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Dortmund: Anschlag auf BVB-Bus l Urteil

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Dortmund: Anschlag auf BVB-Bus l Urteil

#1

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 12. Apr. 2017, 07:28

Anschlag auf BVB-Bus in Dortmund
Was man weiß - und was noch unklar ist

12.04.2017, 06:30
Traurige Nacht für den Fußball. Vor dem Champions-League-Spiel des BVB gegen Monaco explodieren Sprengsätze am Mannschaftsbus der Dortmunder. Was wir sicher über den Fall wissen – und was noch unklar ist.
Bild nicht mehr vorhandenBVB-Profis Sahin und Bender mit Polizisten
Drei Sprengsätze detonieren nahe dem Mannschaftsbus von Borussia Dortmund. Das Team war gerade auf dem Weg zum Champions-League-Spiel gegen den AS Monaco.

Nach dem Sprengstoffangriff auf den BVB sind noch viele Fragen offen.

1. Am Dienstagabend gegen 19.15 Uhr detonieren drei Sprengsätze nahe dem Mannschaftsbus. Wie die Polizei später bekannt gibt, waren die Sprengsätze in einer Hecke versteckt. Die Ermittler sprechen von einem gezielten Anschlag auf die Mannschaft.

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Re: Dortmund: Anschlag auf BVB-Bus

#2

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 12. Apr. 2017, 12:10

Angebliches Islamisten-Schreiben erwähnt Merkel persönlich

12.04.2017, 12:00 Uhr
In dem nach dem Anschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund gefundenen Bekennerschreiben wird Kanzlerin Angela Merkel erwähnt.
In dem Schreiben, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, heißt es: «Aber anscheinend scherst du dich Merkel nicht um deinen kleinen dreckigen Untertanen. Deine Tornados fliegen immer noch über dem Boden des Kalifats, um Muslime zu Ermorden.» Zuvor wird der Berliner Weihnachtsmarkt-Anschlag erwähnt. Die Echtheit des Schreibens wird noch geprüft. In Sicherheitskreisen wird betont, der Tathintergrund stehe keinesfalls fest.
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Dortmund: Anschlag auf BVB-Bus

#3

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 12. Apr. 2017, 15:25

Nach Anschlag auf BVB-Bus: Verdächtiger Islamist festgenommen!

12.04.2017 14:32
Die Polizei hat im Zusammenhang mit dem mutmaßlichen Terroranschlag auf den BVB-Mannschaftsbus einen Islamisten als Tatverdächtigen festgenommen.
Bei dem Mann und einem ebenfalls aus dem islamistischen Spektrum stammenden weiteren Verdächtigen seien die Wohnungen durchsucht worden, sagte die Sprecherin der Bundesanwaltschaft, Frauke Köhler, am Mittwoch in Karlsruhe.

Es werde geprüft, ob gegen den Festgenommenen Haftbefehl beantragt werde. Köhler sprach von einem terroristischen Hintergrund der Tat. Eine abschließende Bewertung sei aber noch nicht möglich.

Nach Angaben von Köhler waren die drei Sprengsätze mit Metallstiften bestückt. Ein Metallstift habe sich in die Kopfstütze eines Bussitzes gebohrt.

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Re: Dortmund: Anschlag auf BVB-Bus

#4

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 13. Apr. 2017, 11:39

Nach Anschlag auf BVB-Bus: Haftbefehl gegen Iraker wegen IS-Kontakt

13.04.2017 10:30
Die Bundesanwaltschaft hat bislang keine Hinweise darauf, dass ein nach dem Anschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund festgenommener Iraker an dem Angriff beteiligt gewesen ist.
Die Behörde beantragte allerdings am Donnerstag Haftbefehl wegen mutmaßlicher IS-Mitgliedschaft des 26-Jährigen. Er soll im Irak eine Einheit der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) angeführt haben.

Bei dem Anschlag auf den BVB waren am Dienstagabend drei Sprengsätze mit Metallstiften nahe dem Mannschaftsbus von Borussia Dortmund detoniert. Der spanische BVB-Verteidiger Marc Bartra und ein Polizist wurden verletzt.

Laut Bundesanwaltschaft soll der 26-jährige Beschuldigte sich spätestens Ende 2014 im Irak dem IS angeschlossen haben. Den Erkenntnissen zufolge führte er dort das Kommando über eine Einheit von etwa zehn Personen. Aufgabe seiner Einheit war es demnach, Entführungen, Verschleppungen, Erpressungen und auch Tötungen vorzubereiten.

Der Beschuldigte wird am Donnerstagmorgen dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt, der über den Erlass eines Haftbefehls und die Anordnung von Untersuchungshaft entscheiden wird.
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Re: Dortmund: Anschlag auf BVB-Bus

#5

Ungelesener Beitrag von Salva » Fr, 14. Apr. 2017, 19:00

14.04.2017 - "Erhebliche Zweifel" an Bekennerschreiben
Drei Tage nach dem Anschlag auf den Mannschaftsbus der Fußballer von Borussia Dortmund (BVB) verfolgen die Ermittler nach eigenen Angaben noch keine heiße Spur. Allerdings wachsen die Zweifel daran, dass drei nach dem Anschlag gefundene Bekennerschreiben tatsächlich von Islamisten verfasst wurden.

Nach Informationen von NDR, WDR und "Süddeutscher Zeitung" untermauert auch eine von den Ermittlern in Auftrag gegebene islamwissenschaftliche Untersuchung, dass "erhebliche Zweifel" daran bestehen, "dass das Papier von radikalen Islamisten verfasst" wurde.

Zwar geben die Autoren der drei textgleichen Schreiben vor, "im Namen Allahs" gehandelt zu haben - und folgen damit der Rechtfertigungsrhetorik islamistischer Attentäter. Sie hätten damit aber vermutlich nur den Eindruck erwecken wollen, die Tat habe einen islamistischen Hintergrund gehabt, heißt es in der Untersuchung.

"Der IS verhandelt nicht"

Für die Zweifel an der Herkunft der Schreiben gibt es verschiedene Gründe: So sei der Sprachgebrauch untypisch und es fehlten Symbole der Terrormiliz IS. Zudem seien nach islamistischen Anschlägen noch nie Bekennerschreiben am Tatort gefunden worden. Stutzig macht Terrorismusexperten auch das Ende des Textes. Unter anderem wird dort der Abzug von Tornado-Kampfflugzeugen der Bundeswehr aus Syrien und die Schließung des US-Luftwaffenstützpunktes Ramstein gefordert. Das sei völlig untypisch, hatte der Leiter des NRW-Verfassungsschutzes, Burkhard Freier, gestern gesagt. "Der IS verhandelt nicht."

Aus Ermittlerkreisen hieß es, es werde weiter in alle Richtungen ermittelt - also unter anderem auch in Richtung Links- oder Rechtsextremismus. "Focus Online" berichtet unter Berufung auf Sicherheitskreise, eine der Spuren führe nach Sachsen. Dabei gehe es um die Frage, ob womöglich rechtsradikale Kreise oder militante Fußballfans aus dem Raum Leipzig verantwortlich sein könnten.
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Re: Dortmund: Anschlag auf BVB-Bus

#6

Ungelesener Beitrag von Salva » Sa, 15. Apr. 2017, 16:07

15.04.2017 - Drittes Bekennerschreiben zu BVB-Attentat

«Buntes Blut wird fließen»

Noch haben die Ermittler nach dem Anschlag auf den BVB-Mannschaftsbus keine konkrete Spur. Nun ist ein weiteres Schreiben mit einem Bekenntnis zur Tat aufgetaucht. Auch diese Mail gibt Rätsel auf.

Bild nicht mehr vorhandenPolizisten suchen die Umgebung des Tatorts in Dortmund ab. Bisher sind drei Bekennerschreiben aufgetaucht. An der Echtheit des letzten bestehen erhebliche Zweifel.
Berlin (dpa) – Nach dem Sprengstoffanschlag auf den Mannschaftsbus des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund vom Dienstag ist ein drittes angebliches Bekennerschreiben aufgetaucht. Die Mail mit rechtsextremistischem Duktus ging am Donnerstagabend beim Berliner «Tagesspiegel» ein. Das Schreiben wird nun von der Bundesanwaltschaft (GBA) in Karlsruhe auf seine Echtheit überprüft. GBA-Sprecherin Frauke Köhler bestätigte gestern, am späten Abend, ihre Behörde habe das Schreiben von der Zeitung erhalten. Eine Bewertung wollte sie nicht abgeben.

Der anonyme Verfasser bezieht sich laut «Tagesspiegel» auf Adolf Hitler, hetzt gegen «Multi Kulti» und droht mit einem weiteren Angriff. Nach dpa-Informationen aus Sicherheitskreisen wird ausdrücklich die deutsche Asyl- und Flüchtlingspolitik kritisiert. Am 22. April werde «buntes Blut fließen». Die Drohung zielt nach Einschätzung aus Sicherheitskreisen vermutlich auf die zu erwartenden linken Demonstranten gegen den an diesem Tag in Köln stattfindenden AfD-Bundesparteitag.

Sicherheitsbehörden sind skeptisch

Der «Tagesspiegel» zitiert Sicherheitskreise mit den Worten, es müsse alles ernst genommen werden, «da wir keine Spur zum Täter von Dortmund haben». Die neue Bekenner-Mail könne mit der Dortmunder Tat zu tun haben, «es könnte aber auch ein Trittbrettfahrer sein». Nach dpa-Informationen wird die Skepsis in den Sicherheitsbehörden auch mit dem Verweis begründet, es sei ungewöhnlich, dass ein Attentäter einen Anschlag ankündige und sich so der Entdeckung aussetze. Zudem handele es sich um einen anderen Duktus als bei den am Tatort gefundenen Schreiben.

Direkt nach dem Anschlag waren am Tatort drei gleichlautende Bekennerschreiben mit islamistischen Bezügen entdeckt worden. Es wird aber bezweifelt, dass diese Schreiben tatsächlich von Islamisten stammen. Ermittelt wird auch in Richtung Rechtsextremisten, gewaltbereiten Fußballfans und Allgemein-Kriminellen. Bei einem weiteren angeblichen Bekennerschreiben, in dem ein linksextremistischer Hintergrund behauptet wurde, bestehen nach GBA-Einschätzung erhebliche Zweifel an der Echtheit.
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Re: Dortmund: Anschlag auf BVB-Bus

#7

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 21. Apr. 2017, 06:42

Polizei fasst Tatverdächtigen!

21.04.2017 - 06:03 Uhr
Es war offenbar ein teuflischer Plan: Sollten die Spieler von Borussia Dortmund sterben, weil Kriminelle mit Wetten am Aktienmarkt Millionen verdienen wollten?
Vor zehn Tagen zündeten Unbekannte drei mit Nagelstiften besetzte Sprengsätze vor dem Mannschaftsbus von Borussia Dortmund. Der Spieler Marc Batra wurde schwer verletzt. Der Rest der Spieler, der auf dem Weg zum Champions League Spiel gegen Monaco war, hatte Glück, weil die Bomben eine Sekunde zu spät explodierten.

Jetzt hat die Polizei einen Tatverdächtigen: Sie ermittelt gegen den russischen Staatsangehörigen Sergej W. (28). Der in Baden-Württemberg wohnende Mann wird bereits seit dem 13. April mit Haftbefehl wegen 20-fachen versuchten Mordes und Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion gesucht.

Er könnte die Bomben per Fernbedienung vom Mannschaftshotel „L`Arrivée“ aus gezündet haben. Am Freitagmorgen um kurz vor 6 Uhr wurde Sergej W. festgenommen!

Die Festnahme erfolgte, kurz bevor Sergej W. seine Arbeitsstelle in Rottenburg am Neckar erreichte. Aktuell laufen vier Hausdurchsuchungen, mehrere hundert Beamte von GSG 9, Bundeskriminalamt (BKA) und der Landespolizei Baden-Württemberg sind beteiligt. Auch eine Staatsanwältin vom Bundesgerichtshof ist vor Ort.

Sergej W. war den Angestellten des Hotels kurz nach der Explosion der Sprengsätze aufgefallen. Während alle Gäste aufgeregt durch das Hotel liefen, ging der Russe in aller Seelenruhe ins Restaurant und bestellte ein Steak.

Auch beim Einchecken ins Hotel hatte er ungewöhnliche Wünsche geäußert. So lehnte er nach BILD-Informationen aus Ermittlerkreisen das erste zugewiesene Hotelzimmer ab, weil es kein Fenster zur Straße hatte.

In diesem Zimmer hätte er den Ort des späteren Anschlags nicht sehen können. Kurz darauf wählte er ein Zimmer im Dachgeschoss. Von dort aus gibt es einen unmittelbaren Blick auf den Anschlagsort. Und von dort hätte er auch die Möglichkeit gehabt, die hinter einer Hecke des Zufahrtweges versteckten Bomben per Fernzündung auszulösen.

Das mögliche Motiv: Nach BILD-Recherchen fanden die Ermittler heraus, dass Sergej W. vom Hotel aus online ein Aktienpaket von 15 000 Optionsscheinen für 78 000 Euro kaufte. Mitarbeiter der „Comdirect"-Bank hatten der Polizei eine Verdachtanzeige gegen den Russen wegen Geldwäsche übermittelt, der Kauf erschien ihnen verdächtig.

Die Ermittler überprüften das Konto und stellten fest, dass Sergej die Ankäufe über die IP-Adresse des Hotels L'Arrivée tätigte.
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Re: Dortmund: Anschlag auf BVB-Bus l Tatverdächtiger festgenommen

#8

Ungelesener Beitrag von Jason Darkstone » Fr, 21. Apr. 2017, 08:55

Damit hätte ich am wenigsten gerechnet.
Von Rechts, von Links oder vom Islamismus.
Aber ein Terrorakt aus Habgier...

Ob so was öfter passiert, aber jemand anderen in die Schuhe geschoben wird?
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Re: Dortmund: Anschlag auf BVB-Bus l Tatverdächtiger festgenommen

#9

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 21. Apr. 2017, 10:24

@Jason Darkstone
Zu Ostern haben wir mit Freunden gesprochen die der Meinung waren das es Hooligans waren, wir jedoch waren der Meinung, dass es sich um die Wett-Mafia handeln könnte, so verkehrt lag meine Familie also nicht.

Es ist mehr als traurig was Menschen aus Habgier bereit sind zu tun :disappointed:
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Re: Dortmund: Anschlag auf BVB-Bus l Tatverdächtiger festgenommen

#10

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Sa, 22. Apr. 2017, 09:25

Das ist der BVB-Bomber

21.04.2017 - 23:00 Uhr
Bild nicht mehr vorhandenDer Tatverdächtige Sergej W. (28)
Bild nicht mehr vorhanden
► Wo kommt er her?
Geboren wurde Sergej W. am 7. April 1989 in der russischen Millionen-Stadt Tscheljabinsk am Ural. 2003 kam er mit seinen Eltern nach Deutschland, zog in den Schwarzwald. W. besitzt die deutsche und die russische Staatsangehörigkeit. W. ist klein und kräftig. Die blonden Haare über der hohen Stirn hat er stets streng gescheitelt.

► Welche Ausbildung machte er?
Nach der Schule leistete er im Jahr 2008 Wehrdienst in einer Sanitätseinheit: Er kümmerte sich um Instandsetzung und Elektrotechnik. Im dualen System absolvierte er eine Ausbildung zum Elektrotechniker. In der Berufsschule war W. einer der besten: Im Juli 2015 gewann er einen Schulpreis für Elektrotechnik.

► Was sagen Freunde über ihn?
Sergej sei ein „eher ruhiger Typ“, berichtet einer seiner wenigen Freunde. Er engagierte sich in einer evangelischen Freikirche in Freudenstadt (Baden-Württemberg). „Er war ganz normal, kein Streber“, sagt ein Mitschüler aus der Berufsschule.

► Wo arbeitete und lebte er zuletzt?
Mitte 2016 begann W. einen neuen Job im Heizwerk in Tübingen. In Rottenburg am Neckar bezog er zur Untermiete eine Wohnung in einem Zweifamilienhaus am Anfang einer Sackgasse. Eine Nachbarin: „Er war nicht oft zu Hause.“

► Was sagt Profiler Axel Petermann?
„Sergejs Verhalten nach dem Anschlag spricht für einen Adrenalinschub, der ihn dazu brachte, in aller Öffentlichkeit Steak zu essen und cool zu wirken, statt still und leise zu verschwinden.“
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Dortmund: Anschlag auf BVB-Bus l Tatverdächtiger festgenommen

#11

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 28. Apr. 2017, 14:59

Sergej W. bestreitet Anschlag auf BVB-Bus

28.04.2017 14:02 Uhr
Sergej W. soll drei Sprengsätze gezündet haben, um Spieler von Borussia Dortmund zu töten. Bislang hieß es, der 28-Jährige schweige zu den Vorwürfen. Doch nach SPIEGEL-Informationen hat er sich geäußert.
Der mutmaßliche Täter des Anschlags auf Borussia Dortmund bestreitet die Tat. Das sagt der Anwalt des 28-jährigen Sergej W. in der aktuellen Ausgabe des SPIEGEL.

Bislang hatte es geheißen, Sergej W. schweige zu dem Tatvorwurf. Die Bundesanwaltschaft beschuldigt W., drei Sprengsätze neben dem Mannschaftsbus des Vereins gezündet zu haben.

Der Anschlag erfolgte kurz vor dem angesetzten Champions-League-Viertelfinalspiel von Borussia Dortmund gegen den AS Monaco am 11. April. BVB-Verteidiger Marc Bartra und ein Polizist wurden durch die Detonationen verletzt.
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Dortmund: Anschlag auf BVB-Bus l Tatverdächtiger festgenommen

#12

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Sa, 29. Apr. 2017, 13:58

Überführen Zeckenbisse den mutmaßlichen Attentäter Sergej W.?

29.04.2017, 11:46
Gut eine Woche nach der Festnahme des mutmaßlichen BVB-Attentäters Sergej W. gibt es noch viele offene Fragen. Der 28-Jährige bestreitet Tat. Doch nun könnten Zecken einen entscheidenden Hinweis liefern.
Bei seinem Aufenthalt im Hotel „L’Arrivée“ ließ es sich Sergej W. offenbar gutgehen: Kurz nach dem Anschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund bestellte er im Hotelrestaurant ein „Steak vom Lavasteingrill“ und erholte sich anschließend im Wellnessbereich des Hotels, berichtet der „Spiegel“. Doch der Spa-Aufenthalt könnte dem 28-Jährigen nun zum Verhängnis werden.

Von einer Masseurin ließ er sich dort nämlich Zecken aus dem Rücken entfernen. Die Ermittler vermuten, dass sich Sergej W. die Blutsauer in der Hecke vor dem Hotelparkplatz, wo die drei Sprengsätze deponiert waren, eingefangen haben könnte.

Sergej W. buchte sich bereits im März im "L'Arrivée" ein

Noch können die Fahnder Sergej W. den Anschlag nicht eindeutig nachweisen. Er selbst behauptet, er habe in Dortmund lediglich Urlaub gemacht. Derzeit werden Datenträger ausgewertet, die in der Wohnung des mutmaßlichen Täters gefunden wurden. Die Ermittler hoffen, Belege dafür zu finden, dass Sergej W. die Bomben gekauft oder gebaut haben könnte. Auf den Überresten der Sprengsätze suchen die Fahnder DNA-Material, das den Täter überführen könnte. Und auch die Zeckenbisse könnten sich als wichtiges Indiz herausstellen.

Bisher deutet alles darauf hin, dass Segej W. die Sprengsätze platziert und von seinem Hotelzimmer aus per Funk gezündet hat. Schon im März hatte er das Zimmer im „L’Arrivée“ gebucht. In dem Dortmunder Vier-Sterne-Hotel gastiert der BVB an Heimspiel-Tagen in der Champions League seit Jahren. Im März stand jedoch noch nicht fest, ob der BVB gegen den AS Monaco zuerst zuhause oder auswärts spielen würde. Sergej W. buchte sich rund um das Hin- und Rückspiel im „L’Arrivée“ ein.
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Dortmund: Anschlag auf BVB-Bus l Tatverdächtiger festgenommen

#13

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 12. Mai. 2017, 08:17

Neue Unterlagen aufgetaucht: Beweise gegen Sergej W. sind "erdrückend"

12.05.2017, 08:06
In der Wohnung des Verdächtigen Sergej W. haben die Ermittler neue Unterlagen gefunden haben. Diese seien gut versteckt gewesen und liefern neue Beweise. Die Beweislast soll gegen den 28-Jährigen soll mittlerweile "erdrückend" sein.
Wie die "Welt" berichtet, gibt es neues Material, das den Verdächtigen weiter belasten soll.

Es soll sich um handschriftliche Notizen handeln, die teilweise in russischer Sprache und kyrillischer Schrift verfasst sind. In den Aufzeichnungen sollen konkrete Anschlagsplanungen und Überlegungen beschrieben werden.

Zudem sollen Konstruktionspläne der später eingesetzten Sprengsätze gefunden worden sein. Bislang soll es jedoch keine Hinweise auf Komplizen oder Mitwisser geben.
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Dortmund: Anschlag auf BVB-Bus l Tatverdächtiger festgenommen

#14

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 29. Aug. 2017, 11:56

Medien: Anklage wegen Anschlag auf BVB-Mannschaftsbus

29.08.2017, 11:49 Uhr
Die Staatsanwaltschaft hat wegen des Sprengstoff-Anschlags auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund Medienberichten zufolge Anklage gegen den 28-Jährigen Sergej W. erhoben.
Er solle sich wegen versuchten Mordes vor Gericht verantworten, berichteten "Süddeutsche Zeitung" und "Bild" am Dienstag. Von der Staatsanwaltschaft war dafür zunächst keine Bestätigung zu erhalten. Nach dpa-Informationen sollen Details aus der Anklage noch am Dienstag veröffentlicht werden.
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Dortmund: Anschlag auf BVB-Bus l Anklageerhebung

#15

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 21. Dez. 2017, 09:10

Bombenanschlag auf BVB-Bus: Prozess beginnt

21.12.2017, 08:08 Uhr
Geschockte Spieler, entsetzte Fans: Der Anschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund hat tiefe Spuren hinterlassen - nun beginnt an diesem Donnerstag in Dortmund der Prozess gegen den mutmaßlichen Attentäter.
Sergej W. soll laut Staatsanwaltschaft versucht haben, Fußballspieler des BVB zu töten, um bei Aktienspekulationen abzukassieren. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm 28-fachen Mordversuch und Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion vor. Heimtückisch, aus Habgier und mit gemeingefährlichen Mitteln habe der Elektrotechniker gehandelt.

Nach dem Anschlag am 11. April stand zunächst auch der Verdacht eines weiteren islamistischen Anschlags im Raum. Doch schnell waren die Ermittler überzeugt, dass Sergej W. die Tat aus Geldgier verübt hat. Drei selbst gebaute Sprengsätze soll er in einer Hecke am Mannschaftshotel des BVB deponiert haben. Als das Team vor der Champions-League-Partie gegen AS Monaco am Hotel in den Bus gestiegen war und dieser sich langsam in Bewegung setzte, soll er die Bomben mithilfe von Fernzündern zur Explosion gebracht haben.

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Dortmund: Anschlag auf BVB-Bus l Prozess

#16

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 8. Jan. 2018, 14:10

Angeklagter gesteht Anschlag auf BVB-Bus

08.01.2018 11:34 Uhr
Im Prozess um den Splitterbombenanschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund hat der Angeklagte die Tat gestanden. Er bestritt jedoch eine Tötungsabsicht.
Im Prozess um den Angriff auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund hat der Angeklagte die Tat gestanden, aber jede Tötungsabsicht bestritten. "Ich bedauere mein Verhalten zutiefst", sagte der 28-jährige Sergej W. vor dem Dortmunder Schwurgericht. Er habe einen Anschlag vortäuschen wollen und dafür die Sprengvorrichtungen "extra so konzipiert, dass keine Personenschäden zu erwarten waren".

Die Staatsanwaltschaft hat den Deutschen mit russischen Wurzeln unter anderem wegen 28-fachen versuchten Mordes angeklagt. Laut Anklage wettete W. mit Optionsscheinen auf einen fallenden Kurs der BVB-Aktie. Bei dem Anschlag am 11. April wareninsgesamt drei Splitterbomben gezündet worden, als der Mannschaftsbus des BVB gerade am Teamhotel zum Champions-League-Spiel gegen AS Monaco abfuhr. Ein Polizist erlitt ein Knalltrauma, Abwehrspieler Marc Bartra wurde im Inneren des Busses schwer am Arm verletzt.

Laut Anklage kaufte Sergej W. in der Woche vor dem Anschlag für mehr als 26.000 Euro Optionsscheine und Kontrakte - und schloss mit diesen sozusagen eine Wette auf einen fallenden Kurs der BVB-Aktie ab. Wäre der Kurs tatsächlich auf einen Euro abgerutscht, hätte der 28-Jährige über eine halbe Million Euro Gewinn gemacht. Der BVB ist der einzige Fußballverein in Deutschland, dessen Aktien an der Börse gehandelt werden. Sergej W. wurde zehn Tage nach der Tat festgenommen.
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Dortmund: Anschlag auf BVB-Bus l Prozess

#17

Ungelesener Beitrag von Salva » Di, 9. Jan. 2018, 21:54

Im Prozess um den Splitterbombenanschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund hat der Angeklagte die Tat gestanden. Er bestritt jedoch eine Tötungsabsicht.

[...]

Laut Anklage wettete W. mit Optionsscheinen auf einen fallenden Kurs der BVB-Aktie. Bei dem Anschlag am 11. April waren insgesamt drei Splitterbomben gezündet worden...
Wo ist der Fehler? Wenn W. nicht in Tötungsabsicht handelte, wer dann? :thinking: Was ihm stinkt ist sein Misserfolg und wenn er vollumfänglich gestehen würde, müsste er sich als Versager outen und das mögen Verbrecher dieser Sorte gar nicht!
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Dortmund: Anschlag auf BVB-Bus l Prozess

#18

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 27. Nov. 2018, 17:10

BVB-Attentäter Sergej W. zu 14 Jahren Haft verurteilt

27.11.2018, 16:51 Uhr
Nach dem Bombenanschlag auf die Mannschaft von Borussia Dortmund ist der Attentäter am Dienstag zu 14 Jahren Haft verurteilt worden.
Dabei war Verteidiger Marc Bartra schwer am Arm verletzt worden. Das Urteil des Dortmunder Schwurgerichts lautet auf Mordversuch, Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion und auf gefährliche Körperverletzung.

"Der Angeklagte hat mit der Möglichkeit gerechnet, dass Menschen zu Tode kommen", sagte Richter Peter Windgätter bei der Urteilsbegründung. "Die Sprengrichtung war für ihn nicht beherrschbar." (...)

Im Prozess hatte der 29-Jährige zugegeben, die Splitterbomben gebaut und gezündet zu haben, eine Tötungsabsicht aber bestritten. Nach seiner Aussage sei es ihm allein darum gegangen, Angst und Schrecken zu verbreiten. Das sahen die Richter jedoch anders.

Sie haben keinen Zweifel, dass Sergej W. zumindest in Kauf genommen hat, dass Menschen sterben könnten.
Mit seinem Urteil blieb das Dortmunder Schwurgericht unter dem Antrag der Staatsanwaltschaft, die lebenslange Haft gefordert hatte. Der BVB wollte das Urteil nicht kommentieren. (...)
T-Online
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