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Marc Dutroux

Taten, Profile und Opfer.
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sweetdevil31
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Marc Dutroux

#1

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Sa, 4. Jul. 2015, 07:39

Bild
NameDutroux
VornameMarc
Auch bekannt als-
KlassifizierungVergewaltiger, Kinderschänder, Entführer, Folterer und Mörder
Alter zur Tatzeit29/30
Geburtsdatum6. November 1956
GeburtsortIxelles/Elsene in der Region Brüssel
NationalitätBelgier
Tatort/eMarcinelle bei Charleroi
Datum/ Zeitraum1995 - 1996
TatmotivationErstellung von kinderpornografischen Material zum Weiterverkauf (eventuell Ring)
Opfer (bewiesen)5
Opfer (vermutet)5+
Tatausführung/ Artvergiften, verhungern, lebendig begraben
Verhaftet am13. August 1996
Verurteilt am22. Juni 2004
Urteillebenslänglich
Aktueller Statusin Haft
Herkunft und Vorleben

Dutroux hat drei Brüder und eine Schwester. Er ist das älteste Kind seiner Eltern, die beide Lehrer waren. Dutroux wuchs im damaligen Belgisch-Kongo auf, bis die Familie nach der Unabhängigkeit der ehemaligen Kolonie 1960 nach Belgien zog. Dutrouxs Vater Victor schlug seine Frau und seine Kinder oft wegen Kleinigkeiten. Marc Dutroux fiel als Neunjähriger in der Schule als Schläger auf, in späteren Schuljahren verkaufte er gestohlene Mofas und pornographische Bilder.

1971 verbrachte Dutrouxs Vater wegen Depressionen mehrere Monate unfreiwillig in einer Klinik, woraufhin er sich im selben Jahr von seiner Frau scheiden ließ, der er die Schuld für seinen Klinikaufenthalt zuschob. Mit dem Auszug des Vaters übernahm Marc Dutroux immer mehr die Rolle eines herrschsüchtigen, gefühlskalten Familientyrannen und schlug auch seine Mutter und seine Geschwister, bis er einige Monate nach der Scheidung seiner Eltern im Alter von 16 Jahren sein Zuhause verließ, um sich zunächst als Stricher durchzuschlagen.

Im Alter von 20 Jahren heiratete er 1976 seine erste Frau, die ein Kind aus einer vorigen Ehe mitbrachte; die beiden bekamen ein weiteres Kind, gaben jedoch nach einiger Zeit beide ins Heim. Nachdem Dutroux wiederholt gewalttätig gegen seine Frau geworden war, kam es 1983 zur Scheidung. Zu dieser Zeit hatte Dutroux bereits eine Affäre mit Michelle Martin, mit der er drei eigene Kinder hat; alle fünf Kinder haben inzwischen ihren Nachnamen geändert.

Straftaten bis 1995

Polizeilich war Dutroux für Autodiebstähle, Überfälle und Drogendelikte bekannt; als Schrotthändler stahl er über Jahre hinweg wahllos alle möglichen Dinge, die er zu Geld zu machen versuchte. Er wohnte während der achtziger Jahre häufig in seinem Lieferwagen, mit dem er quer durch Belgien fuhr.

1983 wurde Dutroux wegen der Entführung und Vergewaltigung einer 48-jährigen Frau angeklagt, die er laut Aussage mit einer Rasierklinge bedroht habe, jedoch wurde das Verfahren aus Mangel an Beweisen eingestellt.

1984 fand man nahe Brüssel die Leiche einer jungen Frau, mit der Dutroux später in Verbindung gebracht wurde, da Zeugen von einem „Marc aus Charleroi“ berichteten, mit dem das Opfer bekannt gewesen sei, jedoch blieb der Fall ungeklärt.

1986 wurde Dutroux mit seiner Lebensgefährtin Michelle Martin wegen Entführung und Missbrauchs von fünf „jungen Frauen zwischen zwölf und 19“ verhaftet; Dutroux hatte pornographische Aufnahmen von seinen Taten gemacht, um diese zu verkaufen. Dies war offenbar eines seiner Motive. 1989 wurde Dutroux daraufhin zu 13 Jahren und sechs Monaten Freiheitsentzug verurteilt, Michelle Martin zu fünf Jahren. Im gleichen Jahr heirateten die beiden im Gefängnis. 1992 wurde Dutroux begnadigt, nachdem er drei Jahre im Gefängnis verbracht hatte, obwohl sich seine Mutter in einem Brief an den Gefängnisdirektor dagegen aussprach.

Nach Dutrouxs Entlassung bescheinigte ihm der Psychiater Emile Dumont aufgrund der Haft eine seelische Schädigung mit resultierender Erwerbsunfähigkeit auf Lebenszeit, deretwegen er eine staatliche Rente bekam, und verschrieb ihm Schlafmittel und Sedativa, die er später zur Betäubung und Ermordung seiner Opfer einsetzte.

Erneute Entführungen

Dutroux baute den Keller eines seiner Häuser in Marcinelle bei Charleroi aus, zunächst als Versteck für seine Beute aus Diebstählen, die er weiterhin unternahm, später als Verlies. Hinter einer massiven Tür, die als Regal getarnt war, befand sich ein 2,15 Meter langer, weniger als 1 Meter breiter und 1,64 Meter hoher Raum.

Am 24. Juni 1995 wurden Melissa Russo (8) und Julie Lejeune (8) entführt, in Dutrouxs Zelle gefangen gehalten und mehrfach sexuell missbraucht, wieder zu dem Zweck des Handels mit der so erstellten Pornographie. Am 22. August 1995 wurden Eefje Lambrecks (19) und An Marchal (17) entführt und ebenfalls zum Zweck der Pornographieherstellung vergewaltigt. Da sich im Kellerverlies bereits die beiden achtjährigen Mädchen befanden, sperrte Dutroux Eefje und An im ersten Stock des Hauses ein.
Vorübergehende Verhaftung, Mord an den Frauen und an Weinstein, Verhungern der Kinder

Da Dutroux wieder in Autodiebstähle verwickelt war, wurde er am 6. Dezember 1995 verhaftet. Bei der Untersuchung der Diebstähle durchsuchte die Polizei auch Dutrouxs Haus, in dem die beiden achtjährigen Mädchen gefangen gehalten wurden. Eefje und An waren zu diesem Zeitpunkt bei einem Komplizen untergebracht oder bereits vergiftet. Der leitende Beamte gab später an, im Keller Kinderstimmen gehört zu haben, nahm jedoch an, sie kämen von der Straße, daher wurden die Mädchen nicht gefunden.

Nach Dutrouxs späteren Aussagen sollte sich seine Frau um die Pflege der Kinder kümmern, während er selbst im Gefängnis war. Michelle Martin ließ die Kinder allerdings verhungern. Eines war bei Dutrouxs Freilassung am 20. März 1996 bereits tot, das andere verstarb nach Dutrouxs Aussage in seinen Armen.

Vermutlich fällt in diese Zeit auch die Ermordung seines Komplizen Weinstein, der ihn um Geld betrogen hatte.
Ermittlungspannen

Bei den Ermittlungen gab es immer wieder Pannen. So lag den Ermittlern schon im August 1995, einen Monat nach der Entführung von Mélissa und Julie, ein Bericht vor, in dem Dutrouxs vormaliger Komplize Claude Thirault, der der Polizei bereits als Handlanger bei Dutrouxs Raubüberfällen bekannt war, behauptete, Marc Dutroux hätte ihm Geld geboten, damit er auf einem Dorffest junge Mädchen entführe. Dafür wurden ihm 150.000 Franc (etwa 3.700 Euro) in Aussicht gestellt. Ferner baue Dutroux im Keller eines seiner drei Häuser Zellen.

Trotz dieses Berichts und der Vorstrafe des Beschuldigten wurde das Anwesen Dutrouxs erst im Dezember 1995, vier Monate nach diesem Bericht, durchsucht, als die vorübergehende Inhaftierung Dutrouxs aufgrund von Autodiebstählen erfolgte. Die neu eingezogene, frisch verputzte Wand fiel den Ermittlern bei der darauffolgenden Durchsuchung trotz der Kinderstimmen nicht auf.

Entdeckung und Prozess

Am 28. Mai 1996 entführte Dutroux die zwölfjährige Sabine Dardenne, indem er sie in seinen Transporter zerrte. Am 9. August widerfuhr dies auch der 14-jährigen Laetitia Delhez. Bei der polizeilichen Ermittlung wurde ein Augenzeuge gefunden, der sich einen Teil von Dutrouxs Autokennzeichen gemerkt hatte. Darauf wurden am 13. August Marc Dutroux, Michelle Martin und der Komplize Michel Lelièvre verhaftet, am darauf folgenden Tag auch der Komplize Michel Nihoul. Eine Durchsuchung von Dutrouxs Häusern blieb wieder ergebnislos, worauf Dutroux die Beamten auf das versteckte Kellerverlies hinwies, aus dem die Polizei am 15. August 1996 Sabine und Laetitia befreien konnte. Dutroux führte die Fahnder am 17. August zu den Leichen der verhungerten achtjährigen Mädchen sowie dem ermordeten Komplizen Bernard Weinstein, den Dutroux zusammen mit den Mädchen im Garten eines seiner Häuser vergraben hatte. Am 3. September erklärte Dutroux der Polizei, wo die Leichen von An und Eefje zu finden waren.

Dutroux behauptete, er selbst sei nur eine Art Handlanger gewesen. Die Mädchen seien nicht nur für ihn allein bestimmt gewesen, sondern auch für andere Personen, die teilweise „höchste Protektion von ganz oben“ genießen würden. Als Anstifter und Kopf einer Bande von Männern, die Sexualstraftaten an Kindern verübten, für den Dutroux gearbeitet habe, beschuldigte er nach der Verhaftung und während des Prozesses wiederholt Nihoul.

Todesfälle nach der Verhaftung

Laut der ZDF-Reportage Die Spur der Kinderschänder – Dutroux und die toten Zeugen von 2001 verstarben während der Ermittlungszeit nach Dutrouxs Verhaftung 27 Zeugen, die im Prozess aussagen wollten. Der Staatsanwalt Hubert Massa beging im Juli 1999 Suizid. Doch konnte kein eindeutiges Motiv geklärt werden. Es ist nicht auszuschließen, dass die Zeugen umgebracht wurden, um sie zum Schweigen zu bringen.

Flucht

Im April 1998 kam die nächste schwerwiegende Panne: In einem Gerichtsgebäude entriss Dutroux einem seiner Bewacher die Dienstwaffe und floh. Nachdem tausende Beamte fast vier Stunden im Großeinsatz waren, fanden ihn Spürhunde in einem Waldstück. Als Reaktion auf diesen Vorfall traten Innenminister Johan Vande Lanotte, Justizminister Stefaan De Clerck sowie Polizeichef Willy Deridder von ihren Ämtern zurück. Einem Beamten sagte Dutroux kurz nach der Festnahme: „Ich bin glücklich, wenn ich das Chaos sehe, in das ich Belgien gestürzt habe“.

Der Prozess

Der Prozess gegen Marc Dutroux vor dem Gericht von Arlon begann am 1. März 2004 mit der Auswahl der Geschworenen. Es sammelten sich knapp 400.000 Seiten in den Akten des Falles an. Neben Dutroux selbst waren auch seine Frau Michelle Martin sowie seine Komplizen Michel Lelièvre und Michel Nihoul angeklagt. Besonders Martin verwickelte sich während des Prozesses wiederholt in Widersprüche.[8] Dutroux war außer für die oben genannten Taten auch dafür angeklagt, 1995 die Polizeiinformanten Philippe Divers, Pierre Rochow und Bénédicte Jadot entführt und gefoltert zu haben, zudem 1996 drei slowakische Frauen vergewaltigt zu haben, und außerdem für den wiederholten ausgedehnten Drogenhandel, vor allem mit Haschisch und Heroin.

Der erste Untersuchungsrichter war Jean-Marc Connerotte, der kurz nach der Festnahme von Dutroux alle Belgier aufforderte, alles, was sie über einschlägige Verbrechen an Kindern wüssten, mitzuteilen. Als er die beiden befreiten Mädchen Laetitia und Sabine zum Essen einlud, wurde er wegen Befangenheit abgesetzt (was in der Folge als „Spaghetti-Arrest“ bezeichnet wurde). Die Aufforderung hatte eine hereinbrechende Lawine von Informationen für die Ermittler erbracht. Im Volk brach Empörung über die Demontage Connerottes aus. Über 300.000 Menschen zogen daraufhin beim Weißen Marsch durch Brüssel. Neuer Untersuchungsrichter wurde Jacques Langlois.[Beleg?]

Während seiner Haftzeit und während des Prozesses beschmierte Dutroux seine Zelle wiederholt mit Fäkalien,schlug sich den Kopf absichtlich gegen die Zellenwand, reagierte während der Verhandlungen nicht auf Anreden und beschuldigte weiterhin Nihoul, sein Auftraggeber gewesen zu sein.Nervös und widersprüchlich äußerte er sich allerdings wenn er auf seine Frau angesprochen wurde.

Das Urteil

Am 22. Juni 2004 gab das Gericht das Strafmaß bekannt: Dutroux muss für drei Giftmorde – an seinem Komplizen Weinstein sowie an den zwei von ihm entführten jungen Frauen Eefje Lambrecks und An Marchal – lebenslänglich ins Gefängnis. Bereits in der Woche zuvor hatten die Geschworenen geurteilt, dass Dutroux die zwei Jugendlichen entführt und getötet habe. Trotz mehrfacher Appelle seines Verteidigers hüllte sich Dutroux, dessen Sexualstraftaten gegenüber den drei Morden in den Verhandlungen nur untergeordnete Bedeutung hatten, über die angeblichen Hintermänner seiner Taten aus Kreisen der Politik weiterhin in Schweigen, obwohl er in den acht Jahren von seinem Geständnis bis zu seiner letzten vor Gericht verlesenen, 21-seitigen Erklärung ständig davon redete, Teil eines größeren Netzwerks gewesen zu sein.

Dutrouxs Ex-Gattin Michelle Martin erhielt 30 Jahre Gefängnis für die fahrlässige Tötung der Mädchen Russo und Lejeune durch Verhungernlassen. Ende Juli 2012 entschied die belgische Justiz, Michelle Martin wegen guter Führung auf Bewährung und unter Auflagen vorzeitig freizulassen. Die belgische Justiz genehmigte einen Resozialisierungsplan, der Michelle Martins Aufnahme in einem Kloster in Belgien vorsieht. Martin darf sich zudem den Familien der Opfer nicht nähern. Die Staatsanwaltschaft und einige Angehörige von Dutroux-Opfern legten vor dem Kassationshof in Brüssel Einspruch gegen die Entscheidung ein. Dieser wies die Einsprüche am 28. August 2012 als unbegründet zurück, es sei zu keinen Verfahrensfehlern seitens des Strafvollstreckungsgerichts gekommen. Michelle Martin kam gleichentags frei und fand sich im Klarissenkloster in Malonne bei Namur ein.

Ein Antrag von Dutroux auf vorzeitige Haftentlassung und Verbüßung der Strafe mit einer elektronischen Fußfessel wurde am 18. Februar 2013 von einem Brüsseler Gericht abgewiesen. Begründet wurde dies mit der Gefahr, dass der mittlerweile 56-Jährige wieder rückfällig werden könne. Auch Dutrouxs Mutter hatte öffentlich vor der Freilassung ihres Sohnes gewarnt.

Michel Lelièvre bekam wegen seiner Beteiligung an den Verbrechen eine Haftstrafe von 25 Jahren. Michel Nihoul erhielt eine Gefängnisstrafe von fünf Jahren, weil er Anführer eines Drogen- und Menschenhändlerringes gewesen sei. Vom Vorwurf der Beteiligung an den Frauen- und Kindesentführungen wurde er freigesprochen.

Das abschließende Gutachten

Da die Medien Dutroux trotz des gemischten Alters seiner Opfer (8–43 Jahre, drei der fünf Opfer 17 Jahre und älter, sofern man den obengenannten Fall der 48-Jährigen außer Acht lässt) weltweit vorwiegend als Pädophilen dargestellt hatten, sah sich das abschließende Gutachten, das unüblicherweise von insgesamt vier Psychiatern und einem Psychologen einstimmig verfasst wurde, veranlasst, mit Nachdruck festzustellen, dass er nicht pädophil sei, sondern vielmehr ein gegenüber Gewalt empfindungsloser Psychopath, der aus Machtstreben und Geldgier gehandelt habe, allerdings voll schuldfähig sei. Dieses Machtstreben könnte mit seiner seit der Verhaftung gezeigten Geltungssucht zu tun haben,die sich außer in seinen Geschichten von kleineren oder größeren „Netzwerken“ auch im oben zitierten Satz über die Freude äußerte, die er gegenüber dem von ihm verursachten sozialen, politischen und staatsrechtlichen Chaos (u. a. grundlegende Änderungen der belgischen Verfassung, wie etwa die im Jahr 2001 erfolgte Zusammenlegung der innenpolitischen Ordnungspolizei, der Gendarmerie, des belgischen Militärs und Grenzschutzes zur Federale Politie/Police Fédérale/Bundespolizei mit ausdrücklichem Verweis auf Dutrouxs Fall) empfinde; auch brüstete er sich vor seinen Gutachtern wiederholt seiner in den neunziger Jahren begangenen Entführungs- und Vergewaltigungstaten.

In den Medien waren Dutrouxs Vorgehen und Taten als typisch für sexuellen Kindesmissbrauch im Allgemeinen oder für das Verhalten von Pädophilen im Besonderen dargestellt worden. An Dutrouxs Haus in der Avenue de Philippeville in Marcinelle bei Charleroi wurde eine Tafel befestigt mit der Inschrift: „En memoire de tous les enfants victimes de pedophilie“, zu deutsch: „Im Gedenken an alle Opfer der Pädophilie“.

Wikipedia



Opfer

Julie Lejeune, 8
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Mélissa Russo, 8
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Eefje Lambrecks, 19 und An Marchal, 17
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Bernard Weinstein, 44
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Murderpedia
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Re: Marc Dutroux

#2

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Sa, 4. Jul. 2015, 07:45

Michelle Martin (* 15. Januar 1960 in Waterloo) ist eine belgische Straftäterin. Sie ist die Komplizin und Ex-Frau des Sexualstraftäters und Mörders Marc Dutroux.

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Leben

Michelle Martin ist eine ehemalige Lehrerin. Sie und Marc Dutroux haben drei gemeinsame Kinder. 2003 ließ sich Michelle Martin von Marc Dutroux scheiden.

Während Marc Dutroux eine Haftstrafe verbüßte, sollte sich Michelle Martin um die „Pflege“ der beiden Mädchen Julie und Melissa kümmern, diese waren von Martin und Dutroux entführt und missbraucht worden. Michelle ließ die Mädchen jedoch verhungern, als Begründung dafür gab sie an, dass ihr Julie und Melissa „wie wilde Tiere” vorgekommen seien, „die mich angreifen würden”: „Ich hatte so große Furcht, dass ich die Kellertreppe auf allen Vieren rückwärts hinabgestiegen bin”.

1986 wurden Michelle Martin und Marc Dutroux wegen Entführung und Missbrauchs von fünf „jungen Frauen zwischen zwölf und 19“ verhaftet; 1996 wurde das Ehepaar erneut verhaftet. Martin wurde als Mittäterin ihres Ehemannes Marc Dutroux verurteilt. Sie hatte das Auto gefahren, mit dem das Ehepaar auf "Kinderjagd" gegangen war. Die Verteidigung hatte sie vor Gericht als willenloses Werkzeug ihres gewalttätigen Mannes dargestellt. Das Gericht sah jedoch ihre Mitschuld an den Verbrechen ihres Mannes, insbesondere wurde ihr der Hungertod der beiden Mädchen Mélissa Russo und Julie Lejeune schwer zur Last gelegt. Sie wurde zu 30 Jahren Haft verurteilt.

Ende Juli 2012 entschied die belgische Justiz, Michelle Martin wegen guter Führung auf Bewährung und unter Auflagen vorzeitig nach 16 Jahren Haft freizulassen. Die belgische Justiz genehmigte einen Resozialisierungsplan, der Michelle Martins Aufnahme in einem Kloster der Armen Schwestern der heiligen Klara von Assisi in Malonne bei Namur vorsieht – ohne dass sie selbst Nonne wird. Sie darf sich zudem den Familien der Opfer nicht nähern, und sie muss sich einer Psychotherapie unterziehen. Die Staatsanwaltschaft und einige Angehörige von Dutroux-Opfern legten vor dem Kassationshof Einspruch gegen die Entscheidung ein. Der Kassationshof in Brüssel wies die Einsprüche am 28. August 2012 als unbegründet zurück, es sei zu keinen Verfahrensfehlern seitens des Strafvollstreckungsgerichts gekommen.Noch im Gerichtssaal protestierten aufgebrachte Angehörige der Opfer und deren Unterstützer. Der Vater eines der ermordeten Mädchen, Jean-Denis Lejeune, dessen damals achtjährige Tochter Julie 1996 im Kellerverlies verhungert war, sprach davon, dass “ein Monster an die Öffentlichkeit” und eine Wiederholungstäterin entlassen werde. Michelle Martin kam gleichentags frei und fand sich in dem Klarissenkloster in Malonne bei Namur ein.Wegen Nachwuchsmangels wollen die Nonnen das Kloster bis spätestens 2015 aufgeben und nach Woluwe nahe Brüssel übersiedeln. Für Martin ist der Umzug dorthin nicht möglich. Somit ergibt sich die Notwendigkeit, eine neue Unterkunft für sie zu finden, da ansonsten eine der Voraussetzungen für ihre damalige Haftentlassung nicht mehr erfüllt ist.

https://de.wikipedia.org/wiki/Michelle_ ... A4terin%29
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Re: Marc Dutroux

#3

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Sa, 4. Jul. 2015, 07:57

Der tiefe Fall einer belgischen Symbolfigur

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Der Lütticher Anwalt und Aktivist gegen Kindesmissbrauch Victor Hissel wird wegen Besitzes von Kinderpornografie verurteilt

Aachen/Lüttich. Der Lütticher Rechtsanwalt Victor Hissel ist wegen Besitzes von kinderpronografischem Material in zweiter Instanz zu einer Freiheitsstrafe von zehn Monaten auf Bewährung verurteilt worden.
Der Lütticher Appellationshof sieht es als erwiesen an, dass Hissel zwischen 2005 und 2008 Internetseiten besucht habe, auf denen Fotos mit pädophilen Handlungen zu sehen sind. Geld habe Hissel für das Herunterladen allerdings nicht ausgegeben. Belgischen Zeitungsberichten zufolge soll Hissel mehr als 7500 Bilder kinderpornografischen Inhalts im Internet angesehen haben.

Hissel gehört zu den prominentesten Strafverteidigern in Belgien, seit er im Prozess gegen den Mörder und Kinderschänder Marc Dutroux die Eltern zweier Opfer in der Nebenklage vertrat. Im Moment vertritt er unter anderem den dreifachen Aachener Mörder Bruno W., dessen vorübergehende Freilassung aus einem Gefängnis in Verviers er vergangene Woche erwirkte.

Während des Prozesses gegen Marc Dutroux war Hissel zu einer Symbolfigur für den Kampf gegen die Unfähigkeit von Polizei und Justizbehörden geworden. 1998 hatte er sein Mandat niedergelegt, weil er wegen seines Engagements wiederholt bedroht und eingeschüchtert worden sein soll. „Hissel war ein bekannter Aktivist gegen Kindesmissbrauch, er hatte die Aura eines Helden”, sagte Dirk Depover von der Kinderschutzorganisation „Child Focus” vergangenes Jahr in einem Interview. Dass der Mann, der vor Gericht für die Verurteilung des Kinderschänders Dutroux kämpfte, selbst offenbar pädophile Neigungen hat, war für viele in Belgien ein Schock.

Nachdem dies öffentlich geworden war, versuchte Hissels Sohn 2009, ihn mit einem Messer zu ermorden und verletzte ihn schwer. Der Sohn hatte später vor Gericht als Motiv angegeben, sein Vater habe sein Leben verpfuscht. Das Gericht kam zu der Überzeugung, der Sohn sei bei Ausübung der Tat nicht zurechnungsfähig gewesen.

In erster Instanz war Hissel vergangenen Herbst zu zehn Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt worden. Dagegen war er in Berufung gegangen. Ihm steht nun noch die Möglichkeit offen, auch gegen das Urteil in zweiter Instanz vorzugehen, indem er bis zum 7. Juni das oberste belgische Gericht anruft, den Kassationshof in Brüssel. Auf Anfrage unserer Zeitung erklärte Hissel, über diese Möglichkeit noch nicht entschieden zu haben. Trotz Hissels Verurteilung bleibt er zunächst Verteidiger von Bruno W., zumindest bis der Kassationshof, würde der Fall dort weitergehen, Hissels Schuld in letzter Instanz bestätigte.

http://www.aachener-zeitung.de/lokales/ ... r-1.380988
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Re: Marc Dutroux

#4

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Sa, 4. Jul. 2015, 07:58

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Re: Marc Dutroux

#5

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Sa, 4. Jul. 2015, 07:59

Marc Dutroux und die toten Zeugen

[video]https://www.youtube.com/watch?v=-AKmxbUBZZI[/video]
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Re: Marc Dutroux

#6

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Sa, 4. Jul. 2015, 08:03

Feuchte Augen im Kinderkerker: Opfer am Dutroux-Tatort

Für die Opfer war der Gang am schwersten. Vor dem Besuch im Kinderkerker des mutmaßlichen Mädchenmörders Marc Dutroux hatte Sabine Dardenne noch fröhlich in die Fernsehkameras auf einer nahen Brücke gewunken. Nach dem Ortstermin stand die 20-Jährige mit rotgeweinten Augen vor dem Haus in Charleroi, in dem ihr Peiniger sie im Sommer 1996 genau 80 Tage gefangen hielt und mehrfach vergewaltigte. Auch ihrer Leidensgefährtin Laetitia Delhez (22) war der Eindruck der bösen Erinnerungen vom Gesicht abzulesen.
Charleroi/dpa.

Dabei hatte der Tag in beinahe gelöster Stimmung begonnen. Fast wie zu einer Kaffeefahrt waren die Richter, Geschworenen, Anwälte, Opfer und Angehörigen sowie ein ausgewähltes Publikum am Morgen mit zwei Reisebussen vom südbelgischen Arlon in die wallonische Industriestadt Charleroi abgereist. Marc Dutroux, der Hauptangeklagte im Prozess um die Entführung und Ermordung mehrerer Mädchen Mitte der 90er Jahre, wurde in einer gepanzerten Mercedes-Limousine an den einstigen Tatort gefahren. Er, seine mitangeklagte Ex-Frau Michelle Martin und der geständige Komplize Michel Lelièvre mussten bei der Besichtigung wie bei jeder Sitzung des Schwurgerichts anwesend sein.

Trotz des strahlenden Sonnenscheins und mitgebrachter Sandwiches für alle 110 Teilnehmer des Ortstermin verflog die Ausflugsstimmung in der Avenue de Philippeville 128 rasch. Fast fluchtartig verließen manche Geschworene das verwahrloste Reihenhaus. Die Mutter von Laetitia Delhez erlitt einen Schwächeanfall und wurde medizinisch versorgt. Angehörige verließen erkennbar geschockt das winzige Kellerverlies, in dem die achtjährige Julie Lejeune ihr letztes Lebenszeichen hinterlassen hatte: «Julie» hatte das Mädchen an die Wand gekritzelt, bevor es elend verdurstete.

Laetitia Delhez, die vor dem schweren Gang in den Keller ihrer Qualen noch nervös geraucht und gelacht hatte, wirkte nach dem Besuch mitgenommen. Mit ihrem Anwalt Georges-Henri Beauthier, der im Verfahren immer wieder auf den Ortstermin gedrungen hatte, besprach sie das Gesehene. Anfang vergangener Woche hatten Delhez und Dardenne vor Gericht ihre Leiden im Dutroux-Keller geschildert. Diese Berichte können die Geschworenen, die voraussichtlich Mitte Juni über Schuld oder Unschuld der Angeklagten entscheiden, nun nach der Besichtigung auch mit einem konkreten Ort verbinden.

Während die Mitangeklagten Martin und Lelièvre schon zu Beginn mit ihren schusssicheren Westen aus den Panzer-Limousinen geholt wurden, zeigte die eigentliche Hauptperson wenig Interesse: Marc Dutroux blieb stundenlang zwischen zwei Bewachern auf der Rückbank des dunklen Mercedes sitzen. Aus der streng abgeschirmten Sicherheitszone mit gut 300 Beamten, 15 Hunden und einem Hubschrauber rund um sein Haus verlautete, ihm sei nicht wohl. //Die Richter des mutmaßlichen Mädchenmörders Marc Dutroux sind am Dienstag vor dessen Haus in Charleroi in Belgien eingetroffen. Bei dem Ortstermin sollen alle Teilnehmer des Prozesses jenen Keller besichtigen, in dem der Angeklagte Dutroux Mitte der 90-er Jahre vier Mädchen gefangen hielt. Auch die beiden überlebenden Opfer des vorbestraften Kinderschänders, die bereits vor Gericht ausgesagt haben, sind an den Ort ihrer Qualen zurückgekehrt.

Das Haus wird von mehr als 300 Sicherheitskräften weiträumig abgesperrt. Dutroux selbst ist mit zwei Mitangeklagten schon am Vormittag in hoch gesicherten Limousinen an den Tatort gebracht worden. Ihm war vor sechs Jahren für einige Stunden die Flucht vor der Justiz geglückt. Außerdem gilt der Hauptangeklagte als mögliches Ziel von Anschlägen. Im Mittelpunkt des Prozesses steht die Entführung von sechs Mädchen, von denen vier während ihrer Gefangenschaft qualvoll starben.

http://www.google.de/imgres?imgurl=http ... CCEQrQMwAA
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Re: Marc Dutroux

#7

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 9. Mär. 2016, 14:25

Dutroux plante "unterirdische Stadt" für noch mehr Opfer

09. März 2016 13:29 Uhr
Marc Dutroux entführte und vergewaltigte sechs Mädchen, vier von ihnen brachte er um. Nun sagte sein früherer Anwalt, dass der zu lebenslanger Haft verurteilte Kinderschänder ein unterirdisches Gefängnis für weitere Taten plante.

Bild nicht mehr vorhandenMarc Dutroux bei einem Tatorttermin im Jahr 1997. Laut seinem früheren Anwalt wollte der Belgier weitere Opfer in einem stillgelegten Stollen festhalten
Der belgische Kinderschänder und Mörder Marc Dutroux hatte nach Angaben eines seiner früheren Anwälte eine "riesige Zahl" von Kindern in seine Gewalt bringen wollen. Dutroux habe ihm einmal erzählt, dass er in stillgelegten Bergwerksstollen unweit der früheren Bergarbeiterstadt Charleroi eine "unterirdische Stadt" für seine Opfer einrichten wolle, wo sie in "Harmonie und Sicherheit" leben sollten, sagte Julien Pierre der mittwochs erscheinenden Wochenzeitung "Soir Mag".

Der Anwalt hatte Dutroux nach seiner Festnahme im Jahr 1996 und bis ein Jahr vor seiner Verurteilung im Juni 2004 betreut. Der heute 59-Jährige hatte in den 1990er-Jahren sechs Mädchen entführt und vergewaltigt - zwei von ihnen konnten gerettet werden, zwei wurden verhungert in einem seiner Häuser in Marcinelle unweit von Charleroi gefunden, zwei weitere hatte Dutroux bei lebendigem Leib im Garten eines weiteren Hauses in dem Ort begraben.
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Eagle
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Re: Marc Dutroux

#8

Ungelesener Beitrag von Eagle » So, 14. Aug. 2016, 08:30

Bild nicht mehr vorhandenDutroux - vor 20 Jahren verhaftet
"Er hat seine Taten nie eingesehen"
Marc Dutroux gilt vielen als Monster. In den 1990er-Jahren entführte, quälte und vergewaltigte er sechs Mädchen - vier starben. Seine Strafe sitzt er im Gefängnis von Nivelles ab. Heute vor 20 Jahren gelang es den Behörden, ihn in Sars la Buissière zu verhaften.
Bild nicht mehr vorhandenGefängnis von Nivelles: Hier ist Marc Dutroux untergebracht.
Dutroux hat besondere Haftbedingungen, er lebt isoliert und hat keinen Kontakt zu anderen Häftlingen, sagt Pierre Huart, der Bürgermeister von Nivelles.
Dutroux wurde 2004 zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt: 45 Jahre mit möglicher Sicherungsverwahrung im Anschluss. Das bedeutet: Es ist eher unwahrscheinlich, dass Dutroux noch einmal in Freiheit kommt. Vor drei Jahren hatte er einen Antrag gestellt, das Gefängnis vorzeitig verlassen zu dürfen, um mit einer elektronischen Fußfessel im Hausarrest zu leben. Die Richter lehnten das erwartungsgemäß ab. Das Rückfallrisiko sei zu hoch. Auch Dutroux's Mutter Jeannine sprach sich dagegen aus, dass ihr Sohn das Gefängnis verlassen darf. "Er hat seine Taten nie eingesehen und beschuldigt noch immer andere dafür, etwa die Polizei", sagt Xavier Magnée, der ehemalige Anwalt von Dutroux der ARD Brüssel in einem Exklusivinterview. Dutroux halte sich noch immer für unschuldig. Er behaupte, er befinde sich in einer grundlegend ungerechten Situation, sagt sein Ex-Anwalt.
Bild nicht mehr vorhandenAm 13. August 1996 wurde Dutroux gegen 14:00 Uhr in Sars la Buissière verhaftet
Netzwerk oder Einzeltäter? Der Fall Dutroux lässt bis heute viele Fragen offen. Etwa, wer hinter der Ermordung zahlreicher Zeugen steckt, die im Dutroux-Prozess aussagen sollten. Ob Dutroux ein Einzeltäter war oder einem Netzwerk pädophiler Kinderhändler angehörte, der höchste Kreise der belgischen Politik, Justiz und Polizei belieferte. Dutroux sitzt im Gefängnis von Nivelles und schweigt. Sollte es tatsächlich ein solches Netz geben, ist Schweigen wohl seine beste Lebensversicherung. Auch heute - 20 Jahre nach seiner Festnahme - gebe es zahlreiche Geheimnisse in der Affäre Dutroux, sagt sein ehemaliger Anwalt.
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Bild nicht mehr vorhandenDutroux' Ehefrau und Komplizin - Sie fütterte die Hunde, die Mädchen verhungerten
Lebt heute in Freiheit und studiert Jura.
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Salva
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Marc Dutroux

#9

Ungelesener Beitrag von Salva » Do, 24. Mai. 2018, 21:29

24. Mai 2018: Dutroux hält sich nach den Worten seines Anwalts Bruno Dayez nicht für ein "absolutes Monster".
Doch sei sein Mandant sich darüber bewusst, dass er nicht zufällig im Gefängnis sitze. "Er übernimmt seine Verantwortung", sagte Dayez laut belgischer Nachrichtenagentur Belga dem Magazin "Le Vif/L'Express". Dayez will in den kommenden Wochen einen Brief des Bedauerns an die Opfer oder an ihre Verwandten schreiben.

Der heute 61 Jahre alte Dutroux hatte in den 90er Jahren sechs Mädchen entführt, gefoltert und vergewaltigt. Vier Opfer hat er getötet. Seit 1996 ist er in Haft, 2004 war er zu lebenslang verurteilt worden. Dayez vertritt Dutroux seit dem vergangenen Jahr und kämpft seitdem für die Entlassung seines Mandaten. Zuletzt veröffentlichte er ein Buch mit dem Titel "Pourqoui libérer Marc Dutroux" (Deutsch: "Warum Marc Dutroux freigelassen werden sollte").
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