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2010 | Hannover | Monika Pawlak (24) ermordet

Ungeklärte Fälle im Focus.
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Salva
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2010 | Hannover | Monika Pawlak (24) ermordet

#1

Ungelesener Beitrag von Salva » So, 10. Aug. 2014, 17:41

http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stad ... l-Monika-P

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Am 4. Januar 2010 wurde in Hannover der Leichnam von Monika Pawlak an der Ihme in Linden-Süd gefunden. Seit einem Jahr suchen die Ermittler nun nach dem Mörder der 24-Jährigen – bislang vergeblich. Doch aufgeben wollen die Beamten nicht.

Noch will die Polizei nicht aufgeben: „Wir können die Akte Monika P. nicht schließen“, sagt Rainer Nöltker, Leiter der Mordkommission „Rose“. Seit einem Jahr suchen die Ermittler nach dem Täter, der die 24-jährige Monika P. umgebracht und ihre Leiche in Stücke zerteilt hat. Vor einem Jahr, am 4. Januar 2010, fanden Spaziergänger den geschundenen Leichnam an der Ihme in Linden-Süd. Der Täter hatte die Beine und den Rumpf der jungen Frau in blaue Müllsäcke gewickelt und sie unter der Legionsbrücke abgelegt, Kopf und Arme fehlten.

Die Zuversicht der Ermittler, den Täter zügig zu überführen, war groß. Doch mit der Zeit schwand der Optimismus, der Gesuchte könnte einen entscheidenden Fehler gemacht haben. Auch zwölf Monate nach dem Tod der jungen Lindenerin haben die Kriminalbeamten keine heiße Spur. „Das heißt aber nicht, dass wir im Dunkeln stochern. Es gibt eine ganze Reihe von Spuren, die wir abklopfen“, sagt Hauptkommissar Nöltker. Der Fall Monika P. ist zu einem aufwendigen Puzzle geworden.

Monika P. verschwand in der Silvesternacht. Nach einer Feier mit ihrer Mutter und einigen Bekannten in einer Bierstube in der Elisenstraße in Linden hatte sie sich gegen zwei Uhr verabschiedet. Vier Tage später machten Passanten den grausamen Fund unter der Legionsbrücke. Was in der Zwischenzeit geschah, wann und wo Monika P. auf den Täter traf, wissen die Beamten nicht. „Ihrer Mutter hat sie gesagt, sie wolle losziehen, um Party zu machen“, sagt Nöltker.

Die 24-Jährige arbeitete als Gelegenheitsprostituierte auf dem Straßenstrich und nahm regelmäßig Kokain. Das macht es den Beamten nicht leichter. „Die Ermittlungen im Drogenmilieu und auf dem Straßenstrich sind schwierig“, sagt Nöltker. Im Rausch machen die Zeugen häufig widersprüchliche, mitunter konfuse Aussagen. Im Fall Monika P. kommt hinzu, dass ihre eigene Familie – ihre Mutter, deren Lebensgefährte sowie ihr Stiefvater – nur wenige Angaben zum Privatleben der jungen Frau machen konnten. „Sie haben keine Informationen darüber, was sie in ihrer Freizeit unternahm, mit wem sie sich traf“, sagt Nöltker. So ist bis heute nicht bekannt, ob die 24-Jährige möglicherweise einen Freund hatte.

Nach einem Unfall im Kindesalter hatte Monika P. sich niemals vollständig von den Folgen erholt und war geistig zurückgeblieben. „Sie war sehr naiv. So kann man das wohl umschreiben“, sagt Nöltker. Bekannte der Getöteten berichten, sie sei mitunter aufbrausend gewesen. Die 24-Jährige arbeitete in der Küche einer hannoverschen Behindertenwerkstatt. Auch in ihrem beruflichen Umfeld ermittelten die Beamten, konnten in den Gesprächen mit den überwiegend geistig behinderten Kollegen der Getöteten aber kaum Erkenntnisse gewinnen.

Von Anfang an gingen die Ermittler davon aus, dass sie den Täter im Stadtteil Linden suchen müssen. Das tun sie noch immer, obwohl ein Massengentest im Sommer keinen Erfolg brachte. Mehr als 1100 Männer, die in dem Bereich gemeldet sind, mussten ihre Speichelprobe abgeben. Das Genmaterial wurde im Labor mit Spuren abgeglichen, die Kriminaltechniker an den Müllsäcken mit den Leichenteilen fanden. Erfolglos. „Natürlich hatten wir die Hoffnung, dass der Massentest eine Wende in dem Fall bringen könnte. Das hat es schon gegeben, dass der Täter eine Probe abgibt“, sagt Nöltker. Und die Beamten hatten einen weiteren Hintergedanken: „Wir hatten die Erwartung, dass durch den Test Unruhe im Stadtteil entstehen könnte, bisher unbekannte Zeugen sich vielleicht doch noch entschließen zu sprechen“, sagt Nöltker. Dem war nicht so.

Dennoch konzentrieren sich die Ermittler weiter auf den Bereich Linden. Dort wohnte Monika P., dort wurde sie das letzte Mal lebend gesehen, dort fand man ihre Leiche. Die Profiler sind sich sicher: Der Täter hat einen Bezug zu dem Ort, an dem er die Leiche ablegte. „Ein Täter denkt in einer solchen Stresssituation sehr einfach. Er kannte den Ablageort und hat ihn vermutlich unter praktischen Gesichtspunkten gewählt“, sagt Nöltker.

Und auch darüber sind sich die Beamten sicher: Die Tat war nicht geplant. Ein wichtiges Indiz, dass für diese Annahme spricht, ist die Beschaffenheit der blauen Müllsäcke, in denen der Täter die Beine und den Rumpf der Verstorbenen an der Ihme ablegte. „Sie haben keine hohe Reißfestigkeit. Der Täter musste jeweils zwei Säcke übereinander ziehen, damit sie dem Gewicht standhalten. Das sieht alles nach einer spontanen Handlung aus“, sagt Nöltker. Dafür spricht auch die Art und Weise, wie der Täter sein Opfer verstümmelte. „Nicht sehr professionell“, sagt Nöltker knapp. Vermutlich sei es ihm vor allem darum gegangen, den Leichnam leichter transportieren zu können und Spuren zu verwischen. „Dieser Täter hat pragmatisch gehandelt.“ Die blauen Säcke sind eine der Spuren, von denen die Beamten sich erhoffen, dass sie letztlich zum Täter führen könnten. „Sie werden in Italien hergestellt und können nur über den Großhandel bestellt werden“, erklärt der Leiter der Mordkommission.

Kopfzerbrechen bereitet den Beamten weiterhin die Frage, wann der Täter die Leiche der 24-Jährigen unter der Legionsbrücke ablegte, wie lange die Müllsäcke dort lagen, bis sie entdeckt wurden. Vermutlich schaffte er sie mit einem Schlitten oder Schubkarren dorthin. Dass zu diesem Zeitpunkt kein Blut mehr aus den Gefäßen floss, deutet darauf hin, dass der Körper aufgrund der winterlichen Temperaturen bereits gefroren war. Das wiederum würde bedeuten, dass der Täter den Leichnam an einem anderen Ort zwischenlagerte. Zweifelsfrei ist, dass Monika P. unter Drogen stand, als sie starb. In ihrem Blut fanden Rechtsmediziner Spuren von Kokain. „Die Droge ist innerhalb einer halben Stunde nach Einnahme nicht mehr nachweisbar. Monika P. muss also direkt nach dem Konsum getötet worden sein“, sagt Nöltker. Die Frage bleibt: von wem?
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Der Fall Monika P.

#2

Ungelesener Beitrag von Salva » So, 10. Aug. 2014, 18:00

Eine Chronik der Ereignisse:

4. Januar '10: Spaziergänger stoßen unter der Legionsbrücke in Linden auf zwei blaue Müllsäcke und verständigen die Polizei. Die Ermittler öffnen die Säcke und finden darin Teile einer weiblichen Leiche. Einen Tag später ist die Getötete anhand eines auffälligen Blumentattoos identifiziert. Seitdem ermittelt die Mordkommission „Rose“ im Fall Monika P. Wenige Stunden zuvor hatte die Mutter der jungen Frau bei der Polizei eine Vermisstenanzeige aufgegeben.

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Foto: NDR.de

8. Januar '10: Fahnder durchsuchen das Faust-Gelände und nehmen mehrere Gegenstände mit. Spürhunde hatten die Ermittler zu dem Veranstaltungsort geführt. Die Analyse der Fundstücke verläuft negativ.

10. Januar '10: Kriminaltechniker finden an den Müllsäcken, in denenen die Leichenteile verpackt waren, DNA-Spuren, die nicht vom Opfer stammen.

26. Januar '10: Die Mordermittler gehen in die Öffentlichkeit. Am Lindener Markt und am Fundort der Leiche verteilen die Polizisten Handzettel mit einem Foto von Monika P. Außerdem wird eine Belohnung von 3000 Euro für Hinweise ausgesetzt, die zur Ergreifung des Täters führen.

21. März '10: 1105 Männer aus Linden sind dazu aufgerufen, sich freiwillig an dem erstmals in der Geschichte Hannovers durchgeführtem Massengentest zu beteiligen. Bislang wurde dabei keine Übereinstimmung mit den Spuren an den Müllsäcken gefunden.

15. September '10: Der Fall Monika P. wird in der Fernsehsendung „Aktenzeichen XY ... ungelöst“ einem Millionenpublikum vorgestellt. Abermals gehen nur wenige neue Hinweise bei der Mordkommission ein. Eine heiße Spur fehlt allerdings bis zum heutigen Tag.
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sweetdevil31
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Der Fall Monika P.

#3

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 14. Aug. 2015, 21:48

http://www.bild.de/regional/hannover/po ... .bild.html

Fünf Jahre nach der Tat - Polizei sucht mit Video nach Mörder von Monika P. († 24)

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[video]https://www.youtube.com/watch?v=9Z-wrj7rE_Y[/video]

Linden – Es gibt Akten bei der Polizei, die verstauben, niemand fasst sie mehr an.

Diese nicht. Denn sie beinhaltet einen der spektakulärsten Kriminalfälle Hannovers – den bestialischen Mord an Monika P. († 24). An einem Montag vor mehr als fünf Jahren, am 4. Januar 2010, fanden Fußgänger unter der Legionsbrücke in Linden ihre zerstückelte Leiche, bzw. Teile davon. Denn Kopf und Arme der Gelegenheits-Hure fehlen bis heute – genau so wie eine Spur vom Täter.

Deshalb startet die Mordkommission jetzt eine neue Fahndungsoffensive: Die Beamten jagen den Killer mit einem Video!

Drei Minuten, in dem der Fall noch einmal erklärt wird. Mit Luftbildern, Fotos, Karten und einem detaillierten Fahndungsprofil des Täters:

►Lebte (zumindest damals) allein
►Hat Zugang zu Drogen (Kokain)
►Besonderer Zugang zur Legionsbrücke
►Pragmatische Denkweise, psychisch stabil
►Handwerklich orientiert (Nähe zu Metallarbeiten)
►Körperlich in der Lage, schwere Lasten zu tragen
►Verfügt über kombinierte Wohnung/Werkstatt und/oder Gartenlaube
►In der Nähe finden sich Hunde und Katzen.

Warum jetzt erneut diese aufwendigen Fahndungsmaßnahmen?

Staatsanwältin Kathrin Söfker: „Der Fall lässt uns einfach nicht los. Wir wollen ihn unbedingt lösen.“

Auf der Suche nach dem Killer führte die Sonderkommission „Rose“ (benannt nach einem auffälligen Tattoo auf dem Rücken des Opfers) in Linden einen Massengentest durch, der Fall lief sogar bei „Aktenzeichen XY... Ungelöst“. Trotzdem wurde der Mörder nie geschnappt.

Zwar vermutet die Kripo, dass der verurteilte Killer Alexander K. (27) hinter der Tat steckt – er hatte 2012 eine Prostituierte zerstückelt und im Maschsee versenkt. Den Mord an der geistig behinderten Monika P. konnte man ihm aber nicht nachweisen.

Also: Video angucken (http://www.pd-h.polizei-nds.de), und wenn Sie etwas wissen, bitte die Kripo anrufen: 0511-109 55 55!
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2010 | Hannover | Monika Pawlak (24) ermordet

#4

Ungelesener Beitrag von Duchonin » So, 2. Mai. 2021, 13:01

2012 wurde Alexander K. verdächtigt, auch Monika Pawlak ermordet zu haben.
Der Verdacht ist m.W. nach weder ausgeräumt noch konnte man Alexander K. die Tat beweisen:
Nach der Festnahme des mutmaßlichen Maschseemörders gibt es Hinweise darauf, dass der junge Mann auch für den Tod einer weiteren Frau vor zwei Jahren verantwortlich sein könnte. Gegen den 24-jährigen Alexander K. war am Donnerstag Haftbefehl erlassen worden. Er ist dringend verdächtigt, die drogensüchtige Andrea B. (44) erstochen und zerstückelt und anschließend die Teile ihres Leichnams im Maschsee versenkt zu haben. Dort waren sie Ende Oktober gefunden worden. Alexander K. veröffentlicht bereits seit Jahren Lieder und Gedichte im Internet, in denen er seine Tötungsphantasien thematisiert. 

Besonders erschreckend ist der Inhalt eines Films, den der wegen Gewaltdelikten vorbestrafte K. im Januar 2010 ins Netz stellte. Das Musikvideo enthält Hinweise darauf, dass K. auch für den Tod der 24-jährigen Monika P. aus Linden-Nord verantwortlich sein könnte. In seinem Rapsong behauptet K., er habe schon als Junge den Wunsch verspürt, sich an einer Toten zu vergehen. Nach Informationen der HAZ betreiben Familienangehörige des Mannes in Nordrhein-Westfalen ein Beerdigungsinstitut – auch das erwähnt K. in seinem Song. Der Text handelt von einer blonden Frau, die ihre Haare zum Zopf gebunden hat und eine Brille mit dicken Gläsern trägt. Diese Beschreibung passt auf die 24-jährige Monika P. Sie verschwand am 31. Dezember 2009, wenige Tage später fanden Spaziergänger Teile ihres Leichnams unter der Legionsbrücke in Linden-Süd.
Die Wohnung des Tatverdächtigen im Maschsee-Mordfall ist am Freitag von der Kripo untersucht worden.
Zur Galerie
Alexander K. steht in Verdacht, die Drogenabhängige Andrea B getötet zu haben - die Kripo suchte Ende November 2012 nach Spuren in der Wohnung des Mannes.

In dem Video, das Alexander K. am 1. Januar 2010 – also unmittelbar nach dem Tod von Monika P. – ins Netz stellte, beschreibt er, wie eine junge Frau bis zur Bewusstlosigkeit misshandelt und vergewaltigt wird. In einem weiteren Vers spricht K. davon, dass endlich die Gelegenheit gekommen sei, um seine Phantasie auszuleben. Ein Polizeisprecher sagte am Freitag, das Video sei den Ermittlern bekannt, der Inhalt werde geprüft. Darüber hinaus machte er keine Angaben zum Stand der Ermittlungen.

Bewohner des Mehrfamilienhauses in der Hildesheimer Straße, in dem Alexander K. knapp drei Jahre lang lebte, reagierten gestern entsetzt, als sie erfuhren, dass ihr Nachbar als Tatverdächtiger im Fall der zerstückelten Leiche aus dem Maschsee gilt. Viele von ihnen sind der Ansicht, dass die Polizei viel früher hätte bemerken müssen, dass mit dem Mann etwas nicht stimmt. „Es gab fast täglich Probleme“, berichtet eine Hausbewohnerin. K. habe stets unter Drogen gestanden, sich häufig lautstark mit seiner Freundin gestritten und zu nächtlicher Stunde in seiner Wohnung randaliert. „Eine Nachbarin hat er mit einem Messer bedroht.“ Die Polizei habe Ermittlungen aufgenommen, mehrere Hausbewohner seien auf die Wache gebeten worden, um ihre Aussagen zu machen. „Aber Konsequenzen hat es für ihn nicht gegeben“, sagt die Mieterin.

In den vergangenen Monaten soll Alexander K. häufig mit Messern hantiert haben. Das berichteten am Freitag mehrere Bewohner des Mietshauses. Gemeinsam mit seiner Freundin, die ebenfalls schwer drogenabhängig sein soll, hielt er sich stundenlang im Garten des Mehrfamilienhauses auf und schleuderte scharfe Messer gegen einen Baum, bis sich eine tiefe Furche bildete. „Und gib ihm!“ soll er gerufen und die scharfe Klinge mit voller Wucht in das Holz gerammt haben. „Und gib ihm!“ – dieser Ausruf taucht auch in einigen Rapsongs auf, die K. im Internet veröffentlichte.
Der Fall der im Maschsee entdeckten zerstückelten Frauenleiche machte bundesweit Schlagzeilen.
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Ein Spaziergänger hat am Mittwoch eine Frauenleiche am Nordufer des Maschsees entdeckt.

Anwohner berichteten, die Freundin des 24-Jährigen habe einen noch aggressiveren Eindruck gemacht als Alexander K. „Wie besessen ist sie mit dem Messer auf den Baum losgegangen und hat dabei gebrüllt“, sagt ein Nachbar. Im Herbst schalteten die Hausbewohner die Polizei ein. „Die Beamten haben sich angeguckt, wie die beiden hier mit Messern um sich warfen“, berichtet eine Mieterin. Letztlich hätten die Polizisten aber nur mit den Schultern gezuckt. „Sie sagten, sie hätten keine Handhabe, den Wahnsinn zu stoppen, weil es sich bei dem Garten um ein Privatgrundstück handelt.“ Andere Hausbewohner sagen, Alexander K. sei ihnen stets höflich und zuvorkommend begegnet. „Er hatte ein gutes Gefühl dafür, wem er unverschämt kommen kann und wem besser nicht“, berichtet ein Nachbar. Alexander K. sei trotz seiner Drogensucht auffällig wortgewandt.

Bisher ist weiterhin unklar, ob es sich bei der Freundin von Alexander K. um jene Person handelt, die am 31. Oktober die ec-Karte der getöteten Andrea B. benutzte. Die mit Sonnenbrille und Mütze getarnte Person war an einem Geldautomaten in der Limmerstraße von einer Überwachungskamera gefilmt worden.Ein Spaziergänger hatte am selben Tag Teile des Leichnams der Andrea B. am Nordufer des Maschsees gefunden. Erst am vergangenen Freitag meldete sich schließlich eine Zeugin bei der Polizei und gab den entscheidenden Hinweis. Alexander K. saß zu diesem Zeitpunkt bereits seit einigen Tagen in Haft – er war wiederholt beim Schwarzfahren erwischt worden. Was genau die Zeugin den Beamten berichtete, wollte die Polizei am Freitag aus ermittlungstaktischen Gründen nicht sagen. Nach Angaben der Ermittler verweigert der Tatverdächtige weiterhin die Aussage.
Die Polizei verdächtigt Alexander K. den Maschsee-Mord begangen zu haben.

Alexander K. gilt als Rechtsextremist, ist in der hannoverschen Szene aber nicht weiter vernetzt. 2011 beteiligte er sich mit dem hannoverschen Neonazi Dirk H. an einer Aktion der Freien Wähler Bremen. In einem seiner Videos verherrlicht K. die Taten des norwegischen Massenmörders Anders Breivik.

Kriminaltechniker untersuchen seit drei Tagen die Wohnung des tatverdächtigen Alexander K. in der Hildesheimer Straße. Bis zu sieben Beamte sind dort mit der Spurensuche beschäftigt. Die Beamten bearbeiten unter anderem die Fußböden mit Klebestreifen, um auch kleinste Partikel sicherstellen zu können. Dabei kann es sich um Haare oder Hautschuppen handeln, die im Labor auf DNA-Material überprüft werden. Die Beamten erhoffen sich Hinweise darauf, ob Andrea B. sich in der Wohnung des mutmaßlichen Täters aufgehalten hat und möglicherweise dort ums Leben kam. Ob es bereits Erkenntnisse gibt, wollte die Polizei am Freitag nicht sagen.

Anwohner berichteten, die Polizei habe Fotos von einem Fahrrad gemacht, das vor dem Haus abgestellt war. Es könnte als Transportmittel der Leichenteile zum Maschsee gedient haben. Dass die akribische Spurensuche der Kriminaltechniker Erfolg haben kann, zeigt der Fall der getöteten Christa Haase aus Marienwerder. In ihrer Wohnung fand die Polizei ein einziges Haar eines polizeibekannten drogenabhängigen Mannes. Er steht in Verdacht, die Frau umgebracht zu haben und sitzt seit einigen Wochen in Untersuchungshaft.
Vivien-Marie Drews, Michael Thomas und Tobias Morchner

https://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Sta ... hon-einmal
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2010 | Hannover | Monika Pawlak (24) ermordet

#5

Ungelesener Beitrag von Omas Bioladen » So, 2. Mai. 2021, 15:08

Alexander K. -> Alexander Klawes? Der DSDS-Gewinner?
Salva hat geschrieben:
So, 10. Aug. 2014, 17:41
...der Täter sein Opfer verstümmelte. „Nicht sehr professionell“, sagt Nöltker...
Die Polizei Dein Freund und Helfer

:troll:
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2010 | Hannover | Monika Pawlak (24) ermordet

#6

Ungelesener Beitrag von Duchonin » Mi, 5. Mai. 2021, 21:31

Omas Bioladen hat geschrieben:
So, 2. Mai. 2021, 15:08
Alexander K. -> Alexander Klawes? Der DSDS-Gewinner?
Nein , Alexander Klenke auch bekannt als Sash JM.
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