise konzentrieren sich auf die B227 und die B226. "Wir müssen sehen, ob jemand Spuren hinterlassen hat, die uns in dem Fall weiterbringen. Es ist auch nicht auszuschließen, dass wir Annette L. finden", sagt Polizeisprecher Peter Elke. Aus diesem Grund durchkämmt die Polizei mit einem Großaufgebot und mehreren Hundertschaften die Gegend. Mit Metallstäben durchpflügen die Beamten jeden Zentimeter Waldboden.

Außerdem wird der Rhein-Herne-Kanal für mehrere Stunden gesperrt. Polizei-Taucher suchen auf einer Länge von rund einem Kilometer den Grund des Kanals ab. Plötzlich wird es hektisch, als die Taucher auf dem Grund Plastiksäcke finden, die mit Steinen beschwert sind. Bei der näheren Untersuchung finden die Beamten nur Handys und Ausweispapiere, die nichts mit dem Fall zu tun haben. Auch ein Tresor wird gefunden, der aber leer ist.

Komplette Halde wird abgetragen

Mehr als 200 Polizeibeamte sind an der großangelegten Suchaktion beteiligt. Unterstüzt werden sie von Kräften des Technischen Hilfswerks. Welche Dimension der Einsatz hat, zeigt sich am Ort einer Abraumhalde direkt hinter dem Rhein-Herne-Kanal. Auf der Suche nach Spuren oder möglicherweise auch Leichenteilen tragen Beamte mehrere Meter Boden ab. Aufwändig wird die Erde durchsiebt, in der Hoffnung irgendetwas zu finden, das auf den Fall hindeutet. Die Arbeiten werden vermutlich noch mehrere Tage dauern.

Polizisten klingeln bei Nachbarn

Warum sich nach fünf Jahren jetzt wieder Zeugen an Einzelheiten erinnern, erklärt Polizeisprecher Peter Elke so: "Der Fall lässt viele nicht zur Ruhe kommen. Gerade der schwarze Van war sehr auffällig und plötzlich haben die Zeugen eine Verbindung zu dem Fahrzeug hergestellt." Deshalb gehen Beamte auch mit Handzetteln durch die nahegelegene Wohnsiedlung, schellen bei Anwohnern und fragen nach möglichen Hinweisen. Gefunden wurde der schwarze Mercedes-Van damals, vier Wochen, nachdem die Frau das letzte Mal gesehen wurde. Der Wagen stand ausgebrannt in einem Waldstück bei Marl. Ein weiteres Indiz für die Polizei ist ein Fund, ebenfalls kurz nach dem Verschwinden. Auf einer Halde in Gelsenkirchen wurden verkohlte Überreste von Matratzen entdeckt. Die Polizei geht davon aus, dass sie aus dem gemeinsamen Ehebett der Vermissten und ihrem Ehemann stammen. Nachweisen konnten die Ermittler dem Mann aber auch in den folgenden Jahren nichts.

Hoffen auf neue Hinweise

Die Staatsanwaltschaft hatte ihre Ermittlungen offiziell im vergangenen November eingestellt. Aber die neuen Hinweise haben die Polizei wieder in Alarmbereitschaft versetzt. "Auch wenn es offiziell ein Vermisstenfall ist, haben wir schon vor fünf Jahren gesagt, dass ein Kapitaldelikt in diesem Fall zu vermuten ist, dass Frau L. umgebracht wurde. Deshalb wird der Fall noch akribisch verfolgt", sagt Peter Elke von der Essener Polizei, die die Ermittlungen leitet.

http://www1.wdr.de/studio/essen/themade ... n-100.html
Zuletzt geändert von Salva am Mi, 16. Mär. 2016, 00:51, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel geändert.



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Re: Vermisstenfall Annette L.

#2

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » So, 26. Jul. 2015, 19:42

http://www.stern.de/panorama/stern-crim ... 59070.html


Bild
So sah Annette L. im Jahr ihres Verschwindens aus. Seit dem 29. Mai 2010 wird die damals 44-Jährige vermisst.
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Re: Vermisstenfall Annette Lindemann

#3

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » So, 1. Nov. 2015, 12:20

27.10.2015 14:30
Weiter keine Spur im Gelsenkirchener Vermisstenfall Lindemann
[sbild=60,40,]http://www.radioemscherlippe.de/typo3te ... e9b9b5.jpg[/sbild]
Die neue Suche nach der seit Jahren vermissten Annette Lindemann aus Gelsenkirchen-Buer hat nicht den erhofften Erfolg gebracht. Drei Monate lang hat die Polizei eine Halde in Gelsenkirchen-Bismarck umgegraben - eine heiße Spur hat sich dabei nicht ergeben. Kristina Scholler fasst den Stand der Dinge zusammen.

Stück für Stück haben die Ermittler in den vergangenen Monaten die Erdschichten der Halde abgetragen, um den Zustand von 2010 wieder herzustellen - in dem Jahr war Annette Lindemann aus Buer verschwunden. Im Sommer hatte die Polizei neue Hinweise von Zeugen bekommen, die den Verdacht auf die Halde lenkten. Auch ein angrenzendes Waldstück und der Kanal in Bismarck wurden durchsucht - alles ohne Erfolg. Ein paar Spuren werden jetzt zwar noch ausgewertet insgesamt tappt die Polizei aber weiter im Dunklen. Sie verdächtigt den Ehemann der Vermissten, seine Frau vor fünf Jahren getötet zu haben - eine Leiche wurde aber nie gefunden.
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Re: 2010 | Essen | Annette Lindemann (44) vermisst

#4

Ungelesener Beitrag von Salva » Mi, 16. Mär. 2016, 00:53

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2010 | Essen | Annette Lindemann (44) vermisst

#5

Ungelesener Beitrag von Duchonin » Fr, 22. Jan. 2021, 23:07

Anette Lindemann wurde 1966 geboren und ist Deutsche Staatsbürgerin.
Sie ist 165cm groß, von stabiler Statur und trug zum Zeitpunkt ihres Verschwindens schulterlanges, gewelltes, blondes Haar. Sie ist Mutter von 4 Kindern.

Das Fahrzeug von Frau Lindemann, ein schwarzer Mercedes Viano mit dem amtl. Kennzeichen "GE-AL 2701" wurde am 25. Juni 2010 in einem Waldgebiet zwischen Marl-Sinsen und Haltern am See gefunden. Das vollständig ausgebrannte Auto befand sich gegenüber der Zufahrt zu der Haardklinik.
Die Experten der Spurensicherung stellten fest, dass es sich um vorsätzliche Brandstiftung handelte. Der Brand könnte schon einen Tag zuvor, am Donnerstag, 24. Juni, entstanden sein. Das Feuer, welches ebenfalls auf nahe gelegene Bäume übergriff, konnte glücklicherweise schnell entdeckt und gelöscht werden.

Zuletzt auch aufgrund eben benannter Fakten (kein Lebenszeichen seit Mitte 2010 und des
angezündeten KFZ) gehen die Behörden davon aus, daß Anette Lindemann nicht mehr lebt!
Zuletzt durchsuchte die Polizei mit Spürhunden und Hubschraubern Waldgebiete in Gelsenkirchen und Marl. Im Grimmberger Hafenbecken suchten Taucher vergeblich nach der Leiche. Als dringend tatverdächtig gilt der Ehemann. Viele Hinweise und Indizien weisen darauf hin, dass er etwas mit dem Verschwinden zu tun hat. Eindeutig nachweisen konnte man ihm bisher aber nichts. Peter Elke, Sprecher der Polizei Essen: "Es gab Widersprüche in seinen Aussagen."
Die Polizei Essen geht davon aus, dass die Leiche Lindemanns durch Passanten wohl irgendwann zufällig gefunden wird. Dies sei meist der Fall bei derartig gelagerten Delikten.

Konkretes zum Fall:

Am 7. Juni 2010 hatte Dirk Lindemann seine Ehefrau als vermisst gemeldet. Seit dem 2. Juni sei sie verschwunden. Rolf Lichtenberg (Bruder der Vermissten) glaubt dem Schwager kein Wort: „Ich halte ihn für den Schuldigen.“ Dass seine Schwester aus der Wohnung läuft und ihre Kinder im Stich lässt, weil ihr Mann fremdgeht? Nie. „Sie würde ihn rausschmeißen“, ist sich Lichtenberg sicher. Er räumt aber ein, dass er auch den Schwager anders beurteilt hatte, bevor dieser in Verdacht geriet: „Ich hatte immer einen guten Eindruck von ihm.“

Auf rund 3000 Seiten hat die „MK Buer“ niedergeschrieben, was sie bislang in diesem Fall ermittelt hat. Als der erste Verdacht auf den Polizisten Dirk Lindemann fiel, hat die Gelsenkirchener Polizei das Verfahren an die Essener Mordkommission abgegeben, um gar nicht erst den Verdacht der Kumpanei aufkommen zu lassen. Auszuschließen glaubt die Kripo, dass Annette Lindemann Selbstmord beging oder ihre Familie verließ. Denn dazu passt nicht, dass vermutlich am 3. Juni an einer Halde in Gelsenkirchen-Scholven die Matratzen aus dem Ehebett der Lindemanns verbrannt wurden.

Im Brandschutt findet sich auch noch ein Esprit-Jeansknopf mit DNA-Spuren, die zu Annette Lindemann passen könnten. Ehemann Dirk ordnen die Ermittler zudem den Kauf zweier Matratzen am 31. Mai im Dänischen Bettenlager zu.

Am 25. Juni entdecken Spaziergänger im Waldgebiet „Haard“ bei Marl den Mercedes „Viano“ (GE-AL 2701), den Annette Lindemann fuhr. Er ist vollständig ausgebrannt, Spuren gibt es nicht. Für die Kripo ist klar: Bei den Matratzen und beim Auto musste ein Täter Spuren vernichten, die auf den gewaltsamen Tod der Vermissten hinwiesen.
Spürhunde suchten

Eine Fährte gibt es: Spürhunde, denen eine Geruchsprobe von Dirk Lindemann vorgehalten wird, laufen vom Autowrack im Wald schnurstracks zum acht Kilometer entfernten Haus seines Vaters in Marl, in dem Dirk Lindemann sich oft aufhielt. Der Verdacht: Mit dem Fahrrad radelte er vom Brandort zum Haus des Vaters, wo er seinen eigenen Pkw abgestellt hatte.

Schon in den Tagen vor dem Fund des Autos hatte die „MK Buer“ ein Lügengeflecht des Dirk Lindemann ans Tageslicht gebracht. Trotz einer völligen Überschuldung lebte er auf 180 Quadratmetern in einer wohlhabenderen Wohngegend von Buer. Zusätzlich hatte er seit Anfang des Jahres gegenüber der Polizeiwache Nord ein Appartement angemietet. Und er hatte seit über einem Jahr ein Verhältnis mit einer 33 Jahre alten Kollegin, die seit dem Frühjahr schwanger von ihm war. Sexuelle Kontakte hatte er zeitgleich auch noch zu zwei anderen Frauen. „Der ging nicht fremd, der führte ein Doppelleben“, ordnet Wolfgang Küpper-Fahrenberg, Nebenklageanwalt von Rolf Lichtenberg ein. „Dirk, der stille Frauenheld“, nannte den Verdächtigen ein männlicher Kollege. Eine Freundin seiner Frau bezeichnete ihn als „Traumehemann“

Nur ehrlich war der 43-Jährige nicht. Seine Geliebte gab freimütig Auskunft. Wenn er einen gemeinsamen Urlaub versprochen hatte oder sie seine Ehefrau zur Aussprache treffen wollte, sei immer etwas dazwischen gekommen. Kurzfristig habe Dirk Lindemann wegen schlimmer Schicksalsschläge abgesagt: Tod seines Vaters, seiner Schwester, seines Schwagers, Brustkrebs der Ehefrau. Nichts davon stimmte. Und seiner Geliebten, die immer mehr auf ein Treffen mit seiner Frau drängte, soll er sogar schon am 12. Mai erzählt haben, Annette Lindemann sei verschwunden.
Verdachtsmomente sind es, Indizien

Wieder eine Lüge. Sie selbst sah die Nebenbuhlerin später in Buer. Und versuchte Ende Mai mehrfach, Annette Lindemann zu treffen. Eine Katas­trophe für ihren Ehemann. Denn die Trennung von seiner Frau hätte für ihn den finanziellen Ruin bedeutet, sind sich die Fahnder sicher.

Aber auch die Geliebte gerät in Verdacht, irgendetwas mit dem Verschwinden der Frau zu tun zu haben. Auch sie verwickelt sich in Widersprüche, hat Erinnerungslücken. Und zur mutmaßlichen Tatzeit sind in ihrem Handy entgegen sonstiger Gewohnheit alle SMS von Dirk Lindemann gelöscht. Nur für diesen Zeitraum, rund 70 Nachrichten waren es.

Verdachtsmomente sind es, Indizien. Mehr nicht. Aber keine durchschlagenden Beweise gegen den immer noch unbekannten Menschen, der weiß, wo da draußen der Leichnam der Annette Lindemann liegt.

Quelle: Stefan Wette, Westdeutsche allgemeine Zeitung (WAZ) v. 21.01.2011

Kritik an Ermittlungsarbeit...

...wurde auch schon laut!
So z.B. in einem Blog mit Namen "Gelsenkirchen Blog".
Titel: "Opfer zweiter Klasse?"
Hier geht's zum Blog => http://www.gelsenclan.de/index.php/opfe ... er-klasse/

Schlusswort vom Themenersteller

Vielleicht wird dieser Fall hier ja nicht "zweitklassig" behandelt, bzw. ich bin fest davon
überzeugt! ;)
Schaden kann es auf jeden Fall nicht wenn wir -als Hobby-Detektive (nicht abwertend gemeint)-
vielleicht noch mal den Faden aufnehmen können.

Brisant ist natürlich immer die Tatsache, wenn ein eigenes Familienmitglied, wie hier der
eigene Ehemann, der Tat verdächtigt wird. Denn immerhin gilt so lange die Unschuldsvermutung,
bis man dem Verdächtigen die Tat -frei von jeglichen Zweifeln- nachweisen kann.
Um so verwunderlicher finde ich persönlich, daß der Verdächtige hier medial doch ziemlich angeprangert wurde, was u.a. sicher auf seine widersprüchlichen Aussagen zurückzuführen ist.
Ferner wurde er bereits wegen Brandstiftung verurteilt, was aber wiederum von einigen als
"Strategieurteil" ( http://www.gelsenclan.de/index.php/fall ... den-akten/ ) angesehen wird.

Brisant ist der Fall aber auch, weil der wohl einzig Tatverdächtige nicht nur Ehemann sondern auch Polizist ist. Und ein eben solcher sollte -theoretisch gesehen- natürlich besser wissen wie die Polizei arbeitet, als es Aussenstehende je könnten. Subjektiv gesehen also ein Vorteil für ihn, so er denn tatsächlich der Mörder seiner Frau sein sollte.

Die Tat muß zumindest geplant gewesen sein. Dafür spricht allein schon die Tatsache, daß die Leiche -trotz vermeindlich intensivster Bemühungen- bislang nicht gefunden werden konnte.
Ferner lässt auch das Verbrennen des PKW darauf schliessen, daß der Täter bestens darüber Bescheid wußte, wie Spuren mit hoher Wahrscheinlichkeit vernichtet werden können.

So, nun seid Ihr aber erst einmal dran! :)
Eine Info kann ich Euch aber noch an die Hand geben. Und zwar sagt auch meine Tante, welche
Anette Lindemann ja recht gut kannte, daß es sich bei ihr um eine ausgesprochen liebe Persönlichkeit gehandelt hatte, die ihre Kinder sehr geliebt hat. Meine Tante hält es -wie auch der Bruder der Verschwundenen selbst- für absolut ausgeschlossen, daß sie sich freiwillig aus dem Staube gemacht haben könnte. Sie sagte "niemals hätte sie ihre Kinder im Stich, bzw. allein gelassen; das kann ich mir nicht vorstellen"!

Der Vollständigkeit halber, hier noch die Kontaktdaten zu den ermittelnden Behörden

Mordkommission in Essen a. d. Ruhr
Telefon: 0201-829-0

Fragen, die nach wie vor aktuell sein dürften:
-Wer weiß, wo sich der schwarze Mercedes Viano seit Anfang Juni (also vor dem 25.06.2010) befand?
Möglicherweise stand das auffällige Fahrzeug versteckt in einer Garage oder auf einem Parkplatz irgendwo im nördlichen Ruhrgebiet und wurde vielleicht sogar irgendwo zum Kauf angeboten...?
-Wer hat Anette Lindemann in der Zeit vom 02.06.-25.06.2010 vielleicht noch mal gesehen
oder kann zum Fall ggf. anderweitige sachdienliche Hinweise liefern?
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