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Jürgen Bartsch, der Kirmesmörder

Taten, Profile und Opfer.
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sweetdevil31
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Jürgen Bartsch, der Kirmesmörder

#1

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 18. Jun. 2015, 11:06

Bild
NameBartsch (Sadrozinski)
VornameJürgen (Karl-Heinz)
Auch bekannt alsDer Kirmesmörder
Klassifizierungsadistischer und pädosexueller Kindermörder
Alter zur Tatzeit15 - 19
Geburtsdatum06. November 1946
GeburtsortEssen
Nationalitätdeutsch
Tatort/eVelbert-Langenberg/ NRW
Datum/ Zeitraum1962 - 1966
TatmotivationSadismus, pädosexuell motiviert
Opfer (bewiesen)4
Opfer (vermutet)-
Tatausführung/ Arterschlagen mit einem Hammer, Strangulieren
Verhaftet am21. Juni 1966
Verurteilt am15. Dezember 1967
Urteillebenslange Zuchthausstrafe
Aktueller StatusJürgen Bartsch starb am 28. April 1976 im Landeskrankenhaus Eickelborn nach seiner freiwilligen Kastration. Bei der Narkose kam es zu einer Verwechslung zweier Chemikalien, so dass das Mittel Halothan durch Verwendung eines dafür ungeeigneten Methoxyfluran-Verdampfers zehnfach überdosiert wurde. Als Folge davon erlitt Bartsch nach der erfolgreichen Operation einen tödlichen Kreislaufzusammenbruch.

Sachverhalt

Hintergründe und mehr bei



Die Opfer

► 31. März 1962: Klaus Jung, 8, aus Essen

Bild


► 6. August 1965: Peter Fuchs, 13

Bild


► 14. August 1965: Ulrich Kahlweiß, 12, aus Velbert

Bild


► 6. Mai 1966: Manfred Graßmann, 11, aus Essen

Bild


Weitere Quellen: Wikipedia | Murderpedia | Welt


Die großen Kriminalfälle - Jürgen Bartsch


Nachruf auf eine Bestie


Originalaufnahme von Jürgen Bartsch
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Zuletzt geändert von Salva am Sa, 18. Jun. 2016, 15:55, insgesamt 2-mal geändert.



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Re: Jürgen Bartsch

#2

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 18. Jun. 2015, 12:40

Für mich ein gutes Beispiel, wie aus einem Opfer ein schrecklicher Täter wurde....
...trotzdem werde ich nie verstehen, warum Opfer es nicht besser machen im Leben :|
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Re: Jürgen Bartsch, der Kirmesmörder

#3

Ungelesener Beitrag von Salva » Sa, 18. Jun. 2016, 15:27

28. April 1978, 7:00 Uhr

Die Kunstfehler des Dr. Hollenbeck: Ganz gewöhnliche Schlamperei - Juristisches Nachspiel zum Fall Bartsch
Von Paul Moor
Auch ein Gang über die Straße ist immer gefährlich“, sagte Dr. Josef Hollenbeck im Gerichtssaal zum Thema Chirurgie und Narkose. Die Staatsanwaltschaft Paderborn hatte den Chirurgen Dr. Hollenbeck angeklagt, „zu Lippstadt im April 1976 durch zwei selbständige Handlungen durch Fahrlässigkeit den Tod je eines Menschen verursacht zu haben.“
(...)
Vollständiger Artikel bei Die Zeit


7. Mai 1976, 7:00 Uhr

Was geschah mit Jürgen Bartsch?
Von Rosemary Callmann
Sein Herz setzte nach der Operation aus – Der Münchener Staranwalt Rolf Bossi stellt Strafantrag

Der Fall Bartsch hat dank seines Verteidigers Rolf Bossi dazu beigetragen, daß man heute in der Öffentlichkeit bei solchen Verbrechen nicht mehr nach dem Henker, sondern nach dem Arzt ruft.“ Diesen Satz schrieb ein Journalist in seiner Rückblende zum „Jahrhundertfall“ eines Triebtäters. Der Gang zum Operationstisch, der Wunsch, von seinem unheilvollen Sexualtrieb befreit zu werden, wurde für Jürgen Bartsch jedoch ein Weg ohne Wiederkehr. Nach einem von ihm selbst beantragten Kastrationseingriff starb der vierfache Kindesmörder am 28. April 1976 in der Landesheilanstalt Eickelborn bei Soest an „akutem Herzversagen“.
(...)
Vollständiger Artikel bei Die Zeit
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Re: Jürgen Bartsch, der Kirmesmörder

#4

Ungelesener Beitrag von Marie » Fr, 15. Jul. 2016, 20:46

Was mich betrifft, sehe ich diesen "Kunstfehler" als kein großes Drama an. So war auf jeden Fall gewährleistet, daß Herr Bartsch keinen weiteren Kind mehr Gewalt antun kann/konnte.

Ich gehe sogar soweit und sage, daß Herr Bartsch das nur gemacht hat um dann schneller wieder entlassen zu werden. Sozusagen "guten Willen" zeigt und bereut *zwinker*.

Auch eine Kastration hätten seine Phantasien bezüglich Kinder nicht unterdrückt. Was nützt es, wennst unten was weg schneidest, aber es im Kopf noch vorhanden ist...

Es ist gut so, wie es ist.
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Re: Jürgen Bartsch, der Kirmesmörder

#5

Ungelesener Beitrag von Salva » Fr, 15. Jul. 2016, 22:06

@Marie
1967 war die Todesstrafe in Deutschland bereits seit 22 Jahren abgeschafft. Deshalb diese lebenslange Zuchthausstrafe. Das Bartsch den Knast frühzeitig hätte verlassen können, halte ich für ein Gerücht. Zudem muss ein freiwilliger Eingriff dieser Art nicht unbedingt dazu dienen, guten Willen zur Besserung zu demonstrieren. An eine Art Wiedergutmachung glaube ich ebenso wenig. Solchen Ausnahmemördern - damals wie heute - dürfte ziemlich schnell klar geworden sein, dass sie kaum eine reale Chance auf Freiheit haben werden und mit ihren Fantasien und Neigungen in Gefangenschaft zurechtkommen müssen, wo es für die keine Möglichkeit gibt, diese jemals wieder ausleben zu können. Deshalb unterstelle ich denen diese Eingriffe und Therapien primär zum Selbstschutz und egoistischen Selbstzwecken.
Marie hat geschrieben:Es ist gut so, wie es ist.
Relativ. Der Job eines Arztes ist, seine Patienten zu heilen und nicht, sie zu töten. Wer da auf dem OP Tisch liegt, darf nicht die geringste Rolle spielen, weil ihm so eine Beurteilung nicht zusteht. Will man solche Typen braten, brennen und gevierteilt sehen, müssen die Gesetze entsprechend geändert werden, obwohl ich das natürlich nicht unterstützen würde. Abgesehen davon gibt es in der heutigen und aktuellen Welt genügend Länder, wo solche Gepflogenheiten alltäglich sind. Auch Selbstjustiz, ganz ohne Verhandlungskram, kommt wie selbstverständlich vor und ich wundere mich, warum die Befürworter solcher Strafen nicht einfach nach dorthin auswandern, um sich an solchen, meist öffentlichen Schauspielen zu ergötzen oder gar daran teilzunehmen. Aus anderen, weitaus nichtigeren Gründen wird doch auch emigriert.
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Re: Jürgen Bartsch, der Kirmesmörder

#6

Ungelesener Beitrag von Marie » Sa, 16. Jul. 2016, 18:12

@Salva

Du siehst das so, und ich halt anders ;-)
Zudem muss ein freiwilliger Eingriff dieser Art nicht unbedingt dazu dienen, guten Willen zur Besserung zu demonstrieren.
Aha, weshalb wollte er dann die Kastration? Du glaubst doch nicht im Ernst, daß er das veranstaltete, damit er nimmer die Gelüste haben wollte und sich deswegen "Linderung" bzw. Beseitigung seiner Krankheit erhoffte ;-)

Dann hätten sie nicht bloß unten kastrieren müssen sondern auch dessen Gehirn...

Aber wie schon vor mir gesagt, Herr Bartsch konnte keinem Kind mehr Leid antun...und das war gut!
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Re: Jürgen Bartsch, der Kirmesmörder

#7

Ungelesener Beitrag von Salva » Sa, 16. Jul. 2016, 19:47

Marie hat geschrieben:Du siehst das so, und ich halt anders ;-)
Das ist auch gut so und Sinn der Sache :like: Ich finde so einen Meinungsaustausch interessanter, als wenn sich immer alle einig sind. Außerdem geht es ja nicht um Bekehrung oder so, sondern um die Darstellung und Begründung der eigenen Betrachtungsweise. Also alles gut :smile:
Marie hat geschrieben:Aber wie schon vor mir gesagt, Herr Bartsch konnte keinem Kind mehr Leid antun...und das war gut!
Im Grunde genommen gebe ich dir auch recht. Wer braucht schon einen Bartsch? Ich jedenfalls nicht. Es ging mir halt um den rechtlichen Aspekt dieses "Kunstfehlers" des Arztes und da vertrete ich nun mal die Meinung, dass sowas nicht passieren darf. Egal, um wen es da geht.
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Habakuk
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Re: Jürgen Bartsch, der Kirmesmörder

#8

Ungelesener Beitrag von Habakuk » So, 17. Jul. 2016, 03:23

Ich würde sagen, der Fall Bartsch ist und bleibt insofern außergewöhnlich, als seine Taten an Brutalität kaum zu überbieten waren , es aber gleichzeitig erschütternd ist, wie nachhaltig und von der Gesellschaft geduldet hier eine Kinderseele zerstört wurde (was seine Taten NICHT rechtfertigt).

Ich nehme Bartsch seine Verzweiflung über sich und seine Neigung durchaus teilweise ab, er hat ja seine erste Tat sogar gebeichtet. Später mischt sich auch eine Portion Selbstmitleid dazu, ohne Zweifel.
ME hätte man ihm UND der Gesellschaft einen Gefallen getan, klarzustellen, daß er NIEMALS wieder freikommt, auch nicht nach einer Kastration, die man ihm aufschwatzte.
Stattdessen tönte Bossi sinngemäß, wenn alles gutgehe, könne Bartsch in einigen Jahren freikommen. Ein Unding!
Hat Bossi auch einmal an Bartschs Opfer und deren Angehörige gedacht?

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Re: Jürgen Bartsch, der Kirmesmörder

#9

Ungelesener Beitrag von Salva » Do, 21. Jul. 2016, 00:07

Ich denke, Bossi war selbst klar, dass sein Mandant nie wieder in Freiheit gekommen wäre. Er war nicht umsonst ein Staranwalt und dementsprechend spektakulär ist er auch aufgetreten. Andererseits muss auch berücksichtigt werden, dass es in den 60ern mit der Forensik nicht weit her war und die meisten Ärzte wohl tatsächlich glaubten, durch eine Kastration die Probleme bzw. Neigungen und Triebe von Sexualstraftätern in den Griff zu bekommen und sie anschließend wieder aus den Gefängnissen entlassen zu können. Heute sind die Profis ein bisschen schlauer, auch wenn es immer wieder zu Fehlentscheidungen kommt.

Wenn ich die Dokus über Bartsch und dessen Statements höre, dann bekomme ich fast immer eine Gänsehaut, weil er so plastisch und mit einer Normalität über seine Taten und persönlichen Erlebnisse spricht, die ich so einen "gebeutelten" Typen gar nicht zutrauen würde. Vergleichen könnte ich Bartsch nur noch mit Erwin Hagedorn. Bei keinem dieser beiden Killer kann man sich doch sicher sein, ob deren Vergangenheit der Ursprung ihrer Taten gewesen ist, oder ob die nur als Rechtfertigung diente. Oder ein Mix aus Beidem. Das Geheimnis, warum Menschen zu solchen Taten fähig sind, wird wohl nie vollständig gelüftet werden können. Da können die Psychoanalytiker noch hunderte Killer befragen.
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Re: Jürgen Bartsch, der Kirmesmörder

#10

Ungelesener Beitrag von Hank » Mo, 22. Aug. 2016, 11:40

Moin,

zum Thema Jürgen Bartsch kann ich auch noch einen kleinen Beitrag leisten.

Ich lernte ihn als Kind mit sieben Jahren kennen.

Das kam so:

Meine Mutter hatte damals ein Friseurgeschäft in Essen-Borbeck und wollte irgendetwas feiern. Sie kontaktierte daher einige Metzgereien wegen einem Buffett. Und die vor Bartsch bot die besten Konditionen und Service. Das war 64/65.
Danach kam Jürgen noch ein- oder zweimal zum Haare schneiden zu uns. Für uns schien er eigentlich ganz normal zu sein. Aber das haben ja die meisten Serienkiller wohl gemeinsam.
Ihr könnt euch sicher vorstellen, als das Ganze aufflog, welchen Schock meine Mutter bekommen hatte.

mfg

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Re: Jürgen Bartsch, der Kirmesmörder

#11

Ungelesener Beitrag von Eagle » Mi, 24. Aug. 2016, 15:13

Hallo @Hank,

den Schock deiner Mutter kann ich mir sehr gut vorstellen, zumal du ja auch im Alter der Jungs warst und Bartsch immerhin 2 x bei euch im Laden. Man darf gar nicht darüber nachdenken.

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Re: Jürgen Bartsch, der Kirmesmörder

#12

Ungelesener Beitrag von Hank » Mi, 31. Aug. 2016, 11:22

Moin,

aus der heutigen Sicht, hinterher ist man ja immer schlauer, könnte ich mir vorstellen, dass die Sache mit der Operation wirklich nur dazu gedient haben muss, ihm einzureden, wieder in die Gesellschaf eingegliedert werden zu können.
Wie ich schon schrieb, machte er auf uns nicht unbedingt einen geistig gestörten Eindruck. Allerdings kann man natürlich von einem Kind eine solche Einschätzung verlangen. Dazu muss aber gesagt werden, dass ich, und das ist bis heute so, mich meistens von einem Bauchgefühl anderen Menschen gegenüber leiten lasse.
Und mir war er eigentlich damals sympathisch. So kann man sich irren.:sad:

mfg

Hank
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Re: Jürgen Bartsch, der Kirmesmörder

#13

Ungelesener Beitrag von Marie » Sa, 26. Nov. 2016, 17:07

Danke @Hank für Deine Schilderung. Find ich sehr interessant. Du bist ja heut knapp 60 und ich kann mir vorstellen, daß so eine Begegnung bzw. kennen des Herrn Bartsch immer in Erinnerung bleiben wird.


aus der heutigen Sicht könnte ich mir vorstellen, dass die Sache mit der Operation wirklich nur dazu gedient haben muss, ihm einzureden, wieder in die Gesellschaf eingegliedert werden zu können.
Und ich bin der Meinung, daß diese Eingliederung schief gegangen wäre. Aber das Thema der Eingliederung war ja dann vom Tisch :wink: .
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Re: Jürgen Bartsch, der Kirmesmörder

#14

Ungelesener Beitrag von Salva » Sa, 26. Nov. 2016, 23:54

Ob eine Resozialisierung erfolgreich war, sieht man leider immer erst hinterher. Mich würde zwar interessieren, ob die bei Bartsch erfolgreich gewesen wäre, aber der Preis einer Fehlentscheidung wäre in seinem Fall definitiv viel zu hoch gewesen.
Der Arzt hatte gepfuscht. Aber das Bartsch nicht mehr lebt... ich weine deswegen keine einzige Träne.
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