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Berlin: Antisemitismus an Schulen muss künftig gemeldet werden!

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Salva
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Berlin: Antisemitismus an Schulen muss künftig gemeldet werden!

#1

Ungelesener Beitrag von Salva » Mo, 15. Okt. 2018, 19:35

Mo., 15. Oktober 2018: Die Berliner Schulen müssen künftig antisemitische Vorfälle melden. Ab dem Schuljahr 2019/20 sind die Bildungseinrichtungen dazu aufgefordert, Fälle von Judenfeindlichkeit der Polizei oder dem Schulamt mitzuteilen.

Bild
Beleidigungen gegenüber jüdischen Kindern an Berliner Schulen müssen künftig gemeldet werden.
Symbolbild: dpa/TAG24
Verfassungsfeindliche Äußerungen seien zwar bereits jetzt meldepflichtig, aber mit der expliziten Nennung von Antisemitismus wolle man die Aufmerksamkeit für das Problem in den Schulen schärfen und konkrete Zahlen über Vorfälle liefern können, erklärte Stoffers.

Die Ergebnisse sollen regelmäßig veröffentlicht werden. Mit belastbaren Zahlen könne man dann Antwort auf die Frage geben, ob Antisemitismus um sich greife.

"Die Schulleitungen sollen damit ermutigt werden, Mobbing-Vorfälle aufgrund von Religion und Nationalität offensiv zu thematisieren und nicht unter den Teppich zu kehren", erklärte Bildungsstaatssekretär Mark Rackles (52, SPD) der nd-Redaktion.

Antisemitismus soll künftig neben Rechts- und Linksextremismus als Kategorie verfassungsfeindlicher Äußerungen in den sogenannten "Notfallplänen für Berliner Schulen" aufgeführt und damit separat erfasst werden.

Die Notfallpläne liefern den Bildungseinrichtungen neben Erfassungsdokumenten Hilfestellungen für den Umgang mit Gefahren- und Krisensituationen.

Zuletzt hatte der Fall eines jüdischen Jungen an einer Elite-Schule in Berlin-Zehlendorf Wellen geschlagen (TAG24 berichtete). Der Neuntklässler war über Monate von Mitschülern antisemitisch gemobbt und bedroht worden.
Quelle: TAG24
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