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Höxter | 2013 | Sandra Gallinger († 17): Unfall, Suizid oder Mord?

Ungeklärte Umstände und Sachverhalte.
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Höxter | 2013 | Sandra Gallinger († 17): Unfall, Suizid oder Mord?

#1

Ungelesener Beitrag von Salva » Di, 9. Jul. 2019, 22:05

Sturz in die Tiefe - Der rätselhafte Tod der 17-jährigen Sandra Gallinger am 15. Juni 2013 in Höxter

Ein ausgelassener Abend mit Freunden. Doch für eine 17-Jährige endet er tragisch: Sie stürzt von einer Brücke in Höxter und stirbt wenig später. Die Polizei steht vor einem Rätsel: Was ist in dieser Nacht geschehen?

Bild
Sandra Gallinger, † 17
Foto: e110

15. Juni 2013, kurz nach Mitternacht. Sandra Gallinger und ihr neuer Freund feiern mit weiteren Bekannten in einer Wohngemeinschaft in Höxter. Dort hat die 17-Jährige seit kurzem ein Zimmer. Zunächst sind alle gut gelaunt, doch dann geraten Sandra und ihr Freund in Streit: Er ist eifersüchtig. Sandra hat seiner Meinung nach zu viel Zeit mit einem anderen Partygast verbracht.

Streit auf der Straße
Wütend verlässt Sandras Freund die Feier. Sie folgt ihm nach draußen – barfuß, ohne ihre Schuhe anzuziehen. Auch sonst nimmt sie keine persönlichen Gegenstände mit. Sandra sucht die Aussprache, doch ihr Freund schickt sie weg. Statt zur Party zurückzukehren, geht Sandra völlig aufgelöst allein in Richtung Friedhof und Richtung Innenstadt.

Etwa um 2.15 Uhr macht ein Autofahrer auf der nahen Bundesstraße eine schreckliche Entdeckung: Sandra Gallinger liegt schwer verletzt auf der Fahrbahn – sie ist offenbar von der sechs Meter hohen Brücke gestürzt, die zum Friedhof führt und die Bundesstraße überquert. Die Jugendliche ist nicht ansprechbar. Wenige Stunden später stirbt sie an ihren schweren Verletzungen, ohne das Bewusstsein wiedererlangt zu haben.

Treffen auf der Brücke?

Bild
Von der Brücke aus stürzte Sandra Gallinger auf die Bundesstraße.
Foto: e110

Wie die Polizei später herausfindet, soll Sandra Gallinger auf der Brücke ihren Ex-Freund getroffen haben, zu dem sie seit der Trennung ein schwieriges Verhältnis hat. Der junge Mann soll sich Stunden zuvor mit Freunden auf dem nahen Friedhof aufgehalten haben.

Ob das Treffen zwischen Sandra Gallinger und ihrem Ex-Freund verabredet oder Zufall war, kann die Polizei nicht herausfinden. Auch was sich auf der Brücke zugetragen hat, liegt im Dunkeln. Die Kriminalpolizei Bielefeld ermittelt in alle Richtungen: Sowohl ein Tötungsdelikt, als auch ein Unfall oder Suizid der 17-Jährigen werden von den Ermittlern in Betracht gezogen.

Fragen nach Zeugen:

► Wer hat in der Nacht zum 15. Juni 2013 Beobachtungen im Bereich der Friedhofsbrücke in Höxter gemacht?
► Wer hat Sandra Gallinger in dieser Nacht in Begleitung anderer Personen gesehen?
► Wer war in der Tatnacht am Friedhof und kann Aussagen zu Personen machen, die sich dort aufgehalten haben?
► Wer hat in der Tatnacht die Brücke überquert?
► Wer hat Informationen zum Tatgeschehen, möglicherweise von Dritten, erfahren?

Belohnung:
Für Hinweise, die zur Aufklärung des Falls führen, sind mehrere Belohnungen von insgesamt 5.000 Euro ausgesetzt.

Zuständig:
Kripo Bielefeld, Telefon 0521 / 54 50

Quelle: e110

Bild
Wie Sandras Mutter mit dem Tod ihrer Tochter umgeht: An der Friedhofsbrücke - Hier hat Malgorzata Gallinger eine kleine Gedenkstätte liebevoll hergerichtet. Mehrmals in der Woche ist sie hier und fühlt sich dann ihrer Tochter ganz nah.
Foto: Mathias Brüggemann/Neue Westfälische

20. Juni 2019: Polizei geht von einem Verbrechen aus - Fall bei Aktenzeichen XY
Bielefeld/Höxter. Noch immer wissen die Ermittler nicht, was am Samstag, 15. Juni 2013, um 2.16 Uhr in Höxter genau passierte. Fest steht: Die 17-jährige Sandra G. war von der Friedhofsbrücke am Wall gestürzt und später von Autofahrern gefunden worden. Sie wurde mit schwersten Verletzungen in die Uniklinik Göttingen geflogen, wo sie wenig später verstarb. Was die Ermittler aus Bielefeld umtreibt ist die Frage, ob hinter dem Todesfall ein Unglück oder ein Verbrechen steckt?

Deshalb wenden sie sich fast sechs Jahre danach noch einmal an die Öffentlichkeit und erhoffen sich neue Hinweise: Diesen Mittwoch wird der Fall in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY ... ungelöst" behandelt. Moderator Rudi Cerne und die Ermittler erhoffen sich vor allem Hinweise von Autofahrern, die in jener Nacht in Höxter verdächtige Beobachtungen gemacht haben.

Verdacht auf Fremdverschulden erst im Jahr 2014

Der Fall hat in Höxter und Umgebung für große Aufregung gesorgt. Zunächst gingen die Ermittler in Höxter von einem tragischen Unfall aus. Später stellte sich jedoch heraus, dass sie gerade von einer Party gekommen war und in Richtung Innenstadt gehen wollte. Welche Rolle seinerzeit ein Freund spielte, mit dem Sandra G. zunächst gemeinsamt unterwegs war, ist unklar. Er hatte sie nach eigenen Angaben allein auf einem Bordstein sitzen lassen.

Über ein Jahr später, im August 2014, nahmen die Staatsanwaltschaft Paderborn und das Polizeipräsidium Bielefeld neue Ermittlungen auf. Es werde nun für möglich gehalten, dass auch ein Fremdverschulden zu dem Sturzgeschehen geführt haben könnte, hieß es damals in der gemeinsamen Erklärung vom Polizeipräsidium Bielefeld, der Kreispolizeibehörde Höxter und der Staatsanwaltschaft Paderborn.

Demnach hatten sich "Personen aus dem sozialen Umfeld der Verstorbenen" zumindest noch kurz vor der Tatzeit in unmittelbarer Nähe der Brücke aufgehalten. Es gab damals nach Angaben der Polizei keine konkreten Anhaltspunkte für ein Zusammentreffen mit der 17-Jährigen. "Es kann aber nicht ausgeschlossen werden, dass es im Anschluss möglicherweise auf der Brücke noch zu einer folgenreichen Begegnung gekommen ist", erklärten 2014 Staatsanwaltschaft und Polizei.

Inzwischen sind sich die Ermittler der Bielefelder Mordkommission "Brücke" ziemlich sicher, "dass kein Suizid oder Unglücksgeschehen, sondern vielmehr ein Tötungsdelikt vorliegt." Bis heute konnte der Fall jedoch nicht geklärt werden.
Quelle: Neue Westfälische


Heiße Spur?
Der Tod der 17-jährigen Sandra Gallinger erschütterte am Mittwochabend viele Zuschauer der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“. Nachdem bereits ein Anrufer zur konkreten Tatzeit am Tatort gewesen sein will, meldete sich noch im Laufe der Live-Sendung auch ein zweiter Zuschauer mit interessanten Informationen bei den ermittelnden Beamten.

„Nicht weniger interessant ist der Hinweis eines anderen Zuschauers. Auch hier konnte man aus dem Gespräch entnehmen, dass es sich hier vermutlich um Informationen mit Tatbezug handelt. Sehr interessant, was uns dieser Zuschauer mitgeteilt hat. Mehr dürfen wir natürlich nicht verraten, allerdings ist es vielleicht tatsächlich so, dass wenn man die Ermittlungen der Kripo Bielefeld abwartet, dass sich tatsächlich hier ein Durchbruch zur Auflösung des Falls ergeben kann“, erklärt Alfred Hettmer vom LKA München am Ende der TV-Sendung.
Quelle: TZ
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Höxter | 2013 | Sandra Gallinger († 17): Unfall, Suizid oder Mord?

#2

Ungelesener Beitrag von PommesAgnum » So, 14. Jul. 2019, 17:24

Salva hat geschrieben:
Di, 9. Jul. 2019, 22:05
Sturz in die Tiefe
Das mit der "Tiefe" erscheint mir bei einer maximalen Brückenhöhe, von gerade einmal "6" m, doch etwas übertrieben. Unter diesem Gesichtspunkt fällt es mir auch sehr schwer zu begreifen, warum man dann anfänglich scheinbar ernsthaft einen Suizid in Betracht gezogen hatte.
Salva hat geschrieben:
Di, 9. Jul. 2019, 22:05
Ob das Treffen zwischen Sandra Gallinger und ihrem Ex-Freund verabredet oder Zufall war, kann die Polizei nicht herausfinden.
Öhm, man möge mir die vielleicht völlig naive und zu nichts führende Frage verzeihen, aber hätte man denn nicht einfach den Ex-Freund selbst, in dieser Angelegenheit befragen können?!

Ein Freund hatte sie damals, nach eigenen Angaben allein auf einem Bordstein sitzen lassen.

Ach wirklich, mitten in der Nacht, unglücklich, verzweifelt und aufgebracht? Die nächste Überlegung wäre dann, der unschöne Verdacht, das er damit, wenn nicht der letzte, zumindest aber doch der vorletzte junge Mann gewesen sein dürfte, dem Sandra noch lebend begegnete.
Überhaupt, in der heutigen Zeit wäre ein solches Verhalten beinahe ja schon selber, als vorsätzliches Verbrechen einzuordnen. Eine Dame in dunkler Nacht sich selbst zu überlassen, puh! Das ist aber schon deutlich unterm Bahnhofsklo-Niveau zu verbuchen. Warum sollte dieser Freund so etwas gemacht haben, wenn er Sandra irgendwie mochte?! Aber, wie gesagt, auch als flüchtiger Bekannter, so etwas macht man nicht, es sei denn man war nicht gut auf diese Dame zu sprechen und hat an deren Gesundheit kein Interesse.

Wie die Polizei später herausfindet, soll Sandra Gallinger auf der Brücke ihren Ex-Freund getroffen haben.

Ach, was?! Gemeint ist die Brücke, von welcher sie auch hinunter gestoßen wurde, also der Tatort, sozusagen?! Es handelt sich bei dem Ex-Freund dann um den aggressiven jungen Mann, mit dem sie in einer Beziehung war, und welcher Ihr nach der Trennung offensichtlich Gewalt androhte?!

Ich mag mich ja irren, aber sehr viele Tatverdächtige kommen in dem Fall doch gar nicht in Frage. Wenn man dann noch die schwachsinnige Selbstmordthese daneben stellt, erhalte ich schon wieder den Eindruck, man wollte aus irgendwelchen anderen Gründen nicht ermitteln.
Von der Grundstruktur erinnert der Fall sicherlich an das Szenario, welches sich 2007 in Trier abspielte. Auch damals "fiel" eine junge Frau, unter nie geklärten Umständen, in die Tiefe, und kam (wie wir seit 2015 wissen!) dabei ums Leben. Mit einer vorausgegangenen Party, diversen Freunden und Bekannten die vor der Polizei aussagten, und einem ziemlich verdächtigen "Spitzbart", der sich lästige Befragungen oder Termine aufgrund eines reichen Daddys vom Hals schaffen konnte.
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Höxter | 2013 | Sandra Gallinger († 17): Unfall, Suizid oder Mord?

#3

Ungelesener Beitrag von Dirty Harry » So, 14. Jul. 2019, 19:26

Salva hat geschrieben:
Di, 9. Jul. 2019, 22:05
15. Juni 2013, kurz nach Mitternacht. Sandra Gallinger und ihr neuer Freund feiern mit weiteren Bekannten in einer Wohngemeinschaft in Höxter.
Salva hat geschrieben:
Di, 9. Jul. 2019, 22:05
Zunächst sind alle gut gelaunt, doch dann geraten Sandra und ihr Freund in Streit: Er ist eifersüchtig. Sandra hat seiner Meinung nach zu viel Zeit mit einem anderen Partygast verbracht.
Salva hat geschrieben:
Di, 9. Jul. 2019, 22:05
Wütend verlässt Sandras Freund die Feier. Sie folgt ihm nach draußen – barfuß, ohne ihre Schuhe anzuziehen. Auch sonst nimmt sie keine persönlichen Gegenstände mit. Sandra sucht die Aussprache, doch ihr Freund schickt sie weg. Statt zur Party zurückzukehren, geht Sandra völlig aufgelöst allein in Richtung Friedhof und Richtung Innenstadt.
Salva hat geschrieben:
Di, 9. Jul. 2019, 22:05
Welche Rolle seinerzeit ein Freund spielte, mit dem Sandra G. zunächst gemeinsamt unterwegs war, ist unklar.
Salva hat geschrieben:
Di, 9. Jul. 2019, 22:05
Wie die Polizei später herausfindet, soll Sandra Gallinger auf der Brücke ihren Ex-Freund getroffen haben,


Also Drei Junge Männer , der neue Freund mit dem sie Zank auf der Party hatte und der sie fort schickte .
Dann ein Freund mit dem sie gemeinsam unterwegs war der Sandra auf der Bordsteinkante sitzen ließ und schließlich als
Krönung trifft sie auf der Brücke ihren Ex - ist das richtig so , das muss man ja richtig auseinanderklamüsern .
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Höxter | 2013 | Sandra Gallinger († 17): Unfall, Suizid oder Mord?

#4

Ungelesener Beitrag von Dirty Harry » So, 14. Jul. 2019, 19:47

Dirty Harry hat geschrieben:
So, 14. Jul. 2019, 19:26
Welche Rolle seinerzeit ein Freund spielte, mit dem Sandra G. zunächst gemeinsamt unterwegs war, ist unklar.
Ah jetzt versteh ich , der Neue Freund mit dem es Streit gab ließ sie am Straßenrand sitzen ( schon fies ) und wohin entschwand er dann ?
Salva hat geschrieben:
Di, 9. Jul. 2019, 22:05
Ob das Treffen zwischen Sandra Gallinger und ihrem Ex-Freund verabredet oder Zufall war, kann die Polizei nicht herausfinden.
Verabredetes Treffen wenn
Salva hat geschrieben:
Di, 9. Jul. 2019, 22:05
auf der Brücke ihren Ex-Freund getroffen haben, zu dem sie seit der Trennung ein schwieriges Verhältnis hat.
doch wohl eher nicht.
Schon eine besondere Konstellation in der Nacht .
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Höxter | 2013 | Sandra Gallinger († 17): Unfall, Suizid oder Mord?

#5

Ungelesener Beitrag von Salva » Di, 13. Aug. 2019, 13:39

Auszüge zum Fall aus dem Westfalen-Blatt vom 10. Juli 2019:
Die Staatsanwaltschaft in Paderborn bestätigte dem WESTFALEN-BLATT, dass Ermittlungsbeamte die Wohnung des Ex-Freundes der in der Nacht zum 15. Juni 2013 von der B64-Friedhofsbrücke gestürzten damals 17-jährigen Sandra Gallinger durchsucht hätten.

Den Nachbarn in der Altstadt in Höxter und dem WESTFALEN-BLATT blieben die Aktivitäten der »Mordkommission Brücke« am Vormittag nicht verborgen. Auch deren Leiter, Kriminalhauptkommissar Markus Mertens aus Bielefeld, war vor Ort. Zu den Ergebnissen der Vernehmungen und der Haus- und Garagendurchsuchung herrschte am Dienstag Stillschweigen. Es hat laut Staatsanwaltschaft aber keine Festnahme gegeben.

Lautstarker Streit?

Auf Anfrage bestätigte Hella Christoph (Sprecherin des Polizeipräsidiums Bielefeld), dass sich kürzlich ein weiterer Zeuge aus Höxter gemeldet habe, der in der Nähe der Friedhofsbrücke wohne und in der Tatnacht einen lautstarken Streit zwischen einem Mann und einer Frau gehört haben wolle. Der Zeuge habe der Beobachtung sechs Jahre keine größere Bedeutung beigemessen, weil es im Wallbereich immer wieder nächtlichen Lärm gebe; aber nach der ZDF-Sendung habe er sich veranlasst gesehen, seine Beobachtung der Polizei doch noch zu melden.

Hella Christoph sagte auch, dass die Polizei weitere Zeugen suche, um in dem Fall weiter zu kommen und appellierte an die Höxteraner, sich zu melden. Manchmal seien es die kleinen Hinweise, die den Fahndern sehr helfen würden.

Aus Kreisen der Bewohner des Altstadtviertels sickerte am Dienstag durch, dass es bereits im Juni nach der Schilderung des Falles im Fernsehen zu einem Polizeieinsatz an der Wohnung des Ex-Freundes von Sandra Gallinger gekommen sei. Dem Vernehmen nach wollte ihr späterer Partner den Ex zur Rede stellen. Dabei soll es zu lautstarken und tätlichen Auseinandersetzungen zwischen den Männern gekommen sein.
Hinweise "sind ziemlich konkret"

Sechs Jahre nach dem tödlichen Sturz von Sandra Gallinger von der B64-Fußgängerbrücke in Höxter wurde der bislang ungeklärte Fall in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY ungelöst" am 5. Juni noch einmal vor einem Millionenpublikum aufgerollt. Schon während der Live-Sendung gab es Reaktionen.
Während sich Kriminalhauptkommissar Markus Mertens aus Bielefeld mit Moderator Rudi Cerne über den Fall unterhielt, hatten seine Kollegen bereits Informationen erhalten. "Bei der Polizei in Bielefeld sind im Laufe der Sendung mehrere Hinweise eingegangen. Zwei sind ziemlich konkret", schilderte der Leiter der Mordkommission damals.

Bild
Aktenzeichen XY ungelöst: Der Leiter der Mordkommission, Markus Mertens, mit ZDF-Moderator Rudi Cerne (r.) im Gespräch.
Foto: ZDF/Neue Westfälische


Der Fall scheint sich in Richtung des Ex-Freundes zu entwickeln, dem offenbar nichts Handfestes nachzuweisen ist. Ein perfekter Mord. Mutmaßlich. :thinking:
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