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1985 | Konstanz | Christa Teubner (22) ermordet

Ungeklärte Fälle im Focus.
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1985 | Konstanz | Christa Teubner (22) ermordet

#1

Ungelesener Beitrag von Salva » Sa, 15. Aug. 2015, 02:09

24 Messerstiche und kein Mordmotiv

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fernsehserien.de

Konstanz - Am 11. Oktober 1985 wird die 22-jährige Studentin Christa Teubner ermordet in ihrer Wohnung im Studentenwohnheim aufgefunden. Davor war Christa alleine im Kino, sie kam gegen 22:30 Uhr zurück. In ihrem Zimmer brannte Licht und Zeugen haben gesehen, wie sie mit einem Mann gesprochen hat - er soll nahezu zwei Meter groß gewesen sein. Wer derjenige war, kann dennoch niemand sagen. Auch nach fast 40 Jahren gibt es keine Spur, die zu Christas Mörder führt.

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Der Mord an Christa ereignete sich im Stdentenwohnheim in der Jacob-Burckhardt-Straße in Konstanz.
Foto: Schwäbische

Quellen: Prisma | schwäbische.de
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1985 | Konstanz | Christa Teubner (22) ermordet

#2

Ungelesener Beitrag von biergitte » So, 24. Dez. 2017, 18:36

Hallo miteinander,
ich bin die Schwester von Christa.

Ich werde bestimmt gleich geblockt, aber ich kann beweisen, dass ich es bin. :thinking:

Das mit dem Mann ist nicht einhundert pozentig belegt. Die Zeugen meinten nur, dass die Person eindeutig kleiner als 2,00 meter war.

Der Tatverdächtige ist ein riesen Lulatsch.

Die Zeugen waren auf dem Weg zu dieser Studentenparty und hatten bestimmt ein warm-up getrunken.

Ich bin jedes Jahr von neuem mit dieser Ermordung beschäftigt. Weihnachten, an Christa´s Geburtstag und ihr Todestag.

Ihr Grab haben wir in der Zwischenzeit abräumen lassen. Aber fehlen tut sie uns sehr.
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1985 | Konstanz | Christa Teubner (22) ermordet

#3

Ungelesener Beitrag von Salva » Mo, 25. Dez. 2017, 14:17

Hallo @biergitte, herzlich Willkommen bei Allcrime!

Wieso solltest du gleich geblockt werden?

Es gab also Tatverdächtige die ermittelt werden konnten und wie bewertest du diese Zeugenaussagen?
biergitte hat geschrieben:Ihr Grab haben wir in der Zwischenzeit abräumen lassen. Aber fehlen tut sie uns sehr.
Verständlich. 32 Jahre sind eine lange Zeit und solange der Mörder nicht überführt werden kann, kehrt niemals Ruhe ein. Kaum vorzustellen!
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1985 | Konstanz | Christa Teubner (22) ermordet

#4

Ungelesener Beitrag von biergitte » Di, 26. Dez. 2017, 10:40

Hallo Salva,

ich kann mir immer noch vorstellen, dass niemand diesen Kerle gesehen haben soll, als er draußen rumlief nach seiner Tat.

Die zwei Zeugen meinten, dass es ein Mann gewesen sein könnte, der nicht viel größer als christa war. Christa war 1,62 m groß, also wäre die Größe des Tatverdächtigen deutlich den Zeugen aufgefallen. Er ist über 2 Meter groß.

Ein weiterer Zeuge meinte, dass es sich auch um eine Frau gehandelt haben könnte. Da die Person nicht viel größer als Christa ist.

Eines meinten die Zeugen klar, dass es niemand aus dem Bekanntenkreis gewesen war, das wäre ihnen aufgefallen. Diese Person (Mörder) war ihnen nicht bekannt. Christa´s Vorhang war immer offen, so konnte jeder gut von außen sehen, was sie grade machte.

Naja, die ganzen Jahre ohne Gewissheit zu haben, wünsche ich keinem.

Eine angenehme Weihnacht wünsche ich allen
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1985 | Konstanz | Christa Teubner (22) ermordet

#5

Ungelesener Beitrag von Salva » Di, 26. Dez. 2017, 15:17

@biergitte
Woher kommt eigentlich dieser 2-Meter-Lulatsch, der ja tatverdächtig gewesen sein soll und wie konnte der ausgeschlossen werden? Was soll eigentlich das Motiv gewesen sein? Wie waren die Tatumstände?
Der Fall ist einer jener, über die praktisch keinerlei Infos verfügbar sind und das ärgert mich immer! Sorry also, wenn ich dir Löcher in den Bauch frage.
biergitte hat geschrieben:Eine angenehme Weihnacht wünsche ich allen
DANKE, wünsche ich dir und deiner Familie auch :like:
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1985 | Konstanz | Christa Teubner (22) ermordet

#6

Ungelesener Beitrag von Duchonin » Mi, 10. Feb. 2021, 15:27

Da hier sehr wenig Material vorhanden ist, will ich hier mal einen Text aus Almy reinkopieren:

"Zum Mord an Christa Teubner …. 30 Jahre ist es bereits her!!!
Der Tod von der Studentin Christa beschäftigt mich bis zum heutigen Tage. Ich habe Christa persönlich gekannt, ich habe damals im Jahre 1985 ein Tutorat geleitet, an dem unter anderen auch Christa teilgenommen hat, es waren 10 – 12 Studenten, die daran teilgenommen haben. Christa war eine völlig unscheinbare bzw. unauffällige Person. Am Tage ihrer Ermordung verbreitete sich die Information rasend schnell im Wohnheim. Ich habe damals im Studentenheim „Sonnenbühl West“ in der Werner-Sombart-Str. 37 gewohnt und Christa im Studentenheim „Sonnenbühl Ost“ in der Jacob-Burckhardt-Str. 35 . Mehrere Studenten, ich war auch dabei, es war ein Schock und Fassungslosigkeit, haben sich in Sichtweite des erdgeschoßigen Fensters von Christa, das mit diesem Kunststoffvorhang zugezogen war, an so einem Geländer versammelt und haben diskutiert, wie das passieren konnte. Noch heute fühle ich deutlich diese unheimliche Atmosphäre, die sich aus dem Anblick in Richtung dieses Fensters entwickelte. Da ist ein Mensch zu Tode gekommen!!! Zu dieser Zeit waren alle diese sogenannten zweigeschossigen Gruppenhäuser A-Z offen, niemals abgeschlossen. Ebenfalls war das Hochhaus, das im Studentenheim „Sonnenbühl Ost“ offen, jeder konnte rein und raus. Die Eingänge der Gruppenhäuser waren sehr verwinkelt, so dass jederzeit jemand unerkannt kommen und gehen konnte. Alle männlichen Studenten wurden im Rahmen der Ermittlungen zu Kripo geladen, wie ich auch, als erstes wurde ich nach meiner Blutgruppe gefragt. Das bedeutet aber, dass die Kripo die Blutgruppe vom Täter hatte!! Der Täter musste sich selbst verletzt haben. Es wurde bezüglich der Verletzungen von Christa so einiges gemunkelt, der Täter hätte ihr die Augen ausgestochen und ebenso ein Kreuz ins Brustbein geschnitten. Ich kann mich noch erinnern, dass noch vorlesungsfreie Zeit war, das Wintersemester hatte noch nicht begonnen. Es waren nur ein Teil aller Bewohner auf dem Campus, eben die Studenten aus dem In- und Ausland, die keine Möglichkeit hatten, heimzufahren. Im Gruppenhaus von Christa waren in den noch freien Zimmern amerikanische Studentinnen untergebracht, die anderen Amerikaner auf dem Campus verteilt. Die haben erzählt, dass zunächst der Freund von Christa diese aufgefunden hatte, in dem er in einer großen Blutlache ausgerutscht war, so dass danach von ihm das Blut überall hingekommen ist, was er angefasst hat. Dieser Freund wurde auch längere Zeit von der Kripo für den Täter gehalten. Aber das Messer sowie der Täter wurden bis heute nicht gefunden, kaum zu fassen nach fast 30 Jahren. Für mich galt ein Student als der Täter, der einen wirklich irren Ausdruck in den Augen hatte und vom Verhalten irre war. Aber vielleicht war es der Hausmeister, der sich später in seinem Arbeitszimmer aufgehängt hatte, wer weiß?!
Natürlich würde ich mir wünschen zu erfahren, wer dieser Bastard ist, der fähig ist, solch eine Tat zu verüben, ein Schlächter! Entweder ist er seit dem strafrechtlich in Deutschland nicht mehr in Erscheinung getreten oder es war tatsächlich ein Student aus dem Ausland, der wieder zurück in sein Heimatland ist."

Danach kam noch ein Text in English:

I arrived in Konstanz from England about three weeks before the murder of Christa. I lived in Haus A with her. We bumped into each other in the kitchen and I went to her room to borrow a hairdryer and have a chat now and then. On the night in question, I had gone out but came home early as I was not feeling very well. As I was going into Haus A, I met a chap who lived in the house leaving on his bike. He was with another friend. I think I got back to my room (on the second floor) at about 9.30pm. I lay on my bed as I felt sick. The house was quiet. At some stage I was lying quietly, when a door opened on my floor and I heard feet shuffling. There was a knock at my door but I did not answer because I was unwell. The feet shuffled away. soon after I went downstairs, past Christa's room, to go to the toilet. The house was still silent. I heard nothing until there was an almighty scream. This was when Christa's boyfriend found her. I went downstairs and saw the boyfriend (I won't say his name) - he was distraught, covered in blood as he had tried to hold Christa I guess, and he was wiping the blood from his arms/hands over the walls - he was crying like an animal. I must have gone into shock, as all I remember after that is sitting on the stairs as the police came and went, trying to understand why this had happened. I have always been affected by this. I always wondered what had happened. In more recent years I have tried to find out what happened and saw the Ungeklarte Morder programme. I did not know Christa went to the cinema alone, arrived home at 10.30 etc. At the time, all I knew was that a man was arrested. He lived on the second floor of Haus A. I always wondered if he was the one who knocked at my door earlier in the evening - he did tend to shuffle. However, for whatever reason, he was released after about 5 months in what I think was a mental institution. I know his name but do not want to say. As I was leaving Germany to go to France for the next part of my year abroad, I was told that this man was looking for me. I decided to leave then and there as I did not know what he wanted. This man had disappeared straight after the murder for a while but was found in the area after I spotted him on a bus and told the police. Anyway, he must have been cleared if, as you say, they found a blood sample of the perpetrator. I have long wished that they had found the killer. I still hope they do. It has been a great source of sadness for me. I was asked to go to the funeral, but was in a bad way, so I did not. I really regret that. The German chaps and an American who lived in Haus A did go. I wish I had kept in contact with them. At the time I think I was just suffering from shock and never even spoke to the boyfriend, despite seeing him around. I also wonder why the forensic evidence could not catch the killer.

Meine Meinung folgt.
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1985 | Konstanz | Christa Teubner (22) ermordet

#7

Ungelesener Beitrag von Duchonin » Mi, 10. Feb. 2021, 17:59

@biergitte hat bei Almy etwas mehr geschrieben als bei uns. Ich fasse mal zusammen:

Der 1. Tatverdächtige lebt heute in Italien auf einem Champingplatz.
Damals studierte er in Berlin und mietete sich über die Semesterferien in ein Zimmer im Haus A ein, darum kannten ihn alle. Er ist schon etwas seltsam, denn wenn er mich besuchen kommt, versteht er immer noch nicht, warum die anderen Studenten ihn als Täter sahen. Zum Zeitpnkt der Ermordung war er längst wieder in Berlin.
Dort wurde er verhaftet und nach Konstanz gebracht.
An Christa´s Kleidung fand man Fasern von einem fremden Pulli. Bei der Befragung des Tatverdächtigen stellte die Polizei fest, dass es sein Pulli gewesen sein könnte, denn mehrere Studenten sagten aus, dass er so einen Pulli öfter trug. Dieser Pulli war dann plötzlich bei ihm nicht mehr auffindbar.
Zu diesen Fasern ist aber auch zu sagen, dass sie über einen Sessel oder Sofa an Christa´s Kleidung gekommen sein kann. Darum ist dies auch kein klarer Beweis.
Er kommt immer wieder bei mir vorbei. Er lebt in der Zwischenzeit in Italien auf einem Champingplatz. Er ist immer noch Sohn von Beruf. Ihn beschäftigt den Fall so sehr. Er ging sogar als einziger nach 23 Jahren zur Staatsanwältin und befragte sie persönlich.

Aber da wird bestimmt die Polizei die Blutgruppenabgleich gemacht haben.
Da ich die gleiche Blutgruppe habe, wie dieser Blutstropfen durfte ich damals nach Konstanz fahren, um meine Untergruppen bestimmen zu lassen. Im gleichen Krankenhaus sah ich meine Schwester auf einer Bahre liegen. Ich fand dies sehr taktlos.
Zu diesem Blutstropfen ist weiterhin zu sagen, dass sich er am Reißverschluss befand.
Damals fragte mich die Polizei, ob ich die Hosen meiner Schwester anzog. Der Blutstropfen konnte auch über das anziehen da hingekommen sein.
oder der Täter hat sich beim Öffnen der Hose verletzt. Wobei Christa zu diesem Zeitpunkt schon tot gewesen sein muss.
Vielleicht wurde er gestört und konnte sich nicht an meiner Schwester vergehen.
Denn es dreht sich lediglich um eine halbe Stunde.

Ja. Ihr Freund fand sie. An diesem Tag fand wirklich eine Studentenfete statt. Dort ging Christa´s Freund hin und sie sah sich die unendliche Geschichte im Kino an.
Christa und ihr Freund sprachen sich ab. Im Falle Christa tauche nicht bis um 22 Uhr bei der Fete auf, seie sie nach dem Kino gleich in ihre Studentenbude mit dem Radel gefahren. So kam ihr Freund gegen 22 Uhr 30 heim und fand sie am Boden tot liegend.
Der damalige Freund arbeitet als Streetworker in einer größeren Stadt in Baden, aber nicht am Bodensee. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Des weiteren sind zwei Studenten an ihrem Zimmer vorbeigelaufen, die aussagten, dass sie die andere Person nicht kannten.
Der eine meinte, dass er einen Mann erkannte und der andere konnte dieser Einschätzung nicht zustimmen, aber beide sagten aus, dass die Person nicht viel größer war als Christa.
Christa war 1,60 m. Also war der Täter etwa 1,70 m groß. Der Hauptverdächtige ist übrigens fast 2 m groß.
Christa´s Freund war bald raus und nach den Aussagen der zwei Studenten war der Hauptverdächtige auch raus. Als die Polizei die Studenten fragten, ob er es vielleicht war, sagten beide gleich aus. dass er es nicht war. Die Person kannten sie nicht, aber den Hauptverdächtige.
Sie sahen nicht ihn (er ist um die 2 meter groß) in dem Zimmer stehen, die Person war viel kleiner (um die 1,70 meter), auch die Stature sei anderes.

Ein Polizist sagte uns, dass der erste Messerstich in den Hinterkopf war. Wobei die Polizei davon ausgeht, dass Christa nur kurzzeitig benommen war. Denn nach den restlichen Messereinstichen muss sie sich enorm gewehrt haben.
4 Stiche gingen direkt ins Herz. Die restlichen hätte Sie überlebt.
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1985 | Konstanz | Christa Teubner (22) ermordet

#8

Ungelesener Beitrag von Duchonin » Mi, 10. Feb. 2021, 18:27

Alles etwas verwirrend.

Der 1. Tatverdächtige lebt in der Zwischenzeit in Italien auf einem Champingplatz. Er ist immer noch Sohn von Beruf.
Er soll aber zum Zeitpunkt der Tat schon wieder in Berlin gewesen sein.

Der Freund war an die 2m groß und wurde auch von den Zeugen nicht gesehen.

Der Student aus England spricht von einem Mann aus dem zweiten Stock im Haus A.Dieser Mann war unmittelbar nach dem Mord für eine Weile verschwunden, wurde aber in der Gegend gefunden, nachdem ich ihn in einem Bus entdeckt und die Polizei informiert hatte.
Der soll auch verhaftet worden sein, war aber lt.dem Bericht das Studenten 5 Monate in einer psychiatrischen Klinik und wurde dann freigelassen.
Er soll sich nach dem Studenten aus England erkundigt haben.

Vom Hausmeister der sich erhängt haben soll, spricht nur der Leiter des Tutorates.
Hier wäre die Frage der Körpergröße und ob die vorbeikommenden Studenten den erkannt hätten offen.

Meine Meinung:

Versuchte Vergewaltigung, die nicht zustande kam, weil das Opfer sich zu sehr gewehrt hat oder der Täter nicht dazu in der Lage war. (zeitweilige Impotenz).
Beides könnte das Übertöten ausgelöst haben.
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1985 | Konstanz | Christa Teubner (22) ermordet

#9

Ungelesener Beitrag von Mickelangelo » Sa, 20. Feb. 2021, 19:57

Hallo, ich bin sehr froh hier etwas über den Mord an Christa zu finden. Wie dem Tutor oben geht es auch mir: der Fall beschäftigt mich bis heute. Auch ich habe damals im selben Wohnheim gewohnt und kannte Christa seit wenigen Wochen (wobei kennen zu viel gesagt ist), als sie getötet wurde. Das war alles sehr traumatisierend damals und das Schlimme war, daß nie rausgefunden wurde, wer das getan hat. In all den Jahren habe ich immer wieder mal versucht herauszufinden, wie der Erkenntnisstand inzwischen ist, ob die Tat endlich aufgeklärt werden konnte, aber immer weiß man noch nicht mehr. Könnte man denn heutzutage durch Anwendung der DNA Analyse nicht mehr Erkenntnisse gewinnen?
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1985 | Konstanz | Christa Teubner (22) ermordet

#10

Ungelesener Beitrag von Salva » Sa, 20. Feb. 2021, 20:17

Herzlich Willkommen, @Mickelangelo :like:
Mickelangelo hat geschrieben:
Sa, 20. Feb. 2021, 19:57
Könnte man denn heutzutage durch Anwendung der DNA Analyse nicht mehr Erkenntnisse gewinnen?
Wenn von Christa noch verwertbare Spuren wie Haare, Blut, Hautschuppen und dergleichen zur Verfügung stehen, ja. Und bei einem begründeten Verdacht gegen bestimmte Personen wäre auch ein DNS-Abgleich kein Problem. Schade, dass Christas Schwester @biergitte hier nichts mehr geschrieben hat...
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#11

Ungelesener Beitrag von Mickelangelo » So, 21. Feb. 2021, 11:06

Salva hat geschrieben:
Sa, 20. Feb. 2021, 20:17
Herzlich Willkommen, @Mickelangelo :like:

[quote Und bei einem begründeten Verdacht gegen bestimmte Personen wäre auch ein DNS-Abgleich kein Problem. Schade, dass Christas Schwester @biergitte hier nichts mehr geschrieben hat...
Danke Salva :)
Es wäre einfach beruhigend, zu wissen, daß noch weiter ermittelt wird und die Sache nicht einfach zu den Akten gelegt wurde.
Wir Mitbewohner hatten ein paar Theorien damals und es gab mehrere plausible Szenarien, die man sich vorstellen konnte.
Aber eben, ohne Zeugen oder sonstige Beweise war da leider nicht viel zu machen.
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#12

Ungelesener Beitrag von Salva » So, 21. Feb. 2021, 11:37

Mickelangelo hat geschrieben:
So, 21. Feb. 2021, 11:06
Es wäre einfach beruhigend, zu wissen, daß noch weiter ermittelt wird und die Sache nicht einfach zu den Akten gelegt wurde.
Ein ungelöster Fall wird nie ad acta gelegt sondern ruht nur bis neue Hinweise eintreffen oder eine Cold Case- Einheit den Fall wieder aufrollt.
Mickelangelo hat geschrieben:
So, 21. Feb. 2021, 11:06
Wir Mitbewohner hatten ein paar Theorien damals und es gab mehrere plausible Szenarien, die man sich vorstellen konnte.
Aber eben, ohne Zeugen oder sonstige Beweise war da leider nicht viel zu machen.
Es gab damals Zeugen und auch Tatverdächtige, denen allerdings nichts nachzuweisen war. Selbst wenn es einen ganz heißen TV gab, ist ohne Beweise nun mal nichts zu machen. Bei solchen Fällen besteht halt immer noch die Hoffung, dass eines Tages zum. ein etwaiger Mitwisser auspackt. Wie im Fall Lolita Brieger, z.B.
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