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2002 | Babenhausen/Hessen | Silke Schroth (30) ermordet

Ungeklärte Fälle im Focus.
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2002 | Babenhausen/Hessen | Silke Schroth (30) ermordet

#1

Ungelesener Beitrag von Salva » So, 14. Sep. 2014, 14:48

Bild
Silke Schrotz, † 30. (Foto: Screenshot Aktenzeichen XY vom 10.10.2003)

Es war morgens am 2. Mai 2002. Ausnahmsweise verlässt der Ehemann einmal sehr früh das Haus – eine der Merkwürdigkeiten. Als er nach Stunden zurück kommt, die Wohnungstür aufschließt, seiner Frau ruft, Türen öffnet, findet er sie. Blutüberströmt. Erschlagen. Die Polizei wird wenig später feststellen, dass der Todeszeitpunkt sehr nahe beim Verlassen der Wohnung durch den Ehemann liegt. Tatwaffe und Motiv fehlen. Die Ehe des jungen Paares in Babenhausen gilt als vorbildlich, überaus liebevoll. Beinahe wie in einem Märchen. Viele Zärtlichkeiten, keine bösen Worte. Doch die äußeren Umstände sprechen gegen den Ehemann. In verzweifelter Trauer um seine geliebte Frau steht er schnell unter dem Verdacht, die schreckliche Tat selbst ausgeführt zu haben...Unterdessen quälen sich die engsten Verwandten mit der Frage, ob der Täter mit ihnen an einem Tisch sitzt...Der Bruder hat – wie seine Mutter – so gut wie keinen Kontakt mehr zum Ehemann und dessen Familie. Der 30 Jahre alte Witwer sagte vor einiger Zeit gegenüber dem „Darmstädter Echo“: „Das schlimmste Opfer ist meine Frau – dann komme ich.
http://www.odenwald-geschichten.de/oden ... 18_50.html

---

Am 2. Mai 2002 wurde die damals 30-jährige Silke Schroth, geborene Sack, in ihrer Wohnung in der Friedrich-Ebert-Straße 8 (in Babenhausen) tot aufgefunden. Da sich die Frau, wie die Polizei sagt, gegenüber der Außenwelt abgeschottet hatte und immer sehr vorsichtig war, geriet zunächst der Ehemann unter Verdacht; er bestreitet den Tatvorwurf jedoch. In einer gemeinsamen Erklärung von Staatsanwaltschaft und Polizei hieß es damals, dass den Ermittlungen zufolge ihr mehrere Fausthiebe und Schläge ins Gesicht und zahlreiche Schläge mit einem stumpfen oder stumpfkantigen Gegenstand zugefügt worden sein müssen. Das Tatwerkzeug blieb verschwunden. Der Fall wurde auch in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY ungelöst“ 2003 vorgestellt. 2006 wurden die Ermittlungen eingestellt.
http://www.op-online.de/lokales/rhein-m ... 13226.html
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Der Fall Silke Schroth

#2

Ungelesener Beitrag von Salva » So, 12. Okt. 2014, 12:50

Der Fall bei Aktenzeichen XY vom 10.10.2003, ab 02:20:


Video: Der Fall Silke Schroth, Teil 1

dann weiter...


Video: Der Fall Silke Schroth, Teil 2
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Zuletzt geändert von Salva am So, 27. Mai. 2018, 20:04, insgesamt 3-mal geändert.

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2002 | Babenhausen/Hessen | Silke Schroth (30) ermordet

#3

Ungelesener Beitrag von Salva » So, 2. Okt. 2016, 01:45

Ein Artikel bei presseportal.de/blaulicht vom 7. Oktober 2003:

POL-DA: Ungeklärter Mord von Babenhausen in der XY-Sendung vom 10. Oktober - Staatsanwaltschaft setzt Belohnung aus
Am 2. Mai 2002 ist in Babenhausen die damals 30-jährige Silke Schroth, geb. Sack, in ihrer Wohnung in der Friedrich-Ebert-Straße 8, tot aufgefunden worden. Sie wurde Opfer eines Kapitalverbrechens. Nach den Ermittlungen müssen ihr mehrere Fausthiebe und Schläge ins Gesicht und zahlreiche Schläge mit einem stumpfen oder stumpfkantigen Gegenstand zugefügt worden sein. Das Tatwerkzeug wurde bisher nicht aufgefunden. Aus der Wohnung sollen seitdem zwei T-Shirts mit der Aufschrift "Russell-Athletic" (rot mit rotgelber und grau mit blauer Aufschrift) fehlen.

Drei Tage vor der Tat erkundigte sich eine bisher unbekannte Frau in der Friedrich-Ebert-Straße nach Silke Sack.

► Wer kann sachdienliche Hinweise auf diese Person oder andere Zeugen geben, die zu Silke Schroth, ihrem Umfeld oder anderen Ereignissen, die mit der Tat in Verbindung stehen könnten, weitere Aussagen machen können?

► Wer hat nach der Tat einen stumpfkantigen Gegenstand mit Blutanhaftungen in der näheren oder weiteren Umgebung gesehen? Wer kann zu den zwei verschwundenen T-Shirts mit der Aufschrift "Russell- Athlitic" Angaben machen?

Die Staatsanwaltschaft beim Landgericht Darmstadt hat für Hinweise, die zur Ermittlung - und zur Ergreifung - des Täters führen, eine Belohnung in Höhe von 2.500 Euro ausgesetzt. Die Zuerkennung und Verteilung der Belohnung erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges. Die Belohnung ist nicht für Personen bestimmt, zu deren Berufspflichten die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört.

Der Fall wird in der XY-Sendung, im ZDF am Freitag, 10. Oktober 2003, 20.15 Uhr, gesendet. Während und nach der Sendung können unter Tel. 06151/969 0 sachdienliche Hinweise gegeben werden. Zusätzlich ist ein vertrauliches Hinweistelefon, 06151/969 4800, geschaltet.
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Grund: Aktualisiert

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#4

Ungelesener Beitrag von Duchonin » Mo, 4. Mai. 2020, 00:24

Drei Tage vor der Tat erkundigte sich eine bisher unbekannte Frau in der Friedrich-Ebert-Straße nach Silke Sack.

Auch in der Friedrich-Ebert-Str. 36 bis 36c ?
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#5

Ungelesener Beitrag von Duchonin » Do, 7. Mai. 2020, 23:27

Silke Schroth, geb. Sack hat Rechtswissenschaften und Germanistik studiert. Bis zum Staatsexamen oder Abbruch ?
Aber vermutlich hat sie nie in ihren Studienberufen gearbeitet.
Warum ?
Warum hat sie Angst ?
Was war in der Studienzeit ?
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#6

Ungelesener Beitrag von Salva » Fr, 8. Mai. 2020, 19:38

@Duchonin
Über Frau Schroth ist offiziell nur das bisschen bekannt, was in den spärlichen Artikeln und in der XY-Sendung verraten wurde. In Babenhausen selbst wurde natürlich viel spekuliert. Erst recht nach der Ermordung der Eheleute Toll. Ich muss sagen, dass es da schon kuriose Thesen über den Tod von Frau Schroth gab und manch einer sah da sogar eine Verbindung.
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#7

Ungelesener Beitrag von Duchonin » Do, 14. Mai. 2020, 23:56

Silke Sack ist also 1971/72 geboren. Vermutlich hat sie 1992 ihr Abitur abgelegt.
Ich vermute dass sie zuerst ein Jurastudium (Regelstudienzeit 8 Semester) begonnen hat. Da dürfte sie die Angst noch nicht gehabt haben, sonst wäre ein Jurastudium mit Strafrecht und m.W. nach sogar einem Semester mit Rechtsmedizin nicht das geeignete gewesen.
Es muss also etwas während des Studiums passiert sein, entweder im privaten Bereich des "wilden Studentenlebens" oder im Studium.
Während des Studiums werden in den Semesterferien Pflichtpraktika bei Staatsanwaltschaften und Gerichten absolviert.
Ist da etwas passiert ? Ist sie bedroht worden ? Kann sie irgend etwas gesehen haben ?
Ich weis nicht ob die Kripo dort gesucht hat.
Ich vermute dass sie danach auf Germanistik (Regelstudienzeit 8 Semester) umgesattelt hat, aber die Angstzustände haben sie eventuell auch dieses Studium nicht beenden lassen.

Übrigens wohnt lt. Telefonbuch in der Friedrich-Ebert-Str. 8 ein Ernst Schroth, vermutlich der Vater des Ralf Schroth.
Wäre verständlich dass der Ehemann nicht mehr in dem Haus wohnen will.
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#8

Ungelesener Beitrag von Duchonin » Fr, 15. Mai. 2020, 12:50

Der Fahrer des Tatfahrzeuges im Mordfall Peter Wilhelm Kaffenberger stammte aus Babenhausen, hatte kurz vorher sein Abitur abgelegt und wollte Jura studieren.
Kannte Silke Schroth den ?
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#9

Ungelesener Beitrag von Duchonin » So, 17. Jan. 2021, 23:25

Ich vertrete immer noch die Auffassung, dass die Angststörung der Silke Schroth erst während des Jurastudiums aufgetreten ist.
In einem anderen Portal war die Rede von einer anderen ermordeten ehemaligen Jurastudentin in Aachen bzw. Offenbach.

Hier sollte Folgendes von der Polizei geprüft werden:

1. Wann ist die Angststörung erstmalig aufgetreten ?
2. Wer war im Jurastudium in der Seminargruppe von Silke Schroth und wie ist der weitere Lebensweg der Studienkollegen ?
3. Hatte Silke Schroth irgendetwas mit dem Fall der 3 jungen Gewalttäter zu tun?

Kriminelle Abiturienten

Auf einem Waldparkplatz bei Weiterstadt kontrolliert im September 1996 eine Polizeistreife zufällig zwei junge Männer und deren Autos, eines trägt ein gestohlenes Kennzeichen.
Der Polizist findet einen Wagen vollgeladen mit Einbruchswerkzeugen - und er findet eine Maverick Pump Gun, die man bald darauf einem bis dahin nicht geklärten Mordfall zuordnen kann.
Gut ein Jahr zuvor, in der Nacht zum 29. Juli 1995, war der Heizungsmonteur Peter Wilhelm Kaffenberger in der Nähe von Dieburg im fahrenden Auto erschossen worden.

Doch es sind keine gewöhnlichen Kriminellen, die bei Weiterstadt gestellt wurden.
Die beiden jungen Männer haben nicht lange zuvor ihr Abitur abgelegt und kommen aus gutbürgerlichem Elternhaus.
Der Ältere kommt aus Babenhausen und will, man staunt oder staunt nicht, Jura studieren.
Der Jüngere kommt aus Dieburg und ist, man staunt noch mehr, der Sohn eines in Südhessen bekannten und hochrangigen Kommunalpolitikers.
Der Sohn auf kriminellen Abwegen, gar verwickelt in einen Mordfall?
Für den Vater eine menschliche Katastrophe, für den Politiker auch eine politische Katastrophe, ein wenig sogar für die Partei, die er erfolgreich repräsentiert.
Zumindest hinter vorgehaltener Hand könnten Fragen gestellt werden:
Welche moralischen Werte hat er dem Sohn vorgelebt, nicht nur vor, sondern auch hinter den familiären Kulissen?

Spätere Ermittlungen werden ergeben, dass der Sprössling an rund einem Dutzend Straftaten beteiligt war: wiederholte Diebstähle und Autoaufbrüche, ein versuchter, schwerer Raubüberfall, sogar Bomben wollte er bauen.
Mindestens 16 Monate lang hatten er, der mit ihm bei Weiterstadt Festgenommene und ein dritter Kumpan die Region stehlend und ballernd unsicher gemacht.
Haben die Familien, haben die Väter von all dem nie etwas mitbekommen?
Einmal stiehlt die Bande Computer-Zubehör im Wert von 35 000 DM. Fragt niemand, wie ein den Wehrdienst ableistender Sohn etwa zu teuren Cyber-Helmen kommt?
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#10

Ungelesener Beitrag von Salva » Mo, 18. Jan. 2021, 18:12

Duchonin hat geschrieben:
So, 17. Jan. 2021, 23:25
Auf einem Waldparkplatz bei Weiterstadt kontrolliert im September 1996 eine Polizeistreife zufällig zwei junge Männer und deren Autos, eines trägt ein gestohlenes Kennzeichen.
Der Polizist findet einen Wagen vollgeladen mit Einbruchswerkzeugen - und er findet eine Maverick Pump Gun, die man bald darauf einem bis dahin nicht geklärten Mordfall zuordnen kann.
Gut ein Jahr zuvor, in der Nacht zum 29. Juli 1995, war der Heizungsmonteur Peter Wilhelm Kaffenberger in der Nähe von Dieburg im fahrenden Auto erschossen worden.
Dazu nur soviel: Der eine war der Sohn des damaligen Dieburger Bürgermeisters, die Eltern des anderen hatten in Babenhausen ein Sonnen- und Nagelstudio. Der Vater hat sich später - aus anderen Gründen - leider erhängt. Ich kannte die Familie persönlich, weil ich dort regelmäßig zum sonnen und Kaffeetrinken war.
Im Zuge der Ermittlungen zu dem Mord wurde ein Kollege von mir vom SEK aus dem Bett geholt, weil er während seiner Dienstzeit bei den US-Streitkräften in Babenhausen mal ein Ding mit einer Pistole gedreht hatte. Nach 24 Stunden kam er wieder frei.

Zum Fall Silke Sch.:
Als am 17. April 2009 in der Babenhäuser Friedrich-Eberst-Str. 38 das Ehepaar Toll ermordet wurde, kamen relativ schnell Stimmen auf, die einen Zusammenhang zwischen den beiden Fällen gesehen hatten. Zu der Zeit soll Klaus Toll nämlich noch morgens gen 5 Uhr joggen gewesen sein, wobei ihn seine Runde am Haus der Eheleute Schroth vorbeigeführt haben soll...
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#11

Ungelesener Beitrag von Duchonin » Mo, 18. Jan. 2021, 18:50

Trotzdem ist m.E. die einzige Chance den Täter zu ermitteln, in der Lösung der beiden Fragen:

1. Wann ist die Angststörung erstmalig aufgetreten ?
2. Wer war im Jurastudium in der Seminargruppe von Silke Schroth und wie ist der weitere Lebensweg der Studienkollegen ?
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